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Ich habe mich hier bei der Diskussion ausgeklinkt, nachdem sie in die Richtung zielte, es gehe um Bilder, bei deren Aufnahme man in einer Art kontemplativer oder gar meditativer Haltung sein müsse: Ausschaltung des bewussten Wollens, gezielter Absichten usw. Das ist definitiv nicht die Haltung, mit der ich Bilder mache oder auch nur machen möchte.

 

Interessant finde ich Bilder, die mich zum Denken über nicht Alltägliches bringen und im Extremfall sogar meditative Anwandlungen auslösen. Dafür sind die beiden so verschiedenartigen Aufnahmen https://www.systemkamera-forum.de/topic/113983-miksang-kontemplative-fotografie-zum-mitmachen/page-23?do=findComment&comment=1275027 und https://www.systemkamera-forum.de/topic/113983-miksang-kontemplative-fotografie-zum-mitmachen/page-23#entry1275086 gute Beispiele. Vor allem auch, weil sie zwei gegensätzliche, aber einander ergänzende Ansätze demonstrieren: Bei dem einen ist der gezeigte Gegenstand alles, die Art der Darstellung leitet sich völlig davon ab und ist letztlich (fast) gleichgültig. Beim anderen sieht man noch nicht einmal so richtig, was überhaupt dargestellt ist - alles kommt von der Art der Darstellung und von der Fähigkeit (des Photographen), in dem, was er da gesehen hat, ein Bild zu entdecken. Und natürlich auch der Fähigkeit des Betrachters, darin etwas Bedenkenswertes zu sehen, und sei es etwas ganz anderes, als das, was der Urheber sich gedacht haben mag.

bearbeitet von micharl
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ich nehme an, die wenigsten hier machen ihre Fotos in einem Zustand meditativer Versenkung   :) ,

und das ist nach meinem Verständnis auch nicht das Ziel von Miksang.

soweit ich es bis jetzt verstanden habe, geht s mehr um das offene, von den üblichen Vorstellungen unbelastete Sehen und Erkennen der Wirklichkeit, und daraus ergeben sich neue Motive, die nicht den herkömmlichen Kriterien von schön/hässlich, fotografierenswert usw. entsprechen (müssen).

Man kann das weiter führen und eine ganze Lebenseinstellung daraus machen, die mehr als nur die Fotografie umfasst, aber man muss nicht.

Wenn Dir danach ist, mach gerne mit, egal in welcher Form. Solange Du dem Grundgedanken etwas abgewinnen kannst, dass hier etwas anders fotografiert wird als üblich, wird's schon passen.

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schade daß ich diesen faszinierenden Thread erst jetzt entdeckt habe.

 

habe ebenso interessante Meinungen wie Bilder entdecken dürfen.

 

Ich fühle mich in so manchem an eine schöne Reportage erinnert, über

ein kleines buddhistisches Kloster im ländlichen Franken.

 

Die Gespräche mit den Mönchen handelten meist von unspektakulären Themen,

aber die Mönchen strahlten dabei eine innere Ruhe, Gelassenheit und Kraft

aus, die mich berührte.

 

So würde ich für mich auch Miksang sehen.

 

 

bearbeitet von freaksound
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au, das ist hart !

gefällt mir das? da bleibt einem der Klick im Hals stecken, um mal ein ganz schräges Bild zu benutzen  ;)

was und wo ist das?

Das Gebeinhaus hinter der Katharinenkirche zu Oppenheim /Rheinhessen ist das Lager der umgebetteten Gebeine von etwa 20000 Toten aus der Zeit 1400 bis 1750.

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