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Bei diesem Bild denke ich immer an meine Frau! Warum?

 

Max, weisst du wie Affen fotografieren? Nee. Dann schau das nächste mal in den Spiegel.

 

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@kirschm Dein Bild ist wirklich ein hingucker, Congrats!

 

Btw Monday Morning Blues

 

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bearbeitet von max gandhi
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Gast User73706

Da ich beim Fotografieren nicht auf der Suche nach bestimmten Motiven bin, sondern diese eher mich finden, denke ich nicht, dass man bei mir einen durchgängigen Stil finden wird.

Bei anderen Fotografen ist es natürlich einfacher, wenn die Bearbeitung und die Motive ihrer Bilder sich in einem engen Rahmen bewegen, diese zuzuordnen.

 

Die Helsinki-Busbahnhof-Theory dürfte eigentlich bekannt sein, in der der Weg zur eigenen Stilrichtung mit dem Linienverkehr in die Randgebiete eines Ballungszentrum verglichen wird.

https://petapixel.com/2013/03/13/the-helsinki-bus-station-theory-finding-your-own-vision-in-photography/

Wow, super! Kannte ich noch nicht und werde ich mir gleich mal ausführlich zu Gemüte führen.

 

Wirklich ein super Thread in dem jetzt schon so viel mitnehme, wie schon lange nicht mehr in diesem Forum.

 

Bezogen auf den eigenen Stil sagt man mir (durch Leute die mich buchen oder meine Arbeit verfolgen) einen „eigenen“ widererkennbaren Stil nach. Egal ob bei Hochzeiten oder beim Archi-Minimalismus. Ich persönlich finde das nicht unbedingt, habe es aber desöfteren gehört.

 

Ich denke seinen „eigenen“ Stil entwickelt mal sein ganzes Leben, verharrt stelltenweise in ihm, und entwickelt ihn dann weiter, besonders auch wenn man Neues ausprobiert oder sich an den alten Fotos und Ansätzen satt gesehen hat.

 

Unverkennbar zu sein ist nicht wirklich einfach in diesen bildüberfluteten Zeiten. Es ist aber möglich. Zwei sehr gute Beispiele (hatte ich schon mal im IG-Thread gezeigt) sind diese hier, wie ich finde:

 

https://www.instagram.com/maria.svarbova

 

https://www.instagram.com/drcuerda

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...

Die Helsinki-Busbahnhof-Theory dürfte eigentlich bekannt sein, in der der Weg zur eigenen Stilrichtung mit dem Linienverkehr in die Randgebiete eines Ballungszentrum verglichen wird.

https://petapixel.com/2013/03/13/the-helsinki-bus-station-theory-finding-your-own-vision-in-photography/

 

Das war mir auch neu. Habe beim Lesen eben meinen Kaffee kalt werden lassen! Sauerei! ;-))

 

Tolle Geschichte zum Werdegang eines Fotografen. Anschaulich beschrieben. Danke für den Link!

 

@tgutgu

 

Ich mag Deine Bilder. Sie sind klar. Haben keinen Schnick-Schnack und z.B. das erste Bild von den beiden Matkas ist aufgrund des Blickes schon ein sehr schönes Foto.

Einen tgutgu-Stil erkenne ich aber nicht. Das ist nicht negativ. Ich glaube nicht, dass es unser Ziel ist oder sein müsste, einen unverwechselbaren Stil zu erlangen. Wenn man es nebenbei schafft, einen persönlichen Footprint in seine Fotos zu bekommen, ist das auch nicht schlimm! Aber es ist keine Zielvorgabe. Wichtiger finde ich, dass sie dem Fotografen gefallen. Ein nächster und sehr angenehmer Step ist es dann, wenn sie neben dem Fotografen auch noch dem einen oder anderen Menschen in unserer Nähe gefallen.

 

 

Was macht einen Stil aus?

 

Mal eine Frage an dich und natürlich auch in die Runde.

Worüber definiert sich der Stil oder besser die Handschrifft eines Fotografen? Über die Bearbeitung? Über die Motive?

Erkennen eure Freunde eure Bilder am Motiv oder an der Komposition? Wasserzeichen zählen nicht! ;)

 

Es gibt hier im Forum Forenten, deren Bilder ich relativ schnell erkenne: acahaya und ihre Frauen-Porträts in wundersammer Verkleidung, Phillips Bilder von Wäldern, Bäumen etc. und ein paar andere Fotografen haben auch eine gewisse Handschrift.

 

Ich denke (ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass ein Stil nicht allein in der Bearbeitung zu suchen ist. Es ist oft schon die Art, wie ein bestimmtes Sujet umgesetzt wird. Phillips Blick auf einen Wald werde ich sobald nicht nachahmen können. Da fehlt es mir an Erfahrung und Geduld. Auch die Art, wie Sabine ihre Models posieren lässt, ist weit weg von meinen Vorlieben und Erfahrungen. Insofern werde ich auch ihren Stil kaum kopieren. Sie arbeitet auf anderen Baustellen. (das Helsinki-Busbahnhof-Bild passt hier hervorragend!)

 

Bei meiner Art der Fotografie auf Reisen und Feiern (Familientreffen, Hochzeiten, Geburtstage, Taufen etc.) entwickle ich mittlerweile eine Bildsprache, die nicht mehr zufällig ist. Ich suche sehr oft die Chance, Menschen und auch Details mit einer gewissen Tiefenstaffelung zu fotografieren. Während ich früher Standpunkte gewählt habe, die einen freien und ungestörten Blick ermöglicht haben, fotografiere ich seit ein paar Jahren immer mehr durch Armbeugen, an Kaffeekannen vorbei, über die Schulter, durch die Beine etc. Natürlich sind das immer Ausnahme-Bilder neben den normalen Bildern, aber wenn ich am Ende eine solche Feier/Kurzreise/Familien-Treff anschaue, erkenne ich doch, dass ich mittlerweile ein paar Gestaltungs-Gewohnheiten habe, die einer Serie auch einen Stempel aufdrücken. Wenn dann noch die Bearbeitung eine bestimmte Stimmung aufgreift und in die Bilder fließen lässt, dann könnte man es schon fast Stil nennen.

 

Da ich aber Serien unterschiedlich bearbeite (mal matt, mal knackig und kontrastreich), würde ich die Bearbeitung allein kaum mit "Stil" gleichsetzen. Die Bearbeitung ist ein Mosaik-Stein neben den Motiven, der Art, diese abzubilden, dem Licht usw.

bearbeitet von noreflex
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Gast User73706

 

Eigentlich ist dieser Thread hier diskriminierend... die allermeisten Fotos werden nicht nachbearbeitet, sondern werden als JPG ooc geboren und nie wieder verändert... selbst über alle Forenmitglieder schätze ich diese Zahl auf mindestens 50%... Diese Leute können ja im Sinne des vorliegenden Threads nur dadurch kreativ sein, wenn sie eine grottenschlechte Kamera oder Fotografiertechnik haben...

 

/quote]

 

Kreativ sein kann man ja mit allen.

 

Und zum Glück gehört mehr zum Fotografieren als eine aufwändige Bearbeitung, jpeg oder raw oder eine Hightech bzw Lowtech Kamera. Alles ist erlaubt, auch Graustufen. ;)

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Unverkennbar zu sein ist nicht wirklich einfach in diesen bildüberfluteten Zeiten. Es ist aber möglich. Zwei sehr gute Beispiele (hatte ich schon mal im IG-Thread gezeigt) sind diese hier, wie ich finde:

 

https://www.instagram.com/maria.svarbova

 

https://www.instagram.com/drcuerda

Hmm... beide bewegen sich außerhalb des Bereichs, den ich noch als "Photographie" ansehen würde. Es sind Bilderkünstler, die auch oder vorwiegend photographische Verfahren einsetzen.

 

 

Etwas in der Art kann ich auch noch beisteuern: Christian Tagliavini. Bei dem übrigens "optimale Bildqualität" auch im technischen Sinne eine ganz große Rolle spielt - vom Material und Schnitt der Kostüme über das Makeup der Models bis zur Bearbeitung der Files aus der Mittelformatkamera ;).

 

https://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-03/christian-tagliavini-portraits-fs

 

https://www.christiantagliavini.com/

 

Ist halt ne andere Liga ;)

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Gast User73706

Tolle Links!

 

Stimmt schon, aber am Ende entsteht ja immer ein Foto, egal wie es entstanden ist und das sogar ohne Photoshop (obwohl das die Leute meistens bei Daniel Rueda denken).

 

Wo fängt Fotokunst (PS, LR, Make-up/Haare, Sets und Setting) an und wo hört sie auf? Bei meiner Archi/Minimal-Fotografie sagt mir auch es wäre Kunst. Ist es das?

 

Schwierig hier die Grenze zu ziehen. Konzeptfotografie vielleicht?

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Etwas in der Art kann ich auch noch beisteuern: Christian Tagliavini. Bei dem übrigens "optimale Bildqualität" auch im technischen Sinne eine ganz große Rolle spielt - vom Material und Schnitt der Kostüme über das Makeup der Models bis zur Bearbeitung der Files aus der Mittelformatkamera ;).

...

 

Cool. Das ist dann die andere Seite auf dem Kontinuum zwischen Technischer Perfektion und dem von mir am Thread-Anfang geposteten Bildern, die kaum von technischer Perfektion leben.

 

In Deinem Beispiel finde ich exzellent umgesetzt, warum technische Perfektion wie Klarheit, Schärfe, hohe Auflösung durchaus ihre Spielwiese haben. Ich mag diese Bilder, sie sind magisch und einzigartig. Ich denke, dass auch der Aufwand, das einzelne Detail der Kostüme bis ins kleinste perfekt zu arrangieren und es dann ebenso perfekt abzubilden, Teil der Freude ist. Der Fotograf hat eine Vorstellung und freut sich diebisch, diese dann umzusetzen.

 

Ich glaube, dass manches Bild von Sabine in einem ähnlichen Lichte gesehen werden kann: ihre Fantasie-Frauen sind ja auch erst im Kopf entstanden, dann bedarf es der Kostüme, der Maske, Beleuchtung, Hintergrund (u.a. Greenscreen) und natürlich geeigneter Modelle. Wenn dann am Ende so ein Kunstwerk den eigenen Vorstellungen nahe kommt, muss das zu tiefst befriedigend sein!

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Joseph verwendete für den Mercedes-Job eine Oly E-M5 mit z.T. bis zu ISO 5000! ;)

 

Ist das, was dabei herauskommt, eine "optimale Bildqualität"? Wären solche Bilder (Mercedes Kampagne) nicht besser geworden, wenn er eine KB-Kamera mit besserem Rauschverhalten genommen hätte?

 

Falsche Frage, die Frage müsste lauten waren die ISO 5000 notwendig? Vermutlich nicht von daher wären die Bilder wenn man sie richtig gemacht hätte mit einer KB Kamera nicht nennenswert qualitativ besser geworden zumal bei diesen geringen Auflösungen. Und bei den vielen statischen Motiven hätte man mit der Sensorshift Funktion die meisten KB Kameras qualitativ alt aussehen lassen können wenn man denn wollte. Offensichtlich wollte er nicht und ob man das nun gut findet ist eine rein subjektive Ansicht. Objektiv ist das sich ein Bild nicht allein über die Qualität definiert und dieser oft einen viel zu hohen Stellenwert eingeräumt wird. Das liegt vermutlich daran das es relativ einfach ist Bilder in hoher Bildqualität zu machen aber wesentlich schwieriger ist wirklich gute Bilder zu machen.

Der Fotograf macht die Bilder nicht die Kamera aber er sucht sich natürlich sein Werkzeug aus und wie rational oder irrational andere dabei vorgehen interessiert mich wenig. Ich weiß was ich brauche und auch was ich niemals mit rumschleppen werde. Bei einem Bild interessiert mich auch nur das Bild und nicht womit es gemacht wurde.

Allerdings ist Fotografie auch ein Hobby und das definiert sich bekanntlich dadurch das man versucht mit dem größt möglichen Aufwand den geringst möglich Nutzen zu erzielen. Bei einigen Fahrzeugen steht auch nicht das Ziel im Vordergrund sondern der Weg ist das Ziel.

Bei einer Kamera kann daher auch die Kamera selbst und nicht das Bild im Vordergrund stehen. Das sollte man auch akzeptieren und nicht darüber diskutieren das das ja eigentlich keinen Sinn macht.

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Ich hab schon mehrere Bilder von Usbekistan von dir gesehen und man erkennt da schon deinen persönlichen Stil.

Bei Bildvorträgen zahlt es sich aus wenn man nur ein Seitenverhältnis zeigt.

Gut, dann weiß ich nicht, was mein persönlicher Stil ist, bzw. was andere darin erkennen. ;)

 

Würde mich nicht überraschen, wenn es anderen auch so ginge.

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Es gibt auch Fotos, die sind einem technisch nicht gelungen... man würde sie sogar wegwerfen... später kommt man dann zu dem Schluss, dass die misslungene Technik genau zur Situation passt...

 

Hier ist so ein Bild, das ich erst entsorgen wollte: Gesicht unscharf... komischer Hintergrund... das einzige, was ich gut fand, war die verwischte Armbewegung (wg. Rollstuhl)... Inzwischen 'akzeptiere' ich dieses Bild, weil es wie das Motiv unperfekt mitten aus dem Leben war:

 

attachicon.gif295f170909-OlyPL7S Pan20II ACR9Nikskf.jpg

Betrachtet auf meinem iPad Pro wirkt das Gesicht nicht mal wirklich unscharf. Da sieht man mal, dass das Ausgabemedium gar nicht so unwichtig ist. ;) Ein behaltenswertes Bild ist es auf jeden Fall.

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Betrachtet auf meinem iPad Pro wirkt das Gesicht nicht mal wirklich unscharf. Da sieht man mal, dass das Ausgabemedium gar nicht so unwichtig ist. ;) Ein behaltenswertes Bild ist es auf jeden Fall.

Ha, ha, Thomas... zwei Dumme, ein Gedanke... ich wollte das gleiche - mit Bezug auf Dich - schon dabei schreiben (statt iPad wollte ich einen 9x13 Abzug wählen)... hab's aber dann gelassen....

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Wirklich ein guter Thread hier :) :)

 

Ich denke (ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass ein Stil nicht allein in der Bearbeitung zu suchen ist. Es ist oft schon die Art, wie ein bestimmtes Sujet umgesetzt wird ...

 

Bei meiner Art der Fotografie auf Reisen und Feiern (Familientreffen, Hochzeiten, Geburtstage, Taufen etc.) entwickle ich mittlerweile eine Bildsprache, die nicht mehr zufällig ist. Ich suche sehr oft die Chance, Menschen und auch Details mit einer gewissen Tiefenstaffelung zu fotografieren. Während ich früher Standpunkte gewählt habe, die einen freien und ungestörten Blick ermöglicht haben, fotografiere ich seit ein paar Jahren immer mehr durch Armbeugen, an Kaffeekannen vorbei, über die Schulter, durch die Beine etc. Natürlich sind das immer Ausnahme-Bilder neben den normalen Bildern, aber wenn ich am Ende eine solche Feier/Kurzreise/Familien-Treff anschaue, erkenne ich doch, dass ich mittlerweile ein paar Gestaltungs-Gewohnheiten habe, die einer Serie auch einen Stempel aufdrücken. Wenn dann noch die Bearbeitung eine bestimmte Stimmung aufgreift und in die Bilder fließen lässt, dann könnte man es schon fast Stil nennen.

 

Ich denke da liegt mein Problem bereits im Genre und der Tatsache, dass ich nicht rund um die Uhr Zeit habe draußen zu liegen. In der Tierfotografie gestaltet es sich unheimlich schwierig, diese Gewohnheiten wie du sie beschreibst, beliebig zu wiederholen und zu üben. Das Motiv spielt meistens nicht so mit wie man es im Kopf hat und so bin ich zumindest die meiste Zeit am improvisieren. Das hat natürlich auch seine Vorteile, da der Lernprozess durch die hohe und wechselnde Anforderung schnell voranschreitet - zumindest bis zu einem Punkt an dem alles wieder stagniert weil nichts so recht klappen will :D

Jedenfalls treten die geplanten Ereignisse relativ selten ein und ich habe wesentlich mehr Parameter zu berücksichtigen als nur das Licht. Wind, Witterung, Deckung, Umgebungsgeräusche, Spaziergänger die zufällig einmal im Jahr an geplanter Stelle entlanglaufen spielen ebenso eine Rolle wie der Hintergrund vor dem das Motiv - wenn es den überhaupt - erscheint. Das kann man sich so vorstellen, als ob das Model mehrmals in Folge nicht zum Shooting erscheint, gelegentlich auftaucht aber auf dem Absatz wieder kehrt macht wenn es die Location sieht usw. Wenn es dann aber doch mal klappt ist die Euphorie dafür aber auch umso größer.

 

post-86991-0-57355500-1523794362.jpg

 

Hmm... beide bewegen sich außerhalb des Bereichs, den ich noch als "Photographie" ansehen würde. Es sind Bilderkünstler, die auch oder vorwiegend photographische Verfahren einsetzen.

 

 

Etwas in der Art kann ich auch noch beisteuern: Christian Tagliavini.

 

Hammer!

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....

 

Unverkennbar zu sein ist nicht wirklich einfach in diesen bildüberfluteten Zeiten. Es ist aber möglich. Zwei sehr gute Beispiele (hatte ich schon mal im IG-Thread gezeigt) sind diese hier, wie ich finde:

 

https://www.instagram.com/maria.svarbova

 

https://www.instagram.com/drcuerda

 

Super Beispiele für technische Perfektion, die sich aber nicht darin erschöpft. Den beiden Künstlern geht es schon um sehr viel Präzision und Vorbereitung. Und da muss für die Bildaussage auch alles stimmen. Wenn da plötzlich die Ränder unscharf oder die Szenerie verrauscht wäre, würde das der Klarheit und Präzision im Wege stehen.

 

Ich finde, dass die Links ähnlich wie der von Micharl (https://www.christiantagliavini.com/) sehr gut die Bedeutung von Perfektion und höchste Qualität (damit meine ich nicht unbedingt Auflösung, sondern Fehlerlosigkeit bei der technischen Realisation) für eine bestimmte Form von Bildern aufzeigen. Guter Gegensatz zu meinen Beispielen aus Post #1.

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Bei Portraits halte ich mich an keine Brennweiten Empfehlungen der Fachliteratur ab 25 mm MFT. Ich setze meine Teleobjektive bis 400 mm für dieses Segment ein. Der gebührliche Abstand zum Motiv erleichtert das Einfangen von Spontanität. Beim betrachten im Familienkreis sind keine Meldungen in Hinsicht auf Unnatürlichkeit aufgetreten.

 

Beispiel mit 300 mm:

 

p2270546.jpg

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Super Beispiele für technische Perfektion, die sich aber nicht darin erschöpft. Den beiden Künstlern geht es schon um sehr viel Präzision und Vorbereitung. Und da muss für die Bildaussage auch alles stimmen. Wenn da plötzlich die Ränder unscharf oder die Szenerie verrauscht wäre, würde das der Klarheit und Präzision im Wege stehen.

 

Ich finde, dass die Links ähnlich wie der von Micharl (https://www.christiantagliavini.com/) sehr gut die Bedeutung von Perfektion und höchste Qualität (damit meine ich nicht unbedingt Auflösung, sondern Fehlerlosigkeit bei der technischen Realisation) für eine bestimmte Form von Bildern aufzeigen.

Ich finde daran auch noch einen Aspekt besonders interessant: Als unausgesprochenes Grundmotiv geistert ja die Vorstellung durch unsere Diskussion, daß "optimale Bildqualität" im Sinne von technischer Perfektion umso weniger Gewicht hätte, wie es um "Kunst" geht. Als Belege gelten dann Arbeiten der großen "Reportage-Künstler" - und das hat ja auch was.

 

Es gibt aber in der künstlerischen Photographie schon immer auch einen starken Strang, der größten Wert auf die technische Perfektion gelegt hat. Auch bei der realistischen Photographie, wenn man an Leute wie Renger-Patzsch oder ganz extrem die Bechers denkt. Die Bechers und Tagliavini nehmen da eine Extremposition ein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die bereit (gewesen) wären, einen Abbildungsfehler eines Objektivs als Mittel zur Erreichung eines "künstlerischen (oder auch nur ästhetischen) Ausdrucks" einzusetzen.

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Gast User73706

Es gibt immer unterschiedliche Ansätze, die einen setzen auf klare, hochauflösende Fotos, deren Look in den Motiven sich widerspiegeln, mehr als in der Bearbeitung, bei anderen ist es eine Mischung aus beidem, oder eben hauptsächlich die Bearbeitung.

 

https://www.magnumphotos.com/theory-and-practice/gueorgui-pinkhassov-sophistication-simplification/

 

Für mich ein gutes Beispiel was Auge und Gestaltung ausmachen, und nicht die Kamera mit ihrer Auflösung und Dynamik.

bearbeitet von ThreeD
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Mit der Fotokunst ist es doch auch nicht anders, als mit der Malerei. Da gibt es auf der einen Seite sehr präzise und fein arbeitende Künstler, wie Salvador Dali, auf der anderen Seite aber auch Maler wie Renoir, für die die feinen Details keine Bedeutung haben. Kunst ist ganz sicher Beides.

 

Gruß

 

Hans

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Ich finde daran auch noch einen Aspekt besonders interessant: Als unausgesprochenes Grundmotiv geistert ja die Vorstellung durch unsere Diskussion, daß "optimale Bildqualität" im Sinne von technischer Perfektion umso weniger Gewicht hätte, wie es um "Kunst" geht. Als Belege gelten dann Arbeiten der großen "Reportage-Künstler" - und das hat ja auch was.

 

Es gibt aber in der künstlerischen Photographie schon immer auch einen starken Strang, der größten Wert auf die technische Perfektion gelegt hat. Auch bei der realistischen Photographie, wenn man an Leute wie Renger-Patzsch oder ganz extrem die Bechers denkt. Die Bechers und Tagliavini nehmen da eine Extremposition ein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die bereit (gewesen) wären, einen Abbildungsfehler eines Objektivs als Mittel zur Erreichung eines "künstlerischen (oder auch nur ästhetischen) Ausdrucks" einzusetzen.

 

So ist das eben. Jeder lebt seinen eigenen Kunststil wieder anders aus. Das ist ja das schöne an der Sache. Viele sind auf der suche nach Kunst/Bilder der anderen Art. 

 

Bald ist wieder ArtBasel Zeit, neben den Altmeistern gibt es viele viele Neuinterpreten die ihre verschiedenen Kunstarten präsentieren die einem zum Staunen bringt. 

Die Bechers kennt jeder, der Tagliavini ebenso, dann gibt es wieder Neuentdeckungen/Künstler, die eben dieser Art des Bilstils zu einer neuerlichen Interpretation dieser Sichtweise  verhelfen, einfach nach ihrer Art, aber anders, das war schon immer so und macht diese ART so spannend und abwechslungsreich.

 

Seit einigen Jahren läuft Parallel zur ArtBasel in Gehdistanz auch die (kleine) photo basel.

http://www.photo-basel.com/

https://www.artbasel.com/basel

bearbeitet von max gandhi
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Gut, dann weiß ich nicht, was mein persönlicher Stil ist, bzw. was andere darin erkennen. ;)

 

Würde mich nicht überraschen, wenn es anderen auch so ginge.

Ich hab schon viele Bilder von Usbekistan gesehen Thomas, aber deine Bilder über dieses Land sind für mich Very Special.

Die Gestalltung/Komposition deiner Bilder und die Farbgebung sprechen für mich eine deutliche Sprache, auch das ist Stil.

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Die gezeigten Links zu den Profifotografen haben mich, für mein persönliches weiterkommen jetzt nicht wirklich überzeugt.

 

Bei der verlinkten Seite von grillec (Die Helsinki-Busbahnof-Theory) habe ich mich doch wiedererkannt (da hatte doch tatsächlich ein Profi meine Bildidee/Projekt geklaut, oder zumindest glaubte ich das damals, und dann steckte ich da keine Energie mehr rein). Dieser Artikel war sehr lehrreich.  ;)

 

Überzeugt haben mich einige der ganz persönlichen Erfahrungen und Beispiele der Forenkollegen/innen, die aus der Praxis ihren Standpunkt zur „optimalen Bildqualität“ bisher dargestellt haben.  :)

bearbeitet von Lichtmann
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Zur optimalen Bildqualität gehört auch der Schnitt dazu.

Optimal sind auch bei mir nicht alle Bilder, dafür hab ich die Deletetaste.

 

Es gibt Bilder die meine Frau unbedingt für ihre Fotobücher haben will, was ich auch verstehe, und mittlerweile weiss welche Bilder dazu gehören. 

 

Das Bild HILDA ist ein solches.

 

Das RAW Bild

 

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Meine Wahl

 

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bearbeitet von max gandhi
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