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KlausCR

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  1. Danke für den Tip! Allerdings doppelter Preis, zumindest für die Griffbelederung + Tapes. Luton Repairs: 10 GBP = 11,10 € Via Da Vinci: 22,49 € 🙄 Dafür ist sicher der Versand einen Tag schneller. 😉
  2. Die Firma "Luton Camera Repair Services Ltd." in England führt nicht nur Reparaturen aus, sondern verkauft auch Ersatzteile - im Gegensatz zu Olympus Deutschland - an Endverbraucher: http://www.lutoncameras.co.uk/ Ein Beispiel meiner Bestellung, die ich gerade aufgegeben habe: For "OLYMPUS OM-D E-M1 Mark II": Der Versand nach DE dürfte wesentlich günstiger sein, und mit dem Einfuhrzoll habt ihr ja keine Probleme. Noch... 😏
  3. Die jetzige, verformte Verkleidung habe ich wieder mit Klebeband befestigt. Hält bombenfest auf den unteren 2/3. Oben... wie gehabt. Ein Kamel passt nun mal nicht durch ein Nadelöhr. Und ich habe das Kamel noch nicht abgeschliffen oder beschnitten. Also kann's nicht besser passen als zuvor. Der von Hans i.G. erwähnte schwarze Sekundenkleber scheint mir zwar für diese Anwendung hervorragend geeignet, würde aber Probleme bereiten, falls die Kamera im Reparaturfall an genau diesem Teil geöffnet werden müsste; denn unter der Belederung 😉 befinden sich diverse Schräubchen. Ich traue dem Abschleifen nicht allzu sehr, denn das Teil ist ja nicht nur in der Höhe expandiert, sondern auch in der Breite. Da könnte ich höchstens dort, wo das Material an die Begrenzung des Fernauslöseranschlusses stößt, einen halben Millimeter wegseppeln. Ich werd's probieren. Unabhängig von meinen Versuchen, daran herumzupfriemeln, habe ich im UK ein neues Teil angefragt. Warte noch auf Antwort. Parallel dazu habe ich beim Olympus Service in den USA nachgefragt, ob sie mir das Teil verkaufen - ohne viel Hoffnung auf positive Antwort. I.d.R. verkauft der Oly-Service keine Ersatzteile an Endverbraucher, weil dieser für - freundlich ausgedrückt - unfähig gehalten wird, Reparaturen selbst durchzuführen. Sollte ich auf dem einen oder anderen Weg ein Neuteil bekommen können, melde ich mich damit wieder an dieser Stelle.
  4. Hallo Andreas, damit hast du sicher recht. Ich selbst hatte ja schon bemerkt, dass ich beim Erstellen dieses Themas unschlüssig war, welcher Begriff mein Anliegen beschreiben könnte. "Überzug" erschien mir universell. Die ersten Antworten brachten dann den Aha-Effekt: Belederung. 😉 Der Begriff "Belederung" stammt halt noch aus Analogzeiten, in denen tatsächlich Leder zur Verkleidung von Kameragehäusen verwendet wurde. Er hat sich im deutschsprachigen Raum durchgesetzt, obwohl sich wohl die Mehrheit darüber im Klaren ist, dass es sich bei den meisten aktuellen Kameras nicht mehr um Leder handelt. Letztlich ist Sprache ja ein Kommunikationsmittel, das dazu dienen sollte, uns untereinander verständlich zu machen. Und ich verstehe unter Kamerabelederung genau das Gleiche, wie unter Kameragummierung - den Überzug eben. Ganz im Gegensatz zu englischsprachigen Foren, in denen u.a. mit Begriffen wie "Rubber", "Cover" und "Grip" gearbeitet wird. ****************************************************************************************************************************** Doch wenn man es ganz genau nehmen möchte, stimmt weder der Begriff Leder, noch der Begriff Gummi bzw. Rubber. Es wurde ja auch bezüglich des Materials viel gerätselt und vermutet. Es war die Rede von Gummi, von Plastik, und davon, dass man aufgerauhten Kunststoff verwenden solle. Da ich erstens neugierig bin und zweitens wenig Ahnung von der Materie habe, bin ich der Sache auf den Grund gegangen, und glaube nun zu wissen, welchen Materialmix der Hersteller verwendet. Wobei mir nicht klar ist, ob Olympus diese Teile selbst herstellt, oder von einem Zulieferer bezieht. Da ich gestern den Griffteil meiner Kamera "entbößt" hatte, konnte ich das eingeprägte Kürzel auf der Innenseite der Verkleidung sehen und auch entziffern: SBC + PP, also ein Materialverschnitt. SBC (Styrol-Butadien-Copolymer) ist eine Variante des Synthesekautschuks, also bereits für sich eine Kombination von Kautschuk und Kunststoff. Wikipedia schreibt dazu u.a.: "... zeigt gute Beständigkeit und wenig Quellung in anorganischen und organischen Säuren und Basen sowie in Alkoholen und Wasser... // ... Es ist hingegen stark quellend in Aliphaten, Aromaten und Chlorkohlenwasserstoffen, insbesondere in Mineralöl, Schmierfett und Benzin." PP (PolyPropylen), ein thermoplatischer Kunststoff. Wikipedia schreibt dazu u.a.: "... Polypropylen besitzt eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung... // ... ist bei Raumtemperatur gegen Fette und fast alle organischen Lösungsmittel beständig..." Ob Olympus selbst oder der Zulieferer - man hat sich bei der Auswahl dieses Materialmix sicher seine Gedanken gemacht. Diese Griffverkleidung der E-M1 II ist ja keine Folie, sondern ein strukturiertes Teil, das im Kunstoff-Spritzgussverfahren hergestellt wird. Es soll mehreren Belastungen standhalten: mechanische in Form von Druck- und Zugkräften, chemische durch Hautfette, -säuren oder auch Hautpflege-Substanzen, thermische Belastungen und nicht zuletzt die Adhäsionsfähigkeit mit dem Klebeband, das die feste Verbindung mit Metall- und Kunststoffteilen des Kamera-Body gewährleisten soll. Dann soll die Form der rechten Hand Halt verleihen, und die Oberfläche soll sich angenehm anfühlen, nicht glitschig, nicht zu hart, nicht zu kalt... Ich bin nun alles, nur kein Chemiker. Sicher werden die obigen chemischen Begriffe einigen von euch mehr sagen als mir. Doch ich habe versucht, meine persönlichen Erfahrungen mit diesen Griffverkleidungen in Einklang zu bringen mit dessen diversen Eigenschaften. Wie schon einige von euch vermutet haben, ist die Verformung der Griffauflage auf eine Kombination verschiedener Belastungen zurückzuführen. Der Mittelfinger in der Vertiefung des oberen Teils trägt - bei einhändigem Halten - die Hauptlast der Kamera, unterstützt vom Daumen auf der Rückseite. Der kleine und der Ringfinger spielen dabei nur eine stabilisierende Rolle. Genau dieser obere Teil des Griffs, der sozusagen auf dem Ringfinger aufliegt, repräsentiert die Mehrheit aller reklamierten Schäden am Griffüberzug. Dieser Bereich wir durch horizontale Druck- und vertikale Zugbelastung gestresst. Die unteren 2/3 des Griffs haben sich, zuminndest bei mir, noch nie verschoben, gelöst oder verformt. Ein weiterer Faktor ist die chemisch-physikalische Belastung durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Hautfette und -säuren, Handpflegemittel, u.a. Die Kombination von mechanischer und chemischer Belastung wird in der englischsprachigen Literatur als "expanding", in der deutschsprachigen Literatur als "quellen" oder "aufquellen" bezeichnet. Letztlich ist es völlig wurscht, welche Belastungsart die Hauptrolle dabei spielt. Die Kombination ergibt einen verformten, leicht vergrößerten oberen Teil der Griffverkleidung, der auf dem stabilen "Untergrund" nicht mehr genügend Platz findet, sich weiter ausdehnt, sich dadurch vom Kleber verabschiedet, und seinen Freiraum über der Metalllippe des Auslöserteils findet. Ich glaube, ich hatte es bereits erwähnt: Die Dichtigkeit des Gehäuses wird von unzähligen Dichtungen zwischen einzelnen Gehäuseteilen gewährleistet. Die aufgeklebte Gummierung, Belederung oder wie auch immer, ist KEIN Teil der Abdichtung. Soll heißen: reiße ich alle drei der verklebten Kunststoffüberzüge ab, ist die Kamera immer noch dicht! Die insgesamt 5 Kunststoff-Abdeckungen über den diversen Anschlüssen dienen jedoch sehr wohl zum abdichten! (Diese Aussage spiegelt lediglich meine Meinung wieder, also bitte ohne Gewähr! Eine Kamera, die einmal einen Sturz überlebt hat, muss danach nicht mehr zwingend dicht sein!) Diese Erkenntnis konnte ich aus verschiedenen US-amerikanischen Foren beziehen, in denen sich u.a. auch ein Mitarbeiter des Olympus-Service zu diesem Thema geäußert hatte. Somit habe ich mir meine ursprüngliche Frage selbst beantwortet: Ist sie noch dicht...? - Ja, sie ist noch dicht! Eure Kommentare zu diesem Thema waren sehr interessant und aufschlussreich, und haben mich um einiges schlauer gemacht. Nochmals vielen Dank dafür!
  5. Nach intensiver Recherche in US-Foren fand ich dort Dutzende Threads mit dem gleichen Problem. Ebenso viele Beispielfotos zeigen exakt die gleiche Erscheinung des abgelösten Gummis an diversen PEN-Modellen, vor allem jedoch an E-M1.1 und E-M1.2. Der Kommentar eines Users trifft meiner Meinung nach ins Schwarze. Hier die deutsche Übersetzung: Der Griff ist aufgequollen und hat sich über die obere Metalllippe, unterhalb des Auslösers, geschoben. Es ist vielleicht nicht allein die Schuld des Klebers, aber das Material, aus dem der Griff selbst besteht, und wie er unter ständig welchselndem Druck reagiert, und vielleicht auch Hautöle, die ihn ebenfalls anschwellen lassen.
  6. Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Auch meine Handgriffbelederung ist/war mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Das scheint ja grundsätzlich nicht verkehrt zu sein. Doch auch die beste Verklebung gibt ihren Geist auf, wenn sich das Material selbst verformt bzw., wie in meinem Fall geschehen, sich ausdehnt. Nachdem ich das Kunststoffteil mit ebenfalls doppelseitigem Klebeband neu verklebt hatte, hielt es in den unteren zwei Dritteln genauso gut wie vorher. Das obere Drittel hatte sich sowohl vertikal, als auch horizontal um jeweils etwa einen halben Millimeter ausgedehnt. Da die Begrenzungen metallisch sind, kann dort kein Kleber mehr halten. Leger ausgedrückt: Die Belederung sprengt sich sozusagen selbst von ihrer zu kleinen Unterlage weg. Ich werde versuchen, eine neue Handgriffbelederung vom Service zu bekommen. Das Verkleben selbst scheint das geringste Problem zu sein, sobald die Größe stimmt.
  7. Danke für die ausführliche Info. Ich habe genau diesen Kleber auch bei einem Händler gefunden. Nur leider versendet der nicht nach Costa Rica. Ich könnte über einen Freund in Deutschland versenden lassen, doch der Weiterversand hierher kostet 16 € + 7,50 € Händler-Versandkosten. 23,50 € Versandkosten für einen 3,30 € Artikel - da muss ich erst mal tief durchschnaufen. Da in CR dieser Kleber imho nicht erhältlich ist, warte ich damit bis zu meinem nächsten DE-Besuch. Als Zwischenlösung habe ich die Belederung gerade mit Klebeband etwas fixiert. Ich benutze dazu das schmale doppelseitige, das ich ansonsten bei der Reparatur von Mobiltelefonen einsetze. Im Übrigen bin ich mittlerweile der festen Meinung, dass die Dichtigkeit des Gehäuses nicht von der Belederung abhängig ist. Darunter befinden sich ja diverse Schrauben, jedoch keine einzige Lücke, die Feuchtigkeit ins Kamerainnere eindringen ließe.
  8. Da bin ich ja völlig platt... auch wenn es mir leider nicht viel nützt, Mitglied einer sooo großen Gemeinschaft zu sein. 😏 Ja, meine Daumenauflage ist zwar noch drauf, löst sich aber auch schon etwas an den Rändern. Da könnte ich mir ein "ohne" schon vorstellen. Aber nicht beim Griffstück.
  9. Belederung! Das ist das richtige Wort dafür, selbst wenn es sich nicht um Leder handelt. Eine gefühlte halbe Stunde hatte ich darüber gegrübelt, wie man denn nun diesen Überzug am besten benennt. Bin wohl doch schon zu lange im Ausland... 🙄 Herzlichen Dank für eure Kommentare und Tips! Offenbar bin ich nicht der einzige Leidtragende, sondern es handelt sich um ein common problem. @acahaya Den Service werde ich ganz sicher noch kontaktieren. Zumindest hoffe ich auf eine realistische Einschätzung bezüglich der "Rest"-Dichtigkeit. @tgutgu Bin nicht sicher wegen der Luftfeuchtigkeit. Ich denke nicht, dass dadurch der Kleber gelöst wird. Viel mehr scheint sich das Material selbst auszudehnen, sodass die Oberkante der Belederung sozusagen über den abschließenden Metallrand rutscht. Siehe Foto. - Leider hatte ich nur eine 1-Jahres-Garantie. Die 3-Jahres Verlängerung bringt mir hier in Zentralamerika nichts, da ich die Kamera nur innerhalb von 12 Monaten nach dem Import kostengünstig zum Service in die USA schicken kann. @43nobbes Ein Handgriff der E-M5 II hatte auch bei mir das gleiche Problem. Ich hatte damals versucht, die Sache mit Kontaktkleber zu reparieren - mit sehr zweifelhaftem Erfolg. U.A. auch dadurch, dass die Handgriffbelederung - so wie jetzt bei der E-M1 II - etwa einen Drittelmillimeter größer war als ursprünglich. Das Ding passte nicht mehr komplett in den Handgriff-Ausschnitt. Und einen Drittelmillimeter am oberen Teil kürzen... nun ja, es ging in die Hose. Du scheinst auch nicht der Einzige zu sein, der ganz gute Erfahrungen mit dem Sekundenkleber gemacht. Ich werde es auch probieren und hoffe, beim Kürzen etwas mehr Glück zu haben. @nightstalker Handschweiß... gut möglich. Speziell während unserer Regenzeit, mit 90% rel. Luftfeuchtigkeit bei ~28°C, ist die "Griffhand" praktisch immer feucht. Das würde auch erklären, weshalb es - zumindest bei mir - immer nur den Handgriff erwischt, und nicht die übrigen Teile der Belederung. @Hans i.G. Die Fotos deines Beitrags vom Juli 2017 zeigen fast exakt das Bild meines Handgriffs heute. Auch du hattest Erfolg mit Sekundenkleber. Auch du sprichst von "Ausdehnung". Hattest du vor dem Kleben das Gummi gekürzt oder nur in den Ausschnitt hineingepresst? @Laazaruslong Ich denke schon, dass Feuchtigkeit mitverantwortlich ist. Sie kriecht nicht unbedingt unter die Belederung, sondern das Gummimaterial selbst nimmt im Laufe der Jahre geringste Mengen an Feuchtigkeit auf. Und das braucht Platz, vergrößert also das Material. - Wobei, wie nightstalker ja auch vermutet, der Handschweiß seinen Teil dazu beitragen könnte.
  10. Hallo zusammen, bereits bei meiner zweiten OM-D löst sich der Kunsttoffüberzug am Handgriff, unterhalb des Auslösers. (An der Kamera, nicht am separaten Handgriff.) Dieses Mal ist es die OM-D E-M1 Mark II nach gut 2 Jahren Benutzung. Ich vermute, die bei mir vorherrschende hohe Luftfeuchtigkeit ist u.a. dafür verantwortlich. Hat jemand von euch eine Idee, ob der Spritzwasserschutz noch gewährleistet ist, falls sich zwischen dem Magnesiumgehäuse und dem abgelösten Plastik ein Spalt bildet, der Wasser eintreten lässt?
  11. Danke Reinhold für den Tip! Ist für alle, die Photoshop zum Stacking benutzen (und damit umgehen können), ein nützlicher Hinweis. Die selbe Vorgehensweise gilt auch für andere Bildbearbeitungs-Programme, wie z.B. Affinity Photo und ähnliche.
  12. Sie harmonieren keineswegs soooo schlecht. Aber Focus-Stacking und Focus-Bracketing sind anders. Grundsätzlich möchte ich beim Stacking nicht von AF-Geschwindigkeit sprechen. Es wird ja nur zu Anfang des Stacking einmalig fokussiert. Alles weitere macht der Schrittmotor des Objektivs je nach Kamera-seitig eingestelltem Schritt-Abstand. Ich fokussiere vor dem Stacking nur ein Mal per S-AF auf den nächstliegenden Punkt, stelle dann auf MF um und "drehe noch ein ganz kleines bisschen näher", um sicher zu gehen, den vordersten Punkt auch noch scharf zu kriegen. Dann Auslösung per Kabel oder drahtlos, und den Rest erledigt das Objektiv entsprechend meiner Kameraeinstellungen. Hier könnte bei dir der Hase im Pfeffer liegen. Stacking-Einstellungen der G81 werden vom Zuiko Macro evtl. nicht korrekt interpretiert. Damit wir nicht aneinander vorbeireden: Ich spreche hier auch lediglich vom Focus-Bracketing, das bei der E-M1 II bis zu 999 Aufnahmen in 10 verschiedenen Fokusabständen einstellbar ist und entsprechend viele Einzelaufnahmen produziert, die hinterher per externer Software bearbeitet werden. Meine Stacking-Serien liegen z.B. bei Insekten nur zwischen 20 und max. 30 Aufnahmen (999 Aufnahmen scheint mir ein recht akademischer Wert zu sein...). Ohne Blitz schießt die E-M1 II 20 Stacking-Aufnahmen in etwa 2 bis 3 Sekunden durch. Ist natürlich auch von der Belichtungszeit abhängig. Stelle ich manuell 1 Sekunde ein, kann die Serie nicht vor 20 Sekunden fertig sein. ;-) Das Kamera-intern per Focus-Stacking zusammengeschusterte JPEG ist zwar schnell und praktisch, aber nicht mein Freund. Es ist mit der E-M5 II und der E-M1 möglich, fokussiert sowohl vor, als auch zurück (!) und produziert (zumindest als ich es einmal getestet habe) 8 Aufnahmen, die in der Kamera zu einem JPEG verrechnet werden. Ich nehme an, bei Panasonic Kameras wird es ähnlich sein. Bei dieser Methode fehlt mir die Möglichkeit der Einflussnahme. Die Ergebnisse sind mir zu unkalkulierbar und zufällig. Zwar speichert die E-M1 diese 8 Aufnahmen auch als RAW ab, doch es bleibt halt bei diesen 8. Da wähle ich lieber im Focus-BKT Modus mehr Aufnahmen und darf hinterher selbst auswählen. Es müssen ja nicht gleich 999 sein.
  13. Ein "Unwissender" bin ich allerdings auch, Hartmut. So kann ich nur Vermutungen über den Grund deines Problems anstellen. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, sodass eine exakte Analyse schwierig sein dürfte. Ich hatte vor längerer Zeit auch so eine "unselige" Kombination von Zuiko an Pana-Kamera und Lumix an Oly-Kamera. Meistens ging das gut. Auch das Zuiko Macro 60mm an einer GH2 (die jedoch keine Stacking-Funktion hatte) machte keine Probleme. Die Fokus-Stacking-Funktionen der Kamera einerseits und die Anforderungen an das Objektiv andererseits bewegen sich jedoch auf einem völlig anderen Niveau. Bei mir macht die Kombi OM-D E-M1 II + Zuiko 60mm nicht die geringsten Probleme, sind die beiden Teile doch optimal aufeinander abgestimmt. Kein Suchen, kein Pumpen, nur exakte Bewegungen des Fokusmotors beim Stacking. Ich vermute, sofern die G81 und das Zuiko technisch in Ordnung sind, dass die Krux in der Kombination der Pana-Kamera + Oly Objektiv liegt. Nicht immer befriedigen diese Kombinationen, und bei den extremen Anforderungen an das Fokus-Stacking offenbar gar nicht. Sicher haben andere User hier ebenfalls die Kombi Pana+Zuiko. Vielleicht erfahren wir aus dieser Richtung etwas mehr.
  14. Hallo Ralf, danke für den Hinweis auf deinen Blog und die Arbeit, die du dir mit diesem Artikel gemacht hast. Er ist umfassend, gut recherchiert und sehr informativ. Endlich eine aktuelle Ergänzung zu diesem Thread. Respekt!
  15. Genauso isses auch. Vorgeplänkel. Denn eine Zeile später geht es ja erst los: "... Hier kommt nun die Methode des "Focus Stacking" ins Spiel."
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