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Ich bin ja erst seit kurzem dabei und nenne die a7 nur ein paar Wochen mein Eigen. Da ich die letzten paar Jahre fast ausschliesslich analog unterwegs war, habe ich mir gleich zu Beginn noch zwei Novoflex-Adapter für meine Canon FD und Voigtländer Objektive geholt. Mittlerweile bin ich am meisten mit meinem VL Nokton 35mm f1.4 unterwegs, gefolgt von einem Canon FD 50mm f1.8. Mit dem Kit-Objektiv habe ich bis jetzt noch nicht mal 20 Aufnahmen gemacht, mit den manuellen Linsen bin ich urlaubsbedingt aber schon ein paar Tage unterwegs gewesen. :) Vom Peaking war ich anfangs etwas enttäuscht, mittlerweile habe ich aber die Lupe entdeckt und so gehts ratzfatz. Wenn ich auf der Straße unterwegs bin, benutze ich dann meist höhere Blendenwerte und somit größerer Schärfentiefe.

 

Trotzdem warte ich gerade noch auf das das FE 35mm f2.8 von Sony, ganz einfach, weil ich gerne zumindest eine Festbrennweite hätte, die mit AF ausgestattet ist. Ansonsten kommen - wenn überhaupt - erstmal nur noch m-Mount Objektive ins Haus, da ich diese dann auch mit meiner Bessa analog nutzen kann. :)

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Bei mir hat es mit reiner Neugierde angefangen. Dann kam die Erkenntnis, dass mir die FD-Objektive optisch einiges mehr boten als das Kitzoom. Daraus wurde dann eine regelrechte Sammel- und Testwut. Manuelles Glas bestimmte meinen Workflow, ich habe mit nichts anderem gearbeitet.

 

Mit dem FE 16-35mm begann die nächste Phase, die "High-End"-Phase: Einerseits war ich von der Leistung des Objektivs begeistert, andererseits auch von dem Gedanken, mir endlich ein natives System bauen zu können. Ich habe daraufhin alle zu dem Zeitpunkt verfügbaren Objektive durchprobiert und fast mein gesamtes Altglas verkauft. Am besten haben mir dabei das 16-35mm, das 55mm und das 90mm gefallen, das wäre auch das Kit meiner Wahl. Gleichzeitig habe ich aber auch gemerkt, wie sich das Fotografieren an sich verändert hat. Ich habe mich da sehr auf den Autofokus verlassen, weil mir Fokus-by-wire keinen Spaß macht. Oft lag der AF knapp daneben oder hat bei Landschaftsaufnahmen nicht die richtige Zone fokussiert, so dass ich immer viele Fotos des gleichen Motivs gemacht habe, um dann auch auf Nummer sicher zu gehen. Auch wenn das technische Potenzial größer war, habe ich davon nicht mehr so viel auf den Sensor bekommen. Wenn ich dazu bedenke, dass mir meine Motive eher nicht wegrennen, dauert es länger, mehrere Aufnahmen zu machen, als "einmal richtig" zu fokussieren und dann gleich ein gutes Foto zu haben. Dazu hatte ich im Nachhinein bei fast jedem Bild das Gefühl, noch nicht alles ausgereizt zu haben.

 

Also bin ich jetzt in Phase 3 angelangt -> Back to MF aber nicht zwingend zu Altglas. An der A6000 nutze ich weiterhin AF-Objektive, weil die Kamera auch wirklich flott ist und spielende Kinder oder Tiere in Action möglich sind. Allerdings nicht mit teurem Glas - ich habe da an 20mm 2.8, 18-105mm f/4 und 50mm f/1.8 gedacht. (Bisher habe ich nur das 16-50mm und das 20mm)

An die A7R kommen nur noch manuelle Objektive. Dabei möchte ich aber nicht grundsätzlich auf Top-Leistung verzichten. Deshalb sind neben guten Contax-, FD- und Olympus-Objektiven auch Zeiss Loxia bzw. Classic-Objektive (und ein Samyang 8mm f/2.8) dabei. Den Anfang mache ich jetzt mit den Loxias 21mm f/2.8 und 50mm f/2 sowie dem Distagon 35mm f/2 ZS. Das Loxia 21mm f/2.8 ist dabei das wichtigste, da die Altglas-Optionen unter 24mm rapide in der Leistung nachlassen. In Zukunft würde ich mich über ein Loxia im 90-105mm-Bereich mit Blende 2.8 oder 2 freuen.

 

Also mein Fazit: Ja, ich nutze Altglas und es ist für mich auch kein Alibi. Ich arbeite mit großer Freude damit und erziele die Ergebnisse, die ich mir erhoffe. Ich verschließe allerdings dennoch nicht den Blick vor moderneren (MF-)Objektiven und kann gezielt nach Bedarf und gewünschtem Bildlook das Objektiv aussuchen. Wäre ich Portraitfotograf, würde ich allerdings allein wegen des Eye-AF mindestens ein AF-Objektiv besitzen.

 

 

bearbeitet von Yonnix
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Ich hatte lange den Wunsch gehegt wieder mit Kleinbildkamera zu fotografieren. Nur waren mir alle erhältlichen digitalen SLRs am Markt viel zu groß.

Als dann die Sony A7 angekündigt wurde, habe ich nur kurz überlegt und sie gleich bestellt. Ein Manko waren zu Beginn fehlende Objektive.

So habe ich meine Yashica und Contax/Zeiss-Objektive aus Analogzeiten reaktiviert und auch noch einige Objektive dazu gekauft.

 

Mittlerweile habe ich das meiste mit FE-Mount-Objektiven abgedeckt. Ich muss sagen, dass die meisten meister alten Objektive nicht an diese neuen

Sony G und Sony-Zeiss-Objektive ran kommen. Im Bereich des Sony Zeiss 16-35mm habe ich keine manuelle Festbrennweite, die dieses Zoom übertrifft.  

Entsprechend wenig verwende ich die manuellen alten Weitwinkel noch.

 

Anders sieht es aus im Normal-, Tele- und Makrobereich aus. Meine altes Tokina  2.5/90 und  mein Yashica 2.8/55 sind ausgezeichnet und ich erwarte

mir hier von neuen Konstruktionen keinen Vorteil.

 

Dann werde ich mir auch keine 1.4er Objektive anschaffen und stattdessen die Zeiss Planare 1.4/50 und 1.4/85 aus den Anfängen meiner Fotografie

weiter verwenden. Auch das Sonnar 2.8/180 bleibt für die Astrofotografie.

 

So sind mir die manuellen Altobjektive auch weiter wichtig. Das Gros der Aufnahmen mache ich mittlerweile aber mit E-Mount Objektiven. 

 

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Ich hatte lange den Wunsch gehegt wieder mit Kleinbildkamera zu fotografieren. Nur waren mir alle erhältlichen digitalen SLRs am Markt viel zu groß.

Als dann die Sony A7 angekündigt wurde, habe ich nur kurz überlegt und sie gleich bestellt. Ein Manko waren zu Beginn fehlende Objektive.

So habe ich meine Yashica und Contax/Zeiss-Objektive aus Analogzeiten reaktiviert und auch noch einige Objektive dazu gekauft.

 

Mittlerweile habe ich das meiste mit FE-Mount-Objektiven abgedeckt. Ich muss sagen, dass die meisten meister alten Objektive nicht an diese neuen

Sony G und Sony-Zeiss-Objektive ran kommen. Im Bereich des Sony Zeiss 16-35mm habe ich keine manuelle Festbrennweite, die dieses Zoom übertrifft.  

Entsprechend wenig verwende ich die manuellen alten Weitwinkel noch.

 

Anders sieht es aus im Normal-, Tele- und Makrobereich aus. Meine altes Tokina  2.5/90 und  mein Yashica 2.8/55 sind ausgezeichnet und ich erwarte

mir hier von neuen Konstruktionen keinen Vorteil.

 

Dann werde ich mir auch keine 1.4er Objektive anschaffen und stattdessen die Zeiss Planare 1.4/50 und 1.4/85 aus den Anfängen meiner Fotografie

weiter verwenden. Auch das Sonnar 2.8/180 bleibt für die Astrofotografie.

 

So sind mir die manuellen Altobjektive auch weiter wichtig. Das Gros der Aufnahmen mache ich mittlerweile aber mit E-Mount Objektiven. 

 

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Ich hatte lange den Wunsch gehegt wieder mit Kleinbildkamera zu fotografieren. Nur waren mir alle erhältlichen digitalen SLRs am Markt viel zu groß.

Als dann die Sony A7 angekündigt wurde, habe ich nur kurz überlegt und sie gleich bestellt. Ein Manko waren zu Beginn fehlende Objektive.

So habe ich meine Yashica und Contax/Zeiss-Objektive aus Analogzeiten reaktiviert und auch noch einige Objektive dazu gekauft.

 

Mittlerweile habe ich das meiste mit FE-Mount-Objektiven abgedeckt. Ich muss sagen, dass die meisten meister alten Objektive nicht an diese neuen

Sony G und Sony-Zeiss-Objektive ran kommen. Im Bereich des Sony Zeiss 16-35mm habe ich keine manuelle Festbrennweite, die dieses Zoom übertrifft.  

Entsprechend wenig verwende ich die manuellen alten Weitwinkel noch.

 

Anders sieht es aus im Normal-, Tele- und Makrobereich aus. Meine altes Tokina  2.5/90 und  mein Yashica 2.8/55 sind ausgezeichnet und ich erwarte

mir hier von neuen Konstruktionen keinen Vorteil.

 

Dann werde ich mir auch keine 1.4er Objektive anschaffen und stattdessen die Zeiss Planare 1.4/50 und 1.4/85 aus den Anfängen meiner Fotografie

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So sind mir die manuellen Altobjektive auch weiter wichtig. Das Gros der Aufnahmen mache ich mittlerweile aber mit E-Mount Objektiven. 

 

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Intessante Diskussion und danke für den Link auf den schönen Bericht zur sächsischen Schweiz. Sicherlich hat die A7-Serie, wie bislang kaum eine andere Kamera, die Altglas-Testerei befeuert. Wohl nicht zuletzt auch deswegen, weil eben nicht jedes Legacy-Glas daran problemlos funktioniert.

 

In der Landschafts- und Architekturfotografie ist der manuelle Fokus ja auch kein Nachteil, sondern erlaubt es, den Fokus bewusster und präziser zu setzen. Allerdings wäre dann i.d.R. auch genügend Zeit, mit einem AF-tauglichen Objektiv manuell zu fokussieren, obwohl das haptische Erlebnis eines manuellen Fokusringes sicherlich den meisten mehr Spaß bereitet und weniger Umgewöhnung erfordert.

 

Immer dann, wenn der Faktor Zeit mit ins Spiel kommt - z.B. wenn Menschen das Hauptmotiv sind - überwiegen jedoch die Vorteile des AF. Das ist auch der Grund, warum bei mir manuelle Objektive eher selten zum Einsatz kommen. Ein 85er, das seinen Einsatz-Schwerpunkt sicherlich bei vielen eher im Portrait-Bereich hat, würde ich z.B. grundsätzlich nur mit AF kaufen und da ist ein Batis derzeit kaum zu schlagen.

 

Bei UWW (für mich heißt das dann 21mm und darunter) spielt die AF-Tauglichkeit jedoch keine große Rolle mehr. Da zählt dann häufig auch die Kompaktheit und weniger die Lichtstärke. Das FE 16-35 ist leider weder lichtstark noch kompakt, dennoch wegen seiner großen Flexibilität eines meiner liebsten Reiseobjektive.

 

Wie Phillip schon ansprach, haben "junge" Objektive i.d.R. die bessere Vergütung und - wenn schon für digitale Sensoren konstruiert - meist auch die bessere Abbildungsleistung. Ich habe derzeit ein Loxia 21 zum Testen und muss sagen, dass es sowohl optisch als auch haptisch (vielleicht mal abgesehen vom recht schmalen Blendenring, der auch ein wenig zu dicht am Mount sitzt) ein Traum ist. Das kleine Juwel harmoniert so perfekt mit der A7, wie kaum ein anderes Objektiv, nur der Preis holt einen in die Realität zurück...

bearbeitet von 3D-Kraft
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Ich habe derzeit ein Loxia 21 zum Testen und muss sagen, dass es sowohl optisch als auch haptisch (vielleicht mal abgesehen vom recht schmalen Blendenring, der auch ein wenig zu dicht am Mount sitzt) ein Traum ist. Das kleine Juwel harmoniert so perfekt mit der A7, wie kaum ein anderes Objektiv, nur der Preis holt einen in die Realität zurück...

 

Das klingt ja super! Ich freue mich schon auf das Review. Der Preis ist sehr happig, scheint mir aber angemessen wenn es in wichtigen Disziplinen besser und kleiner als das Milvus 2.8/21mm ist.

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Auch ich bin weiterhin meinen manuellen Schätzen treu um sie nun 30 Jahre oder gerade mal 5 Jahre alt sind, sie sind das Gros an Objektiven die ich professionell und auch privat benutze. So wie Helge, werden meine beiden AF Objektive immer dann eingesetzt, wenn es etwas hektischer wird und es einfach "schneller" gehen muss. Das ist zumeist beim Kirchen/Standesamteintritt und beim Austritt, sowie der Ringübergabe und dem Kuss danach. Bei allem anderen kann ich wunderbar mit MF im leichten Tele und WW-Bereich arbeiten. Trotzdem werde ich zumindest im leichten Telebereich hoffentlich bald AF hinzubekommen. Beim WW komme ich wunderbar mit MF zurecht und es wird wohl lange dauern bis etwas mein 24 1.4 L II ablösen kann.

 

Meine 1.2 L FDs werde ich wohl trotzdem immer behalten, weil man mit ihnen einfach ganz andere Portraits machen kann als mit den 1.8er von Zeiss. Etwas besonderer würde ich es bezeichnen.

 

Ich bin dankbar und froh, dass die A7 genau diese Vielfalt bietet und auch dank Phillips guter Beratung und Tests konnte und habe ich mich durch ca. 15 FDs und MD/MCs geforscht, bis ich bei meinen Traumvintage-Objektiven angelangt bin.

 

Jedoch glaube ich, ist meine Forschungsreise innerhalb der alten Objektivgefilde damit abgeschlossen und ich werden nur noch bei ganz spannenden Bokeh-Objektiven schwach werden.

 

Deswegen ist die A7 für mich die absolut beste und vielseitigtste Kamera auf dem Markt. Keine andere Kamera bietet mir die Möglichkeit das beste aus alten Fototagen mit dem besten aus neuen Fototagen zu vereinen und somit einen ganz speziellen Look zu erzeugen, der mich und sogar andere glücklich macht. :)

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E-mount ist der mittler zwischen den Welten.

Für mich eine Verbindung aller in meinem Leben genutzten Kameras und vor allem den verschiedenen Objektiven. Ich habe schon zu Analogzeiten begonnen mir für jede Situation interessante Objektive zuzulegen, wobei das Nikonbajonett die Plattform war. Ergänzt durch Leica M.

Die Möglichkeit immer das geeignete Objektiv zu benutzen finde ich toll. An A7 nutze ich im Bereich ab 50mm Leica M und R darunter FE 35 und FE28 die mein Altglas ersetzt haben(Vielleicht spendiert uns Sony noch einen voll analogtauglichen Sensor). Nikon ergänzt die Brennweiten über 90mm, die ich aber nur sporadisch nutze.

Die Haptik der alten MF Objektive macht einfach Spass und die Bildresultate sind befriedigend.

LG

Jürgen

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Mein meist genutztes Altglas an der A7 ist das 12mm Ultra-Wide-Heliar, welches ich insbesondere für SW-Landschaftsaufnahmen einsetzte. Für mich ist es unverzichtbar! Kein Altglas, aber dennoch auch gern bei Portraits und Still-Life in Verwendung: Das Mitakon Speedmaster 1,2 85mm: Ganz schwere und ganz feine manuelle Linse! Es erinnert mich in Verarbeitung und Bildwirkung sehr an das Leica Summilux 75mm, das ich früher mal hatte.

 

Gruß

 

Wolfgang

bearbeitet von köwifoto
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Ich habe vor dem Erscheinen der A7 mit FT/mft digital fotografiert und nutze das System immer noch. Ich hatte mir vorgenommen, daß ich sobald eine günstige Kamera, an der ich meine Leica M Objektive verwenden kann, herausgebracht wird, diese  erwerbe. Darüber hinaus habe ich im Laufe der letzen zwei Jahre einiges weitere  an Altglas gekauft und bin am Ausprobieren.

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Was mich am Altglas manchmal stört sind die alten Vergütungen und die mangelnden Exif Informationen. Da ist das Konzept der Zeiss Loxia Objektive sehr interessant.

 

Grüße,

phillip

 

Jupp, das. Und das zählt doch eine ganze Menge. Hinzu kommt, dass ich auch nicht immer nur statische Motive ablichte. Und dass ich mich gerne und gut auch durch AF unterstützen lasse - gerade bei Spiegellosen geht das ja wunderbar. Genauso wunderbar, wie natürlich auch manuell per liveview zu fokussieren.

 

Ich habe zwar noch ein Mamiya 80 mm Objektiv (Normalbrennweite für 6x4,5) dass ich ganz wunderbar finde - aber es ist auch ein Riesentrümmer (relativ gesehen). Und macht für mich damit den Reiz der kompakten Alpha etwas zunichte. Und mein Minolta MC 1.7/50 tut es zwar - aber das ist halt wirklich nicht auf der Höhe der Zeit, was Vergütung und Offenblendentauglichkeit angeht.

 

Alles was länger ist, sollte für vielseitigen Einsatz sowieso AF haben - da möchte ich nicht diverse Optionen mit vielleicht auch noch jeweils verschiedenen Adaptern in der Tasche dabei haben.

 

viele Grüße,

Torsten

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Besser spät als nie möchte ich auch noch eine Meinung zum Altglas schreiben:

Die A7 nutze ich fast ausschließlich mit den alten Linsen. Dabei kommt es mir nicht darauf an, mit weng Geld (was eh nicht mehr so ist) möglichst nah an die Leistung moderner Objektive heranzukommen, sondern darum, den wunderbaren Charakter der alten Gläser zu erkunden und für meine Zwecke zu nutzen.Gerade, wenn die Bilder das gewisse etwas besitzen sollen, statt den perfekten aber oft auch langweiligen look, tun sich hier ganz neue Möglichkeiten auf.

Allerdings, für Kinder und Sport greife ich aus Mangel an lichtstarken und erschwinglichen AF Alternativen immer noch zu meiner Canon 5D2.

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Da dieses Forum primär für Hobbyfotografen gedacht ist, kann natürlich jeder an  seine Cam adaptieren, was er möchte. Hauptsache es macht Spaß. Aber ernsthaft diskutieren muss   man das Thema  ja nicht, wenn es um Bildqualität geht,  oder?

Auch wenn viele hier im Forum etwas gegen Tests in Zeitschriften haben. In Colorfoto 11/13 wurden u.a. Leica Summicron, Zeiss Planar T, Biogon, Tele-Tessar   an Fujifilm X-Pro 1, Olympus OM-D E-M5 und Sony NEX-7 getestet. –Alles keine Vollformat-Sensoren.-  Berauschendes kam dabei nicht heraus. Es war eher deprimierend.

Aber, wie gesagt, jedem Tierchen sein Pläsierchen, für mich ist der alte Kram nichts. Wenn schon eine Top-kamera, dann auch eine Top-Linse.

Wenn ich dazu komme ,werde ich in Kürze mal meine OM-D  E-M5 mit dem Oly 75/1.8 gegen meine Sony Alpha 7r Mk II mit dem Zeiss Jena 4/135 antreten lassen. Wer da die Nase vorne hat, weiß ich jetzt schon. Ich werde das Ergebnis hier posten.

bearbeitet von Fiatluxx
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Aber, wie gesagt, jedem Tierchen sein Pläsierchen, für mich ist der alte Kram nichts. Wenn schon eine Top-kamera, dann auch eine Top-Linse.

Ich glaube du unterschätzt was gutes Altglas kann. Man muss sicherlich selektieren was man verwendet aber dann lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, hier ein paar vollaufgelöste Beispielbilder.

 

Das Oly 1.8/75 is zweifelsohne ein hervorragendes Objektiv ist bei der CA Korrketur dem meisten Altgas und deinem 4/135 sicherlich überlegen. Bei der Schärfe wäre ich mir da nicht so sicher, schließlich hat das Altlgas den Vorteil des größeren Sensors. Fairer wärs wohl wenn du dir ein nicht ganz so antiquiertes 135er besorgen würdest, z.B. ein Minolta MD Rokkor 2.8/135 das kann auch noch besser freistellen als das Oly. Der Sensor macht im übrigen einen echten Unterschied, viele Objektive die an der Nex-7 an ihren Grenzen waren funktionieren am KB-Sensor hervorragend.

 

Ich habe jedenfalls schon manches moderne Objektiv testen können und häufig genug war der Praxisunterschied lange ncith so groß wie man vermuten würde.

 

 

Grüße,

Phillip

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Jupp, das. Und das zählt doch eine ganze Menge. Hinzu kommt, dass ich auch nicht immer nur statische Motive ablichte. Und dass ich mich gerne und gut auch durch AF unterstützen lasse - gerade bei Spiegellosen geht das ja wunderbar. Genauso wunderbar, wie natürlich auch manuell per liveview zu fokussieren.

Wobei es hier bei Altlgas auch eine sehr große Spanne gibt, Minoltas scheinen mir durch die Bank deutlich Anfälliger für Gegenlicht zu sein. Die nFDs die ich zuletzt getestet habe waren da merklich unempfindlicher und Zeiss C/Y Objektive sind nahe am heutigen Niveau.

 

Grüße,

Phillip

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also vllt. sollte ich da etwas weiter in der Historie zurückgreifen.
Vorneweg schonmal ich bin kein jahrelanger erfahrener Fotograf.
Angefangen hat das bei mir damals, als bei uns der "Fotowahn" aufkam. jeder hatte plötzlich ne spiegelreflex, als wir 19/20 waren. Bei mir hat das Geld nur für ne Powershot S5 IS gereicht. Ich hatte mich trotz dessen damals schon mit all der grundlegenden Materie, was Sensoren und digitale Fotografie angeht, beschäftigt. und die EOS 400D hat mir damals eig. recht gut gefallen, konnte die sogar von meinem Kumpel öfter mal für Konzerte ausleihen, mit dem Kit-Objektiv. Allerdings saß bei so lichtverhältnissen der AF so gut wie nie. Auch bei meiner Bridge hat mich das iwann genervt, die 0 cm Naheinstellgrenze hat mir regelmäßig die Laune verdorben, weil nicht das Objekt, sondern der Staub auf der Linse scharf wurde.
Da war dann erstmal rund 6 Jahre Pause, Ausbildung, Studium (das immer noch läuft), Band(s), kaum Zeit für Fotografie.
Und dann plötzlich schenkt mir mein Opa seine alten DDR-Objektive und eine EOS 300D.
erstmal nur Probleme mit der Kombi, weil PB-Mount auf EOS-Mount hat einen auflagemaßunterschied von 0,4 mm, und jeder adapter war mindestens 1 mm hoch, das heisst: nie unendlich zu erreichen. Und was noch frustrierender war: 70% ausschuss, weil nicht scharf. Wie sehr hätte ich mir den Schnittbild-Sucher der alten Prakticas gewünscht (die ich auch bekommen habe).
Dann habe ich mich nach und nach erkundigt und die Sony NEX-5N war plötzlich ziemlich attraktiv für mich. Gedacht, gekauft.
und das war eine Freude. endlich kein Autofokus, der macht was er will, sondern ich kann endlich selbst exakt fokusieren, ich habe das Geschehen des Objektivs selbst in der Hand.
Natürlich brauchte das etwas Training, braucht es auch immer noch, aber selbst die Kontrolle über das Verhalten der Fokussierung und nebenbei auch der Blende etc. zu haben, macht unheimlichen Spaß. Schnappschüsse sind dann vllt. nicht das, was so super klappt, aber mit etwas Übung kommt man auch hier ganz gut zurecht, wenn man mti der Zeit ein Gespür für die Fokusschnecke und deren Auswirkung vom Objektiv bekommt. und weiss, wenn sich etwas bewegt, in welche Richtung man drehen muss.
Vllt. liegt das auch dran, dass ich es nicht mag, wenn mir zu viel abgenommen wird und ich gerne einfach immer Herausforderungen suche.
Irgendwann wurde Geld gespart, ein Vollformat musste her, ich wollte die Objektive schliesslich auch in ihrer vollen Gänze nutzen können. und da kam die Sony a7. Ich nutze diese ausschliesslich mit Altgläsern.

Und davon abgesehen. Diese ganzen Gläser haben ihre richtigen Eigenheiten. Was hier ja auch schon oft als Streulichtempfindlichkeit etc. genannt wurde. Das fordert noch mehr heraus. Wenn ich daran denke, dass ich einen Autofokus hätte, würde mir womöglich der Spaß am Fotografieren wieder recht schnell vergehen. Zu der Sammlung meines Opa tummeln sich inwzsichen weitere Objektive, sicher keine superteuren, das teuerste vom Erwerbspreis her ist ein SMC Takumar, ansonsten bin ich gerade dabei die PB-Mount Sammlung zu vervollständigen, aber das wird noch dauern.

 

Wozumal hier de nächste Punkt kommt: Dezentrierung alter Objektive. Allerdings lassen sich Pentacon/Carl Zeiss Jena-Objektive in Görlitz recht gut wieder zentrieren, wenn ich hingegen daran denke, dass andere Objektive wie bspweise von Sigma einfach teils nur eingeklebte Linsen haben und dann entweder zentriert oder dezentriert sind und man das nicht wieder richten kann...

Und dann kommt noch ein weiterer Punkt: das Gewicht. Ich schleppe manchmal, wenn ich extreme Explorationslust verspüre, 5 kg oder mehr im Eastpak mit rum (also inklusive der Wasserflasche :P). es is mir irgendwie eine Freude etwas so massives nachher auch halten zu können, das steigert die Wertigkeit und den Spaß für mich ungemein, als so einen Plastikbomber anzufassen bei dem man den Eindruck hat er zerfällt mein nächsten Hubbel über den man mit dem Rad fährt.

Sicher, mich reizt es auch irgendwann mal ein aktuelles Zeiss in den Händen zu halten, aber erstmal mach ich meinen Ingeneur fertig. und dann sehen wir weiter ;D

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An meiner NEX-6 (die A7 sind mit zu groß und zu schwer) ausschließlich Altglas, fast immer in Verbindung mit Speedbooster.

 

Gründe:

 

- Ich hatte aus Analog-Zeiten schon welche (und mittlerweile sind noch einige hinzugekommen).

- Viele Objektive, die ich haben möchte, gibt es ohnehin nach wie vor nicht "native".

- Die meisten Objektive für Sony sind sehr groß; viele einfach zu groß (ein Durchmesser von 70mm ist meine persönliche absolute Obergrenze).

- Objektive ohne Blendenring mag ich nicht und kaufe ich nicht.

- "Fokus-by-wire", zumindest in den wenigen von mir ausprobierten Implementierungen, finde ich unbrauchbar.

- Und, last but not least, möchte ich mich derzeit nicht auf ein Kamerasystem festlegen, weswegen nicht-adaptierbare Objektive weniger erwünscht sind.

 

Autofokus vermisse ich eigentlich nur, wenn ich meine Kamera mal meiner Frau in die Hand drücke. Für die fehlende Objektivinformation in den EXIFs (vor allem wichtig für's Korrekturprofil) habe ich mir angewöhnt, einen Zettel mit den Bezeichnungen der Objektive mitzunehmen, die ich dabei habe. Der wird dann nach jedem Objektivwechsel entsprechend fotografiert, und ich kann hinterher die Daten einpflegen. Klar, die Blende habe ich immer noch nicht; ich wüsste aber auch nicht, wozu ich die brauchen sollte.

 

Die Bildqualität mancher moderner Objektive mag besser sein, aber die meiner alten Dinger ist für mich völlig ausreichend. Vermutlich würde man in der 100%-Ansicht Unterschiede sehen, aber das interessiert mich nicht. Und Test-Charts fotografiere ich genausowenig wie Mauern.

 

Ich hatte vor zwei Jahren, nachdem ich es bei meinem Schwager einmal ausprobieren konnte, kurz den Kauf des FE 1.8/55 erwogen, aber die oben genannten Punkte zusammen mit dem hohen Preis, der Tatsache, dass ich schon ein halb so großes Zeiss 1.7/50 besitze sowie der an meiner NEX unbrauchbar langsame Autofocus haben mich dann schnell wieder davon abgebracht.

 

Auch ich finde die Loxia-Serie sehr interessant, und sollte Sony mal eine kompaktere und leichtere A7-Variante herausbringen und Zeiss die Loxias um so etwas wie 2.0/24, 1.4/45, 1.8/85 und 3.5/150 ergänzen, könnten wir Freunde werden. Ansonsten wird's wohl bei Altglas und, mangels Alternativen, bis auf weiteres auch der NEX bleiben.

 

Uff, ist das lang geworden...

 

Gruß

Bezier

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Nur noch nativ

Gründe: AF und Streulichtempfindlichkeit

 

Ich finde Altglas eigentlich klasse. Günstig, klein und bei guten Bedingungen Ergebnisse, die super sind

Aber ich hatte einfach zu oft zu flaue Bilder weil das Objektiv vermutlich irgendwas nicht "mochte" :)

Naja - und im Zeitalter der A7Rii habe ich den AF richtig lieben gelernt

 

Aber wenn ich nur Landschaft u.ä. machen würde - ich glaube, dann wäre ich nur mit Altglas unterwegs und würde vielleicht sogar Spaß daran entwickeln auf die Marotten der jeweiligen Diven einzugehen :)

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Rein manuell zu fokussieren habe ich nur das Walimex 35mm F1.4. Und das eigentlich auch nur, weil ich derzeit nicht bereit bin, für das Sony/Zeiss diese Summe auszugeben. Für mich sind meine Kameras und Objektive in erster Linie Werkzeug um damit zu arbeiten und Umsatz zu generieren. Der Augen-AF ist mittlerweile eine der wichtigsten Funktionen meiner A7II. Wobei ich auch, wenn ich privat fotografiere fast immer den AF nutze und ggf. per DMF nachjustiere.

 

Ich habe zwar einen FD-Adapter, wirklich genutzt habe ich den aber noch nicht effektiv und werde dies auch vermutlich bei meinem bestehenden Altglas, welches in ner Vitrine liegt auch nicht tun. Alle vorhandenen alten Optiken sind meinen neuen weit unterlegen.

 

Es ist eben ein großer Unterschied, ob man Fotografie als Hobby hat, oder es gewerblich betreibt.

bearbeitet von monochrome-pictures
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