stoenggi Geschrieben 9. April 2018 Share #1 Geschrieben 9. April 2018 (bearbeitet) Werbung (verschwindet nach Registrierung) Hallo zusammen Gestern entstand das nachfolgende Bild. Wie man deutlich erkennen kann, weist insbesondere der Rücken eine verschwommene Kante auf, die ich nicht der Tiefenunschärfe zuschreibe. Es wirkt, als wäre das Bild verzogen/verwischt. Könnt Ihr Tipps geben, wie diese unschöne Kante verhindert werden kann? Folgendes Setup wurde verwendet: Kamera: Sony Alpha 7II Objektiv: FE1.8/85 Arumi Achromat 3 Dioptrien Blende: 6.7 Verschlusszeit: 1/90 ISO 1000 Freihand, mit aktiviertem Bildstabilisator Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! bearbeitet 9. April 2018 von stoenggi Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 9. April 2018 Geschrieben 9. April 2018 Hi stoenggi, Das könnte für dich interessant sein: Verschwommene Kanten bei Aufnahme mit 3 Dioptrien Achromaten . Da findet jeder was…
Gast Geschrieben 9. April 2018 Share #2 Geschrieben 9. April 2018 Die Rückenkante liegt definitiv im Unschärfebereich, die Artefakte dort halte ich für eine Kombination aus optischen Fehlern, die in Verbindung mit der extremen Kontrastdifferenz durch die Schärfung entstehen Also zunächst mal den Schärferegler auf Minimum, und ggf. die Kante per Retusche säubern Bei der Aufnahme ggf. derart harte Kontrastkanten vermeiden, evtl. durch leichte Änderung des Aufnahmewinkels Wenn das alles nix bringt vielleicht mal ein Makroobjektiv probieren, das Sony 90/2.8 soll richtig gut sein Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Willi light Geschrieben 9. April 2018 Share #3 Geschrieben 9. April 2018 Hallo! Ich glaube, dass es sich hier nicht um Artefakte oder Folgen der Schärfung handelt, sondern dass die Vorsatzlinse zu stark in die optische Konstruktion eingreift und die Leistung des Objektivs verschlechtert. Das 1,8/85 ist für eine Kombination mit einer Vorsatzlinse nicht gedacht, hierfür braucht man bei hohen Ansprüchen an die Bildqualität ein Makroobjektiv. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 9. April 2018 Share #4 Geschrieben 9. April 2018 Ich würde einfach abblenden ....Blende 16 und gut ists Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
sardinien Geschrieben 9. April 2018 Share #5 Geschrieben 9. April 2018 Meine Erfahrungen mit Achromaten: Raynox = gehen nahezu mit allen meinen Objektiven Marumi + Minolta = gehen nicht mit allen meinen Objektiven Der Marumi 3 liefert in meinem MFT System top Ergebnisse, auch bei offener Blende und f/2.8 35-100 mm. Mit diesem Objektiven geht auch: 35-100 + Marumi +3 +1,8 Televorsatz Die gezeigte Kante kann, je nach Aufnahme, auch bei mir mal vorkommen, jedoch nie in dieser prägnanten Form. Eventuell liegt doch eine "Unverträglichkeit" vor. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 9. April 2018 Share #6 Geschrieben 9. April 2018 Einen +3-Achromat von Marumi nutze ich auch immer wieder mal, ohne dass mir bisher solche Kanteneffekte aufgefällen wären. Ich würde systematisch untersuchen, wann das auftritt, also eine starke Kontrastkante im Bild mit Schärfe/Unschärfeverlauf, einmal mit und einmal ohne Nahlinse fotografieren. Ein Beispiel mit dem Oly 1.8/45, vielleicht sind da Ansätze komischer Kanten? Und mit dem Sony SEL1670z, da sehe ich keine auffällige Unschärfe: Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stoenggi Geschrieben 9. April 2018 Autor Share #7 Geschrieben 9. April 2018 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Klar, ein Makro-Objektiv ist einem Achromaten rein Konstruktionsbedingt überlegen. Für mich als Einsteiger ist der Achromat aber eine gute Gelegenheit, mich in Makro-Szenarien zu üben ohne zwei fast identische Brennweiten führen zu müssen (85er vs 90er Makro). Das Bild wurde nach dem Verkleinern etwas nachgeschärft, jedoch ist die Kante im JPG OOC ebenfalls vorhanden. Ich glaube also nicht, dass eine Überschärfung das Problem ist, werde ich aber nochmals vergleichen (habe gerade keinen Zugriff auf das OOC JPG). Bezüglich Unverträglichkeit im Kontrastbereich: Nachfolgendes Foto wurde ebenfalls mit derselben Kombination geschossen. Dort erkenne ich keine solchen Probleme, beide Male wurde das Bild praktisch nicht gecroppt, so dass also Bildmitte / Bildrand in beiden vorkommen. In dem Fall muss ich mich einmal auf die Bildwinkel achten, die Blüten sind ja bedeutend "flacher" als der Geko. Allenfalls macht der fliessende Unschärfeverlauf deutlich mehr Probleme als eine harte Abriss-Kante. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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wolfgang_r Geschrieben 9. April 2018 Share #8 Geschrieben 9. April 2018 Das sieht aus wie bei einer früheren LR-Version den Tiefenregler zu weit hochgezogen. JPG ooc oder extern entwickelt? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
grapher Geschrieben 9. April 2018 Share #9 Geschrieben 9. April 2018 Wie wäre es denn mit einer Doppelkontur, weil der kleine Kerl geatmet hat oder den Schwanz bewegt hat? Da ist ein Wert von 1/90s dann schon grenzwertig. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stoenggi Geschrieben 9. April 2018 Autor Share #10 Geschrieben 9. April 2018 Das sieht aus wie bei einer früheren LR-Version den Tiefenregler zu weit hochgezogen. JPG ooc oder extern entwickelt? Das Bild ist in Capture one 11 entwickelt. Das JPG muss ich erst noch hochladen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rudolino Geschrieben 9. April 2018 Share #11 Geschrieben 9. April 2018 Wie wäre es denn mit einer Doppelkontur, weil der kleine Kerl geatmet hat oder den Schwanz bewegt hat? Da ist ein Wert von 1/90s dann schon grenzwertig. Die Erklärung von @grapher leuchtet mir ein. Ich besitze die Sony A7 und auch einen Marumi-Achromaten 67mm/ 3x. Aus reiner Experimentierfreudigkeit habe ich ihn an meinen drei Sony-Objektiven 24-70mm/4, 90mm Makro und 70-200mm/f4 ausprobiert. Keines dieser Objektive zeigt einen ähnlich gelagerten Fehler. Die beste Figur macht die Kombination Arumi-Achromat und das 200mm-Tele. Allerdings ist es etwas schwierig aus freier Hand zu fotografieren. Besonders wenn man die maximale Vergrößerung herauskitzeln will. Aber doppelte Kanten hatte ich noch nicht. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 9. April 2018 Share #12 Geschrieben 9. April 2018 Doppelstrukturen habe ich mal bekommen mit dem Samyang 135/2, war glaube ich mit Zwischenring: Bewegungsunschärfe würde ich in dem Fall ausschließen, sonst hätten sich zufällig nur unscharfe Bereiche bewegen müssen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stht Geschrieben 10. April 2018 Share #13 Geschrieben 10. April 2018 Ich tippe mal auf IBIS Die Winkelgeschwindigkeit im Hintergrund ist ein andere als im Schärfebereich. Bei genauerer Betrachtung sehe ich die Doppelkonturen auch am rechten Vorderbein und an der rechten Vorderschulter. Gruss Stephan Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
01af Geschrieben 10. April 2018 Share #14 Geschrieben 10. April 2018 (bearbeitet) Ich tippe einmal auf IBIS. Das wäre auch mein Tipp. Eine Bildstabilisierung – einerlei, ob im Gehäuse oder im Objektiv – kann prinzipbedingt nur die Schärfeebene stabilisieren. Die Bereiche vor und hinter der Schärfeebene werden notgedrungen unter- bzw. überkorrigiert. Und gerade im Nahbereich wird das hin und wieder einmal augenfällig. Mit der Qualität des Vorsatzachromaten bzw. einem Mangel daran hat das gar nichts zu tun. Einen ähnlichen Effekt bemerkt man manchmal auch im Supertele-Bereich. Wenn der Bildstabilisator im Moment der Aufnahme heftig eingreifen mußte, dann wirkt der unscharfe Hintergrund gelegentlich harscher als gewohnt oder sieht im Extremfall sogar verwackelt aus, selbst wenn das Hauptmotiv blitzscharf ist. bearbeitet 10. April 2018 von 01af Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 10. April 2018 Share #15 Geschrieben 10. April 2018 (bearbeitet) Also ich weiss nicht, meiner Meinung nach ist das nicht richtig Vorder- und Hintergrund ändern sich mit dem gleichen Winkel, da beide auf dem Sensor abgebildet werden, haben sie auch den gleichen Versatz beim Wackeln. Etwas anderes wäre es, wenn jede Entfernung auf einer anderen Sensorebene abgebildet wäre .. aber den Sensor hat noch niemand erfunden ... Meine Erfahrung sagt, dass das von zuwenig Schärfentiefe kommt ... die Kante wird scharf abgebildet, ein weiter weg befindliches Detail wird unscharf abgebildet und überlagert den scharfen Teil. Inwieweit da noch die Bildaufbereitung reinspielt, kann ich nicht sagen, aber man sieht es doch recht oft. Ob das die richtige Erklärung ist? Keine Ahnung, aber wenn man abblendet, ist es weg ... Hier noch ein Beispielfoto, wo auch diese Halo auftrat bearbeitet 10. April 2018 von nightstalker Softride hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
01af Geschrieben 10. April 2018 Share #16 Geschrieben 10. April 2018 Vorder- und Hintergrund ändern sich mit dem gleichen Winkel ... Nur, wenn du präzise und parallaxenfrei um den Eintrittspunkt herumwackelst. Und das dürfte ja wohl eher die Ausnahme sein. Die durch das Wackeln verursachte Parallaxe ist normalerweise so winzig, daß der Effekt nicht bildwirksam wird. Ausnahmen sind eben der Nah- und der Supertele-Bereich. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stoenggi Geschrieben 10. April 2018 Autor Share #17 Geschrieben 10. April 2018 Das sieht aus wie bei einer früheren LR-Version den Tiefenregler zu weit hochgezogen. JPG ooc oder extern entwickelt? So, ich bin nun endlich dazu gekommen, das OOC JPG und ein weiteres OOC JPG hochzuladen. Das zweite Bild zeigt das Artefakt deutlich weniger bis gar nicht. Allerdings war ich da mit der Linse etwas weiter weg. Beide Bilder zeigen kein Crop! Auf eine Schärfung nach der Bild-Verkleinerung auf 1024px Breite habe ich verzichtet. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stoenggi Geschrieben 10. April 2018 Autor Share #18 Geschrieben 10. April 2018 Was ich den Kommentaren so entnehme, sind wir uns über die Ursache noch nicht ganz einig. Jedoch bin ich nicht der einzige, der das Phänomen kennt. Und es scheint, dass noch weiter abblenden hilft. Wobei dann die Belichtungszeit weiter hoch muss -> Das Tier verwackelt noch eher. Oder der Stabi greift ein, was wiederum eine Ursache sein kann. Also gilt es nun, eine ähnliche Situation zu finden und dann mit unterschiedlichen Blenden, mit und ohne IBIS zu testen... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 10. April 2018 Share #19 Geschrieben 10. April 2018 Nur, wenn du präzise und parallaxenfrei um den Eintrittspunkt herumwackelst. Und das dürfte ja wohl eher die Ausnahme sein. . ah, verstehe .. Hmmmm, das könnte tatsächlich sein ... An seitliche Verschiebung hatte ich nicht gedacht Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
sardinien Geschrieben 10. April 2018 Share #20 Geschrieben 10. April 2018 Das zweite Bild zeigt das Artefakt deutlich weniger bis gar nicht. Da fehlt die harte Kontrastkante gegenüber dem 1. Bild. Ist vielleicht Chromatische Aberration im Spiel? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
stoenggi Geschrieben 11. April 2018 Autor Share #21 Geschrieben 11. April 2018 Da fehlt die harte Kontrastkante gegenüber dem 1. Bild. Ist vielleicht Chromatische Aberration im Spiel? Bei CA gehe ich von Farbsäumen aus, die Aufgrund der Lichtbrechung auftreten. Hier scheint de Schleier aber grau. Ist das durch CA möglich? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 11. April 2018 Share #22 Geschrieben 11. April 2018 Bei CA gehe ich von Farbsäumen aus, die Aufgrund der Lichtbrechung auftreten. Hier scheint de Schleier aber grau. Ist das durch CA möglich? C steht für chromatisch, also farbig Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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