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Wenn ein Hersteller bei hoher Qualität wirklich den Schritt zu einer modularen Bauweise wagen würde, dann wäre ihm zunächst einmal ein großer Erfolg (und bei entsprechender Patentabsicherung) auch ein Alleinstellungsmerkmal sicher.

 

Richtig, zunächst, aber nicht auf Dauer. Konsumgüter, die möglicherweise mit einem geringeren Aufwand als dem Neukauf zu aktualisieren gehen, widersprechen der heutigen Art und Weise Geld verdienen zu wollen. Müllberge interessieren die Produzenten (zumindest jetzt noch) nicht. Erst wenn Rohstoffe, wie z.B die 17 "seltenen Erden" die für die Elektronik unverzichtbar sind, so knapp würden, dass sie keine bezahlbaren Produktionsergebnisse mehr zulassen würden und die Hersteller zur Entsorgung ihres Mülls gezwungen würden, dann könnte ein Umdenken einsetzen.

 

Allein schon die Tatsache, dass es Firmen gibt, die nach 3-4 Jahren bei einem Defekt des Gerätes herum eiern und erklären, man halte keine Ersatzteile mehr vor, widerspricht einer solchen Kamera, bei der ich alle ein zwei Jahre den Sensor erneuern könnte.

 

Das hat nichts mit "bösen Kapitalismus" zu tun. Die verdienen einfach da dran nichts und ein Unternehmen, dass zuwenig Gewinn macht, geht unwiderruflich unter.

 

Und dann eben noch ?

@viewfinder

"geschicktes Marketing" ??:D

Dann hätte es nicht Nikon sein dürfen., dort findet in den letzten Jahren alles Mögliche statt, nur kein geschicktes Marketing.

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Mit geschicktem Marketing meinte ich, dass man ja bei einer wirklich konsequenten Modulbauweise eine ganze Reihe unterschiedlicher Sensoren anbieten könnte, ebenso z.B. verschiedene Sucher oder sogar Displaylösungen. Man könnte also z.B. darauf abzielen, dass man verschiedene Sensoren nutzt, für unterschiedliche Einsätze den quasi maßgeschneiderten...für unterschiedliche Objektive mit unterschiedlichen Bildkreisen oder natürlich auch für Farbe und SW den jeweils opimalen Sensor...Warum denn nicht? Die Kasse würde klingeln...

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Auch wenn sich die Computerlandschaft zur Zeit ziemlich ändert: mit dem klassischen PC und der leichten Austauschbarkeit sämtlicher Elemente hat man doch auch zig-Milliarden verdient!;)

Ich würde einfach mal kühn behaupten, dass die Anzahl an Kunden, welche Komponenten ihres PCs austauschen jene der potentiellen "Sensortauscher" haushoch übertrifft. Auch jene derer welche sich zusätzlich zur Kitoptik weitere Objektive zulegen. Oder gar jene welche überhaupt Systemkameras (welcher Art auch immer) besitzen?

Wo zu geringe Nachfrage, da kein Angebot. Nicht umsonst lässt sich der Sensor vieler Mittelformat-Gehäuse wechseln, aber nicht jener eines Eifons. Das liegt nächstes Jahr nämlich schon wieder auf der Müllhalde neben dem vom Vorjahr.

 

Mag sein, dass dieser Komponentengedanke die Leiter etwas weiter runter zu den HighEnd Produkten Nikons führt. Ich würde mich aber zu noch keinen allzu träumerischen Fantasien hinreissen lassen. ;)

 

Weswegen wir immer auf die bewährten fototechnischen Instrumente aus Kuba und Nordkorea zurückgreifen :P

Ist aber traurig, wenn als Beispiele effizienterer Ressourcennutzung und längerfristig nutzbarer Produkte lediglich fragwürdige kommunistische Diktaturen herhalten können...

 

 

Apropos ununterbrochener Cashflow und erzwungene Kundenbindung: Schon brav die Creative Cloud angemietet? :rolleyes:

bearbeitet von flyingrooster
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Wenn das so einfach wäre. Zum Sensor gehört zwingend die passende/angepasste Auswerteelektronik, sprich Imageprozessor, und noch einige andere Kleinigkeiten (ich hätte da gerne noch den IBIS integriert). Da das praktisch 90% der Kamera ist (mechanischen Verschluss braucht man bald eh nicht mehr) und der Rest nur Halterung für Objektiv, Bedienelemente und Display, kann man auch gleich die ganze Kamera austauschen.

 

Davon abgesehen gibbed das ja schon im MF, die digitalen Rückteile. Wo ist da der Nutzen des Patents?

 

Und dann die ökologisch-moralische Komponente dieser technischen Abschweifung. Am sinnvollsten wäre es, auf seinem Ast zu sitzen und in Frieden seine Banane zu verzehren. Ach, was rede ich da, die Entstehung des Lebens an sich war schon die größte Umweltkatstrophe in der Geschichte der Erde. Die wunderschöne, unberührte mineralogische Struktur wurde dabei an der Oberfläche praktisch völlig zersetzt.

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Wenn das so einfach wäre. Zum Sensor gehört zwingend die passende/angepasste Auswerteelektronik, sprich Imageprozessor, und noch einige andere Kleinigkeiten (ich hätte da gerne noch den IBIS integriert). Da das praktisch 90% der Kamera ist (mechanischen Verschluss braucht man bald eh nicht mehr) und der Rest nur Halterung für Objektiv, Bedienelemente und Display, kann man auch gleich die ganze Kamera austauschen.

 

...

 

Und dann die ökologisch-moralische Komponente dieser technischen Abschweifung.

 

dein ökologisches Verständnis ist nicht sonderlich ausgeprägt. 90% der Kamera wird weggeworfen. oder auch nur 70%. Das ist alles deutlich zuviel, um es unter dem ökologischen Aspekt nicht ernsthaft zu betrachten.

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Warum an der einen Stelle anfangen und die andere vergessen?

 

Obst, Gemüse, und einiges mehr kann man verpackungsfrei kaufen, wenn man es darauf anlegt und wer Fertigprodukte einkauft, der schadet nicht nur seiner Umwelt, sondern auch seiner Gesundheit.

 

Aber zurück zu den Kameras. Nikon wird ein solches Produkt wohl eher aus kommerziellen Gründen bringen als aus ökologischen, auch wenn letztere gegeben sind. Das Marktwachstum flacht ab und es braucht neue Ideen. Da könnte ein solches Konzept schon einschlagen.

Wieviele kaufen sich einen super hochauflösenden SW- Sensor für 700€ und wieviele eine komplette SW Kamera für 3000€. Ähnliches wäre für eine IR taugliche Kamera sinnvoll.

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So faszinierend der Gedanke ist: Natürlich kann auch ich mir nicht vorstellen, dass eine Modulkamera -selbst deutlich unter der MF (Preis-)Klasse;)- ein Massenmarkt wird. doch auch Nischen bringen gutes Geld...siehe Automobilindustrie, wo man inzwischen auch die wirklich allerletzte Nische von allen möglichen und unmöglichen Cross-overn besetzt hat.

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Auch Modulsysteme veralten, weil die Schnittstellen zwischen den Modulen irgendwann - oft schon nach wenigen Jahren - technisch überholt sind und die Leistungsmerkmale der Module nicht mehr bedienen können.

 

Ein wechselbarer "Sensor" bzw. Digitalteil hat nur einen Sinn, wenn sowohl der optomechanische als auch der elektronische Teil einer Kamera ziemlich teuer sind.

 

Bei PCs kann man z. B. den Prozessor in gewissen Grenzen upgraden, aber wer macht das schon? Die Lebensdauer eines PCs lässt sich dadurch nur sehr begrenzt verlängern.

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Nikon-Patent zeigt Wechselsensor - COLORFOTO

 

Da steckt bestimmt viel Potenzial für die Zukunft drin! Vielleicht erübrigen sich ja irgendwann mal die drögen Sensordebatten: Man kauft die Sensoren, die man benötigt und wechselt sie je nach Bedarf (z.B. ob man monochrom unterwegs sein will bzw. auch jeweils angepasst an die Optik, die man mitnemen will). Ein robustes Grundgehäuse kann so auch leicht durch einen neuen Sensor aktualisiert werden etc. Eine faszinierende Vorstellung, die zugleich ja auch etwas Nostalgie weckt: Ich denke an die Wechselmagazine von Hasselblad und anderen Mittelformatkameras oder auch an Contarex/Contaflex. Eine weitgehend modulare Bauweise war für mich schon immer DIE geniale Form des Kamerabaus: Kleine Basiseinheit/Steuermodul + Wechselobjektiv + Wechselsensor + Wechselspeicher+ Wechselakku+Wechselsucher+Wechseldisplay:cool:

 

Das wäre ja schon ein Traum, aber der Link gibt das nicht her. Nur ein großes SLR-Gehäuse, Sensor tauschbar, aber alles andere fest verbaut. Ein wirklich modulares Konzept steckt da nicht hinter. Eigentlich schade, aber vielleicht macht es ja jemand anders?

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Dass man sich dabei nicht mit Kaffesatz-Leserei in die weite Zukunft begibt ist angesichts elektronischer Entwicklungs-, Preis-, Marktsprünge auch klar. Nur als Beispiel: 2000 kostete eine Profi-Kamera wie die Nikon D1 im DX-Format noch 12.000Euro... Wir reden also von Entwicklungen innerhalb eines Jahrzehnts.

 

@ Viewfinder

Als ich Ende 2004 im Forum von digitalkamera.de die prognostizierte, daß ein Body mit 20 Megapixel im APS-C Format innerhalb eines Jahrzehnts bereits im Einsteigerbereich für deutlich unter 500 Euro bei jedem Hersteller Standard sei, wurde ich verbal geteert und gefedert.

 

Heute sprechen Amateure über Vollformat, obwohl bereits das APS-C Format von heute ein Handling und eine Qualität bringen, erst recht bei hohen Iso-Zahlen, die vor 10 Jahren für kein Geld der Welt möglich gewesen wäre.

Im Gegenteil, mir wäre eine Kodak Vollformat, Anno 2004, heute selbst geschenkt zu teuer!

Mir ist momentan egal was in 10 Jahren möglich ist, tatsache ist, daß heute jemand 500 Euro auf den Tisch legen kann und damit fast ohne Basiswissen Bilder anfertigen kann, welche vor 10 Jahren selbst bei Profis Anerkennung gefunden hätten.

 

Sorgen mache ich mir bei der derzeitigen Entwicklung eher, daß es bald niemanden mehr gibt, der bereit ist sich eben dieses Basiswissen anzueignen.

Ich selbst musste mich fast übergeben, als bei einer Foto-Session in unserem Betrieb unser "Profi"- Werbefotograf mich überrascht fragte

warum er uns die Bilder im "Raw" oder "TIFF" Format auf DVD bei uns abgeben sollte.Er meinte seine Kunden seien bislang zufrieden gewesen, wenn er die JPEGs per E-Mail versenden würde, Raw würde er garnicht erst in seiner Kamera nutzen.

 

Wir haben es mit einer waschechten "Verdummung" der Medienbranche zu tun und daran ist leider auch das inzwischen "billig" zu erhaltende Equipment schuld.

(Und Ja, er hatte eine Nikon D2H )

 

gruß

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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich durch die eklatanten "Qualitätssteigerungen" in den letzten 10 Jahren persönlich keine besseren Bilder mache. Daran haben eher andere Entwicklungen schuld...

 

Evtl. mögen messbare Variablen wie Auflösung oder Dynamik sich erhöht haben. Ansonsten sehe ich praxisnah keinen Unterschied zu einer stinknormalen analogen KB-Spiegelreflex oder gar Mittelformat.

 

Ich sehe die "Gefahr" eher in der Konzentration auf die technischen Merkmale der Fotografie.

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Ich sehe die "Gefahr" eher in der Konzentration auf die technischen Merkmale der Fotografie.

 

Wahre Worte und leider immer mehr Realität.

 

Auch wenn man einschränkend sagen muss, dass die Fotografie schon immer auch einen technischen Aspekt hat(te). Um ein bestimmtes Bildergebnis hinzubekommen, war immer auch technisches Wissen um das Equipment notwendig.

Heute erscheint es umgekehrt.

Es mehr um Pixel diskutiert als um das Ergebnis. Diese Entwicklung wird natürlich von der Fotoindustrie gerne gesehen und nur allzu gern befeuert. Lassen sich so doch kürzere Produktzyklen und damit mehr Umsatz/Zeiteinheit generieren.

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Wahre Worte und leider immer mehr Realität.

Auch wenn man einschränkend sagen muss, dass die Fotografie schon immer auch einen technischen Aspekt hat(te). Um ein bestimmtes Bildergebnis hinzubekommen, war immer auch technisches Wissen um das Equipment notwendig.

Heute erscheint es umgekehrt.

Es mehr um Pixel diskutiert als um das Ergebnis. Diese Entwicklung wird natürlich von der Fotoindustrie gerne gesehen und nur allzu gern befeuert. Lassen sich so doch kürzere Produktzyklen und damit mehr Umsatz/Zeiteinheit generieren.

Ich stimme Dir und Kavenzmann absolut zu.

Auf der anderen Seite kann technisches Grundwissen beim Fotografieren auch nicht schaden;) Zumindest ist es schon vorteilhaft, wenn ich weiß mit welchen Mitteln ich welches Ergebnis erzielen kann, doch da sind wir uns wahrscheinlich auch einig.

Seit ich hier regelmäßig (und zumeist auch gerne) im Forum bin, habe ich gelernt, dass sich viele Amateure allerdings zu sehr allein auf die Technik kaprizieren. Richtig angewandte Technik hilft sicher, ein gutes Bild zu machen. Auf der anderen Seite, ich sag's mal ganz direkt, kann ein unbegabter Mensch, der einfach kein Gefühl für Gestaltung, Formen, Proportionen, Farbe und Lichtwirkungen hat auch mit perfekter Technik (höhere Auflösung, größere Sensoren, aufwendige Optiken) eben nur technisch perfekt banale und langweilige Motive darstellen.

Ach, wenn manche Leute, nicht nur Pixel peepen würden, sondern einfach mal einen schönen Bildband (Malerei und Fotografie) in die Hand nehmen würden... Oder mal in eine Galerie gehen würden... Vielleicht würde dann doch die Erkenntnis reifen, dass Technik nur eine Krücke der Gestaltung ist so wie Leinwand und Pinsel für den Maler

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...Ach, wenn manche Leute, nicht nur Pixel peepen würden, sondern einfach mal einen schönen Bildband (Malerei und Fotografie) in die Hand nehmen würden... Oder mal in eine Galerie gehen würden... Vielleicht würde dann doch die Erkenntnis reifen, dass Technik nur eine Krücke der Gestaltung ist so wie Leinwand und Pinsel für den Maler

 

:)

Sehen schult das Sehen und ist durch keine Technik zu ersetzen.

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Stimmt. Technik ist nicht wichtig - siehe Leinwand und Pinsel für Maler.

 

Trotzdem:

Geh mal in ein gutes Geschäft für Leinwand und Pinsel und lasse dich beraten. Da kommt häufig eine längere Beratungszeit raus, als wenn man in einen Fotoladen geht und sich über eine Kamera informiert.

Daraus könnte man schließen, dass Technik für den Maler wichtiger ist, als Technik für den Fotografen.

(Ist mir aber klar, dass das andere Gründe hat)

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"Krachend werden dann die Himmel zerbersten, die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verglühen, und die Erde wird verbrennen mit allem, was auf ihr ist." 2. Petrus 3,10 2.Teil

 

...

Das sind unmissverständliche Worte. Doch glücklicherweise ist es damit noch nicht zu Ende:

 

"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." 2. Petrus 3,13

 

 

Nach der Bibel gibt es eine gute und eine, zumindest oberflächlich gesehen, schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist die neue Erde, und Gott wird

 

"mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein ... Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei." -Offenbarung 21, 4

 

Quelle:

Was sagt die Bibel über ein Ende der Welt? | TopLife.at

 

Baucht man dann noch eine Digitalkamera, wenn alles Sein metaphysischer. Natur sein wird?

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