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Das ist bunt gemischt, vor allem bei den asiatischen Urlaubern sieht man viele Smartphones und Tablets mit denen sie fotografieren.

Kann man ganz gut auf diesem Video, sehen das Touris beim Whale Watching an unserer Coast zeigt.

bearbeitet von Sony Beach
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was mich wundert das gefühlte 99% mit dem original Kameragurt rum laufen. Sind sie stolz auf ihre Marke? Das erst was ich mache ich tausche den Gurt aus gegen was Bequemes.

Also ich verwende bei meinen systemkameras natürlich den original Gurt! Warum sollte ich mir eine so kompakte Kamera kaufen um dann einen Gurt dranzumachen der in der Tasche nochmal so viel Platz wie die Kamera braucht?

Die originalen sind zu den Bodys passend immer schön kompakt gehalten..

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Also so wie ihr es alle beschreibt ist es tatsächlich überall zu beobachten. Da kannste hinfahren wo du willst. Ständig das gleiche "Bild". Telefone ohne Ende. Die Kompakten oft von Älteren verwendet und fast immer sind es ältere Modelle dieser Kameras. Super/Traverler-Zoomkameras von vielen verschiedenen Anbietern. Auch wenn es mit den Winzsensoren micht weit her ist, man ist wohl zufrieden. Könnt ich fast beneiden diese Zufriedenheit. Man kümmert sich nicht um rauschen oder was weiß ich was UNS so an unseren Kameras stört. Wenn mal Wechselobjektivkameras zu sehen sind, dann zumeist die Kameras aus den Ramschboxpaletten in den Märkten. Ganau so wie sie aus dem Karton genommen sind werden sie auch verwendet. Und natürlich im Grünem Modus. Der Blitz klappt bei fast jeder Gelegenheit auf. Geli???ach komm. Davon sind sogar die überzeugt, die Geli nicht umzudrehen, von denen ich eigentlich angenommen hätte sie hätten verstanden wogegen diese Dinger gedacht sind. Schließlich haben sich diese Fotografen extra eine gekauft oder halt ein Besseres Objektiv mit beiliegender Geli. Größere Kamera ist da natürlich dir Norm. Hauptsache ein UV-Filter. Asiaten habens oft drauf. Große Geräte und "Sie" macht die Fotos. Er trottet brav nebenher und knipst mit ner modernen Kompakten. Gerne eine "edel"Kompakte.

 

Unsereinen sieht man kaum. Wenn doch, dann möchte man am liebsten sich gegenseitig gratulieren. Von den Spiegellosen werden dann aber auch die verschiedensten verwendet, wenn mal welche da sind. Oder sie tauchen in Gruppen auf. Zu einem gemeinsamen shooting an einem Tagebau oder Lichterfest einer Zeche oder Stadt. :)

 

Grüße auch.

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Ja, die sind wirklich zu beneiden. Die haben sich nämlich nicht grundlos in eine Materialschlacht gestürzt und sehen die Sache ganz pragmatisch: Bei normalem Licht macht ne moderne (Reisezoom-)Kompakte oder ein Mobiltelefon technisch hervorragende Bilder. Außerdem wollen sie ihren Urlaub genießen und nicht irgendnen Quatsch rumschleppen, nur um ihre (nicht existente) Technikaffinität zu befriedigen. Und auch der "Grüne Modus" macht meistens nix anderes, als bei idealer Blende verwachlungsfrei zu fotografieren. Der vergisst zumindest nicht wie ich, dann die Blende von f16 wieder zurückzustellen und erstmal die nächsten Motive zu verballern. Bei den heutigen Vergütungen mach ich die Streulichtblende auch hauptsächlich wegen des Stoßschutzes auf das Objektiv.

 

Der Quatsch, den wir betreiben, machen wir doch nur zu einem guten Teil daher, weil wir uns an den Werbeversprechungen aufgesteilt haben und jetzt meinen: Drunter geht's nicht mehr. Weil diese Erkenntnis im Unterbewusstsein bei den meisten Betroffenen irgendwo verborgen liegt, versucht man es dann über die "Ihr-armen-Irren"-Schiene und versucht sich in Abqualifizierungen dieser "Amateur-Touris".

 

Für uns ist es (Technik-)Hobby, für die ist es das Festhalten von Erinnerungen.

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................. Die haben sich nämlich nicht grundlos in eine Materialschlacht gestürzt ........................Außerdem wollen sie ihren Urlaub genießen und nicht irgendnen Quatsch rumschleppen, nur um ihre (nicht existente) Technikaffinität zu befriedigen........................Der Quatsch, den wir betreiben, machen wir doch nur zu einem guten Teil daher, weil wir uns an den Werbeversprechungen aufgesteilt haben und jetzt meinen: Drunter geht's nicht mehr...........

 

 

Spielverderber!

Zur Strafe liest Du jetzt diesen Fred von vorne bis hinten:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/112056-unterschiedliche-sensorgr%C3%B6%C3%9Fen-unterschiedliche-vor-und-nachteile/

 

Danach besuche ich Dich in der Klappsmühle ;) ;) ;)

 

Gruß

Walt

 

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am 27. in Bamberg gewesen - Wetter leider nur sehr mäßig (alles grau in grau) aber unser Junior (grade noch kein Teenie) hat 5x Fuji-X gezählt.

Interessanterweise alle in jungen asiatischen Händen ...

 

 

 

Vielleicht weil Fuji ein Hersteller in Asien, genauer gesagt in Japan ist? ;)

 

Ach deshalb fotografieren die meisten Deutschen mit Leica und die Australier mit ... äh .. mit den bekannten australischen Sonykameras? :D

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Bei meiner Woche Korfu ist mir eigentlich alles begegnet. mFT und DSLR:

 

 

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Bridge und, ja ;)

 

 

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Hier in und um Kapstadt herum sieht man jede Menge Touristen, wenn es im Norden kühler wird.

Nach meiner Beobachtung dominieren (leider?) immer noch sehr stark die DSLR, idR nur mit Kitobjektiv. Jedenfalls sehe ich relativ selten größere Taschen, in denen Wechselobjektive sein könnten.

In den letzten zwei Jahren sehe ich durchaus auch manche DSLM-Fotografen, aber es ist immer noch die Minderheit.

Dass Unzählige mit dem Smartphone (Selfie-)fotografieren, braucht man wohl nicht erwähnen. Aber das sind die Massenknipser wie früher Instamatic-"Fotografen".

Unschlagbar komisch sind allerdings die Tablet-Fotografen: meine Güte, ein Drama, dass Loriot das nicht mehr erleben durfte!

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Ach deshalb fotografieren die meisten Deutschen mit Leica und die Australier mit ... äh .. mit den bekannten australischen Sonykameras? :D

 

...und die Südafrikaner laufen scharenweise mit ihren Kaperas und Zuma-Objektiven herum   :lol:

 

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Wir haben auch deutsche Touris mit DSLR's, die erkennt man schon von weitem, am korrekt sitzenden Trageriemen,

schoen mit dem Herstellernamen und Modellbezeichnung so, dass es auch alle lesen koennen. :D

 

Das Teil wird dann mitten auf dem Tisch im Cafe platziert und erst mal ueber Preise und Selbstbedienung geschumpfen. :P

 

Wenn sie dann noch sehen, wie ein Aussie seine Phase One unachtsam in den Porsche Cayenne schmeisst,

wuerden sie am liebsten wieder heimfliegen. :lol:

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Hier in und um Kapstadt herum sieht man jede Menge Touristen, wenn es im Norden kühler wird.

Nach meiner Beobachtung dominieren (leider?) immer noch sehr stark die DSLR, idR nur mit Kitobjektiv. Jedenfalls sehe ich relativ selten größere Taschen, in denen Wechselobjektive sein könnten.

In den letzten zwei Jahren sehe ich durchaus auch manche DSLM-Fotografen, aber es ist immer noch die Minderheit.

Dass Unzählige mit dem Smartphone (Selfie-)fotografieren, braucht man wohl nicht erwähnen. Aber das sind die Massenknipser wie früher Instamatic-"Fotografen".

Unschlagbar komisch sind allerdings die Tablet-Fotografen: meine Güte, ein Drama, dass Loriot das nicht mehr erleben durfte!

 

Ach man muss da auf dem Teppich bleiben ... nüchtern und von weiter weg betrachtet, sind DSLR Fotografen (incl. Systemkameraden) noch ein ganzes Stück lächerlicher ... es sagt uns leider nur keiner.

 

 

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Da passt vielleicht nochmal mein kleiner Bericht von der Luminale 2012 in Frankfurt:

 

----------------

 

Ich bin gestern nach der Arbeit mal schnell nach Frankfurt gefahren. Noch ohne ernste fotografische Absichten, da ich noch keine Vorstellung vom Event hatte.

Es war schon sehr interessant. Viele Leute unterwegs, schöne Athmosphäre.

Was mich zunächst beeindruckt hat war das Equipment das allein auf der Zeil versammelt war. Ein geschätzter Kilometer Stative, tonnenweise hochwertiges Glas, dazu ein Schiffscontainer Kleinknipsen und Smartphones.

Noch faszinierender sind allerdings die Eigner des Equipments. Zunächst fällt auf, dass Fotografieren eine sehr ernste Angelegenheit ist. Oder, besser gesagt, je schwerer das Equipment, desto freudloser die Miene. Während bei den meist jugendlichen Smartphoneknipsern, die in der Regel in Gesellschaft auftreten, gute Laune und Gelassenheit vorherrscht, streunen die einsamen DSLR-Wölfe meist allein, dabei einen etwas desorientierten und introvertierten Eindruck hinterlassend, umher. Das grimmige, unnahbare Auftreten ist aber, unterstützt durch das beeindruckende Waffenarsenal im Rucksack, am Gürtel und in der Hand, zweifellos nützlich bei der Wahl des optimalen Standorts fürs Foto, da Umstehende meist freiwillig das Feld räumen. Man spürt einfach in ihrer Nähe, dass sie Ihre Vergangenheit, in der jeder Cent in Equipment gesteckt wurde und nichts zur Pflege sozialer Kontakte übrig blieb, nicht bereuen und jederzeit wieder so verfahren würden.

Der Blick des durchschnittlichen DSLR-Beladenen bei der Motiv- und Standortsuche ist dabei vergeistigt in sich hineinhorchend, geprägt von einer Mischung aus der Frustration über die jahrzehntelange vergebliche Suche nach DEM Motiv, der Erkenntnis, dass die Alt-68er-Weltverbesserungsansichten offensichtlich zu nichts geführt haben und der Melancholie darüber, dass sie am Eingang des Vapiano nicht wie die jugendlichen Gäste durchgenickt werden, sondern man ihnen ungefragt das Procedere von Bestellung, Selbstbedienung und Bezahlung mit Karte erklärt. Auf jeden Fall hat mich die schiere Menge hochkonzentrierter, meditativ - wenn auch ein wenig verzweifelt- in sich hineinhorchender Blicke, die mir gestern in Frankfurt begegnet sind, ein wenig verstört. Ich hätte sie eher im Potala erwartet.

Was die Emanzipation angeht scheint es bei Fotografen noch gewisse Defizite zu geben. Während man den männlichen DSLR-Träger durchaus öfter in Begleitung einer devoten Stativträgerin in Form von Ehefrau oder Lebensabschnittsgefährtin beobachten konnte, war das weibliche Pendant in der Regel allein unterwegs und schleppte sein schweres Gerümpel selbst.

Ich weiss jetzt auch, wie man auf den Grad der fotografischen Erfahrung schliessen kann: der Neuling stellt sich einfach hin und peilt den etwas weiter entfernten Commerzbank-Tower durch den Sucher an. Der nebendran stehende engagierte Amateur beugt beim gleichen Vorgang die Knie leicht und geht in starke Rückenlage. Der erfahrene Profi wuchtet Ausrüstung, Stativ und sich selbst auf das ca 50 cm hohe Brunnenpodest nebenan, stellt das Stativ ca 30 cm über Augenhöhe ein und mustert wissend übers zugegebenermaßen nur noch schwer zu erkennde Klappdisplay die durch sein Vorgehen drastisch veränderte Perspektive des Hochhauses. Man merkt, dass er Mühe hat, einen verächtlichen Blick auf die unter ihm stehenden zurückzuhalten.

Ich selbst muss noch viel lernen. Es hat sich mir z.B. noch nicht so recht erschlossen, welches der vielen vor der Zeilgalerie aufgebauten hochwertigen Stative am hilfsreichsten ist um ein scharfes Bild der vor der Fassade herumwirbelnden Artistin zu erreichen.

Auf jeden Fall müssen gestern Abend diverse Terabyte an nutzlosen Daten angefallen sein bei denen sich der Eindruck aufdrängte, dass das mit Zelluloid nicht hätte passieren können. Damals wäre nur ein Bruchteil der Auslösungen geschehen. Allerdings hätte sich das Problem der Entsorgung deutlich weniger umweltfreundlich dargestellt.

Zusammenfassend wurde so einiges an optischen, akustischen und sinnlichen Reizen geboten. Die Verarbeitung hat mich so sehr in Anspruch genommen, dass ich den Namen des Parkhauses, in dem ich mein Auto abgestellt hatte, vergessen hatte und um Mitternacht noch ein paar zusätzliche ungeplante Zu-Fuss-Kilometer Frankfurt kennengelernt habe.
 

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Hier in und um Kapstadt herum sieht man jede Menge Touristen, wenn es im Norden kühler wird.

Nach meiner Beobachtung dominieren (leider?) immer noch sehr stark die DSLR, idR nur mit Kitobjektiv. Jedenfalls sehe ich relativ selten größere Taschen, in denen Wechselobjektive sein könnten.

In den letzten zwei Jahren sehe ich durchaus auch manche DSLM-Fotografen, aber es ist immer noch die Minderheit.

Dass Unzählige mit dem Smartphone (Selfie-)fotografieren, braucht man wohl nicht erwähnen. Aber das sind die Massenknipser wie früher Instamatic-"Fotografen".

Unschlagbar komisch sind allerdings die Tablet-Fotografen: meine Güte, ein Drama, dass Loriot das nicht mehr erleben durfte!

 

Sorry, aber in Städten wie Kapstadt, Johannisburg oder meinetwegen auch Buenos Aires dürften große Kamerataschen ohnehin nicht unbedingt angeraten sein.

Abgesehehn davon, dass die auf Städtetouren eher hinderlich sind - so manches Museum schmeißt dich damit raus.

 

Ich stecke immer nur ein oder zwei zustätzliche Objektive in Jacken- oder Westentaschen.

 

Oder ich nehme am liebsten gleich nur die GM5 mit den beiden kleinen Objektiven mit: Da muss man weder schleppen noch groß auf Langfinger schielen.

 

Das mit den "Brettchen-Fotografen" amüsiert mich auch immer grenzenlos - und die werden immer mehr.

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Die Verarbeitung hat mich so sehr in Anspruch genommen, dass ich den Namen des Parkhauses, in dem ich mein Auto abgestellt hatte, vergessen hatte und um Mitternacht noch ein paar zusätzliche ungeplante Zu-Fuss-Kilometer Frankfurt kennengelernt habe.

 

 

Ich verrate Euch mal ein Geheimnis:

 

 

ich laufe nur mit Fotoausrüstung rum, damit keiner merkt, dass ich immer den Parkplatz und die Strassenschilder fotografiere, wo mein Auto steht .... nicht dass noch einer merkt, dass ich so zerstreut bin, dass ich das hin und wieder ohne Hilfe nicht mehr weiss :D

Als anerkannter Hobbyfotograf (sprich: man wird für ein wenig wunderlich gehalten, keiner fragt sich, wieso man sinnloses Zeug fotografiert und auf dem Gehweg weichen sie einem aus, weil einen sowieso keiner für fähig hält seine Umwelt wahrzunehmen) findet es niemand seltsam, wenn man das Schild am Parkhaus ablichtet ...

 

 

Was die Emanzipation angeht scheint es bei Fotografen noch gewisse Defizite zu geben. Während man den männlichen DSLR-Träger durchaus öfter in Begleitung einer devoten Stativträgerin in Form von Ehefrau oder Lebensabschnittsgefährtin beobachten konnte, war das weibliche Pendant in der Regel allein unterwegs und schleppte sein schweres Gerümpel selbst.

 

 

da kenne ich deutliche Gegenbeispiele ;)

 

 

 

Noch faszinierender sind allerdings die Eigner des Equipments. Zunächst fällt auf, dass Fotografieren eine sehr ernste Angelegenheit ist. Oder, besser gesagt, je schwerer das Equipment, desto freudloser die Miene. Während bei den meist jugendlichen Smartphoneknipsern, die in der Regel in Gesellschaft auftreten, gute Laune und Gelassenheit vorherrscht, streunen die einsamen DSLR-Wölfe meist allein, dabei einen etwas desorientierten und introvertierten Eindruck hinterlassend, umher. Das grimmige, unnahbare Auftreten ist aber, unterstützt durch das beeindruckende Waffenarsenal im Rucksack, am Gürtel und in der Hand, zweifellos nützlich bei der Wahl des optimalen Standorts fürs Foto, da Umstehende meist freiwillig das Feld räumen. Man spürt einfach in ihrer Nähe, dass sie Ihre Vergangenheit, in der jeder Cent in Equipment gesteckt wurde und nichts zur Pflege sozialer Kontakte übrig blieb, nicht bereuen und jederzeit wieder so verfahren würden.

 

Der Blick des durchschnittlichen DSLR-Beladenen bei der Motiv- und Standortsuche ist dabei vergeistigt in sich hineinhorchend, geprägt von einer Mischung aus der Frustration über die jahrzehntelange vergebliche Suche nach DEM Motiv, der Erkenntnis, dass die Alt-68er-Weltverbesserungsansichten offensichtlich zu nichts geführt haben und der Melancholie darüber, dass sie am Eingang des Vapiano nicht wie die jugendlichen Gäste durchgenickt werden, sondern man ihnen ungefragt das Procedere von Bestellung, Selbstbedienung und Bezahlung mit Karte erklärt. Auf jeden Fall hat mich die schiere Menge hochkonzentrierter, meditativ - wenn auch ein wenig verzweifelt- in sich hineinhorchender Blicke, die mir gestern in Frankfurt begegnet sind, ein wenig verstört.

 

:)  *seufz*

 

 

Vor Jahren hatte ich mal ein Schlüsselerlebnis, normalerweise ging ich damals regelmässig zum Rudelknipsen   äh mit Freunden auf Fototour, diesmal war ich ohne Kamera einfach in der Stadt unterwegs ... an der U Bahnhaltestelle war ich plötzlich umringt von einer (ich glaube es waren Bremer) Fotogruppe, die die Wartezeit nutzten um den Bahnhof abzulichten und zu fachsimpeln.

Man muss sich das so vorstellen:

jeder läuft in eine andere Richtung, macht seltsame Verrenkungen, schmeisst sich auf den Boden, steigt auf Bänke ... achtet peinlich darauf, dass kein anderer Fotograf im Bild ist (andere Leute werden böse angestarrt, bis sie freiwillig ein paar Meter weiter gehen und man den Bahnsteig möglichst verweist ablichten kann.  Anschliessend zeigt man sich die Bilder auf dem Monitor ...und schon laufen alle wieder los, weil sie beim Kollegen eine Perspektive gesehen haben, die sie unbedingt noch nachholen müssen.

 

 

Mein einziger Gedanke war, "haben wir auch diese Wirkung auf unbedarfte Passanten?"

 

Inzwischen, ein paar Jahre später, bin ich seelisch in der Lage die eigene Seltsamkeit zu akzeptieren und mich wieder ohne Zweifel unter normalen Menschen zu bewegen ... allerdings hat mich die Erfahrung auf meinem Weg von der riesigen Fototasche zum Taschenequipment etwas weiter gebracht.

bearbeitet von nightstalker
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Wir haben auch deutsche Touris mit DSLR's, die erkennt man schon von weitem, am korrekt sitzenden Trageriemen,

schoen mit dem Herstellernamen und Modellbezeichnung so, dass es auch alle lesen koennen. :D

 

Das Teil wird dann mitten auf dem Tisch im Cafe platziert und erst mal ueber Preise und Selbstbedienung geschumpfen. :P

 

Wenn sie dann noch sehen, wie ein Aussie seine Phase One unachtsam in den Porsche Cayenne schmeisst,

wuerden sie am liebsten wieder heimfliegen. :lol:

Es lebe das Vorurteil!

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Wir haben auch deutsche Touris mit DSLR's, die erkennt man schon von weitem, am korrekt sitzenden Trageriemen,

schoen mit dem Herstellernamen und Modellbezeichnung so, dass es auch alle lesen koennen. :D

 

Das Teil wird dann mitten auf dem Tisch im Cafe platziert und erst mal ueber Preise und Selbstbedienung geschumpfen. :P

 

Wenn sie dann noch sehen, wie ein Aussie seine Phase One unachtsam in den Porsche Cayenne schmeisst,

wuerden sie am liebsten wieder heimfliegen. :lol:

 

Tja, wenn sich der eine Aussie mit seiner Phase One und dem Cayenne auch immer dort herumtreibt, wo gerade die Touristen sind

:lol:

 

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