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Hallo an die Wissenden:

 

Bekommen FE Objektive an der A7 kameraintern eine andere Behandlung als Fremdobjektive?

 

Ich frage deshalb, weil ich ja glaube zu wissen, dass Leica bei seinen WW Objektiven hinsichtlich z.B. der Vignetierung bereits eine Anpassung vor nimmt.

 

Macht da Sony bei seinen eigenen Objektiven auch einen Unterschied, d.h. eine Optimierung der Daten für das Objektiv und wenn ja auch auf RAW Ebene?

 

Ich frage deshalb, weil mir das FE 55/1,8 etwas zu groß ist und ich lieber ein Leica 2,0/50 adaptieren würde. Aber wenn das Leica da aufgrund einer internen Routine auf jeden Fall hinter dem FE bleibt, dann würde ich davon Abstand nehmen.

 

Danke für Infos.

 

Gruß Hans.

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Hallo an die Wissenden:

 

Bekommen FE Objektive an der A7 kameraintern eine andere Behandlung als Fremdobjektive?

 

Ich frage deshalb, weil ich ja glaube zu wissen, dass Leica bei seinen WW Objektiven hinsichtlich z.B. der Vignetierung bereits eine Anpassung vor nimmt.

 

Macht da Sony bei seinen eigenen Objektiven auch einen Unterschied, d.h. eine Optimierung der Daten für das Objektiv und wenn ja auch auf RAW Ebene?

 

Ich frage deshalb, weil mir das FE 55/1,8 etwas zu groß ist und ich lieber ein Leica 2,0/50 adaptieren würde. Aber wenn das Leica da aufgrund einer internen Routine auf jeden Fall hinter dem FE bleibt, dann würde ich davon Abstand nehmen.

 

Danke für Infos.

 

Gruß Hans.

 

Ich habe gerade das Leica Forum nach brauchbaren Hinweisen durchsucht und bin vom Admin hierher verwiesen worden. Daher darf ich meine Frage nochmals erneuern (da ja hier der Admin selbst moderiert, wie er in Leica Forum schreibt).

Danke für Hinweise wie das von Sony gehabt wird. Im leica Forum steht, dass das 2,0/50 uneingeschränkt beste Ergebnisse bringt.

Danke Hans.

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Bei der Leica M8, M9 u.s.w. findet eine kamerainterne Korrektur nur statt, wenn die Objektive codiert sind oder bei den entsprechenden Leica-Modellen eine manuelle Eingabe des Objektiv-Typs stattfindet.

 

Bei den Sony-Modellen gibt es die Möglichkeit der Einbindung einer entsprechenden App. Hier müssen dann die einzelnen Objektive manuell korrigiert werden. Die gefundenen Werte für das Objektiv werden abgespeichert und können später wieder aufgerufen und angewandt werden.(Auch Fremdobjektive).

 

In der Praxis ist eine Korrektur nur bei Objektiven unter 35mm Brennweite angebracht/erforderlich.

 

Für die professionelle Korrektur ist eine Erstellung eines speziellen Objektivprofils unter Berücksichtigung der Arbeitsblende, Entfernungseinstellung und Beleuchtung für jede einzelne Aufnahme erforderlich (LCC-Profil).

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Ich hatte das 55er Zeiss an der A7r getestet, im Vergleich zum Summicron, das selbst besitze.

Beide sind uneingeschränkt nutzbar auch ohne Korrektur.

Die Abbildungsleistung des FA 55 übersteigt die des Summicron speziell in den Ecken und bewegt sich auf dem Niveau des APO Summicron, das auch zum Test zur Verfügung stand.

LG

Jürgen

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In den Einstellungen der Kamera kannst Du bestimmen ob ein Objektivprofil verwendet werden soll und welche Korrekturen verwendet werden sollen.

Bei Fremdobjektiven kannst Du übrigens die Korrekturen auch einschalten. Es wird aber irgendwas in den JPGs korrigiert.

Wenn Du auf die Grösse guckst, würde ich das Summarit nehmen.

Ev. Korrekturen der Objektive würde ich eher in der Bildbearbeitung benutzen. Objektivprofile für Lightroom, DxO und wie sie alle heissen gibts nur für die nativen Objektive.

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Ich habe jahrzehntelang mit Leica M "gearbeitet" und habe ein gutes Dutzend Leica Objektive durch, vom Schraub bis APO/ASPH.

 

Mein 50mm Summicron habe ich verkauft, nachdem das Sony 50mm 1,8 auf dem Nex 5n bessere Ergebnisse lieferte. Nun habe ich das FE 55mm 1,8 für meine A7r, und das ist noch ein Stückchen besser als das 50mm 1,8 - und natürlich formatfüllend. Und dabei scharf bis in den Ecken; auch bei grossen Blendenöfffnungen.

 

Ich verwende auch "Fremdobjektive" mit Adapter auf der A7r, aber nur wenn es um Brennweiten geht, die ich selten verwende, oder wo es keine Alternative ohne Adapter geht. Auch wenn man für jedes Fremdobjektive einen eigenen Adapter hat, der immer 'dran bleibt, optimal ist es nicht.

 

Ob nun dein Summicron _mit_ Adapter so viel kleiner ist, als das FE 55mm 1,8 kann ich nunmehr nicht definitiv sagen, aber ich bezweifle es. Dass es kein AF hat, das kann ich aber definitiv sagen ;-) Gesichtserkennung und automatisches Fokussieren auf den Augen, das kann das Summicron auch nicht.

 

Das manuelle Fokussieren mit dem FE 55mm 1,8 funktioniert wunderbar, nichts hakt, und kein Spiel. Das war z.B. mit den frühen Sigmas nicht der Fall, da gab es beides, sogar gleichzeitig. Ausserdem gibt es im Display der A7r eine Entfernungsskala wenn man das Objektiv manuell fokussiert. Das ist z.B. bei Seelandschaften (Sugimoto grüßt) sehr hilfreich.

 

Wenn man eine A7r hat muss man umdenken und vieles nur lernen. Das geht nicht vom heute auf morgen. Viel Übung gehört dazu ….. und das Überbordwerfen von sentimentalem Ballast.

 

Nun soll dir das Fotografieren ja aber auch Spass machen, und technische Perfektion ist nicht alles im Leben.

bearbeitet von christer
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Ich habe jahrzehntelang mit Leica M "gearbeitet" und habe ein gutes Dutzend Leica Objektive durch, vom Schraub bis APO/ASPH.

 

Mein 50mm Summicron habe ich verkauft, nachdem das Sony 50mm 1,8 auf dem Nex 5n bessere Ergebnisse lieferte. Nun habe ich das FE 55mm 1,8 für meine A7r, und das ist noch ein Stückchen besser als das 50mm 1,8 - und natürlich formatfüllend. Und dabei scharf bis in den Ecken; auch bei grossen Blendenöfffnungen.

 

Ich verwende auch "Fremdobjektive" mit Adapter auf der A7r, aber nur wenn es um Brennweiten geht, die ich selten verwende, oder wo es keine Alternative ohne Adapter geht. Auch wenn man für jedes Fremdobjektive einen eigenen Adapter hat, der immer 'dran bleibt, optimal ist es nicht.

 

Ob nun dein Summicron _mit_ Adapter so viel kleiner ist, als das FE 55mm 1,8 kann ich nunmehr nicht definitiv sagen, aber ich bezweifle es. Dass es kein AF hat, das kann ich aber definitiv sagen ;-) Gesichtserkennung und automatisches Fokussieren auf den Augen, das kann das Summicron auch nicht.

 

Das manuelle Fokussieren mit dem FE 55mm 1,8 funktioniert wunderbar, nichts hakt, und kein Spiel. Das war z.B. mit den frühen Sigmas nicht der Fall, da gab es beides, sogar gleichzeitig. Ausserdem gibt es im Display der A7r eine Entfernungsskala wenn man das Objektiv manuell fokussiert. Das ist z.B. bei Seelandschaften (Sugimoto grüßt) sehr hilfreich.

 

Wenn man eine A7r hat muss man umdenken und vieles nur lernen. Das geht nicht vom heute auf morgen. Viel Übung gehört dazu ….. und das Überbordwerfen von sentimentalem Ballast.

 

Nun soll dir das Fotografieren ja aber auch Spass machen, und technische Perfektion ist nicht alles im Leben.

 

Hm dass ist für mich ein äußerst wertvoller Beitrag. Ich hatte, ja hatte auch so ziemlich alle M Objektive, allerdings noch an der M8 und habe dann alles verkauft und bin auf Hasselblad umgestiegen. Allerdings ist das H4 System für Reisen mehr hinderlich als wertvoll. Deshalb bin ich nun bei Nikon (immer noch zu groß) und letztendlich bei der A7 (weil ich die D800 eh hab). Mir gehts bei diesem System in Größe und Qualität möglichst alles was nur möglich ist heraus zu holen. Wie gesagt in Größe u n d Qualität. Und da bin ich gedanklich wieder auf die alten Leica Objektive gekommen. Ich denke auch, dass man den Adapter hinsichtlich Größe nicht außer Ansatz lassen kann. Aber wenn das FE ohnedies so gut ist (das FE 2,8/35 hab ich ja) dann werde ich wohl am besten bedient sein, wenn ich das Originalobjektiv nehme.

Nochmals besten Dank und schöne Grüße

Hans.

bearbeitet von Semmering
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und wenn ja auch auf RAW Ebene?

Wer weiß?

Testen könnte man das, indem man die Kamera aufs Stativ setzt, ein Bild macht und dann das Objektiv etwas aus dem Bajonett dreht und wieder ein Bild macht, bei gleichen Einstellungen.

Dann die (gleich prozessierten!) RAWs vergleichen, bzgl.Vignettierung, Farbfehlern usw.

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Schau dir mal den Link hier an bzw. die Erläuterungen, ich glaube das beantwortet deine Frage dann mit einem "Ja", ich kann mir nicht vorstellen dass es bei der A7/A7r und den ZE Objektiven anders sein wird, nicht bei den exzellenten Bildergebnissen…da wird mit großer Sicherheit direkt ins RAW reinoptimiert!

(Das muss ja nicht schlecht sein, aber…)

 

http://friedmanarchives.blogspot.de/2012/10/the-most-distortion-ridden-zeiss-lens.html

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@ previlo: Vielen Dank für diesen Link, den ich nicht kannte. Andere Links behaupten Ähnliches, aber können die Behauptung nicht so gut untermauern.

 

In der analogen Era konnte man seine Film-Entwickler Kombinationen auf seine Bedürfnisse optimieren, man konnte auch bei der Auswahl der Objektive und der Negativgrösse auch etwas bewegen.

 

Natürlich kann man auch heute etwas bewegen, aber die Optimierung des Pakets aus Kamera, Objektiv, Sensor und kamerainterne Dateibearbeitung haben andere schon erledigt. Kann natürlich sein, dass es nicht Jedermanns Geschmack ist, aber dann gibt es ja LR….

 

Für mich heisst das "native Objektive" statt "Altglas" - es sei denn es sind Brennweiten die ich selten verwende und deshalb die hohen Anschaffungskosten für "native Objektive" schwer rechtfertigen kann.

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Nun soll dir das Fotografieren ja aber auch Spass machen, und technische Perfektion ist nicht alles im Leben.

 

Spass und Perfektion müssen nicht immer einander ausschließen, wenn man sich genügend Abstand reserviert ;) Oder ist nicht vielmehr die Perfektion auch die Folge von Spaß, im Sinne von "spielerisch Lernen"?

 

Aber wer nachts nicht mehr schlafen kann, weil er beispielsweise bei einer speziellen Konfiguration einen unscharfen Rand entdeckt hat, macht garantiert etwas falsch :eek::D

 

Hans

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Für mich heisst das "native Objektive" statt "Altglas" - es sei denn es sind Brennweiten die ich selten verwende und deshalb die hohen Anschaffungskosten für "native Objektive" schwer rechtfertigen kann.

 

Nicht zwangsweise: Nur weil Sony die verfügbaren Infos ins RAW packt, heisst es noch lange nicht, dass die vergleichbaren Optimierungen bei Altglas nicht auch per LR hinzugefügt werden können.

 

Ich sehe da eher rein formale Unterschiede im Ablauf, wann welche Verbesserung greift. Einen generellen Nach- oder Vorteil kann ich als RAW-Verarbeiter nicht erkennen (anders bei den OOC's: Hier ist man limitiert, was die Verarbeitung von Altglas Vorlagen betrifft, und die angebotene Sony App lehne ich sowieso ab - aber meine Einstellung zur Sony Software Entwicklung habe ich hier ja schon mehrfach geäussert).

 

Hans

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Mein 50mm Summicron habe ich verkauft, nachdem das Sony 50mm 1,8 auf dem Nex 5n bessere Ergebnisse lieferte.

 

Konnte ich so nicht nachvollziehen - weder bei offener noch bei auf 5,6/8 geschlossener. Das Summicron-M (Typ IV - 1979+) war in allen Einsatzlagen besser, das Vorlaeufermodell (Typ III - 1969 +) war in der Mitte immer zumindest gleichwertig, der Rand in abgeblendetem Zustand ebenso - sowohl an der NEX-5N/R als auch an NEX-7 - kurze Verschlusszeiten vorausgesetzt.

 

Schluss für mich:

 

Ich fand das 'hochgehypte' SEL50F18 OSS nicht behaltenswert, und habe es schnell zurückgegeben - einzig der Stabilisator war marginal als Vorteil zu sehen - den Autofokus fand ich bei wenig Licht dank Langsamkeit eher hinderlich...

 

Ob nun dein Summicron _mit_ Adapter so viel kleiner ist, als das FE 55mm 1,8 kann ich nunmehr nicht definitiv sagen, aber ich bezweifle es.

 

Den Zweifel kann ich bezüglich Summicron-M 2/50 (Typ III/IV) mit Novoflex-Adapter ausraeumen - es IST deutlich kleiner als das SEL55F18Z (Zeiss Sonnar FE 55mm).

 

Wenn man hingegen das Summicron-R 50 mit Fotodiox-Adapter und Schutzfilter benutzt, sind die Masse ungefähr gleich denen des Sonnar FE 55mm (SEL55F18Z) ohne Filter.

 

Optisch ist das SEL55F18Z allerdings top und (nach meinem Vergleich) an der A7 etwas besser als die 'Crons… es ist also eine Frage der Gewohnheit und des

Geschmacks - wer schon ein 'Cron hat, und nicht zu heiss auf den auch beim 55er nicht unbedingt 'rasanten'Autofokus ist, hat hier kein must-have.

 

Wer kein 'Cron oder 'Lux hat, bekommt mit dem SEL55F18Z ein sehr gutes und im guten Sinne 'preiswertes' Objektiv. Ich habe es mir am Ende _zusaetlich_ zu den schon vorhanden Leica-Optiken gegönnt… trotzdem habe ich i. A. das 'Cron R auf der Kamera.

 

Nachtrag: Sony macht auch beim SEL55F18Z deutliche Korrekturen in-body, um die Verzeichnung zu reduzieren. Nichts Weltbewegendes, aber technisch OK - die Verbesserungen sind deutlich.

bearbeitet von mb-de
Nachtrag noetig… zum eigentlichen tread-Thema
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