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Bilder-Verwaltung mit LR


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FORTSETZUNG einer Diskussion, die hier: https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-kamera-technik/33556-olympus-om-d-bilder-65.html#post308084 begann. Leider so OT, dass wir Haue bekamen...

 

Also ich gehe folgendermaßen vor: Ich öffne die Speicherkarte (in PhotoScape, ACDSee oder was auch immer), schaue mir die Bilder an, lösche die, die ich nicht behalten will - und lege dann einen Ordner an, in dem die anderen gespeichert werden - oder speichere einzelne Bilder von ihr in bereits existierenden Ordnern, denen sie meiner Ansicht nach zugeordnet werden sollten. Wenn mir Lightroom die Möglichkeit bieten würde, so vorzugehen, dann erklär mir bitte wie. In dem Fall würde ich mir ein Upgrade durchaus noch mal überlegen. Bis dahin jedoch ist das für mich kein Thema.

Eigentlich wollte ich Dich ja damit in Ruhe lassen, denn was ist schöner, als zu sehen, dass jemand zufrieden ist. Vielleicht können wir Dich ja NOCH zufriedener machen.

 

Bei Deinem geschilderten Workflow-Beginn fällt mir spontan auf, dass der einzige Unterschied zu dem meinen in der Reihenfolge besteht.

  • Dein 1. Schritt ist das Selektieren der Aufnahmen direkt auf der Karte in "Löschen - eventuell - ganz sicher".
  • Dein 2. Schritt ist das Einsortieren überlebender Aufnahmen in irgendeine Struktur auf der Festplatte. (Du merkst schon, dass Du auch in Deinem System nicht ohne "Import" auskommst. Ansonsten würden die Aufnahmen ja auf den Karten bleiben. ) Das wirst Du vermutlich in Ordnern und vielen Unterordnern strukturieren, um die einzelnen Bilder irgendwann wiederfinden zu können.

Der offensichtlichste Nachteil einer solchen Struktur ist die Einschränkung auf ein Hauptkriterium, z.B. nach Datum, oder nach Orten, oder nach Shootings, oder nach Models, oder nach Kategorien...

 

Ich mach's genau umgekehrt:

  • Mein 1. Schritt ist das Importieren von der Karte in einen Festplattenordner. Ich habe hier eine Datum-Struktur, bei der ich LR für jeden neuen Aufnahmemonat jeweils einen neuen Ordner anlegen lasse. LR sorgt auch dafür, dass nur neue Aufnahmen kopiert werden und keine Doubletten entstehen - sofern ich das so will. pcb98 hatte das auch schon beschrieben - bei 200km/h...
  • Mein 2. Schritt ist das Selektieren der Aufnahmen in LR.

Der entscheidende Vorteil liegt in den Vergleichsmöglichkeiten, die LR bietet. Ob Vollbild, Ausschnitt oder 100%, LR stellt von 2 zu vergleichenden Bildern exakt die gleichen Ausschnitte nebeneinander. Auf der Speicherkarte hast Du nur die Wahl zwischen "weg" und "importieren", letzteres vielleicht noch in einen "muss-ich-noch-genauer-ansehen-Ordner". Viel mehr geht nicht.

 

Ich entscheide mich in LR entweder für's Löschen oder für's Behalten. Beim Behalten vergebe ich Benotungen von 1 bis 5. "1" wäre dann "muss-ich-noch-genauer-ansehen", "5" wäre "Auf den ersten Blick Super". Wer will, kann in diesem Stadium auch andere Markierungen setzen, z.B. nach Locations, Urlauben, Shootings, Hunderassen...

Lediglich die Bilder, die übrig bleiben und eventuell noch bearbeitet werden sollen, erhalten Titel, Beschreibung und Stichwörter.

 

Ich selbst verschiebe nichts mehr und benenne auch nichts mehr um. Die Originale verbleiben in den nach Datum sortierten Importordnern, der Dateiname (Aufnahmedatum_Aufnahmezeit.ORF/JPEG) garantiert mir die Konsistenz im System. Selbst wenn ich ein entwickeltes RAW als JPEG in 5 verschiedene Festplattenordner speichere, weil ich es z.B. an 5 Agenturen schicke, kann ich anhand der identischen Dateinamen die Bilder immer wieder dem Original zuordnen.

 

Die Titel, Beschreibungen und Stichwörter lassen mich jedes einzelne Bild immer wieder finden, egal, wo es sich auf den Festplatten befindet. Dies können auch externe Festplatten sein, die mal gerade nicht angeschlossen sind. LR zeigt die Aufnahmen trotzdem an, markiert sie jedoch als "Offline", da sie ja so nicht bearbeitet werden könnten.

 

Die per "Titel, Beschreibung und Stichwörter" jedem Bild zugewiesenen Daten helfen nicht nur in LR, die Aufnahmen zu finden, zu sortieren, oder zu gruppieren, sie ermöglichen es jedem Bilder-Verwaltungsprogramm, diese Daten zu benutzen. So kann ich in LR entsprechend beschriftete Aufnahmen genauso mit ACD finden oder sortieren.

 

Ich hoffe, das war nun nicht zu viel für einen, der lieber mehr Zeit hinter der Kamera, als vor dem Rechner verbringt. Doch glaube mir, ein Versuch lohnt sich. Ich weiß, von was ich spreche, habe schließlich seit 9 Jahren ACD, importiere, beschrifte und sortiere meine Aufnahmen jedoch ausschließlich mit LR - selbst wenn ich mir die JPEGs hinterher mit ACD ansehe.

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FORTSETZUNG einer Diskussion, die hier: https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-kamera-technik/33556-olympus-om-d-bilder-65.html#post308084 begann. Leider so OT, dass wir Haue bekamen... Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.  Eigentlich wollte ich Dich ja damit in Ruhe lassen, denn was ist schöner, als zu sehen, dass jemand zufrieden ist. Vielleicht können wir Dich ja NOCH zufriedener machen. Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden

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Danke Klaus für die ausführliche Beschreibung. Ich gehe fast genauso vor. Das Vergleichen und Auswählen mehrer Bilder in 2 separaten Ansichtsfenstern ist besonders bei Serienaufnahmen oder mehreren Einzelbildern eines Motivs mit unterschiedlichen Einstellungen (z. B. unt. Blenden) absolut hilfreich.

 

Ich möchte aber noch folgendes ergänzen. Es ist richtig, dass die in LR vergebenen Stichwörter von allen anderen Viewern (bei Picasa bin ich mir nicht sicher) ebenfalls genutzt werden. Allerdings geht die Hirarchie dabei verloren, wenn man diese, wie ich in LR nutzt. Das kann eben nur LR.

In ACD kann man auch eine hirarchische Gliederung über die Kategorisierung anlegen, die versteht aber nur ACD und kein anderes Programm. D. h. wechselt man mal das Programm oder gibt es ACD nicht mehr war die Mühe der Zuordnung für die Katz.

 

Aber LR bietet mit den Sammlungen jedoch noch ein weiteres Werkzeug um schnell und gezielt auszuwählen. Z. B. für Fotobuch, Ausbelichten, Diavortrag, die besten Aufnahmen aus dem Urlaub.

Weiterhin kann ich aus LR meine Flickr-Galerien verwalten. Das geht ganz einfach und ist ungemein hilfreich.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Nutzung von 2 Monitoren. Ich kann mir also auf einem die Bibliothek und auf dem anderen das Bild anzeigen lassen.

 

Fast alles was LR kann, kann auch ACDsee. Selbst die Auswahl geht. Hier kann man sogar mehr als 2 Bilder vergleichen. Aber es ist alles ein wenig umständlicher und nicht ganz so ausgereift.

Insofern ist LR eben auch ganz klar besser.

 

ABER LR ist in erster Linie ein raw-Konverter. D. h. wer wie Don ausschließlich jpg's macht, für den ist wahrscheinlich LR einfach nicht notwendig. Hier würde ich persönlich doch zu ACDSee raten und das dann aber auch konsequent nutzen. Also importieren, auswählen, bewerten, verschlagworten und meinetwegen noch kategorisieren.

Die jpg-Bearbeitungsmöglichkeiten von ACDsee sind natürlich LR deutlich überlegen.

 

Letztlich ist es eben davon abhängig wie man grundsätzlich an die Sache rangeht, also raw oder nicht raw. Ich nutze derzeit beide Programme, da die E-M5 nicht unbedingt eine raw-Entwicklung nötig hat.

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Hallo Klaus, Hallo Don,

 

ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema Entwicklung und hab mir auch mal ACDSee Pro 5 geladen. Was ich absolut super daran finde sind die Helligkeits und Farbregler. Komme ich super mit klar, vor allem da Pro 5 wohl auch auf JEPG spezialisiert ist. Raw werde ich denk ich kaum einsetzen. Jetzt habt ihr mich auch nachdenklich gemacht, vor allem auch weil Klaus ja beide Programme hat und zum entwickeln nur LR nimmt.

Wie ist es dort mit den Reglern?? Von der Bedienerfreundlichkeit her?? Gibts da große Unterschiede??

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Moin.

 

Ich importiere ja immer zunächst in Ordner, sortiert nach Datum + Inhalt/Ort. Ein Überbleipsel aus meiner Pre-LR Zeit. Erst dann darf LR ran.

 

Fragen:

 

Kann ich auch bereits importierte Bilder nachträglich verschlagworten?

 

Gibts eine Möglichkeit den Ort für die Katalog-Backups selbst zu wählen? Z.b. ein DropBox Ordner würde mir vorschweben.

 

Und Tips zur Beschleunigung von LR4 mit meinem 4 1/2 Jahre ollen MacBook Pro wären willkommen. Bisher lasse ich schon beim Import die vollen 1:1 Vorschauen rendern, sonst wartet man bei der NEX-7 teilweise 30s auf die Vorschau...

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Moin.

 

Ich importiere ja immer zunächst in Ordner, sortiert nach Datum + Inhalt/Ort. Ein Überbleipsel aus meiner Pre-LR Zeit. Erst dann darf LR ran.

 

Fragen:

 

Kann ich auch bereits importierte Bilder nachträglich verschlagworten?

 

Gibts eine Möglichkeit den Ort für die Katalog-Backups selbst zu wählen? Z.b. ein DropBox Ordner würde mir vorschweben.

 

Und Tips zur Beschleunigung von LR4 mit meinem 4 1/2 Jahre ollen MacBook Pro wären willkommen. Bisher lasse ich schon beim Import die vollen 1:1 Vorschauen rendern, sonst wartet man bei der NEX-7 teilweise 30s auf die Vorschau...

 

1.

Natürlich kann man jederzeit in LR Bilder nachträglich verschlagworten.

Das kann man auf verschieden Arten machen.

1. in der Bibliotheksansicht auf das Bild klicken und rechts in der Eingabemaske fürStichworte ein solches eingeben.

2. hat man bereits Stichworte erstellt erscheinen diese darunter in der Stichwortliste, dann kann man entweder das Bild auf das Stichwort ziehen oder Maus-Stichwort-rechte Maustaste: das Stichwort dem ausgewählten Foto hinzufügen

 

Das ganze funktioniert natürlich auch mit mehreren Fotos und für mich ganz wichtig in einer hirachischen Struktur:

Beispiel:

Tiere-

- Vögel

--- Singvögel

Meise, Rotkehlchen, usw.

--- Raubvögel

Milan, Bussard, Habicht usw.

--- Wasservögel

Enten, Gänse usw.

- Insekten

- Spinnen

- Säugetiere

usw.

 

2. Natürlich kannst Du den Ort des Backup-Ordners selbst bestimmen, d. h. den Standard Backup Ordner ändern. Hier ist das beschrieben:

 

Adobe Photoshop Lightroom 4 * Sichern des Katalogs

 

3. Beschleunigung

 

schau mal hier:

 

So machst du Lightroom 4 schneller | nachbelichtet - fotografie, video, audio, recording

 

Das 1:1 rendern hast Du ja schon gemacht. Aber es gibt natürlich auch Grenzen wo nichts mehr geht, da die Hardware zu langsam und die Dateien ganz einfach dafür zu groß sind.

 

Ich habe einen 3 Jahre alten Intel Quad 8300 und 6 GB Ram und eine ziemlich schnelle Systempaltte. Da geht es grade noch so. Speicher ist am wichtigsten. Wie es bei Apple ist vermag ich nicht zu sagen.

Edited by Lutz T.
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Danke!

 

Mit 6 MB Ram? Respekt.

 

Ich hab halt ein altes MacBook mit altem DualCore 2GHz und 4 GB Ram. Als Platte hab ich eine 7200U/m, 500GB. Wollte demnächst mit einer 2. Flash-Platte den Rest aus dem Kasten rauskitzeln und dafür das DVD+Laufwerk rausschmeissen.

 

Die X100-Files gehen, die NEX-7-Dateien sind grenzwertig.

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LR 4.1/64 Bit auf einem W7 I7 Rechner mit 16 GB Speicher läuft auf allen Anwendungsbereichen sehr schnell. Hier merkt man kaum Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Bibliotheksanzeige. Alle Daten auf eSata HDD's. USB 3.0 ist in der Praxis langsamer bei meinem Rechner.

 

LR 4.1/32 Bit auf einem W7 Tablet PC mit 2 GB Speicher läuft auf allen Anwendungsbereichen langsam. Alle Daten auf externer USB 2.0 HDD;). Die Überführung der Reisebearbeitungen Tablet>stationärer PC geht problemlos.

 

Arbeite in der EB nur mit LR 4.1 (JPEG und RAW). Bei den Metadaten ermisse ich die Eingabe bzw. Anzeige der Aufnahmeblickrichtung in Grad.

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So, nun mal der Reihe nach...

 

Hallo Lutz,

 

... Es ist richtig, dass die in LR vergebenen Stichwörter von allen anderen Viewern (bei Picasa bin ich mir nicht sicher) ebenfalls genutzt werden. Allerdings geht die Hirarchie dabei verloren, wenn man diese, wie ich in LR nutzt. Das kann eben nur LR...

... und Adobe Bridge ...

 

Um die Sache nicht zu kompliziert zu machen, hatte ich die Sache mit der Stichwort-Hierarchie nicht erwähnt, zumal sie bisher Adobe-proprietär ist. Das ist mir bei meinem Image-Management allerdings hundert mal lieber, als ACD-proprietär. Die hatten es in früheren Versionen nämlich fertig gebracht, ihre Struktur so zu ändern, dass ich die ganze Katalogisierung nach einem Upgrade neu aufbauen durfte.

Nein, dann schon lieber Adobe, auch wenn andere Software zu doof ist, die Hierarchiezeichen zu erkennen. Die Stichwörter sind dann zwar ungeordnet, aber immer noch vorhanden.

 

... ABER LR ist in erster Linie ein raw-Konverter...

Dem wage ich entschieden zu widersprechen. Das traf früher einmal zu. Inzwischen hat sich LR zu einer Rundum-Konverter-Entwicklungs-und-Management-Maschine entwickelt, die es dem Nutzer ermöglicht, den gesamten Workflow, vom Import bis zur Präsentation, mit einer Softwarelösung zu erledigen.

Auch ACD bietet Ähnliches, doch wie Du auch schon erwähnt hattest, nicht so ausgereift. Mir stellt sich schon der Kamm, wenn ich mich bereits im 1. Schritt, dem Import, mit einer vorgegebenen Datum-/Zeit-Syntax konfrontiert sehe, die ich nicht anpassen kann. Das hieße dann, alle importierten Dateien nachträglich mit der - zugegebenermaßen komfortablen ACD-Batchfunktion - nach meinem Gusto umzubenennen. Ich bin doch nicht blöd...

 

... Die jpg-Bearbeitungsmöglichkeiten von ACDsee sind natürlich LR deutlich überlegen.

Da ist was dran. Doch wenn ich meine E-M5 einmal JPEGs machen lasse, dann lasse ich sie i.d.R. ooc, oder sagen wir mal "fast ooc". Und für dieses minimale Zuppeln an den Reglern wechsle ich nicht zu einer anderen Software.

Aber das macht ja ohnehin jeder so, wie es ihm am besten gefällt.

 

Hallo Steffen,

 

... und hab mir auch mal ACDSee Pro 5 geladen. Was ich absolut super daran finde sind die Helligkeits und Farbregler. Komme ich super mit klar, vor allem da Pro 5 wohl auch auf JEPG spezialisiert ist. Raw werde ich denk ich kaum einsetzen. Jetzt habt ihr mich auch nachdenklich gemacht, vor allem auch weil Klaus ja beide Programme hat und zum entwickeln nur LR nimmt.

Wie ist es dort mit den Reglern?? Von der Bedienerfreundlichkeit her?? Gibts da große Unterschiede??

Da gibt's nur eins: LR 4-Testversion laden und 30 Tage lang vergleichen.

Wenn Du ohnehin "RAW kaum einsetzen wirst", solltest Du Dich nicht zu sehr an der Entwicklungsmaschine festbeißen. Die solltest Du bei JPEGs eigentlich nur sehr zurückhaltend einsetzen, falls überhaupt. Wenn Dir die JPEGs generell nicht so gefallen, wie sie aus der Kamera kommen, warum speicherst Du dann nicht RAW?

 

Vergleiche lieber Handhabung und Fähigkeiten des Managements; d.h. Verstichwortung, Katalogisierung, Smart-Sammlungen, Suchen & Finden, usw.

 

kavenzmanns Fragen sind ja von Lutz schon ausführlich beantwortet worden.

 

Grundsätzlich sollte erwähnt werden, dass für ältere, langsamere Systeme ACD alleine deshalb die bessere Wahl sein kann, weil LR dort eventuell durch einen "Flaschenhals" ausgebremst wird, sei es der langsamere Prozessor, das unzureichende RAM oder irgendein anderer Engpass. Nicht überall, wo LR 3 erfolgreich läuft, wird es auch LR 4 tun.

Siehe Systemvoraussetzungen für Lightroom 4: Fotobearbeitung, Fotobuch erstellen | Adobe Photoshop Lightroom 4

Das sind Mindest-Voraussetzungen! Soll heißen, mit 2GB RAM läuft das Ding zwar, aber glaubt mir: Es macht keinen Spaß.

Siehe Gerds Ausführungen, einen Post oben dran. ^

 

Und wenn ich lese "Klaus macht das ja so oder so...", freue ich mich natürlich, als Referenz angesehen zu werden

, aber macht das lieber nicht! Ich arbeite mit ACD UND LR und picke mir von jedem das Beste heraus. Ich kenne ACD seit 2003, LR seit seiner Entstehung, und habe nach jahrelangem "Try-and-Error" und immer wieder hin-und-her-wechseln meinen idealen Workflow gefunden. Die Betonung liegt auf meinen.

Letzten Endes wird sich jeder mit der Lösung am wohlsten fühlen, mit der er selbst am besten zurechtkommt, die ihm am sympatischsten ist. Egal, welche das sein mag.

ACD ist gut! LR ist gut! Andere sind auch gut...

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Moin.

 

Jetzt hab ich noch mal genauer nachgeschaut. Ich hatte beim Import zwar die 1:1-Vorschau aktiviert, aber das galt dann nur für die neu importierten. Jetzt hab ich mal für die gesamte (aktive) Bilddatenbank die 1:1 Vorschauen rendern lassen (ca. 9GB!) und den Bildercache auf 30GB erhöht.

 

Und siehe da - es "wuppt" wieder.

 

Das nachträgliche verschlagworten klappt auch. Man muß in der Vorschau nur das entsprechende Fenster aktivieren. Da ich nur mit dem 15'' Display meines MacBooks arbeite, sind bei mir immer nur die nötigsten Fenster offen...

 

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Hallo Steffen,

 

 

Da gibt's nur eins: LR 4-Testversion laden und 30 Tage lang vergleichen.

Wenn Du ohnehin "RAW kaum einsetzen wirst", solltest Du Dich nicht zu sehr an der Entwicklungsmaschine festbeißen. Die solltest Du bei JPEGs eigentlich nur sehr zurückhaltend einsetzen, falls überhaupt. Wenn Dir die JPEGs generell nicht so gefallen, wie sie aus der Kamera kommen, warum speicherst Du dann nicht RAW?

 

Hallo Klaus,

 

die Gedanken habe ich mir auch schon gemacht... (RAW speichern..). Und das werd ich nur auch mal machen, da mir die Bilder direkt aus der Kamera zwar sehr gut gefallen, ich aber trotzdem immer (bei jedem Bild das ich behalte..) die Belichtung ein wenig anpasse, bissl nachschärfe usw... Also von daher spricht überhaupt nix gegen Raw.

Danke für den Gedankenanstoß...

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... Danke für den Gedankenanstoß...

Gerne, Steffen.

Du bist Dir aber schon darüber klar, dass Du beim RAW dann JEDE Aufnahme entwickeln musst? LR hilft da enorm durch die ACR-default-Einstellungen, die die meisten RAWs zumindest "ansehbar" erscheinen lassen. In vielen Fällen genügt dann schon ein Klick auf "Tonwert Automatik", um eine vernünftige Basis zu schaffen, auf der man dann weiter zuppeln kann.

 

Ohne oberlehrerhaft erscheinen zu wollen, wage ich an dieser Stelle noch einen Hinweis - nicht nur für Dich.

Die Technik soll uns die Arbeit erleichtern. Meist kann sie das erst, nachdem WIR ein gewisses Maß an Arbeit in sie investiert haben. Je umfangreicher die Funktionen einer Software, desto länger kann es dauern - das Studium der Anleitung, des Handbuchs, der Tutorials - das Erstellen eigener Einstellungen und Vorlagen.

Müsste ich Lightroom so benutzen, wie es "aus der Packung" kam, hätte ich es schon in die Ecke geworfen. Erst die eigenen Anpassungen, Templates und Plug-Ins machen es zu einem effektiven Werkzeug, mit dem es Spaß macht zu arbeiten.

 

Zwei Downloads für alle, die sich weiter in LR hineinknien wollen:

 

LR Entwicklungsvorlage für die E-M5
(nur für RAWs). Sie kann als Basis zur weiteren Bearbeitung dienen und nach Belieben - speziell in den Bereichen Schärfen und Rauschen - angepasst werden. Sie basiert auf der "Adobe Standard" Kamerakalibrierung. Etwa 75% meiner RAWs kriege ich mit einem einzigen Klick auf diese Vorlage in den Griff.

Rechte Maustaste > Speichern unter... > "[Euer LR-Catalog Ordner]\Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\User Presets"

Vorsicht, wer mit "Apfelkisten" arbeitet! Apple lässt i.A. die Finger nicht von diesen Dateien und benennt sie in "E-M5.txt" um. Also in diesen Fällen gebt der Datei nach dem Import wieder ihren Originalnamen "E-M5.lrtemplate".

Nach dem Speichern und evtl. umbenennen LR beenden und neu starten. Die Entwicklungsvorlage E-M5 erscheint jetzt im linken Bedien-Panel unter "Benutzervorgaben".

 

Wer damit nicht glücklich wird und trotzdem auf realer Farbwiedergabe besteht, dem sei ein
E-M5 Kamera-Doppelprofil
empfohlen, das ich mit dem
für 5500k und 2800k erstellt habe. LR erkennt die entsprechende Lichttemperatur selbst.

Rechte Maustaste > Speichern unter > C:\Users\[Euer User Profile]\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\CameraProfiles

Dieser Speicherpfad gilt nur für PCs unter Windows 7 oder Vista. Frühere Versionen speichern die Benutzerdaten an anderen Orten. Findet's raus! Auch Apfel-Jünger dürfen den Speicherort selbst herausfinden.

 

Wurde alles richtig gemacht, erscheint nach LR-Neustart im rechten Bedien-Panel unter "Kamerakalibrierung" zusätzlich zur "Adobe Standard"-Einstellung die "Olympus E-M5". Dies natürlich nur bei Aufnahmen der E-M5 und - selbstredend - ausschließlich bei ORF-Dateien. Wer ein Kameraprofil für weitere Lichttemperaturen braucht, sollte sich den X-Rite ColorChecker zulegen. Die Software dazu ist frei, der ColorChecker selbst, nicht viel mehr als ein bedruckter Karton, jedoch etwas kostspielig...

Oder Ihr wartet, bis ich die Zeit finde, weitere E-M5-Profile zu basteln.

 

So ein Kameraprofil macht nichts anderes, als Farbton, Helligkeit und Sättigung der E-M5 RAW-Daten an die Realität anzupassen. "Realität" ist in diesem Fall der "X-Rite ColorChecker", mit der E-M5 bei verschiedenen Lichttemperaturen aufgenommen und daraus mit der X-Rite Software ein LR-Kameraprofil generiert.

Edited by admin
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Gerne, Steffen.

Du bist Dir aber schon darüber klar, dass Du beim RAW dann JEDE Aufnahme entwickeln musst? LR hilft da enorm durch die ACR-default-Einstellungen, die die meisten RAWs zumindest "ansehbar" erscheinen lassen. In vielen Fällen genügt dann schon ein Klick auf "Tonwert Automatik", um eine vernünftige Basis zu schaffen, auf der man dann weiter zuppeln kann.

 

Ohne oberlehrerhaft erscheinen zu wollen, wage ich an dieser Stelle noch einen Hinweis - nicht nur für Dich.

Die Technik soll uns die Arbeit erleichtern. Meist kann sie das erst, nachdem WIR ein gewisses Maß an Arbeit in sie investiert haben. Je umfangreicher die Funktionen einer Software, desto länger kann es dauern - das Studium der Anleitung, des Handbuchs, der Tutorials - das Erstellen eigener Einstellungen und Vorlagen.

Müsste ich Lightroom so benutzen, wie es "aus der Packung" kam, hätte ich es schon in die Ecke geworfen. Erst die eigenen Anpassungen, Templates und Plug-Ins machen es zu einem effektiven Werkzeug, mit dem es Spaß macht zu arbeiten.

Zwei Downloads für alle, die sich weiter in LR hineinknien wollen:

LR Entwicklungsvorlage für die E-M5
(nur für RAWs). Sie kann als Basis zur weiteren Bearbeitung dienen und nach Belieben - speziell in den Bereichen Schärfen und Rauschen - angepasst werden. Sie basiert auf der "Adobe Standard" Kamerakalibrierung. Etwa 75% meiner RAWs kriege ich mit einem einzigen Klick auf diese Vorlage in den Griff.

Rechte Maustaste > Speichern unter... > "[Euer LR-Catalog Ordner]\Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\User Presets"

Vorsicht, wer mit "Apfelkisten" arbeitet! Apple lässt i.A. die Finger nicht von diesen Dateien und benennt sie in "E-M5.txt" um. Also in diesen Fällen gebt der Datei nach dem Import wieder ihren Originalnamen "E-M5.lrtemplate".

Nach dem Speichern und evtl. umbenennen LR beenden und neu starten. Die Entwicklungsvorlage E-M5 erscheint jetzt im linken Bedien-Panel unter "Benutzervorgaben".

 

Wer damit nicht glücklich wird und trotzdem auf realer Farbwiedergabe besteht, dem sei ein
E-M5 Kamera-Doppelprofil
empfohlen, das ich mit dem
für 5500k und 2800k erstellt habe. LR erkennt die entsprechende Lichttemperatur selbst.

Rechte Maustaste > Speichern unter > C:\Users\[Euer User Profile]\AppData\Roaming\Adobe\CameraRaw\CameraProfiles

Dieser Speicherpfad gilt nur für PCs unter Windows 7 oder Vista. Frühere Versionen speichern die Benutzerdaten an anderen Orten. Findet's raus! Auch Apfel-Jünger dürfen den Speicherort selbst herausfinden.

Oder Ihr wartet, bis ich die Zeit finde, weitere E-M5-Profile zu basteln.

 

So ein Kameraprofil macht nichts anderes, als Farbton, Helligkeit und Sättigung der E-M5 RAW-Daten an die Realität anzupassen. "Realität" ist in diesem Fall der "X-Rite ColorChecker", mit der E-M5 bei verschiedenen Lichttemperaturen aufgenommen und daraus mit der X-Rite Software ein LR-Kameraprofil generiert.

 

Hallöchen Klaus,

 

ich weiß zwar noch immer nicht, ob ich mir LR antun will oder nicht - das Upgrade hab' ich mir auf jeden Fall mal gegönnt - möchte mich aber so oder so im Namen aller IT-Banausen für die Mühe und den Support bedanken. Ich weiß das wirklich zu schätzen.

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LR Entwicklungsvorlage für die E-M5
(nur für RAWs). Sie kann als Basis zur weiteren Bearbeitung dienen und nach Belieben - speziell in den Bereichen Schärfen und Rauschen - angepasst werden. Sie basiert auf der "Adobe Standard" Kamerakalibrierung. Etwa 75% meiner RAWs kriege ich mit einem einzigen Klick auf diese Vorlage in den Griff.

Rechte Maustaste > Speichern unter... > "[Euer LR-Catalog Ordner]\Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\User Presets"

Vorsicht, wer mit "Apfelkisten" arbeitet! Apple lässt i.A. die Finger nicht von diesen Dateien und benennt sie in "E-M5.txt" um. Also in diesen Fällen gebt der Datei nach dem Import wieder ihren Originalnamen "E-M5.lrtemplate".

Nach dem Speichern und evtl. umbenennen LR beenden und neu starten. Die Entwicklungsvorlage E-M5 erscheint jetzt im linken Bedien-Panel unter "Benutzervorgaben".

 

Hallo, ich hätts ja gern mal ausprobiert

aber irgendwie finde ich den genannten User Presents Ordner nicht.

Weder in meinen Verzeichnissen der Lightroomkataloge noch im Lightroom Installationsverzeichnis.
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vielleicht hilft dieses Beispiel von W7/64:

 

C:\Users\gerd\AppData\Roaming\Adobe\Lightroom\Develop Presets\User Presets

 

für das Auffinden von Files recht nützliches Tool:

Everything Everything Search Engine

 

Achtung:

nach Speicherung des Beitrage fügt sich bei Develop immer ein Leertab ein

Edited by sardinien
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Hallo, ich hätts ja gern mal ausprobiert

aber irgendwie finde ich den genannten User Presents Ordner nicht.

Weder in meinen Verzeichnissen der Lightroomkataloge noch im Lightroom Installationsverzeichnis.

Hallo rune,

 

LR Menü > Bearbeiten > Katalogeinstellungen > Allgemein > Informationen, Speicherort = Auf "Anzeigen" klicken. Schon isser da.

Ordner öffnen, Ordner "Lightroom-Einstellungen" öffnen, Ordner "Develop Presets" öffnen, Ordner "User Presets" öffnen und die Datei "E-M5.lrtemplate" hineinkopieren.

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ich weiß zwar noch immer nicht, ob ich mir LR antun will oder nicht -

 

Die Entscheidung kann ich Dir auch nicht abnehmen. Aber ich bin im letzten oder vorletzten Jahr von Camera Raw auf Lightroom umgestiegen und habe es bislang nicht bereut. Meine Zurückhaltung in Bezug auf Lightroom lag in dem ursprünglichen Preis von über 300 Euro begründet.

 

Gruß

Thobie

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Die Entscheidung kann ich Dir auch nicht abnehmen. Aber ich bin im letzten oder vorletzten Jahr von Camera Raw auf Lightroom umgestiegen und habe es bislang nicht bereut. Meine Zurückhaltung in Bezug auf Lightroom lag in dem ursprünglichen Preis von über 300 Euro begründet.

 

Gruß

Thobie

 

Bei mir liegt's mehr an meinem IT-Banausentum. Beim Gedanken mich in ein neues, relativ vielschichtiges Programm einarbeiten zu müssen, krieg ich Schweißausbrüche. Und wenn ich an die Zeit denke, die dabei draufgehen wird, mir all die Tutorials reinzuziehen...

OhGottOhGott!

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Danke, das werd ich mal versuchen.

 

Jedoch war für die erste Datei ein anderer Ordner an gegeben, daher hab ich da gar nicht geschaut.

Sorry rune.

Ich dachte halt, wenn ich beim Speicherpfad mit der relativen Angabe [Euer LR-Catalog Ordner] anfange, dass jeder LR-Benutzer weiß, wo der ist, bzw. wie man ihn findet. Falsch gedacht...

Einen absoluten Pfad konnte ich nicht angeben, da jeder Nutzer seinen LR-Katalog woanders speichern kann.

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Sorry rune.

Ich dachte halt, wenn ich beim Speicherpfad mit der relativen Angabe [Euer LR-Catalog Ordner] anfange, dass jeder LR-Benutzer weiß, wo der ist, bzw. wie man ihn findet. Falsch gedacht...

Einen absoluten Pfad konnte ich nicht angeben, da jeder Nutzer seinen LR-Katalog woanders speichern kann.

 

Ja eben, meine Kataloge liegen mit in meinen Bilderordnern damit ich alles bei Backup und Co. als zusammengehöriges Paket erwische.

Diese Kataloge haben aber keine "Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\User Presets" Unterstruktur. Da liegt nur das Katalog File und die Entwicklungsdaten von den Bildern.

Wie gesagt, werd mal schauen ob ich das nun unter dem neuen Ordner finde.

Frühestens heut Abend weiß ich mehr.
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... meine Kataloge liegen mit in meinen Bilderordnern damit ich alles bei Backup und Co. als zusammengehöriges Paket erwische.

Diese Kataloge haben aber keine "Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\User Presets" Unterstruktur. Da liegt nur das Katalog File und die Entwicklungsdaten von den Bildern.

Und ich weiß auch warum. Lightroom's Wege sind unergründlich...

 

Wenn unter Bearbeiten > Voreinstellungen... > Vorgaben/Speicherort "Vorgaben mit Katalog speichern" NICHT aktiviert ist, speichert LR alle Vorgaben, Templates und Presets "irgendwo", ich glaube bei den Benutzerdaten. Und die liegen bei jedem Betriebssystem woanders...

 

Abhängig davon, ob man nur mit einem oder mit mehreren Katalogen arbeitet, und falls mehrere, ob für alle Kataloge die gleichen Voreinstellungen und Vorlagen gelten sollen oder unterschiedliche, ist das Aktivieren oder Deaktivieren der Funktion "Vorgaben mit Katalog speichern" sinnvoll oder nicht.

 

Ich lege ebenfalls Wert darauf, bei einem Backup ALLES zu erwischen und habe daher auch alles in einem Ordner, trotz unterschiedlicher Kataloge. Ebenfalls lege ich Wert darauf, dass für alle LR-Kataloge die gleichen Einstellungen gelten und ich z.B. den ganzen Spaß, um den es hier geht, nicht für jeden LR-Katalog extra machen muss.

 

Meine Ordnerstruktur:

 

"Vorgaben mit Katalog speichern"
ist aktiviert.

  • Hauptordner:
    LIGHTROOM
    (Er könnte auch anders heißen, doch warum eigentlich...)

  • - im Hauptordner > alle Lightroom-Kataloge
    ***.lrcat
    als Einzeldateien, NICHT in Unterordnern!

  • - im Hauptordner > für jeden Katalog den Unterordner
    *** Previews.lrdata

    (
    ***
    entspricht dem Namen des jeweiligen Katalogs. Muss hier identisch sein, sonst findet LR die Ordner nicht und legt eigene an.)

  • - im Hauptordner > für jeden Katalog den Unterordner
    *** Backups
    Den lege ich jeweils selbst an, sonst speichert LR die Backups für alle Kataloge im Ordner Backups, und das wird mir dann zu unübersichtlich.

  • - im Hauptordner > der Unterordner
    Lightroom Plug-Ins
    Von mir selbst erstellt. Hier speichere ich alle Plug-Ins und installiere sie auch von hier aus.

  • - im Hauptordner > der Unterordner
    Lightroom-Einstellungen
    WICHTIG:
    Den Namen des Ordners
    Lightroom-Einstellungen
    und der Unterordner
    nicht ändern! Das macht LR von sich aus.

Der
Inhalt
darf ruhig geändert werden. Und damit bin ich wieder beim Ausgangspunkt: Die Datei
E-M5.lrtemplate
kann in den Ordner
Lightroom-Einstellungen\Develop Presets\
User Presets
kopiert werden. Sie ist nach dem nächsten Programmstart in LR sichtbar.

 

*** Alle hier in ROT dargestellten Bezeichnungen dürfen nicht geändert werden, es sind LR-Systemordner! ***

 

*** Wenn ich in LR über Datei > Neuer Katalog... einen Katalog z.B. mit dem Namen NEU erstelle, nennt LR diesen NEU.lrcat und packt ihn in einen Ordner mit Namen NEU. Den Katalog NEU.lrcat (und nur den!) verschiebe ich in meinen Hauptordner "LIGHTROOM", wo bereits alle anderen ***.lrcat liegen, und starte ihn von dort aus einmal direkt. Dann legt sich LR für diesen Katalog seine Ordnerstruktur selbst an. Alle Einstellungen und Vorgaben sind nun auch für den Katalog NEU verfügbar. Der zuvor von LR angelegte Ordner mit Namen NEU wird gelöscht. ***

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Hallo Klaus,

 

die Kameraprofile, die Du dankenswerter Weise gemacht hat. Ziehen die also nur dann, wenn man 5500K (Sonnenlicht) oder 2800K wählt???

 

Was ist denn, man auf AutoWB stellt, da kommen ja total krumme Werte raus. Oder wird dann interpoliert?

 

Ich kämpfe gerade mit einem "immer gut" Profil für die OM-D. Dabei habe ich versehentlich von Michael ein E-5 Profil in LR eingespielt, was gar nicht so schlecht ist. Davon werde ich die Schärfung übernehmen und mit Deinem und einem dritten Forum mixen.

 

Gruß

 

Thilo

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... die Kameraprofile, die Du dankenswerter Weise gemacht hat. Ziehen die also nur dann, wenn man 5500K (Sonnenlicht) oder 2800K wählt???

Hallo Thilo,

 

das Profil funktioniert bei Lichttemperaturen zwischen 2700 und 5900k. Du kannst den WB ruhig auf Auto stehen lassen. Mach ich auch so. Vorausgesetzt, die Kamera wählt eine korrekte Temperatur zwischen den beiden Extremwerten, funktioniert es gut.

 

Ich werde hier in Kürze auch noch ein Profil für Lichttemperaturen zwischen 5000 und 7250k zum Download anbieten, also genau in die andere Richtung, Tageslicht/Blitz über bewölkt bis Schatten.

... habe ich versehentlich von Michael ein E-5 Profil in LR eingespielt, was gar nicht so schlecht ist. Davon werde ich die Schärfung übernehmen und mit Deinem und einem dritten Forum mixen.

Sprechen wir von zwei verschiedenen Dingen?

 

Das oben genannte Kameraprofil berücksichtigt die Lichtbedingungen und kann entweder schon beim Import in LR oder während der Entwicklung abgewandt werden. Es hat lediglich Einfluss auf Hue/Saturation/Brightness, also die Farbwiedergabe. Man kann diese Profile auch nicht mixen! (Öffne mal ein Kameraprofil mit einem Texteditor, dann siehst Du warum...)

 

Die Entwicklungsvorlage E-M5.lrtemplate ist kein Profil, sondern erscheint unter den Vorgaben im Entwicklungsmodul links. Diese kannst Du persönlich anpassen und mit anderen Vorlagen kombinieren.

... Ich kämpfe gerade mit einem "immer gut" Profil für die OM-D...

Gibt's nicht...

Aber es gibt ein "oft gut" Profil

 

Allgemeiner Hinweis:

Mein zum Download angebotenes Template E-M5.lrtemplate geht von einer optimalen Belichtung der RAW-Datei aus. Diese Vorlage enthält keine "Automatische Tonwertanpassung". Bei über- bzw. unterbelichteten Aufnahmen muss die Korrektur von Hand erfolgen. Die Automatische Tonwertkorrektur über diese bereits angewandte Vorlage drüberzuseppeln, bringt meist kein befriedigendes Ergebnis.

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