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vor 19 Stunden schrieb flyingrooster:

So ging es mir bei der A7R und zur A7RII habe ich des Stabilisators und des lautlosen Verschlusses wegen gewechselt, nicht wegen der Bildqualität. Vor die Wahl gestellt, hätte ich sogar die Abbildungseigenschaften der A7R in die A7RII transferiert, da mir die Abstimmung Ersterer besser gefallen hat.

Dass du bei Benutzung der A7R ebenfalls in eine der beiden erwähnten Gruppen fallen wirst und nur durch Selbstversuch rausfindest in welche.

Wie du schreibst: Du wirst es selbst austesten müssen.

Ich kann nichts anderes als meine eigenen Erfahrungen berichten und diese umfassen keine Shuttershock-Probleme mit der A7R. Ich bin bekennender Pixelpeeper – mir ist sogar nach einem Firmware-Update der A7R sofort aufgefallen, dass Sony ab diesem Update Farbrauschen im RAW anders behandelt hat (exakt dieses Update war übrigens die Geburt Sonys „Stareater-Phänomens“), da ich zwecks Farbentrauschung und Schärfung immer extrem reinzoome (jenseits der 100 % Ansicht). Probleme mit Unschärfen wären mir definitiv bei den tausenden Fotos mit ihr aufgefallen (eine nicht pixelperfekt scharfe Kamera hätte ich gar nicht behalten) und ich habe keine Vorbehalte empfundene Schwächen bei meinen Kameras öffentlich zu thematisieren. Die haben alle ihre Stärken, aber auch Schwächen. Über welche meiner Kameras soll ich meckern – Olympus, Sony, Nikon, Pentax, Sigma, Ricoh? ;)

Berichtete Shuttershock-Probleme anderer Nutzer bezweifle ich aber auch nicht. Wie bereits gesagt, vielleicht lassen sich diesbezüglich unterschiedliche Erfahrungen einfach auf verschiedene Nutzung zurückführen. Ich habe meine A7R ausschließlich mit schnelleren Festbrennweiten betrieben, großteils bei Tageslicht und meist recht offenen Blenden, also oft mit sehr kurzen Belichtungszeiten. Oder am Stativ bei wenig Licht, also eher langen Belichtungszeiten. Da Shuttershock meines Wissens nach generell gehäuft in einem jeweils bestimmten Belichtungszeitenbereich auftritt, mag ich mich (und andere) dessen eventuell einfach nur selten bedient haben. Dies hielte ich für eine eventuell mögliche Erklärung. Gerade die Shuttershock-Thematik mit teils gegenteiligen Meinungen dazu, gibts ja bei verschiedenen Kameras, wogegen sich dieselben Nutzer seitens unscharfer Objektive meist einig(er) sind.

Langer Rede kurzer Sinn: Du solltest es für dich bzw. deine Aufnahmesituationen in angemessenem Umfang ausprobieren. Was ohne Kauf aber vermutlich schwierig wird …

1) "Vor die Wahl gestellt, hätte ich sogar die Abbildungseigenschaften der A7R in die A7RII transferiert, da mir die Abstimmung Ersterer besser gefallen hat."

2) "Ich bin bekennender Pixelpeeper – mir ist sogar nach einem Firmware-Update der A7R sofort aufgefallen, dass Sony ab diesem Update Farbrauschen im RAW anders behandelt hat (exakt dieses Update war übrigens die Geburt Sonys „Stareater-Phänomens“), da ich zwecks Farbentrauschung und Schärfung immer extrem reinzoome (jenseits der 100 % Ansicht). Probleme mit Unschärfen wären mir definitiv bei den tausenden Fotos mit ihr aufgefallen (eine nicht pixelperfekt scharfe Kamera hätte ich gar nicht behalten) und ich habe keine Vorbehalte empfundene Schwächen bei meinen Kameras öffentlich zu thematisieren."

Jetzt tauchen doch noch die ersten zwei Argumente auf, die mich dazu bewegen könnten, mir doch noch die bzw. eine A7R 1 günstig anzuschaffen... (bzw. ein Argument und eine Gegenargumententkräftung).

 

 

 

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29 minutes ago, cosmovisione said:

Jetzt tauchen doch noch die ersten zwei Argumente auf, die mich dazu bewegen könnten, mir doch noch die bzw. eine A7R 1 günstig anzuschaffen...

Cave: Beide Argumente sind subjektiver Natur. Falls dir die Abstimmung der A7R weniger gefällt oder sie bei deinen Anwendungen doch „shockt“, kann ich nichts dafür. ;)

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vor 15 Minuten schrieb flyingrooster:

Cave: Beide Argumente sind subjektiver Natur. Falls dir die Abstimmung der A7R weniger gefällt oder sie bei deinen Anwendungen doch „shockt“, kann ich nichts dafür. ;)

Die Farbabstimmung ist das interessantere Argument, das Nichtentdecken von Shuttershock trotz Pixelpeepernatur aber das wichtigere. Aus deiner Beschreibung geht hervor, dass du genau pixelpeepst. Wenn du auf dieser Grundlage keinen Shuttershock entdeckt hast, dann wirkt das auf mich ziemlich fundiert. Ich könnte mir vorstellen, dass der Shuttershock auch (auch) mehr oder weniger mit dem Objektiv(gewicht) zusammenhängt und den jeweils dabei auftretenden Resonanzen, so dass es sein könnte, dass manche Leute mit bestimmten Objektiven immer wieder Shuttershock hatten und andere auch deswegen nicht, da sie ganz einfach andere Objektive verwendeten.

Woran ich mich nebenbei bemerkt genau erinnere, dass es bei der A7R 1 auch um Shuttershock auf dem Stativ ging. Es ist nicht etwa so, dass das Stativ vor Shuttershock bewahrt (was hier jetzt aber auch irrelevant ist, da eine Kamera, die "nur auf dem Stativ" keinen Shuttershock hat, für mich ganz sicher vollkommen uninteressant wäre).

Zur Farbabstimmung: Ich hab alle möglichen Sony-Spiegellose seit 2010 oder 2011 gehabt. Als ich mir vor ca. einem Jahr die Sony A7S gekauft habe, war ich sehr überrascht über die deutlich andere Farbabstimmung, die mir sehr gefallen hat. Die Farben waren (bzw. sind) so, dass ich sie gar nicht als typische Sony-Farben erkannt hätte. Bei allen Sony Nex und der Sony A7 fand ich immer wieder mal "Blau-Magenta" etwas zu intensiv. Bei der A7S ist das vollkommen anders.

Und das macht mich wiederum etwas neugierig auf die A7R 1...

 

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12 minutes ago, cosmovisione said:

Zur Farbabstimmung: Ich hab alle möglichen Sony-Spiegellose seit 2010 oder 2011 gehabt. Als ich mir vor ca. einem Jahr die Sony A7S gekauft habe, war ich sehr überrascht über die deutlich andere Farbabstimmung, die mir sehr gefallen hat.

Wenn ich mich nicht täusche, sah man die andere Abstimmung auch beim dpreview Studiovergleichsbild. Ist zwecks Beurteilung des persönlichen Gefallens oder Missfallens daran sicher nicht sonderlich geeignet, aber du könntest anhand vertrauter Modelle vielleicht zumindest erkennen welche Kameras nach demselben bzw. dem dir gefälligeren Muster abbilden. Wäre ein erster Anhaltspunkt.

Bezüglich des Shuttershocks meint dpreview, dass er hpts. zwischen 1/80 und 1/160 Sek. auftritt (und bei stabiler Stativverbindung nicht auftritt). Ich führe keine EXIF-Statistiken, belichte aber sicher meist entweder deutlich kürzer oder länger (Stativ oder am unteren Freihandlimit, wobei ich an der A7R keine Teles verwendet habe).

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Ich habe die A7R, A7RII und A7RIV. Die A7R hat jetzt mein Sohn. Womit fotografiere ich gerne?

Ganz klar die A7RIV.

Was schätze ich an der A7R die absolute Kompaktheit. Was nervt mich an der A7R: das die jeweilige Kombination Objektiv und Verschlusszeit die zu Verwacklungsunschärfen führt immer beachtet werden muss. Diese Einschränkung hindert mich an einer intuitiven Fotgrafie. Ich würde mir die Kamera nicht mehr kaufen.

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  • 3 weeks later...

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Die r2 ist dank IBIS eine sehr gute Maschine......nur im Homestudio beim Blitzen war ab f/5.6 der Focus am Pumpen, da hat auch kein stärkeres Einstellicht geholfen.

Bei der r4 kann ich über f/8 gehen und der Augenfocus sitzt.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der r2 gemacht.

 

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  • 1 month later...

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