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Schon mehrfach gelesen und ich sehe es auch so:

Warum wird heute noch Spiegelklapperatur verbaut? Dadurch werden die Kameras größer, schwerer, teurer. Es macht technische Spielereien wie Spiegelvorauslösung und halbdurchlässige Spiegel nötig.

Systemkamera ist das schlauere System. Ich sehe das als Weiterentwicklung der Spiegeltechnik die schon vor Jahren hätte kommen können.

In einem Forum für Systemkameras erwarte ich keinen Widerspruch, aber wenn es noch Gründe für DSLRs gibt, bin ich darauf gespannt. Vielleicht habe ich ja etwas nicht bedacht.

Das die aktuellen Syssis noch verbessert werden müssen (z.B. weitere Bedienelemente/ "Knöpfe", Blitzfernauslösung ...überhaupt mal ein Blitzschuh, Live-View sollte ohne Spiegel unproblematisch sein), macht die Technik grundsätzlich nicht schlechter. Und wir führen ja eine Grundsatzdebatte...

Spiegel gehören in die Handtasche, nicht in die Kamera

(oh, jetzt bekomme ich Schimpfe)

Vy LG Martin

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Wenn ich heute nachmittag etwas Zeit habe stelle ich mal Vergleichsfotos von meiner Terrasse in voller Auflösung ein. Zu dem vorherigen "Vergleich" sage ich lieber mal nichts.

 

Das kannst Du sicher gern tun. Nur was willst Du damit erreichen? Zeigen, dass die Bildqualität der 5d mit einer entsprechenden Optik besser ist, als die der GH1 mit dem 14-140 mm. Das glaube ich Dir unbesehen. Aber wenn schon Vergleichsbild, dann ein 28-280 mm Objektiv an der 5d.

 

Denn bei der GH1 mit dem 14-140 mm bist Du gleich zwei Kompromisse eingegangen: Die GH1 ist kompakter und leichter hat aber dafür den kleineren Sensor. Mit allen Nachteilen, die der mit sich bringt. Und das 14-140 mm ist noch kompakt, relativ leicht und sehr universell ensetzbar. ABER: Es ist eben ein Superzoom, was dann wiederum kleine Abstriche bei der Bildqualität bedeutet. Auch hier gilt: Wer einen Kompromiss eingeht, bekommt nicht nur die Vorteile, sonder eben auch die Nachteile ins Haus.

 

Für mich persönlich ist das Thema der DSLRs durch. Denn im Makrobereich ist die EOS 400 mit deutlichen Nachteilen belastet. Die Scharfstellung ist mit dem Sucher manuell kaum möglich. Da ist selbst die G1 ein Quantensprung. Ich habe die G1 auch deutlich öfter dabei, als früher die EOS. Und die EOS 400 ist noch nicht einmal der ganz große Bolide. Ich werde mir noch in diesem Jahr die GH2 oder (wenn schon verfügbar) die GH3 holen, um auch Filmen zu können. Dann bleibt meine Panasonic AG HVX 201 etwas häufiger zu Hause. (Nicht immer, denn es gibt halt Dinge, die man mit so einem richtigen Camcorder besser machen kann - nur ist der halt viel schwerer, viel teuer und viel größer, allerdings auch viel besser, was die Wahl der Videomodi angeht, besser, was die Bildqualität angeht, viel besser, was die Haptik angeht - ich sage hier als Beispiel nur eingebauter nd-Filter).

 

Und was das Rauschen angeht: Wie viele Deiner Aufnahmen lässt Du auf A1 oder größer ausbelichten? Erst da wirst Du es wirklich wahrnehmen können. Und selbst da dürfte es nicht auffallen, da Du einen gewissen Abstand zum Bild beim Betrachten hälst.

 

Die meisten von uns dürften ihre Aufnahmen am Fernseher präsentieren oder viel kleinere Ausdrucke machen. Da sieht man vom Rauschen nichts. Und an dieser Stelle relativieren sich die Nachteile von mft wieder ein wenig.

 

Aber wie gesagt: Eine kleine, kompakte, leichte Kamera mit den Vorzügen einer DSLR und das auch noch bezahlbar - das wird es nicht geben. Ist so, als wenn Du ein Cabrio haben willst aber mindesten 1200 L Gepäckraum. Das müsstest Du Dir selber zusammenschweißen:D.

 

Gruß

Thobie

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Letztlich ist es aber auch egal. Die BQ-Diskussion ist eigentlich durch. Wir alle wissen, dass die Bildqualitätsunterschiede marginal sind. Wenn ich mir Beispielbilder der PEN's anschaue muß ich sagen, dass diese mindestens genausogut sind wie von diversen APS-C Kameras. (auch hier gibt es ja zwischen den verschiedenen Herstellern durchaus noch Unterschiede)

bearbeitet von Lutz T.
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mach Bilder mit verschiedenen Brennweiten, schneide diese dann so, dass sie den gleichen Auschnitt zeigen (Deinen Standort darfst Du natürlich nicht verändern) und vergrössere sie auf gleiche Ausgabegrösse. Du wirst sehen, dass die Perspektive ausschliesslich vom Abstand abhängt und dass der einzige Unterschied ist, dass die Schärfentiefe verschieden ist.

Mit dem Versuch hast Du sozusagen einen kleineren Sensor simuliert ... wenn Du jetzt noch die Blenden anpassen würdest, wäre kein Unterschied in der Abbildung mehr zu sehen (ausser Auflösung und Rauschen natürlich)

 

Danke Nightstalker. Ich werde versuchen, es mir zu merken. Ich habe nämlich an dieser Stelle immer wieder ein Verständnisproblem. Und immer wenn ich glaube, es verstanden zu haben, dann geht die Diskussion wieder los und gerate wieder in Zweifel.

 

Gruß

Thobie

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Leute, wat macht Ihr Euch eigentlich so heiß ?? Wenn's auf letzte Quentchen Schärfe, Rauscharmut und Dynamikumfang ankommt: bitte - das Angebot an Technik, die das schafft, is da, die Euros vorausgesetzt.

--Ich-- bin nich bereit, die dafür auszugeben, weil ich mit der Qualität dessen, was aus der GH-1 kommt, zufrieden bin und mir im übrigen auch nich die Nackenmuskulatur endgültig ruinieren will mit dem Geschleppe der Flaschenböden und Eisenhaufen. Muß halt jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig erscheint und ggf. auch mal auf die eine oder andere Aufnahme schlicht verzichten, anstatt sich hinterher zu ärgern, daß der Formel-1-Bolide schon wieder nur halb drauf is und das auch noch unscharf, wenn er mit 300 km/h quer durchs Bild fährt. Ich find's nur unfair, Vergleiche zu ziehen zwischen Dingen, die aus meiner Sicht nich vergleichbar sind. Nochmal: Mittelformatquali gibt's halt nich zum Kompaktpreis, so groß der Wunsch danach auch sein möge !

 

Gruß

Quotawolf

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Mich reizt vor allem der immer funktionierende Autofokus. Klar, er ist in bestimmten Situationen noch etwas langsamer als bei einer DSLR, aber technsich bedingten Fehlfokus gibt es nicht mehr. Da hatte ich bei Canon immer Probleme und musste meine Optiken dauernd zum Service geben.

 

Dann reizt mich der Gewichts- und Größenvorteil. Wer oft mehrere Wochen oder Monate mit einer Ausrüstung im Ausland unterwegs st, weiß das zu schätzen.

 

Auch reizt mich die Videofunktion, so dass ich bald eine GH3 kaufen werde.

Klar geht das auch mit DSLRs, aber hier sind die Lumix Kameras doch noch sehr im Vorteil.

 

Und zu letzt reizt mich auch ein wenig der Fortschritt der jedes ahr gemacht wird. Bei DSLRs ist ein wenig die Luft raus. Da kann man nicht mehr vel Verbessern, da technisch bedingt eine DSLR ein alter Hut ist.

 

Aber bei den m43-Cams wirds noch einiges geben.

 

Ich z.B. warte noch auf:

 

-1/8000 Sek

-guten C-AF

-Sucherbild auch bei Serienaufnahmen

-1080p50 für Video

-3MP EVF :)

 

Gruß

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Es ist halt wie im richtigen Leben:

 

Der S600 meiner Mutter ist schneller, sicherer und bequemer, als meine E-Klasse. Aber auch deutlich teurer in der Anschaffung (etwa Faktor 3) und in der Unterhaltung. Und die Parkplatzsuche ist mit dem S600 auch schwerer. Und da hätten wir wieder die Kompromisse.

 

Gruß

Thobie

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-1080p50 für Video

 

Jaaa, das würde ich auch gern haben. Nur werden wir darauf noch sehr viel länger warten müssen. Einmal will sich Panasonic keine Konkurrenz zu den Videokameras im eigenen Haus machen. Es kann aber auch sein, dass man sich schwertut, die Datenmenge auf SD-Karten zu bekommen. Meine Videocam funktioniert mit P2-Karten, die rasend schnell aufzeichnen können. Dafür kostet eine 64 GB Karte auch bei gut 500 Euro zuzüglich MwSt.

 

Gruß

Thobie

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Der Gewichtsunterschied ist enorm, der Unterschied im Volumen deutlich, aber der haptische und Wertigkeit vermittelnde Unterschied ebenso.

 

Das ist genau meine Rede: Ich habe mir von einer Systemkamera einen völlig anderen Formfaktor versprochen. Ich rede nicht vom Gehäuse (nach dem Motto "SLR vs. Rangefinder"), sondern von den Objektiven. Solange man nicht konsequent Pancakes verwendet, ist die Kamera zwar vielleicht ein paar Zentimeter kleiner als eine DSLR, aber nun mal auch nicht wirklich klein.

 

Der Gewichtsunterschied ist nur in bestimmten Situationen ausschlaggebend (z.B. beim Wandern oder reisen mit leichtem Gepäck).

 

Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt dass ich bis auf weiteres zwei Systeme nutzen werde: die DSLR mit dem gesamten Objektivzoo an Zooms und lichtstarken Optiken (von denen natürlich auch nicht immer alle mitgenommen werden müssen) und (für mich persönlich) sehr angenehmem optischen Sucher und eine Pana GF3 mit Pancake für die kleine Tasche.

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(...)

Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt dass ich bis auf weiteres zwei Systeme nutzen werde(...)

;) Eben, genau das. Das ist auch meine Strategie, solange es im DSLR-Sektor noch Vorteile gibt die ich brauche. Diese Vorteile sind allerdings inzwischen stark geschrumpft.

Vom Formfaktor hatt ich mir nicht mehr versprochen, als bisher realisiert wurde. Die Physik lässt der Optik keine Wahl. Entweder mini und lichtschwach oder eine der Lichstärke geschuldete Größe und Gewicht. Ich bin auch der Meinung, dass noch kleiner nur noch kontraproduktiv wird. Die E-PL2 ist mir für entspanntes fotografieren schon zu fummelig, mithin die Grenze dessen, was ich an Bau"kleine" gerade eben noch toleriere.

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Das ist genau meine Rede: Ich habe mir von einer Systemkamera einen völlig anderen Formfaktor versprochen. Ich rede nicht vom Gehäuse (nach dem Motto "SLR vs. Rangefinder"), sondern von den Objektiven. Solange man nicht konsequent Pancakes verwendet, ist die Kamera zwar vielleicht ein paar Zentimeter kleiner als eine DSLR, aber nun mal auch nicht wirklich klein.

 

Für manch einen mag es aber von Relevanz sein, dass, auch wenn der Gesamtunterschied gering ausfallen mag, der Sucher oft sehr sehr viel größer ist.

Konkretes Beispiel.Oly E-520+14-42 versus. Panasonic G1+14-45. Der Größenunterschied an sich machts nicht. Wenn ich aber die Sucher vergleiche, weiss ich was ich bevorzuge:)

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Für manch einen mag es aber von Relevanz sein, dass, auch wenn der Gesamtunterschied gering ausfallen mag, der Sucher oft sehr sehr viel größer ist.

 

Auch da kommen individuelle Präferenzen ins Spiel. Wie schön, dass es diese große Auswahl überhaupt gibt. Aber mit EVFs kann ich (persönlich) mich (noch) nicht anfreunden. Leider.

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Aber mit EVFs kann ich (persönlich) mich (noch) nicht anfreunden. Leider.

 

Alles eine Frage der Präferenzen, vollkommen richtig.

Jeder kennt seine Stärken und Schwächen.

Meine Schwäche sind Plymchen.

Ein Spaziergang mit der G 3 und Lady Gaga durch den botanischen Garten ist ein Vergnügen.

Meine 5 D Mark II mitsamt dem 100er Makro hatte kürzlich auch die Ehre.

Scharfstellen in dunklen Winkeln funktionierte brauchbar nur so .

Ist nicht so prickelnd, ein zweieinhalb Kilogerät herumzuwuchten, und einen Schärfepunkt zu suchen, obendrein in Bodennähe mit dem Sucher.

Also gibt es das Gerät zur Erleichterung.

Ist das jedermanns Lösung? - da arbeite ich zehnmal einfacher mit µFT.

Das nur am Rande bemerkt.

Was nützt mir die weltbeste, rauschärmste Abbildungsleistung einer 5 D, wenn die Bilder im Kasten bleiben? ...

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Toll, das Teil. Überhaupt der angesprochene Vorteil der Klappmonitore ist für mich ein ganz wichtiger. Gerade für Makrofotografie ein immenser Komfortgewinn. Wer kennt es nicht, dass rumkreichen im nassen Gras mit der DSLR? Gut es gibt Winkelsucher. Trotzdem kein Vergleich zum Monitor.

 

Leider haben die kleinen Oly's sowas noch nicht. Deshalb werde ich mir wohl doch eine Pana, wahrscheinlich die G3 holen auch wenn mit die BQ, sprich der jpg-output der PEN's mehr zusagen würde.

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Danke Nightstalker. Ich werde versuchen, es mir zu merken. Ich habe nämlich an dieser Stelle immer wieder ein Verständnisproblem. Und immer wenn ich glaube, es verstanden zu haben, dann geht die Diskussion wieder los und gerate wieder in Zweifel.

 

Gruß

Thobie

 

 

Du bist da nicht der einzige, ich hatte diese "Teleperspektive" und "WW Perspektive" auch verinnerlicht (wie man es halt früher auch gelesen und gehört hatte) bis ich es wirklich mal ausprobiert habe. Seitdem glaube ich vor allem das, was ich selbst probiert habe oder was jemand probiert hat, den ich kenne.

Auch wenn das Ergebnios nicht immer das widerspiegelt, was allgemeine Meinung ist, weiss ich zumindest, dass es auf meine Bilder zutrifft :D

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Was mich an Systemkameras und dort vor allem an mFT reizt, habe ich schon in #54 ein Stück weit beschrieben. Trotzdem möchte ich noch einmal etwas weiter ausholen.

 

 

Mit meiner GH-2 bin ich der eierlegenden Wollmilchsau so nahe, wie ich es von keiner anderen Kamera her kenne. Zu den "guten alten" analogen Zeiten bewegte sich das Olympus OM-System in ähnlichen Sphären. Trotzdem benutzte ich neben meinen geliebten OMs zusätzlich noch andere Kameras, um weitere Bedürfnisse abdecken zu können.

 

Eine wichtige Ergänzung stellte meine zweiäugige Rolleiflex dar, weil sie extrem gut geeignet war, unauffällig bzw. unaufdringlich zu fotografieren. Der Schachtsucher ermöglichte mir, wie heute der Klappdisplay meiner GH-2, Bilder präzise zu gestalten, ohne die Kamera ans Auge nehmen zu müssen. Den flüsterleisen Zentralverschluss vermisse ich immer noch ein wenig, das kann aber in gewissen Fällen durch den unhörbaren Burst-Modus (leider nur mit verminderter Auflösung) kompensiert werden.

 

Die Rollei 35 und wenn es schnell gehen musste auch mal eine Minox waren die Miniknipser, die problemlos in der Jackentasche Platz fanden und (mindestens bei der Rollei) von der Bildqualität her einer Spiegelreflex in nichts nachstanden. Hier kann eine sucherlose mFT mit Pancake vom Volumen her leider nur knapp mithalten.

 

Für Panoramen bis 360 Grad hatte ich meine Seiz (ein Schmuckstück, http://www.westlicht-auction.com/index.php?f=popup&id=210736&_ssl=off). Die meisten solchen Aufnahmen lassen sich heute jedoch problemlos mit dem Computer herstellen.

 

Für eine hohe Bildqualität setzte ich 6X6 ein. Hier benutzte ich aus Spargründen Produkte aus dem damaligen Ostblock, die von den Abbildungsleistungen her oft total unterschätzt worden sind. Mein russisches 30mm für Mittelformat (würde ca. 15mm an Kleinbild entsprechen) ist auch heute noch ein hervorragendes Teil. Das vergleichbare Objektiv von Hasselblad kostete damals ca. 12‘000.- Schweizerfranken.

 

Meine zwei Grossformatkameras und dort vor allem die optische Bank, kann mir mFT nur ansatzweise ersetzen. Entzerren kann man zwar problemlos auch am Computer aber bei der Schärfedehnung wird es schwierig. Grundsätzlich ist jedoch sogar das möglich, wenn man verschiedene Aufnahmen miteinander verrechnet. Wenn ich hier die Diskussionen über Brennweiten, Bildwinkel usw. lese, muss ich jeweils schmunzeln, war doch bei 4X5 Inch meine Normalbrennweite ein 120mm Objektiv (mit demselben Bildwinkel wie ein 44mm Objektiv an Kleinbild). Das Grossformat verwendete ich gelegentlich auch im Freien, und das machte unheimlich Spass. Hier war praktisch jede Aufnahme ein Treffer, und viele gar ein Volltreffer. Wenn man 25 Kg durch die Gegend schleppt und mindestens eine Viertelstunde braucht, bis man abdrücken kann, hat man auch Zeit zum Überlegen (null Automatik, 100% Köpfchen). Ganz abgesehen davon, dass jedes einzelne Bild richtig viel Geld gekostet hat.

 

Was bietet mir die Systemkamera oder in meinem Fall die Lumix GH-2 zusätzlich?

 

1. Super Objektive. Nicht unbedingt sehr Lichtstark, aber offenblendentauglich, kompakt, leicht und knackscharf zu (aus meiner Sicht) recht moderaten Preisen.

 

2. Videofähigkeiten auf Profiniveau.

 

3. Diverse elektronische Spielereien und Helferchen.

 

4. Ein blitzschnelles AF-System, das zugegebenermassen bei bewegten Objekten noch etwas zulegen könnte.

 

5. Bildstabilisierung.

 

6. Highspeedmodus mit 40 Bildern/Sekunde.

 

7. Die Möglichkeit beinahe jedes Fremdobjektiv adaptieren zu können.

 

Und noch vieles mehr, woran ich im Moment gerade nicht gedacht habe.

 

Trotzdem kann ich meine Kamera auch im manuellen Modus betreiben. Die Schärfeeinstellung mit der automatischen Vergrösserungslupe ist dabei eine klare Bereicherung, aber auch ich hätte gerne wieder die volle mechanische Kontrolle und keine elektronische "Pseudofunktion"; damit lässt sich aber gut leben.

 

Wenn ich bedenke, was ich hier für mein Geld erhalte, ist das meiste, was bisher an Kritik geschrieben wurde total verfehlt. Klar kann ich in einem LKW mehr laden, als in einem Ferrari, klar sind die Betriebskosten eines Smart viel tiefer als die eines Jaguar, natürlich ist der Ferrari schneller als der LKW und der Jaguar komfortabler als der Smart. Wenn ich dann neben all diesen Eigenschaften auch noch möglichst viel Fahrspass, gleichzeitig einen Chauffeur, hohe passive Sicherheit und eine topp Ökobilanz haben will, dann lande ich mit meinen Wünschen ungefähr dort wo die Anforderungen gewisser Utopisten bei der Systemkamera liegen. Das Wahnsinnige daran ist, dass ihre Forderungen in ein bis zwei Jahren vermutlich sogar erfüllt werden; aber da sind dann vermutlich schon wieder neue Argumente aufgetaucht, weshalb Systemkameras nicht ernst zu nehmen sind.

 

 

Systemkameras sind die die universellsten und hochstehendsten optoelektronischen Highendprodukte, die je entwickelt worden sind.

 

bearbeitet von tw463
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Toll, das Teil. Überhaupt der angesprochene Vorteil der Klappmonitore ist für mich ein ganz wichtiger. Gerade für Makrofotografie ein immenser Komfortgewinn. Wer kennt es nicht, dass rumkreichen im nassen Gras mit der DSLR? Gut es gibt Winkelsucher. Trotzdem kein Vergleich zum Monitor.

 

Leider haben die kleinen Oly's sowas noch nicht. Deshalb werde ich mir wohl doch eine Pana, wahrscheinlich die G3 holen auch wenn mit die BQ, sprich der jpg-output der PEN's mehr zusagen würde.

 

Vorsicht.

Die G 3 unterstützt im Liveview kein HDMI.

Also nur Wiedergabe.

Ganz im Gegensatz zur GH 2.

Was sich die Pana-Ingenieure dabei gedacht haben :mad: ...

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