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Das ist eine Frage, die mich schon oft beschäftigt hat... nicht, weil ich nicht weiss, wie ich eine Systemkamera halten soll, sondern, weil die Meinungen darüber wohl stark auseinander gehen. Es gibt wohl 2 Extrem-Positionen hier:

 

1) Ich brauche einen grossen, griffigen Body

o und je grösser das Objektiv, desto grössser/griffiger

o ein Zusatzgriff sollte auch unbedingt dran sein

o bei grossem Objektiv wird mir das zu kopflastig

 

2) die Gehäusegrösse ist mir so was von egal (meine eigene Einstellung übrigens)

o ich halte und trage die Kamera doch nicht am Body, sondern am Objektiv

o den Body brauche ich nur zur Bedienung, nicht zum halten / tragen / ausbalancieren

 

Da man die Argumente von Position 1) fast in jedem Thread liesst, hier auch mal ein paar Zitate zu Position 2) von einigen Usern hier:

 

o MissC: "... verstehe ich manchmal nicht so recht, was man immer so sehr festhalten muss. Meine Systemkameras.... halte und trage ich am Objektiv. Bei sehr kleinem Objektiv liegt dann halt auch noch ein Teil des Kameragehäuses mit in der Handfläche. Beim Fotografieren halte ich mit der linken Hand das Gewicht und mit der rechten werden nur Rädchen gedreht, Knöpfe gedrückt und ausgelöst, da muss ich auch nichts festhalten"

 

o kirschm (ich handhabe es so wie MissC): "Selbst meine PL7 dürfte mit Oly75-300 gerne noch kleiner sein... ein Universal-Griff (zum Halten, Tragen, Ausbalancieren, Stützen, etc.) ist ja immer dabei: das Objektiv... und bei kleineren Kombinationen der Bereich zwischen Objektiv und Body..."

 

o Kleinkram: "Finde ich auch. Je größer das Objektiv an der Kleinen, umso besser ist die Kombination zu halten, besonders bei Sucherkameras."

 

Meine dumme Frage: warum gibt es diese beiden Extrempositionen? Warum macht es Position 1) nicht wie 2), so dass die Bodygrösse dann nur noch Geschmacksache / Haptik wäre, aber bzgl. der Objektive doch eigentlich egal?

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Ich finde mich irgendwo dazwischen:

 

Beim Fotografieren selbst ist mir die Gehäusegröße relativ egal, solange sie nicht zu fummelig ausfällt. Muss noch angenehm bedienbar sein und darf nicht aus der Hand rutschen. Gilt auch für Kombinationen mit "unverhältnismässig" ausladenden Objektiven. Gehalten wird fast ausschließlich mit der linken Hand am Objektiv (+ eventueller Fokussierung), bedient mit der rechten Hand am Gehäuse, welche lediglich noch zusätzlich stabilisiert jedoch praktisch kein Gewicht mehr trägt.

 

In der Zeit zwischen dem Fotografieren (nicht gerade unbeträchtlich), halte ich die Kombi jedoch so gut wie immer nur mit der rechten Hand am Gehäuse, also dem mehr oder weniger ausgeprägten Griff. Zumindest wenn sie nicht frei an irgendeinem Gurt baumelt. Dabei empfinde ich kleine Gehäuse mit überproportional großen/schweren Objektiven als langfristig unangenehm, da zu verkrampft, zu halten.

 

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...In der Zeit zwischen dem Fotografieren (nicht gerade unbeträchtlich), halte ich die Kombi jedoch so gut wie immer nur mit der rechten Hand am Gehäuse, also dem mehr oder weniger ausgeprägten Griff....  Dabei empfinde ich kleine Gehäuse mit überproportional großen/schweren Objektiven als langfristig unangenehm, da zu verkrampft, zu halten.

 

Schon interessant, wie es jeder so macht... ich trage meine PL7 mit Oly75-300 'stundenlang' am Objektiv... Daumen und Zeigefinger als 'Klammerkreis' irgendwo beim Bajonett... Selbst früher mit griffigen Analog SLRs war das schon so...

bearbeitet von kirschm
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Schon interessant, wie es jeder so macht... ich trage meine PL7 mit Oly75-300 'stundenlang' am Objektiv... Daumen und Zeigefinger als 'Klammerkreis' irgendwo beim Bajonett... Selbst früher mit griffigen Analog SLRs war das schon so...

 

Wobei ich mit der Zeit zwischen dem Fotografieren eher jene des geringfügigen Ortswechsels, Suchen einer guten weiteren Aufnahmeposition, Warten auf fotografierenswerte "Pose" des Motivs, etc. meine und nicht die Zeit reinen Transports von Punkt A zu Punkt B. Bei Letzterem befindet sich die Kamera bei mir so gut wie nie in der Hand, sondern an einem Gurt oder in einer Tasche. Völlig unabhängig von der Größe.

bearbeitet von flyingrooster
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Ich habe seit meinen Anfängen in der analogen Zeit immer einen vernünftigen Griff geschätzt, früher per Winder, inzwischen oft als Akkugriff oder sonstiges Ansatzteil.

 

 

Gibts keinen Griff, hilft mir oft ein halfcase ... ganz ohne komme ich selten aus, eigentlich nur bei meiner K30 und der neuen FZ1000 reicht mir der Handgriff im Originalzustand.

 

 

Dass die Hersteller aber auch nicht kapieren, dass man den Griff nicht verkleinern muss, nur weil man die Kamera kleiner macht ....

 

1) schrumpft meine Hand nicht, wenn ich eine kleinere Kamera kaufe

 

 

und

 

2) bringts es meistens eh nichts, den Griff zu schrumpfen, weil das am weitesten vorstehende Teil nicht der Griff ist, sondern das Objektiv.

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...Dass die Hersteller aber auch nicht kapieren, dass man den Griff nicht verkleinern muss, nur weil man die Kamera kleiner macht ....

 

Wie gut, dass einige Hersteller kapieren, dass man - gerade bei einer sehr kompakten Kamera - den Griff maximal nur 'andeuten' sollte... Nur ne Kleine ohne Griff ist ne gute Kleine...

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Da müsste man noch unterscheiden.. nur die Größe macht´s ja nicht aus..

 

Wenn ich meine Nex-5R mit der E-P5 vergleiche, die sind in etwa gleich groß, ich muss sie aber völlig unterschiedlich halten.

 

Ich bevorzuge definitv einen (für mich) ausreichend großen Handgriff und den Auslöser vorne abgeschrägt auf dem Griffansatz. Das gibt wenn man sich mal die Hand mit der Kamera beim halten anschaut eine gerade und entspannte Linie. Geht man mit der Kamera runter wechselt der Auslöser zum Daumen, immernoch völlig entspannt.

 

Bei der E-P5 (und allen anderen Olys ohne Handgriff) muss ich die Kamera so halten das die Gurtöse zwischen Zeige- und Mittelfinger liegt. Schaut man sich das ganze wieder mit Handhaltung an, dann sieht das nicht nur verkrampft aus, sondern es ist auch. Sobald ich die Kamera tiefer als Kopfhöhe halte fängt das Handgelenk an zu knicken. Daumen auf den Auslöser beim tief halten geht auch nicht entspannt.

 

Zudem kann ich mit Handgriff die Kamera bei nichtnutzung einfach schön in der Hand Baumeln lassen.. ohne Handgriff hat man sie durchgehend verkrampft in der Hand..

 

Dazu kommt noch, mit Handgriff kann ich alle Knöpfe der Kamera einhändig bedienen. Ohne benötige ich für die meisten Knöpfe/Räder die zweite Hand damit mir die Kamera nicht runterfällt..

Und ja, ich stelle (z.B. auf Hochzeiten Partys etc..) oft die meisten dinge schonmal einhändig ein um möglichst dezent fotografieren zu können (oder einfach weil ich in der anderen Hand ein Bier habe :P )

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Wie gut, dass einige Hersteller kapieren, dass man - gerade bei einer sehr kompakten Kamera - den Griff maximal nur 'andeuten' sollte... Nur ne Kleine ohne Griff ist ne gute Kleine...

 

Dein Vorurteil kommt vermutlich daher das Du denkst eine Kamera ohne griff ist kleiner als eine mit Griff!? .. http://camerasize.com/compact/#369,565,452,ha,t

 

... OK, den Bier Aspekt habe ich bei meinen Kaufentscheidungen übersehen.

 

;)

bearbeitet von NEX-5togo
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... stattdessen laufe ich jetzt unruhig und schwitzend auf und ab und grüble über den Sinn des Lebens.

 

Aber doch wohl hoffentlich mit Kamera in der Hand, um deine Kameratragegewohnheit zu analysieren und wenigstens auf eine der elementarsten Fragen eine Antwort geben zu können...  :lol:

 

 

(Ehrlich, ich musste das gestern auch erst mal bewusst ausprobieren. Ich trage die Kameras wohl irgendwie schon reflexartig, dass ich gar nicht mehr darauf achte.. :rolleyes: )

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...Ehrlich, ich musste das gestern auch erst mal bewusst ausprobieren. Ich trage die Kameras wohl irgendwie schon reflexartig, dass ich gar nicht mehr darauf achte.. :rolleyes: )

 

Das ist wie Schlips binden... wenn ich mich drauf konzentriere, geht's net...

 

Habe eben mal die Kamera 'unbewusst reflexartig' gehalten / getragen... ist bei mir so, wie hier beschrieben... also Bodygrösse irrelevant... it's the lens that matters...

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Hallo zusammen,

 

solange ich mit Fotoausrüstung zu Fuß unterwegs bin, ist meine ideale Kamera die links im Foto gezeigte. :)

Wenn ich aber dann endgültig vor meinem Fotomotiv stehe, hätte ich doch oft lieber - allein aus haptischen Gründen - die rechts abgebildete. :rolleyes:

 

22608007yu.jpg

 

Leider verwandelt sich die kleine Kamera nicht in die große, sobald ich das gern möchte... und nach dem Fotografieren wieder zurück...

 

Gruß von

Axel

 

 

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Hallo zusammen,

 

solange ich mit Fotoausrüstung zu Fuß unterwegs bin, ist meine ideale Kamera die links im Foto gezeigte. :)

Wenn ich aber dann endgültig vor meinem Fotomotiv stehe, hätte ich doch oft lieber - allein aus haptischen Gründen - die rechts abgebildete. :rolleyes:

Leider verwandelt sich die kleine Kamera nicht in die große, sobald ich das gern möchte... und nach dem Fotografieren wieder zurück...

 

Gruß von

Axel

 

Die Fotografie, ein ewiger Kompromiss..

 

 

Gehöre übrigens auch zu den Leuten, die mit kleinen Kameras und einem dementsprechend kleinen Griff keine Probleme haben.

 

Habe für meine GX7 ziemlich schnell eine angenehme Haltung gefunden: Den kleinen Finger unter das Batteriefach, Ring und Mittelfinger an den (nicht sehr ausgeprägten) Griff, Zeigefinger zum Auslösen und den Daumen auf die gummierte Fläche auf der Rückseite. 

Und da ich aktuell noch eine einfache Nylon-Handschlaufe (für Kompaktkameras) nutze, deren Länge man nicht einstellen kann, wickle ich mir diese zusätzlich noch einmal um den kleinen Finger. Somit kann ich sie auch bei längeren Ortswechseln sicher in der rechten Hand halte, auf ein Halsband verzichte ich bei dem kleinen Ding gerne.

 

Die linke Hand nutze ich dann nur noch ein bisschen zur Stabilisation (jedoch am Gehäuse!) oder um den Zoom/Fokus zu verstellen. Was mich bei der Haltung am Gehäuse jedoch manchmal nervt, dass mein linker Zeigefinger den Augensensor bspw. beim Betrachten eines Bildes verdeckt und somit das Display umschaltet.

 

Aber schon interessant, worüber sich kirschm so Gedanken macht.. :lol:

 

Gruß

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