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Diese Canon / Sony Vergleiche hinken in der Mehrzahl ziemlich stark. Ein Zeiss FE 1,8/55 oder das Batis 1.8/85 mit den EF Pendants zu vergleichen, ist schon grotesk. Abgesehen davon verkauft Canon (noch) ganz andere Stückzahlen und wird sich inzwischen mit einer mickrigen Marge begnügen müssen, um über seine Objektive die Leute immer noch an ihre mittlerweile altertümlichen Bodies zu binden. Nun, da auch Canon zumindest hinsichtlich Auflösung in aktuelle Regionen vorgestoßen ist, werden sich die Schwächen von deren Objektiven und des Phasen AF zunehmend zeigen.

 

Auch Sony wird sicherlich eine Mittelkasse wie mit dem 28/2 oder dem 28-70 weiter ausbauen, aber derzeit gewinnt deren System Käufer eher über Qualität und einen in vielen Situationen passenden Kompromiss aus Kompaktheit und Leistung sowie der Adaptierbarkeit von Altglas.

 

 

Hast Du dafür aussagekräftige Vergleiche?

 

Wie man mit ein bisschen Überlegung erkennen kann, habe ich den Sony Objektiven nicht nur die äquivalenten L-Modelle oder im Falle des 85er Batis das entsprechende Zeiss gegenübergestellt, sondern zusätzlich die eine oder andere erschwingliche Mittelklasse-Linse, die zu einem Bruchteil der Anschaffungskosten ebenfalls viel Freude bereiten können. Das 55/1.8er ist von seinen Eigenschaften tatsächlich fast konkurrenzlos (wobei das Sigma 60/2.8 laut dxo an der a6000 noch schärfer ist, natürlich bei F2,8, aber trotzdem nicht schlecht für 180,- EUR). Warum es da für die Canon nichts adäquates gibt - ich habe keine Ahnung und kann da nur spekulieren. Vielleicht ist die Brennweite einfach zu langweilig. In der Tat vermute ich, dass dieses Objektiv bei den a7x Jüngern einzig aus Mangel an Alternativen bislang so beliebt ist, anders kann ich mir das nicht erklären. Das von der Brennweite entsprechende 35/1,8 für APS-C kostet mit seinen 400.-EUR auch genauso viel, wie ich persönlich für diese Nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Brennweite in guter Qualität investieren würde. Ist vielleicht für Street Fotografie oder für Innenräume als Kompromiss ganz gut geeignet. Naja, man sagt ja mit 50mm fängt man an, das ist am einfachsten zu konstruieren. Auf jeden Fall gibt es mit dem 90er und dem 85er Batis nun endlich schöne, wenn auch etwas kurze Portraitlinsen für die a7 (beide 200-300 EUR zu teuer). Ein 135/2 (wie das schöne L-Objektiv von Canon für 900 Tacken) fehlt da meiner Meinung nach noch.

 

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Kane009, ich kann nachvollziehen, wenn jemand für sich eine individuelle Grenzlinie definiert, ab wann ihm ein Objektiv zu hochpreisig erscheint.

 

Ich kann jedoch nicht akzeptieren, wenn dabei immer wieder Äpfel mit Birnen vergleichen werden und erst recht nicht, wenn diejenigen, die diese Grenzlinie aus nachvollziehbaren Gründen anders ziehen, als "Fanboy" oder "A7X Jünger" bezeichnet werden, die sich Sony Equipment nur kaufen, um sich "schön und sexy" zu machen und sich von "dahergelaufenen Dorfdeppen" abzusetzen, die sich das vermeintlich nicht leisten können. Es wäre schön, wenn Du Deine Argumentation wieder versachlichen und andere Standpunkte, auch wenn sie nicht Deiner Weltsicht entsprechen, objektiver behandeln könntest.

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Kane009, ich kann nachvollziehen, wenn jemand für sich eine individuelle Grenzlinie definiert, ab wann ihm ein Objektiv zu hochpreisig erscheint.

 

Ich kann jedoch nicht akzeptieren, wenn dabei immer wieder Äpfel mit Birnen vergleichen werden und erst recht nicht, wenn diejenigen, die diese Grenzlinie aus nachvollziehbaren Gründen anders ziehen, als "Fanboy" oder "A7X Jünger" bezeichnet werden, die sich Sony Equipment nur kaufen, um sich "schön und sexy" zu machen und sich von "dahergelaufenen Dorfdeppen" abzusetzen, die sich das vermeintlich nicht leisten können. Es wäre schön, wenn Du Deine Argumentation wieder versachlichen und andere Standpunkte, auch wenn sie nicht Deiner Weltsicht entsprechen, objektiver behandeln könntest.

 

Und ich fände schön, wenn nicht jedes mal beim geringsten Hauch an Kritik wohlfeile Ratschläge wie "dann heul doch im Keller" oder "wieso kaufst Du dann nicht Canon" kommen würden. Ich habe in der Wortwahl ein wenig angezogen, weil mir die immer gleichen Platitüden auf den Wecker gehen. Man kann natürlich den Standpunkt vertreten, dass dies zum Wesen eines Forums gehört. Nichtsdestotrotz vermisse ich hier die kritische Auseinandersetzung mit dem Produkt. Es ist ein für mich nicht nachvollziehbares Phänomen, wie man derart distanzlos irgendwelche Konsumgüter verteidigen kann. Ich meine wir reden hier ja nicht von unseren eigenen Kindern! Ist es denn nicht möglich, sich für etwas zu entscheiden, aber eben nicht rundum toll zu finden? Weil die Summe der positiven Eigenschaften für einen persönlich überwiegt? Selbst bei Dir, obwohl ich Dich und Deine Arbeit ansonsten hoch einschätze, fallen mir öfter mal schönfärberische Beiträge auf. Ist ja recht: Auch Du darfst emotional werden. Aber wenn offenkundige Fachleute die Distanz verlieren, drängt sich eben der Verdacht des viralen Marketings auf (ohne Dir das jetzt unterstellen zu wollen).

 

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Wird Zeit, dass Sigma seine A-Serie nativ für den E-mount anbietet (damit Autofokus vernünftig geht) und so frischen Wind in die Sache bringt, Konkurrenz belebt... Auf der anderen Seite ist Sony einer der innovativsten Hersteller gerade, die stecken viel Geld in den Aufbau des System, da haben die es verdient, wenn schnell etwas Geld zurück fließt.

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An den umgerechnet 2mm mehr Weitwinkel ;)

Da muss man fairerweise sagen: Die können eine Menge ausmachen!

 

Vor allem, wenn man bedenkt, dass sichtbar Winkel durch die Korrektur der Geometrie verloren geht beim Sony 16-35.

 

Aber lezteteres dürfte beim Oly mFT genau so sein, vielleicht sogar noch krasser. Lediglich das Oly FT 7-14 ist hier perfekt. Eigentlich wollte ich es verkaufen, nachdem ich das Sony verkauft habe. Aber ich zögere noch...

 

Tamron und Sigma fehlen mir jetzt nicht wirklich. Mir hat Sigma noch nie gefallen und bei Tamron liegt laut Foto Koch der Anteil der Rückgaben immerhalb kurzer Zeit bei 20% wegen Qualitätsmängel. Ich finde es gut, dass Zeiss native Objektive für Sony anbietet.

bearbeitet von AJF
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Aber wenn offenkundige Fachleute die Distanz verlieren, drängt sich eben der Verdacht des viralen Marketings auf (ohne Dir das jetzt unterstellen zu wollen).

Ich verstehe gut, dass du dich bedrängt fühlst, einige Reaktionen hier fand ich auch unausgewogen und deine Kritik zu guten Teilen nachvollziehbar.

 

Jetzt aber hier den Verdacht von gekauften Meinungen in den Raum zu stellen (dass du ihn sofort relativierst macht es nicht wirklcih ebsser) finde ich nicht in Ordnung. Das vergiftet das Klima und ich bin mir sicher, dass es auch nicht gerechtfertigt ist.

 

Grüße,

Phillip

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Angesichts der enormen Palette an Objektiven wird die Anzahl derer, die noch an 50 MP eine gute Figur machen, sehr überschaubar - und vermutlich nicht größer, als die bis Ende 2015 für FE im oberen Preissegment verfügbare Auswahl sein.

Selbst wenn man die Sigma Art Serie nicht einbezieht, so denke ich wird Canon da seinen Vorsprung in vielen Bereichen behaupten. Auch erwarte ich von Sony keine 2.8er Zooms und da ist Canon mit dem 24-70 II und 70-200 II hervorragend aufgestellt. Wir haben im System aktuell kein wirklich gutes Standardzoom, Canon schon. Die Superteles mal ganz außen vor.

 

Ich denke der Bereich wo DSLRs Sinn machen wird kleiner und kleiner werden, im Verschwinden sehe ich ihn aber noch nicht. Für Veranstaltungen leihe ich mir jedenfalls immer noch die 5dII samt 2.8/24-70 I and 580ex und meine a7 ist nur meine B-cam.

 

Auch wenn sich von der 5DII zur 5DIII sicher einiges getan hat, sind die Phasen-AF Vergleiche unter Laborbedingungen (Phasen-AF wurde unter genau diesen Bedinungen feinjustiert) wenig aussagekräftig. Meine D800E hatte seinerzeit in der Werkstatt des Nikon Services auch tolle Ergebnisse geliefert (sie war dreimal dort...). Wenn ich sie dann mit nach Hause nahm - andere Entfernungen, andere Lichttemperatur etc. - gingen die Probleme wieder los. Bei Canon kann man den AF auch an beiden Enden eines Zooms getrennt feinjustieren - toll. Im mittleren Bereich gehen die Probleme dann wieder los... Nun ist zwar das AF Modul der Canons besser, als das von Nikon, aber auch dessen Grenzen werden sich nun mit dem 50 MP Sensor immer deutlicher zeigen. Geschwindigkeit ist dann eben nicht mehr alles...

Da extrapolierst du jetzt aber kräftig von Nikon auf Canon. Ich denke Kontrast AF hat da in der Tat einen Systemvorteil, als so gravierend würde ich den aber nicht einschätzen. Um 50MP wirklich zu realisieren muss man ja auch sehr, sehr sorgfältig arbeiten, ich denke dass es da nur selten am AF scheitern wird.

 

Die beiden von Dir herausgegriffenen Beispiele sind sicherlich eine gute Messlatte. Aber ja, DxO sollte lieber bei seinen Sensortests bleiben und auch die Messungen bei Photozone geben nur eine grobe Idee von einigen wenigen Parametern. Wer da schon schwächelt, wird möglicherweise auch in anderen Bereichen Probleme haben, der Umkehrschluss gilt jedoch nicht, aber das muss ich Dir sicherlich als letztem sagen.

Vergleiche auf dieser Basis haben sicherlich nur eine eingeschränkte Aussagekraft, aber so schrecklich spezifisch war meine Analyse jetzt auch nicht. Ich halte sie nach wie vor für gerechtfertigt.

 

Grüße,

Phillip

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Wird Zeit, dass Sigma seine A-Serie nativ für den E-mount anbietet (damit Autofokus vernünftig geht) und so frischen Wind in die Sache bringt, (...)

 

Ja, unbedingt!

 

(...) Auf der anderen Seite ist Sony einer der innovativsten Hersteller (...)

 

Das halte ich für ein Gerücht. Was ist da innovativ außer die eigenen Sensoren in eigenen Kameras zu verwenden?

Alles andere gabs schon vorher bei anderen.

 

(...) die stecken viel Geld in den Aufbau des System, da haben die es verdient, wenn schnell etwas Geld zurück fließt.

 

Darüber kann man streiten....

bearbeitet von wolfgang_r
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Gast User73706

Sorry Kane, aber ich bekomme den Eindruck, das Du kritisieren willst um zu kritisieren. Kann es vielleicht sein, dass man aufgrund seiner eigenen fotografischen Erfahrungen von Kameras und Objektiven begeistert ist, und das mehr als es kritisch zu sehen?

 

Man muss nicht alles kritisieren um sich damit "Distanz" zu verschaffen. Und besonders nicht dann wenn ein System gerade mal 1,5 Jahre auf dem Markt ist, völlig Eigenständig ist und sich ständig an einem anderen System gemessen wird welches seit 15 Jahren und mehr verfügbar ist.

 

Du führst hier ständig hätte, sollte, würde an und überziehst es mit Deiner "Fachmeinung". Bist Du vom Fach?

 

Das System ist jung, es wächst und erfreut (sich anscheinend) immer größerer Beliebtheit. Es ist (noch) nicht ideal und wird es wahrscheinlich nie sein, aber dennoch ist es wohl das vielseitigste und flexibelste Kamerasystem auf den Markt.

 

Du könntest ja mal einen neuen Weg einschlagen und anstatt ständig das Haar in der Suppe zu suchen, anerkennen und froh sein, dass es verfügbar ist. Vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch nicht so, wie Du es gerne hättest (und Du monierst ja eigentlich nur den Preis) in Bezug auf Mittelklasseobjektive.

 

Ich persönlich finde akzeptieren ingesamt viel konstruktiver als kritisieren, besonders wenn man versucht sich in die Strategie von Sony hineinzuversetzen. Vielleicht hat Akzeptanz auch etwas heilsames, besonders weil man dann seine Energie in etwas anderes stecken kann. ;)

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Ich persönlich finde akzeptieren ingesamt viel konstruktiver als kritisieren, besonders wenn man versucht sich in die Strategie von Sony hineinzuversetzen. Vielleicht hat Akzeptanz auch etwas heilsames, besonders weil man dann seine Energie in etwas anderes stecken kann. ;)

Dann versuch doch mal seine Meinung und Erfahrung als solche zu akzeptieren, auch wenn sie deiner eignen widerspricht.

 

Grüße,

Phillip

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Gast User73706

Ja, unbedingt!

 

 

Das halte ich für ein Gerücht. Was ist da innovativ außer die eigenen Sensoren in eigenen Kameras zu verwenden?

Alles andere gabs schon vorher bei anderen.

 

 

Darüber kann man streiten....

Was für ein Quatsch. Es gab bei anderen eben keine KB-High-ISO Kamera mit 12 mpx die bis 409.600 ISO gehen kann. Oder eine KB-Spiegelose Kamera die sämtliche Objektive der letzten 80 Jahre adaptieren kann. Oder eine KB Kamera die einen 5-Achsen Stabilisator hat, der sogar Herstellerfremde Objektive stabilisiert.

 

Wenn ich soetwas lese werde ich echt fuchsig! Sony ist der innovativste Hersteller, wer das verneint soll erstmal Gegenbeispiele zu den oben genannten finden...

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Ich verstehe gut, dass du dich bedrängt fühlst, einige Reaktionen hier fand ich auch unausgewogen und deine Kritik zu guten Teilen nachvollziehbar.

 

Jetzt aber hier den Verdacht von gekauften Meinungen in den Raum zu stellen (dass du ihn sofort relativierst macht es nicht wirklcih ebsser) finde ich nicht in Ordnung. Das vergiftet das Klima und ich bin mir sicher, dass es auch nicht gerechtfertigt ist.

 

Grüße,

Phillip

 

Du weißt aber schon, dass dies grundsätzlich heute gang und gäbe ist, oder? Das sehe ich ganz entspannt, da dies einfach nur konsequent von den Firmen ist. Werbung verändert sich eben. Wird subtiler. Auch viele Blogger werden "unterstützt" (wurde in einer der vergangenen c'ts thematisiert).

Man sollte sich dessen einfach nur bewußt sein, dass diese Form des Marketings heutzutage normal ist. Dies nicht auszusprechen oder um der guten Stimmung zuliebe nicht ausprechen zu dürfen, finde wiederum ich nicht in Ordnung.

 

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Du weißt aber schon, dass dies grundsätzlich heute gang und gäbe ist, oder? Das sehe ich ganz entspannt, da dies einfach nur konsequent von den Firmen ist. Werbung verändert sich eben. Wird subtiler. Auch viele Blogger werden "unterstützt" (wurde in einer der vergangenen c'ts thematisiert).

Man sollte sich dessen einfach nur bewußt sein, dass diese Form des Marketings heutzutage normal ist. Dies nicht auszusprechen oder um der guten Stimmung zuliebe nicht ausprechen zu dürfen, finde wiederum ich nicht in Ordnung.

 

Klar sehe ich das es da viele Formen der Einflussnahme auf blogger gibt. Bin ja selber blogger und beobachte dadurch "die Konkurrenz" genauer. Da wird schnell klar, dass z.B. besonders handzahme blogger Produkte vor allen anderen bekommen und sie dann auch häufig sehr unkritisch besprechen.

Oder dass Produkte auf sehr schönen Reisen vorgestellt werden, wo die Journalisten dann ein tolles Rahmenprogramm bekommen und am Rande auch ein Produkt vorgestellt bekommen.

Und ich kenne auch einen Fall, wo ein blogger keine Testgeräte mehr kostenlos ausgeliehen bekommt, weil er sich sehr kritisch zu gewissen Entwicklungen geäußert hat.

Wer professonell bloggt, also davon lebt muss sich irgendwie damit arrangieren und es gibt auch Positivbeispiele die transparent damit umgehen und kritisch bleiben. Es gibt aber leider auch einige Negativbeispiele.

 

Hier in diesem Forum sehe ich aber keine Anzeichen dafür, dass Nutzer in irgendeiner Form von Herstellern beeinflusst sind (falls du da anderer Meinung bist gerne per Mail oder PN). Wie schon geschrieben würde ich mir sher sicher sein wollen bevor ich so etwas in den Raum stelle.

 

Natürlich sind einige "ihrer" Marke gegenüber sehr loyal, vieleicht auch manchmal in übertriebener Weise. Dafür brauchts aber keine Geld- oder Sachmittel der Hersteller.

 

Grüße,

Phillip

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Ich persönlich finde akzeptieren ingesamt viel konstruktiver als kritisieren, besonders wenn man versucht sich in die Strategie von Sony hineinzuversetzen. Vielleicht hat Akzeptanz auch etwas heilsames, besonders weil man dann seine Energie in etwas anderes stecken kann. ;)

 

Nun, da habe auch ich eine andere Meinung -- wie Du weisst :-). Es handelt sich hier, wie bei allen anderen Kamerasystemen auch, um Konsumprodukte, mit denen ein Hersteller Geld für seine Aktionäre zu verdienen versucht. Nichts anderes. Warum sollte ich da als potentieller Kunde irgendetwas akzeptieren oder mich in eine Strategie hineinzuversetzen versuchen? Das interessiert mich doch überhaupt nicht.

 

Alles, was mich interessiert, ist: Ist es ein Produkt, das meinen Vorstellungen entspricht? Wenn ja, dann kaufe ich es. Wenn nicht, dann nicht. Viel Energie muss ich da nicht investieren. Lediglich die Schwelle, ab der etwas "den Vorstellungen entspricht", ist sicher individuell sehr unterschiedlich und bei mir tendenziell hoch. Ausser der NEX-6, mit der ich seit 2 1/2 Jahren sehr zufrieden bin, hat es noch kein Sony-Produkt geschafft, sie zu überwinden...

 

Gruss

Bezier

 

bearbeitet von Bezier
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Klar sehe ich das es da viele Formen der Einflussnahme auf blogger gibt. Bin ja selber blogger

 

Da ich an anderer Stelle aufgefordert wurde, auch mal was positives zu sagen: An Deinem Beispiel sieht man, dass es sehr wohl möglich ist, sich kritisch mit einem Produkt auseinander zu setzen und dennoch dafür zu interessieren, wenn nicht gar zu begeistern. Ich glaube, Du geniesst hier im Forum weithin ein hohes Ansehen, und zwar nicht nur aufgrund Deiner schönen Fotos, sondern auch aufgrund Deiner authentischen, glaubwürdigen und stets verbindlichen Art.

Ich habe bei Deinen Tests und Einschätzungen keine Sekunde einen Zweifel an der profunden Objektivität. Kritik zu üben und sie in Kontext zu eigenen Maßsstäben zu setzen, sie zu motivieren, zu erklären, macht eine Beurteilung für mich ungleich wertvoller und nachvollziehbarer.

 

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Diese Canon / Sony Vergleiche hinken in der Mehrzahl ziemlich stark. Ein Zeiss FE 1,8/55 oder das Batis 1.8/85 mit den EF Pendants zu vergleichen, ist schon grotesk.

 

Ich kann nicht erkennen, was daran grotesk sein soll, Objektive verschiedener Hersteller mit ähnlichen Spezifikationen zu vergleichen. Zumal nicht für jeden die gleichen Aspekte wichtig sind.

 

Für Dich ist es anscheinend vor allem Bildqualität, insbesondere definiert durch hohe Auflösung. Prima, dann bist Du beim FE-System sicher nicht ganz falsch. Für Kane009 ist offensichtlich der Preis wichtiger, und für mich ist es Kompaktheit. Für uns werden die Vergleiche möglicherweise ganz anders ausgehen.

 

Was ist daran grotesk, und wo sind hier die Äpfel und Birnen?

 

Gruss

Bezier

 

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Du weißt aber schon, dass dies grundsätzlich heute gang und gäbe ist, oder? Das sehe ich ganz entspannt, da dies einfach nur konsequent von den Firmen ist. Werbung verändert sich eben. Wird subtiler. Auch viele Blogger werden "unterstützt" (wurde in einer der vergangenen c'ts thematisiert).

Man sollte sich dessen einfach nur bewußt sein, dass diese Form des Marketings heutzutage normal ist. Dies nicht auszusprechen oder um der guten Stimmung zuliebe nicht ausprechen zu dürfen, finde wiederum ich nicht in Ordnung.

 

 

Die Beiträge, die so einseitig ausfallen, dass ich dabei auf solcherlei Gedanken kommen könnte, sind aber andererseits alles andere als subtil, auch meist weder geschickt formuliert noch klug argumentiert. Insofern wären diese "Werber" dann eigentlich ihr Geld nicht wert.   ;)

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Da muss man fairerweise sagen: Die können eine Menge ausmachen!

 

Vor allem, wenn man bedenkt, dass sichtbar Winkel durch die Korrektur der Geometrie verloren geht beim Sony 16-35.

 

Aber lezteteres dürfte beim Oly mFT genau so sein, vielleicht sogar noch krasser. Lediglich das Oly FT 7-14 ist hier perfekt. Eigentlich wollte ich es verkaufen, nachdem ich das Sony verkauft habe. Aber ich zögere noch...

 

Tamron und Sigma fehlen mir jetzt nicht wirklich. Mir hat Sigma noch nie gefallen und bei Tamron liegt laut Foto Koch der Anteil der Rückgaben immerhalb kurzer Zeit bei 20% wegen Qualitätsmängel. Ich finde es gut, dass Zeiss native Objektive für Sony anbietet.

 

ist die Frage, ob das 16er Zoom unkorrigiert nicht einen etwas weiter gefassten Winkel als Sicherheitsreserve hat. Ähnlich wie das 28/2,0. Dann wäre die Korrektur der Geometrie im Nachgang eigentlich besser als ein größeres Objektiv (aus meiner individuellen Sichtweise heraus beurteilt).

bearbeitet von monsieur charming
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Vor allem, wenn man bedenkt, dass sichtbar Winkel durch die Korrektur der Geometrie verloren geht beim Sony 16-35.

 

Aber lezteteres dürfte beim Oly mFT genau so sein, vielleicht sogar noch krasser. Lediglich das Oly FT 7-14 ist hier perfekt.

 

bei mFT ist die Korrektur Bestandteil der Definition, es bleibt nach der Korrektur soviel übrig, wie auf dem Objektiv steht.

 

 

Ist das bei Sony nicht auch so?

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Die angegebene Brennweite bezieht sich immer auf die Bildmitte. Bei tonnenförmiger Verzeichnung nimmt die Brennweite gegen den Rand ab. Es kommt also mehr aufs Bild als bei einem Objektiv mit perfekter Verzeichnungskorrektur. Nur dieses "zuviel" fällt nach Korrektur wieder weg.

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