m.c.reloaded Geschrieben 7. Februar 2016 Share #51 Geschrieben 7. Februar 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) bitte, die Motivklingel nicht vergessen Mir machts keinen Spass, in den Kameraeinstellungen herumzufuchteln. Eine Kamera, die mir das abnimmt würde ich bevorzugen. Nur mit dem heutigen Stand der Technik geht das noch nicht (gut genug). Das Motiv klingeln lassen ist hingegen die Aufgabe des Fotografen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 7. Februar 2016 Geschrieben 7. Februar 2016 Hi m.c.reloaded, Das könnte für dich interessant sein: Technik ohne Nutzen . Da findet jeder was…
m.c.reloaded Geschrieben 7. Februar 2016 Share #52 Geschrieben 7. Februar 2016 du meinst ... ?!? :-O http://vignette1.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/c/c6/Q_as_Borg.jpg/revision/latest?cb=20130403191038&path-prefix=en ein scheussliches Bild. Du könntest Dir ruhig mal eine moderne Kamera anschaffen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m(A)ui Geschrieben 7. Februar 2016 Share #53 Geschrieben 7. Februar 2016 :-D Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
montan Geschrieben 7. Februar 2016 Share #54 Geschrieben 7. Februar 2016 ... Da könnte man dann schon ins Grübeln kommen, ob man da noch den ganzen Objektivpark braucht...und ganz am Rande könnte man bei einer solchen High-End-Bridge auch das Thema Sensorreinigung abhaken. Vielleicht dürfte das Gehäuse auch noch aus Magnesium sein, spritzwassergeschützt mit diversen präzisen Rädchen und Tasten für den direkten Zugriff auf alle wichtigen Grundeinstellungen. Das könnte zu welchem Preis auch immer meine finale Kamera werden ... Machst Du Dir und uns da nicht was vor? Dieses "finale" Produkt ist doch vollkommen realitätsfremd! Der wichtigste Grund ist schon lange nicht mehr die Kunden-Zufriedenheit sondern eine möglichst hohe und stetig steigende Kapitalvermehrung! Dem Kunden darf also niemals ein Produkt angeboten werden, mit dem er langfristig oder gar endgültig zufrieden ist. Genau darum werden die Hersteller bereits bei der nächsten, spätestens übernächsten Kamera-Generation (wobei "Generation" mittlerweile ja lediglich ein paar Monate bedeutet) neue Ausstattungsmerkmale anbieten, die Deine "finale" High-End-Bridge mächtig alt aussehen lassen. - Und: wie lange wirst Du dann noch ruhig schlafen können, ohne Dir ein neues, für Dich passendes High-End-Upgrade auszumalen? Oder eine andere ketzerische Frage: Wie lange wird Deine erträumte "High-End-Bridge" die Hersteller-Garantie überstehen? Wie lange würde sie dann überhaupt noch repariert...? Dass Langlebigkeit schon lange nicht mehr als sinnvoller "Nutzwert" von Technik angesehen wird, hat bereits zu einer dramatischen Ressourcen-Verschwendung geführt. norbert2.0 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 7. Februar 2016 Autor Share #55 Geschrieben 7. Februar 2016 @montan Tja stimmt schon irgendwie. Aber man wird ja zwischendurch mal träumen dürfen. In der "guten alten Zeit" hat man seine schöne Leica vererbt... Im Ernst: mir ging es auch mehr darum, dass es auch in der normalen Fotografie (ambitionierte "Hobbyfotografen") durchaus noch Entwicklungspotenziale für Kameras mit praxisorientiertem Nutzen gibt Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berlinia Geschrieben 7. Februar 2016 Share #56 Geschrieben 7. Februar 2016 Mir machts keinen Spass, in den Kameraeinstellungen herumzufuchteln. Eine Kamera, die mir das abnimmt würde ich bevorzugen. Nur mit dem heutigen Stand der Technik geht das noch nicht (gut genug). Mir auch nicht. Es ist mühsam, dauert lange und ich vergesse bei der nächsten Situation was ich vorhin verstellt hatte. Deswegen mache ich dann die nächsten Aufnahmen auch mit High-Iso, manuell Fokus, Belichtungskorrektur usw. bis mir dann irgendwann auffällt, dass etwas nicht stimmt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 7. Februar 2016 Share #57 Geschrieben 7. Februar 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Genau darum werden die Hersteller bereits bei der nächsten, spätestens übernächsten Kamera-Generation (wobei "Generation" mittlerweile ja lediglich ein paar Monate bedeutet) neue Ausstattungsmerkmale anbieten, die Deine "finale" High-End-Bridge mächtig alt aussehen lassen. - Und: wie lange wirst Du dann noch ruhig schlafen können, ohne Dir ein neues, für Dich passendes High-End-Upgrade auszumalen? Eigentlich sehe ich eher, dass es eine Qualitätssättigung gibt. Im DSLR-Bereich gab es schon lange nichts richtig Neues mehr, lange Zyklen mit Modellpflege. Das bahnt sich auch bei den DSLMs an. Bei der Haltbarkeit kann ich mich bisher bei meinen Kameras nicht beschweren. Das mag in Zukunft kritischer werden, wenn die Modellzyklen länger werden. Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Kleinkram Geschrieben 7. Februar 2016 Share #58 Geschrieben 7. Februar 2016 Ich sehe das beim Walimex—Samyang 1,4/85 Portraitobjektiv um 350€. Das ist sensationell, und die CAs bügelt die Nachbearbeitung heraus. Auch die alten manuellen Objektive sind oft überraschend gut. Zum Pixelwahn kann ich nur sagen .... 12MP reichen in 99% Es soll Fotografen geben, die immer (meistens) in Muße das Bild optimal mit dem endgültigen Ausschnitt gestalten und manuell punktgenau fokussieren. Das ist mMn. eine (qualifizierte) Minderheit Ich gehöre nicht dazu. Ich brauche einen zuverlässigen AF und wähle den richtigen Ausschnitt am Rechner. Ich nenne mit auch Fotograf. D. h. ein Fotograf braucht fortschrittliche Technik und 12 MP sind bei 30 % der Fotos zu wenig. wasabi65, tgutgu und joachimeh haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 7. Februar 2016 Share #59 Geschrieben 7. Februar 2016 (bearbeitet) Dieses "finale" Produkt ist doch vollkommen realitätsfremd! Der wichtigste Grund ist schon lange nicht mehr die Kunden-Zufriedenheit sondern eine möglichst hohe und stetig steigende Kapitalvermehrung! Kunden und Firmen sind dumm? Unzufriedene Kunden wechseln sehr schnell den Hersteller. Mit der von Dir zitierten Haltung lebt keine Kamerafirma länger als 5 Jahre = 1 bis 2 Kameragenerationen. bearbeitet 7. Februar 2016 von Kleinkram Foto2013 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 7. Februar 2016 Autor Share #60 Geschrieben 7. Februar 2016 Es soll Fotografen geben, die immer (meistens) in Muße das Bild optimal mit dem endgültigen Ausschnitt gestalten und manuell punktgenau fokussieren. Das ist mMn. eine (qualifizierte) Minderheit Ich gehöre nicht dazu. Ich brauche einen zuverlässigen AF und wähle den richtigen Ausschnitt am Rechner. Ich nenne mit auch Fotograf. D. h. ein Fotograf braucht fortschrittliche Technik und 12 MP sind bei 30 % der Fotos zu wenig. Nachdem ich seit einiger Zeit das Gefühl habe, dass wir fast bei allen Themen unterschiedlicher Meinung sind, freut mich Dein indirektes Lob. Genau das nämlich strebe ich häufig an, weil ich es aus analogen Tagen (auch beruflicher Fotografie) mit Nikon, Hasselblad, Leica so gewöhnt bin. Wie gesagt ich strebe es an (einer meiner Lehrer hatte immer gesagt "man muss das Optimale anstreben um das Mittelmaß zu erreichen). Den Ausschnitt verändere ich bei der Bildverarbeitung kaum und wenn, dann wähle ich mit einer virtuellen Kopie einen idR radikal anderen Ausschnitt. joachimeh hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gienauer Geschrieben 7. Februar 2016 Share #61 Geschrieben 7. Februar 2016 Es soll Fotografen geben, die immer (meistens) in Muße das Bild optimal mit dem endgültigen Ausschnitt gestalten und manuell punktgenau fokussieren. Das ist mMn. eine (qualifizierte) Minderheit Ich gehöre nicht dazu. ... so wie wir älteren Photographen das von der Dia-Photographie gewohnt sind. Doch das ist nicht immer möglich, denn das Motiv richtet sich nicht danach - besonders wenn man gerade eine Festbrennweite auf der Kamera hat, hoffentlich die richtige, es schnell gehen muß und man nicht näher heran kann an das Motiv. Dann ist mehr "Futter" um das Motiv praktisch. Der Ausschnitt kann dann zuhause am PC gewählt werden. Wie willst du denn ein 1:1-Bild machen? Ohne Bearbeitung am PC geht das nicht und manchmal will man eben ein quadratisches Bild, weil das Motiv es zu fordern scheint. Und wie alle Formate zwischen 3x2 und 1x1, die die Größe des Motivs in den Vordergrund stellen? Die Photographen, die so photographieren und das endgültige Bild schon bei der Aufnahme visionalisieren, die sind m.M.n "qualifizierter"! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m.c.reloaded Geschrieben 7. Februar 2016 Share #62 Geschrieben 7. Februar 2016 Unzufriedene Kunden wechseln sehr schnell den Hersteller. Mit der von Dir zitierten Haltung lebt keine Kamerafirma länger als 5 Jahre = 1 bis 2 Kameragenerationen. In der Vergangenheit (DSLR) hätte ich schon gerne mal von KonicaMinolta zu Canon gewechselt, weil die AF, Blitz und leise Objektive schon recht früh in der digitalen Aufbruchszeit beherrschten. Habe ich aber nicht gemacht, weil es mir zu teuer schien. Hätte ich aber besser frühzeitig gemacht, weil ich hinterher bei Sony mehr Geld gelassen habe, als mich der Systemwechsel gekostet hätte. Soll heissen, dass auch unzufriedene Kunden nicht so schnell den Hersteller wechseln, beispielhaft. specialbiker hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 7. Februar 2016 Share #63 Geschrieben 7. Februar 2016 (bearbeitet) Nachdem ich seit einiger Zeit das Gefühl habe, dass wir fast bei allen Themen unterschiedlicher Meinung sind, freut mich Dein indirektes Lob. Genau das nämlich strebe ich häufig an, weil ich es aus analogen Tagen (auch beruflicher Fotografie) mit Nikon, Hasselblad, Leica so gewöhnt bin. Wenn ich gewusst hätte, das Du Dich angeprochen fühlst, hätte ich es anders formuliert. . Ich habe natürlich in analoger Zeit "qualifiziert" gehandelt, es ging ja nicht anders, und handle, wenn ich Muße habe, immer noch so. Aber die moderne Technik, und um die geht es hier im Text, gibt mir Freiheiten. Ich muss nicht immer die Gleitsicht-Brille zum Scharfstellen absetzen, muss nicht dauernd auf die Wasserwaage gucken und kann mir wegen der Ausschnittsvergrößerung auch mal einen Objektivwechsel sparen. Wir leben in einem sozialen Staat. Da macht es sich nicht gut zu sagen: Ich bin qualifiziert, ich brauche keine moderne Technik, sollen die anderen sie auch nicht brauchen. Es gibt noch so viel zu verbessern. Ich freue mich auf zukünftige Kameras mit neuer, interessanter Technik! bearbeitet 7. Februar 2016 von Kleinkram tgutgu hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 7. Februar 2016 Autor Share #64 Geschrieben 7. Februar 2016 ...Ich bin qualifiziert, ich brauche keine moderne Technik, sollen die anderen sie auch nicht brauchen... ...und wer sagt das hier im Forum? Mir ist kein Beispiel bekannt. Wenn Du von moderner Technik im Zusammenhang mit "brauchen" sprichst, dann sind wir ja einer Meinung: Technik, die in der praktischen Anwendung Vorteile bringt und genutzt werden kann, das ist nachvollziehbarer Fortschritt. In dieser Binsenweisheit sind sich wohl fast alle hier einig. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 8. Februar 2016 Share #65 Geschrieben 8. Februar 2016 ...und wer sagt das hier im Forum? Mir ist kein Beispiel bekannt. Ach weisst Du ... zwischen den Zeilen, kann man das schon herauslesen Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, ich fotografiere immer noch, als würde ich ein Dia machen, dazu gehört auch, dass ich in der Kamera die Gradation wähle (wie ich früher den passenden Film gewählt hätte), Die Belichtung sauber setze (nach Möglichkeit) und den Ausschnitt wähle ... die alten Gewohnheiten lassen sich nicht so leicht ablegen. Aber dann zuhause .. ich mache erstmal eine virtuelle Kopie, an der fummle ich dann durchaus herum, bis das Bild keine Ähnlichkeit mehr mit dem JPG hat ... der Ausschnitt gefällt mir auch nicht immer, gerne schneide ich auf Handtuch oder Quadrat (je nach Aufnahmetyp) usw. Eigentlich finde ich die Idee nicht so falsch ... auch bei RAW profitiert man von einer guten Belichtung und sich vorher über den Ausschnitt Gedanken gemacht zu haben (auch wenn man nacher anders entscheidet) zeigt sich meiner Meinung nach ebenfalls im Ergebnis. Ich neige also dazu, die Technikfrage positiv zu sehen ... was habe ich gewonnen, im Vergleich zu meiner ersten DSLR oder auch zur analogen Technik? - endlich ein tatsächlich 100% passenden Vorschaubild ... selbst bei 100% Suchern war das nicht immer perfekt und verglichen mit Analog ... denkt Ihr noch daran, wie verwundert Ihr nach Euerer ersten 100% Sucher (Profi) Kamera geschaut habt, als das Labor einfach die Teile weggeschnitten hat, die Ihr endlich unter Einsatz von viel Geld sehen konntet? (bzw die Teile, die dann wieder vom Diarahmen überdeckt wurden ) - endlich ein von den Farben und Kontrasten passenden Vorschaubild .... es mag sein, dass ich es im Konverter dann anders gestalte, aber wenn ich Zeichnung gesehen habe, dann ist sie auch im RAW vorhanden, der Teil ist der wichtigste (dazu tragen auch die hervorragenden kleinen Helfer bei, die ansehbare JPGs (nicht vergessen, auch wenn Ihr die nicht verwendet, sie sind das was im Sucher angezeigt wird) Man muss sich das so vorstellen, dass der Sucher eine der vielen möglichen Realitäten anzeigt ... - endlich ein 100% zuverlässiger AF, ich bin von der DSLR Technik (vor allem der, die früher verwendet wurde) nicht mehr begeistert ... es nervt, wenn man jede Aufnahme kontrollieren muss, die bei offener Blende gemacht wird, ob der AF nicht mal wieder daneben sitzt. - Touchscreen ... ich tippe auf ein Detail im bild und es macht "Klack" und ein Foto mit genau dort liegender Schärfe ist im Kasten... wie genial ist denn das? - zuverlässige Belichtungsmessung und das Ergebnis auch noch direkt sichtbar .. - Ich kann nahezu jedes Knöpfchen so belegen, wie es mir passt ... ein Traum (es nervt nur, wenn das inkonsequent umgesetzt wird ...) früher musste man mit den Launen des Designers leben. - endlich kompakte Kameras ... wenn man eine der "kleinen" Kameras früherer Zeiten neben eine zB EM10 stellt, merkt man erst, was sich da getan hat ... und wenn man seine alte Minox neben eine RX100 packt, kommen einem die Tränen, wieviel mehr man mit der modernen Mini anfangen kann. - ich muss nie mehr auf meine Dias warten und sie danach rahmen und aussortieren (das beste überhaupt, ich werde nie verstehen, dass Leute schreiben, wie toll sie es finden, 2 Wochen auf einen Film zu warten und dann zu sehen was drauf ist ... haben diese Kollegen zuviel Freizeit?) - Klappdisplay (und ich meine damit wirklich das einfache, das man nur hochklappen kann) ... der Lichtschacht ist zurück ... ohne Schacht, aber vielleicht kommt das auch noch. Bildgestaltung ist in vielen Fällen soviel angenehmer, wenn man beidäugig auf das projizierte Bild (heute: den Monitor) sehen kann ... früher eine Binsenweisheit, heute dagegen sind viele davon überzeugt, es wäre einäugig beim Blick durch einen Sucher besser .... das halte ich für einen modernen Mythos. Das schnell verfügbare geklappte Display ist jedenfalls für alles, wo man kein Tele braucht und eine Arbeitshöhe zwischen Brust und Bauch passt, ein Segen. Bei den alten Profikameras analoger Zeit, musste man richtig Geld hinlegen, wenn man einen Lichtschacht wollte .. meistens gab es ihm beim schnöden Kleinbild nichtmal .. heute ist der an den meisten Kamera dran. Also ich für meinen Teil sehe den Fortschritt durchaus auch aus fotografischer Sicht positiv. specialbiker, wbhh1, Kleinkram und 4 weitere haben darauf reagiert 7 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Foto2013 Geschrieben 8. Februar 2016 Share #66 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) Das Eingangsstatement von Viewfinder - auch im Kontext mit der neuen G-Master-Serie von Sony - entspricht größtenteils meiner Wahrnehmung der Entwicklung des Fotomarktes. Zumindest in dem Segment der "ambitionierten Amateure" - oder wie man uns auch immer nennen mag. Ich rede jetzt bewusst nicht von den Profis; dort mögen andere Mechanismen gelten. Letztlich geht es wohl um die Sinnfrage: In welchem Umfang macht ein weiteres (technisches) Aufrüsten noch Sinn? Wirft man einen Blick auf das Angebot an digitalen Systemkameras, so wird recht schnell klar, dass - auch schon vor Jahren - ein recht breites Spektrum gab: Es ging von Mini-Sensoren in Handys bis hin zu Mittelformat-Sensoren von Pentax, Hasselblad, ... Hier lebte es sich mit Aufkommen der MFT- und Sony-NEX-Systemkameras eine ganze Zeit lang etwas abgeschottet: Man konnte bequem (und ungestört von der DSLR-Welt) über die neuesten Entwicklungen diskutieren, die durchaus - auf den damit gemachten Fotos - "sehbare" Entwicklungsschritte hinlegen. An sich spielte sich doch alles auf dem Niveau von Blenden bis minimal 1.8 (auch die kamen eher später) und eher lichtschwachen Zooms ab. Hier kam der Größen- und Gewichtsvorteil zum Tragen und eröffnete den Systemkameras neue Käufergruppen - so auch mich. Zu der Zeit waren Objektive über 500 EUR eher Exoten. Vor nicht allzu langer Zeit wurden dann die Systemgrenzen durch extrem lichtstarke Festbrennweiten durchlässiger gestaltet: So kam das Nocticron 42,5/1.2 raus, das von den Gestaltungsmöglichkeiten und der Bildqualität in die APS-C oder Vollformatwelt eindrang. Ebenso kam man dies beim Nikon 1 32/1.2 und die Fuji 56/1.2 sehen. Parallel brachte Sony mit seiner A7-Serie die "heile" Welt durch Vollformat-Systemkameras durcheinander - zunächst eher mit moderaten Lichtstärken, nunmehr mit hohen Lichtstärken und der entsprechenden Größe, dem entsprechenden Gewicht und dem entsprechenden Preisen. An sich eine normale Entwicklung - wie bei anderen Hobbys auch: Autos, Uhren, HiFi-Anlagen. Hier hat sich überall ein High-End-Markt etabliert. Mal abgesehen davon, dass sich kaum jemand die finanziellen Auswüchse wirklich leisten kann ist in so einer Situation natürlich die Frage angebracht, wann (für einen persönlich) ein Punkt erreicht ist, wo man sinnvollerweise sagt: Es reicht mir. Ich glaube in der Tat, dass inzwischen allein der Gedanke an ein weiteres zwanghaftes Up-To-Date-Sein nicht wirklich das eigene Wohlbefinden steigern wird. Aber die Frage darf natürlich jeder für sich selbst beantworten. Das Ganze könnte meines Erachtens allerdings durchaus Einfluss auf die künftigen Diskussionen in Foto-Foren haben: Vermutlich bringen Diskussionen über die Gestaltung von Bildern - also Anregungen, Ideen und Feedback zur Bildgestaltung - deutlich mehr Nutzen als seitenlange Threads über die den meisten inzwischen bestens bekannten Unterschiede zwischen den aktuellem oder dem künftig erwartetem Equipment. So gesehen: Viel Spaß beim Blick auf gelungene Fotos mit Eurem Equipment. bearbeitet 8. Februar 2016 von Foto2013 Viewfinder, micharl und nightstalker haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 8. Februar 2016 Autor Share #67 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) @nightstalker Absolute Zustimmung zu allem was Du sagst. Du beschreibst ja wirklich etliche der Vorzüge der Digitalfotografie, die den fotografischen Alltag bereichert und erleichtert haben. Ich bin von der neuen Technik ebenso begeistert und ein Zurück in alte Zeiten kann ich mir nicht eine Sekunde vorstellen. Die im Vergleich zu früher fast totale Kontrolle über das Bild, der unmittelbare Zugriff auf das Ergebnis und die überragende BQ, die man in den letzten Jahren erzielen kann. Herrlich! Ich hoffe, es wurde in meinem Ausgangspost zu diesem Thread deutlich, dass es nicht einmal ansatzweise darum geht, die Technik und das Erreichte in Frage zu stellen. Sondern es geht ja darum, dass wir von diesem enorm hohen Niveau ausgehend kaum noch wirklich nachvollziehbare weitere Verbesserungen der absoluten BQ erwarten können. Und es geht darum, was man zukünftig noch als wirklichen Fortschritt für den fotografischen Alltag und die Praxis überhaupt noch wahrnehmen kann. Fortschritte in Richtung noch weiter verbessertem Bedienungskomfort vielleicht, wahrnehmbare Fortschritte in noch geringerem Rauschen in extrem hohen ISO-Bereichen vielleicht, Fortschritte in der Richtung, dass kleinere Sensoren die Leistungsfähigkeit heutiger grösserer Sensoren erreichen, vielleicht. Das könnte man noch wahrnehmen. Aber wenn es um die absolute Steigerung der heute schon mit durchschnittlichem Equipment erreichbaren BQ geht, dann habe ich Zweifel, ob mehr MP und hochgezüchtete Objektive, die im äussersten Bildrand noch einen Hauch mehr Auflösung im Labortest aufweisen...in der Praxis überhaupt nutzbar, nachvollziehbar und wahrnehmbar ist? Wir reden hier im Forum ja, glaube ich wenigstens, von Hobby- und Amateurfotografie und nicht von spezialisierten dokumentarischen und wissenschaftlichen Anwendungen. Wenn sich technischer Fortschritt irgendwann einmal von dessen nutzbaren Verbesserungen entkoppelt, dann stellt sich für mich(!) schon die Sinnfrage. Dann wird die Technik von Aficionados um ihrer selbst willen gekauft und nicht mehr im Hinblick auf deren Anwendung (und wer das möchte, soll es natürlich gerne tun!!!) bearbeitet 8. Februar 2016 von Viewfinder matz58 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 8. Februar 2016 Share #68 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) @nightstalker Absolute Zustimmung zu allem was Du sagst. Du beschreibst ja wirklich etliche der Vorzüge der Digitalfotografie, die den fotografischen Alltag bereichert und erleichtert haben. Ich bin von der neuen Technik ebenso begeistert und ein Zurück in alte Zeiten kann ich mir nicht eine Sekunde vorstellen. Die im Vergleich zu früher fast totale Kontrolle über das Bild, der unmittelbare Zugriff auf das Ergebnis und die überragende BQ, die man in den letzten Jahren erzielen kann. Herrlich! Ich hoffe, es wurde in meinem Ausgangspost zu diesem Thread deutlich, dass es nicht einmal ansatzweise darum geht, die Technik und das Erreichte in Frage zu stellen. Sondern es geht ja darum, dass wir von diesem enorm hohen Niveau ausgehend kaum noch wirklich nachvollziehbare weitere Verbesserungen der absoluten BQ erwarten können. Und es geht darum, was man zukünftig noch als wirklichen Fortschritt für den fotografischen Alltag und die Praxis überhaupt noch wahrnehmen kann. Fortschritte in Richtung noch weiter verbessertem Bedienungskomfort vielleicht, wahrnehmbare Fortschritte in noch geringerem Rauschen in extrem hohen ISO-Bereichen vielleicht, Fortschritte in der Richtung, dass kleinere Sensoren die Leistungsfähigkeit heutiger grösserer Sensoren erreichen, vielleicht. Das könnte man noch wahrnehmen. Aber wenn es um die absolute Steigerung der heute schon mit durchschnittlichem Equipment erreichbaren BQ geht, dann habe ich Zweifel, ob mehr MP und hochgezüchtete Objektive, die im äussersten Bildrand noch einen Hauch mehr Auflösung im Labortest aufweisen...in der Praxis überhaupt nutzbar, nachvollziehbar und wahrnehmbar ist? Wir reden hier im Forum ja, glaube ich wenigstens, von Hobby- und Amateurfotografie und nicht von spezialisierten dokumentarischen und wissenschaftlichen Anwendungen. Wenn sich technischer Fortschritt irgendwann einmal von dessen nutzbaren Verbesserungen entkoppelt, dann stellt sich für mich(!) schon die Sinnfrage. Dann wird die Technik von Aficionados um ihrer selbst willen gekauft und nicht mehr im Hinblick auf deren Anwendung (und wer das möchte, soll es natürlich gerne tun!!!) im anderen Thread (dem mit der zu kleinen EM10), hat Berlin ein auch hier perfekt passendes Zitat gepostet: „Fotopapst“ Andreas Feininger: „Die einen, zu denen leider die meisten Amateure gehören, sind vernarrt in Präzisionskameras, funkelnde Objektive, Feinkornentwickler usw. Sie haben die beste Ausrüstung, das letzte Kameramodell, die lichtstärksten Objektive und alles nur erdenkbare Zubehör. […] Außerdem sind sie genau auf dem laufenden über die Vor- und Nachteile der verschiedenen „Systemkameras“ und geben ihre eigene Kamera regelmäßig in Zahlung für das jeweils neuste Modell […]. Aber sie haben oft keine Ahnung, was sie überhaupt fotografieren sollen, und machen selten Aufnahmen, die der Mühe wert sind.“ Ich sehe das so: die für uns hilfreiche Technik kommt Huckepack auf dem "schneller, höher, weiter" Bereich der Technik. Und wenn die Technofreaks nicht jedes Megapixel begeistert feiern und kaufen würden, könnten die wirklich netten Goodies auch nicht gebaut werden. Wir befinden uns ist einer symbiotischen Beziehung zu denen (oder vielleicht auch in einer parasitären, denn wir brauchen die Kaufkraft von denen, die aber brauchen uns nicht ) Ich hoffe, dass das so weitergeht mit der Entwicklung, denn dann steigt die Hoffnung, dass irgendwann die Hersteller auch noch auf die Idee kommen, dass man an kleine Kameras trotzdem bequeme Griffe schrauben kann und dass die Kamera nicht explodiert, wenn man genügend Rädchen und gut erreichbare Bedienelemente vorsieht, die man als Kunde auch noch selbst cusomizen kann. Ich habe sogar die vage Hoffnung, dass es einmal einen Griff geben wird, zu dem ich einfach meine Hand scannen lasse und der dann perfekt für meine Hand aus dem 3D Drucker kommt und an die Kamera geschraubt werden kann.... das wäre mir tatsächlich einen deutlichen Aufpreis wert. bearbeitet 8. Februar 2016 von nightstalker Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 8. Februar 2016 Autor Share #69 Geschrieben 8. Februar 2016 Ich habe sogar die vage Hoffnung, dass es einmal einen Griff geben wird, zu dem ich einfach meine Hand scannen lasse und der dann perfekt für meine Hand aus dem 3D Drucker kommt und an die Kamera geschraubt werden kann.... das wäre mir tatsächlich einen deutlichen Aufpreis wert. 3D-Drucker gibt es ja schon längst...sind halt noch etwas teuer. In der Autobranche sind lange optionale (natürlich aufpreispflichtige...) Ausstattungslisten schon lange gang und gäbe. Vielleicht gibt es das ja auch mal in der Fotobranche und jeder kann sich seine Konfiguration aus zig Optionen zusammenstellen, das wäre ansatzweise schon ein reizvoller Gedanke. Vielleicht eine weitere Nische im hochpreisigen High-End-Bereich? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Neto-Zeme Geschrieben 8. Februar 2016 Share #70 Geschrieben 8. Februar 2016 Wer das mag: bittesehr, gerne. Ich darf das für nicht sinnvoll halten. erst: also meiner Zeit damals, als Blogs vor ca. 6 Jahren hochkamen, war "Schreiberling" ein normales Wort dafür, was heutzutage "Blogger" heisst. Aber du hast Recht, anscheinend scheint das heute negativ aufgefasst zu werden. So war das nicht gemeint und ich möchte hiermit um Entschuldigung dafür bitten, denn meine Intention war nicht dich zu beleidigen. zu dem Anderen: ok dann hälst du es nicht für sinnvoll. Damit könnte die Diskussion dann auch schon beendet sein. Aber der "Nutzen", der sich aus der Technik ergibt kommt eben nur daher, weil es die leute kaufen. Die Kamerahersteller machen das nicht um ihrer Selbst willen oder weil sie Spaß am Forschen haben (was eine viel bessere Motivation wäre), nein, sondern weil sich das jemand kauft. Und das ist auch der Nutzen bzw. Sinn der Technik und das sogar in erster Linie, denn es schafft Profit und nur deshalb wird es entwickelt. Das ist so ein Punkt der hier gerne ausgeblendet wird, der aber das Haupttriebrad der ganzen Entwicklung ist und somit eben auch ihr Nutzen und daraus resultiert für den Käufer wiederrum sein Nutzen, weil er es haben will. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 8. Februar 2016 Share #71 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) Schon vor 20 Jahren haben einige bei technischen Geräten gesagt: Jetzt ist eine Entwicklung erreicht, die nicht mehr sinnvoll zu überbieten (toppen war damals noch nicht üblich) ist, jetzt reicht's. Dasselbe werde in 20 Jahren auch einige sagen, vielleicht dieselben. Wir sind hier im Systemkamera-Forum, nicht im Forum Bilder mit Systemkameras! Allgemeingültige Aussagen wie die von Feininger von vor 60 Jahren, von anderen immer wiederholt (und oft als eigene Idee ausgegeben) sind sehr schön und wahr. Aber in einem Kamerathread klingelt bei mir die Blabla-Glocke und bei Technik-Übertreiben-Lamento das Kennst-Du-doch-schon ewig-Geläut. In einem Kameraforum lese und schreibe ich lieber über neue Kameratechnik als über uralte bekannte Weisheiten. bearbeitet 8. Februar 2016 von Kleinkram floauso, Gienauer und Neto-Zeme haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 8. Februar 2016 Autor Share #72 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) In einem Kameraforum lese und schreibe ich lieber über neue Kameratechnik als über uralte bekannte Weisheiten. Das wird ja gerade auch in diesem Forum ausgiebig praktiziert. Jede noch so kleine technische Änderung, Innovation mag man ja nur selten sagen, wird in langen Threads zelebriert und unter allen möglichen Blickwinkeln ausdiskutiert. Gerade aus diesem Grund darf doch mal in jedem 1001. Thread auch ganz vorsichtig nach Sinn und Zweck gefragt werden bzw danach, ob all das was als "technische Revolution" vom Marketing angepriesen wird in der Praxis bei allen so ankommt. Und @Neto-Zeme: unzweifelhaft ist der Nutzen für Hersteller der Verkauf ihrer Produkte. Dass die Hersteller natürlich nach besten Kräften versuchen Bedarf und Begehrlichkeiten zu wecken selbst wenn der praktische Nutzen zweifelhaft ist, dürfte auch klar sein. Ein kritischer Verbraucher mag das hinterfragen. Es geht ja dabei nicht gegen technischen Fortschritt sondern doch wohl darum wie dieser definiert werden kann. Hersteller werden minimalste Leistungssteigerungen oder Features für die Bedarf erst geweckt werden muss immer als Sensation, Durchbruch und neue Dimension der Fotografie feiern. Da müssten beim kritischen und nüchternen User die Glocken läuten. Und nochmals ich sehe das so, eine ganze Reihe anderer Forenten sieht das ähnlich, andere sehen das nicht so. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Doch gerade in einem Forum dürfen diese unterschiedlichen Sichtweisen thematisiert werden ohne dass Teilnehmer mit anderer Meinung versuchen, das als unangebracht abzuwürgen. Ein Forum lebt von Toleranz und Meinungsvielfalt bearbeitet 8. Februar 2016 von Viewfinder Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 8. Februar 2016 Autor Share #73 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) Schon vor 20 Jahren haben einige bei technischen Geräten gesagt: Jetzt ist eine Entwicklung erreicht, die nicht mehr sinnvoll zu überbieten (toppen war damals noch nicht üblich) ist, jetzt reicht's. Dasselbe werde in 20 Jahren auch einige sagen, vielleicht dieselben. Gerade im Rückblick auf technische Entwicklungen ist es doch so, dass die wirklichen Meilensteine des technischen Fortschritts und die echten Paradigmenwechsel in den Anfangsjahren liegen und danach immer spärlicher werden. Und vieles, was in den späteren Phasen aus der Tagessicht dann noch an Weiterentwicklung stattfindet und als sensationell empfunden wird, relativiert sich aus der grossen, längerfristigen Retrospektive als marginal. Bis dann wieder mal ein richtiger "Paukenschlag" kommt... bearbeitet 8. Februar 2016 von Viewfinder Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Neto-Zeme Geschrieben 8. Februar 2016 Share #74 Geschrieben 8. Februar 2016 Da darfst du mich auch nicht falsch verstehen. Ich habe gar nicht den Drang der Technik hinterherzuhetzen obwohl ich selbst in der Optoelektronik arbeite. mein sprung war von einer EOS 300D zu einer NEX-5N und dann zu einer alpha7. da hat sich sehr viel getan und ich finde auch noch bei weitem nicht das Ende erreicht, sehe aber bei von mir als marginal eingeschätzten Änderungen (und da bin ich ja auch ganz bei dir), keinen Bedarf mir gleich was neues zu holen. Nur in 4-5 Jahren sicherlich schon wieder. Dann hat sich vllt. das Rauschverhalten weiter verbessert, neue Sensortechnologien sind präsent usw. usf. Für mich gibt es da kein greifbares Ende, bei dem ich sagen muss: hier ist Schluss. Und darüber hinaus sieht man ja in der DSLM-Design-Diskussion und woanders auch überall, dass die Useability durchgehend verbesserungswürdig ist.Dass ich halt sowas geschrieben hab, lag vor allem daran, dass es mir vorkam, als würde man wieder versuchen eine Manifestation einer allgemeingültigen Grundmeinung vorzunehmen und da läuten auch meine Alarmglocken Die anderen Alarmglocken läuten halt für dich, auch für mich, nur geht es hier um den bedarf für dich und mich selbst. Aber ein Unternehmen lebt nicht davon 5 jahre in Entwicklung zu stecken und währenddessen nichts zu verkaufen und das Unternehmen ist doch auch nicht schlecht, wenn es genau das tut. Natürlich preisen die das an und natürlich kaufen das Leute, sonst könntest du in 5 Jahren mit keiner neuen Technologie rechnen, so viel is jedenfalls sicher. Außer du entwickelst das als Hobby daheim, da wäre ich sogar dabei Ich bin durchaus auch ein kritischer Verbraucher, aber eben für meinen Bedarf und versuch das nicht als allgemeingültige Aussage aufzustellen (so wie es mir vorkam, was aber nun nach Klärung ja nicht so ist). Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Neto-Zeme Geschrieben 8. Februar 2016 Share #75 Geschrieben 8. Februar 2016 (bearbeitet) Gerade im Rückblick auf technische Entwicklungen ist es doch so, dass die wirklichen Meilensteine des technischen Fortschritts und die echten Paradigmenwechsel in den Anfangsjahren liegen und danach immer spärlicher werden. Und vieles, was in den späteren Phasen aus der Tagessicht dann noch an Weiterentwicklung stattfindet und als sensationell empfunden wird, relativiert sich aus der grossen, längerfristigen Retrospektive als marginal. Bis dann wieder mal ein richtiger "Paukenschlag" kommt... Dem würde ich jetzt aber teilweise widersprechen. Der Bajonett-verschluss bspweise war anfangs nur dazu gedacht ein Messer an einem Gewehr anzubringen und demzufolge nur eine weiterentwicklung der Waffe und wir benutzen den heute für alles. Damalige CMOS-Sensoren waren nahezu unbrauchbar, lediglich die Weiterentwicklung mit Mikrolinsen brachte dann den Durchbruch. Oder Beispiel anders herum: CMOS-Transistoren wurden schon vor den Bipolar-transistoren entwickelt, nur hat das richtige System zur Herstellung gefehlt, was erst mit Silizium zu gange kam. Und davon gibt's doch massig Beispiele, wenn man auch nur mal an die maxwell'schen Gleichungen denkt, die die Grundlage für Funk-übertragung sind und somit genauso nur eine Weiterentwicklung... Der Sprung vom ersten integrierten Schaltkreis zu heutigen CPUs ist ja gewiss nicht marginal und sogar hier könnte man eine direkte Weiterentwicklung sehen, wobei auch hier die Architektur durchgehend weiterentwickelt wurde. Und selbst ein modernes Gewehr basiert auf einer chinesischen Kanone von vor über 1000 Jahren. Setzt man hingegen auf komplette Technologie-Sprünge, die du hier sicherlich mit Paukenschlag meinst, sprich die Ablösung einer Grundtechnologie durch eine neue grundtechnologie, dann stimmt das schon. Bspweise eben die Ablösung des Films durch den Sensor, was Kodak den kopf gekostet hat, weil die zu sehr auf ihre Chemiker gehört haben, oder die Erfindung des Bootes vor jahrzehntausenden. oder die Nutzbarmachung von Elektrizität.... Aber bis keine neue Art von Sensor-Technologie kommt, die vor allem mit der gängigen Datenverarbeitung kompatibel ist, setze ich auf die so genannten "marginalen" Veränderungen. bearbeitet 8. Februar 2016 von Neto-Zeme Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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