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CalamityJane

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Everything posted by CalamityJane

  1. Oben Sonnenschirm, unten Bildschirme.
  2. Bootshaus Bootshaus by R Mayer, auf Flickr
  3. Eine ähnliche Frage wurde bei einem Foto-Workshop gestellt, an dem ich vor einigen Wochen teilgenommen habe. Einer der Teilnehmer sagte, für ihn müsse das Bild "die Wahrheit" zeigen, Bildbearbeitung führe doch weg von der Wahrheit. "Ein Foto muss genau das zeigen, was man gesehen hat." Der Kursleiter war anderer Ansicht. Er sagte, ein Fotograf könne (außer bei Dokumentationen, Produktfotos zum Verkauf usw.) mit seinem Foto machen, was er/sie wolle, egal, wie extrem, und sich seine eigene "Wahrheit" erschaffen. Letztlich zähle das Ergebnis, mit dem der Fotograf zufrieden sei, nicht der Weg, wie er das Ergebnis erzielt habe. Es gehe gar nicht um "richtig" oder "falsch". Interessant finde ich: Ein Schwarzweißfoto wäre nach der Aussage des Kursteilnehmers ja niemals die Wahrheit, würde aber bei vielen Fotografen eher akzeptiert als ein Hochdrehen der Farbregler oder der Kontraste. Warum ist das wohl so? Ich habe viel darüber nachgedacht, weil ich oft höre oder lese: "Puh, das ist aber stark bearbeitet, sieht ja nicht mehr natürlich aus." Und komme immer mehr dazu, dem Kursleiter zuzustimmen. Wenn ich ein Foto mache, ist es meins. Ich kann damit experimentieren und es bearbeiten, bis es mir gefällt. Die in diesem Thread gezeigten Beispiele finde ich alle spannend. Und mir gefallen sie alle. Ich finde, dass Bildbearbeitung Teil eines kreativen Prozesses sein und dazu beitragen kann, sich mit einem Bild zu beschäftigen. Natürlich verändert intensive Bearbeitung dauerhaft die Sehgewohnheiten. Ich sehe in einem Reiseforum oft ooc jpegs, die mir, verglichen mit bearbeiteten Bildern, flau und nichtssagend vorkommen und ertappe mich dann beim Gedanken: Schade, das tolle Motiv hätte man besser in Szene setzen können. Es bleibt sicher immer ein Abwägen, was man genau zeigen will. Nicht jedes Foto eignet sich für starke Bearbeitungen wie in den Beispielen oben. Aber ich finde es interessant, so was mal auszuprobieren, um eine neue Bildaussage zu schaffen.
  4. Finde ich sehr interessant, würdest du kurz beschreiben, was du gemacht hast?
  5. Wie leicht kann man ein Held sein ...! Helden ... by R Mayer, auf Flickr
  6. Corona auf bayrisch Owacht! by R Mayer, auf Flickr
  7. Spontan sage ich: Farbe. Die Lichtstreifen auf den Bergen sind für mich der Hingucker. An der s/w Version bleibe ich nicht so richtig hängen.
  8. Hier gibt es viel zu entdecken. Gelsenkirchen mural by R Mayer, auf Flickr
  9. Mit Blumen, Tieren und Gewässern kann ich leider nicht dienen. Stattdessen war ich gestern im Wissenschaftspark Gelsenkirchen und hab ne Treppe gesehen. Wissenschaftspark Gelsenkirchen by R Mayer, auf Flickr
  10. Ja, finde ich auch sehr schade ... bestimmt wäre da mehr zu retten gewesen.
  11. Aber aus diesen wird Apfelmus! 😊 Apfelernte by R Mayer, auf Flickr
  12. Komposthaufen statt Einmachglas ... 😐 Kompost by R Mayer, auf Flickr
  13. Enten-Invasion lots of ducks by R Mayer, auf Flickr
  14. Auf jeden Fall bunt Bochum Graffiti by R Mayer, auf Flickr
  15. Cooles Bild, außer der Größe des Logos stört mich daran gar nichts. Störend finde ich vor allem Aussagen à la "So fotografiert 'man nicht."
  16. CalamityJane

    Türen

    Altstadt Hattingen by R Mayer, auf Flickr Ich frage mich gerade, warum das Thema "Türen", anders als "Fenster" oder "Tore", nicht im Architektur-Bereich angesiedelt ist, sondern bei "Sonstiges". 🤔 Egal, ich habs ja dann doch noch gefunden.
  17. Ich schicke dann mal einen Geburtstagsgruß an @Ameise ✉️ 🌻und habe ihn schon in den Postbriefkasten geworfen. Postbriefkasten by R Mayer, auf Flickr
  18. Das finde ich ein ganz gutes Beispiel für "Rettung durch Bearbeitung". Ich hab immer wieder mal Fotos auf der Festplatte, bei denen ich denke: Hm ... och ... weiß nicht ... Ich kann mich nicht unbedingt zum Löschen überwinden, aber fürs Fotobuch oder zum Vorzeigen reichen die mir irgendwie auch nicht. Manchmal kann vielleicht - falls das Motiv als solches schön ist - eine etwas farbenfrohere oder verfremdete Bearbeitung doch noch zu einem interessanteren Ergebnis führen. Wahrscheinlich wird es trotzdem kein Super-Duper-Jahrhundertbild, aber eins, das eine Erinnerung an einen schönen Ort unterstützt. Zum Löschen finde ich ja immer noch genug ...
  19. Das zweite sieht aus wie ein Aquarell, toll. 👍
  20. Interessantes Thema! Geht es da eher um das eigentliche Motiv, oder um die Art der Bearbeitung, also was man draus gemacht hat? Ich bin nicht so die EBV-Queen ... trotzdem versuche ich mich immer wieder dran. Also hier eins als jpg ohne weitere Bearbeitung ohne Bearbeitung by R Mayer, auf Flickr und in LR etwas aufgehübscht ... Ich weiß hinterher manchmal nicht: Hab ich zu viel oder zu wenig dran gemacht? mit Bearbeitung by R Mayer, auf Flickr
  21. Richtig so! Wir haben uns mit den Eichhörnchen, die fast jedes Jahr irgendwo in unserem Dachstuhl ein Nest bauen, auch arrangiert. Uns ist schon klar, dass die vermutlich inzwischen die Hälfte der Dichtungs-Holzwolle aus dem Dachstuhl rausgenagt und zum Nestbau benutzt haben - aber noch ist das Dach dicht und wir mögen die Hörnchen einfach. Besonders die Jungtiere, die im Sommer aus dem Nest an unserem Schlafzimmerfenster vorbei nach unten in die Freiheit turnen. Wir verjagen sie nicht - bei Ratten sähe die Sache wohl anders aus, damit könnte ich nicht so gut umgehen. Und eine Eichhörnchen-Futterstelle hängt inzwischen auch auf dem Grundstück, der nächste Winter kommt bestimmt.
  22. Leicht abgeschrabbelter Leuchtturm an der Oregon Coast Lighthouse Cape Disappointment OR by R Mayer, auf Flickr
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