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Ich habe zwar den Adapter und das Objektiv Nikon 2,8/105 für meine A7.

Aber das ist alles zu groß um es bei Wanderungen immer dabei zu haben.

 

Ich suche daher ein sehr kleines Makro mit ebenso kleinem Adapter.

Und da scheiden ja mal Canon, Nikon und Minolta wegen  der Adaptergröße schon aus.

 

Voigtländer mit M Anschluss hat offensichtlich kein Makro. Und bei

Leica M weis ich nicht so recht was sich da preislich erschwingbar

ergeben könnte.

 

Drum denke ich an einen Satz Nahlinsen nach. Funktioniert das

auch? Oder ist hier der Abbildungsmaßstab und die Tiefenschärfe

enorm eingeschränkt?

 

Danke für Hinweise wie man das am besten lösen könnte:

 

klein und handlich, preislich erschwinglich und möglichst nah ran

an das Objekt ( ich denke an Blüten, Insekten, etc.- was sich halt

bei Wanderungen in der Natur so ergibt).

 

Das wäre der Wunsch, aber wie gehts?

Gruß Hans.

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Am besten ist ein Macro-Objektiv. Da kommt man ohne Fummeln von Unendlich bis 1:1 oder 1:2. Durch die  Bauweise haben Macro-Objektive sozusagen eine eingebaute Gegenlichtblende. Ich habe das 50er Macro 3,5 von Olympus, vorher hatte ich die lichtstärkere Ausführung aber sie ist natürlich grösser und schwerer. Abblenden tut sowieso bei Macro-Aufnahmen meistens not. Die Bildqualität ist bei beiden sehr gut. (Die meisten Macro-Objektive von den renommierten Herstellern liefern sehr gute Ergebnisse.) Ein 50er Macro ist universell verwendbar und ich habe für meins € 51 auf eBay bezahlt.

 

Ich habe alle Alternative ausprobiert. Generell kann man sagen, dass sie Ergebnisse liefern, die dem verwendeten Objektiv entsprechen. Die Handhabung lässt aber zu wünschen übrig.

 

Am aufwändigsten war der Schlitten, für Wanderungen natürlich ganz und gar ungeeignet, aber nah daran kommt man.

 

Die Zwischenringe (siehe Beitrag #2 oben) sind sicherlich gut für zu Hause, aber vielleicht  nicht bei Wanderungen. Mit genug Zwischenringe (oder mit dickem Ring) kommt man sehr nah dran. Siehe auch den letzten Absatz unten.

 

Nahlinsen finde ich eigentlich ganz gut, besonders dass man sie verwenden kann, ohne das Objektiv von der Kamera zu entfernen. Das ist wohl für deine Wanderungen ein Pluspunkt. Nahlinsen müssen aber Akromaten sein wenn das Ergebnis dem verwendeten Objektiv entsprechen soll. Nun kommt das "aber" (gilt entsprechend auch für Zwischenringe):

 

Abhängig von der Nahgrenze des verwendeten Objektivs muss man 2 oder 3 Nahlinsen haben, um den ganzen Bereich von "Nahgrenze des Objektivs" bis zum 1:2 oder 1:1 zu kommen. Dann kosten die Akromaten, auch gebraucht, eventuell mehr als ein gebrauchtes Macro.

 

bearbeitet von christer
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Ich habe für das FE 55er immer eine Nahlinse dabei (3 Dioptrien).
Grund für diesen Ansatz war wie bei dir, die Fototasche unterwegs möglichst leicht und klein zu halten.

Letztendlich verwende ich die Linse aber nur selten, das Auf- und Abschrauben ist gar so nicht so bequem.

Öfter nutze ich den Hawks-Helicoid-Adapter für mein M-Mount Weitwinkel, oder ich hab ohnedies das recht flexible OM 2/90 Macro dabei (Schwammerlsuchen!).

 

lg Jörg

 

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Da ich ein Leica Summarit 2,5/75 habe (Naheinstellgrenze 0,9m) wäre das vielleicht auch was:

Voigtländer VME close focus adapter

 

 

Der Hawks-Adapter funktioniert nach dem gleichen Prinzip und ist super. Allerdings ist der zusätzliche Auszug von 3mm (ich glaube, jetzt gibt es auch schon 4mm) bei längeren Brennweiten nicht recht wirkungsvoll, wohl aber bei Weitwinkel. Mit WW ist halt die Bildwirkung etwas anders, als z.B. mit einem 105er.

 

lg Jörg

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Der Hawks-Adapter funktioniert nach dem gleichen Prinzip und ist super. Allerdings ist der zusätzliche Auszug von 3mm (ich glaube, jetzt gibt es auch schon 4mm) bei längeren Brennweiten nicht recht wirkungsvoll, wohl aber bei Weitwinkel. Mit WW ist halt die Bildwirkung etwas anders, als z.B. mit einem 105er.

 

lg Jörg

 

 

Danke für die sehr hilfreichen Hinweise. Könntest mir auch eine Bezugsquelle für den Hawks-Adapter nennen bitte. Ich finde da im Netz nicht wirklich was. Gruß Hans.

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Hallo Hans,

 

ich habe meinen damals aus der Bucht (der Anbieter war aus Honkong).

 

Mechanik ist sehr gut, allerdings hat meiner (noch) einen Nachteil:

Wenn man manuell nach Zonen fokussiert (also nur grob nach der Entfernungsskala des Objektivs geht), muss der Adapter natürlich vollständig "eingezogen" sein.

Dieser hat zum Ausfahren einen schönen "Knubbel" (wie Leica-Objektive auch).

Jetzt passiert es aber leicht, dass man - ohne es zu merken - da ankommt.

Dann ist das Gesamtsystem Adapter+Objektiv natürlich fehlfokussiert.

Neuere Modelle kann man in der Unendlich-Stellung arretieren.

 

Jetzt habe ich in der Bucht auch nur ein ausländisches Angebot gefunden.

Aber wenn du nach "Helicoid Adapter" googelst, sprudelt es schon.

 

 

lg Jörg

 

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Hallo Hans vom Semmering,

 

ich gebe Dir mal folgendes zu bedenken:

Mobile Makro-Fotografie ist ein heikles Thema, weil:

Erstens: Freihand ergibt 3 Variablen. Du wackelst horizontal + vertikal + vor- und zurück!

Zweitens: Die vertikale Wackelkomponente könnte man durch ein Einbeinstativ minimieren. Zusätzliche Hardware = Gewicht usw. also NEIN

Drittens: Kurze Makroobjektive - 50, 60 mm incl. Nahlinse (mind. zweigliedriger Achromat) erfordern ein Naheran ans Objekt. Damit unterschreitet man sehr häufig die Fluchtdistanz von Insekten usw.

Viertens: Die Schärfentiefe - auch stark abgeblendet - ist bei all diesen Kombinationen oftmals im Millimeterbereich - und das kollidiert mit den bei Erstens genannten Problemen.

 

Sofort einsetzbare Problemlösung:

Nimm Dein 75er Summarit und mache scharfe, unverwackelte Nahaufnahmen von Deinen Objekten. Hinknien, auf den Bauch legen usw.

Und das alles mit den vollen 24 MP Deiner A7.

 

Die Cropreserven Deiner A7 kannst Du dann in Ruhe am PC ausreizen. Und diese Reserven sind wirklich gross. Oder willst Du später in DIN A2 oder grösser drucken?

 

Dein Problem lässt sich ohne neue Hardware bestimmt verkleinern. Sag ich mal so.

 

Gruss

Johann

 

PS: das Leica-R Macro Elmarit 2.8/60 könnte Dich weiterbringen, eine tolle Linse zu bezahlbaren Preisen im Gebrauchtmarkt

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Hallo Hans vom Semmering,

 

ich gebe Dir mal folgendes zu bedenken:

Mobile Makro-Fotografie ist ein heikles Thema, weil:

Erstens: Freihand ergibt 3 Variablen. Du wackelst horizontal + vertikal + vor- und zurück!

Zweitens: Die vertikale Wackelkomponente könnte man durch ein Einbeinstativ minimieren. Zusätzliche Hardware = Gewicht usw. also NEIN

Drittens: Kurze Makroobjektive - 50, 60 mm incl. Nahlinse (mind. zweigliedriger Achromat) erfordern ein Naheran ans Objekt. Damit unterschreitet man sehr häufig die Fluchtdistanz von Insekten usw.

Viertens: Die Schärfentiefe - auch stark abgeblendet - ist bei all diesen Kombinationen oftmals im Millimeterbereich - und das kollidiert mit den bei Erstens genannten Problemen.

 

Sofort einsetzbare Problemlösung:

Nimm Dein 75er Summarit und mache scharfe, unverwackelte Nahaufnahmen von Deinen Objekten. Hinknien, auf den Bauch legen usw.

Und das alles mit den vollen 24 MP Deiner A7.

 

Die Cropreserven Deiner A7 kannst Du dann in Ruhe am PC ausreizen. Und diese Reserven sind wirklich gross. Oder willst Du später in DIN A2 oder grösser drucken?

 

Dein Problem lässt sich ohne neue Hardware bestimmt verkleinern. Sag ich mal so.

 

Gruss

Johann

 

PS: das Leica-R Macro Elmarit 2.8/60 könnte Dich weiterbringen, eine tolle Linse zu bezahlbaren Preisen im Gebrauchtmarkt

 

Danke Johann, dass du dich mit meinem "Problem" so intensiv auseinandergesetzt hast!  Wenn man so wie ich täglich durch Wald, Feld Berg und Tal läuft um sich und seinen Hund zu bewegen, hat man das Bedürfnis, auch mal so zwischendurch besondere Perspektiven zu probieren.  Natürlich kann das keine Makrofotografie im klassischen Sinn sein. Aber etwas formatfüllender im Vordergrund sein, besser freistellen und einen Hintergrund mit schönem Bokeh (noch erkennbar) zu haben und das vor allem mit ganz leichten Gepäck, das wär schon was um eine gewisse Abwechslung in die Bildsprache zu bringen. Ja freilich am digitalen Arbeitsplatz kann man ja fast alles machen, aber das "Computerhocken" ist nicht so meins. Diese Hürde muss ich eh nehmen wenn ich was professionelles zu liefern habe. Das Leica R werde ich mir mal ansehen. Besten Dank und Gruß Hans.

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