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Noch etwas zu "theorie in der realen welt":

 

Was ich da

https://www.flickr.com/photos/martinstelbrink/sets/72157638008570035/

sehe, wiegt viel schwerer als das bischen Unschärfe im Randbreich, die bei kleinen Prints eh keine Rolle mehr spielt. Diese lustigen Verfärbungen sieht man schon in Briefmarkengröße und sind nur schwer und unter Verlusten an anderer Stelle weg zu bekommen. Das zeigt die Grenzen der Adaptierbarkeit sehr deutlich und ist m. M. n. nicht tolerierbar.

 

Du hast schon gesehen, dass es sich dabei um Rangefinder Linsen handelt, oder? Dass die ein Problem machen habe ich nicht bestritten, sondenr ausdrücklich gesagt und von SLR Linsen gesprochen! Somit hast du meiner realen Welt nicht in Ansätzen widersprechen können! :)

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Meine Schlüsse sind garantiert nicht auf überzogenen Forumsdiskussionen aufgebaut (welche sind hier ohnehin gemeint?). 

 

 

Quasi jede zweite!

 

 Adaptierte Objektive benötigen einen Adapter, was es auch erschwert, mal eben ein Gebrauchtschätzchen aus der Händlervitrine zu testen.

 

jetzt werden es aber sehr an den Haaren herbeigezogene Argumente. Ein Adapter kostet 15 Ocken bei ebay, wenn ich was testen will, dann kauf ich mir halt so ein Teil. 

 

Das hört sich für mich nach dem Sprichwort an: Alles sagte es geht nicht, da kam einer der wußte das nicht und hat es gemacht! :)

Es ist nicht jedermans Ding, einigen machte es spaß, anderen nicht. Einige zeigen sehr gute Ergebnisse, andere zeigen auf warum es diese Ergebnisse gar nicht geben kann. Ist doch schön, wie verschieden diese Welt ist. :)

 

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Was ich da

https://www.flickr.com/photos/martinstelbrink/sets/72157638008570035/

sehe, wiegt viel schwerer als das bischen Unschärfe im Randbreich, die bei kleinen Prints eh keine Rolle mehr spielt. Diese lustigen Verfärbungen sieht man schon in Briefmarkengröße und sind nur schwer und unter Verlusten an anderer Stelle weg zu bekommen. Das zeigt die Grenzen der Adaptierbarkeit sehr deutlich und ist m. M. n. nicht tolerierbar.

Das CZ 25mm f/2.8 ZM ist ohne Frage - wie die meisten Biogone - keine gute Wahl an der A7R. So schlimm, wie in den verlinkten Fotos ist der Farbstich allerdings i.d.R. auch wieder nicht. Hier z.B. hat das gesamte Bild einschließlich Zentrum einen starken Violett-Stich. Was auch immer da schief gegangen ist, hat jedenfalls mit mangelnder Adaptierbarkeit nur eingeschränkt zu tun. Neutralisiert man die Weißbalance in der Mitte, sehen auch die Ränder schon wieder ganz anders aus. Ich will damit das 25er Biogon in Kombination mit der A7/A7R nicht schönreden, aber hinsichtlich Pauschalisierungen zur Adaptierbarkeit ist die Serie auch nicht gerade ein aussagekräftiges Beispiel.

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Wobei man fairerweise anmerken darf, dass mir das Adaptieren von Linsen (OM) bei der A7R mir mehr Spaß bereitet als an der OM-D M5 oder an der E-5. Dazu trägt vor allem das Focus Peeking bei, aber auch die überraschend gute Bildqualität. Nun, das ist subjektiv und mancher arbeitet lieber mit der Lupe, mit der ich nicht warm werde.

 

Ich habe nun beide Systeme und beide ergänzen sich sehr gut, wie ich finde. Die Sony füllt die Lücken, die (m)FT hier und da haben. Am meisten Spaß macht mir das 35mm, welches ich mir zuerst gar nicht zulegen wollte. Und ja, tatsächlich finde ich sogar Portraits mit dem 35mm richtig spannend und ich habe auch im Netz tolle Portraits mit der Linse gesehen. Was interessieren mich da Meinungen, dass angeblich Gesichter verzerrt werden? Wir kennen und mögen doch alle das hier, oder?

 

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/18/putin-fotografie-platon-antoniou

 

Man kann die Regeln brechen, aber man muss sie dafür schon beherrschen... Das ist mir lieber, als Fotos von jungen Frauen, die zwar sehr attraktiv sind - aber diese Fotos finde ich auch im Otto-Katalog. Es ist eben nur ein Foto, kein Bild. Einem guten Bild gibt der Fotograf immer etwas persönliches mit. Es ist dann mehr als nur das kataloghafte Motiv.

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Quasi jede zweite!

 

 

jetzt werden es aber sehr an den Haaren herbeigezogene Argumente. Ein Adapter kostet 15 Ocken bei ebay, wenn ich was testen will, dann kauf ich mir halt so ein Teil.

 

 

Das hört sich für mich nach dem Sprichwort an: Alles sagte es geht nicht, da kam einer der wußte das nicht und hat es gemacht! :)

Es ist nicht jedermans Ding, einigen machte es spaß, anderen nicht. Einige zeigen sehr gute Ergebnisse, andere zeigen auf warum es diese Ergebnisse gar nicht geben kann. Ist doch schön, wie verschieden diese Welt ist. :)

 

 

Der Preis ist nicht der Punkt, sondern dass man nicht immer alle passenden Adapter dabei hat. Und auf gut Glück kaufen, ist mir dann doch zu blöd.

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Das CZ 25mm f/2.8 ZM ist ohne Frage - wie die meisten Biogone - keine gute Wahl an der A7R. So schlimm, wie in den verlinkten Fotos ist der Farbstich allerdings i.d.R. auch wieder nicht. Hier z.B. hat das gesamte Bild einschließlich Zentrum einen starken Violett-Stich. Was auch immer da schief gegangen ist, hat jedenfalls mit mangelnder Adaptierbarkeit nur eingeschränkt zu tun. Neutralisiert man die Weißbalance in der Mitte, sehen auch die Ränder schon wieder ganz anders aus. Ich will damit das 25er Biogon in Kombination mit der A7/A7R nicht schönreden, aber hinsichtlich Pauschalisierungen zur Adaptierbarkeit ist die Serie auch nicht gerade ein aussagekräftiges Beispiel.

Bzgl. Adaptierbarkeit kann man ohnehin nichts pauschalisieren und genau das ist mein Problem damit.

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Und ja, tatsächlich finde ich sogar Portraits mit dem 35mm richtig spannend und ich habe auch im Netz tolle Portraits mit der Linse gesehen. Was interessieren mich da Meinungen, dass angeblich Gesichter verzerrt werden? Wir kennen und mögen doch alle das hier, oder?

 

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/18/putin-fotografie-platon-antoniou

Die bei einem formatfüllenden Headshot (und um diese ging es in der Diskussion) mit 35mm entstehenden Verschiebungen der Proportionen sind nicht angeblich sondern physikalisch durch den dann geringen Abstand bedingt. Ob man (und vor allem die portraitierte Person) diese Bildwirkung und den Umstand, dass die Kamera dann ca. 40

cm vor die Nase gehalten wird, mag, ist natürlich Geschmackssache. Manchmal kann eine überproportional große Nase ja auch beeindrucken. Der Artikel über das Putin Portrait ist in der Tat lesenswert und das Bild definitiv spannend, allerdings finde ich keinen Hinweis darauf, dass es mit 35mm gemacht wurde. Sieht mir eher nach 50mm aus.

 

Wenn sehen wir denn endlich mal "DAS wirklich gute Bild" von Dir, auf das Du uns hier schon seit Wochen heiß machst?

bearbeitet von tpmjg
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Bzgl. Adaptierbarkeit kann man ohnehin nichts pauschalisieren und genau das ist mein Problem damit.

Generell kann man nichts pauschalisieren. Aber es gelten natürlich immer die im Prinzip bekannten Gesetzmäßigkeiten der Optik.

 

Daher halte ich den Artikel

http://www.lensrentals.com/blog/2014/07/sensor-stack-thickness-part-iii-the-summary

für so wichtig, da er gewisse Gesetzmäßigkeiten gut verständlich generalisiert und uns für neue Kameras und Objektive leichter erkennen lässt, was gut funktioniert und was nicht.

 

Praktische Versuche können aber natürlich nie völlig durch Theorie ersetzt werden.

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Der Preis ist nicht der Punkt, sondern dass man nicht immer alle passenden Adapter dabei hat. Und auf gut Glück kaufen, ist mir dann doch zu blöd.

 

aber dafür dass du keinen passenden adapter dabei hast kannst du doch sony nicht die schuld in die schuhe schieben! und es ist nun sicherlich nicht kein sony spezifisches problem

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Bzgl. Adaptierbarkeit kann man ohnehin nichts pauschalisieren und genau das ist mein Problem damit.

 

man kann pauschal sagen slr objektive gehen, bei rangefinder gibt es unter 50 mm häufig schwierigkeiten

ist ganz einfach, wenn man will

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man kann pauschal sagen slr objektive gehen, bei rangefinder gibt es unter 50 mm häufig schwierigkeiten

ist ganz einfach, wenn man will

Und wie sollen diese 'Faustregeln' irgendjemanden weiterhelfen, der Rangefinderoptiken adaptieren möchte?

 

BTW: Ich kann aus der sicherlich nicht völlig falschen Aussage 'Alle Politiker sind korrupt' auch nicht ableiten, wen ich wählen soll ... ;-)

bearbeitet von hobo110
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Und wie sollen diese 'Faustregeln' irgendjemanden weiterhelfen, der Rangefinderoptiken adaptieren möchte?

Die Thematik wird seit nun bald einem Jahr in unzähligen Blogs und Foren behandelt, es finden sich inzwischen ebenfalls eine Menge Beispiele und Artikel über RF-Objektive, die an der A7-Serie gut funktionieren. Eine gute Anlaufstelle sind vielleicht auch die Praxisberichte im Leica-User-Forum, wo die Haltung gegenüber der A7/A7R besonders kritisch ist und selbst dort für einige WW/UWW M-Mount Objektive eingeräumt wird, dass sie gut (z.T. auch besser als an einer Leica M) nutzbar sind.

 

Du musst Dir eben die Mühe machen, sie zu suchen oder selber zu testen. Lens-Rental Tests auf der optischen Bank, Pauschalisierungen und wilde Spekulationen bringen Dich diesbezüglich nicht weiter.

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Und wie sollen diese 'Faustregeln' irgendjemanden weiterhelfen, der Rangefinderoptiken adaptieren möchte?

 

BTW: Ich kann aus der sicherlich nicht völlig falschen Aussage 'Alle Politiker sind korrupt' auch nicht ableiten, wen ich wählen soll ... ;-)

Dann muss er halt in Foren gucken. Doch hat das mit dem Filterproblem, das hier eigentlich besprochen wird nichts zu tun.

Das ist ein Problem der RF Objektive, welches aber schon zu hauf besprochen wurde und ja eher über microLinsen gelöst wird 

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Die Thematik wird seit nun bald einem Jahr in unzähligen Blogs und Foren behandelt, es finden sich inzwischen ebenfalls eine Menge Beispiele und Artikel über RF-Objektive, die an der A7-Serie gut funktionieren. Eine gute Anlaufstelle sind vielleicht auch die Praxisberichte im Leica-User-Forum, wo die Haltung gegenüber der A7/A7R besonders kritisch ist und selbst dort für einige WW/UWW M-Mount Objektive eingeräumt wird, dass sie gut (z.T. auch besser als an einer Leica M) nutzbar sind.

 

Du musst Dir eben die Mühe machen, sie zu suchen oder selber zu testen. Lens-Rental Tests auf der optischen Bank, Pauschalisierungen und wilde Spekulationen bringen Dich diesbezüglich nicht weiter.

Ich verfolge die Tests von Ron Scheffler, Phillip Reve, immodoc, dir und vielen anderen schon seit der NEX-VG900.

 

Diese Tests waren für mich sehr hilfreich und ich bin allen dankbar, die sie machen.

Aber sie liefern eben keine ERKLÄRUNG für die Ergebnisse. Der von mir verlinkte Artikel schon. Ich weiß nicht warum man hier einen Widerspruch zwischen Praxistests und Theorie konstruieren soll. Den gibt es nicht. Beides hat seine Berechtigung und ergänzt sich.

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Objektive müssen telezentrisch konstruiert sein,

...

 

Nur weil dies EINE der möglichen Lösungen für die Probleme aktueller Sensorgenerationen ist, bleibt es nicht die einzige 

... 

Habe ich doch gerade in dem Post geschrieben, aus dem Du zitiert hast.

 

 

ich habe sie immer noch nicht herauslesen können, sorry   :(  .. würdest Du sie mir freundlicherweise nochmal aufzeigen? 

(oder meinst Du die Sensorkrümmung? Die müsste man ja für jedes Objektiv anpassen und dann hätte man wieder Unschärfen, weil die Objektive zwar schräge Randstrahlen produzieren, aber natürlich für eine sensorseitig plane Abbildung gerechnet sind ... Microlensshift ist das höchste der Gefühle, für Altglasanpassung.

Gekrümmte Sensoren sind eher die Technik, die All-in-One Kameras deutlich verbessern werden und diese Bauweise auch für noch grössere Sensoren effektiv machen.

 

Die organischen Sensoren ... naja sie haben mit dem gekrümmten Sensor eins gemeinsam, es gibt sie noch nicht in Systemkameras und sie werden mit Sicherheit nicht mit dem Ziel entwickelt alte Messsucherobjektivadaptionen leichter zu machen   ... aber selbst wenn sie kommen sollten und perfekt wären, würde es nur bedeuten, dass man als Adaptierer seine Kamera auf den Müll werfefn kann ... eine Lösung für die Adaptierung an bestehende E-Mount Kamera bietet das nicht.)

 

Meiner Ansicht nach kann man die Frage nach den Grenzen der Adaptierbarkeit von Altglas nicht mit der Aussage beantworten:

"schmeiss Deine Alpha weg, es kommt bestimmt eine neue Sensortechnologie, die das alles richtet"

 

Auch stellen diese Antworten nicht die von Dir vorgebrachten

 

 

Lösungen für die Probleme aktueller Sensorgenerationen

 

dar.

 

 

Deshalb frage ich hier nochmal nach, was sind die weiteren Lösungen, abseits der Telezentrizität?

 

 

Objektive müssen telezentrisch konstruiert sein,

...

 

Nur weil dies EINE der möglichen Lösungen für die Probleme aktueller Sensorgenerationen ist, bleibt es nicht die einzige 

 

 

Verzeih mir, wenn ich darauf herumreite, aber ich würde doch gerne wissen, was Du für eine aktuelle Kamera an Verbesserungen für Adaptierer kennst, wenn Du Wolfgangs Aussagen zu bildseitig telezentrischen Objektiven  schon so vollmundig abschmetterst.

bearbeitet von nightstalker
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Ich weiß nicht, auf was Du hier wieder hinaus möchtest. Ich habe doch bestätigt, dass den Problemen der AKTUELLEN Sensor-Generationen am effektivsten durch telezentrische Konstruktionen begegnet werden kann. Da haben Wolfgang und ich Konsens, die Lens Rental Tests sagen nichts gegenteiliges und es gibt auch unter den Rangefinder-Weitwinkeln solche Konstruktionen. Z.B. das WATE, das für ein UWW-Zoom sogar noch annehmbar kompakt ist, weil es nicht vollkommen telezentrisch ist, sondern dessen Randstrahlen-Winkel gerade noch in dem Bereich liegen, der sich auch mit dem Design des Mikrolinsen-Shifts und den sonstigen Schichten oberhalb der Photodioden eines A7R Sensors verträgt.

 

Auseinander gehen die Meinungen nur in dem Punkt, ob Objektive grundsätzlich telezentrisch konstruiert sein müssen - Wolfgangs Ansicht - oder ob andere Ansätze verfolgenswerter sind, die eine gute Bildqualität auch mit deutlich kompakteren, symmetrisch konstruierten Objektiven liefern und wie zeitnah diese im Markt sein werden. Von den beiden von mit genannten Ansätzen ist zumindest bei den organischen Sensoren absehbar, dass sie alte, symmetrische Konstruktionen besser unterstützen, auch wenn es nicht deren primäres Entwicklungsziel ist. Die von mit gelieferten Links behandeln Artikel aus der Zeit zwischen 2008 und 2014, die erkennen lassen, was sich bereits dort getan hat und wie nahe Fuji vermutlich schon vor dem Markstart steht. Dass noch nicht allzuviel durchsickert, hat eher Marketing-Gründe, um der Konkurrenz nicht zuviele Anhaltspunkte zu liefern, wie weit man ist. Wenn Du nur glaubst, was Du anfassen und in Lehrbüchern nachlesen kannst, dann musst Du Dich eben noch ein wenig gedulden.

 

Es ging hier in diesem Thread NICHT um die Frage, welche Lösung heute für aktuell erhältliche Kameras NEBEN Objektiven mit eher telezentrischen Designs existieren. Wenn es diese gäbe, wären vermutlich Sony/Zeiss die ersten, die entsprechendes anbieten würden. Das FE 2.8/35 zeigt aber schon sehr gut auf, an welche Grenzen man heute gehen kann, um Bildqualität und Kompaktheit bestmöglich unter einen Hut zu bekommen. Von einer telezentrischen Konstruktion ist es bereits ziemlich weit entfernt. Die Frage nach Alternativen für heutige Sensoren hast erst Du ins Spiel gebracht. Hobos Frage hatte zwei Teile: 1. Welche Objektive funktionieren heute an der A7-Serie gut? und 2. Sind bei zukünftigen Kameras Probleme mit den jetzt für FE entwickelten Objekiven zu erwarten? Beides wurde (aus unterschiedlichen Blickwinkeln) beantwortet.

bearbeitet von tpmjg
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aber dafür dass du keinen passenden adapter dabei hast kannst du doch sony nicht die schuld in die schuhe schieben! und es ist nun sicherlich nicht kein sony spezifisches problem

Ähm... wo habe ich diesbzgl. Sony die "Schuld" in die Schuhe geschrieben? Hier in diesem Thread geht es um die Grenzen der Adaptierbarkeit, und die sehe ich weitaus umfassender als hier nur im Kontext der optischen Probleme. Da es derzeit Sony Systemen wie viele beklagen, nach wie vor an einer ausreichend vielfältigen Auswahl an nativen Objektiven verschiedener Qualitätsstufen mangelt (und dieser Mangel kann durchaus auch mit dem Systemdesign zusammenhängen) hat die Adaptierung bei Sony Spiegellos Systemen nach wie vor einen größeren Stellenwert als bei anderen Systemen. Das sollte man als potentieller Käufer bedenken.

 

Wer also meint, fehlende Objektive mal eben so durch adaptierte zu ersetzen, muss sich bewusst sein, dass die Wahl der Objektive hier weitaus komplexer ist, als bei nativen Optionen. Das wird - so meine ich - aus der durchaus kontroversen Diskussion bzgl. der Grenzen der Adaptierbarkeit sehr deutlich.

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man kann pauschal sagen slr objektive gehen, bei rangefinder gibt es unter 50 mm häufig schwierigkeiten

ist ganz einfach, wenn man will

Diese pauschale Aussage finde ich dann doch gewagt. Auch SLR Rechnungen können so sein, dass sie an Digitalkameras oder Kameras fremder Systeme nicht mehr optimal bzw. wie gewohnt arbeiten. Sicherlich gilt jeder moderner das Objektivdesign, desto wahrscheinlicher ist, dass es gut funktionieren wird. Die Unsicherheit bleibt aber und das macht die Sache komplex und schwierig. Noch dazu, weil eine so hoch auflösende Kamera, wie die A7r Fehler deutlich gnadenloser aufdeckt.

 

Ich habe ja nicht behauptet, dass Adaptierung generell nicht geht, es gibt auch viele Beispiele, wo es funktioniert.

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Da es derzeit Sony Systemen wie viele beklagen, nach wie vor an einer ausreichend vielfältigen Auswahl an nativen Objektiven verschiedener Qualitätsstufen mangelt (und dieser Mangel kann durchaus auch mit dem Systemdesign zusammenhängen) 

 

 

Das ist eine sehr gewagte Theorie, wo du schwerlich Beweise für finden dürftest. Denk an die anfänge an MFT zurück, wie viele objektive gab es einnach einem Jahr? nicht so viele wie heute, oder. Ist sicherlich auf das Systemdesign zurückzuführen, oder?

Ich finde du führst einen persönlichen Feldzug gegen das Sonysystem und kommst mit sehr abgefahrenen Argumenten dafür :)

So viele beklagen sich auch gar nicht über fehlende Objektive, denn der größte Bereich ist abgedeckt. Es sind eher die Ausnahmen wie du, die ein erwarten dass direkt nach dem Launch jede Nische abgedeckt sein soll. 

das system hat bald von 16 mm bis 200 mm zoom und festbrennweiten. Damit kommt man schon sehr sehr weit!

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Diese pauschale Aussage finde ich dann doch gewagt. Auch SLR Rechnungen können so sein, dass sie an Digitalkameras oder Kameras fremder Systeme nicht mehr optimal bzw. wie gewohnt arbeiten. 

 

Ja, wenn man dem Olympusmarketing glaubt, ist das 100% richtig. und ja, es stimmt auch dass man mit telezentrie und 4:3 sehr gute ergebnisse in bezug auf bildschärfe etc erreicht. 

aber diese diskussionen gibt es schon seit der erstem Olympus FT Kamera. Da sagten die Olympioniken dass die Canon DSLRs gar keine gute ergebnisse erielen können, da die alten Objektive an einer DSLR nicht funktionieren. Die alten Objektive gibt es bei Canon noch immer, die Diskussion wie man sieht auch, trotzdem erzeugen man mit den canon noch immer sehr passable Ergebnisse. Man sollte also die Kirche im Dorf lassen :)

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Man sollte dabei nicht vergessen, dass es den Kamera- und Objektivhersteller egal sein dürfte, ob nun das Altglas an der Kamera funktioniert, oder auch nicht!

 

Bei den sehr kompakten Sony's A7 etc. liegt der Vorteil ja bei dem genialen 17,8mm Auflagemaß, dass es erlaubt, fast alles daran zu adaptieren, was nicht gerade bei drei auf dem Bäumen ist!  Das erfreut natürlich auch meine Herz!

 

Der Hersteller bzw. der darbende Fotohandel, sieht es aber grundsätzlich viel lieber, dass die neuen Objektive, die jetzt hoffentlich und zahlreich auf der Photokina vorgestellt werden sollen, dass man diese auch bis spätestens zum Weihnachtsgeschäft käuflich erwerben kann.

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Hobos Frage hatte zwei Teile: 1. Welche Objektive funktionieren heute an der A7-Serie gut? und 2. Sind bei zukünftigen Kameras Probleme mit den jetzt für FE entwickelten Objekiven zu erwarten? Beides wurde beantwortet.

Ich darf noch mal kurz anmerken, worum es mir eigentlich ging. ;-)

Zum einen wollte ich die Community auf den Artikel von Roger Cicala et.al aufmerksam machen, der einen neuen Beitrag zur Diskussion über Adaptierung liefert.

 

Vor allem ging es mir schon in meinem Startposting um die Frage:

Wird es in den nächsten 1-2 Jahren Vollformatkameras (von Sony) geben, die gut mit aktuell problematischen Messsucherobjektiven funktionieren?

Die Frage wurde leider bislang wenig beantwortet.

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Vor allem ging es mir schon in meinem Startposting um die Frage:

Wird es in den nächsten 1-2 Jahren Vollformatkameras (von Sony) geben, die gut mit aktuell problematischen Messsucherobjektiven funktionieren?

Die Frage wurde leider bislang wenig beantwortet.

 

 

Das wird dir niemand beantworten, da die Kristallkugeln gerade defekt sind. Meiner Meinung nach nicht, da das nicht im Fokus von Sony sein dürfte. 

Leica steckt eine Menge Geld und Zeit in die Lösung dieser Probleme. Warum sollte Sony das tun?

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Das wird dir niemand beantworten, da die Kristallkugeln gerade defekt sind. Meiner Meinung nach nicht, da das nicht im Fokus von Sony sein dürfte.

Leica steckt eine Menge Geld und Zeit in die Lösung dieser Probleme. Warum sollte Sony das tun?

Meine ursrüngliche und naive Hoffnung war bis vor kurzem, dass es sich einfach technologisch dennoch in diese Richtung entwickelt, auch ohne dass Adaptierung explizites Ziel von Sony ist (wie die positive Entwicklung bezüglich der Fehlfarben in den Ecken von der NEX 7 bis zur A6000 ).

Aber jetzt bin ich da pessimistischer und muss dir leider zustimmen.

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Der Hersteller bzw. der darbende Fotohandel, sieht es aber grundsätzlich viel lieber, dass die neuen Objektive, die jetzt hoffentlich und zahlreich auf der Photokina vorgestellt werden sollen, dass man diese auch bis spätestens zum Weihnachtsgeschäft käuflich erwerben kann.

Schon deshalb liegt es eher im Interesse von Sony eine Restinkompatibiltät so lange beizubehalten, bis sie beginnt die eigene Objektiventwicklumg einzuschränken...

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