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Sag mal Kafenio, was ist denn dir für eine Laus über die Leber gelaufen? Wenn dich der Thread nicht interessiert, dann laß es doch einfach. Und die Unterstellung, ich wäre nur zu faul zum Suchen, finde ich ebenso daneben wie deine weiteren "Vermutungen". So kann man eine Thread natürlich auch zerschießen. :mad:

 

leicanik

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Ich hatte mich darauf gefreut, viele tolle Bilder zu sehen. Warum? Ausgehend von zahlreichen Diskussionen über Sensorgrößen (Nikon 1 System - zu kleiner Sensor!?) habe ich mein eigenes Fotografierverhalten überdacht und festgestellt, dass ich persönlich fast immer nur Bilder in folgenden Kategorien mache:

- Totalperspektive, mehr oder weniger alles scharf (z.B. Landschaftsaufnahmen)

- Portraits (idealerweise geringe Tiefenschärfe, muss aber nicht immer sein)

- Details (geringe Tiefenschärfe, "quasi" Makro)

 

Ich habe zu Beginn des Themas bewusst nicht nach toll freigestellten Motiven gefragt, weil mich schon noch interessieren würde, ob es andere Möglichkeiten gibt, die einem von großen Sensoren geboten werden. Im Wesentlichen wird dabei betont:

- Besseres Rauschverhalten im Dunkeln

- Mehr / bessere Details sowohl räumlich als auch farblich

- Größere Flexibilität (T/S Objektiv)

 

Keine Frage, ich liebe moderne Kameras, Wunderwerke der Technik. Ich debattiere gerne über Vor- und Nachteile bestimmter Konfigurationen. Aber in diesem Thread wollte ich eigentlich mal nicht diskutieren, sondern sehen.

 

Ich frage mich nun: warum werden immer so hitzige Diskussionen über Sensorgrößen etc. geführt, wenn diese in der Praxis offenbar nie ausgereizt werden. Oder nicht "angstfrei" gezeigt werden können. Gut, was erwarte ich von einem Internet Forum, dort ist man zum diskutieren.

 

Ich versuche es aber trotzdem noch einmal: Es geht mir nicht um "Pixelpeeper" Fotos (es sei denn, jemand behauptet für sich, dass nur so ein Foto wirklich gut wird, und bezeichnet es als sein "bestes" Foto). Es geht mir nicht um Objektiv-Demos (Offenblende, Schärfe, Tiefenschärfe etc.). Auch möchte ich dazu aufrufen, die Bilder nicht schlecht zu reden. Mich würde es schlussendlich freuen, wenn es mit einer Nikon D3x gemachte Bilder gibt, die man ganz ähnlich - wenn auch nicht ganz so - mit einer Panasonic GF1 machen könnte. Oder wenn es Bilder gibt, die mit einer Canon 5DmkII gemacht wären, die so großartig sind, dass sie eben nicht mit einer Olympus PEN gemacht werden können.

 

Wäre das nicht für die gesamte Community großartig?

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Müßte ein 50% Ausschnitt sein von 21mp:

Weiß nicht ob so gute Ausschnitte möglich sind mit mFT-Sensoren.

 

Mit C1 entwickelt, mit vollem Helligkeitsrauschen und Standardschärfung.

 

5DII Tamron 70-300VC USD @ 300mm f10 1/320sec ISO 500

 

Das 2.te ist das Vollbild.

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bearbeitet von voto
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Schade, dass das ganze so gelaufen ist, wie es gelaufen ist ... .

 

... Um mal einen Eindruck dafür zu bekommen, wozu ein großer Sensor nützlich sein kann, ...

 

 

... sollte man 49,80 investieren und sich "Der Stand der Dinge" von Jim Rakete ganz genau ansehen. Dessen mit einer Leica S2 aufgenommene Porträts von und Szenen mit "Filmschaffenden" zeigen, warum "Hubraum" - also: Sensorgröße - über alles geht. Das ist nicht nur, aber auch das viel beschriebene Freistellen, sondern in erster Linie DETAILS (!!!).

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Mich würde es schlussendlich freuen, wenn es mit einer Nikon D3x gemachte Bilder gibt, die man ganz ähnlich - wenn auch nicht ganz so - mit einer Panasonic GF1 machen könnte. Oder wenn es Bilder gibt, die mit einer Canon 5DmkII gemacht wären, die so großartig sind, dass sie eben nicht mit einer Olympus PEN gemacht werden können.

 

Mal von Aufnahmen mit Spezialobjektiven abgesehen (T/S-Objektive gibt es halt nur bei wenigen Anbietern), wird es kaum Aufnahmen geben, die man mit einer Pen im Vergleich zur Canon 5d nicht auch hätte machen können. Man muss vielleicht an der einen oder anderen Stelle mit kleineren Einschränkungen leben. Das ist halt der Preis für den eingegangenen Kompromiss.

 

Ich wage mich mal auf dünnes Eis: Die meisten von uns sind in dieser Beziehung Perfektionisten, denen es darum geht, das letzte Quäntchen heraus zu holen. Ob die Ergebnisse immer den damit verbundenen Aufwand wert sind - ich habe da manchmal so meine Zweifel. Bitte nicht falsch verstehen: Unter bestimmten Bedingungen spielt der große Sensor seine Vorteile aus. Für mich stellt sich nur die Frage, ob man als Amateur nicht mit den Nachteilen der kleineren Sensoren leben kann. Ich habe für mich jedenfalls die Entscheidung getroffen: Ich kann. Denn die "Belohnung" für die Leidensfähigkeit sind kleine, leichte und kompakte Systeme, die eine für mich angemessene Bildqualität liefern.

 

Gruß

Thobie

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Müßte ein 50% Ausschnitt sein von 21mp:

Weiß nicht ob so gute Ausschnitte möglich sind mit mFT-Sensoren.

 

Die mft-Sensoren habe eine geringere Auflösung (16 mp). Damit muss man sich beim Ausschnitt ein wenig beschränken. 50 % geht aber noch. Die gehen selbst bei 12 mp (meine G1 hat nicht mehr) noch. Jedenfalls für Veröffentlichungen im Web. Bei Ausbelichtungen auf A3 sieht die Sache wohl anders aus.

 

Allerdings ist das nur mittelbar ein Vorteil für den größeren Sensor. Die größere Fläche lässt mehr mp und damit mehr Auflösung zu. Wenn man die 5d betrachtet, so hat sie einen Auflösungsvorteil in Bezug auf mft, gerät aber - nur in Bezug auf die Auflösung - ins Hintertreffen im Vergleich zur NEX7.

 

Gruß

Thobie

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Mal von Aufnahmen mit Spezialobjektiven abgesehen (T/S-Objektive gibt es halt nur bei wenigen Anbietern), wird es kaum Aufnahmen geben, die man mit einer Pen im Vergleich zur Canon 5d nicht auch hätte machen können. Man muss vielleicht an der einen oder anderen Stelle mit kleineren Einschränkungen leben. Das ist halt der Preis für den eingegangenen Kompromiss.

 

Ich wage mich mal auf dünnes Eis: Die meisten von uns sind in dieser Beziehung Perfektionisten, denen es darum geht, das letzte Quäntchen heraus zu holen. Ob die Ergebnisse immer den damit verbundenen Aufwand wert sind - ich habe da manchmal so meine Zweifel. Bitte nicht falsch verstehen: Unter bestimmten Bedingungen spielt der große Sensor seine Vorteile aus. Für mich stellt sich nur die Frage, ob man als Amateur nicht mit den Nachteilen der kleineren Sensoren leben kann. Ich habe für mich jedenfalls die Entscheidung getroffen: Ich kann. Denn die "Belohnung" für die Leidensfähigkeit sind kleine, leichte und kompakte Systeme, die eine für mich angemessene Bildqualität liefern.

 

So ist das ja immer. Meine HS20EXR deckt einen Brennweitenbereich von 24-720 mm mit einem einzigen handlichen Gerät für 299 EUR inkl. Versandkosten ab. Von Canon bekommt das auch in Form von lichtstarken L-Objektiven, Telekonvertern und einem Vollformatbody, das kostet dann allerdings so viel wie ein besserer Kleinwagen, wiegt leider auch fast so viel und wird unerfreulicherweise ohne Sherpa geliefert, der einem den ganzen Kram schleppt. Sauerei!

 

Klingt lustig, aber: Genau so eine Ausrüstung hatte ich in den 90ern als Profi, übrigens inklusive Sherpa(s), und heute habe ich die HS20 für 299 EUR und mache damit tatsächlich auch Fotos, denn die Canon-Ausrüstung (wenn ich noch eine hätte) würde ich wohl fast immer zuhause lassen.

 

So trifft eben jeder seine Entscheidungen für/gegen irgendwas, und irgendwann hole ich mir vielleicht auch mal wieder eine DSLR, oder eine SLT, oder ein spiegelloses ILC-System. Bei der X100 habe ich schon zugeschlagen, ich bin schließlich nicht dogmatisch auf irgendetwas (und sei es eine bestimmte Kategorie von Sensorgröße) festgelegt, das ich anschließend vielleicht auch noch öffentlich in irgendwelchen Foren verteidigen muss. Es gibt da kein objektives "richtig" oder "falsch" und kein "gut" und "schlecht", es gibt nur Produkte, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer Person und/oder Aufgabe passen, und solche, die dies nicht so gut tun.

 

Sicherlich, man kann objektiv feststellen, dass Kamera X der Kamera Y in diesem oder jenem Punkt technisch überlegen ist, deshalb gibt's ja überall die tollen Testberichte und Labortests, die solche Fakten auf den Tisch legen. Und es gibt Erfahrungsberichte, sodass man eben weiß, dass Kamera X bei ISO 3200 ziemlich rauscht, während Kamera Y noch saubere und scharfe Bilder liefert. Aber deswegen ist Kamera Y noch längst nicht automatisch die "bessere" Kamera für mich.

 

Es ist doch klar, dass große Sensoren technisch irgendwo besser sind als kleine (sonst würde man ja nur noch kleine bauen und verkaufen, kostet doch viel weniger), aber was sagt das schon konkret und ganz individuell aus? Braucht deshalb nun jeder einen großen Sensor, wenn er "richtig gute Fotos" machen will? Offenbar doch nicht, wie diverse Profis beweisen, die mit Kompaktkameras oder sogar Handykameras ins Feld ziehen und damit gutes Geld verdienen und sogar Preise gewinnen. Umgekehrt gibt es hier im Forum sicherlich den einen oder anderen Leica- oder Hasselblad-Anwender, der noch nie im Leben einen Preis gewonnen oder in international renommierten Top-Publikationen veröffentlicht wurde. Denen hat dann auch der große Sensor nichts geholfen, muss er ja auch nicht, vielleicht wollen diese Leute einfach nur für sich selbst Freude am Fotografieren haben, und man soll mit einer Leica oder Hassi ja auch Freude haben können, wie man immer wieder hört.

 

So dünn ist das Eis also gar nicht, auf dem du dich hier wagst, das Ganze ist doch vielmehr eher eine Binsenweisheit: suum cuique (die deutsche Übersetzung darf man in Foren bekanntlich nicht mehr schreiben, ohne von selbsternannten Saubermännern als Nazi beschimpft zu werden). Und das eine System schließt das andere doch überhaupt nicht aus. Ich habe einen Heidenspaß daran, mit der Zeit zwischen unterschiedlichen Systemen und Welten zu wandern, früher gab es diese Auswahl doch überhaupt nicht. Da gab es Kleinbild und Mittelformat, alles andere war exotisch. Und heute gibt's so viele Systeme und Sensorgrößen, dass man ganze Foren mit den Diskussionen darüber füllen kann (und das offenbar auch tut), allerdings halte ich es für müßig, anderen erzählen zu wollen, was sie zu brauchen haben und was nicht, was gut für sie ist und was nicht, womit man gute Fotos machen kann und womit nicht etc. – besser ist diese Zeit und Energie wohl darauf verwendet, die eigenen Bilder zu verbessern.

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Hallo Flyserver,

 

auch wenn ich Dir inhaltlich total recht gebe, so ist es doch genau diese Argumentation, die viele davon abhält, hier Bilder zu veröffentlichen. Ich bin sicher, dass die "Großformat"-Besitzer einfach müde sind, die Existenzberechtigung ihrer Kameras ständig nachweisen zu müssen weil sich immer wieder jemand findet, der mit einem Handy ein vermeintlich ähnlich gutes Bild zustande gebracht hat.

 

Ich hatte mich auch darauf gefreut, hier Bilder zu sehen, die in Ihrer Wirkung nur mit dem großen Sensor gemacht werden konnten. In den von kafenio geposteten Links sind einige davon zu sehen. Es wäre aber schön gewesen, wenn sie von Mitgliedern unserer "Community" gezeigt und erklärt worden wären.

 

Es ist hier wieder das Gleiche passiert, wie in immodocs Leica-Bilder-Thread. Ich unterstelle jedem, dass er sich gründliche Gedanken darüber gemacht hat, welches Kamerasystem er wann und warum nutzt. Aber andere, die ein anderes System nutzen, haben sich die Entscheidung auch nicht leicht gemacht. Akzeptieren wir das doch einfach und zeigen hier Bilder ohne den Nachweis der Exitenzberechtigung.

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Ich bin sicher, dass die "Großformat"-Besitzer einfach müde sind, die Existenzberechtigung ihrer Kameras ständig nachweisen zu müssen weil sich immer wieder jemand findet, der mit einem Handy ein vermeintlich ähnlich gutes Bild zustande gebracht hat.

diese Reaktion ist ja auch durchaus verständlich. Da bekommt z.B ein APS Sensor ein paar MPix zusätzlich und schon wird mit den kühnsten Theorien die "Bedeutungslosigkeit" von VF proklamiert :rolleyes:

https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/24815-aps-erstmals-bessr-als-vf.html

und in vielen parallelen Threads geht es zuzeit um den Tod eines Systems, das noch nicht einmal auf dem Markt ist

 

das sollte man jedenfalls dick herausstreichen:

Aber andere, die ein anderes System nutzen, haben sich die Entscheidung auch nicht leicht gemacht. Akzeptieren wir das doch einfach und zeigen hier Bilder ohne den Nachweis der Exitenzberechtigung.

 

Gruß

Günter

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Das einzige Forum in dem ich Bilder hochlade ist das DFN, um Bilder zu zeigen, und nicht um eine Daseinsberechtigung zu beweisen.

Von daher bin ich zu faul um mir Arbeit zu machen.

 

Ich selber überlege mir ja auch immer wieder mal komplett auf mFT zu wechseln, aus den üblichen Gründen.

Wenn ich dann aber Bilder meiner 5d2 und epl1 vergleiche, wage ich den Schritt NOCH nicht.

Kann der Kopf sagen was er will, wenn der Bauch/die Augen nicht mitmachen, wird es halt noch nix.

Vielleicht brauch ich aber noch Zeit, bin erst seit 2007 dabei.

Viele von euch haben sicherlich schon hunderte/tausende von Euro/DM ausgegeben, Systeme hin und her gewechselt um Erkenntnis zu erlangen, dass mFT absolut ausreicht für das Hobby.

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Ich verstehe einfach nicht, warum das hier andauernd wieder durch den Thread geistert, daß es um Rechtfertigungen oder den Beweis von Daseinsberechtigungen gehen würde. Man will lieber keine Bilder zeigen, weil das ja sowieso nur dazu benutzt würde, die Kleinbildformat-Fotos zu zerpflücken und zu behaupten, man könne solche Bilder letztlich auch mit einem Handy machen.

Ich rufe daher nochmal in Erinnerung, was das eigentliche Anliegen dieses Threads war:

Hallo Forum,

 

es gibt ja immer wieder die Diskussion - grade jetzt mit dem Nikon 1 System - dass die Sensoren eigentlich nicht groß genug sein können (manch andere lieben aber auch den Tele-Effekt des Crop Sensors). Um mal einen Eindruck dafür zu bekommen, wozu ein großer Sensor nützlich sein kann, möchte ich euch bitten hier eure Fotos zu posten, die von der Sensorgröße richtig profitieren.

 

Ich bin gespannt und freue mich auf eure Fotos!

(Hervorhebungen von mir)

 

Ich verstehe dieses grundsätzliche Misstrauen nicht und es hat in meinen Augen auch keine realistische Begründung in diesem Forum. Ja o.k., es gibt hier sicher eine Tendenz, das kleine mFT-System zu verteidigen und zeigen zu wollen, wie viel damit geht. Aber ist das so schlimm? Das ist doch keine Abwertung der Leute, die eine Kleinbildformatkamera benutzen.

 

Gruß, leicanik

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Ich selber überlege mir ja auch immer wieder mal komplett auf mFT zu wechseln, aus den üblichen Gründen.

Wenn ich dann aber Bilder meiner 5d2 und epl1 vergleiche, wage ich den Schritt NOCH nicht.

...

Viele von euch haben sicherlich schon hunderte/tausende von Euro/DM ausgegeben, Systeme hin und her gewechselt um Erkenntnis zu erlangen, dass mFT absolut ausreicht für das Hobby.

 

Gib Dir selber Zeit. Du musst Dir im Klaren sein, dass Vollformat im Vergleich zu den kleineren Sensoren durchaus Vorteile hat. Und bei Umstieg auf mft musst Du auf diese Vorteile verzichten; dafür gibt es ein kompakteres und leichteres System. Alles zusammen geht halt nicht - vielleicht mal die M9 ausgenommen. Nur muss man sich die halt mit entsprechenden Objektiven leisten können und dort dann die - nennen wir es mal Kröte - des manuellen Fokus schlucken. Das ist dann der andere Teil des Kompromisses.

 

Das Wechseln der Systeme ist ein anderes Thema. Bei der Digitalfotografie bin ich von diesem Virus verschont geblieben. Aber auch nur, weil ich beim Videofilmen durch diese Hölle gegangen bin. Da waren es nicht die Kameras (da ist man schon aus finanziellen Gründen genötigt, einen Kompromiss einzugehen). Nein, es sind die Encoder. Die Pforten der Hölle tun sich auf, wenn man auf andere hört, die die Vorzüge des einen oder anderen Encoder preisen. Schon ist man dabei Testreihen mit den unterschiedlichen Encodern zu fahren. Dann gibt es auch noch welchen, bei denen man die Quantisierungsmatrixen verändern kann. Das gibt dann schon für diesen Encoder eine unüberschaubare Testreihe. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich mal über neun Monate nichts Anderes gemacht habe, als Encoder zu testen. Das will ich nie wieder haben.

 

In die Digitalfotografie bin ich mit einer Sony V1 eingestiegen. Plötzlich hatte ich wieder Lust am Fotografieren, den ich analog verloren hatte. So, dann musste irgendwann die erste DSLR her. Denn die Sony war nicht schlecht. Aber die Auslöseverzögerung war schon recht lang. Und mit dem Motorzoom konnte ich mich auch nicht so recht anfreunden. Also gab es eine Canon EOS 400 nebst einigen Objektiven. Irgendwann habe ich festgestellt, dass die Ausrüstung immer häufiger zu Hause blieb. Sie war mir neben der Videokamera schlichtweg zu schwer geworden. An der Bildqualität gab es nicht wirklich was zu mäkeln.

 

So, und dann bin ich auf den kleineren Sensor umgestiegen. Plötzlich hatte ich eine relativ kleine, relativ kompakte Kamera mit einer recht guten Abbildungsleistung. Und plötzlich habe ich Aufnahmen gemacht, die ich mit der EOS nicht gemacht habe. Nicht, weil diese technisch dazu nicht in der Lage war, sondern weil diese immer öfter im Schrank blieb.

 

Wie ich oben schon schrieb: ICH kann mit den Einschränkungen der kleineren Sensoren leben. Ich kann auch damit leben, dass die Objektive bezahlbar sind, aber teilweise weit weg von dem sind, was Leica ausliefert. ICH bin bereit, diese Kompromisse einzugehen.

 

Das muss aber nicht für andere gelten. Und ich werde hier keine Kamera bashen. Jeder muss letztlich wissen, was er will.

 

Nur aus der Lebenserfahrung heraus: Irgendwann lebt es sich mit der Einstellung "genug" besser, als mit der Einstellung "ich will mehr haben".

 

Gruß

Thobie

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Hi,

 

aus den obigen Beiträgen spricht sehr viel Lebensweisheit und -erfahrung. Dieser offene Meinungsaustausch macht unser Forum so angenehm im Vergleich zu reinen Markenforen mit ihren "Haßpredigern und Tugendwächtern".

 

Wenn die "Systemfrage" vom TO gestellt wird, provoziert das natürlich auch breite weltanschauliche Diskussionen und Bekenntnisse.

 

Aber, wie oben, und so oft gesagt: suum cuique. Jeder muß das ihm Passende wählen, es bezahlen, schleppen und verwenden.

 

Ich selbst habe meine Nikon DSLR Ausrüstung meiner Frau geschenkt, weil sie (die Ausrüstung) mir einfach lästig wurde.

 

Mit M9, NEXen und Pens, sowie über 50 Objektiven bin ich hochzufrieden,

und geniesse mein Hobby. Wenn ich nicht so bequem wäre, hätte ich auch eine Leica S2. Warum nicht?

 

Vielleicht kommt ja auch noch eine kleine Nikon als Brennweitenverlängerung für meine Teleobjektive dazu, und eine NEX-7, wenn sie ausgereift ist. ---

 

Ich habe mich eingeschüchtert und verängstigt mit dem Thread Leica-Bilder in einen Winkel des Forums verzogen,;) weil man sich bei diesen Wert- und Weltanschauungsdiskussionen so wie bei Geschmacksdiskussionen gewaltig an die Köppe geraten kann.

 

So, nach diesem Toleranzbekennntnis zum Abschluß ein Bild, von immodoc!

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Mft und Kleinbildformat führen in meinen Fototaschen ein friedvolles und sich ergänzendes Nebeneinander. Wenn es um Freistellung und cremiges Bokeh geht, möchte ich auf den größeren Sensor mit den lichtstarken Optiken nicht verzichten. Nachfolgend ein paar Aufnahmen, die Möglichkeiten aufzeigen, die ich mit mft in der Art nicht habe. Nur eine erste schnelle Zusammenstellung; es wird bessere geben, die Richtung dürfte aber klar sein...

 

LG Thomas

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