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Hallo zusammen,

 

ich stehe vor einem Sonderanwendungsfall und suche nach einer geeigneten Kamera für den Einsatz im Segelflugzeug.

 

Was ich bisher gemacht habe:

Ich habe viele Fotos mit dem Smartphone gemacht – die Ergebnisse sind ganz okay, aber es fehlt einfach der Zoom, um weiter entfernte Motive wirklich gut einzufangen (z. B. Landschaftsdetails, Flugzeuge in der Nähe, Berge, etc.).

 

Problem / Herausforderungen:

 

  • Die Platzverhältnisse im Cockpit sind sehr eingeschränkt, daher ist eine Kamera mit großen Wechselobjektiven für mich schlecht realisierbar.

 

  • Ein starker Zoom ist mir sehr wichtig, da sich die meisten interessanten Objekte in relativ großer Entfernung befinden.

 

  • Handlichkeit und kompakte Bauform sind essenziell.

 

  • Vollformat wäre schön, ist aber nicht zwingend erforderlich – wichtiger ist mir eine gute Bildqualität.
     

 

Was ich suche:

- Eine kompakte Kamera mit einem leistungsstarken Zoom, die sich gut im engen Cockpit bedienen lässt.

- Gute Bildqualität auch bei langen Brennweiten. 

- Schneller gute Autofokus, bzw. Generell sollte man ohne viel manuelles einstellen auskommen.


 

Frage an die Community:

Welche Modelle würdet ihr mir für diesen Einsatzzweck empfehlen? 

High-End Pro-Kameras sind willkommen, aber bitte auch Vorschläge im vernünftigen Preis-/Leistungs-Bereich.

 

Vielen Dank im Voraus – ich freue mich auf eure Empfehlungen und Erfahrungen!

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Hallo,

Hier gibt es bestimmt mehrere Ansätze eine relativ kleine Systemkamera wäre hier die OM5-II, alternativ etwas Leistungsfähiger eine Om3 mit einem M.Zuiko 12-200mm. (KB äquivalent 24-400mm). Aber du könntest dir auch eine Bridge Kamera wie die Sony RX10 iV gebraucht ansehen die reicht von 24mm bis 600mm (KB).Wenn dir das alles zu groß ist und du wirklich etwas kleines für die Hosentasche suchst gibt es da noch eine Sony RX 100 VII die geht bis 200mm am langen Ende.

hier ein Größenvergleich https://camerasize.com/compact/#939.613,950.818,722,827,ha,t

Es wäre jedenfalls hilfreich wenn du schreiben könntest welches Smartphone du verwendet hast und um wieviel näher du an das Motiv kommen willst. Dann könnte man ggf. die Objektive noch kleiner auswählen. Auch ein Bild Beispiel wäre hier sehr hilfreich.

LG 

 

 

bearbeitet von Richi Foto
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Nikon Coolpix P950 (vielleicht gibt es mittlerweile eine modernere Variante)

 

https://www.digitalkamera.de/Meldung/Nikon_Coolpix_P950_mit_verbessertem_Sucher_und_4K-Video_vorgestellt/11632.aspx

https://www.fotomagazin.de/test-technik/tests/im-test-nikon-coolpix-p950/

 

Eine wird grad hier verkauft

 

bearbeitet von wasabi65
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Im Segelflugzeug musst Du auch W&B bedenken. Entweder eine Kompakte oder eine Bridgekamera, ähnlich wie die Nikon aus dem Vorbeitrag. Die ist in echt schon verdammt groß! Wenn Ihr im Schwarm Bärte umkreist, mag das mit a2a gut funktionieren, aber wenn die anderen aber weiter weg sind, als z.B. dein Schlepper, wird es schon schwierig. Das muss gut koordiniert sein, besonders, wenn man eine Hand am Ruder behalten muss... Im Motorflugzeug ist es einfach, Fotogerät mitzunehmen und unterzubringen. Platz ist da genug vorhanden. Sogar in ULs, aber im Segelflieger würde ich da so klein wie möglich planen. Du hast da wichtigere Dinge auf spärlichen Raum zu erledigen.

bearbeitet von rostafrei
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vor 15 Stunden schrieb Richi Foto:

Es wäre jedenfalls hilfreich wenn du schreiben könntest welches Smartphone du verwendet hast und um wieviel näher du an das Motiv kommen willst. Dann könnte man ggf. die Objektive noch kleiner auswählen. Auch ein Bild Beispiel wäre hier sehr hilfreich.


Hallo zusammen,

danke schon mal für eure Antworten.

Dem Probiere ich doch gerne nachzukommen.
Bilder konnte ich hier nicht hochladen, daher probieren wir es nun mal so:

https://www.dropbox.com/scl/fo/wx5shii8nzb2rwoms0n5w/AHdilPg3DEL2b3I4kLWb7M8?rlkey=8hcjtkc5mttmajv6y4canpg86&st=cpmwm4oi&dl=0

Bilder sind alle mit einem iPhone 13 (nicht pro) aufgenommen.

 

ich muss sagen, die Sony gefällt mir schon  ganz gut. Größe ist echt ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nicht nur beim Fotografieren selbst - wenn die Kamera nicht benutzt wird, muss sie auch sicher verstaut werden können.

Schönen Feiertag euch.

Moritz

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vor einer Stunde schrieb MikeZulu:

ich muss sagen, die Sony gefällt mir schon  ganz gut. Größe ist echt ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nicht nur beim Fotografieren selbst - wenn die Kamera nicht benutzt wird, muss sie auch sicher verstaut werden können.

welche Sony? Die RX10V, oder die RX10 VII

 

Ansonsten könnte man sich noch die Panasonic TZ202 ansehen, da ist mehr Telebrennweite drin, Klappdisplay fehlt, aber das dürfte im Flugzeug eh nicht hilfreich sein
Ansonsten solltest Du auf Einhandbedienung achten, ich bin ja kein Flieger, aber ich vermute, dass eine Hand am Steuer sinnvoll sein könnte (?)

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vor 2 Stunden schrieb MikeZulu:


Hallo zusammen,

danke schon mal für eure Antworten.

Dem Probiere ich doch gerne nachzukommen.
Bilder konnte ich hier nicht hochladen, daher probieren wir es nun mal so:

https://www.dropbox.com/scl/fo/wx5shii8nzb2rwoms0n5w/AHdilPg3DEL2b3I4kLWb7M8?rlkey=8hcjtkc5mttmajv6y4canpg86&st=cpmwm4oi&dl=0

Bilder sind alle mit einem iPhone 13 (nicht pro) aufgenommen.

 

ich muss sagen, die Sony gefällt mir schon  ganz gut. Größe ist echt ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nicht nur beim Fotografieren selbst - wenn die Kamera nicht benutzt wird, muss sie auch sicher verstaut werden können.

Schönen Feiertag euch.

Moritz

Das sind starke Bilder! Die RX100Vii passt jedenfalls ins Cockpit - die von Nighstalker genannte Panasonic TZ202 würde mit ihren 24-360mm noch ein gutes Stück mehr Brennweite liefern und ist sicher auch eine gute Wahl.

Zu beachten ist das die Fotos mit den beiden genannten Kameras einen in der Regle neutraleren Look haben wie Smartphones. Um das maximale aus den Bilder heraus zu bekommen ist es ratsam die Bilder am PC/MAC zu entwickeln. So einen dramatischen Look (übersättigt/kontraststarken HDR Look) bekommst du mit den beiden Kameras aber nicht OOC. Du kannst zwar auch in Jpeg (auch auch in Raw) mit z.B.: DRO LvL diesen HDR Look erzeugen wenn das nicht reicht musst du mit einem Raw Entwicklungsprogramm wie LRC oder dergleichen arbeiten.

Am besten gehst du mal in einen Fotoladen und nimmst sie in die Hand die Sony ist schon arg klein.

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Die TZ202 ist schon eine kleine gute Kamera, die sich auch mit einer Hand bedienen lässt 
Mit diesem Link kann man sich viele Bilder aus der Kamera ansehen und sich selbst ein Bild machen.

https://www.flickr.com/search/?text=RX100

https://www.flickr.com/search/?text=Panasonic+DC-TZ202

und noch ein Bild von mir:

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vor 8 Stunden schrieb Richi Foto:

Das sind starke Bilder! Die RX100Vii passt jedenfalls ins Cockpit - die von Nighstalker genannte Panasonic TZ202 würde mit ihren 24-360mm noch ein gutes Stück mehr Brennweite liefern und ist sicher auch eine gute Wahl.

Zu beachten ist das die Fotos mit den beiden genannten Kameras einen in der Regle neutraleren Look haben wie Smartphones. Um das maximale aus den Bilder heraus zu bekommen ist es ratsam die Bilder am PC/MAC zu entwickeln. So einen dramatischen Look (übersättigt/kontraststarken HDR Look) bekommst du mit den beiden Kameras aber nicht OOC. Du kannst zwar auch in Jpeg (auch auch in Raw) mit z.B.: DRO LvL diesen HDR Look erzeugen wenn das nicht reicht musst du mit einem Raw Entwicklungsprogramm wie LRC oder dergleichen arbeiten.

Am besten gehst du mal in einen Fotoladen und nimmst sie in die Hand die Sony ist schon arg klein.

Die durchaus guten Ratschläge hier sind leider alle aus der Sicht von Fotografen, die selber keine Segelflieger sind. Ich bin selber vor zig Jahren als Segelflugschüler und dann auch selbst geflogen und habe damals mit einer Kb Kamera fotografiert (Kodak Retina II, 50mm).

Ich gehe mal davon aus, dass du selbst der Pilot bist und fotografieren möchtest. Je nach Flughöhe (1000 bis 1500m) brauchst Du bestimmt kein Weitwinkel oder Zoom, aber sicherlich eine leichte Tele-Festbrennweite. Leih dir so etwas handliches aus und experimentiere damit bevor du dich auf ein Modell festlegst. Als Kopilot brauchst du allerdings nicht auf Gewicht und Handhabung vom Kamera und Objektiv zu achten, und kannst alles verwenden, was hier vorgeschlagen wurde.

bearbeitet von joachimeh
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Einhändig zoomen ( mit Kompaktkamera), gleichzeitig drauf achten, dass das Bild gerade ist, den richtigen Blickwinkel während eines Fluges finden,  ist so schon so nicht ganz einfach.  Auch, wenn man nur Fluggast ist.

Ein "normales " Objektiv an einer Systemkamera ist hier meiner Meinung nach leichter bedienbar,  aber alles natürlich wesentlich größer. 

bearbeitet von SilkeMa
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@joachimeh
Wer hat dir verraten, dass "die selber keine Segelflieger sind". Ich habe nicht verraten was ich schon Alles gemacht habe. 😉
 
@SilkeMa
Klar kommt es auf die Fähigkeiten des Nutzers an. Eine 1" Kamera wie die TZ202 kann ich ohne Anstrengungen mit einer Hand bedienen. Zoomen geht elektrisch mit einem Finger und dabei kann ich mit der gleichen Hand die Kamera problemlos halten. Die TZ202 ist kompakt ohne fummelig zu sein. Mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 360mm wird vom Weitwinkel bis zum Tele alles abgedeckt. Ein Sucher ist auch eingebaut und der Sensor ist stabilisiert. Positive Tests gibt es im Internet.
Ich komme mit der Kamera bestens zurecht und finde die Handhabung kinderleicht und die Bilder, die geliefert werden, gut! Es wäre halt meine Empfehlung.

Wenn ich mit einem normalen Objektiv zoomen möchte brauche ich schon 2 Hände selbst die 2 elektrisch verstellbaren MFT Objektive sind nur vernünftig mit 2 Händen bedienbar.

Ich will keine Werbung machen es ist nur meine Erfahrung und meine Meinung.
Jeder muss letztlich selbst die Entscheidung für sich treffen.

bearbeitet von Apertur
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vor einer Stunde schrieb SilkeMa:

... Ein "normales " Objektiv an einer Systemkamera ist hier meiner Meinung nach leichter bedienbar,  aber alles natürlich wesentlich größer. 

Bei gutem Wetter in ruhiger Luft mit einem gut ausgetrimmten Flugzeug ist das kein Thema, auch in einem Segelflugzeug nicht. Segelflugzeuge sind in der großen Masse Einsitzer, damit fliegt und fotografiert man im Falle des TO allein ohne Hilfe oder einem extra Piloten. Segelfliegen ist wie analoges Fotografieren, da macht man alles allein und manuell ohne Unterstützung, abgesehen vom Start. Es ist schon nicht ganz ohne, als Motorflieger freihand zugleich zu fliegen und Luftbilder vom Boden oder anderen Flugzeugen zu machen, während man auch noch den Luftraum, seine Instrumente beobachten und ggf. andere Flugzeuge auf Distanz halten muss - eigene Erfahrung noch aus analoger Zeit... 

Für einen Segelflieger kommen eigentlich nur zweieinhalb Möglichkeiten in Betracht: Kompakt mit großem Zoombereich, Bridgekamera mit geringer Größe und wenig Gewicht oder Variante 2,5 wären eine oder mehrere Aussenbord-Actioncams unter Inkaufnahme von Verlusten in den Fotos. Mittlerweile fliegen manche ULer, Motor- und Segelflieger mit ganzen Batterien dieser kleinen Actioncams durch den Weltraum... 

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Hi zusammen,

 

freut mich, dass sich hier so eine Dynamik entwickelt.
Viele Vorschläge klingen echt interessant - ich werde mir dazu mal Details anschauen. 

Um noch etwas mehr Licht ins Dunkle zu bringen… wie von einigen vermutet und korrekt beschrieben - es geht um das Fliegen in einem einsitzigen Segelflugzeug. 

Kurze Erklärung für diejenigen, die sich mit der Fliegerei so gut auskennen wie ich mit Kameras: Man muss es sich von den Platzverhältnissen Einblick einer einfachen Badewanne vorstellen. Nur auch obendrein geschlossen. Also es bleibt weder viel Platz um eine Kamera zu bewegen noch schlimmer sind die Platzverhältnisse aber wenn man die Kamera aus der Hand legt. Bei Turbulenzen sollte das ganze auch noch sicher verstaut sein.

Ich denke man kann raus lesen, dass eine Kamera mit Wechselobjektiv eigentlich ausgeschlossen ist. Ich habe noch eine eos 40d zur Verfügung - das ist aber definitiv keine Option. 
Ich denke es muss auf eine, wie es hier schon benannt wurde, Hosentaschenkamera hinaus laufen.

Eine actioncam habe ich auch ab und an dabei. Allerdings im Cockpit und nicht draußen. Das ist ganz nett, man kann mit dem Videomaterial bisschen rumspielen etc. Aber der Weitwinkel der actioncams zeigt da definitiv etwas anderes wie ein Bild - selbst mit dem Handy gemacht. 
 

Wen es interessiert - anbei ein Zeitraffer video, dass ich mal testweise gemacht hatte. Im Vergleich mit den Bildern sieht man direkt, dass auch die actioncam keine Option für Fotos ist.

https://www.dropbox.com/scl/fi/b1j48vc29eg4wgev7d14t/osmohalter_test.mov?rlkey=ieo4ngzhsbhp732ay0kp5hz64&st=bzklioxw&dl=0

Besten Dank euch schon mal,

Moritz

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vor 4 Stunden schrieb SilkeMa:

Einhändig zoomen ( mit Kompaktkamera), gleichzeitig drauf achten, dass das Bild gerade ist, den richtigen Blickwinkel während eines Fluges finden,  ist so schon so nicht ganz einfach.  Auch, wenn man nur Fluggast ist.

Ein "normales " Objektiv an einer Systemkamera ist hier meiner Meinung nach leichter bedienbar,  aber alles natürlich wesentlich größer. 

Du kannst einhändig zoomen, aber Du musst es nicht 🙂 

Eine RX10 IV steht in der Bedienung einer Systemkamera nicht nach UND kann zur Not einhändig bedient werden ... wenn die zu dick ist, läuft es wohl auf RX100 VII oder TZ202 raus

bearbeitet von nightstalker
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@MikeZulu

Hallo Moritz,

bei deinen verlinkten Aufnahmen fällt die Bildbeeinträchtigung durch die Scheibe auf. Leistungsfähige Handycams mit 1 Zollsensor und optischem Zoom bis 85 mm wären mein Tipp. Beispiel Vivo Ultra 100 mit 85 mm 8144 x 4581 vom Riedberg Horn Richtung Säntis, der 65 km entfernt ist:

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Ich fotografiere gerne aus Motorflugzeugen, wo die Scheiben weniger Krümmung aufweisen.

Oft erzielt man im Fernbereich (ich fotografiere Distanzen bis 220 km) mit weniger Brennweite und anschließender Pixelerhöhung durch EBV bessere Ergebnisse, als mit Supertelebrennweiten, die störende Luftpartikel potenzieren. 

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vor 7 Stunden schrieb MikeZulu:

... Bei Turbulenzen sollte das ganze auch noch sicher verstaut sein.

Dann solltest Du auch gleich einen Clip im Hinterkopf behalten, so wäre schon mal eine ständige Griffbereitschaft und ein sicherer Trageort geschaffen. Gurtzeug ist ja zwangsläufig massenweise und ausreichend vorhanden. Sowas in dieser Art Gürtelclips / Rucksackclips daran sollte sich zumindest eine kleine Kompakte problemlos festmachen lassen, ohne die  Bewegungsfreiheit mehr als nötig einzuschränken. Ob das auch für eine Bridgekamera taugt, weiß ich nicht. Es gibt verschiedene Varianten, da sollte etwas passendes dabei sein, vllt. auch mit Winkel und/oder Scharnier...

bearbeitet von rostafrei
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Hall zusammen,

Ich bin nochmal in mich gegangen und habe mir die Tage viele Gedanken gemacht und ausprobiert. Der Beitragg von @sardinien hat mich aber nochmal etwas zum nachdenken bewegt…

Am 7.1.2026 um 08:05 schrieb sardinien:

@MikeZulu

Hallo Moritz,

bei deinen verlinkten Aufnahmen fällt die Bildbeeinträchtigung durch die Scheibe auf. Leistungsfähige Handycams mit 1 Zollsensor und optischem Zoom bis 85 mm wären mein Tipp. Beispiel Vivo Ultra 100 mit 85 mm 8144 x 4581 vom Riedberg Horn Richtung Säntis, der 65 km entfernt ist:

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was möchte ich mit meinen Bildern denn zum Ausdruck bringen?

Du hast recht, auf meinen Bildern sieht man meist Reflektionen der Scheibe, man sieht aber auch immer ein Teil des Flugzeuges - auf jedem Bild, dass ich bisher bearbeitet und weiter verwendet habe. Ich glaube, dass es das für mich ausmacht. Ich bin kein „Landschaftsfotograph“ sondern will das wunderbare am Fliegen zeigen - und da gehört das alles mit dazu. Also eher POV-Fotographie.

Dein Bild ist toll - keine Frage! Aber ich sehe mich nicht darin. 
daher glaube ich mittlerweile, dass der Zoom, der mir weiter oben noch wichtig war eher ins Hintertreffen gerät.

Auf meiner weiteren Recherche bin ich also auf einen anderen Ansatz gestoßen.

und möchte speziell hierzu nochmal um Rat fragen:

Lumix S9 - kompakte kleine Kamera mit Vollformat Sensor. Ja- etwas größer wie die „Hosentaschenfraktion“ aber mit dem 18-40mm Objektiv (gerade mal 40mm hoch) sicher noch gut zu handeln. Nachteil: die Lichtstärke ist nicht die Beste und sorgt ggf. Gegen Abend für etwas längere Verschlusszeiten (nennt man das bei spiegellosen Kamera noch so? - naja, ihr wisst was ich meine).

die Objektive mit Festbrennweite um die50 hätten da eine deutlich bessere Lichtstärke, bauen mir aber definitiv zu groß auf - schade eigentlich.

 

was haltet ihr von der Idee eher auf vollformat zu gehen und etwas kompaktes in diesem Bereich zu suchen?
wie nachteilig ist die Lichtempfindlichkeit von f6,3 bei 40mm Brennweite?
Gibt es vielleicht jemand der was zur S9 sagen kann?


Fragen über Fragen…

 

 

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Ich stelle mir fotografieren im Segler so ähnlich vor wie das was ich manchmal mit der Kamera auf dem Fahrrad mache. Die Kamera hängt um den Hals und ich nehme sie während der Fahrt in die rechte Hand und fotografiere bzw. filme. Action- und 360° Kameras sind am Tag besser aber z.B. nicht so gut im Dunklen bei Bike-Nights oder Nachtfahrten. 

Den Sucher nimmt man eher nicht, beim Fliegen geht es eventuell kurz. Ein Klappdisplay ist praktisch weil man das so drehen kann, dass man es auch sehen kann wenn man die Kamera vor sich hält und zur Seite dreht. Leichte Rechtskurve fliegen und nach rechts raus schießen dürfte am besten gehen. Wenn das Display halb aufgeklappt ist sieht man gut wo man hin schießt und gleichzeitig nach vorne wo man hinfliegt. Ein guter Griff für Einhandbedienung hilft dann auch. Extreme Brennweiten nutzen eher weniger weil man nicht genau zielen kann. Es hilft wenn man eine gute Stabilisierung hat und schnelle Serienbilder machen kann. Man hält dann einfach drauf und ballert los. Wegen kurzen Belichtungszeiten ist ein lichtstärkeres Objektiv schon ein Vorteil. Ich denke gut wären eine OM-1 mit 12-100/F4, eine Lumix G9-II mit 12-60/2.8-4 in MFT oder auch eine der kleinen APS-C oder Vollformat-Kameras mit Superzoom.

Ich habe die G9-II und da kann ich am Zoom drehen dann mit der rechten Hand nehmen, einschalten, sicher halten und mit etwas Übung kann man sogar einiges einstellen und dann kann man nach vorne oder rechts fotografieren und sogar filmen. Nach links ist schwieriger wenn die Kamera in der rechten Hand ist.

Ein Objektiv das auch Weitwinkel hat ist meiner Ansicht nach besser weil man sicher nicht nur auf Details zoomen will und Objektivwechsel im Flug dann eher nicht so einfach gehen. 

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vor 3 Stunden schrieb MikeZulu:

Lumix S9 - kompakte kleine Kamera mit Vollformat Sensor. Ja- etwas größer wie die „Hosentaschenfraktion“ aber mit dem 18-40mm Objektiv (gerade mal 40mm hoch) sicher noch gut zu handeln. Nachteil: die Lichtstärke ist nicht die Beste und sorgt ggf. Gegen Abend für etwas längere Verschlusszeiten (nennt man das bei spiegellosen Kamera noch so? - naja, ihr wisst was ich meine).

die Objektive mit Festbrennweite um die50 hätten da eine deutlich bessere Lichtstärke, bauen mir aber definitiv zu groß auf - schade eigentlich.

 

was haltet ihr von der Idee eher auf vollformat zu gehen und etwas kompaktes in diesem Bereich zu suchen?
wie nachteilig ist die Lichtempfindlichkeit von f6,3 bei 40mm Brennweite?
Gibt es vielleicht jemand der was zur S9 sagen kann?

Eigentlich halte ich nichts davon aber an der Stelle "Lichtstarke Festbrennweite" gäbe es vielleicht auch etwas anderes das dich interessieren könnte und deinem Anfangspunkt "High End Pro Willkommen" sicher gerecht wird.

Sony RX1RIII, Sony RX1RII bzw. Leica Q3. Das Ende der Fahnenstangen und vielleicht passt zweitere (gebraucht) auch in deinen nicht genannten Preisrahmen. 

LG

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vor 5 Stunden schrieb MikeZulu:

Hall zusammen,

Ich bin nochmal in mich gegangen und habe mir die Tage viele Gedanken gemacht und ausprobiert. Der Beitragg von @sardinien hat mich aber nochmal etwas zum nachdenken bewegt…

was möchte ich mit meinen Bildern denn zum Ausdruck bringen?

Du hast recht, auf meinen Bildern sieht man meist Reflektionen der Scheibe, man sieht aber auch immer ein Teil des Flugzeuges - auf jedem Bild, dass ich bisher bearbeitet und weiter verwendet habe. Ich glaube, dass es das für mich ausmacht. Ich bin kein „Landschaftsfotograph“ sondern will das wunderbare am Fliegen zeigen - und da gehört das alles mit dazu. Also eher POV-Fotographie.

Dein Bild ist toll - keine Frage! Aber ich sehe mich nicht darin. 
daher glaube ich mittlerweile, dass der Zoom, der mir weiter oben noch wichtig war eher ins Hintertreffen gerät.

Auf meiner weiteren Recherche bin ich also auf einen anderen Ansatz gestoßen.

und möchte speziell hierzu nochmal um Rat fragen:

Lumix S9 - kompakte kleine Kamera mit Vollformat Sensor. Ja- etwas größer wie die „Hosentaschenfraktion“ aber mit dem 18-40mm Objektiv (gerade mal 40mm hoch) sicher noch gut zu handeln. Nachteil: die Lichtstärke ist nicht die Beste und sorgt ggf. Gegen Abend für etwas längere Verschlusszeiten (nennt man das bei spiegellosen Kamera noch so? - naja, ihr wisst was ich meine).

die Objektive mit Festbrennweite um die50 hätten da eine deutlich bessere Lichtstärke, bauen mir aber definitiv zu groß auf - schade eigentlich.

 

was haltet ihr von der Idee eher auf vollformat zu gehen und etwas kompaktes in diesem Bereich zu suchen?
wie nachteilig ist die Lichtempfindlichkeit von f6,3 bei 40mm Brennweite?
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Fragen über Fragen…

 

 

Hallo,

ich habe schon mehrfach aus dem fahrenden Ballon fotografiert. Keine Ahnung ob das vergleichbar ist. Bei einer Fahrt im Allgäu entstanden alle Aufnahmen mit der Sony A7R3a und dem Sony 24-105G. Das ist natürlich ein Klopper und für das Cockpit vielleicht gar nicht geeignet. Von Sony gibt es die A7C Reihe, etwas kompatere Vollformat Kameras. Meine Feststellung dazu: viel Tele ist nicht zwingend nötig. Das Problem ist die Luft. Große Distanzen lassen sich nicht einfach mit viel Tele überbrücken, atmosphärische Störungen führen zu unscharfen Bildern. Lichtstärke wird überbewertet. Ein Zoom mit f4 ggf. auch noch lichtschwächer reicht am Tag vollkommen aus. Beispielbilder füge ich bei.

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vor 9 Stunden schrieb MikeZulu:

S9

Kannst du hier samt Objekten testen: https://lumix-trybeforebuy.eu.panasonic.com/

Wenn Du feststellst, dass Dir eine Brennweite ausreicht, kannst du neben den genannten auch die extrem kompakte Ricoh GRiii in Betracht ziehen. Oder nimmst eine Mittelformat Fixed Lens mit Cropmöglichkeit (GFX 100RF  - kann man wohl via Hebel von 28mm bis zu 80mm umschalten). 

Falls Du zum Schluss kommen solltest, doch einen kleinen Zoom aber kompakter als bei einer Systemkamera zu benötigen, gäbe es noch die frisch auf den Markt gekommene Canon Powershot V1 mit einem Sensor quasi in MFT- Größe.

https://camerasize.com/compact/#819,944,922.1170,943,ha,t

 

 

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Hi,

da würde ich mich bei Kompaktkameras mit möglichst großem Zoombereich umschauen.

- Panasonic Lumix ZS99
- Sony DSC-HX90 / HX95
- Canon PowerShot SX700

Die haben alle einen 30-fach Zoom und KB äquivalente Brennweiten von 24-720 oder 750 mm.
Einen Bildstabilisator haben die auch alle.
Die Panasonic ist von 2025, die anderen sind nur noch gebraucht zu bekommen.

klein genug?

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Ciao - Carsten

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