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Ja,habt natürlich recht.Manchmal wäre erstmal durchatmen besser wenn man sich provoziert fühlt bevor man antwortet. :)

Andersrum ist der Text (von Carsten) eben NICHT frei von Wertungen und will provozieren.Der eine mag das weniger so bemerken und anders bewerten,das akzeptiere ich.

War zu derbe (da eigtl.grundlos) ausgedrückt für das Forum,dafür entschuldige ich mich.Am Kern der Antwort halte ich aber ganz klar fest.

 

mfg micha

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Wer eine Systemkamera als Zweitkamera "anstelle einer Kompakten" nutzt, hat zwangsläufig eine andere Perspektive auf das System, als wer nur eines nutzt.

 

Ich habe eine GF2, und der Unterschied zu meiner an sich schon recht kompakten DSLR (Pentax K-5) ist in Grösse und Gewicht bedeutend, und was man mit dem kleinen System machen kann, schon sehr beachtlich. Realistisch betrachtet kann aber abgesehen vom Videobereich im Moment keines der kompakten Systeme einer guten APS-C-DSLR das Wasser reichen. Bei mFT ist der Sensor von der Grösse her in Bezug auf Rauschen und Freistellung im Nachteil, bei NEX fehlt ein vernünftiger Blitz und das Bedienungskonzept ist gewöhnungsbedürftig, bei Samsung ist der Sensor nicht auf der Höhe der Zeit und bei allen ist das Objektivangebot beschränkter als bei jedem APS-C-System. Andererseits gibt es auch einige Dinge, für die eine Systemkamera besser geeignet ist als eine DSLR.

 

In ähnlicher Weise stellen sich aber auch die Vor- und Nachteile zwischen APS-C und KB- oder Mittelformat dar.

 

Am Ende geht es schlicht darum, dass jeder den für ihn optimalen Kompromiss zwischen Preis, Portabilität und Möglichkeiten einer Kamera findet.

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Am Ende geht es schlicht darum, dass jeder den für ihn optimalen Kompromiss zwischen Preis, Portabilität und Möglichkeiten einer Kamera findet.

 

So ist es.

 

Ich denke, ich werde mit der Systemkamera nach heutigem Stand der Technik noch nicht warm. Damit will ich die Systeme aber gar nicht schlecht machen. Es kann sein, dass schon demnächst für mich wesentlich brauchbarere Modelle auf den Markt kommen werden.

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Lange reizte mich überhaupt nichts an der digitalen Fotografie! Irgendwann habe ich mir dann den einen oder anderen "Knipsomaten" zugelegt, um für gelegentliche Schnappschüsse gerüstet zu sein.

Mein Problem war eigentlich immer, dass ich von meiner umfangreichen analogen Olympus OM-Ausrüstung dermassen verwöhnt war, was Kompaktheit, Gewicht, Funktion, Qualität, Modularität usw. betrifft, dass mir jegliche digitale Spiegelreflexkamera als überdimensioniertes Monster mit Angeberstatus erschien.

Dann kam MFT!

Plötzlich stimmten für mich die Dimensionen und Gewichte wieder. Die Funktion und Qualität verblüffte mich und die Modularität ging sogar soweit, dass ich mein geliebtes altes OM-Material grösstenteils wieder gewinnbringend adaptieren konnte.

 

Soviel erst mal zu Bauch und Herz. Vom Verstand her überlegte ich mir, wie denn unser KB-Standard eigentlich entstanden ist.

 

Da war einmal ein cleverer Kamerahersteller, der über seine Nasenspitze hinausdachte. Ihm war aufgefallen, dass man durch Weglassen viel gewinnen kann. Zwar verlor mann durch das Kleinbildformat auf einem Kinofilm extrem viel Qualität (viele Reporter arbeiteten damals noch im 4X5 inch Format = ca. 10X12,5 cm, kleinere Kameras arbeiteten mit 6X9 oder 6X6cm).

Trotzdem gibt es aus dieser Zeit viele auch heute noch packende Reportagen, die mit der damals von Puristen vielgeschmähten Leica aufgenommen worden sind. Viele hervorragende Bilder wurden erst durch die kleinen, leichten und unauffälligen Immerdabei-Kameras möglich. Durch die Entwicklung immer besserer Filmemulsionen (analog zu den heutigen Sensoren) wurde die Qualitätseinbusse durch das kleine Negativ zunehmend nebensächlicher und der Gewinn durch das bessere Handling immer bedeutender.

Hätte es zu Zeiten der ersten Leicas Computerforen gegeben, dann wären dort die Wogen vermutlich noch höher gegangen als in heutigen Foren.

 

Die Systemkamera hat einen ähnlichen Paradigmenwechsel wie damals die Kleinbildkamera gebracht.

Digitale Spiegelreflexkameras blieben bisher immer noch ein Stück weit konventionelle Analogkameras mit einem digitalen Film.

Erst wenn wir eines Tages auch noch den mechanischen Verschluss vollends eliminieren, ist die Fotografie tatsächlich im Elektronikzeitalter angelangt. (Das soll nicht heissen, dass ich eine Abneigung gegen Präzisionsmechanik hätte. Im Gegenteil, ich liebe sie! Ich besitze so um die 50 mechanische Kameras)

Aus der eben erläuterten Sicht sind Systemkameras der erste bedeutende weitere Schritt ins Digitalzeitalter, seit der Erfindung der elektronischen Bildaufzeichnung.

 

Soviel zur Frage, was mich an Systemkameras reizt:

 

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung!

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Was die großen DSLRs betrifft, so waren die Kameras am Anfang deshalb so riesig, weil es ein großes Energieversorgungsproblem gegeben hat und besonders bei den Profikameras viel Platz für Akkus benötigt wurde. Inzwischen kann man allerdings längst schon klein bauen und selbst eine Kamera wie die Nikon D700, die im Vergleich zur D3 noch relativ klein ist, könnte kleiner gebaut werden. Trotz aller Miniaturisierung sind heute lediglich Einsteigerkameras klein. Echte Fotografen fotografieren schließlich mit gescheiten Kameras. Man braucht nur in einschlägige Foren schauen: Kleine Kameras werden belächelt und sind bestenfalls für zarte Frauenhände da, man möchte doch schließlich etwas in der Hand halten und das Gewicht dient der Bildstabilisierung. Das betrifft nicht alle, aber man trifft immer wieder Leute, die diesbezüglich recht extreme Ansichten haben.

 

Ich bin hingegen fasziniert davon, dass es heute möglich ist, mit einer Kamera Bilder auf hohem technischen Niveau zu machen, die nicht viel größer ist als meine Canon S90. Ich rede von der GF3, die ich mir wider Erwarten zusammen mit dem 14mm und dem 20mm bestellt habe. Das richtige Kit hatten sie nicht im Geschäft, aber ich konnte sie bereits mit dem 14mm probieren und war begeistert! Als sie erschienen ist, habe ich allerdings mit Ablehnung reagiert. Man muss halt offen sein und prüfen, dann erkennt man die neuen Möglichkeiten. Das ist meiner Meinung nach so etwas wie das digitale Gegenstück zur Rollei 35, nur dass die GF3 keine Festbrennweite verbaut hat, sondern eine Systemkamera ist. Es ist einfach toll, was es heute gibt!

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Wer immer noch zweifelt, sollte sich die neue COLORFOTO 09/11 zulegen.

Es gibt einen spannenden Test, in dem Phasen- und Kontrast-AF miteinander verglichen wird.

Im Ergebnis siegen die µFT Kameras deutlich vor sämtlichen getesteten SLRs.

Dazu kann man nur sagen - step by step - in die richtige Richtung ...

 

https://www.systemkamera-forum.de/systemuebergreifende-technikdiskussionen-objektivadaptierung/23488-colorfoto-9-2011-autofokus-test-phasen-vs-kontrast.html#post183754

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Ich muß matthis Recht geben. Wenn man beide Systeme besitzt ist es etwas Anderes als wenn man ausschließlich eine Systemkamera nutzt. Irgendwie krallt man sich dann noch an den paar wenigen Vorteilen die die SLR bietet fest. Wahrscheinlich muß man konsequent sein und das DSLR-Geraffel verkaufen.

 

Auf alle Fälle geht die Entwicklung in die richtige Richtung. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die beiden Großen Hersteller auf diesen Zug aufspringen werden. Dann werden die Karten neu gemischt. Momentan haben sie es offensichtlich noch nicht nötig, da sie genug DSLR-Kameras verkaufen. Der DSLR-Markt boomt fast ungeachtet der Systemkameraentwicklung jedenfalls nach wie vor.

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Servus tw463,

solch ein Beitrag wie der deinige, ist eine Wohltat!

 

Herzlichen Dank für die Blumen. :D

 

Danke Pictor für den Hinweis auf die Rollei 35! Ich habe heute noch so ein Teil in meiner Schreibisschublade. Manchmal nehme ich sie in die Hand und liebkose sie.

Ich glaube, ich werde langsam alt und sentimental.

bearbeitet von tw463
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Wie präzise der Kontrast AF wirklich arbeitet wird man sehen wenn endlich lichtstarke Objektive verfügbar sind. In kenne den besagten Test zwar nicht aber es macht wenig Sinn ein Objektiv mit Blende 1.4 an APS-C oder KB mit mit Blende 4 an mFT zu vergleichen. Da ist sowieso alles einigermaßen scharf.

 

Das Problem was ich derzeit bei allen mFT Kameras inklusive der G3 sehe ist die Auslöseverzögerung. Auch wenn der Kontrast AF schnell genug scharfstellt ( was ich nicht bezweifel) sorgt die Auslöseverzögerung dafür dass das Foto trotzdem unscharf wird. Ich hatte die G3 mal in der Hand und konnte diesbezüglich keinen Unterschied zur GH1 feststellen.

 

Der Phasen AF an meiner 5D Mark II arbeitet mit dem mittleren Kreuzsensor absolut zuverlässig. Hier sind die Anforderungen aufgrund der geringeren Schärfentiefe viel höher als bei einer mFT Kamera.

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Ich weiß nicht was und wie die Colorfoto genau testet. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass der AF meiner S5 deutlich präziser und schneller als der der NX100 war. Und die S5 ist wahrlich keine schnelle Kamera.

Darüber hinaus konnte die Samsung verschiedene Motive, z. B. Kirschen am Baum überhaupt nicht fokussieren, da konnte ich das AF-Feld kleiner und größer stellen wie ich wollte.

 

Eben das war so ein Punkt, wo ich wieder ins Zweifeln kam , ob denn die Technik schon ausgereift ist. Aber bei Panasonic oder Olympus kann der AF ja durchaus besser sein.

bearbeitet von Lutz T.
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........

Dann kam MFT!

.... und die Modularität ging sogar soweit, dass ich mein geliebtes altes OM-Material grösstenteils wieder gewinnbringend adaptieren konnte.

.....

Danke für Deine Ausführungen und die Liebeserklärung an das OM-System. Auch für mich ist die Nutzbarkeit des "OM-Zeugs" einer der Gründe der Begeisterung für die Systemkameras
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Ich wollte eine Systemkamera, weil ich bereits eine DSLR besitze. Die will ich aber nicht immer mitnehmen, daher suchte ich was kleines mit guter Bildqualität. Eine Kompaktkamera kam daher für mich nicht in Frage. So entschloss ich mich zu einer Sony Nex-5.

Einzig allein wünsche ich mir noch einen Phasen-Fokus für eine Systemkamera. Vielleicht schafft das ja ein Hersteller mal, Sony gibt ja schon einmal die Richtung vor mit ihren SLTs.

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...Einzig allein wünsche ich mir noch einen Phasen-Fokus für eine Systemkamera...
Aber bitte nur als Ergänzung bzw. Alternative für diejenigen, die ihn unbedingt haben wollen. Ich für meinen Teil wünsche mir da lieber, daß der Kontrast-AF immer noch besser/schneller wird. Ich bin nämlich froh, daß Front- und Backfokusprobleme :eek: für mich kein Thema mehr sind.

Gruß, leicanik

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Was mich an einer Systemkamera reizt(e)?

 

Eigentlich wollte ich nur einen Ersatz für meine Bridgekamera (Fuji S 9500) mit schnellerem Autofocus und besserer Bildqualität. Alle DSLRs schieden ganz schnell aus:

 

Entweder hatten sie keinen ordentlichen Liveview (3 sec. für den AF!!!) oder kein Klappdisplay (zum Überkopf- oder Bodennahfotografieren). Zu allem Übel gab es kaum ein adäquates Reisezoom (ca. 28-280mm KB) oder wenn, dann mit einer Größe und einem Gewicht......

 

OK, der AF über den Sucher war meistens in Ordnung, dennoch landete ich damals bei der GH1 mit dem 14-140er und war komischerweise hochzufrieden:)

 

PS: Auch wenn ich inzwischen noch eine G3 und zusätzliches Glas habe und nicht mehr nur im Urlaub fotografiere - das spricht eher noch für die Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung:D

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Warum sollte ein Phasen-AF ein Rückschritt sein? Der funktioniert prächtig und das relativ schnell. Kontrast-AF ist zwar präziser, aber langsamer, und für gewisse Dinge wie Objektverfolgung leider nicht zu gebrauchen.

Die Olympus gab es damals leider noch nicht.

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Warum sollte ein Phasen-AF ein Rückschritt sein?
Kein Rückschritt per se, wenn es Wahlmöglichkeiten gibt. Ein Rückschritt wäre für mich und meine Bedürfnisse aber eine Zwangsheirat mit dem Phasen-AF. Warum? Die Antwort hast du selbst schon gegeben:
... Kontrast-AF ist zwar präziser, aber langsamer...
Darum wünsche ich mir lieber die Weiterentwicklung zu einem schnelleren Kontrast-AF und habe nichts dagegen, wenn es als wählbare Alternative den Phasen-AF gäbe. Jeder hat da andere Bedürfnisse und daher wäre die Wahlmöglichkeit gut. :)

Gruß, leicanik

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Viele Argumente sind schon genannt.

Die SLR wurde in einer Zeit erfunden, in der es noch keine intelligente Elekronik gab. Autofocus, Belichtungsautomatiken, Sensoren, Displays, ..., all das gab es damals nicht.

Alle Funktionen (spannen des Films, Blende, Belichtungszeit, Selbstauslöser, ...) waren mit Handarbeit verbunden.

Nach und nach baute man die errungenschaften der Technik in die SLRs ein und die SLR-Marktführer bemerkten dabei nicht, dass der Spiegel mehr und mehr im Weg steht und eigentlich überflüssig ist.

Ein Vorteil blieb den SLR (zu) lange vorbehalten, die Möglichkeit die Optik zu wechseln.

Das ist vorbei, die Vorteile der Spiegellosen überwiegen jetzt gegenüber den SLR. Alles was wichtig ist und mehr können die Spiegellosen. Auch für die Ansprüche der Profis, zu denen ich mich nicht zähle, wird es bald spiegellose Kameras geben.

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Sportaufnahmen kann ich damit noch immer nicht machen. Und ich befürchte, das wird sich so schnell auch nicht ändern.

 

Deine Suche nach Mängeln ist aber endlich.

Warum sollen die Spiegellosen in gut zwei Jahren das können, wozu die SLRs Jahrzehnte gebraucht haben?

Eure Vergleiche erinnern mich immer wieder an das halbleere Wasserglas.

Meines ist halbvoll ...

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