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Wie so oft in diesem Forum lernen wir hier mehr über das persönliche Befinden des Schreibenden, als über die Sache.

 

So lange du nicht TippEx auf deinen Bildschirm kleistert ist alles gut (wobei selbst das, bei dir zu Hause kein Problem für die Allgemeinheit wäre).

 

[emoji56]

 

Das man immer ins persönliche abdriften muß.

 

Trotzdem wünsche ich Dir einen schönen Sonntag

Helmut

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Das man immer ins persönliche abdriften muß.

 

Trotzdem wünsche ich Dir einen schönen Sonntag

Helmut

Das mag daran liegen, dass du mit deiner Tirade gegen die Serienbildfotografie auch sehr persönlich geworden bist (auch wenn du keine Namen genannt hast) und dass es in deinen letzten Postings auch nur um deine persönliche Technikfurcht ging. Du hast ja nicht argumentiert, sondern nur deine Ängste beschrieben. Und das eben in einer Art, die es schwer macht, nicht darauf zu antworten.

 

Gruß

 

Hans

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Etwas für mich relevanteres, eine Frage an die die Kamera schon benutzen.mwelches sind die wichtigsten Einstllungen, die man zu Beginn grad vornehmen muss, wenn man die Kamera testen möchte und die im Default nicht aktiviert sind?

 

unter Zahnrad "G" -> "Einstellen" legt man fest dass die Kamera in "LargeSuperFine" die Jpegs speichert..

 

Ansonsten kann man sich die "Menuesprache" den eigenen Kenntnissen anpassen.. und darauf achten das in Zahnrad "J1" der Touchscreen eingeschaltet ist, über das SCP hat man dann flink Zugriff zu den meisten Einstellungen zum kurzen Testen..

 

 

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(...)

 

Darum habe ich ja zuvor gefragt, ob diese Daten irgendwie strukturiert sind. Angenommen man hat 10 Varianten eines Einzelbildes, dann wäre es doch hilfreich, wenn die Kamera / Software dies jeweils in Blöcken darstellt und z.B. jeweils das schärfste Bild hervorhebt, bzw. Auswahlkriterien anbietet.

 

Dann könnte man relativ zügig die unnötigen Bilder aussortieren, das stelle ich mir unter Fortschritt vor, aber tatsächlich jedes Bild einzeln kontrollieren zu müssen, das wäre nicht das, was ich möchte.

Zwar gibt es noch keine Komponente, welche die Schärfe oder andere Aspekte von Bildern bewerten kann - jedenfalls nicht in Standardprodukten, die ich verwende - aber genau den Ansatz, die Bilder zu gruppieren, werde ich verwenden. In Lightroom gibt es die Stapelfunktion, die so angewendet werden kann, dass Bilder aus einer Sequenz in jeweils einen Stapel kommen. Da es ganze Stapel geben wird, die letztlich komplett weniger gut gelungen sind, kann das Aussortieren relativ schnell erfolgen.

 

Ansonsten finde ich schon lustig, dass dieses Thema nun so heftig diskutiert wird, nur weil ich zum Austesten und Üben mal unterwegs war. Die Kamera ist für mich natürlich vor allem eine Einzelfotokamera, aber es ist gut die anderen Möglichkeiten zur Hand zu haben, sollten diese für eine bestimmte Situation hilfreich sein. Gerade weil die seltener genutzten Funktionen einen im Ernstfall nicht überfordern sollen, ist es wichtig, sich gerade damit durch Ausprobieren vertraut zu machen. Den Rest der Funktionen bzw. der Kamera beherrsche ich ja ohnehin.

 

Wir sind hier ja im Thread "Erste Erkenntnisse". Eine Erkenntnis ist für mich, dass einige Werkseinstellungen so eingestellt sind, dass die in der Tat zu einer ggf. nicht adäquaten "Bilderflut" führen können - ich hatte den ProCap L Modus noch nicht angepasst. Der ProCap L Modus lässt sich leider auch nicht unter 10 fps einstellen, insofern muss man abwägen, ob man die zusätzliche Möglichkeit, die Reaktionszeit"unfähigkeit" zu umgehen, durch ggf. eine hohe Anzahl zu behandelnder Bilder in Kauf nimmt oder z.B. in einem moderateren "L-Modus" - etwa mit 5 fps - arbeitet.

 

Hinzu kommt sicher auch der "Im Eifer des Gefechts Effekt". Wenn man mal im Action Modus ist, wird man ggf. durch das sich im Sucher abspielende Ereignis "mitgerissen" und produziert vielleicht mehr Serien als einem lieb ist.

 

So gesehen, - und das ist eine erste Erkenntnis für mich - ist die E-M1II eine Kamera, die zunächst mal bei den Standardeinstellungen gebändigt und gebremst werden will. Die Defaulteinstellungen stehen natürlich auch im Handbuch, aber letztlich macht man sich erst während der ersten Einsätze die entscheidenden Gedanken und gewinnt Erkenntnisse, welche zu einer Anpassung veranlassen. Je nach persönlichen Präferenzen.

 

Was aber auch klar ist: technisch ist die Kamera so ausgelegt, dass auch bei intensiver Actionfotografie die Hardware von der Leistung eher gut ausgestattet ist. Batterielaufzeit, Bildpuffer, Schreibgeschwindigkeit und zum großen Teil auch der AF geben hier wenig Anlass zur Sorge. Dass bei Action von den vielen Bildern am Ende nur ein sehr kleiner brauchbarer Teil übrig bleibt, dürfte in der Natur der Sache liegen. Wobei dieser geringe Anteil nicht unbedingt der Technik geschuldet ist.

bearbeitet von tgutgu
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Servus Hans

 

 

Du sagst es ... es ist ein Video ...

 

Was hat das noch mit Fotografie zu tun ...

 

Mit diesem ProCapture kann man ja eigentlich im Grunde "in die Vergangenheit" fotografieren. Man löst aus und sieht eigentlich Bilder die vor dem Auslösen gemacht sind ... Das ist beängstigend.

 

Ich verschließe mich nicht gegen neue Techniken. Nur einzig der Sinn erschließt sich mir bei manchen nicht, wenn ich an Fotografie denke. Man ist heute mit der Technik näher am Video als an der klassischen Fotografie.

Und diese Entwicklung gefällt mir nicht. Schlimmer noch bei Panasonic als bei Olympus.

 

Wünsche einen schönen Sonntag

Helmut

 

Ich sehe nicht ganz, wo das Problem ist. Ich glaube nicht, dass Naturfotografen, zumindest seit der Film passé ist, sozusagen um der Fotografenethik willen, ausschließlich im Einzelbildmodus fotografieren. Bildserien gehören in vielen Genres zum Geschäft und es war umso ärgerlicher, wenn trotz einer gewissen Bildermenge der entscheidende Moment nicht dabei war, weil der Fotograf ganz knapp zu spät reagiert hat. Genau an dieser Stelle unterstützt der ProCap Modus. Es geht doch nicht um Endlos-Dauerfeuer. Auch im ProCap Modus muss der Fotograf über das Gespür für den Augenblick, die Intuition und auch das Talent verfügen, es soll halt nur verhindern, dass der Moment um ein paar Zehntelsekunden verpasst wird, obwohl man das richtige Gespür hatte. Wie enttäuschend wäre es denn, wenn man tatsächlich mit viel Einsatz im Ansitz oder dem Aufsuchen eines besonderen Ortes doch ohne das gewünschte Ergebnis zurückkehren würde, nur weil man selbst eine Zehntelsekunde hinterher hinkt.

 

Auch mit ProCap Modus wird man oft hintendran sein. ProCap reduziert jedoch die Wahrscheinlichkeit dafür mehr oder weniger stark. An der Praxis ändert sich dadurch gar nicht so viel.

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Gibt es zu der ganzen fortschrittlichen Technik Fotos, die zeigen was diese Technik wirklich vermag und ohne diese dieses Fotos vorher nicht zustande gekommen wären?

 

Ich stehe sehr auf Fortschritt, aber wenn es beim Fortschritt nur noch um diesen geht und nicht mehr um tatsächlich bessere und nicht mögliche Fotos, dann finde ich ihn eher schwierig.

 

Dieser Modus hört sich ja sehr interessant an, aber mir erschließt sich der Vorteil nicht so richtig. Eine Erklärungen mit überzeugenden Beispielen wäre toll. :)

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Im E-M1II Bilderthread gibt es genug Bildbeispiele. Der Sinn des ProCap Modus sollte aus dem bisher geschriebenen hervorgehen. Keinem Bild wird es direkt anzusehen sein, ob es mit Einzelbild, normaler Serienbildfunktion oder ProCap Modus aufgenommen worden ist.

 

Nochmal zur Erklärung: Du schaust Dir eine "bewegte" Szene (Sport, Tiere) durch den Sucher an. Im ProCap Modus passiert folgendes: Sobald Du den Auslöser halb durchdrückst nimmt die Kamera bis zu 14 Bilder in einem rollierenden Puffer auf. Je nach eingestellter Bildfrequenz kannst Du Dir ausrechnen wie lange die rollierende Pufferzeit ist. Während die Bilder in den rollierenden Puffer geschrieben werden, siehst Du im Sucher, dass etwas entscheidendes passiert ist, dass Du gerne auf einem Bild festhalten willst. Du drückst nun den Auslöser ganz durch und die normale Bildserie startet. Sie wird so lange aufrecht erhalten, wie Du den Auslöser ganz durchdrückst, also wie bisher auch. Auf der Karte gespeichert werden die Bilder der Serie und die noch im rollierenden Puffer befindlichen Bilder - bis zu 14 Stück. Das Ganze hilft nur Deine persönliche Reaktionsfähigkeit zu kompensieren, ändert aber an der Praxis der Serienbildaufnahme sonst nichts.

 

Insofern kann ich auch niemals beweisen, welches Bild mir nur durch den ProCap Modus gelungen ist, und welches nicht. Zu spät kann man trotzdem gewesen sein, es verringert einfach nur die Wahrscheinlichkeit dafür. Mit aller Wahrscheinlichtkeit eine Funktion, die sich Olympus nicht aus dem Finger gesaugt hat, sondern die aus dem Feedback von praktisch arbeitenden Fotografen entwickelt worden ist.

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Hast schon mal auf einer Vogelshow mit der Kamera am Anschlag darauf gewartet, dass der Vogel losfliegt? Manchmal macht er das nicht gleich. Und wenn er dann unvermittelt doch tut, dann hast Du den Start meist nicht komplett in der Serie, weil die Reaktionsgeschwindigkeit von Mensch und Kamera aufaddiert schon die ersten Bilder des Starts verpasst. Mir ist es schon oft so gegangen, dass ich auf einen bestimmten Moment gewartet und meist zu früh oder spät war. Mir leuchtet die Funktion deshalb sehr wohl ein. Und Fotos werden wohl noch kommen. Noch die Kamera sehr neu und das die Zeit und Licht lädt aktuell nicht zum fotografieren ein.

 

@Thomas, hat anscheinend im Pro Capture-Modus gepostet und war schneller als ich. :lol:

bearbeitet von cyco
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Gibt es zu der ganzen fortschrittlichen Technik Fotos, die zeigen was diese Technik wirklich vermag und ohne diese dieses Fotos vorher nicht zustande gekommen wären?

 

Ich stehe sehr auf Fortschritt, aber wenn es beim Fortschritt nur noch um diesen geht und nicht mehr um tatsächlich bessere und nicht mögliche Fotos, dann finde ich ihn eher schwierig.

 

Dieser Modus hört sich ja sehr interessant an, aber mir erschließt sich der Vorteil nicht so richtig. Eine Erklärungen mit überzeugenden Beispielen wäre toll. :)

 

Solche Fotos sind sonst kaum zu machen, da die Vögel ansatzlos wegtauchen.Ohne Pro-Capture müsste man mit "Dauerfeuer" draufhalten, und viel viel Datenmüll erzeugen.

https://www.flickr.com/photos/150142984@N02/albums/72157674085721384

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Also eine technische Funktion hilfreich bei Wildlife und Sport und für jene interessant, die das fotografieren. Besten Dank für die Erklärungen und Ausführungen.

 

Ich persönlich benötige das nicht, und wollte es nicht haben, weil ich lieber Zeit mit Fotografieren und Einzelbildbearbeitung als mit Selektion verbringe, kann aber nachvollziehen wenn man den "perfekten" Moment nicht verpassen will. Für mich tragen solche Funktionen zur Beschleunigung und Übertechnisierung der Fotografie bei, mein Ansatz ist es eher zu Entschleunigen und zu Enttechnisieren.

 

Aber sehr spannend, was sich da so alles in diese Richtung tut, und was möglich ist, wenn man es "braucht".

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Mein letztes Statement zu dem ProCapture, dann lass ich es gut sein.

 

Wer macht jetzt eigentlich "Das" Foto ... der Fotograf oder die Maschine ?

Wenn ich Euch richtig verstehe eigentlich seit ProCapture die Maschine, weil der Fotograf selbst immer zu spät auslöst.

 

Und das hat meiner Meinung nach nix mehr mit klassischer Fotografie zu tun.

 

Liebe Grüße

Helmut

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Mein letztes Statement zu dem ProCapture, dann lass ich es gut sein.

 

Wer macht jetzt eigentlich "Das" Foto ... der Fotograf oder die Maschine ?

Wenn ich Euch richtig verstehe eigentlich seit ProCapture die Maschine, weil der Fotograf selbst immer zu spät auslöst.

 

Und das hat meiner Meinung nach nix mehr mit klassischer Fotografie zu tun.

 

Liebe Grüße

Helmut

Das gleiche gilt für den Autofokus und jede Form von Belichtungsautomatik. Von so Teufelszeug wie dem TTL-Blitzen fange ich besser gar nicht an zu reden. Denk mal drüber nach!

 

Gruß

 

Hans

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Also eine technische Funktion hilfreich bei Wildlife und Sport und für jene interessant, die das fotografieren. Besten Dank für die Erklärungen und Ausführungen.

 

Ich persönlich benötige das nicht, und wollte es nicht haben, weil ich lieber Zeit mit Fotografieren und Einzelbildbearbeitung als mit Selektion verbringe, kann aber nachvollziehen wenn man den "perfekten" Moment nicht verpassen will. Für mich tragen solche Funktionen zur Beschleunigung und Übertechnisierung der Fotografie bei, mein Ansatz ist es eher zu Entschleunigen und zu Enttechnisieren.

 

Aber sehr spannend, was sich da so alles in diese Richtung tut, und was möglich ist, wenn man es "braucht".

 

Das alles lässt sich gut miteinander vereinbaren. Mit "Technisierung" hat das nichts zu tun. Schon meine gute alte Canon A1 hatte einen Serienbildmodus, dazu benötigte man jedoch einen "Motordrive", der zugleich die Funktion der heutigen Batteriegriffe übernahm. Leider waren die Speicherkarten damals auf 36 Bilder beschränkt, so dass ich die für vieles sinnvolle Serienbildfunktion eher selten genutzt habe. Film war halt nicht ganz billig.

 

Durch ein paar technische Weiterentwicklungen wurde in den letzten dreißig Jahren die Bildspeicherkapazität der Kameras um Größenordnungen erhöht, so dass man heute auch etwas zwangloser das alte Funktionsmittel der Serienbildaufnahme nutzen kann. An der Praxis hat sich dadurch nur wenig geändert, außer dass ich die Serienbildfunktion nun etwas häufiger nutze - aber nicht sooo viel mehr.

 

Das Sortieren war damals noch mindestens ebenso aufwändig - am Leuchttisch, der heute noch von Lightroom simuliert wird. Meine Diakästen befinden sich nun in Wings Platinum, dort heißt das dann "Medienpool" und das Diamagazin ist die "Timeline". Neuerdings (für mich seit ca. 10 Jahren) kann ich da auch - ganz entschleunigt und ohne viel Aufwand - Bildmaterial mit Filmmaterial (heute "Video") kombinieren und mehrere für bestimmte Gruppen konzipierte Bilderschauen zusammenstellen, ohne dass ich die Diamagazine neu gruppieren muss.

 

Insofern ist mir die "Übertechnisierung" im Vergleich zur "Übermechanisierung" deutlich lieber - wobei ich die Serienbildfunktionen natürlich nicht für eine Übertechnisierung halte, sondern für eine Funktion, die schon traditionell mit vielen Kameras möglich war.

 

Der Mensch strebt ja nach Vereinfachung. Ich finde, dass ihm das mit den heutigen Produkten und ihren Funktionen exzellent gelungen ist. Pro Capture ist nur ein kleiner Baustein dazu.

 

Ich fotografiere mit der E-M1II auch sehr viel entschleunigt. Geht damit auch sehr gut.

 

bearbeitet von tgutgu
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Das ist ja ein Olympus-Thread und ich weiß nicht wie die das macht aber bei den anderen Herstellern werden die Serienbilder sehr wohl schon in der Kamera sortiert. Die Pre-Burst Fotos der Panasonic liegen als Video auf der Speicherkarte. In der Kamera kann man sich aber jederzeit durch die Bilder durch klicken oder sie wie in einer Zeitlupe betrachten und dann nur einzelne Bilder als jpg speichern. Man kann natürlich auch alle Bilder speichern und später im Rechner auswählen.

 

Casio zeigt jede Serie auch nachträglich beim Betrachten als Serie und nicht sofort jedes einzelne Bild. Man hat also Einzelbilder, Serien und Videos auf der Karte.

 

Casio hat sich noch ein paar zusätzliche Tricks einfallen lassen um die Bilderflut gleich im Keim zu reduzieren. Eine Funktion heißt Live-Zeitlupe. Die habe ich mal bei einem Radrennen benutzt. Man wählt eine Framerate (z.B. 60fps) und schaut durch den Sucher wie die Radfahrer aufs Ziel zu fahren. Kurz bevor sie das Ziel erreichen drückt man den Auslöser halb durch. Die Kamera fängt nun an eine Serie zu fotografieren und buffert die Bilder. Im Display werden die Bilder verlangsamt angezeigt. Man bekommt also eine Zeitlupe von der gerade stattfindenden Zieldurchfahrt. Wenn der Erste die Linie erreicht, drückt man den Auslöser und es wird genau ein Bild gespeichert. Man kann den Auslöser auch mehrmals drücken und anschließend wird man, wenn ich mich richtig erinnere, gefragt ob man die ganze Serie auch behalten will oder nicht.

 

Ich habe solche Highspeed-Serien als Softwareentwickler auch schon beruflich eingesetzt. Manchmal gibt es z.B. bei laufenden Programmen ein komisches Flackern in der Bedienoberfläche. Irgendwas wird angezeigt und verschwindet sofort wieder. Das kann stören, ist aber so kurz, dass man gar nicht genau sehen kann was da genau in der Anzeige passiert. Mit solchen Funktionen kann man Minutenlang den Bildschirm mit hoher Rate abfotografieren und wenn das Flackern auftritt drückt man den Knopf und hat die Situation und den Ablauf genau aufgezeichnet. Wenn man genau sehen kann was da kurzzeitig z.B. in der falschen Reihenfolge gezeichnet wird, weiß man oft sofort was da falsch gelaufen ist.

 

Es wäre man interessant zu hören, was Olympus alles anbietet, in diesem Bereich. Neben den reinen Specs wie Maximalrate und Anzahl ist ja auch die Handhabung wichtig.

 

 

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Wer macht jetzt eigentlich "Das" Foto ... der Fotograf oder die Maschine ?

Wenn ich Euch richtig verstehe eigentlich seit ProCapture die Maschine, weil der Fotograf selbst immer zu spät auslöst.

 

Und das hat meiner Meinung nach nix mehr mit klassischer Fotografie zu tun.

 

 

DU musst es weder nutzen noch gut finden.

 

Ein professioneller Sport- oder Wildlife-Fotograf - und das ist die Klientel, die Olympus mit dem Feature ansprechen möchte - werden die stark erhöhte Wahrscheinlichkeit, genau DEN RICHTIGEN MOMENT abgelichtet zu haben, sicher entsprechend zu schätzen wissen.

 

Ganz davon abgesehen muss man sich bei Pro-Capture vorher auch Gedanken machen, was vermutlich passiieren wird und alle entsprechenden Einstellungen machen, insbesondere die die Serienbildrate und den AF betreffen.

Man hat die Funktion ja nicht dauerhaft angeschaltet, sondern nur dann, wenn man die eigenen Fähigkeiten und die sich entwickelnde Szene gut genug beurteilen kann um zu entscheiden, dass man selbst vielleicht nicht schnell genug ist und den entscheidenden Moment ggf. verpassen könnte.

 

Wenn man jede technische Option ablehnt, ist das OK aber Du pinkelst hier mit Deinen Bemerkungen wirklich fast allen ans Bein und müllst außerdem das Thema mit Deinen eigenen Befindlichkeiten zu.

 

Als Oly Fan sollte es Dir eigentlixch NICHT egal sein, dass hier aktuelle und zukünftige Besitzer der Kamera mitlesen, die eigentlich  nur wissen wollen, was die Kamera kann, was sie nicht kann, wie man sie für gewisse Dinge am besten einstellt und was BESITZER für erste Eindrücke davon haben.

Was Du von einem Feature der Kamera hältst, kannst Du in einem Post beschreiben aber doch bitte nicht seitenlang. Gerade Du bist doch sonst immer so eifrig dabei alles zu "relativieren", wenn sich mal jemand über mFT oder Olympus beschwert oder Kritik äußert. Dann stell Dir mal vor, wie sich ein potentieller Käufer fühlen wird wenn liest, dass ein beworbenes Feature der Kamera die ihn interessiert "beängstigend" und nur etwas für "unfähige Fotografen" mit "kranker Einstellung" ist.

 

Wenn Dir all die Gimmiks und Features der neuesten DSLMs Angst machen, dann solltest Du vielleicht wieder analog oder wenigstens mit einer klassischen DSLR fotografieren. Denn das fertige Bild mitsamt allen Einstellungsänderungen im Sucher zu sehen, nach dem Auslösen sofort das Bild beurteilen zu können, per Fokusstacking tolle Makros zu fotografieren und für optimale Schärfe mit der Lupe auf mehr als 100% ins "Motiv" zoomen zu können, den Autofilus zum scharfstellen zu verwenden statt auch bewegte Szenen mittels Kamerahilfsmittel scharf zu bekommen ... ist auch alles nur durch die Maschine möglich.

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Etwas für mich relevanteres, eine Frage an die die Kamera schon benutzen.mwelches sind die wichtigsten Einstllungen, die man zu Beginn grad vornehmen muss, wenn man die Kamera testen möchte und die im Default nicht aktiviert sind? Hintergrund ist dass ich sie wohl bald einmal für eine Stunde oder zwei ausliehen könnte.

 

Zum Beispiel?

 

EV an, aus

S-AF, C-AF, C-AFtracking

Raw plus jpg

Stabi an

Entrauschung bei JPGs auf weniger oder aus, RAW+JPG, JPG Qualität, Warme Farben ggf. aus, Serenbildratten ggf. reduzieren, wobei ich beim Testen schon auch mal mit max FPS fotografieren würde.

Ich verwende grundsätzlich nur noch AS0s (Raute) oder EV (Herz).

Ansonsten passten die Standardeinstellungen ganz gut.

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Mein letztes Statement zu dem ProCapture, dann lass ich es gut sein.

 

Wer macht jetzt eigentlich "Das" Foto ... der Fotograf oder die Maschine ?

Wenn ich Euch richtig verstehe eigentlich seit ProCapture die Maschine, weil der Fotograf selbst immer zu spät auslöst.

 

Und das hat meiner Meinung nach nix mehr mit klassischer Fotografie zu tun.

 

Liebe Grüße

Helmut

 

Das ist so klassisch wie eh und je. Gerade die Pro Cap Funktion ist doch nicht, dass, was durch Filmen und später Selektieren verändert würde. Warum sollte das erfolgreiche Bild von der letzten Zehntelsekunde in der Reaktionsfähigkeit des Fotografen abhängig sein, wenn der Rest absolut gleich ist?

 

Pro Capture könnte man übrigens auch quasi als Einzelbildmodus einstellen. Du kannst die Zahl der Bilder der Bildfolge begrenzen (z.B. auf zwei - ein Bild geht leider nicht) und die Zahl der vorm Durchdrücken aufgenommenen Bilder auch (die können merkwürdigerweise nicht größer sein als die Größe der Bildanzahlbegrenzung).

 

Du kannst also mit Pro Cap so fotografieren, dass es einem Einzelbildmodus nahekommt und hast den Vorteil, dass es etwas unwahrscheinlicher wird, dass Du zu spät reagiert hast.

 

Sofern Du keine Bilder machst, in denen es auf Deine Reaktion ankommt, kannst du die Funktion auch ignorieren.

 

Zum Thema "Erste Erkenntnisse": Die Konfiguration der Bilderzahl im rollierenden Puffer und die Bildzahl-Begrenzung während der Serienaufnahme, ist etwas eingegschränkt:

 

Es ist nicht möglich, nach dem Auslösen nur ein Bild zu machen. Mindestanzahl ist 2.

Die Zahl der im rollierenden Puffer befindlichen Bilder kann nicht größer sein als der Wert der Bildzahl-Begrenzung (ein Bug?).

 

Diese Limitierungen ergeben vordergründig keinen Sinn, werden aber in der Praxis wohl auch nur selten ein Problem sein.

 

bearbeitet von tgutgu
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Vielleicht noch ein Letztes zum Serienbild: Praktisch jeder, der Wildlife oder Sport fotografiert arbeitet mit kurzen Bursts und nicht mit Einzelaufnahmen. Um den passenden Moment zu erwischen, um minimale Wackler oder Fehlfokussierungen auszuschließen. Eine schnelle Framerate ist für all das nur von Vorteil. Und ein großer Buffer ebenso, denn er ermöglicht, schnell den nächsten Burst zu schießen, wenn etwas Interessantes passiert. Bei der Mark II muss man sich nur daran gewöhnen, den Finger recht schnell wieder vom Auslöser zu nehmen, dann hält sich auch die Bildmenge in Grenzen.

 

Gruß

 

Hans

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Und: Neu ist eben auch, dass man die Bildanzahl pro "Burst" begrenzen kann. Das ging bei den früheren OM-Ds noch nicht. Vieles deutet daraufhin, dass die tester während der Entwicklung vor genau den Problemen standen, die wir hier diskutieren. Deswegen wurden auch konfigurierbare Schranken eingebaut, die wir gerade als "erste Erkenntnisse" explorieren.

bearbeitet von tgutgu
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Servus Sabine

 

DU musst es weder nutzen noch gut finden.
 
Ein professioneller Sport- oder Wildlife-Fotograf - und das ist die Klientel, die Olympus mit dem Feature ansprechen möchte - werden die stark erhöhte Wahrscheinlichkeit, genau DEN RICHTIGEN MOMENT abgelichtet zu haben, sicher entsprechend zu schätzen wissen.

 

( ... )

 

 

 

Bitte, Bitte nicht falsch verstehen ...

 

Profi ist ein ganz anderes Thema. Es geht doch hier um Amateure, Hobbyisten ...

 

Das habe ich gestern um 17:23 in Beitrag #284 als Vorwort geschrieben ...

 

Nochmal ich verteufle dieses ProCapture nicht, ich finde nur das es mit klassischer Fotografie nix mehr zu tun hat.

Moderne Fotografen werden es für gut heißen, Old School-Fotografen werden eher das entschleunigte Fotografieren befürworten.

 

Ich gehöre, obwohl ich auch eine E-M1.1 nutze doch zu den Zweiteren.

Auch bin ich nicht bei Action zu Hause, sondern eher in der Dokumentation.

 

LG

Helmut
 

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Dann war schon meine Canon A1 keine klassische Kamera mehr? Bzw. das Nutzen des Motordrive war nichts Klassisches mehr? Entschleunigt und beschleunigt Fotografieren lässt sich gut vereinbaren - gerade mit der E-M1II. Mit einem Dreh am Wahlrad lässt sich die Kamera von beschleunigt auf entschleunigt umstellen. Zumindest das geht allerdings immer schnell.

bearbeitet von tgutgu
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