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Gut gemeint, aber Deine Bildbeispiele gefallen mir gar nicht.

 

...

 

Deswegen mein konstruktiver Vorschlag: Es sollen sich eine Zahl Forumsmitglieder treffen, mit unterschiedlichen Systemen und unterschiedlichen Linsen, und dasselbe Motiv aus derselben Entfernung fotografieren. Man darf gerne ein Fotomodell dazu anheuern und die Kosten teilen.

 

 

Danke für Deinen Vorschlag. Ich finde die Idee sehr gut. Wenn sich Kollegen zusammenfänden um das umzusetzen, würde es den Thread sehr bereichern.

 

Ein Gefühl für Schärfe und Unschärfe anhand von Praxisbildbeispielen zu entwickeln schärft sich mit der Bandbreite der dargebotenen Motivwelten.

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sehe ich nicht so, ich sehe extreme Unterschied zwischen Objektiven ... die Abbildung der Hintergrundunschärfe ist ja nicht rein quantitativ, sondern vor allem qualitativ zu beurteilen.

Das mag ja sein aber das liegt dann am Objektiv und nicht an der Kamera oder am Sensorformat und gehört bestenfalls in einem Objektivthread. Darüber hinaus hängt die Abbildung der Hintergrundunschärfe noch viel stärker von der Bennweite ab.

Darüber hätte man tatsächlich was machen können. Bspw. unterschiedlich starke Freistellungen/Hintergrundunschärfen bei identischen Tiefenschärfen.

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  Das mag ja sein aber das liegt dann am Objektiv und nicht an der Kamera oder am Sensorformat und gehört bestenfalls in einem Objektivthread. Darüber hinaus hängt die Abbildung der Hintergrundunschärfe noch viel stärker von der Bennweite ab.

Darüber hätte man tatsächlich was machen können. Bspw. unterschiedlich starke Freistellungen/Hintergrundunschärfen bei identischen Tiefenschärfen.

 

 

da hast Du natürlich recht :) ... wobei das in einem Thread:

 

Bildbeispiele zur Abbildung der Unschärfebereiche, systemübergreifend

 

 

ja gut Platz hat.

 

Ich sah das so, dass man hier Bildbeispiele von Kamera/Objektiv Kombinationen postet ... und zwar systemübergreifend ... sprich nicht nur ein bestimmtes Format.

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da hast Du natürlich recht :) ... wobei das in einem Thread:

 

Bildbeispiele zur Abbildung der Unschärfebereiche, systemübergreifend

 

 

ja gut Platz hat.

 

Ich sah das so, dass man hier Bildbeispiele von Kamera/Objektiv Kombinationen postet ... und zwar systemübergreifend ... sprich nicht nur ein bestimmtes Format.

 

Du hast es verstanden! 

 

:)

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  Das mag ja sein aber das liegt dann am Objektiv und nicht an der Kamera oder am Sensorformat und gehört bestenfalls in einem Objektivthread. Darüber hinaus hängt die Abbildung der Hintergrundunschärfe noch viel stärker von der Bennweite ab.

Darüber hätte man tatsächlich was machen können. Bspw. unterschiedlich starke Freistellungen/Hintergrundunschärfen bei identischen Tiefenschärfen.

 

 

Wieso 'hätte machen können'?

 

Deine Idee ist doch gut!

 

<<<JEKAMI> >>

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Deswegen mein konstruktiver Vorschlag: Es sollen sich eine Zahl Forumsmitglieder treffen, mit unterschiedlichen Systemen und unterschiedlichen Linsen, und dasselbe Motiv aus derselben Entfernung fotografieren. Man darf gerne ein Fotomodell dazu anheuern und die Kosten teilen.

Und wieso ist bei so einem Kamera-Sensor-Objektiv-Blenden-Vergleich, als Motiv die Rueckseite einer Frau noetig?

Warum ein Model bezahlen, wenn das auch mit unzaehligen anderen Motiven als Vordergrund bzw. Hauptmotiv, ohne Werbung auf der Hose geht? :rolleyes:

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Und wieso ist bei so einem Kamera-Sensor-Objektiv-Blenden-Vergleich, als Motiv die Rueckseite einer Frau noetig?

 

Ja, wieso eigentlich? ;)

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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Was spricht denn gegen die Verwendung von Mädels als Motiv?

Und manchmal reicht auch weniger Freistellung, damit vom Hintergrung noch was erkennbar bleibt (kann auch interessant sein ...).

Blende 5.0 und µFT, das geht ja gar nicht .....

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bearbeitet von grapher
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OHO, ein Bild mit Ansätzen von Komposition....

Dieser ganze Freistellungswahn bewirkt bei mir diverse Gedankengänge:

Ist im Bild irgendwas  maximal freigestellt, suche ich sofort Ansätze von klassischer Komposition. 

Finde ich die nicht und handelt es sich wie in der Mehrzahl der Fälle eben nicht um dafür geeignete Szenen, kommt bei mir sofort der Verdacht auf, der Fotograf könnte auf dem Gebiet der Grundlagen seine Defizite haben.

Ich muss mich schon dabei bremsen, übertriebene  Freistellungsproduzenten nicht als ahnungslose Marketingopfer zu bezeichnen.

 

Natürlich ist Freistellung eine Komponente zur Bildgestaltung (Betonung auf eine). Aber irgendwann macht die Dosis alles zum Gift.

 

Diese Beispielfotos hier in diesem Fred kann man ganz gut zur Illustration dazu verwenden, wie man mit den verschiedenen Formaten durch Abstandsänderungen und entsprechenden Brennweiten "seine" Freistellung in ausreichendem Maße erhält.

 

Watt din in sin Uhl, is din annern sin Nachtigall.

 

Der Eine schwärmt vom Freistellungspotential seiner alten 1,2/50 an der A7, für den anderen (mich) ist das eher ein Bug, als ein Feature. 

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Kleines Beispiel: ein guter Freund von mir fotografiert gerne Porträts mit Canon 5D III und 85/1.2, natürlich alles bei voll offener Blende. Ich empfinde viele seiner Bilder als einfach unscharf, weil die Wimpern scharf sind, die Iris aber schon nicht mehr. Er mag aber nicht auf die Iris scharfstellen, weil dann die Wimpern unscharf sind und er das Bild als unscharf empfindet. Sage ich "blende doch auf 2,8 oder 4 ab", dann sagt er "dann hätte ich mir ja kein so teures Objektiv kaufen müssen". Anscheinend steht irgendwo in der Bedienungsanleitung, daß man die Blende nicht schließen darf.

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Sage ich "blende doch auf 2,8 oder 4 ab", dann sagt er "dann hätte ich mir ja kein so teures Objektiv kaufen müssen". Anscheinend steht irgendwo in der Bedienungsanleitung, daß man die Blende nicht schließen darf.

 

:D :D :D   habe sehr gelacht

 

Ja, manchmal wird einfach das ausgegebene Geld gerechtfertigt, komme, was da wolle

bearbeitet von Atur
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Große Öffnungen sind teuer.

Früher brauchte man das, weil auf manchen Filmen noch sowas zu finden war, wie 25ASA.

Heute sind 25600 bisweilen nutzbar und die damit realisierbaren Zeiten kürzer, als der Verschluss bringen kann.

Also muss ein neues Argument her, nicht dass, die Leute am Ende fatalerweise auf den Trichter kommen, die Kitlinsen könnten reichen ;)

 

Man muss aber sagen, dass damit doch eigentlich alle glücklich sind:

Der Amateur freut sich über triftige Gründe, seine Kohle verkonsumieren zu können. Der Meister freut sich, dass seine handwerklichen Geschicke relativ wieder mehr zur Geltung kommen, und die Kohle bleibt schön im Umlauf....

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attachicon.gifA7r, 55:1,8@f1,8.jpg

 

 

Offenblende macht aber auch am Kleinbild mit dem richtigen Abstand und Brennweite Sinn. Hier 55mm@f1,8.

So sieht der unscharfe Bereich doch richtig gut aus. Man erkennt noch alles, aber der fokussierte Baum tritt deutlich aus der Tiefe des Raums hervor.

Der Baum weiter rechts wäre wesentlich interessanter gewesen. Diesen verzweigten Stamm hervorzuheben wäre ein Blickfang.

Für mich ist er es sogar in der Unschärfe, Freistellung wäre dafür gar nicht nötig.

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Offenblende macht aber auch am Kleinbild mit dem richtigen Abstand und Brennweite Sinn.

 

Sehe ich ähnlich.

Vielleicht stehe ich damit alleine da, aber mir persönlich gefällt es besonders gut, wenn Motive nicht freigestellt sind (im Sinne von "zermatschtem" Hintergrund), sondern plastisch in den Raum gestellt wirken. Das schwierige dabei ist die passende Blende zum jeweiligen Bildwinkel und sämtlichen relevanten Abständen (Kamera - Motiv, Motiv - Hintergrund, Motiv - Umgebung) in der jeweiligen Aufnahmesituation zu finden, so dass das Hauptmotiv durchgehend scharf bleibt und der Hintergrund gerade leicht "anschmilzt". Zu wenig und es wirkt flach, zu viel und das Hauptmotiv wirkt wie reinkopiert - der Grat dazwischen ist ein nur recht schmaler. Das klappt übrigens mit jedem EVIL-Sensorformat, wobei KB bei weiteren Winkeln und größeren Aufnahmeabständen dafür natürlich noch etwas mehr Spielraum bietet.

Das Blöde dabei ist, dass man sowohl den Hintergrund in seine Kompositionen passend einbinden und zusätzlich wissen muss welche Blende grade zu wählen ist. Ansonsten werden's nur vereinzelte Zufallstreffer mit dem gewissen Pep ... ;)

 

bearbeitet von flyingrooster
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besser kann man es nicht erklären.

 

 

Hilfreich ist es, wenn man zwischen "bokeh" "Freistellung" und "räumlicher Wirkung" unterscheidet, insbesondere muss man die Begriffsherkunft von Freistellung (ein wichtiges Element isoliert von den Umgebungseindrücken darstellen) beachten. Ist das Element nicht sprechend, hilft die Isoliererei nichts.

 

 

 

 

P.S. bei aller Bildkritik ist immer im Hinterkopf zu behalten, dass man nacher immer schlauer ist .... eine bessere Komposition vor Ort ist allerdings eine andere Sache :)

bearbeitet von nightstalker
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versteh es jetzt nicht falsch, aber ich stelle mal die Frage:

 

 

wieso ist der Baum für Dich so wichtig, dass Du ihn extra freistellst und die Komposition darauf konzentrierst?

 

 

 

:)

 

Vordergrund macht Bild gesund.  :)

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ein gutes Motto, das sich aber eigentlich darauf bezieht, dass man ein Bild in drei Ebenen gestalten kann ... Vordergrund, Hauptebene und Hintergrund.

 

Der freigestellte Baum ist die Hauptebene, nicht der Vordergrund.

Vorne ist der scharfe Baum, der gefällt mir wegen seiner Rinde.

Im Mittelgrund ist der Baum mit der interessanten Form leicht unscharf.

Im Hintergrund ist das Wasser mit den Bäumen auf der anderen Uferseite.

 

So verläuft auch die Hauptebene von vorne nach hinten.

 

Ach was, ohne alle Theorie, so wie es ist gefällt es mir einfach. Was nicht heissen soll, dass nicht jemand anderes ein besseres Bild daraus gemacht hätte. ;-)

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Vorne ist der scharfe Baum, der gefällt mir wegen seiner Rinde.

Im Mittelgrund ist der Baum mit der interessanten Form leicht unscharf.

Im Hintergrund ist das Wasser mit den Bäumen auf der anderen Uferseite.

 

 

 

Ich glaube das war es, was Wolfgang meinte ... wenn die Schärfe noch auf dem interessanteren Baum gewesen wäre, wäre es für mich besser ...

 

aber ... siehe oben ... nacher ist man immer schlauer als der, der vor Ort war. :)

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