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Auf heise.de äußert sich ein fotografierender Redakteur recht kritisch über Firmware Updates in fotografischen Produkten.

 

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Kameraindustrie-im-Updatewahn-3224451.html

 

Meine Position dazu ist eher eine andere: Ich bin eigentlich sehr erfreut darüber, dass Kameras mit Firmware weiter gepflegt werden. Die Hersteller sind ja z.T. dazu übergegangen, nicht nur Fehler zu beseitigen, sondern auch neue Funktionalität hinzuzufügen. Die E-M1 wurde z.B. nach ca. zwei Jahren um Focus Bracketing erweitert.

 

Dass Firmware Updates besonders kompliziert sind oder gar "Lebenszeit" kosten, kann ich nicht nachvollziehen, der zweite Punkt ist weit hergeholt. Nichts zwingt den Autor ein Update zu installieren, sofern nicht kritische Fehler behoben werden.

 

Natürlich ist der Auslieferungszustand einiger Produkte nicht immer frei von Mängeln, die Fotoindustrie könnte bzgl. Qualitätssicherung besser sein. Aber das Firmware Update dermaßen zu verurteilen, halte ich für überzogen. Will sich hier jemand profilieren?

 

Es ist nicht selten so, dass in älteren Modellen Funktionen, die in neueren Produkten eingeführt werden, per Firmware nachgezogen werden, weil das ältere Modell von der Leistungsfähigkeit dazu auch in der Lage wäre. Das sehe ich grundsätzlich positiv.

 

Ich finde es schade, dass durch solche Artikel Stimmung gegen eine an sich gute Sache gemacht wird. Wenn es nur um die Aufforderung zu besserer Qualitätssicherung Hersteller gegangen wäre, würde ich gleicher Meinung sein, aber hier geht s um die Firmware Updates an sich, die mMn. zu begrüßen sind.

 

Vielleicht können ja einige entsprechende Kommentare auf Heise hinterlegen.

 

Natürlich muss nicht jeder über Firmware Updates gleichermaßen erfreut sein wie ich, der Artikel hat mich aber doch etwas überrascht.

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Der Redaktor sollte vielleicht besser wieder analog fotografieren. Da muss er nichts updaten. Ich sehe das wie du und bin froh wenn die Hersteller nachträglich Bugs beseitigen oder Funktionen nachrüsten. Wer ab Werk eine fehlerfreie Kamera erwartet lebt einfach in der falschen Zeit und hat auch völlig unrealistische Erwartungen. Software ist Software. Egal ob sie auf einem PC oder in einer Kamera läuft. Die ist nie fehlerfrei.

Auch früher waren Kameras nicht fehlerfrei. Nur konnten dann die Fehler nicht einfach mit einem Update behoben werden.

 

Von Heise.de (bzw. zumindest CT) bin ich mir eigentlich etwas fundiertere Artikel gewohnt.

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Denke auch, der Artikel schießt weit über's Ziel hinaus. Natürlich möchte ich von Anfang an funktionierende Produkte kaufen, bei Kameras sehe ich da bisher keine größeren Probleme. Mag sein, dass direkt nach der Marktverfügbarkeit bei neuen Produkten hier und da ein Problem bekannt wird, da lassen sich Firmwares immerhin sehr einfach korrigieren, im Gegensatz zu sonstigen Fehlern, die es genauso gibt und die viel schwieriger zu beheben sind (Rückruf).

Man kauft sich ja auch eine Kamera mit bekannter Funktionalität, und wenn die später noch verbessert wird, umso besser.

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Ich habe in den letzten Jahren kein Produkt gekauft (und kenne auch keines), dem ich die Qualität "Beta Status" zugebilligt hätte oder wo ich mich als Betatester gefühlt hätte. Einige Produkte, die ich gekauft hatte, haben vermeidbare Designmängel, aber dieses Thema wird hier nicht angesprochen.

 

(Der "Beta Status" wird immer so negativ gesehen. Ich habe schon in einigen Betatest Programmen teilgenommen. Es ist nicht so, dass Beta-Releases nicht qualitätsgetestet wären. Bei zwei Programmen waren die Betatest Versionen überwiegend so stabil, dass ich sie immer produktiv eingesetzt habe, auch wenn offiziell natürlich davon abgeraten wird. Daher: so manche Beta Software ist besser als ihr Ruf - ohne das verallgemeinern zu wollen.)

 

Für mich ist es eher ein Kaufkriterium, wenn ein Hersteller erkennbar seine Produkte nachhaltig pflegt. Dazu gehören Beseitigung von Fehlern (geschieht ja auch nicht immer), die Verbesserung von Funktionen (z.B. Verbesserung der Performanz), Korrektur von Kompatibilitätsproblemen (z.B. nach der Einführung von Zubehör nach dem ursprünglichen Erscheinungstermin), Implementierung von Kundenfeedback sowie als Krönung Erweiterung der Funktionalität. Gerade bzgl. des letzten Punktes hat es in den letzten Jahren bei verschiedenen Herstellern positive Überraschungen gegeben.

 

Im Übrigen ist das Prinzip der iterativen Entwicklung nichts neues mehr. Wenn noch nicht jedes der in Planung befindlichen Features einer Kamera zum geplanten Erscheinungsdatum fertig und enthalten ist - seis drum. Wenn das neue Produkt ausreichend getestet ist, genügend Mehrwert hat, kann es auch auf dem Markt freigegeben werden. Weitere noch in Entwicklung oder im Test befindliche Funktionen werden halt per Firmware Update nachgereicht. Darin sehe ich kein Problem - eher im Gegenteil das ist gute und moderne Entwicklungspraxis.

 

Zum Thema Lebenszeitverlust: Klar, viele Firmware Updates verlangen die erneute Konfiguration der Kamera. Wenn das vermeidbar wäre, wäre das schön. Wieviel meiner "Lebenszeit" hat mich das bislang gekostet? Einen Tag, höchstens. Das habe ich gerne in Kauf genommen. Wieviel Zeit kosten mich übers Jahr andere Firmware Updates? Nicht viel. Daher: alles Popanz.

bearbeitet von tgutgu
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Klar, viele Firmware Updates verlangen die erneute Konfiguration der Kamera. Wenn das vermeidbar wäre, wäre das schön.

Ich habe bis jetzt nur bei Sony Kameras Firmwareupdates gemacht und da muss man gar nichts neu konfigurieren. Die persönlichen Einstellungen bleiben alle erhalten. Der Update ist eine Sache von wenigen Minuten.

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Es kommt wahrscheinlich auf den Inhalt der Updates an, ob neu konfiguriert werden muss oder nicht. In meinen Fällen war das auch nicht immer notwendig, bei den umfangreichen Funktionsupdates, die auch stark in die Menüstruktur eingegriffen haben, schon.

 

Letztlich muss das dem Hersteller überlassen bleiben. Wenn der Mehrwert stimmt, ist die Neukonfiguration verschmerzbar. Lieber so als gar nicht.

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nun besonders pfiffig und fundiert sind seine "Bemerkungen" zu dem Pairingproblem bei NX1/NX500 und neuen  Androidversion  ...wie ausser mit einem Firmware update sollte man dem den sonst begegnen, neue Version von Android mit neuem Sicherheitsfeature beim BT und nu ?

 

Hätte man ja vorher drauf kommen können   ;)

 

Wer solche Art von Problemen nicht will wird am besten nur noch Kameras ohne WLAN, BT oder sonstige möglichkeiten der Kommunikation kaufen..ups, dann eben keine Kamera mehr 

 

P.S. Mehr zeit als ein Firmware update nimmt beim Fotografieren das einstellen von Blende, Belichtungszeit und ISO werten in Anspruch, eigentlich dinge die bei einer ordentlichen Implementierung einer Automatik einzusparen wären. Zu endegedacht: wenn man wg der Bilder nicht immer vor die Tür müsste könnte man nebenher noch viel mehr Zeit mit Fotografieren verbringen, besonders viel Zeit nimmt das Warten auf passendes Licht in anspruch.

 

Cheers, Tjobbe

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Grundsätzlich ist es heutzutage so, dass durch die immer kleineren Entwicklungszyklen und es geringen Margen, das Testen technologischer Produkte immer mehr auf den Endverbraucher ausgelagert wird.

 

Bei keiner meiner Kameras habe ich das aber als Problem gesehen. Die sind schon ausgereift.

 

Was ich mir manchmal wünschen würde ist, dass man auch Jahre später Updates für die Kameras erstellt. Sobald das Nachfolgermodell heraus gekommen ist, hört es auch schon auf mit Updates. Das ist nicht nur bei Kameras so, sondern auch bei anderen Produkten (Software...). Natürlich ist das eine wirtschaftliche Entscheidung.

 

Das dies auch anders geht zeigen Produkte wie bspw. die FritzBox (Router) für die es, auch Jahre nachdem Nachfolgermodelle in den Handel gekommen sind, noch weitere Updates mit neuen Funktionen gibt.

 

Klar, man kauft nicht so schnell ein neues Modell. Dafür kann es aber die Zufriedenheit mit einem Hersteller anheben und man denkt nicht so schnell über einen Systemwechsel nach. Aber klar, wirtschaftlich wird es wahrscheinlich nicht sein...

 

 

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Natürlich ist der Auslieferungszustand einiger Produkte nicht immer frei von Mängeln, die Fotoindustrie könnte bzgl. Qualitätssicherung besser sein. Aber das Firmware Update dermaßen zu verurteilen, halte ich für überzogen. Will sich hier jemand profilieren?

So sieht es wohl aus. Heise ist ja nicht frei von der allgemeinen journalistischen Versuchung, Dinge zu skandalisieren, die höchstens ein müdes Kopfschütteln wert wären - wenn überhaupt. Da muß dann gleich ein Anschlag auf höchste Werte ("Lebenszeit") an die Wand gemalt werden, bloß weil man sich geärgert hat.

 

Dabei weiß der Autor ausweislich seiner Darstellung ja doch recht gut, wie komplex die heutige Kameratechnik ist und daß in Software immer Bugs und Optimierungspotentiale stecken.

 

Die Qualitätssicherung ist in der Tat bei vielen Herstellern ein schwacher Punkt. Aber anscheinend kommt es billiger, im Zweifelsfall umzutauschen, als die Produkte intensiver zu testen. Und nach allem, was man so hört, gibt es auch bei Herstellern, die mit Höchstpreisen höchste Qualität suggerieren, immer wieder Ärger.

bearbeitet von micharl
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Zum Thema Lebenszeitverlust: Klar, viele Firmware Updates verlangen die erneute Konfiguration der Kamera. Wenn das vermeidbar wäre, wäre das schön. Wieviel meiner "Lebenszeit" hat mich das bislang gekostet? Einen Tag, höchstens. Das habe ich gerne in Kauf genommen. Wieviel Zeit kosten mich übers Jahr andere Firmware Updates? Nicht viel. Daher: alles Popanz.

 

Wieviel Lebenszeit mag der gute Autor verlustig gegangen sein durch: schlafen, in der Nase bohren, auf's Klo gehen, sich über Firmware ärgern, da drüber einen sinnfreien Artikel schreiben ... oh, das summiert sich. Nicht dass er nachher noch etwas zurückzahlen muss ... :P  :cool: 

 

Im Ernst: ich halte dieses "Lebenszeitverlust"-Gejammere für eine peinliche Mode-Masche, irgendetwas zu diskreditieren. Vor allem ist alleine schon der Ausruck Humbug. Lebenszeitverlust kann man allerhöchstens durch lebensverkürzende Krankheiten, Unfälle etc. erleiden, alles andere lässt sich unter "Carpe diem" zusammenfassen und unter der persönlichen Beurteilung, ob ich meine Zeit mehr oder weniger sinnvoll verbracht habe. Denn mit oder ohne Firmware - "Tempus fugit". Man kann sie auch ohne Firmware nicht anhalten ... man verbringt sie in jedem Fall. Verlieren kann man sie nicht ...

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Es kostet Nerven und Zeit, eine Kamera stets up-to-date zu halten. Jedes Update muss man manuell herunterladen und einspielen. 

 

 

dann sollte er es einfach nicht machen ... früher musste man die Kamera zum Service geben, falls überhaupt was gefixt wurde ... heute KANN man ein Update machen, oder halt nicht.

 

 

 

Auch Objektive lassen sich updaten. Für das Sigma 5-6,3/150-600 mm DG OS HSM-Objektiv gibt es beispielsweise ein Update, welches die AF-Geschwindigkeit erhöhen soll.

 

 

Was hindert ihn daran, einfach langsam zu fokussieren und sich das Update zu sparen?

 

;)

 

 

Typischer Artikel, wenn man sonst keine Idee hat, worüber man schreiben soll ...

bearbeitet von nightstalker
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Wenn ich dran denke, wieviel Lebenszeit mich alleine das Kopieren der Fotos von der Karte auf die Festplatte kostet, frage ich mich, ob sich der Verfasser dieses Artikels nicht besser ein anderes Hobby suchen sollte ;)

Sollten Olympus, Sony, Fuji ... allerdings wegen dieses dämlichen Artikels aufhören, uns regelmäßig neue Features und Bugfixes via Fw Update zu liefern, würde ich das dem Heise Verlag wirklich sehr sehr übel nehmen.

bearbeitet von acahaya
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http://www.heise.de/forum/c-t-Fotografie/News-Kommentare/Kommentar-Kameraindustrie-im-Updatewahn/Heise-Eure-Kommentare-schaedigen-Euren-Ruf/posting-28706979/show/

 

 

 

Lanzi

mehr als 1000 Beiträge seit 21.01.2001

 
 
03.06.2016 17:59
@Heise: Eure Kommentare schädigen Euren Ruf

In letzter Zeit häufen sich hier die Kommentare, die sehr oberflächlich und schlecht recherchiert sind. Dieser ist da keine Ausnahme. Außer etwas schwacher Polemik steckt weder ein gehaltvoller Gedanke noch eine besondere Position dahinter, die den Leser zum Denken anregen würde.

Hört mal morgen um 7.05 oder um 12.50 im DLF die Kommentare der Presse, besser noch um 19.05 Abends die längeren Kommentare. Da könntet ihr ne Menge von lernen!
Da denkt man oft "ah, interessanter Standpunkt, so habe ich das noch nie gesehen".

Bei Euren Kommentaren denke ich leider allzuoft "was für ein dummer und unqualifizierter Sch****".
Falls es nur Klicks bringen soll, dann vlt. besser unter der Überschrift: "Unglaublich was dieser Arbeitslose durch seinen Millionengewinn erlebt hat"

 

 

 

 

nichts hinzuzufügen ...

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Bin vielleicht altmodisch: never change a running system... wenn ich nichts vermisse, mache ich auch kein firmwareupdate...

Dieser Spruch stammt aus den Anfängen der Computerentwicklung.

 

Heute bekommt der Endanwender z.B. Windowsupdates, ohne das er es merkt oder Einfluss darauf hat. 

Wenn viele Endanwender ein vernünftiges Computerbasiswissen hätten, wäre der Spruch sowieso hinfällig.

Als ich noch in einer EDV-Abteilung arbeitete, freuten wir uns immer über das Erscheinen der Computerbild-Zeitung und die Hilferufe von Firmenmitarbeitern, die ihren häuslichen Firmenlaptop oder Privatrechner durch unbedachtes Ausprobieren von Computerbildtricks und - downloads mal wieder beschädigt hatten.

 

Was das jetzt mit harmlosen und funktionierenden Sony - Firmwareupdates für Kameras zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Kirschm hast du einfach nur Angst vor Änderungen in deiner kleinen Computerwelt? Es fällt mir immer öfter auf, dass du immer wieder gegen Neuerungen/Änderungen von Software Stellung beziehst.

 

Soviel Einfluss wird heise wohl nicht haben, allerdings darf man sich fragen, wie es sein kann, dass so dämliche Artikel in der Chefredaktion durchkommen. Pressefreiheit ist ein hohes Gut, aber man muss nicht jeden Mist schreiben.

... und man muss auch nicht jeden Mist lesen und dann noch in der Öffentlickeit erneut breittreten. Damit der Mist auch noch einen neuen Stellenwert erhält.

 

Ich sage, wie meine Vorredner bereits mehrfach ausgeführt haben, es gibt keinen Grund ein Sony Firmwareupdate aus Angst wegzulassen, es würde Probleme bei der Installation bereiten. Ich habe alle Updates bei der A7 mitgemacht und alle privaten Einstellungen blieben erhalten. Die Kamera meldet sogar während der Installation, dass die persönlichen Einstellungen wieder hergestellt werden. Was will man mehr?  und was gibt es da noch zu meckern?

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Ich lese Heise News aus beruflichem Interesse. Und wenn da etwas über Kamera Updates steht mache ich das selbstverständlich auch. Auch wenn da Mist steht, kann das Thema Firmware Updates hier durchaus diskutiert werden. Außerdem kann jeder seine Meinung zu dem Artikel auf heise.de kundtun.

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