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In Fotozeitschriften werden Bilder meist mit Brennweite und Blende angegeben.

Wenn ich die Kamera nicht kenne oder diese gar nicht angegeben ist, dann weiss ich ja nicht, ob das nun originale oder umgerechnete Werte sind.

 

Was ist denn da die übliche Praxis?

 

Z.B steht da "38 mm, Blende 2".

 

Solche Angaben sind eigentlich völlig unbrauchbar wenn nicht das Sensorformat mit angegeben wird.

 

Ist die 38 mm nun die tatsächliche Brennweite oder auf KB umgerechnet, falls die Kamera nicht Vollformat hatte?

 

Aber selbst wenn die Brennweite äquivalent umgerechnet wurde, was ist mit der Blende?

 

Blende 2 bei MFT und Blende 2 bei Vollformat ist ja schon ein Unterschied was die Bildwirkung betrifft.

 

Ich habe gerade ein paar Zeitschriften gecheckt. Oft wird nur Blende und Verschlusszeit angegeben. Iso fehlt oft, Brennweite auch. Kamera wird oft angegeben, aber welchen Faktor hat eine EOS 60 D und eine Nikon D5000?

 

Ich nehme an, dass die Blende nie umgerechnet wird.

 

Digitalfotographie gibt Kamers und Objektiv an:

 

Canon EOS 30D, EF-S 10-22mm 1,6 Sekunden bei Blende f/14, ISO 100

 

Wie weitwinklig ist das nun?

 

Photographie:

Fujifilm X-M1 ISO 640 f/2.8 1,5 s

 

Hier fehlt die Brennweite komplett.

 

In der selben Ausgabe:

Nikon D700 17 mm KB ISO 200 f/16 10 s

 

Hier wurde offensichtlich die Brennweite mit dem Cropfaktor umgerechnet. Oder hat die D700 bereits Vollformat.

 

Auch in der selben Ausgabe:

Fotowettbewerb "Blitz komm raus" 2. Platz ISO 100 Blende 8 Brennweite 89 mm 1/160 s

Hier wurde geblitzt.

 

Wenn man solche Daten schon angibt, dann bitte Vollständig. In den EXIF-Daten steht doch normalerweise die restliche Information, wie zum Beispiel die Brennweite.

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Wenn ein Mitarbeiter der Zeitschrift nicht besonders schlau sein wollte und jedesmal um die Ecke denkt, wird der Wert so angegeben sein, wie er an der Kamera eingestellt war.

Der Äquivalentwert bezüglich KB ist ja kein Standard und die Brennweite eines Objektivs ändert sich nicht durch ein anderes Sensorformat. Die Angabe des Blickwinkels wäre universeller, damit könnten aber nur die wenigsten etwas anfangen.

Die Blende wird hoffentlich auch nur so angegeben, wie es an der Kamera eingestellt war, da hier die Brennweite und der Durchmesser der Eintrittspupille eine Rolle spielt. Eine Blende bezüglich KB anzugeben, macht keinen Sinn.

 

Wie der Cropfaktor dann aussieht, kann jeder per Google- oder Wikipedia-Suche selbst heraus bekommen.

 

Ich stimme aber zu, dass die Qualität von Fotozeitschriften nicht gerade konstant und hoch ist.

Wobei andererseits die genauen Daten eines Fotos auch irgendwann mal unwichtig werden. Man schaut dann eher darauf, wie das Bild aufgebaut ist, wo der Blickfang (die Bereiche der höchsten Kontraste/der größten Gegensätze)  liegt und wie das Gleichgewicht gelöst wurde.

 

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Oder hat die D700 bereits Vollformat.

 

 

Die D700 ist eine Kleinbildkamera

 

 

 

 

Canon EOS 30D, EF-S 10-22mm 1,6 Sekunden bei Blende f/14, ISO 100

 

Wie weitwinklig ist das nun?

 

 

das sollte man am Bild sehen ... wobei es überschätzt wird, die genaue Brennweite zu kennen, ausser man will ein Bild 1:1 nachfotografieren ... aber da man ja den Eindruck seiner Objektive kennt, sollte das auch nicht so problematisch sein, einfach nach Gefühl das passende auszusuchen.

(zur Not kann man ja durchgucken ;)  )

 

 

 

Ist die 38 mm nun die tatsächliche Brennweite oder auf KB umgerechnet, falls die Kamera nicht Vollformat hatte?

 

Aber selbst wenn die Brennweite äquivalent umgerechnet wurde, was ist mit der Blende?

 

Ich gehe davon aus, dass bei keiner Systemkamera die Brennweite und Blende in solchen Angaben umgerechnet werden ... sowas machen nur Forenbewohner ;) ...

 

Bei Bridgekameras und Kompakten allgemein, würde ich vermuten, dass wegen der Sensorvielfalt und der daraus entstehenden totalen Verwirrung welche Brennweite nun was ist, wohl die konvertierten Werte angegeben werden.

So zumindest ist der Konsens, den die Hersteller in Werbung und Aufdruck verwenden.

 

 

 

Das kommt alles daher, dass man immer noch an dieser Hilfskrücke Cropfaktor festhält ... obwohl das eigentlich niemand braucht, wenn er nicht direkt verschiedene Sensoren und ihre Objektive vergleicht .... 

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Die Angabe von Blickwinkel und Größe der Eintrittspupille würden Bildparameter sensorunabhängig wiedergeben. Da diese Angaben sich sicher nicht durchsetzten werden, wird's wahrscheinlich in der Praxis häufig nicht eindeutig sein (bzw. man muss die Sensorgröße des Kameramodells wissen), wenn man ein Bild technisch nachvollziehen will.

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Ich gehe davon aus, dass bei keiner Systemkamera die Brennweite und Blende in solchen Angaben umgerechnet werden ... sowas machen nur Forenbewohner ;) ...

 

Bei Bridgekameras und Kompakten allgemein, würde ich vermuten, dass wegen der Sensorvielfalt und der daraus entstehenden totalen Verwirrung welche Brennweite nun was ist, wohl die konvertierten Werte angegeben werden.

 

In den Exif-Daten taucht neben den Objektivdaten (Brennweite, Blende) noch "Brennweite entspr. 35mm-Kleinbild [mm]" auf (zumindest bei der a6000 und dem iPhone).

 

Vielleicht wäre solch eine Doppelangabe bei der Brennweite sinnvoll, dann ist der Rest auch eindeutig.

 

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In den Exif-Daten taucht neben den Objektivdaten (Brennweite, Blende) noch "Brennweite entspr. 35mm-Kleinbild [mm]" auf (zumindest bei der a6000 und dem iPhone).

 

 

... und das wäre sogar eine saubere Angabe :) ... steht auch bei meinen Kameras irgendwo in den Exifs so drin.

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Ich hab eine Zeitlang die Bilder in Fotozeitschriften und -büchern auf Brennweite analysiert und bin zur Meinung gekommen, dass immer KB-Werte angegeben werden. Das ist auch sinnvoll bei Angaben ohne Kameranamen. Außerdem kann man davon ausgehen, dass nicht alle Leser selbst umrechnen können.

 

Wenige Leser werden Freistellfetischisten sein, deswegen wird sich die Redaktion bei der Blende keine Gedanken machen.

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Meine Meinung:

 

o Entweder echte Daten ohne Umrechnen angeben: tats. Blende, tats. Brennweite, Sensorgrösse (z.B. MFT, KB, 1/1.7" etc.), ggf. Kamera

o Oder gar nichts angeben

 

Mit den echten Daten kommt jeder Interessierte klar und muss nicht ständig im Hinterkopf haben, ob die Angaben falsch umgerechnet wurden.

bearbeitet von kirschm
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Aber selbst wenn die Brennweite äquivalent umgerechnet wurde, was ist mit der Blende?

Blende ist Blende. Unsinn diese umzurechnen. Das wird nur hier im Forum gemacht. Die Belichtung unterscheidet sich nicht ob das Objektiv nun mit f2.0 an einem Vollformatsensor hängt oder 1 Zoll. Ja in der Bildwirkung gibt es Unterschiede.

 

Kamera wird oft angegeben, aber welchen Faktor hat eine EOS 60 D und eine Nikon D5000?

Wenn man sich etwas mit Kameras beschäftigt hat weiss man das. Canon APS hat 1,6 und Nikon 1,5.

 

 

Ich nehme an, dass die Blende nie umgerechnet wird.

Das will ich doch hoffen.

 

In der selben Ausgabe:

Nikon D700 17 mm KB ISO 200 f/16 10 s

 

Hier wurde offensichtlich die Brennweite mit dem Cropfaktor umgerechnet. Oder hat die D700 bereits Vollformat.

Ja die D700 war und ist schon immer eine Vollformatkamera. Nichts für ungut aber das kann man auch ergoogeln.

 

Tipp: einfach keine Fotozeitschriften mehr lesen. Das ist der einfachste Weg. Mache ich übrigens seit Jahren auch so. Es gibt Internet da sind die Zeitschriften überflüssig geworden. Zumindest für mich.

bearbeitet von Gast
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Da haben wir schon mal verschiedene Meinungen:

 

 


Die Blende wird hoffentlich auch nur so angegeben, wie es an der Kamera eingestellt war, ...

 

 

 

 



Ich gehe davon aus, dass bei keiner Systemkamera die Brennweite und Blende in solchen Angaben umgerechnet werden .

 

 

 

Ich hab eine Zeitlang die Bilder in Fotozeitschriften und -büchern auf Brennweite analysiert und bin zur Meinung gekommen, dass immer KB-Werte angegeben werden.

 

 

 

 

o Entweder echte Daten ohne Umrechnen angeben: tats. Blende, tats. Brennweite, Sensorgrösse (z.B. MFT, KB, 1/1.7" etc.), ggf. Kamera

o Oder gar nichts angeben

 

 

 

 

?

 

 

Ihr seht schon, wir fotografieren gerne, lesen sich auch manchmal entsprechende Zeitschriften, und wissen so was nicht sicher.

 

 

 



Wie der Cropfaktor dann aussieht, kann jeder per Google- oder Wikipedia-Suche selbst heraus bekommen.

 

 

Klar kann man. Ist aber nicht gerade effektiv wenn eine einfache Zusatzinformation (z.B. wirkliche Brennweite und KB-Äquivalente Brennweite ausreichen).

 

 

Dazu kommt, dass die Bilder ja nahezu beliebig beschnitten sein können,

so das der Blickwinkel trotz Äquivalenzangabe ein anderer ist. Also sollte

nur die Blende und Brennweite des Objektives angegeben werden.

 

Das ist auch ein Argument. Da ändert sich auch die äquivalente Blende.

 

 

 

Blende ist Blende. Unsinn diese umzurechnen. Das wird nur hier im Forum gemacht. Die Belichtung unterscheidet sich nicht ob das Objektiv nun mit f2.0 an einem Vollformatsensor hängt oder 1 Zoll. Ja in der Bildwirkung gibt es Unterschiede.
 
 

 

Also für mich hat die Bildwirkung priorität. Deshalb - wenn ich ein Bild sehe welches mit Blende 2 gemacht wurde - frage ich mich natürlich schon, welche Blende ich an meiner Kamera dafür einstellen müsste.

 

Vielleicht denkst Du 2-dimensional und ich 3-dimensional. 8-)

 

(4-Dimensional wäre Filmen 8-))

 

 

 


Wenn man sich etwas mit Kameras beschäftigt hat weiss man das. Canon APS hat 1,6 und Nikon 1,5.
 

Ja die D700 war und ist schon immer eine Vollformatkamera. Nichts für ungut aber das kann man auch ergoogeln.
 

 

 

Dann ist die D700 also nicht von Nikon? Hat ja offensichlich nicht Cropfaktor 1,5.  8-)

 

Natürlich hatte ich das vorher schon gegoogelt. Es war nur ein bliebiges Beispiel.

Wenn ich aber in einer Fotozeitschrift 50 Fotos sehe, dann will ich nicht bei jedem 5. in google suchen, welchen Cropfactor diese jetzt habe könnte.

 

 

 



Das kommt alles daher, dass man immer noch an dieser Hilfskrücke Cropfaktor festhält ... obwohl das eigentlich niemand braucht, wenn er nicht direkt verschiedene Sensoren und ihre Objektive vergleicht .... 

In dem Fall will ich aber sehr wohl einen Vergleich haben, bin also an äquivalenten Werten interessiert. Um zum Beispiel zu überlegen, wie hätte ich das Bild realisiert bzw welche Ausrüstung verwenden müssen.

 

Mich interessieren solche Vergleiche jedenfalls mehr als die Frage, ob ein Smartphone eine echte Kamera ist.

 

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Also für mich hat die Bildwirkung priorität. Deshalb - wenn ich ein Bild sehe welches mit Blende 2 gemacht wurde - frage ich mich natürlich schon, welche Blende ich an meiner Kamera dafür einstellen müsste.

Ja dafür muss bei den Bildern halt die Kamera angegeben werden.  

 

Dann ist die D700 also nicht von Nikon? Hat ja offensichlich nicht Cropfaktor 1,5.  8-)

Willst du mich jetzt veräppeln? Die D700 ist eine Nikon VOLLFORMATKAMERA. Nix Cropfaktor. Nicht APS-C. Eine Canon EOS5, 6 oder 1 hat auch keinen Cropfaktor 1.6.   Deine beiden Beispiele waren beides APS-C Kameras.

 

Wenn ich aber in einer Fotozeitschrift 50 Fotos sehe, dann will ich nicht bei jedem 5. in google suchen, welchen Cropfactor diese jetzt habe könnte.

Bei den üblichen Verdächtigen weiss ich inzwischen auch ohne Google ob das eine APS-C, Vollformat- oder mFT Kamera ist. So gross ist die Auswahl ja nun nicht.

 

Aber melde dich doch einfach bei den Fotozeitschriften und teile denen deinen Bedarf mit. Das bringt vermutlich mehr als hier zu diskutieren.

bearbeitet von Gast
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Du hast echt Probleme .. :D

 

 

Also für mich hat die Bildwirkung priorität. Deshalb - wenn ich ein Bild sehe welches mit Blende 2 gemacht wurde - frage ich mich natürlich schon, welche Blende ich an meiner Kamera dafür einstellen müsste.

 

Du kennst doch Deine Kamera und weisst bei welcher Blende sie welche Bilder macht ...

 

 

 

bearbeitet von nightstalker
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Du kennst doch Deine Kamera und weisst bei welcher Blende sie welche Bilder macht ...

 

Und wenn ich dann noch weiß, welche Bilder sie bei welcher Brennweite macht und wie sie bei welchen iso-Werten rauscht? Das zuende gedacht sollte man einfach gar keine Parameter angeben :ph34r: 

 

Ich finde so Angaben immer mal interessant, mit welchen Brennweiten/Blenden sich welche Bilder machen lassen. Zumindest im Nahbereich finde ich auch das Einschätzen der Blendwerte nicht einfach...

 

Wenn man Angaben macht, sollten die auch klar nachvollziehbar sein und zum Bild passen, sonst sind sie sinnlos. Also nur "echte" Daten oder nur äquivalente Daten, aber keine Mischung (wie z.B. eine Mischung aus KB-Brennweite und nicht-KB-Blende bei nicht-KB-Sensoren zu einem anderen Bild führt).

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@ Benmao

 

Wenn man die eigene Kamera kennt oder oft genug damit fotografiert, damit man sie kennen lernt, dann braucht man nicht zu wissen, welche Bildwirkung jetzt diese andere fremde Kamera mit einer bestimmten Blende macht.

Dann ist es auch nicht nötig, den Crop-Faktor über Google ausfindig zu machen (was du anscheinend ja auch nicht nötig hast).

Solche "was wäre wenn" Gedankenspiele sind zwar schön und gut, aber dies liegt einfach in der Hand der Fotomagazine, wie sie dies regeln. Bei Flickr z.B. steht in der Exif-Beschreibung zum Objektiv schon mal nur der äquvalente Brennweiten-Bereich, in den Exifs zum aktuellen Bild aber die reale Brennweite.

bearbeitet von grillec
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Willst du mich jetzt veräppeln? Die D700 ist eine Nikon VOLLFORMATKAMERA. Nix Cropfaktor.

Du hattest ja geschrieben, dass Du den Cropfaktor kennst, wenn Du den Hersteller kennst. Und der wäre 1,5.

 

Jetzt haben wir aber schon mal zwei bei den Nikons, und zwar 1,0 und 1,5. Andere gibt's sicher auch noch.

 

 

Du kennst doch Deine Kamera und weisst bei welcher Blende sie welche Bilder macht ...

Wenn man die eigene Kamera kennt oder oft genug damit fotografiert, damit man sie kennen lernt, dann braucht man nicht zu wissen, welche Bildwirkung jetzt diese andere fremde Kamera mit einer bestimmten Blende macht.

Woher soll ich denn meine Kamera kennen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... Ich habe sie ja erst eine Woche.

 

Im Ernst, ich hab mir erst letzte Woche eine gebrauchte A7 zusätzlich zur A6000 gekauft. Und es soll auch Leute geben, die mal neue Objektive kaufen.

Ich habe mir beispielsweise auch ein altes 135 mm f/2.8 gekauft. Damit habe ich auch keine Erfahrung. 135 mm f/2.8 an KB ist natürlich was anderes als 90 mm f/5 an APS-C.

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... Ich habe sie ja erst eine Woche.

 

Im Ernst, ich hab mir erst letzte Woche eine gebrauchte A7 zusätzlich zur A6000 gekauft. Und es soll auch Leute geben, die mal neue Objektive kaufen.

Ich habe mir beispielsweise auch ein altes 135 mm f/2.8 gekauft. Damit habe ich auch keine Erfahrung. 135 mm f/2.8 an KB ist natürlich was anderes als 90 mm f/5 an APS-C.

 

Dann Gratulation zur neuen Kamera und viel Spaß damit. Warum sollte ein 135mm/2.8 Objektiv an der A7 einen anderen Bildeindruck generieren als ein theoretisches 90mm/4.2 an der A6000?

 

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Du hattest ja geschrieben, dass Du den Cropfaktor kennst, wenn Du den Hersteller kennst. Und der wäre 1,5.

 

Jetzt haben wir aber schon mal zwei bei den Nikons, und zwar 1,0 und 1,5. Andere gibt's sicher auch noch.

Ja für APS-C! Das ist hier nicht ein Haus- und Gartenforum. Deshalb setze ich eine minimale Fachkenntnis bei Mitgliedern mit hunderten von Beiträgen automatisch voraus. Und ja Cropfaktor 2,7 für 1 Zoll Sensoren gibt es auch noch.

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Du hattest ja geschrieben, dass Du den Cropfaktor kennst, wenn Du den Hersteller kennst. Und der wäre 1,5.

 

Jetzt haben wir aber schon mal zwei bei den Nikons, und zwar 1,0 und 1,5. Andere gibt's sicher auch noch.

Stell Dir vor, es gibt auch noch Nikon Systemkameras mit 1" :o

 

Spaß beideite, Nikon KB Kameras haben ebenso wie alle anderen KB Kameras Cropfaktor 1. Kb Kameras werden auch gerne als Vollformat Kameras bezeichnet.

Bei APs-C Kameras hat Canon Crop Faktor 1,6, Nikon und Sony haben Crop Faktor 1,5, bei Fuji, Samsung und PentaxAPs-C kannst du ja selbst mal googeln. Canon hatte in den ersten 1Ds auch noch APS-H Sensoren verbaut, das war glaube ich Crop Faktor 1,3.

 

Was die EXIFs in den Fotozeitschriften angeht: die helfen nicht sehr viel weiter, weil ein Großteil der bIlder schon vom Fotografen stark bearbeitet und ggf. beschnitten sind und dann vom Layouter des Magazins eventuell auch noch mal. So gesehen bringt die Kenntnis der Original-Brennweite selbst bei bekanntem Crop-Faktor nicht viel, denn Du weisst ja nicht, was an dem Bild noch alles gemacht wurde.

 

Was die Frage nach der Blende angeht: Viel wichtiger als die ggf. erzielbare Tiefenschärfe ist der Qualitätsunterschied, den man findet, wenn man z.B. 2.8 er Zooms mit 4.0er Zooms oder gar 4-5.6er Zooms vergleicht. Kombiniert mit der Tatsache, dass die Blende für die Mehrzahl der Fotografen immer noch hauptsächlich für die belichtung wichtig ist, macht es wenig Sinn, die für die "Freistellung" äquivalente Blenden- und Brennweitenkombi anzugeben. Nur die Blende alleine bringt Dich da nämlich auch nicht weiter.

 

Viel Spaß mit der A7, proboer doch einfach selbst aus, welche Effekte Du bei welchen Blenden-Brennweiten-Kombinationen an Deinen Kameras erzeugen kannst. Nimm einen DOF Rechner zur Hilfe, wenn Du mit sehr kleinem Schärfebereich spielen willst .... und nach ein paar Wochen weisst Du dann auch ohne irgend welche Zeitungsangaben, ob und wie Du einen bestimmten Effekt mit Deiner Ausrüstung binbekommst.

 

:)

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Woher soll ich denn meine Kamera kennen?

... Ich habe sie ja erst eine Woche.

Im Ernst, ich hab mir erst letzte Woche eine gebrauchte A7 zusätzlich zur A6000 gekauft.

Kann dem irgendwie nicht so ganz folgen... man muss ja nicht konkret 'seine' Kamera kennen, sondern insbesondere die 'Sensorklasse'.

 

Wenn Du die A6000 / APS-C kennst und jetzt eine A7 / KB hast, dann ahnst Du doch schon, dass sich alles etwas 'verschiebt', z.B. c.p. weniger Schärfentiefe bei KB...

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Kombiniert mit der Tatsache, dass die Blende für die Mehrzahl der Fotografen immer noch hauptsächlich für die belichtung wichtig ist, macht es wenig Sinn, die für die "Freistellung" äquivalente Blenden- und Brennweitenkombi anzugeben.

 

Echt jetzt? Die Schärfentiefe ist also meist nicht gewollt eingestellt, sondern zufällig je nach Helligkeit? Bei mir steht die Kamera zu 90% auf Blendpriorität...

 

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Bei mir auch, aber hauptsächlich um im optimalen Leistungsbereich des Objetivs zu bleiben oder möglichst kurze Belichtungszeiten zu erreichen. Ich hoffe aber, dass wir hier nicht wieder auf einen Äquivalenzthread zusteuern. Von mir aus können die Fotozeitschriften die bisher geübte Praxis beibehalten. Ich wüsste nämlich gerne bei welcher tatsächlichen Blendenöffnung mit einem Objektiv das Bild gemacht worden ist und nicht mit welcher irgendwie umgerechneten.

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Dann Gratulation zur neuen Kamera und viel Spaß damit. Warum sollte ein 135mm/2.8 Objektiv an der A7 einen anderen Bildeindruck generieren als ein theoretisches 90mm/4.2 an der A6000?

 

Das meinst Du nicht im Ernst?

 

Weil ich an der A6000 bei 90mm f4.2 dann eine äquivalente Blende von 6,3 habe. Na, wenn das bei einem Portrait nicht einen anderen Bildeindruck erzeugt?

 

 

 

 

 

.

 

Was die Frage nach der Blende angeht: Viel wichtiger als die ggf. erzielbare Tiefenschärfe ist der Qualitätsunterschied, den man findet, wenn man z.B. 2.8 er Zooms mit 4.0er Zooms oder gar 4-5.6er Zooms vergleicht. Kombiniert mit der Tatsache, dass die Blende für die Mehrzahl der Fotografen immer noch hauptsächlich für die belichtung wichtig ist, macht es wenig Sinn, die für die "Freistellung" äquivalente Blenden- und Brennweitenkombi anzugeben. Nur die Blende alleine bringt Dich da nämlich auch nicht weiter.

 

 

.

 

Was die Frage nach der Blende angeht: Viel wichtiger als die ggf. erzielbare Tiefenschärfe ist der Qualitätsunterschied, den man findet, wenn man z.B. 2.8 er Zooms mit 4.0er Zooms oder gar 4-5.6er Zooms vergleicht.

 

Finde ich nicht. Ich habe mir die A7 alleine aus dem Grund gekauft, weil ich mit Freistellen mehr Möglichkeiten habe. Von der sonstigen Bildqualität alleine würde ich mir nie eine Vollformatkamera kaufen, da finde ich APS-C und MFT völlig ausreichend. Und bei den Objektiven ist es ja auch nicht so, dass man einen Qualitätsunterschied sieht, wenn man keinen direkten Vergleich macht. Keiner hier kann ein Bild ansehen und erraten, ob dss Bild mit f/8 mit einem Objektiv mit grösster Blende 2.8 oder 4.0 gemacht wurde. Oder wie hast Du das gemeint?

 

 

 

 

Kann dem irgendwie nicht so ganz folgen... man muss ja nicht konkret 'seine' Kamera kennen, sondern insbesondere die 'Sensorklasse'.

 

Wenn Du die A6000 / APS-C kennst und jetzt eine A7 / KB hast, dann ahnst Du doch schon, dass sich alles etwas 'verschiebt', z.B. c.p. weniger Schärfentiefe bei KB...

Ist ja auch nicht sooo wichtig. Die Diskussion geht irgendwie in die falsche Richtung.

Es hat mich nur geärgert, als ich eine Fotozeitschrift durchgeblättert habe, und ich mir dann dachte, die angegebenen Daten bringen gar nichts.

 

Ich brauche den Vergleich auch nicht wirklich. Und dank Äquivalenztheorie kann man perfekt umrechnen. Vor dem digitalen Zeitalter habe ich übrigens mit KB fotografiert wie sicher viele hier.

bearbeitet von benmao
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Von mir aus können die Fotozeitschriften die bisher geübte Praxis beibehalten. Ich wüsste nämlich gerne bei welcher tatsächlichen Blendenöffnung mit einem Objektiv das Bild gemacht worden ist und nicht mit welcher irgendwie umgerechneten.

Dass die Blende wohl nicht umgerechnet wird habe ich ja im ersten Beitrag geschrieben. Aber wie hältst Du es mit der Brennweite?

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