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Für Produktfotografie finde ich MFT gut geeignet, zum einen wegen der größeren Schärfentiefe und zum anderen wegen der großartigen Bracketingfähigkeiten beispielsweise der GX8 (4K und die tolle App von Lufthummel). Aber das hat nichts mit Altglas zu tun, außer man adaptiert AF Linsen.

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Ich nutze eine Lumix G3, die allerdings meistens mit AF Objektiven, gelegentlich aber auch mit manuellen älteren und neuen Linsen.

In der jüngsten Zeit ist meine Lumix allerdings meist mit meinem Sohn unterwegs.

 

Daneben habe ich noch eine A7, eine XE-1 und eine X-Pro 1. Die letzte macht mir am meisten Freude.

An der A7 und den Xen gefallen mir einige jüngere Voigtländer Linsen besonders gut. Auch am kleineren Sensor bin ich begeistert.

Auch ein paar alte Canon FD Objektive nutze ich gern an allen drei Kameras.

 

Hast Du keine Probleme, wenn Du Objektive zwischen den Systemen tauschen willst, dass die jeweils Brennweite und Verwendungszweck ändern?

 

Ich habe eine volle Palette von FD Brennweiten von 24mm bis (inzwischen nur noch) 200 mm ... aber effektiv nutze ich sie kaum ... meistens nur das 1,2/85 für extremere Sachen bei wenig Licht und viel Freistellung.

 

Alle anderen Objektive habe ich an mFT in besser nativ und an der NEX habe ich mich inzwischen auf 24mm und 50mm + Tamron 90mm .. manchmal noch das 35er (wenns nur ein Objektiv sein soll) ... eingeschossen (damit ist das 90er am LAEA2 das einzige Legacyobjektiv, das wirklich an der NEX noch in Gebrauch ist)

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Hast Du keine Probleme, wenn Du Objektive zwischen den Systemen tauschen willst, dass die jeweils Brennweite und Verwendungszweck ändern?

 

Ich habe eine volle Palette von FD Brennweiten von 24mm bis (inzwischen nur noch) 200 mm ... aber effektiv nutze ich sie kaum ... meistens nur das 1,2/85 für extremere Sachen bei wenig Licht und viel Freistellung.

 

Alle anderen Objektive habe ich an mFT in besser nativ und an der NEX habe ich mich inzwischen auf 24mm und 50mm + Tamron 90mm .. manchmal noch das 35er (wenns nur ein Objektiv sein soll) ... eingeschossen (damit ist das 90er am LAEA2 das einzige Legacyobjektiv, das wirklich an der NEX noch in Gebrauch ist)

 

Der eine fährt mit dem Sessellift auf die schöne Aussichtsstelle oben am Berg, der andere wandert rauf und wieder runter.

Jeder erlebt das anders, aber beide kommen oben an.

 

Für mich ist das Fotografieren mit Altglas ein intensiveres Erlebnis, bei dem ich mir mehr Mühe gebe mit der Bildkomposition, dem Schärfebereich und sogar dem Lichtwinkel.

Es ist eher ein Zelebrieren, das mir einfach Spaß macht. Und ich rede dabei nur von mir, denn wenn einer AF bevorzugt, ist das genauso gut.

Es ist ja auch jeder anders "gestrickt", Neigungen und Fähigkeiten sind häufig sehr unterschiedlich. Mag sein, dass andere Fotofrafen mit AF besser zurechtkommen, als ich.

 

Was allerdings meist wirklich allgemeingültig gesagt werden kann, dass AF-Objektive bei manuellem Scharfstellen dem Altglas stark unterlegen sind.

Der indirekte elektronische Weg des Scharfstellens sorgt dafür, dass man den Schärfepunkt nur etwas diffus finden kann.

Das ist mehr eine "Krücke".

 

Ich ertappe mich bei AF dabei, dass ich schneller auslöse und mehr "der Maschine" überlasse und auch lieber mal ein paar "Schüsse" mehr mache, damit einer dann der beste wird.

 

Im Urlaub allerdings verwende ich fast nur AF. Ich kann meiner Partnerin das "slow foto taking" nicht über Tage hinweg zumuten...

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Hast Du keine Probleme, wenn Du Objektive zwischen den Systemen tauschen willst, dass die jeweils Brennweite und Verwendungszweck ändern?

 

Ich habe eine volle Palette von FD Brennweiten von 24mm bis (inzwischen nur noch) 200 mm ... aber effektiv nutze ich sie kaum ... meistens nur das 1,2/85 für extremere Sachen bei wenig Licht und viel Freistellung.

 

Alle anderen Objektive habe ich an mFT in besser nativ und an der NEX habe ich mich inzwischen auf 24mm und 50mm + Tamron 90mm .. manchmal noch das 35er (wenns nur ein Objektiv sein soll) ... eingeschossen (damit ist das 90er am LAEA2 das einzige Legacyobjektiv, das wirklich an der NEX noch in Gebrauch ist)

 

Nein, da habe ich keine Probleme. Dafür reicht mein kleiner Gedächtnisschuppen eben noch.

Die Einstellungen der unterschiedlichen Gehäuse im Blick zu behalten fällt mir dagegen nicht immer so leicht.

Da ich meine Lumix nur noch recht selten sehe, muss ich mich aktuell aber auch nur auf zwei unterschiedliche Kameras konzentrieren.

 

Die meist genutzten Gläser liegen immer in einer Tasche und ich werfe nur einen anderen Body dazu und vielleicht noch ein Brennweitenfaktor an Objektiven dazu. Hab ich die X in der Hand, ist mir auch sofort klar, welches Objektiv ich nutzen will und umgekehrt.

Die Objektive haben da nur jeweils einen anderen Zielwert.

Bei den FD Linsen verwende ich an der A7 in der Regel die Brennweiten 85 / 135 / 200 und das 20er.

Bei der X das 20er nicht, die anderen schon.

Die Voigtländer 35 und 50mm sind egal wie immer dabei.

Da habe ich mir nun noch ein 15er bestellt und bin gespannt, wie es sich an den unterschiedlichen Formaten machen wird.

Objektive wie die alten lichtstarken Canon FD und FL um die 35mm und um die 50mm nutze ich in der Regel nicht Alltag, meist nur in bestimmten Licht- und Hintergrundsituationen, in denen sie ihre mir gefallende besondere Art ausspielen können.

Nicht alle Altgläser sind Sorglos-Woll-Milch-Säue für jede erdenkliche Situation.

Ganz viele haben aber einen wirklich einzigartigen Schmelz, der mir an sehr vielen modernen Objektiven fehlt.

Manchmal zu steril.

Zugeben muss ich aber auch, dass 80% meiner Objektive ihr Dasein im Wesentlichen im Schrank fristen.

Bei vielen bin ich nicht ganz sicher, ob ich sie doch noch brauche

Die Betrachtung ist natürlich insgesamt sehr subjektiv. Viele wird man mit Altglas auch totungücklich machen können.

 

LG

 

foxfriedo

bearbeitet von foxfriedo
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Altglas....

Hatte ich an den Pentaxen regelmäßig gekauft und wieder verkauft.

Nun habe ich noch die Ausrüstung meines Vaters - und nutze die nicht.

 

Aber vom Beginn an:

2008 hatte ich mir die Pentax K10D geholt. Die 20er war schon draussen, aber ich fand die Ergegbnisse der K10 irgendwie besser. CCD statt CMOS. Sehr dünner AA Filter, die 10er schlug die 20er im direkten Vergleich deutlich.

Und billiger war sie auch.

Daran war dann zunächst das 18-55 Kit. Aber ich hatte von der Analogpentax auch noch ein 28-70/4

Dazu kamen dann 28/2,8, das unvermeidliche 50/1,7, ein K200/4, ein FA 4-5,6/28-105, Sigma 50/2,8, 135/3,5, und so weiter....

Die alten Metallkonstruktionen hatten schon eine tolle Haptik. Sämig laufende Ringe, Anfassgefühl, keine Frage.

Aber die Dinger konnten auch nicht zaubern. Klar war das 50er ab 2 Klicks abgeblendet brettscharf.  Und das Fokussieren ging klasse.

Aber es war nicht schärfer, als das FA 28-105 bei Anfangsblende. Und dies hatte einen schnellen und sicheren AF

Das 28-70/4 war an der 10er der 18-55 WR ebenbürtig. Aber nicht besser. Und nicht abgedichtet.

An den Bodys ab K20 war diese Linse grottenschlecht.

Zum Schluß ging alles weg, als die Pentaxer wieder das Gerücht streuten, es gäbe bald KB und die Preise fürs Altglas stiegen.

Heute probierte ich ab und zu mal an der M5 was Altes. Aber selbst die bei mir befindlichen alten OMD Gläser stehen in der Vitrine.

Wenn es keine Erinnerungsstücke wären, wär das längst entsorgt.

Spielzeuge. Deren Zeit ist rum, wenn man andere Sachen zum Spielen hat.

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Ich habe ja noch ein altes Pentacon Praktica 50 mm f/1.8 Objektiv von 1980 (gekauft mit einer Praktica B200) rumliegen und einen Olympus TCON17 1.7x Konverteraufsatz. Ich habe jetzt mal mit anderen Objektiven verglichen, und zwar:

 

Sony SEL35F18 + TCON17-Aufsatz vs Praktica 50 f1.8: Praktica ist schärfer (beide bei Blende 1.8).

Sony SEL55210 vs Praktica 50 f1.8 + TCON17: Praktica+TCON ist bei Blende 2.8 schärfer als das Sony SEL55210-Zoomobjektiv bei 80 mm und Blende 5

 

 

Ich hatte das Praktica bisher kaum eingesetzt, weil der Adapter etwas zu lang ist und es sich daher nicht auf Unendlich einstellen lässt und weil in der Praxis aufgrund des fehlenden Stabilisators bei langen Verschlusszeiten die Bilder nicht so scharf sind, und auch wegen dem fehlenden Autofokus.

 

Aber dass das Praktica sogar mit altem Olympus-Televorsatz jetzt auf dem Stativ bessere Ergebnisse liefert als die beiden Sony überrascht mich doch sehr.

 

Die Verzerrung habe ich jetzt nicht genau angesehen, da war das Motiv ungeeignet.

 

Anbei ein Vergleichsbild (100 % Crop, Bild auf Leinwand). Links SEL55210 auf 80 mm gezoomt mit Blende 5, rechts das Prakticar 50 mm mit dem 1,7fach Konverteraufsatz (= 85 mm) und Blende 2.8.

 

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Ich habe ja noch ein altes Pentacon Praktica 50 mm f/1.8 Objektiv von 1980 (gekauft mit einer Praktica B200) rumliegen und einen Olympus TCON17 1.7x Konverteraufsatz. Ich habe jetzt mal mit anderen Objektiven verglichen, und zwar:

 

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Sony SEL55210 vs Praktica 50 f1.8 + TCON17: Praktica+TCON ist bei Blende 2.8 schärfer als das Sony SEL55210-Zoomobjektiv bei 80 mm und Blende 5

 

 

Ich hatte das Praktica bisher kaum eingesetzt, weil der Adapter etwas zu lang ist und es sich daher nicht auf Unendlich einstellen lässt und weil in der Praxis aufgrund des fehlenden Stabilisators bei langen Verschlusszeiten die Bilder nicht so scharf sind, und auch wegen dem fehlenden Autofokus.

 

Aber dass das Praktica sogar mit altem Olympus-Televorsatz jetzt auf dem Stativ bessere Ergebnisse liefert als die beiden Sony überrascht mich doch sehr.

 

Die Verzerrung habe ich jetzt nicht genau angesehen, da war das Motiv ungeeignet.

...

 

Ja, solche Überraschungen gibt es :-)

Schön, dass Du direkt den Vergleich gemacht hast und uns diesen zeigst.

Mit übermäßigen Verzerrungen ist bei dem 50-er nicht zu rechnen.

 

Die Billig-Adapter aus China haben häufig eine minimal zu große Länge, so dass Unendlich nicht erreicht wird.

Auch sind sie häufig nicht lichtdicht, und ob die Schräubchen bei häufigem Gebrauch bleiben, wo sie hingehören, kann man auch anzweifeln.

Die teuren Novoflex-Adapter -zumindest die, die ich kenne- haben alle ein funktionierendes Unendlich und sind grundsolide gebaut, und es passt dort eine Original-Stativschelle drauf.

Ich kann die Novoflex-Adapter uneingeschränkt empfehlen.

 

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Als ich vor gut 4 Jahren so richtig mit manuellen angefangen habe besaß ich ein paar günstige Rokkore die ich günstig gekauft hatte, weil ich gutes über sie gelesen hatte. Meine Hauptkamera war eine Canon 550d mit 18-55 Kit und Tamron 70-300 USD. Zuvor hatte ich an eine Sony a100 schonmal mit manuellen experimentiert, vor allem weil ich mir keine modernen Objektive leisten konnte. Aus Neugierde schaffte ich dann günstig eine Nex-3 an und damit wars um mich geschehen. Seit dem habe ich eine dreistellige Zahl von manuellen Objektiven ausprobiert, erst an Nex-3, Nex-5n, Nex-7, Nex-6 und seit bald 2.5 Jahren an der a7.

 

Im Eingangspost wurden viele Fragen gestellt ich will mal versuchen meine Meinung zu einigen davon ab zu geben.

 

Können da die alten Objektive überhaupt noch mithalten?

Hängt sehr davon ab. Zum Einen davon was einem wichtig ist, zum Anderen welche Objektive man betrachtet. Es gibt auf jeden Fall Anwendungen wo moderne Objektive überlegen sind: wegen AF, wegen effektiverer Vergütungen oder auch wegen besserer Randschärfe bei Offenblende. Wer Astro Aufnahmen machen will wird mit Altglas nicht glücklich werden.

 

Was mir wichtig ist hängt vom Anwendungszweck ab. Bei einem Weitwinkel wäre mir wichtig, dass es abgeblendet auf f/8 scharf bis in die Ecken ist, es sollte nicht zu groß sein und auch das Gegenlichtverhalten spielt eine Rolle. In allen Kategorien schneidet das Sony FE 2/28 sehr gut ab. Trotzdem nehme ich lieber aktuell lieber ein Pentax K 3.5/28. Das ist nicht so lichtstark und bietet sich deshalb weniger zum Freistellen an, für typische Landschaftsaufnahmen ist es optisch aber nicht schlechter und haptisch viel angenehmer weshalb mir das fotografieren damit mehr Spaß macht und das soll ja im Vordergrund stehen.

 

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Sind die modernen Objektive dem Altglas wirklich haushoch überlegen? Oder steckt so manches Altglas neue "Rechnungen" in die Tasche?

Ja und Ja.

Wenn ich mir die besten aktuellen Objektive angucke, dann kann Altglas aus den 70er und 80ern da nicht mit halten. Betrachtet man z.B. das Loxia 2.8/21 und vergleicht es mit dem Canon FD 2.8/20, so ist das Loxia bereits bei Offenblende scharf bis in die Ecken, sehr gegenlichtresistent und überaus kontrastreich. Das Canon muss hingegen auf f/11 abgeblendet werden um wirklich gute Ecken zu haben wo dann die Unterschiede vermutlich gering sein werden. 

 

Nehme ich hingen ein modernes Zoom wie das Sony 4/24-70 dann hat ein 60€ Canon nFD 2.8/24 eine deutlich bessere Randschärfe. 

 

Optisch haben Objektive natürlich sehr viele Attribute und es ist schwierig alle Objektive über einen Kamm zu scheren, aber heir ein paar allgemeine Beobachtungen.

  • Bei Vergütungen hat sich deutlich etwas getan und sie sind die größte Schwäche vieler Altgläser. Es gibt aber sehr große Unterschiede unter den Altgläsern wobei der Hersteller auch eine wichtiger Rolle spielt. Gerade Zeiss konnte sich damals deutlich absetzen. Ein Distagon 2.8/28 oder Planar 1.4/50 sind nicht weit weg von modernen Objektiven. Minoltas sind tendentiell deutlich gegenlichtempfindlicher.
  • Bei der Schärfe sieht man Unterschiede vor allem bei weit geöffneter Blende. Hier sind moderne Objektive meist schärfer und fallen zum Rand hin nicht so stark ab. Gerade bei den Sony FE Objektiven ist allerdings zu beobachten, dass sie beim Abblenden nur wenig an Schärfe gewinnen, so dass in einigen Fällen Altglas bei f/8 oder f/11 eine bessere Randleistung zeigt. 

 

die "Alten" haben nur einen verklärten Blick auf die "ollen Dinger", weil sie sich die Objektive damals nicht leisten konnten?

Ich glaube schon, dass Nostalgie für viele eine Rolle spielt. Es gibt viele Objektive wo Leistung und Kaufpreis in keinem vernünftigen Verhältnis stehen, ich habe mir z.B. neulich mal den Spaß gemacht ein Zeiss Contarex 2/50 zu reviewen. Marktpreis ca. 250€ und man kann drüber lesen, dass die Contarex Objektive "the best ever, optically and mechanically" seien. Tatsächlich zeigt das Objektiv ganz deutlich Schwächen und man kann für 20-30€ deutlich bessere Objektive kaufen. 

 

Für mich der ich 1985 noch nicht das Licht der Welt entdeckt hatte spielt Nostalgie weniger eine Rolle  ;) aber eine gewisse Faszination üben die alten Linsen sicherlich aus. Angefangen habe ich mit den manuellen weil ich mir keine entsprechenden AF Objektive leisten konnte, heute habe ich sogar ein paar hochwertige AF Objektive im Schrank, deutlich mehr nutze ich aber das Altglas weil es mir mehr Spaß macht. Wenn es um Leistung fürs Geld geht sehe ich Altglas aber ganz klar vorne.

 

Passt Altglas auch an die Nikon-J-Systemkameras, an MFT, an C-Format? Oder nur an KB, für die diese Objektive einmal konstruiert worden sind?

Wenn es um die optische Leistung geht, dann macht Altglas den APS-C und erst recht an MFT nicht so häufig Sinn, die sehr hohen Pixeldichten treiben viele Objektive die am 24MP KB Sensor gut funktionieren an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit (nicht dass dies nicht auch für viele native Objektive gelten würde) und bringen am größeren Sensor eine deutlich bessere Leistung.

 

Am KB hingegen kann man so von 20mm bis 500mm und mehr eine sehr gute bis exzellente  Bildqualität erreichen.

Stehen hingegen finanzielle Überlegungen im Vordergrund oder der Spaß am manuellen Fokussieren, so ist sicherlich auch an kleineren Sensoren Altglas sinnvoll. 

 

Die Motivation warum ich nach wie vor mit manuellen sehr zufrieden bin habe ich hier ausführlicher beschrieben. Zusammen gefasst machen sie mir mehr Spaß und ich bekomme deutlich mehr Leistung für mein Geld.

 

Grüße,

Phillip

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Ich bin einer der "alten", die inden 80ern als Schüler und später als Student mit MF Linsen das Fotografieren gelernt haben. Davon sind über die Jahre einige übrig geblieben. Viele davon wurden aber auch schon in den 90ern an AF Kameras genutzt. Meine Nikon AI/S Linsen musste ich schon aus finanziellen Gründen auch an der F801s nutzen - und war froh, dass das ging!

 

Meine erste digitale SLR war dan die D100, auch die konnte zumindest mit AIS Objektiven fotografieren. Inzwischen gab es aber genug AF Objektive (einige noch aus analoger Zeit), die mit der D100 einfach schneller waren.

 

Heute nutze ich eine Nex6 und habe native Zoomobjektive von 10 bis 200mm für E-Mount. Damit kann ich jeden Urlaub und Ausflug perfekt bestehen, die neuen Objektive sind leicht und durch die Stabis oft auch Available Light tauglich genug.

 

Dennoch macht es mir unendlich viel Spass mit Altglas weiter zu fotografieren. Aus Sammlerleidenschaft (und sicher auch aus altmodischer Verklärtheit) sind inzwischen auch eine ganze Menge Rokkore zu den Nikkoren gekommen, auch einige spezielle Schätzchen wie Zeiss, Jupiter, uns Co haben sich angesammelt. Natürlich nutze ich die nicht so oft wie die nativen E-Mounts, auch das Brennweitenspektrum ist in meiner Sammlung nicht so sinnvoll in Sachen Altglas - hier kaufe und sammel ich eher aus Spass und Neugier (die günstigen Preise kommen einem da natürlich entgegen).

Seit ich den Zhongyi Speedbooster für Nikon F habe, machen mir die Nikkore wieder besonders viel Spass.

 

Mir reicht die Altglas Qualität immerhin so, dass ich noch keine native Festbrennweite gekauft habe, vielleicht passiert das aber trotzdem irgendwann - ich will mich da nicht festlegen.

 

Mit Altglas kann man sehr klein (Jupiter8 50mm 2.0) aber ganz gewichtig (Nikkor 85 2.0 mit Speedbooster oder MC Rokkor 200 mm 3.5) unterwegs sein - mir gefällt beides.

 

Altglas ist sicher oft nicht besser aber oft eben auch nicht schlechter als moderne Objektive. Ich jedenfalls habe das Nex System auch wegen der Adaptierbarkeit gewählt.

 

Grüße, Kai

 

Altglas

(Jupiter8):

 

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(Rokkor MD 45 2.0):

 

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bearbeitet von kaiwin
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Leider habe die keinen für Praktica B-Bayonett. Alle anderen können anscheinend nicht unendlich, obwohl es versprochen wird.

 

Das ist wirklich total daneben, die Adapter mit Plus-Toleranz zu bauen.

Bei Minustoleranz gehen im Nahbereich kaum ein paar mm verloren, aber man kann minimal über Unendlich hinaus scharf stellen (Mars ;-)

An Minustoleranzen würde sich kaum einer stören, und man hätte immer Unendlich zur Verfügung.

Ich denke, die Produzenten der Billigadapter wissen diesbezüglich gar nicht, was sie tun...

 

Mögliche Lösung: Da geht es ja nur um 100-stel mm weniger Adapterlänge.

Je nach Art des Adapters würde ich das Bajonett abnehmen und ggf. dahinter die Fläche abschleifen oder das Bajonett versuchen, in der Dicke zu reduzieren.

Manchmal hilft es schon, die Bajonettschrauben deutlich fester anzuziehen, aber Vorsicht, nach zu fest kommt ganz lose ;-)

 

Good luck!

 

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...

 

(Rokkor MD 45 2.0):

 

attachicon.gifDSC02611-KLEIN.jpg

 

Ganz, ganz eindrucksvoll.

Das 45/2 ist zusammen mit dem 50/2 das preiswerteste Normalobjektiv überhaupt gewesen im Minolta-Programm.

Dass solche Bilder damit möglich sind, hätten eine Menge Neuglas-Verwender nie gedacht ;-)

 

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...

Das 45/2 ist zusammen mit dem 50/2 das preiswerteste Normalobjektiv überhaupt gewesen im Minolta-Programm.

Dass solche Bilder damit möglich sind, hätten eine Menge Neuglas-Verwender nie gedacht ;-)

 

Danke - aber es stimmt, leicht abgeblendet ist es schön scharf und es ist wunderbar klein und leicht!

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Vom 2/50er Minolta gab es ja zwei Varianten, wobei die neuere anscheinend die deutlich bessere ist. Das hab ich auch und bin recht zufrieden damit !

Ich glaub, vom 45er gab es nur eine Variante, welche der ersten 50er Generation ebenbürtig ist, oder liege ich da falsch ?

 

lg Manfred

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Vom 2/50er Minolta gab es ja zwei Varianten, wobei die neuere anscheinend die deutlich bessere ist. Das hab ich auch und bin recht zufrieden damit !

Ich glaub, vom 45er gab es nur eine Variante, welche der ersten 50er Generation ebenbürtig ist, oder liege ich da falsch ?

 

lg Manfred

 

Ich hatte das 45/2 und und das 50/2 (MD SN 2034978 ohne "Rokkor" im Namen und mit verriegelbarer 22-er Blende).

Das 45/2 habe ich leider bei Umbauarbeiten zerstört. So etwas passiert mir ganz selten, aber bei diesem ist es mir passiert.

 

Ich habe keinen direkten Vergleich gemacht 45 zu 50, aber wenn da wirkliche Unterschiede gewesen wären, hätte ich es gemerkt.

Ich gehe von sehr ähnlicher Abbildungsleistung aus.

 

Am MFT-Adapter ist das 45-er kürzer, als der Adapter, sieht komisch aus, vom Pankake ist da nichts ürbig :-(

Das 50-er ist stimmiger, weshalb ich das 45-er nicht ersetzt habe...

 

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Auch ich habe das 2/50 MD III ohne der Bezeichnung "Rokkor".

Das kann ich eigentlich jedermann empfehlen, zudem es äußerst günstig zu erwerben ist.

Wenn das 45er die selbe Qualität an den Tag legen würde, wäre es einen Kauf wert ...

 

lg Manfred

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Leider habe die keinen für Praktica B-Bayonett. Alle anderen können anscheinend nicht unendlich, obwohl es versprochen wird.

Für Praktica-B auf MFT habe ich diesen, der geht bis unendlich. Da hänge ich den Zeiss Prakticar 300/4 dran um nachzusehen, was sich auf dem Mond so tut.

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Im Gegensatz zu den USA und Japan werden zwei ganz hervorragenden Produktlinien von Altgläsern in D kaum beachtet und geschätzt:

  • Asahi Pentax Takumare (va mit M42 Schraubfassung)
  • Konica Hexanone (AR-Bajonett)

Es gibt bei diesen Modellreihen praktisch keine "Ausreißer", sie sind fast alle optisch/mechanisch erstklassig und hochwertig. Wenn man gute Exemplare erwischt, dann lohnt sich das in jedem Fall

 

Dazu zwei informative  Links:

http://www.pentaxforums.com/lensreviews/Pentax-Takumar-M42-Screwmount-Lenses-i3.html

http://www.buhla.de/Foto/Konica/HexanonHaupt.html

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Im Gegensatz zu den USA und Japan werden zwei ganz hervorragenden Produktlinien von Altgläsern in D kaum beachtet und geschätzt:

  • Asahi Pentax Takumare (va mit M42 Schraubfassung)
  • Konica Hexanone (AR-Bajonett)

Es gibt bei diesen Modellreihen praktisch keine "Ausreißer", sie sind fast alle optisch/mechanisch erstklassig und hochwertig. Wenn man gute Exemplare erwischt, dann lohnt sich das in jedem Fall

 

Dazu zwei informative  Links:

http://www.pentaxforums.com/lensreviews/Pentax-Takumar-M42-Screwmount-Lenses-i3.html

http://www.buhla.de/Foto/Konica/HexanonHaupt.html

 

von denen habe ich tatsächlich noch nie gehört, danke für den Tipp!

hast Du eine Empfehlung, welches der Objektive sich als "Erstkontakt" und Test besonders lohnt?

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in gleicher Qualität sind noch die Pentax K Serie Objektive ausgeführt. (erst ab M machte man Kompromisse)

 

 

Zu vergessen ist aber nicht, dass auch SMC Takumare eine mit heutigen Vergütungen nicht annähernd vergleichbare Vergütung haben ... obwohl sie damals bahnbrechend war. Ausserdem muss man auf Thorium enthaltendes Glas achten, das leicht radioaktiv war und einen gelben Stich verursacht ... was man angeblich aber durch längeres in die Sonne leben beseitigen kann.

 

 

Allgemein zur Gebrauchtobjektivqualität:

 

Gebrauchtglas sollte man erst kaufen, wenn man eine gewisse Ahnung hat und nie im Netz (ohne Rückgaberecht) ich bin locker 20 Jahre auf Gebrauchtbörsen rumgelaufen, auf der Suche nach perfekten Exemplaren meiner damaligen Pentaxausrüstung ... viele Anfänger achten auf die falschen Dinge. Lackkratzer sind zB vollkommen egal (je nach Verteilung kann man auch sehen, ob es ein benutztes oder ein rumliegenden Objektiv war)

 

Wichtig ist der Lauf der Scharfstellung, was mir Freunde schon alles als "seidig laufend" oder "präzise fokussierend" präsentiert haben, ist oft erschreckend.

 

Kratzer auf der Frontlinse muss man beurteilen können ... sie mindern die Qualität nur gering, genau wie Glaseinschlüsse (die früher sogar als Qualitätshinweis für das Glas galten) sind sie stärker, kann man ihren Einfluss auf das Streulichtverhalten zB mit Tusche oder einem anderen feinen schwarzen Farbauftrag mindern. Kratzer auf der Hinterlinse sind dagegen relativ böse.

 

Ein kratzig anfühlender Blendenring zeugt von starker Benutzung (muss nicht direkt schlecht sein) ein ruckeliger Scharfstellring zeugt von einer verhärteten Schmierung, ist er nicht mehr mit zwei Fingern locker zu drehen, beeinflusst das die Scharfstellgeschwindigkeit stark und die Präzision in Hektik auch. (kann man oft mit erwärmen und drehen wieder hinbekommen)

 

Eine träge Springblende war früher ein KO Kriterium, Blende verharzt ... heute kann man mit solchen Objektiven oft noch viele Jahre tolle Bilder machen (weil man ja mit Arbeitsblende einstellt, die Springblende überflüssig ist) und nach dem Hinweis auf die träge Blende (sie schliesst sich zwar, aber nicht im Sekundenbruchteil) kann man oft teuere Objektive für einen Apfel und ein Ei bekommen.

 

 

Das ist der Grund, wieso man gute Legacyobjektive nicht im Internet kauft ... zumindest nicht, wenn man gute Qualität haben will und ohne Rücksenderecht (wie heute üblich) bestellt.

 

Gute Tips sind grosse Fotohändler in der Stadt mit Gebrauchttheke, Kurz und Fündig (auf Erbausrüstungen achten, da steckt oft auf der Kamera ein Schätzchen und meistens sind noch nette Objektive dabei, allerdings meistens im Bereich von 24 - 135, bei Festbrennweiten)

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Also ich würde mal sagen, dass die 50er alle gut sind, Hexanon und Takumar. Am besten sind die 1,4 aber zum (preisgünstigen) Ausprobieren sind auch die 1,8er sehr gut.

Ansonsten sind die 35er und 28er empfehlenswert. Meine persönlichen Lieblinge sind die 1,8/85mm an KB; das Takumar wird recht teuer gehandelt, wenn man das etwas seltenere Hexanon bekommt, ist das genauso gut, aber auch da kosten gute Exemplare schon so um die 200+ Euro

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Das mit dem Kauf im Internet sehe ich anders. Ich hab in den letzten 4 Jahren eine dreistellige Zahl von Objektiven ganz überwiegend über Ebay gekauft. Dabei bin ich bewusst auch Risiken eingegangen was auch zu zwei drei Objektiven geführt hat, die ich abschreiben musste. In der Regel konnte man sich aber einigen wenn es Probleme gab und ich habe auf dem Weg einige echte Schnäppchen gemacht. Wenn ich die Verluste in Relation zum, gegenüber dem Kauf im Geschäft, gesparten Geld setze, dann hat es sich absolut gelohnt.

 

Meine Ausfallquote war übrigens bei fabrikneuen Sony Objektiven deutlich höher als bei Altglas, durfte erst vor kurzem ein bös dezentriertes 2.8/90 Macro zurück gehen lassen.

 

Grüße,

Phillip

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:) sagen wir es so, wenn Du die Dinger vorher in der Hand gehabt hättest, hättest Du vermutlich keine dreistellige Zahl kaufen müssen .... und ich bin mir ziemlich sicher, dass da auch jede Menge dabei waren, die nicht durch meine "Qualitätsauslese" gekommen wären, was aber nur meine Privatmeinung ist, vielleicht bist Du ja auch einfach ein Glückspilz und dazu noch geschickt darin, faule Angebote im Vorfeld schon zu erkennen. :) 

 

Ich hatte mal im Fotogeschäft die Gebrauchtwaren und Reparaturen in meiner Zuständigkeit, vielleicht färbt das bis heute auf mein Kaufverhalten ab.

 

 

 

 

 

 
Meine Ausfallquote war übrigens bei fabrikneuen Sony Objektiven deutlich höher als bei Altglas, durfte erst vor kurzem ein bös dezentriertes 2.8/90 Macro zurück gehen lassen.

 

Das ist ziemlich peinlich .. wenn auch nicht für Dich :)

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