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CalamityJane

Lernen mit der FZ1000

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Danke - vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Es besteht kein Zweifel daran, dass in der Fokusebene die Beugungunschärfe ein Bild unschärfer macht als das mit einer fördelichen Blende. Die Frage ist, wie sieht das aus dort wo bei offener Blende entwas im „Bokeh“ hinter/vor der Fokusebe liegt im Vergleich zur Unschärfe durch Beugung im dafür vergrösserten Schärfentiefenbereich. Also wie wäre die Schärfe hinter dem Baum der in der Fokuseben liegt.

 

kann sein, dass dies bei kleineren Sensoren unkritischer ist wg des viel grösseren Schärfentiefenbereichs.

 

edit

hatte deinen zweiten Post noch nicht geshen. Kann aber am iPad nicht erkennen ob mein Post auf diese Bild zutrifft...

😩

Edited by wasabi65

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vor 3 Minuten schrieb wasabi65:

Also wie wäre die Schärfe hinter dem Baum der in der Fokuseben liegt.

Kann ich auch noch mal croppen, aber nicht mehr heute und nur wenn hier von Jane auch Interesse angemeldet wird, weil das ja langsam ein bisschen OT wird, ok?

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vor 2 Stunden schrieb cyco:

Mehr als Blende 8 würde ich bei einer FZ1000 wohl nicht nutzen, weil dann die Begungsschärfe kräftig einsetzen wird.

das würde niemand ;) ... die FZ begrenzt bei F8

Panasonic hat bei seinen 1 Zöllern diese Grenze genau deshalb gesetzt (stand mal in einem Interview beim Erscheinen damals)

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Hier noch die Ausschnitte Vordergrund und Hintergrund. Gesamtbild in #400

Vordergrund (etwas aufgehellt)

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Hintergrund

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Hallo,

ohne mir alle 17 Seiten durchgelesen zu haben - ich besitze 2 FZ1000 seit über einem Jahr,  zunächst für Fokus-Stacking, inzwischen ist eine für Infrarot auf Full-Spektrum umgebaut worden, mit IR/UV-Cutting Filter aber auch "normal" nutzbar.

Grundsätzlich kann man wohl sagen, das JPG zum Knipsen und Bilder versenden da ist, und RAW zum Fotografieren. Auch ein bearbeitetes und dann in JPG konvertiertes Foto ist um Längen besser, als ein JPG direkt aus der Kamera. Das gilt generell und nicht nur für die FZ1000. RAW's nachzubearbeiten erfordert etwas Zeit, aber so viel ist es auch nicht. Die FZ hat ja einen eingebauten RAW-Konverter, den ich selbst wegen dem dafür doch recht kleinen Display nicht nehme.

Das Leica-Zoom der FZ1000 ist m.E. ein ganz großer Wurf von Leitz, und um es mit der FZ in Sachen Schärfe/Abbildungsleistung voll auszunutzen, arbeite ich mit ISO 125 und Blende 4,5 als fixe Maximalwerte (ISO geht durchaus bis 400), und lass die Kamera über Modus A die passende Zeit einstellen. Klar, für Sport etc. müßte ich stattdessen mit Modus S arbeiten.

Da ich Adobe nicht mag, habe ich mir Affinity Photo zugelegt, was RAW-Entwickler und Bildbearbeitung in einem ist und Photoshop nicht nachsteht. Als Parameter vor der RAW-Entwicklung setze ich in AP den Kontrast auf +10%, die Klarheit auf den Maximalwert von +100%, senke die Belichtung etwas und hebe dafür bei Licht/Schatten die Schatten in der Helligkeit etwas an. Dann wird entwickelt, und das Ergebnis geschärft (Unscharf maskieren ca 15%+, Klarheit 40-50% +) und entrauscht. Beim Farbrauschen kann man ruhig etwas rabiater zu Werke gehen, beim Luminazrauschen dezenter, um keine Details zu verlieren. Für ersteres nehme ich 90%, für letzteres 25%.

Dann ist fertig und kann in TIFF, JPG oder so gespeichert werden. Und das Ergebnis ist - wie ich schon sagte, auch in JPG weitaus besser als das, was die FZ1000 direkt machen würde. Habe mal als so bearbeitete Beispiele ein Bild von der Oberkasseler Rheinseite gegenüber der Düsseldorfer Altstadt und eins von der Auffahrt zur Rheinknie-Brücke angehängt.

und die Brückenauffahrt

 

Ein aus 7 RAW's mit Affinity erstelltes Altstadtpanorama, gestochen scharf, würde hier zu klein dargestellt werden.

Edited by Redunicorn
Schreibfehler + Ergänzung

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Am 26.10.2019 um 14:27 schrieb Redunicorn:

Hallo,

ohne mir alle 17 Seiten durchgelesen zu haben - ich besitze 2 FZ1000 seit über einem Jahr,  zunächst für Fokus-Stacking, inzwischen ist eine für Infrarot auf Full-Spektrum umgebaut worden, mit IR/UV-Cutting Filter aber auch "normal" nutzbar.

Grundsätzlich kann man wohl sagen, das JPG zum Knipsen und Bilder versenden da ist, und RAW zum Fotografieren. Auch ein bearbeitetes und dann in JPG konvertiertes Foto ist um Längen besser, als ein JPG direkt aus der Kamera. Das gilt generell und nicht nur für die FZ1000. RAW's nachzubearbeiten erfordert etwas Zeit, aber so viel ist es auch nicht. Die FZ hat ja einen eingebauten RAW-Konverter, den ich selbst wegen dem dafür doch recht kleinen Display nicht nehme.

Das Leica-Zoom der FZ1000 ist m.E. ein ganz großer Wurf von Leitz, und um es mit der FZ in Sachen Schärfe/Abbildungsleistung voll auszunutzen, arbeite ich mit ISO 125 und Blende 4,5 als fixe Maximalwerte (ISO geht durchaus bis 400), und lass die Kamera über Modus A die passende Zeit einstellen. Klar, für Sport etc. müßte ich stattdessen mit Modus S arbeiten.

Da ich Adobe nicht mag, habe ich mir Affinity Photo zugelegt, was RAW-Entwickler und Bildbearbeitung in einem ist und Photoshop nicht nachsteht. Als Parameter vor der RAW-Entwicklung setze ich in AP den Kontrast auf +10%, die Klarheit auf den Maximalwert von +100%, senke die Belichtung etwas und hebe dafür bei Licht/Schatten die Schatten in der Helligkeit etwas an. Dann wird entwickelt, und das Ergebnis geschärft (Unscharf maskieren ca 15%+, Klarheit 40-50% +) und entrauscht. Beim Farbrauschen kann man ruhig etwas rabiater zu Werke gehen, beim Luminazrauschen dezenter, um keine Details zu verlieren. Für ersteres nehme ich 90%, für letzteres 25%.

Dann ist fertig und kann in TIFF, JPG oder so gespeichert werden. Und das Ergebnis ist - wie ich schon sagte, auch in JPG weitaus besser als das, was die FZ1000 direkt machen würde. Habe mal als so bearbeitete Beispiele ein Bild von der Oberkasseler Rheinseite gegenüber der Düsseldorfer Altstadt und eins von der Auffahrt zur Rheinknie-Brücke angehängt.

 

und die Brückenauffahrt

 

 

Ein aus 7 RAW's mit Affinity erstelltes Altstadtpanorama, gestochen scharf, würde hier zu klein dargestellt werden.

Entschuldige, dass ich hier drauf noch nicht eingegangen bin, war mal eine Weile mit völlig anderen Dingen beschäftigt ...

Ich kann mich der Aussage, dass jpg zum Knipsen und zum RAW zum Fotografieren ist, nicht ganz anschließen, bin mir nicht so sicher, wie du das meinst. Den Unterschied zwischen Knipsen und Fotografieren sehe ich weniger auf der technischen Seite - eher auf der gestalterischen. Knipsen ist das, was ich meistens mache: ich seh was für mich Interessantes, nehme die Kamera, mache ein Bild. Fotografieren ist etwas mehr für mich: Perspektive, Kameraeinstellungen, Bildaufbau und später dann auch möglicherweise noch mal mehr oder weniger Bearbeitung. Klar, dann geht mit einer RAW-Datei mehr. Ich lerne gerade immer mehr, die Möglichkeiten der EBV zu nutzen - nicht, um ein schlechtes Bild besser zu machen, sondern um das aus dem Bild sichtbar zu machen, was drin ist. Dafür finde ich RAW auch geeigneter.

Deine Bilder gefallen mir!

 

 

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Also ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass die Bilder eine Werbung für die Bearbeitung von RAWs sind. Die Farben sind in meinen Augen unnatürlich und farbstichig, die Bilder sind überschärft und zeigen starke Halos an den Kontrastkanten. Klarheit auf 100 % ist bei allen mir bekannten Konvertern der Tod des Bildes — Affinity kenne ich allerdings nicht.

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Am 26.10.2019 um 14:27 schrieb Redunicorn:

AP den Kontrast auf +10%, die Klarheit auf den Maximalwert von +100%, senke die Belichtung etwas und hebe dafür bei Licht/Schatten die Schatten in der Helligkeit etwas an. Dann wird entwickelt, und das Ergebnis geschärft (Unscharf maskieren ca 15%+, Klarheit 40-50% +) u

für eine globale Bearbeitung ist das viel zu heftig, Du solltest dringend lokal schärfen (schau mal das Gras an, bei so feinen Strukturen ist insbesondere die extreme Klarheit Gift)

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