Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Das würde die aktuellen Probleme mit Bildfeldwolbung und Verzeichnung und CA auch nicht lösen, sondern nur auf eine gekrümmte Oberfläche verlagern. Es müssten ja wieder alle Objektive für diese spezielle Krümmung gerechnet werden. Wer das für den Massenmarkt anfängt wird damit nicht glücklich, wage ich zu behaupten.

 

Die Flötenminox hatte in den ersten A und B eine gekrümmte Filmauflage, die durch die geschickte Konstruktion von Walter Zapp Ende der 30er gut herstellbar war. Mit einem besseren Objektiv haben sie darauf verzichtet, es brachte keinen Vorteil mehr.

Tja - dann bleibt wohl nur die Hoffnung auf den global shutter. Oder es fällt doch noch jemandem etwas ein, was wir heute noch gar nicht sehen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sie haben aber durch diese Kamera auch Aufmerksamkeit und viel Anerkennung bekommen. Viele haben sich die Systeme genauer angesehen und sind umgestiegen.

Ich glaube schon, dass die auch positive Synergieeffekte erzeugt hat.

.....

 

Das ist natürlich richtig.

Ingesamt macht die Summe der Verbesserungen es für mich auch interessant, mich langsam mal nach einem anderen Modell umzusehen. Manches klappt doch mit der E-PL7 besser als mit der E-M5.

 

Die Pen-F ist die erste, über die ich ernsthaft nachdenke. Mir gefallen die Pens einfach besser als die OM-Ds und diese hat einen Sucher. Mich interessiert es auch, ob es damit gelingt einen Schwarzweißmodus zu erzeugen, den ich ohne weitere Bearbeitungsschritte übernehmen könnte. In besonderen Aufnahmesituationen könnte ich ja immer noch das Raw verwenden.

 

Manches an dieser Kamera irritiert mich aber auch - z.B. die Riffel an Robins Finger, wenn er die Kamera hält. Kai berichtet das auch. Das wohl ziemlich gezahnte Rad sitzt wirklich genau auf dem Mittelfinger.

Die Kamera ist für MFT ja nicht gerade ein Winzling. Die kleine ist meine E-PL7, die Pen-F müsste meine E-M5 ersetzen. Jetzt handhabe ich es so, dass ich die kleinen Festbrennweiten an die Pen hänge und die größeren wie das 35-100/f2,8 an die OM-D. Ich liebäugle mit dem 12-40, was ja noch etwas größer ist.  Vielleicht will ich auch mal das Nocticron oder das 75mm...

Die Pen-F  hat keinen Grip, das macht sie für die kleinen Objektive geeignet, aber dafür habe ich schon die relativ neue E-PL7. Wie das mit dem Handling der etwas schwereren Gläser ist? Ich weiß, dass es einen optional zu kaufen gibt, aber das kostet dann nochmal und verschandelt die Kamera.

 

Das sind so meine Überlegungen. Ich würde sie gerne mal ein Wochenende ausprobieren, ob sie mir taugt..  :)

bearbeitet von Karen
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Och, den Herstellern (insbesondere Olympus) fällt immer etwas ein, das nicht nur bestehende Funktionen maximiert (mehr Megapixel, noch schnellerer ultimativer AF, noch schnellerer Serienbildgeschwindigkeit), siehe PEN F.

 

Es wird aber Zeit, dass die DSLM Hersteller an der Betriebszeit bzw. Batterielaufzeit arbeiten.

bearbeitet von tgutgu
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

 

Tja - dann bleibt wohl nur die Hoffnung auf den global shutter. Oder es fällt doch noch jemandem etwas ein, was wir heute noch gar nicht sehen.

Der kommt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Vielleicht sogar umschaltbar zwischen rolling Shutter und global Shutter, wobei der langsamere rolling Shutter ca. 1 Stufe weniger rauscht (das Ausleserauschen ist abhängig von der Auslesefrequenz).

Die Technologie gibt es schon längst, nur noch nicht im Massenmarkt:

KB:

http://www.cmosis.com/products/product_detail/cmv20000

http://www.cmosis.com/?ACT=52&key=RVhYcHJTS29mcmdGWGVqbGE1Q0ZEN0s3QmJZRERKRFhoZDhvM201T2cweTd1MmY2VHArRGUwcFgvVG9ZVVpRMWw5RmhCNjgxRFNBYW9tdnhTY0xvMUE9PQ==

APS:

http://www.cmosis.com/products/product_detail/cmv12000

4/3:

http://www.cmosis.com/products/product_detail/cmv8000

 

bearbeitet von wolfgang_r
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

die nächste grosse Aufgabe wird 

 

a ) die extreme Erhöhung der Auflösung sein

 

b ) das Umdenken, diese nicht voll auszugeben, sondern heruntergerechnet

 

c ) das Verständnis bei den Leuten, dass es vollkommen egal ist, wie hoch ein Sensor auflöst, weil es auf das Ergebnis ankommt (ähnlich wie damals beim Film

 

 

Warum sehe ich das so?

 

 

Weil das einzige grosse Manko, das noch nicht sinnvoll gelöst ist, die Farbauflösung ist.

 

Man kann nun an Techniken wie dem Foveon weiterforschen, die in der Praxis nur für eine Nische der Fotografie tauglich sind (weil ein Teil des Lichtes immer stark gedämpft aufgenommen wird, dadurch dass die Schicht unter den anderen liegt), oder man akzeptiert die Beschränkung und macht sich einfach die Masse zunutze.

 

Ein 100MP Bild, das auf 24 MP mit voller Farbauflösung heruntergerechnet wird ... dabei ist es egal, ob das Objektiv das noch voll auflösen kann, hauptsache die Auflösung reicht um die Farben einigermassen vollständig abzutasten und dann durch herunterrechnen und Interpolation in jedes ausgegebenen Pixel zu verpacken.

 

Dabei wären natürlich auch andere Techniken denkbar, doch wieso, wenn man das auch einfach mit der vorhandenen Technik und simpler (naja, sagt sich so leicht ;) ) Auflösungserhöung Kameraseitig in den Griff bekommen lässt?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich neige ja immer   etwas zu der Meinung, dass es anspruchsvoller ist, ein Jpeg so zu erzeugen, dass die Bea entfallen kann, als sich nachher die Raws zurechtzubügeln,  dass eher das Jpeg etwas ist, für Leute die fotografieren können und Raw für die, die nachher korrigieren müssen ;)

Nur damit es hier nicht so aussieht, als würde dem niemand widersprechen ;)

 

Das kommt ganz darauf an, was man unter "fotografieren können" versteht. Wenn man damit das Technische an der Fotografie meint, mithin die technisch-handwerklichen Einstellarbeiten fehlerfrei erledigen zu können, sprich die Kamera gerade zu halten, schon bei der Aufnahme für einen korrekten Weißabgleich zu sorgen, Ausschnitt, Belichtung und Tonwertkurve, sofern an an der Kamera überhaupt variierbar, so hinzubekommen, dass keine Nachkorrekturen mehr erforderlich sind, dann mag man das so sehen.

 

Wenn man unter "fotografieren können" aber eher das Inhaltlich-Künstlerische, das Bildhafte versteht, das fotografische Sehen und die Bildgestaltung, das Erkennen eines Motivs und die Motivwahl, die Perspektivwahl, die Lichtgestaltung, das Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Sein und das Im-richtigen-Moment-Auslösen, dann ist das JPEG nicht die "anspruchsvollere" Variante, sondern die, die dem "Könner" bloß vermeidbare technische Hindernisse in den Weg legt.

 

Nichtsdestotrotz kann das JPEG-Fotografieren und das Wissen darum, nachher nicht über das Maß an Bearbeitungsmöglichkeiten zu verfügen wie beim Raw, aber natürlich auch mal ein bewusst eingesetzter Anreiz sein, wenn man zum Fotografieren loszieht. Wenn ich sowas mal will, gehe ich persönlich aber noch einen Schritt weiter und lege einen Diafilm in eine meiner alten SLRs ein. :)

 

Dass ich mir manchmal die alte analoge Zeit wieder zurückwünsche, weil mir, egal ob JPEG oder Raw, das Sortieren und Nachbearbeiten am PC regelmäßig mehr Zeit abverlangt, als mir als Vollzeiterwerbstätigem schmerzlos abgeht, und vor allem mehr Zeit als das Bildersortieren damals, ist wiederum eine anderer Aspekt des Themas. Ich habe für mich allerdings festgestellt, dass das Raw dabei nicht der entscheidende Zeitfaktor ist. Viele Raws kommen bei mir nahezu unbearbeitet aus dem Konverter...

 

Schöne Grüße,

Robert

bearbeitet von Rob. S.
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nur damit es hier nicht so aussieht, als würde dem niemand widersprechen ;)

 

A: Das kommt ganz darauf an, was man unter "fotografieren können" versteht. Wenn man damit das Technische an der Fotografie meint, mithin die technisch-handwerklichen Einstellarbeiten fehlerfrei erledigen zu können, sprich die Kamera gerade zu halten, schon bei der Aufnahme für einen korrekten Weißabgleich zu sorgen, Ausschnitt, Belichtung und Tonwertkurve, sofern an an der Kamera überhaupt variierbar, so hinzubekommen, dass keine Nachkorrekturen mehr erforderlich sind, dann mag man das so sehen.

 

B: Wenn man unter "fotografieren können" aber eher das Inhaltlich-Künstlerische, das Bildhafte versteht, das fotografische Sehen und die Bildgestaltung, das Erkennen eines Motivs und die Motivwahl, die Perspektivwahl, die Lichtgestaltung, das Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Sein und das Im-richtigen-Moment-Auslösen,

 

.....

 

C: dann ist das JPEG nicht die "anspruchsvollere" Variante, sondern die, die dem "Könner" bloß vermeidbare technische Hindernisse in den Weg legt.

 

(...)

 

D: Viele Raws kommen bei mir nahezu unbearbeitet aus dem Konverter...

Schöne Grüße,

Robert

 

A: -> ist das Handwerk beim "fotografieren können".

B: -> ist die Gestaltung beim "fotografieren können".

C: -> ist das, was bei A. und B: heraus kommt.

 

D: -> ist dann nichts anderes als C:

 

Stimmt A: und B:, dann kommt nach der Bearbeitung nichts besseres heraus.

Ausnahme: Nachträgliche Reparatur von Fehlern oder "nicht möglich gewesen" in A. und/oder B: oder absichtliche Veränderung des Bildes mit künstlerischem/gestalterischem Hintergrund.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nur damit es hier nicht so aussieht, als würde dem niemand widersprechen ;)

...

Wenn man unter "fotografieren können" aber eher das Inhaltlich-Künstlerische, das Bildhafte versteht, das fotografische Sehen und die Bildgestaltung, das Erkennen eines Motivs und die Motivwahl, die Perspektivwahl, die Lichtgestaltung, das Zur-richtigen-Zeit-am-richtigen-Ort-Sein und das Im-richtigen-Moment-Auslösen, dann ist das JPEG nicht die "anspruchsvollere" Variante, sondern die, die dem "Könner" bloß vermeidbare technische Hindernisse in den Weg legt. ...

 

Nichtsdestotrotz kann das JPEG-Fotografieren und das Wissen darum, nachher nicht über das Maß an Bearbeitungsmöglichkeiten zu verfügen wie beim Raw, aber natürlich auch mal ein bewusst eingesetzter Anreiz sein, wenn man zum Fotografieren loszieht. Wenn ich sowas mal will, gehe ich persönlich aber noch einen Schritt weiter und lege einen Diafilm in eine meiner alten SLRs ein. :)

 

Robert

 

Ich sehe jetzt nicht, was das fotografische Sehen, die Bildgestaltung, das Erkennen des Motivs und die Motivwahl, Perspektive usw nun mit Raw oder Jpeg zu tun hat. Am besten kann man doch das alles vor Ort erkennen und nicht unbedingt nachher am Rechner. Vielleicht ist das im richtigen Moment auslösen manchmal schwierig, weil der bewusste Jpeg-Fotografierer da möglicherweise noch mit seinen Einstellungen beschäft sein könnte. :)

 

Wie schon gesagt, ich nehme auch meistens die Raws, fände es aber reizvoll, öfters bei meinen Bilder schon bei der Aufnahme alles zu berücksichtigen. Und viele bleiben bei mir auch nahezu unbearbeitet. Ich lege auch gerne mal einen Film ein, das ist aber etwas anderes. Die heutigen Kameras bieten Möglichkeiten in ihren Einstellungen, die Film nicht hatte, z.B. die Gradationskurve anzupassen, Tiefen aufzuhellen, Lichter abzudunkeln. Ich kann auch einstellen, wie stark ich den Kontrast haben möchte, ob ich lieber ein scharfes oder eher ein weiches Bild will. Ausnahmen sind High-Iso- Aufnahmen, auch wenn der Dynamikumfang sehr groß ist, klappt es mit dem Raw besser.

 

Ich halte es für Geschmacksache, ob das einer schon bei der Aufnahme tut oder nachher am PC. Beim ersten dauert der Prozess des Fotografierens halt länger und verlangt da viel mehr Sorgfalt. Zweifelsohne verwenden die meisten Amateure Raw und nicht Jpeg - das weiß ich auch. Aber was das jetzt dem Inhaltlich-Künstlerischen und dem Bildhaften zu tun hat, was einer nimmt, erschließt sich mir nicht.

 

Übrigens haben durchaus auch Jpegs ein Potential zu Bearbeitung.

 

PS: Eine Ausnahme sehe ich auch bei Schwarzweißaufnahmen. Analog hatte man die Möglichkeit durch die Filmwahl Einfluss zu nehmen. Da sind bis jetzt die Möglichkeiten bei Jpeg gering, aber das scheint sich ja nun mit der Pen F zu ändern...

bearbeitet von Karen
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

... Ich neige ja immer etwas zu der Meinung, dass es anspruchsvoller ist, ein Jpeg so zu erzeugen, dass die Bea entfallen kann, als sich nachher die Raws zurechtzubügeln, dass eher das Jpeg etwas ist, für Leute die fotografieren können und Raw für die, die nachher korrigieren müssen ;)

High-ISO-Bea klappt im Raw aber einfach besser. Das ist ein Punkt, wo ich ein wenig enttäuscht bin, dass da die Performance wohl kaum besser zu sein scheint, als bei denen, die ich schon habe.

.....

Ich habe diese Beobachtung auch gemacht. Beim Fotografieren habe ich eh Zeit und je intensiver ich mich mit den Einstellungen beschäftige, desto besser ist das Ergebnis und desto weniger vermisse/benötige ich raw, weil ich schlichtweg nichts "retten" muss.

Habe diverse raw Konverter, aber wenn es nicht gerade High ISO ist, sind die Ergebnisse selten besser als sooc jpgs . Insofern ist es mittlerweile auch ein Kaufkriterium geworden was die jpg Ausgabe angelangt.

Zu Analogzeiten musste man sich auch vor der Aufnahme mit der Kamera beschäftigen und die passenden Einstellungen wählen.

Uiii... jetzt aber schnell wieder btt

bearbeitet von scuidgy
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

A: -> ist das Handwerk beim "fotografieren können".

B: -> ist die Gestaltung beim "fotografieren können".

C: -> ist das, was bei A. und B: heraus kommt.

 

D: -> ist dann nichts anderes als C:

 

Stimmt A: und B:, dann kommt nach der Bearbeitung nichts besseres heraus.

Ausnahme: Nachträgliche Reparatur von Fehlern oder "nicht möglich gewesen" in A. und/oder B: oder absichtliche Veränderung des Bildes mit künstlerischem/gestalterischem Hintergrund.

Ganz so einfach ist das nicht. A und B sind nicht voneinander unabhängig, und auch nicht gleich bedeutend (jedenfalls für mich nicht). Und wenn man fürs Fotografieren ein Verfahren wählt, das einem Punkt A umständlicher und zeitaufwändiger werden lässt als nötig, und zumindest teilweise ohne Not vor Punkt B stellt, dann erschwert diese Methode den Punkt B. Im ungünstigsten Extremfall verhindert sie das Zustandekommen eines Bildes, das womöglich perfekt hätte werden können, nur weil man im entscheidenden Moment mit technischen Einstellarbeiten beschäftigt war, für deren Vorab-Erledigung es keine fotografisch-technische Notwendigkeit gibt (z.B. Weißabgleich, Tonwertkurve).

 

Und das ist auch keine bloße "Reparatur", das sind notwendige Einstellungen, die man entweder vorher festlegen kann, wenn man sich statt mit dem Motiv und der Umgebung und der Situation lieber mit der Technik beschäftigt ;) – oder eben nachher, in aller Ruhe, ohne dass das für den Vorgang de facto unnötige Vorab-Fummeln an Rädchen und Knöpfchen und Menüs zwischen einem selbst und dem Bild steht.

 

Ich sehe jetzt nicht, was das fotografische Sehen, die Bildgestaltung, das Erkennen des Motivs und die Motivwahl, Perspektive usw nun mit Raw oder Jpeg zu tun hat. Am besten kann man doch das alles vor Ort erkennen und nicht unbedingt nachher am Rechner. Vielleicht ist das im richtigen Moment auslösen manchmal schwierig, weil der bewusste Jpeg-Fotografierer da möglicherweise noch mit seinen Einstellungen beschäft sein könnte. :)

Eben! Und ich denke auch nicht, dass man das an der Kamera besser kann. Man will ja nicht, dass das Bild nur in dem Moment auf dem Kameradisplay so aussieht, wie man sich das vorstellt, sondern es soll später so aussehen. Das lässt sich am PC mit etwas Abstand grundsätzlich besser hinbekommen, wegen den besseren Werkzeugen, aber auch gerade wegen dem Abstand.

 

Ich halte es für Geschmacksache, ob das einer schon bei der Aufnahme tut oder nachher am PC. Beim ersten dauert der Prozess des Fotografierens halt länger und verlangt da viel mehr Sorgfalt. Zweifelsohne verwenden die meisten Amateure Raw und nicht Jpeg

Ich nehme an, du meinst umgekehrt. Ich finde den Aspekt hier aber auch gar nicht von Belang.

 

- das weiß ich auch. Aber was das jetzt dem Inhaltlich-Künstlerischen und dem Bildhaften zu tun hat, was einer nimmt, erschließt sich mir nicht.

Bloßes Handwerk, das sich (mindestens) verlustfrei in die Nachbearbeitung verlegen lässt, steht dem inhaltlich und gestalterisch guten Bild im Zweifelsfall im Weg, wenn man seine Erledigung zur Voraussetzung des technisch guten Bildes macht, bevor der Auslöser gedrückt wird. Ich kann mich viel befreiter auf Inhalt, Motiv, Perspektive konzentrieren, wenn ich mich nicht vorher um überflüssige technische Einstellungen kümmern muss.

 

Schöne Grüße,

Robert

bearbeitet von Rob. S.
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

A: -> ist das Handwerk beim "fotografieren können".

B: -> ist die Gestaltung beim "fotografieren können".

C: -> ist das, was bei A. und B: heraus kommt.

 

D: -> ist dann nichts anderes als C:

 

Stimmt A: und B:, dann kommt nach der Bearbeitung nichts besseres heraus.

Ausnahme: Nachträgliche Reparatur von Fehlern oder "nicht möglich gewesen" in A. und/oder B: oder absichtliche Veränderung des Bildes mit künstlerischem/gestalterischem Hintergrund.

 

 

Und am Ende stehen dann die ganz großen Kunstwerke vermutlich unter E     :) 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Rob. S.: ich meine es schon so rum - in den Fotoforen wird ja immer wieder von den Usern betont, dass sie mit Raw fotografieren...

 

Ist hier aber wirklich nicht von Belang. Und Raw vs Jpeg auch nicht das Thema des Threads... oder doch? Olympus hat jedenfalls gerade eine Kamera vorgestellt, die besonders der Jpeg-Fotografie neue Gestaltungswege eröffnen soll. Für Dich ist die wohl dann nichts ;-)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Olympus bietet als Bonus die Kreativität in der Einstellung an der Kamera.

Knöpfchen drücken, Rädchen drehen usw...

Jedes Smartphone hat auch APPS zum aufpeppen, ohne geht's nicht mehr. Also ein nice to have.

Man kann es auch abschalten, aber

wer das nicht braucht hat mindestens ein Rad zu viel an der Kamera.

Einen funktionierenden AFC finde ich wertvoller, an jeder Kamera.

 

mfg

e.l.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Rob. S.: ich meine es schon so rum - in den Fotoforen wird ja immer wieder von den Usern betont, dass sie mit Raw fotografieren...

 

Ist hier aber wirklich nicht von Belang. Und Raw vs Jpeg auch nicht das Thema des Threads... oder doch? Olympus hat jedenfalls gerade eine Kamera vorgestellt, die besonders der Jpeg-Fotografie neue Gestaltungswege eröffnen soll. Für Dich ist die wohl dann nichts ;-)

Das ist wahr! Wobei mich ausufernde JPEG-Optionen einer Kamera (oder was auch immer an Funktionen eingebaut wird, das ich nicht brauche) auch nicht unbedingt stören, solange sie mir als Raw-Fotograf nicht im Weg stehen. Bei der PEN-F kommt noch einiges anderes dazu, weswegen sie nichts für mich ist. So hübsch sie irgendwie auch ist, und so nett sie als Zweitkamera fürs Minimalgepäck mit ein, zwei kleinen Festbrennweiten auch wäre; spätestens beim Preis muss ich dann doch abwinken.

 

Für meine Zwecke bin ich mit der E-M1 doch noch besser bedient, und ich habe da auch überhaupt keinen "Leidensdruck", dass ich unbedingt so bald wie möglich etwas noch Besseres bräuchte. Die Zeit, dass ich jedem neuen Modell entgegengefiebert hätte, weil mir am Vorhandenen noch zuviel gefehlt hätte, ist jetzt aber ohnehin schon seit Jahren vorbei.

 

(Ich wollte mich in der Raw-JPEG-Diskussion eigentlich auch gar nicht auf eine der beiden Seiten schlagen, beide Optionen haben ihre volle Berechtigung – ich wollte nur der Behauptung widersprechen, dass JPEG-Fotografie anspruchsvoller sei. Das ist sie nur dann, wenn man unnötiges Verkomplizieren der Aufnahmevorbereitung und damit der Aufnahme durch rein technische Dinge, die genausogut oder sogar besser im Postprocessing erledigt werden können, mit "Anspruch" verwechselt. ;))

bearbeitet von Rob. S.
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gut, die PEN F bringt einige nette Gestaltungsmöglichkeiten für JPEG Fotografen, sowie ein explizites Belichtungskorrekturrad.

 

Die PEN F reizt mich nicht so, dass ich sie kaufen würde. Was ich aber hoffe, ist dass die E-M1II zumindest davon nichts übernimmt, sondern die freie Konfigurierbarkeit der Wahlräder (gerne auch drei davon) beibehält, insbesondere auch die Knöpfe auf der Vorderseite.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ganz so einfach ist das nicht. A und B sind nicht voneinander unabhängig, und auch nicht gleich bedeutend (jedenfalls für mich nicht). Und wenn man fürs Fotografieren ein Verfahren wählt, das einem Punkt A umständlicher und zeitaufwändiger werden lässt als nötig, und zumindest teilweise ohne Not vor Punkt B stellt, dann erschwert diese Methode den Punkt B. Im ungünstigsten Extremfall verhindert sie das Zustandekommen eines Bildes, das womöglich perfekt hätte werden können, nur weil man im entscheidenden Moment mit technischen Einstellarbeiten beschäftigt war, für deren Vorab-Erledigung es keine fotografisch-technische Notwendigkeit gibt (z.B. Weißabgleich, Tonwertkurve).

 

(...)

Schöne Grüße,

Robert

 

Das finde ich interessant. Hier hast Du mit anderen Worten das gleiche geschrieben wie ich in Kurzform in #585. :)

Siehe "Ausnahme".

 

Ich speichere IMMER das RAW mit! Leider belegt das den doppelten Platz wie die JPG, und das mit nur 5% Effizienz.

In weitaus den meisten Fällen (geschätzt 95%) beschränkt sich die Nachbehandlung auf Beschneiden und Ausrichten und dafür bracht man kein RAW.

Wieder eine Ausnahme: Infrarotfotografie. Das geht nur mit den RAW-Daten zu machen und dabei ist mein RAW-Bearbeitungsanteil dann auch 100%.

 

Zumindest mit Oly-Kameras ist heute direkt in der Kamera für jeden selbst schon einiges mehr möglich, als man zu Analogzeiten für viel Geld im Labor hat machen lassen müssen oder selbst mit viel Aufwand und Dreck im blockierten Badezimmer selbst gemacht hat und dann meist auch nur in SW. Außerdem kann jede Oly aus dem RAW mehrere JPG mit veränderten Einstellungen nachträglich erstellen. Drücke bei der Rückschau mal die OK-Taste.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, die Möglichkeit kenne ich. Ist mir aber an der Kamera zu fummelig...

 

Und Platzprobleme kenne ich keine; bei aktuellen Preisen für Speicherkarten, SSDs und Festplatten (4 TB unter 120 Euro) ist Specherplatz-"Effizienz" für mich auch kein Kriterium, ich gestatte solchen Erwägungen keinen Einfluss darauf, wie ich fotografieren möchte... Dass Nachbehandlung meist nur Beschneiden und Ausrichten ist, ist für mich ein Argument für Raw, denn das bedeutet, dass Sortieren und Nachbearbeiten entgegen verbreiteter Vorurteile mit dem Raw nicht oder kaum aufwändiger ist als beim JPEG. Und auch wenn man vorher alles richtig gemacht hat – man wird auch das JPEG nachher doch sehr oft nochmal anfassen. Da kann man, so sehe ich's jedenfalls, auch gleich alles, was schnell und verlustlos oder sogar besser am Raw geht, auf die Nachbearbeitung verschieben...

 

Aber wie gesagt, ich wollte mich hier eigentlich gar nicht grundsätzlich gegen die JPEG-Methode positionieren oder die Raw-Aufnahme als die einzig seriöse hinstellen, sondern der Aussage widersprechen, dass die JPEG-Herangehensweise die anspruchsvollere wäre, nur weil sie den Moment der Aufnahme technisch verkompliziert.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe den Eindruck, Du hast bei meiner Aussage das hier   ;)  übersehen? Ich hatte das bewusst überspitzt formuliert, weil ich weiß, dass hier fast alle die Raws nehmen und Jpegfotografie bei ambitionierten Hobbyfotografen als

etwas für Knipser gilt. Und da denke ich, ganz so ist es nicht.

 

Ich nehme meistens das Raw, in den meisten Fällen könnte ich das Jpeg aber auch nehmen, dass sich in LR  ebenfalls gut und verlustfrei bearbeiten lässt und es ist eigentlich egal.

Die Ausnahmen haben wir genannt, sicher braucht z.B. auch Acahaya für ihre Werke ein Raw, auch zu Aufnahmen, wie Philipp sie häufig zeigt, ist Raw erforderlich. Wo deutlich eingegriffen werden muss, bleibt Raw die Wahl. Kleinere Veränderungen funktionieren im Jpeg genauso.

 

Mich interessieren bei der Pen F bei dem Kreativrad vor allem die SW-Möglichkeiten. Das würde ich gerne ausprobieren, ob sich damit einige Presets erstellen lassen, die ich gerne verwende und ich mir den Weg über Silver Efex sparen könnte. Im Gegensatz zu Thomas wünsche ich mir, dass Olympus das bei anderen Modellen dann auch anbietet. Die Artfilter verwende ich fast nie, würde denen aber mehr eine Chance geben, wenn ich sie modifizieren könnte, damit meine ich vor allem, den Grad ihrer Wirkung beeinflussen. So wie jetzt sind sie mir meistens zu heftig. Ich habe aber noch nirgendwo gelesen, dass das geht, nur dass man schneller durch die verschiedenen Filter kommt. Aber bei Farbe ist mir das nicht so wichtig.

bearbeitet von Karen
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Die PEN F reizt mich nicht so, dass ich sie kaufen würde. Was ich aber hoffe, ist dass die E-M1II zumindest davon nichts übernimmt, sondern die freie Konfigurierbarkeit der Wahlräder (gerne auch drei davon) beibehält, insbesondere auch die Knöpfe auf der Vorderseite.

Hier wird u. U. etwas falsch verstanden. Die PEN F ist ganz sicher kein Nachfolgemodell der E-M1 und auch kein E-M1 Ersatz. Eine PEN hat man wohl eher parallel zu einer E-M1.

 

Könnte mir vorstellen der  Retro Ansatz ist nicht für den Technik Freak gedacht, der 9 Bilder pro Sekunde für unerlässlich hält und auch noch seine Haustiere mit 4, 5 oder 6 k filmen will. Das wäre übrigens mein Kritikpunkt an der PEN F, nämlich dass man mit dem Teil überhaupt filmen kann.

 

Wenn ich die PEN F sehe, dann denke ich an Entschleunigung und nicht an Touch Displays (Ja, hat sie ich weiß. Wer`s braucht), Photo Stacking und den ganzen anderen Kram. Ein Oly 40-150 2,8 Pro an dieser Kamera wäre für mich ein Unding. Das geht an einer E-M1 (mit Handgriff), aber an einer PEN ????

 

Hier gehören das metallfarbene 75 1,8 bzw. die anderen metallfarbenen (möglichst auch aus Metal und nicht silbernem Kunststoff)  Oly Objektive angeflanscht.

 

Ich könnte mir vorstellen wer eine GX8 für eine schöne Kamera hält, der kann mit der PEN F wenig anfangen. Umgekehrt geht es mir so, dass ich das PEN F Gehäuse optisch für sehr gelungen halte, aber das der GX 8 für ein absolutes no go. Über Geschmack sollte man nicht streiten, ich würde aber trotzdem meinen wer den hat, der  liebäugelt eher mit der PEN F.

 

Ich bin sehr zuversichtlich, dass die in diesem Gehäuse werkelnde Technik mehr als 90 % meiner photographischen Ansprüche genügt und das bei einem grandiosen Erscheinungsbild. Eine Diva ....., die wie jede Diva Ihren Preis hat.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe den Eindruck, Du hast bei meiner Aussage das hier   ;)  übersehen?

Sagen wir es so: ich habe mich von deiner Provokation provozieren lassen, obwohl du mit dem Smiley so getan hast, als wolltest du sie damit entschärfen ;-)

 

Ich hatte das bewusst überspitzt formuliert, weil ich weiß, dass hier fast alle die Raws nehmen und Jpegfotografie bei ambitionierten Hobbyfotografen als etwas für Knipser gilt. Und da denke ich, ganz so ist es nicht.

Soweit würde ich auch gar nicht widersprechen wollen.

 

Wobei:

 

Ich nehme meistens das Raw, in den meisten Fällen könnte ich das Jpeg aber auch nehmen, dass sich in LR  ebenfalls gut und verlustfrei bearbeiten lässt und es ist eigentlich egal.

Ganz "verlustfrei" sicher nicht. Dass jedes erneute Speichern eines geänderten JPEGs Details zerstört und Artefakte verstärkt, kann auch LR nicht verhindern. Ich stimme zu, dass das beim ersten Neuspeichern eines in hoher Qualität vorliegenden JPEG noch nicht deutlich werden muss.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ganz "verlustfrei" sicher nicht. Dass jedes erneute Speichern eines geänderten JPEGs Details zerstört und Artefakte verstärkt, kann auch LR nicht verhindern. Ich stimme zu, dass das beim ersten Neuspeichern eines in hoher Qualität vorliegenden JPEG noch nicht deutlich werden muss.

 

Aber das Raw speichere ich ja auch als Jpeg, wenn ich es weiterverwenden will - okay, es ist 1x weniger, weil es als verlustfreie Datei hochgeladen wird. Wenn ich das Bild aus dem Jpeg neu verwenden will, gehe ich immer vom zuerst abgespeicherten aus oder wenn ich noch etwas ändere, dann in der ursprünglichen Datei in der LR-Bibliothek, wenn ich es z.B. in NIK weiter bearbeiten möchte lade ich es dort in der Regel aus LR als verlustfreies TIFF. Ich nehme grundsätzlich mit LSF+Raw auf. Die Jpeg-Datei ist dann etwa 1/3 kleiner. Natürlich ist das Verlust, aber der ist mir in der Praxis noch nicht als relevant aufgefallen, auch nicht bei großformatigen Ausbelichtungen.

 

Zum Glück kann das ja jeder machen, wie er gerne möchte :)

bearbeitet von Karen
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...