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Meine Versuche brachten ein anderes Ergebnis:

 

- NEX-7 mit 24mm Zeiss: unter 1/50s kaum scharf zu bekommen

 

- X100 mit gleicher Brennweite: unter 1/10s wird es wirklich problematisch

 

- mit der Eos 5DII fotografiere ich nur beruflich. Daher aus Sicherheitsgründen mit dem 35/1,4 nicht unter 1/50s

 

Aber das sind Erfahrungswerte und keine wissenschaftlichen Tests mit dem selben Motiv und gleich großen Ausdrucken...

 

Das man vom Stativ schärfere Aufnahmen bekommt, ist eine Binsenweisheit und ein Grund, warum "Profis" immer wieder verblüffende Aufnahmen von unbeweglichen Motiven zustande bringen.

 

Kavenzmann

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Meine Versuche brachten ein anderes Ergebnis:

 

- NEX-7 mit 24mm Zeiss: unter 1/50s kaum scharf zu bekommen

 

- X100 mit gleicher Brennweite: unter 1/10s wird es wirklich problematisch

 

Ich glaube allerdings nicht, dass es an den unterschiedlichen Verschlussarten der beiden Kameras liegt.

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schon klar, stativ ist im vorteil.

 

aber leica m fans behaupten immer, dass sie schärfere aufnahmen machen als mit slr´s im kritischen zeitenbereich. ursache ist der spiegelschlag.

der spiegelschlag wirkt aber auch vom stativ.

deshalb ist der vergleich interesant. somit kann man auch davon ausgehen, dass 1/15 mit slr ohne sva vom stativ schärfer wie eine leica ma aufnahme von der hand wird.

wenn man nun die slr von hand auslöst, kann die oft behauptete unschärfe im vergleich zur leica m eigentlich nicht vom spiegel kommen. (wie gesagt müsste der spiegel die unschärfe ja auch vom stativ verursachen. tut er aber nicht bzw. nur minimal)

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Der alte Stoffverschluss der Leica M-Kameras besaß auf Grund des Materials bereits Dämpfungseigenschaften, die nicht nur das Auslösegeräusch, sondern eben auch die Erschütterung des Body`s reduzierten.

Und ansonsten wissen alle alten Foto-Hasen, dass eine Spiegelvorauslösung bei SLRs auf dem Stativ sehr wohl zur Verbesserung der sichtbaren Auslöseverwacklungen führt und dieses im Bereich von etwa 1/30sec bis 1sec. Bei längeren Belichtungszeiten wird die Anfangserschütterung sozusagen "wegintegriert" ;)

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Das kann ich nur bestätigen. Spiegelvorauslösung ist bei mir bei Stativaufnahmen mit der SLR Pflicht.

Auch dass der Verschluß Einfluss auf die Verwackelungsgefahr (frei Hand) hat ist Tatsache. Ich hab die M6 gehabt und der horizontale Tuchverschluss ist einfach derart sanft und ruhig im Ablauf, da geht sich noch relativ viel aus. Auch Zentralverschlüsse sind hier im Vorteil. Andererseits gab es auch bei SLRs wirklich ausgezeichnete Konstruktionen. Meine (selige) Nikon F4s z.B.. In dieser Kamera läuft beim Auslösen ein eingebautes Gegengewicht entgegen der Spiegelbewegung und es ist der Spiegelschlag defacto nicht zu spüren. Aber das ist halt eine recht aufwändige Konstruktion - teuer, schwer und braucht Platz.

 

Die Ansicht, dass der IS bei den Olympus SLRs besser funktionieren würde als bei den PEN, hm, da hab ich eine etwas andere Meinung dazu.

 

Zuerst hatte ich im Verlgeich meiner E510 mit der E-P1 auch diesen Eindruck. Aber kann es nicht einfach daran liegen, dass man die PEN nur anders hält!?

 

Die PEN halte ich mit 2 Händen vor mir, die SLR halte ich mit 2 Händen und drück sie mir außerdem noch ins Gesicht - also 3 Auflagefläche, wie das gute alte Stativ.

 

Ich hab mir mal die E-P1 in einer kritischen Situation, Available Light, ich wollte mit der ISO Zahl nicht zuweit rauf gehen, IS1, beim Auslösen mit beiden Händen gegen die Stirn gedrückt - und siehe da, die Wirkung des IS war nicht schlechter als es auch bei der E510 gewesen wäre.

 

Muß zwar saublöd ausgeschaut haben, neben mir ist hat sich einer schiefgelacht, aber was tut man nicht alles für ein Foto.

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Ich finde das Wichtigste ist, die Grenzen seiner Ausrüstung und des eigenen Vermögens zu kennen. Man kann natürlich üben und an sich arbeiten, das bringt oft mehr als eine neue Kamera. Leider ist aber genau das aus der Mode gekommen.

 

Ich fotografiere nun gezwungenermaßen seit über 2 Monaten ausschließlich und sehr viel mit der X100. Sie sieht auch entsprechend aus... Jedenfalls komme ich mit ihr inzwischen so gut zurecht, dass ich mir mit ihr alles zutraue (außer typische Teleanwendung). Alles geht sehr schnell, ich benötige das Display quasi gar nicht mehr, selbst eine nachträgliche Erfolgskontrolle ist inzwischen überflüssig. In 10s hab ich die Kamera aus der Tasche geholt, angeschaltet, Blende vorgewählt, fokussiert, abgedrückt und die Kamera wieder eingesteckt.

 

Damit möchte ich nicht sagen, was für ein toller Typ ich bin (obwohl das sicher nicht falsch wäre), sondern wie sehr es sich lohnt, mit der Kamera zu üben und "Eins" mit ihr zu werden.

 

In der ersten Woche war der Fokus oft falsch, die Kamera ging nicht aus dem Standby, manuelles scharf stellen war eine Qual und dauernd verstellte ich versehentlich die Belichtungskorrektur...

Das ist jetzt alles passé. Wir zwei sind jetzt eine Art Dreamteam. Wenn die Kamera nun noch lange genug hält, brauche ich als "Immerdabei" nie wieder eine andere zu suchen.

 

Gönnt Euch und Eurer Ausrüstung mal einige Wochen intensiver Arbeit - es lohnt sich!

 

Kavenzmann

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Ja, absolut Deiner Meinung!

 

Die Kamera, ihre Möglichkeiten und auch die Objektive richtig kennenlernen. Was geht mit der Kamera, was leisten die Objektive.

 

Jeder von uns liest Tests. Da steht allerhand drin. Aber auch ich kenne die Erfahrung, dass man dann in der Praxis Dinge ganz anders erlebt und nach intensiver Beschäftigung plötzlich drauf kommt, das der eine oder andere in einem Test kritisierte Punkt in der Praxis, fur dich selber, gar keine Rolle spielt.

 

Weil in der Fotopraxis die Anforderungen eines jeden Fotografen einfach andere sind.

 

Meine einschneidenste Erfahrung war das Jahr 1995. Ich hatte damals eine Nikon F4s.

 

Ich hab beschlossen ein halbes Jahr lang nur mehr Kameras aus den 30er und 40er Jahren zu verwenden. Es waren dies mehrere Schraubleicas und ihre Ableger wie FED und Zorki und ein Handbelichtungsmesser. Ich war natürlich gezwungen umzudenken und mich wirklich intensiv mit diesen Kameras zu beschäftigen. Es hat sich gelohnt. 1., ich hab mehr gelernt als in jedem Fotokurs, 2., ich hab danach gewusst wieviele der elektronischen Helferlein (F4) man eigentlich gar nicht braucht und 3., war ich zuletzt gar nicht mal langsamer als ein Freund mit seiner AF SLR.

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Warum denn dieses?

imho sind Stabis nicht dazu da, Bewegungsunschärfe zu eliminieren. Das kann nur eine entsprechend kurze Verschlusszeit.

Der Stabi versucht nur, die Bewegung der Kamera auszugleichen, nicht die der fotografierten Objekte.

Nicht ganz, bei Personen macht es natürlich weniger Sinn aber bei anderen bewegten Objekten kann der Stabi sehr hilfreich sein wenn man gut mit dem Objekt mitzieht.

Allerdings eignet sich der Olympus Body Stabi dazu nicht, da er auf unbewegte Objektive stabilisiert und man ihn beim mitziehen sogar ausschalten muss.

Der OIS bekommt das dagegen sehr gut hin und es gelingen Mitzieher noch viel einfacher und mit noch längeren Zeiten was den Mitzieheffekt noch besser zur Gletung kommen lässt. Etwas was ein Stativ nicht kann :)

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Nicht ganz, bei Personen macht es natürlich weniger Sinn aber bei anderen bewegten Objekten kann der Stabi sehr hilfreich sein wenn man gut mit dem Objekt mitzieht.

Allerdings eignet sich der Olympus Body Stabi dazu nicht, da er auf unbewegte Objektive stabilisiert und man ihn beim mitziehen sogar ausschalten muss.

Der OIS bekommt das dagegen sehr gut hin und es gelingen Mitzieher noch viel einfacher und mit noch längeren Zeiten was den Mitzieheffekt noch besser zur Gletung kommen lässt. Etwas was ein Stativ nicht kann :)

 

Es gibt beim Oly-IBIS genauso die drei Einstellungen wie beim OIS, und beim sehr guten IS der E-30/E-3/E-5 funktioniert das auch sehr gut.

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Das ist mir neu - mitziehen mit Stabi. Wo liegt denn der Vorteil?

 

Naja, wenn Du Mitzieher machst, hast Du für gewöhnlich längere Verschlusszeiten. Stabilisierung für horizontale Mitzieher hilft z.B. gegen Wackeln nach oben oder unten, was in diesem Fall recht praktisch ist. Stell Dir vor, Du fokussierst auf den Kopf eines vorbei rennenden Galoppers oder eines Rennradlers und ziehst die Kamera mit. Wenn Du in diesem Fall eine vertikale Stabilisierung hast, hilft Dir das, den Fokus wirklich auf dem Gesicht zu halten.

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Das ist mir neu - mitziehen mit Stabi. Wo liegt denn der Vorteil?

Ich ging bisher davon aus, dass dieser die Bewegungen des Fotografen ausgleichen soll...

 

Hab aber auch keine große Erfahrung mit damit.

 

Kavenzmann

 

wenn man sich gleichmässig bewegt (was man bei einem Mitzieher tun sollte) wackelt man normalerweise nicht, deshalb halte ich den Modus für Marketingquatsch.

 

Bei mir ist der Stabi aus, wenn ich mitziehen will.

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Gast knipser Jack
wenn man sich gleichmässig bewegt (was man bei einem Mitzieher tun sollte) wackelt man normalerweise nicht, deshalb halte ich den Modus für Marketingquatsch.

 

Bei mir ist der Stabi aus, wenn ich mitziehen will.

 

grundsätzih denke ich sollten sich oly und pana auf ein systhem einigen.

wobei ich cameraseitg favorisiere.

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.. man könnte auch fordern, daß jeder Hersteller ab sofort nur noch die Modelle produziert, die man selber favorisiert?! Ich finde es gut, daß jeder Hersteller seine eigene Philosophie verfolgt. Ich finde es gut, daß es Modelle mit Stabi in der Kamera und ohne Stabi im Objektiv und welche ohne Sucher und andere mit integriertem Sucher und und schließlich welche mit Klappdisplay gibt. Ich finde es noch viel besser, daß trotzdem das System insgesamt weitestgehend kompatibel ist - da suche ich mir nämlich meine persönlichen Sahnestücke raus .. z.B. ein Oly 45mm unstabilisert an einer Pana GF, meine momentan wahrscheinlich meistgenutzte Kombination :)

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grundsätzih denke ich sollten sich oly und pana auf ein systhem einigen.

wobei ich cameraseitg favorisiere.

Warum sollte Deiner Meinung nach Panasonic deren langjährige Objektivstabi-Erfahrungen über Bord werfen? Um dann mit Gehäusestabis bei Null zu beginnen?

Und Umgekehrt genauso.

Jeder macht das, was er am Besten kann und der Kunde hat die Wahl, welches System ihm am Meisten zusagt.

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Gast knipser Jack
Warum sollte Deiner Meinung nach Panasonic

Jeder macht das, was er am Besten kann und der Kunde hat die Wahl, welches System ihm am Meisten zusagt.

 

das sollte er ach weiterhin tun.

aber - die objektivanschlüsse sind auch kongruent.

das chipformat auch.

es gibt noch weitere übereinstimmungen

 

warum sollte man sich denn da nicht auf einen stabi einigen können ?

das pana 14 - 140 würde deutlich schlanker ausfallen.

 

doch 150mm ohne stabi von oly aus der hand , und ohne stabi , find ich nicht so erstrebens wert.

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.. man könnte auch fordern, daß jeder Hersteller ab sofort nur noch die Modelle produziert, die man selber favorisiert?! Ich finde es gut, daß jeder Hersteller seine eigene Philosophie verfolgt. Ich finde es gut, daß es Modelle mit Stabi in der Kamera und ohne Stabi im Objektiv und welche ohne Sucher und andere mit integriertem Sucher und und schließlich welche mit Klappdisplay gibt. Ich finde es noch viel besser, daß trotzdem das System insgesamt weitestgehend kompatibel ist - da suche ich mir nämlich meine persönlichen Sahnestücke raus .. z.B. ein Oly 45mm unstabilisert an einer Pana GF, meine momentan wahrscheinlich meistgenutzte Kombination :)

 

Hoi Matadoerle

hast du, mit deinem offensichtlichen Wissen, mal ein paar Argumente, warum ich meine "Lieblingskombis" E-P(L)1 + Oly 45mm gegen GF1 + 45mm tauschen sollte? Könnte ich ja, hab nur noch keinen Grund gefunden :(. Bin eher wegen des Stabis eben gerade ohne zu testen bei den Pens geblieben. Das ist jetzt nicht ironisch gemeint.

Gruss

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Hallo Dexter,

da gibt es meines Erachtens nach keinen Grund! Ich wollte dokumentieren, daß unterschiedliche Produkt-Philosophien auch über Herstellergrenzen hinweg zu funktionalen und "passenden" Kombinationen reifen können.

Ich brauche kein Stabi, ich habe viele Akkus für die GF1 und die sagt mir deshalb von der Bedienung zu, weil ich auch G1 und GH1 benutze - sonst hätte ich vielleicht die Pen.

Gruß Thorsten

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Danke Thorsten. Also bleib ich beruhigt bei den Pen. Ich weiss halt immer, dass ich eigentlich nichts weiss und somit schau ich gern nach den Gründen. Ich hab da kein Philosphieproblem mit Pan oder Oly-Bodys. Auch wenns irgendwie schade ist, dass die GF verstaubt...

Gruss

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.. dem könnte ich abhelfen; ich kenne einige Kandidaten, die würden den Body gerne nehmen und sich dann Objektive dran schrauben. Besser wird der vom rumliegen ja nicht ..

 

Stimmt schon, aber erstens ist die mir doch zu lieb sie zu "verschenken" (in der Schweiz gibt der Markt nichts her und ins Ausland ist kostenmässig Wahnsinn) und ganz verstaubt sie nicht (meine Frau kriegt sie auf Reisen mit dem Oly 17mm zum Knipsen - ein Lob dem System).

Gruss

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wenn man sich gleichmässig bewegt (was man bei einem Mitzieher tun sollte) wackelt man normalerweise nicht, deshalb halte ich den Modus für Marketingquatsch.

 

Bei mir ist der Stabi aus, wenn ich mitziehen will.

Bei Olympus zwingend notwendig weil er entgegen der Schwenkrichtung arbeitet und das mitgezogene Objekt deshalb immer unscharf wird. (mal sehen was der neue Stabi in der M5 macht)

Das OIS stabilisiert dagegen auf das mitgezogen Objekt und natürlich wackelt man auch beim mitziehen weshalb der Stabi dort wesentlich bessere Resultate erzielt bzw. so lange Belichtungszeiten ermöglicht die ohne Stabi hundertprozentig verwackelt wären.

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Bei Olympus zwingend notwendig weil er entgegen der Schwenkrichtung arbeitet und das mitgezogene Objekt deshalb immer unscharf wird. (mal sehen was der neue Stabi in der M5 macht)

Das OIS stabilisiert dagegen auf das mitgezogen Objekt und natürlich wackelt man auch beim mitziehen weshalb der Stabi dort wesentlich bessere Resultate erzielt bzw. so lange Belichtungszeiten ermöglicht die ohne Stabi hundertprozentig verwackelt wären.

 

Ich habe nur Erfahrung mit dem "Mitziehmodus" des IS der Canon L Objektive.

Sehr wirksam und sehr nützlich. Wer meint das würde nichts bringen, einfach mal ausprobieren.

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