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Das mit der Tiefenschärfe ist eigentlich unwichtig. Durch moderne Bildbearbeitung kann man den Bokeh nach Wunsch simulieren. Wichtiger ist die Bildqualität und da ist das APS-C dem Vollformat meiner Ansicht nach wenig unterlegen. Die Unterschiede sind höchstens im schlechten Licht erkennbar und dann ist die Fläche nur doppelt, also das Licht kaum mehr.

Die Autofokussysteme tun sich bei schlechtem Licht eher schwer. Der Bildstabilisator kann einen kleinen Sensor besser stabilisieren. Die Objektivqualität und -Größe ist bei kleinen Sensoren vorteilhaft.

Möglich wäre 4/3 + Vollformat oder nur noch APS-C + Mittelformat. Meiner Meinung nach geht die Tendenz eher zur zweiten Möglichkeit.

Gruß

Gregor

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Weil für mich der Bestand der aktuellen Formate keine Frage ist, wohl aber der Fortbestand einer überflüssigen mechanischen Baugruppe, die nur Lärm macht, langsam ist, kaputt gehen kann, beim Filmen (was ja nach Forenmeinung einen hohen Stellenwert hat) sowieso weggeklappt wird, unnötig Geld kostet und - am wichtigsten - den Gewinn des Kameraherstellers schmälert.

 

D'accord. Nur der Gewinn des Herstellers wäre mir persönlich egal, solange er überleben kann. ;)

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D'accord. Nur der Gewinn des Herstellers wäre mir persönlich egal, solange er überleben kann. ;)

Mir auch, dem Hersteller aber nicht.;) Und deshalb werden die noch größten DSLR-Hersteller früher oder später reagieren müssen. Irgendwann kann man auch dem konservativsten Profi nichts mehr vom Pferd erzählen.

Das einzige, was das Ende des Spiegels noch hinauszögert, ist der Umstand, dass die meisten (damit meine ich nicht die Mitglieder dieses Forums hier) gar keine Ahnung haben, wo wir heute schon sind.

"Es gelingt wohl, alle Menschen einige Zeit und einige Menschen allezeit, aber niemals alle Menschen alle Zeit zum Narren zu halten." (Abraham Lincoln 1809 - 1865)

bearbeitet von wolfgang_r
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Ich kann das Verhältnis informierter zu uninformierter Kundschaft nicht einschätzen, dafür bin ich zu selten in den Läden unterwegs ...was man allerdings so im Internet lesen kann ... *argh*

Egal. Jemand der wirklich kaufen will wird sich hoffentlich auch ein paar Gedanken machen. Allerdings habe ich im Frühsommer auch mal zwei Twens zufällig gehört die vor der Lumix G6 standen und den Spruch losließen, "für das Geld kann ich mir auch ne richtige Spigelreflex kaufen" Ich mische mich da grundsätzlich nicht ein, allerdings erhebt sich die Frage worauf sich das "richtige" bezogen hat. Vermutlich auf die Größe der Cam. Die beiden Jungs machten jedenfalls nicht den Eindruck als ob die Sensorgröße ein maßgeblicher Einflussfaktor beim Kauf wäre. Ansonsten drückt sich die Meute am Krabbeltisch, ich bleibe bei dem Ausdruck, mit Canon und Nikon rum. Samsung und Sony findet wenig Beachtung und die wertvolleren Dinge in der Vitrine (z.B. Oly, Pentax) muß der Verkäufer schon mal rausholen sollen. Wobei ich die auch verstehen kann. Wenn der potentielle Käufer schon den Eindruck macht nicht gerade die Koryphäe zu sein, wozu dann 30 Minuten investieren, wenn ich ihn zwar beschwatzen könnte nicht gerade die 300€ DSLR zu kaufen, aber 700€ ... da muß man schon mal ein paar Wochen drüber nachdenken. Will sagen, wenn man das Thema Sensor anbringt, glaubst Du dass das so tiefgreifend wie hier erörtert würde?

Wenn der Käufer doch glauben will, dass die 30% mehr Fläche des APS-C entsprechend mehr Bildqualität bringt als eine 4/3 wie sollte man das dem ausreden, vor allem warum?

Das Thema hatten wir schon mal, Pana & Oly tun irgendwie zu wenig µ4/3 zu pushen. Denn techn. gibt es nur noch wenig Nachteile.

Zum Vollformat sieht das anders aus. Aber ich glaube die Zeiten sind vorbei, wo die "light"-Amateure die kg der Vollformate rumtragen wollen. Aus dem Grunde wird APS-C nicht aussterben. Aber das ist jetzt schon kein 100% einheitlicher Sensor, warum sollte es da nicht noch Entwicklungen in die eine oder andere Richtung geben?

Die Besonderheiten wie Scharfentiefe, Freistellung, Bokeh ... nur was für eingefleischte. Hat mich bei meiner Wahl für µ4/3 nicht die Bohne interessiert. Hätte Pana APS-C wäre mir das auch Recht gewesen. Hauptsache klein, schneller AF, ordentliche Objektive. Wenn das was die Cam bringt im Einzelfall nicht reicht ... Bildbearbeitung.

 

Sehr gut zusammengefaßt. Sind auch meine Eindrücke.

 

Viele "engagierte" Amateure hier im Forum überschätzen -meiner Meinung nach- maßlos die Kenntnisse über Systemkameras, Sensorgrößen etc.

 

Wenn ich OttoNormalo vor der Palette mit dem Nikon D3200 18-55/55-200 für 550,- stehensehe und sein Blick zur Vitirine mit einer kleinen OM-D mit 12-50 für 1100,- deuten soll, traue ich mich in 90% der Fälle eine richtige Prognose über die Entscheidung von OttoNormalo zu.

 

Da müsste sich der Blödmarkt-Veräußerer schon gaaaaanz schön ins Zeug werfen, um OttoNormalo von den Vorteilen einer OM-D zu überzeugen. Und das wird bei einem Vergleich auf preislicher Augenhöhe (D7100 18-105VR) bestimmt nicht einfacher.

 

Gegen die Marktmacht und Bekanntheit von Canon&Nikon anzukommen wird nicht leicht. Die beiden entscheiden meiner Meinung gemeinsam, ob und wann APS-C stirbt.

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(...)

Gegen die Marktmacht und Bekanntheit von Canon&Nikon anzukommen wird nicht leicht. Die beiden entscheiden meiner Meinung gemeinsam, ob und wann APS-C stirbt.

Och, es sind schon ganz große ganz tief gefallen....

Siehe mein Zitat von Abraham Lincoln in #253.

 

Natürlich wird es Ramschware immer geben, muss ICH aber nicht kaufen.

(Damit meine ich nicht irgend ein Format, sondern den Krempel, den es palettenweise gibt.)

 

Heute habe ich zum Beispiel festgestellt, dass die Nachfrage zur Palettenware doch arg zurückgegangen sein scheint. Nikon- und Canon-Paletten stehen nebeneinander. Das Canon-Einsteiger-DSLR-Kit, das vor zwei Wochen noch 349,- gekostet hat, kostet nach dem Aufstellen des Nikon-Einsteiger-DSLR-Kit für 349,- nun noch 329,-. Am Füllgrad der Paletten hat sich aber nichts wesentlich geändert. Aber an der Vitrine mit den kleinen Systemkameras standen Leute und berieten sich.

bearbeitet von wolfgang_r
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Och, es sind schon ganz große ganz tief gefallen....

Siehe mein Zitat von Abraham Lincoln in #253.

 

Natürlich wird es Ramschware immer geben, muss ICH aber nicht kaufen.

 

Ich weiß zwar was du damit ausdrücken möchtest, finde das Zitat von dem Herrn aber nicht sehr treffend. Es würde ja irgendwie bedeuten, dass Kunden mit DSLR Kameras vorsätzlich in die Irre geführt würden und Mist vorgesetzt bekommen.

 

Das sehe ich aber nicht so. Hier wird eine bewährte Technik, wahrscheinlich auch durch "Resteverwertung" möglich, relativ preiswert an den Kunden gebracht. Es ist ja nicht so, dass man mit einer DSLR durch die Bank weg veraltete Technik erhält. Natürlich muss man bei den Einsteiger DSLR Abstriche machen (Sucher, AF, B/s etc.), erhält aber in meinen Augen immer noch einen guten Gegenwert für sein Geld.

 

Und eben genau darum geht es Käufern ja letztendlich. Wie oben beschrieben wurde ist es schwer zu vermitteln warum man für eine spiegellose Kamera die irgendwie genauso aussieht das Doppelte hinlegen soll wie für eine Einsteiger DSLR. Das setzt nämlich voraus, dass man sich sehr mit der Materie beschäftig, sich Gedanken über die Zukunft des Systems macht, evtl. sogar schon seine fotografischen Vorlieben kennt etc. Das ist aber nichts für den Durchschnittskäufer, auch kann kein Verkäufer in einem Markt hier Vorarbeit leisten. Das wäre nicht bezahlbar.

 

Ich denke APS-C oder/und die Kameras die letztlich drumherum gebaut werden verschwinden erst dann wenn der Kunde merkt, dass er für sein Geld woanders einen besseren Gegenwert erhält. Und das ist im Moment zumindest mMn. nicht der Fall. Man kann Canikon vieles vorwerfen aber vor allem bei Nikon würde ich sagen, dass man doch schon eine ganze Menge für sein Geld erhält. Solange das der Fall ist, warum bitte sollen Kunden sich anders entscheiden? Auch die Einsteiger DSLR machen ganz prima Bilder, für einen fairen Preis, eine D7100 steht richtig gut da für das aufgerufene Geld. Ich behaupte, dass das den meisten Käufern ausreicht und sie nicht den Eindruck gewinnen sich "verkauft" zu haben. Sie erhalten für faires Geld eine große Marke mit absolut ausreichender Funktion.

 

Hier gibt es einfach zu viele die über die schon bestehenden und noch kommenden Vorteile der Spiegellosen Bescheid wissen. Da draußen in den Märkten ist das aber nun mal nicht der Fall.

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Gegen die Marktmacht und Bekanntheit von Canon&Nikon anzukommen wird nicht leicht. Die beiden entscheiden meiner Meinung gemeinsam, ob und wann APS-C stirbt.
Sie könnten es sicher jetzt entscheiden wenn sie wollten.

 

Ansonsten erfolgt die Abstimmung mit den Füssen, bzw. mit dem Geldbeutel. Wer die Zeichen der Zeit hartnäckig ignoriert wird früher oder später von den Kunden abgetraft, gilt dann auch als rückständig und wenig innovativ, wenn es gilt neue Produkte zu plazieren. Dann tut man sich gegen die im Markt bereits Etablierten schwer, auch wegen des Entwicklungsrückstands. Es sei denn mal stellt plötzlich etwas vollkommen Innovatives her, was die Konkurrenz (noch) nicht bieten kann. Diesen Stein der Weisen finden aber nur die Wenigsten, und noch seltener die, die bisher lediglich auf Althergebrachtes vertrauen.

 

Ein Beispiel ist Leica, die den Trend hin zu den Digitalkameras verschlafen haben und so nur mit Mühe und Not der Insolvenz entronnen sind - an der Qualität und dem Ruf der Kameras und Objektive hat das sicher nicht gelegen.

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... gilt dann auch als rückständig und wenig innovativ, wenn es gilt neue Produkte zu plazieren. Dann tut man sich gegen die im Markt bereits Etablierten schwer, auch wegen des Entwicklungsrückstands. Es sei denn mal stellt plötzlich etwas vollkommen Innovatives her, was die Konkurrenz (noch) nicht bieten kann. Diesen Stein der Weisen finden aber nur die Wenigsten, und noch seltener die, die bisher lediglich auf Althergebrachtes vertrauen..

 

Das gleiche gilt aber für die Hersteller der Spiegellosen. Bisher sehe ich noch kein Killerfeature in Sicht das den großen das Leben schwer machen könnte. Wohlgemerkt, ein Feature das die Masse anzieht, nicht so Spezialisten hier im Forum die sich auf einen global shutter freuen oder so ;) Die Hersteller von Spiegellosen hätten so schön den hype um soziale Netze, Vernetzung an sich nutzen können aber auch da pennen die halt...

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Ich hake mal nur bei ein paar Sätzen ein:

 

(...)

Das ist aber nichts für den Durchschnittskäufer, auch kann kein Verkäufer in einem Markt hier Vorarbeit leisten. Das wäre nicht bezahlbar.

 

(...) wenn der Kunde merkt, dass er für sein Geld woanders einen besseren Gegenwert erhält.

(...)

Hier gibt es einfach zu viele die über die schon bestehenden und noch kommenden Vorteile der Spiegellosen Bescheid wissen. Da draußen in den Märkten ist das aber nun mal nicht der Fall.

 

Was würde sich denn ändern, wenn der Verkäufer in der gleichen Zeit, in der er einem unkundigen Kunden, aus welchen Gründen auch immer, ein bestimmtes Produkt gezielt aufschwatzt, eine kurze Aufklärung über den Stand der Technik geben und dem Kunden dann die Wahl überlassen würde, gegebenenfalls nach einer Überlegungspause zuhause und überlassen von Infomaterial? Ändert das etwas an der Arbeitszeit, die sowieso bezahlt werden muss? Ich weiß, dass der Verkäufer dafür eigentlich nichts kann, aber seine Vorgesetzten bis zum Konzernchef können etwas dafür. Sie können auch etwas dafür, dass der Kunde zum Anfassen in das Geschäft geht und dann im Internet kauft! Leider hat Kunde gelernt, dass er meistens eben nicht anständig beraten wird und reagiert entsprechend. Ein Ergebnis dieser Entwicklung sind dann auch die Arbeitsbedingungen bei Versendern.

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Heute habe ich zum Beispiel festgestellt, dass die Nachfrage zur Palettenware doch arg zurückgegangen sein scheint. Nikon- und Canon-Paletten stehen nebeneinander. Das Canon-Einsteiger-DSLR-Kit, das vor zwei Wochen noch 349,- gekostet hat, kostet nach dem Aufstellen des Nikon-Einsteiger-DSLR-Kit für 349,- nun noch 329,-. Am Füllgrad der Paletten hat sich aber nichts wesentlich geändert. Aber an der Vitrine mit den kleinen Systemkameras standen Leute und berieten sich.

 

 

Ganz ehrlich, wenn ich heute eine Kamera wollte, kein Geld hätte, dann würde ich mir wohl auch ernsthaft überlegen, ob ich nicht eine EOS 1100 mit Objektiv für 320.- Euro kaufen würde .... alleine der Preiskrieg zeigt doch, dass auch Canon und Nikon genau wissen, dass die Tage des Spiegels gezählt sind und versuchen noch so viele Leute wie möglich ans System zu binden.

 

Aktuelle Systemkameras sind noch deutlich teuerer ... und wer erstmal eine Canon APS hat, kauft später auch noch das Tele, den Blitz und vielleicht das 1,8/50 dazu.

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Ich hake mal nur bei ein paar Sätzen ein:

 

 

 

Was würde sich denn ändern, wenn der Verkäufer in der gleichen Zeit, in der er einem unkundigen Kunden, aus welchen Gründen auch immer, ein bestimmtes Produkt gezielt aufschwatzt, eine kurze Aufklärung über den Stand der Technik geben und dem Kunden dann die Wahl überlassen würde, gegebenenfalls nach einer Überlegungspause zuhause und überlassen von Infomaterial? Ändert das etwas an der Arbeitszeit, die sowieso bezahlt werden muss? Ich weiß, dass der Verkäufer dafür eigentlich nichts kann, aber seine Vorgesetzten bis zum Konzernchef können etwas dafür. Sie können auch etwas dafür, dass der Kunde zum Anfassen in das Geschäft geht und dann im Internet kauft! Leider hat Kunde gelernt, dass er meistens eben nicht anständig beraten wird und reagiert entsprechend. Ein Ergebnis dieser Entwicklung sind dann auch die Arbeitsbedingungen bei Versendern.

 

 

Es ist leider so, dass ein ernsthafter Vortrag über die aktuelle Situation dazu führt, dass der Kunde erstmal nachdenken will, "ich muss das mit meiner Frau besprechen, ich komme dann nächste Woche vorbei"

 

Dagegen führt ein "diese Kamera habe ich selbst, das ist das beste, was sie für Ihr Geld bekommen können" fast immer zum Kaufabschluss, wenn es sich um eine bekannte Marke handelt.

 

... wenn Du von der Provision abhängig bist, und das Zeug verkaufen willst, was würdest Du machen?

 

 

 

 

P.S. schonmal aufgefallen, dass die Verkäufer sehr oft zufällig genau die Kamera besitzen oder zumindest mal damit fotografiert haben? ;) ... sogar die Pentaxpromoterin hatte natürlich eine K01 in schwarz/gelb zuhause und war hellauf begeistert.

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... und irgendwann bricht das Gebäude um so plötzlicher und heftiger zusammen. Aber Du hast recht, für diesen betreffenden Kunden sind die Folgen dann auch egal, denn er bekommt für sein Zeug so oder so nichts mehr. Andererseits ist der Wertverlust einer Systemkamera im Bereich eines kompletten Billig-DSLR-Kits.

Im Grunde hast Du mich ja jetzt mit den technologischen Aussichten bestätigt.

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...

Was würde sich denn ändern, wenn der Verkäufer in der gleichen Zeit, in der er einem unkundigen Kunden, aus welchen Gründen auch immer, ein bestimmtes Produkt gezielt aufschwatzt, eine kurze Aufklärung über den Stand der Technik geben und dem Kunden dann die Wahl überlassen würde, gegebenenfalls nach einer Überlegungspause zuhause und überlassen von Infomaterial? Ändert das etwas an der Arbeitszeit, die sowieso bezahlt werden muss? Ich weiß, dass der Verkäufer dafür eigentlich nichts kann, aber seine Vorgesetzten bis zum Konzernchef können etwas dafür. Sie können auch etwas dafür, dass der Kunde zum Anfassen in das Geschäft geht und dann im Internet kauft! Leider hat Kunde gelernt, dass er meistens eben nicht anständig beraten wird und reagiert entsprechend. Ein Ergebnis dieser Entwicklung sind dann auch die Arbeitsbedingungen bei Versendern.

 

Du rennst bei mir damit offene Türen ein, so ist das nicht. Ich würde es mehr als begrüßen wenn Verkäufer so agieren würden. Aber alles was du beschreibst kostet Geld, auch wenn es erst mal nicht viel ist. Weiterhin ist es schlicht eine Frage des Interesses was in einem Markt verkauft wird. Wer soll denn das Infomaterial zusammen stellen? Der Markt? Canikon werde sich bedanken... Das 4/3 Kosortium? Wäre eine Idee. Schaffen die aber nicht, ich unterstelle hier Engstirnigkeit und Unwillen, gepaart mit Konkurrenzdenken. Und weißt du was viel schlimmer ist?

 

...eine kurze Aufklärung über den Stand der Technik geben und dem Kunden dann die Wahl überlassen würde, gegebenenfalls nach einer Überlegungspause zuhause und überlassen von Infomaterial?

 

Das ist für viele Kunden leider schon zu viel. Vor allem wenn es nicht um hochpreisige Dinge geht wollen die Kunde einfach nur gesagt bekommen was gut ist und was sie kaufen sollen. Man überfordert Kunden leider ganz schnell und die Wahl ist für den Kunden eine Qual. Bitter aber wahr :( Ich musste selbst schon die Erfahrung machen, dass Kunde sich vergackeiert vorkommen wenn man ihnen nicht gleich was verkauft. Die sind dann für immer weg. Kommt auch vor :eek:

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(...)

 

P.S. schonmal aufgefallen, dass die Verkäufer sehr oft zufällig genau die Kamera besitzen oder zumindest mal damit fotografiert haben? ;) ... sogar die Pentaxpromoterin hatte natürlich eine K01 in schwarz/gelb zuhause und war hellauf begeistert.

 

Ja, beim Kauf meiner allerersten Spiegelreflex vor über 40 Jahren hatte mir der Verkäufer genau mit dieser Masche eine fürchterliche Klapperkiste verkaufen wollen.:D

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Was würde sich denn ändern, wenn der Verkäufer in der gleichen Zeit, in der er einem unkundigen Kunden, aus welchen Gründen auch immer, ein bestimmtes Produkt gezielt aufschwatzt, eine kurze Aufklärung über den Stand der Technik geben und dem Kunden dann die Wahl überlassen würde, gegebenenfalls nach einer Überlegungspause zuhause und überlassen von Infomaterial?

 

Du hast noch nicht im Vertrieb/Verkauf gearbeitet oder? Ich vermute du weißt auch nicht wie der Vertrieb im Einzelhandel funktioniert oder?

Denn andernfalls würdest so etwas nicht schreiben. :rolleyes:

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Du hast noch nicht im Vertrieb/Verkauf gearbeitet oder? Ich vermute du weißt auch nicht wie der Vertrieb im Einzelhandel funktioniert oder?

Denn andernfalls würdest so etwas nicht schreiben. :rolleyes:

Ich selbst nicht, aber meine Tochter eine Zeit lang (zu lange) ... in dem Markt, der mit Astronomie zu tun hat, also in der Höhle des Löwen.

Ich habe glaube ich auch deutlich genug darauf hingewiesen, dass der Verkäufer an der Front da nichts für kann, sondern es in der Verantwortung in den Stockwerken darüber liegt.

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Ich selbst nicht, aber meine Tochter eine Zeit lang (zu lange) ... in dem Markt, der mit Astronomie zu tun hat, also in der Höhle des Löwen.

 

Wenn deine Tochter im Management tätig war dann soll sie dir mal berichten, wie das so mit WKZ, Verkäuferprovision, Modellbonus, Verkaufswettbewerb, Jahresendbonus etc. in der Fläche funktioniert.

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Wenn deine Tochter im Management tätig war dann soll sie dir mal berichten, wie das so mit WKZ, Verkäuferprovision, Modellbonus, Verkaufswettbewerb, Jahresendbonus etc. in der Fläche funktioniert.

Ich weiß wie das funktioniert! Das gibt es (abgewandelt) im Übrigen nicht nur im Handel.....

Ich weiß auch, wie da mit den Mitarbeitern umgesprungen wird und ich weiß auch, dass u. U. zu sehr unpassender Zeit die Gewerbeaufsicht auftauchen kann. Woher die das wohl wußten ....

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Ich weiß wie das funktioniert! Das gibt es (abgewandelt) im Übrigen nicht nur im Handel.....

Ich weiß auch, wie da mit den Mitarbeitern umgesprungen wird und ich weiß auch, dass u. U. zu sehr unpassender Zeit die Gewerbeaufsicht auftauchen kann. Woher die das wohl wußten ....

 

Und dann schreibst du sowas und erwartest von den meisten Schmalspurverkäufern mit Erfüllungsvorgaben das Promoten von mFT ?

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@heino h

Es traurig aber wahr, König Kunde ist an der Misere selbst schuld. Eigentlich hat er die Macht, aber er nutzt sie nicht. Jetzt fällt mir wieder Schiller ein .....

 

Misere? Die 11 Spiegel, die ich bisher hatte, klapperten immer mindestens solange, wie ich sie brauchte, oder tun es z.T. heute noch. Und viele Leute sind mit ihre DSLRs mit Kit-Zoom (vlt. + Telezoom) auch noch eine Weile gut unterwegs - und machen gute Fotos.

 

Brauchen wir MFT-Missionare? Will jemand Bonsai-Finger?

Wird hier mit der Diskussion über Verkaufs- und sonstige Markt-Strategien der Stein der Weisen ausgegraben? Ich wage das zu bezweifeln. :rolleyes:

Es lebe die Vielfalt (und das Mittelformat) :D

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Das gleiche gilt aber für die Hersteller der Spiegellosen. Bisher sehe ich noch kein Killerfeature in Sicht das den großen das Leben schwer machen könnte. Wohlgemerkt, ein Feature das die Masse anzieht, nicht so Spezialisten hier im Forum die sich auf einen global shutter freuen oder so ;) Die Hersteller von Spiegellosen hätten so schön den hype um soziale Netze, Vernetzung an sich nutzen können aber auch da pennen die halt...
Den Ansatz von Sony mit den Handy-Objektiven finde ich recht spannend, das ist z.B. ein Bereich wo die DSLRs nichts gleichwertiges anbieten können.

 

Aber die Summe machts dann irgendwann mal aus. Wolfgang hat es in Post #250 schon gut beschrieben.

 

Nur den Spiegel wegzulassen ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluß, im Zusammenhang mit der kompakteren Bauweise kommt aber schon mal ein gewichtiges Argument hinzu. Die Qualität des EVF wird aber von Generation zu Generation verbessert, mit den zusätzlichen Möglichkeiten die so ein Sucher zu bieten hat. Wo sind den die grundlegenden Verbesserungen beim Spiegel in den (gefühlt) letzten 100 Jahren geblieben? Und am Global Shutter arbeitet man ja mittlerweile. Klar kosten solche Entwicklungen erst mal und wollen auch über den Kaufpreis irgendwie finanziert werden, aber wenn erst mal ein gesunder Grundstock gelegt ist können die Kameras auch günstiger hergestellt werden. Und um die weitere Vernetzung mache ich mir keine Sorgen, die Entwicklung wird sicher in die Richtung laufen.

 

Und wenn in ein paar Jahren dann die Einstiegs-Olysonic zum gleichen Preis oder sogar günstiger als die Paletten-DSLRs angeboten werden, aber mit zusätzlichen Features wie kompakterer Bauweise, Einblendung diverser Zusatzinformationen im Sucher, Vernetzung etc. bei vergleichbarer Bildqualität (wir reden vom Massenmarkt, nicht von Pixelpeeperei und Freistellungsorgien) glänzen können, dann bin ich mir nicht mehr so sicher ob der Kunde sich so einen Riesen-DSLR-Klotz kaufen möchte oder nicht doch lieber zur kleineren Variante greift, weil er eh nicht mehr braucht.

 

Bem Kleinbild lief die Entwicklung doch ähnlich, anfänglich belächelt weil man damit angeblich keine brauchbaren Bilder machen konnte, hat es sich schnell als Standard durchgesetzt, weil der gemeine Kunde lieber was tragbares haben wollte.

bearbeitet von Blende8
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Ich denke APS-C oder/und die Kameras die letztlich drumherum gebaut werden verschwinden erst dann wenn der Kunde merkt, dass er für sein Geld woanders einen besseren Gegenwert erhält. Und das ist im Moment zumindest mMn. nicht der Fall. Man kann Canikon vieles vorwerfen aber vor allem bei Nikon würde ich sagen, dass man doch schon eine ganze Menge für sein Geld erhält. Solange das der Fall ist, warum bitte sollen Kunden sich anders entscheiden? Auch die Einsteiger DSLR machen ganz prima Bilder, für einen fairen Preis, eine D7100 steht richtig gut da für das aufgerufene Geld. Ich behaupte, dass das den meisten Käufern ausreicht und sie nicht den Eindruck gewinnen sich "verkauft" zu haben. Sie erhalten für faires Geld eine große Marke mit absolut ausreichender Funktion.

 

Genau das ist es, jedenfalls dann, wenn man mal die rosarote ft/mft-Brille abnimmt. Die Einsteiger DSLRs sind mit etwa 320 bis 350 Euro incl. Kit-Objektiv recht günstig und bieten für diesen Preis schon eine ganze Menge. Aktuelle mft-Kameras sind da durch die Bank teurer. Da ist dann schon eine ganze Menge Überzeugungsarbeit notwendig, um einen Kunden zur Systemkamera zu bewegen.

 

Ein weiteres Problem kommt hinzu: Ich war vor ein paar Tagen in einem großen Elektromarkt in Köln. Da gab es zu bestaunen eine GH3, eine G6 und eine G5 als Auslaufmodell. Olympus? Fehlanzeige. Dann waren noch ein paar Nexen da und ganz viele DSLRs. So wird man für mft keine Kunden gewinnen. Denn gerade die doch große Auswahl an Bodies kam nicht einmal ansatzweise zum Tragen. Wechselobjektive für mft? Nach dem was ich gesehen habe: Fehlanzeige. Dafür reichhaltig Wechselobjektive für Canon und Nikon einschließlich Fremdhersteller. Ich kann es da keinem Verkäufer verübeln, dass er dem Kunden Systemkameras erst gar nicht anbietet.

 

Ob der KB-Sensor, der APS-C-Sensor oder der MFT-Sensor sich am Markt durchsetzen werden? Ich weiß es nicht. Warten wir es doch einmal ab. Ich halte es jedenfalls für zu früh, für ein Format jetzt schon das Totenglöckchen zu läuten. Das führt zu nichts.

 

Gruß

Thobie

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Misere? Die 11 Spiegel, die ich bisher hatte, klapperten immer mindestens solange, wie ich sie brauchte, oder tun es z.T. heute noch. Und viele Leute sind mit ihre DSLRs mit Kit-Zoom (vlt. + Telezoom) auch noch eine Weile gut unterwegs - und machen gute Fotos.

 

Brauchen wir MFT-Missionare? Will jemand Bonsai-Finger?

Wird hier mit der Diskussion über Verkaufs- und sonstige Markt-Strategien der Stein der Weisen ausgegraben? Ich wage das zu bezweifeln. :rolleyes:

Es lebe die Vielfalt (und das Mittelformat) :D

Nur 11 Spiegel? Da kann ich locker mithalten!

Den Rest der Polemik kannst Du einsparen. Und ja, die Vielfalt, ich habe auch schon mit GF (Linhof) fotografiert und selbst entwickelt und davon Kontaktabzüge hergestellt. Mir muss keiner was erzählen. Kamerabau kenne ich außerden auch noch inside. Das nur nebenbei. "Missionieren" ist so ein Ausdruck, den man verwendet wenn die Argumente ausgehen. Und nein, das APS-C-Format wird nicht verschwinden, um zum Thema zurück zu kommen. Dafür ist es zu praktisch. Mir gehts um den altertümlichen Spiegel. Der fehlt ja nun schon eine Weile in einigen APS-C-Marken. Der Rest wird folgen müssen, ob sie wollen oder nicht.

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