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Habe jetzt keine alten Analog-Canikon mehr vor mir... aber aus der Erinnerung kam mich so ein damaliger Analog-Body wie ein MFT-Gehäuse vor... selbst solche Klassiker wie Canon AE-1 oder A1... aber vielleicht trübt mich auch nur meine Erinnerung...

 

Mir kommt es auch so vor, ich hatte eine Canon EOS 50E mit Suppenzoom von der ich nur noch die Colttasche

habe. Genau in diese Tasche passt gerade so eine GX7 mit Lumix 14-140 II rein.

 

bearbeitet von Berlin
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Kompaktkameras waren vor allem dicker, würde ich meinen, zumal es immer Platz für die Filmrolle brauchte. Meine alte Canon SLR (liegt bei meinen Eltern rum, daher leider nicht zur Hand) habe ich so groß wie eine eine APS-C DSLR in Erinnerung. Aber sie war alles andere als schwer.

 

Die alten Olympus OMs hatten doch auch keinen Autofokus, oder habe ich das überlesen?

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Ich behaupte nicht, dass jeder sich in Richtung kleiner orientiert. Aber einen umgekehrten Trend von kleinen Systemen zurück zu großen, sehe ich nicht. Trends sind ja Entwicklungen und keine absoluten Momentaufnahmen. Dass DSLR derzeit noch vorne liegt, ist unbestritten, Tendenz jedoch rückläufig.

 

Vielleicht nicht von klein zurück zu groß, aber evtl. in eine Mitte dazwischen?

 

Ich habe den Verdacht, dass in der Kategorie DSLR Größe mit Wertigkeit gleichgesetzt wird: Einsteigermodelle=klein, Profimodelle=groß (ist kein Zufall, da die Gehäusegröße im Zusammenhang zur  Sucherhelligkeit steht). Wenn ich etwa Sony's SLT Reihe betrachte: Begonnen mit A55, extrem klein und kompakt, und derzeit angekommen bei A77, Typ "Wuchtbrumme", obwohl EVF und SLT Technologie dieselbe kompakte Größe wie A55 erlauben würden. Möglicherweise ist dies Sony's Reaktion auf die Werteskala im DSLR-Segment (Profikamera=groß), für das die A77 letztlich gebaut ist.

 

Dagegen versucht derselbe Hersteller im Spiegellossegment Miniaturisierungsrekorde aufzustellen, ein Zeichen, dass der Kunde hier die Kompaktheit bevorzugt.

 

Aber weder Wuchtbrumme noch Superkompakt kommen wirklich dem Bedarf entgegen. Die Hände des Durchschnittsmenschen sind nun mal so, dass eine kleine bis mittlere DSLR-Größe eigentlich optimal wäre.

 

Hans 

bearbeitet von specialbiker
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Ich finde eigentlich prima, dass es so viele verschiedene Formen und Größen gibt.

 

Die "großen" DSLR sind für mich bei der Arbeit einfach unschlagbar. Meine X-Pro1 ist noch ganz gut handelbar. Kameras wie E-M5 und die Panasonics sind klein und stören wenig, allerdings mag ich persönlich die kleinen Kameras nicht so sehr, wenn ich damit fotografiere. Zum rumtragen sind sie natürlich prima... ;)

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Ich finde eigentlich prima, dass es so viele verschiedene Formen und Größen gibt.

 

Die "großen" DSLR sind für mich bei der Arbeit einfach unschlagbar.

 

Ja, das habe ich vergessen zu ergänzen, bzw. mit dem Verweis auf "Durchschnittshände" selber den falschen Denkanstoß gegeben: Größe ist natürlich beim Transport wieder ein Nachteil, und vor allem im Hobbybereich, wenn die Kamera nur einer von vielen Gegenständen ist, die im Ferienflieger transportiert werden sollen.

 

Die mittlere Größe ist ein guter Kompromiss aus Ergonomie und Handhabbarkeit. Insofern sehe ich auch den "Miniaturisierungswahn" im DSLM Bereich eher als Versuch der Abgrenzung zu DSLR, mit teilweise eingeschränktem Nutzen, und in manchen Fällen deutlichen Nachteilen.

 

Hängt allerdings sehr stark von den verwendeten Objektiven ab - je leichter (und kürzer) diese sind, desto einfacher kann ich auch eine kleine Kamera halten.

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Welche Größe dem Bedarf entgegen kommt ist doch sehr individuell. Wenn Berufsfotografen große Gehäuse bevorzugen ist das voll zu verstehen.

Ich zum Beispiel bin 1,90m groß wiege 100kg habe Schuhgöße 47 und Handschuhgröße 11,5 und habe keine Probleme meine E-PL 7 zu bedienen.

Ich hatte einiges an analogen und digitalen Spiegelreflexkameras und möchte die Kompaktheit der Kleinen nicht mehr missen. Nicht weil es mir zu schwer wäre ich könnte auch einen "Granatwerfer  ;) " schleppen.

Sondern weil ich die Größe für mich als optimal empfinde. Wenn ich jetzt mit kleiner Tasche, Kamera und 4 Objektiven den ganzen Tag unterwegs bin merke ich das Zeugs gar nicht.

Mit aufgesteckten VF-4 kann ich alles wichtige über das Steuerkreuz einstellen ohne die Kamera vom Auge zu nehmen.

Ich wüsste nicht weshalb ich nochmals zur DSLR greifen sollte.

 

Gruß Roberto

bearbeitet von Big Bogo
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Die Neigung zu kompakteren Systemen ist aber durch DSLR weitgehend sabotiert worden, da diese Werkzeuge erstmal deutlich fetter und größer als ihre analogen Vorgänger waren.

Dich trübt wohl Dein Erinnerungsvermögen. Wenn ich hier schon Vergleiche Analog zu Digital bringe, muss ich auch zumindest in der gleichen Kameraklasse schauen

 

Canon EOS 1D, das letzte analoge Highend KB Profimodell

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Canon_EOS-1D

 

Canon 1Ds, das erste digitale Highend KB Profimodell

 

http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/EOS-1Ds.aspx

 

Viel Unterschied sehe ich jetzt nicht in den Abmessungen und Gewichten.

 

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...

 

Habe jetzt keine alten Analog-Canikon mehr vor mir... aber aus der Erinnerung kam mich so ein damaliger Analog-Body wie ein MFT-Gehäuse vor... selbst solche Klassiker wie Canon AE-1 oder A1... aber vielleicht trübt mich auch nur meine Erinnerung...

 

... also ich hab extra meine AE-1 aus der Vitrine geholt und mit dem Standardobjektiv 50 mm/f1,8 S.C. samt Kameragurt gewogen. 1010 Gramm bringt sie auf die Waage ... meine OM-D E-M5 mit meiner Standardoptik 12-40 mm/f2,8 samt Batteriegriff, Gurt und Handschlaufe schafft 1290 Gramm :)

 

bearbeitet von Glanzlichter
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Und wieder wird im Ansatz die Diskussion darauf beschränkt, dass DSLM nur sinnvoll sind, weil sie idR kleiner sind als DSLR. Es geht doch in Wahrheit um den ganz normalen technischen Fortschritt und darum, dass Mechanik (wie nun wirklich zahllose Beispiele zeigen) immer durch Elektronik ersetzt wird, wenn dies sinnvoll und technisch ohne Einschränkungen (oder sogar mit Vorteilen) machbar ist.

Wenn der Bedarf an Systemkameras für Grobmotoriker besteht, dann kann man gerne auch eine DSLM etwas größer bauen...nach dem Prinzip des Senioren Handys ;)

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Vielleicht nicht von klein zurück zu groß, aber evtl. in eine Mitte dazwischen?

 

Ich habe den Verdacht, dass in der Kategorie DSLR Größe mit Wertigkeit gleichgesetzt wird: Einsteigermodelle=klein, Profimodelle=groß (ist kein Zufall, da die Gehäusegröße im Zusammenhang zur Sucherhelligkeit steht). Wenn ich etwa Sony's SLT Reihe betrachte: Begonnen mit A55, extrem klein und kompakt, und derzeit angekommen bei A77, Typ "Wuchtbrumme", obwohl EVF und SLT Technologie dieselbe kompakte Größe wie A55 erlauben würden. Möglicherweise ist dies Sony's Reaktion auf die Werteskala im DSLR-Segment (Profikamera=groß), für das die A77 letztlich gebaut ist.

 

Dagegen versucht derselbe Hersteller im Spiegellossegment Miniaturisierungsrekorde aufzustellen, ein Zeichen, dass der Kunde hier die Kompaktheit bevorzugt.

 

Aber weder Wuchtbrumme noch Superkompakt kommen wirklich dem Bedarf entgegen. Die Hände des Durchschnittsmenschen sind nun mal so, dass eine kleine bis mittlere DSLR-Größe eigentlich optimal wäre.

 

Hans

Ich denke, wenn man gleiche Kameragruppen mit einander vergleicht stimmt es trotzdem, es wird bei Spiegellos alles kleiner. Kameras für professionelle Ansprüche sind bei DSLM kleiner. Mittelklasse DSLMs ebenso und darunter gibt es bei DSLR sowieso nichts.

 

Dass ist ja das schöne an DSLM und zugleich der Trend: man kann sehr viele Gehäusekonzepte (Design, Größe) für denselben Mount entwerfen. Kein Spiegelkorsett mehr.

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Dich trübt wohl Dein Erinnerungsvermögen. Wenn ich hier schon Vergleiche Analog zu Digital bringe, muss ich auch zumindest in der gleichen Kameraklasse schauen

 

Canon EOS 1D, das letzte analoge Highend KB Profimodell

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Canon_EOS-1D

 

Canon 1Ds, das erste digitale Highend KB Profimodell

 

http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/EOS-1Ds.aspx

 

Viel Unterschied sehe ich jetzt nicht in den Abmessungen und Gewichten.

 

Hältst Du EOS 1 (analog und digital) hier für repräsentativ? Meine analogen SLRs waren alle deutlich kleiner und leichter als meine Mittelklasse DSLRs. Meine E-M5II dürfte sogar etwas kleiner sein als meine analogen SLRs.

 

Die EOS 1 Kamerareihe hat schon immer eine Käufergruppe angesprochen, die niemals ausschließlich mit einer kleinen DSLM arbeiten würde. Diese Käufergruppe wird auch nicht verschwinden. Der Punkt ist aber, dass sich neben dieser klassischen Domäne, neue Käuferwünsche herausgebildet haben, die durch DSLM erfüllt werden können, nicht aber durch DSLR. Darum geht es ja hier.

bearbeitet von tgutgu
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... also ich hab extra meine AE-1 aus der Vitrine geholt und mit dem Standardobjektiv 50 mm/f1,8 S.C. samt Kameragurt gewogen. 1010 Gramm bringt sie auf die Waage ... meine OM-D E-M5 mit meiner Standardoptik 12-40 mm/f2,8 samt Batteriegriff, Gurt und Handschlaufe schafft 1290 Gramm :)

 

Setz mal das O 1.8/25mm daran, dann gewinnt die E-M5II. ;-)

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@tgutgu ... das besitze ich nicht, könnte nur das 45 mm/f 1,8 anflanschen :rolleyes:

 

Zur AE-1 hab ich nur mehr zwei Objektive, quasi "Museumsstücke". Eben besagtes Standardobjektiv und ein 70-210 mm/f 4,0 Schiebezoom. Das wiegt um die 670 Gramm ...

 

Die Dinger bleiben aber in der Vitrine, dort sind sie gut aufgehoben :D

bearbeitet von Glanzlichter
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Zur AE-1 hab ich...

 

Oh Mann, Glanzlichter... ich gäbe alles, wenn ich meine 'erste richtige Spiegelreflex mit Blendenautomatik' noch einmal in Händen halten könnte... Die AE-1 war damals mein ganzer Stolz... 

 

Habe manche Fotos (Negative/Dias) mit der AE-1 eingescannt... hier sieht man erst den echten Fortschritt... damals dachte ich, die Fotos sind rattenscharf und geil... heute ist jedes Smartphone besser...

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Oh Mann, Glanzlichter... ich gäbe alles, wenn ich meine 'erste richtige Spiegelreflex mit Blendenautomatik' noch einmal in Händen halten könnte... Die AE-1 war damals mein ganzer Stolz...

 

Habe manche Fotos (Negative/Dias) mit der AE-1 eingescannt... hier sieht man erst den echten Fortschritt... damals dachte ich, die Fotos sind rattenscharf und geil... heute ist jedes Smartphone besser...

Die stehen bei den größeren Fotohändlern zuhauf zum Verkauf in den Vitrinen. Und nicht teuer.(Speicherkarten kosten z.T. mehr) ;-)

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@kirschm ... kanns irgendwie verstehen. Ich hab zwar meine damals auch nicht neu gekauft, aber doch nach einigen Jahren "meine AE-1" sagen können. Einen Teil der Objektive hab ich damals vekauft. Die Kamera, zwei Objektive, ein Metz-Blitz und Vivitar-Konverter sowie Umkehrring und ein klein wenig Krimskrams ist noch da :) Ich hab mir gedacht, den Rest heb ich auf. In ein paar Jahrzehnten wird man darüber vielleicht staunen: "Was, damit habt ihr Fotos gemacht?"

 

@tgutgu ... ja, man kriegt diese Kamerageneration direkt nachgeschmissen. Davon gibts unzählige rund um den Globus verteilt.

 

 

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Die CIPA hat heute ihre Zahlen für die Shipments von DSLR`s und Spiegellose (bei mir CSC genannt) für den Jan 2015 veröffentlicht. Gemessen an den Stückzahlen war das sowohl bei den DSLR`s als auch bei den CSC`s der schlechteste Januar seit die CIPA sie getrennt ausweist (seit Jan 2012). Der Anteil der CSC`s an allen Wechselobjektivkameras belief sich im Januar auf 22,4%. Im Januar letzten Jahres waren es noch 24,1%. Eine Ablösung der DSLR durch die CSC findet nicht statt. Die sinken beide gegenüber ihren Vorjahreszahlen brav nach unten. Bei den CSC`s das fünfte Monat in Folge, bei den DSLR`s das 23. Monate in Folge. Sieht dann seit Jan 2012 so aus:

 

8p6obcaa.png

 

Ist jedenfalls eine kluge Entscheidung von Canon und Nikon ihr Geld durch Übernahmen in neue Geschäftszweige und nicht zu sehr ins Digitalkamerageschäft zu stecken.

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Die CIPA hat heute ihre Zahlen für die Shipments von DSLR`s und Spiegellose (bei mir CSC genannt) für den Jan 2015 veröffentlicht. Gemessen an den Stückzahlen war das sowohl bei den DSLR`s als auch bei den CSC`s der schlechteste Januar seit die CIPA sie getrennt ausweist (seit Jan 2012). Der Anteil der CSC`s an allen Wechselobjektivkameras belief sich im Januar auf 22,4%. Im Januar letzten Jahres waren es noch 24,1%. Eine Ablösung der DSLR durch die CSC findet nicht statt. Die sinken beide gegenüber ihren Vorjahreszahlen brav nach unten. Bei den CSC`s das fünfte Monat in Folge, bei den DSLR`s das 23. Monate in Folge. Sieht dann seit Jan 2012 so aus:

 

8p6obcaa.png

 

Ist jedenfalls eine kluge Entscheidung von Canon und Nikon ihr Geld durch Übernahmen in neue Geschäftszweige und nicht zu sehr ins Digitalkamerageschäft zu stecken.

Was man aber auch sieht, ist dass der Anteil der CSCs am Systemkameramarkt zunimmt.

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Was man aber auch sieht, ist dass der Anteil der CSCs am Systemkameramarkt zunimmt.

 

Was nicht viel nützt, wenn in 2020 kaum noch Kameras verkauft werden und tatsächlich nur noch 3 global player den Markt unter sich aufteilen. Und Canon wird ganz sicher einer der Dreien sein.

 

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