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Mein Eindruck ist, dass im Thread von beiden Seiten durchaus fundierte Argumente eingebracht wurden.

 

Nicht zu diskutieren ist, dass Canon AKTUELL eines der erfolgreichsten Unternehmen am Markt ist. Und gleichermaßen wenig ergiebig ist die These, dass spiegellose Systemkameras IRGENDWANN das Equipment mit Spiegel aus uns allen bestens bekannten Gründen verdrängen werden. Anders ausgedrückt: Einige Kollegen haben sich halt mal erlaubt, hier zu schreiben, dass Kameras mit Spiegel AKTUELL ihre Legitimation haben - (übrigens!) ohne zu behaupten, dass dies mittel- oder gar langfristig weiterhin so sein wird.

 

Ob nun allerdings Canon irgendetwas verschlafen hat (= Threadthema), ist aktuell überhaupt nicht abschätzbar: Zum einen wissen wir überhaupt nicht, was Canon (und Nikon) bereits marktreif in ihren Köchern parat haben und zum anderen kennen wie nur ganz rudimentär, welche Deckungsbeiträge die aktuellen Produkte so bringen. Ist eine OMD EM1/5/10 aktuell profitabel, und wenn ja, was bringt eine verkaufte Einheit konkret an Gewinn und wie sind die Prognosen für die Zukunft? Letztlich sind solche und weitere ähnliche Fragestellungen für uns alle eine Black Box. Hier sind wir eben im Bereich von Glaubensfragen im noreflexschen Sinne. Natürlich kann man sich hier im Forum auch zu fotografischen Glaubensfragen äußern, indem man etwa schreibt, ich glaube, dass Canon die Zukunft verschläft oder gar schon verschlafen hat. Das kann man ja auch gerne zwei- oder dreimal schreiben, aber irgendwann macht die Wiederholung von Glaubenssätzen deren Inhalt doch nicht wertvoller oder gar valider. Und vor allem hat derjenige deshalb nicht mehr Recht. Auf mich wirkt die gebetsmühlenartige Wiederholung von Glaubensbekundungen irgendwann eher unangenehm, da damit stets ein gewisses Maß an Ignoranz gegenüber Andersgläubigen einhergeht, was ja nicht gerade nett ist - um es mal nett zu formulieren.

 

P.S.: Ich sehe gerade, dass noreflex vor knapp einer Stunde einen Beitrag mit zumindest ähnlichen Tenor eingestellt hat. Den Beitrag hatte ich nicht auf den Schirm. Aber passt gut zum Thema Wiederholungen :-)

bearbeitet von Foto2013
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Mit dem Nicht hast Du recht. Das mit den Vollzitaten liegt meist daran, dass ich oft mit dem iPad bei z.T. wackligen Verbindungen aus dem Zug poste. Da ist es dann mit der Kunst des sparsamen Zitierens schwierig und mit zuviel Fingerakrobatik verbunden. Daher müsst ihr die Vollzitate halt aushalten. Ich muss gleich aus dem Zug ...

Ich bin ja auch immer mit tapatalk und ipad hier. Aber für einen der so viel postet solltest du bitte schon etwas an deiner Technik feilen...es ist mühsam. Du kannst zuerst "zitieren" clicken, dann alles auswählen und kopieren. Dann davon Teile wieder als Zitat benutzen. NUr so ein kleiner Tipp von einem Anfänger.

[emoji56]

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Ich bin ja auch immer mit tapatalk und ipad hier. Aber für einen der so viel postet solltest du bitte schon etwas an deiner Technik feilen...es ist mühsam. Du kannst zuerst "zitieren" clicken, dann alles auswählen und kopieren. Dann davon Teile wieder als Zitat benutzen. NUr so ein kleiner Tipp von einem Anfänger.

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Tapatalk verwende ich nicht mehr, da es zu instabil war. Wenn die Netzverbindung schlecht ist, hältst du Dich nicht lange mit dem Bearbeiten der Zitate auf, sondern postest, nachdem du deinen Text geschrieben hast möglichst schnell, um nicht wieder im Funkloch zu landen.

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Tapatalk hat ein paar "updates" mit vielen "features" wieder rückgängig gemacht...die jetzige version ist wieder ganz ok.

 

Das mit mit den funklöcher hat ja nix mit tapatalk zu tun. Wenn du deiner beitrag schreibst, brauchst du keine verbindung, genau wie in safari. Erst beim absenden. Full quotes sind auch bei safari mühsam...

bearbeitet von wasabi65
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Gast User57696

Tapatalk verwende ich nicht mehr, da es zu instabil war. Wenn die Netzverbindung schlecht ist, hältst du Dich nicht lange mit dem Bearbeiten der Zitate auf, sondern postest, nachdem du deinen Text geschrieben hast möglichst schnell, um nicht wieder im Funkloch zu landen.

Thomas jetzt mal Butter bei the Fische bzgl #918. Erklär mal!

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Thomas jetzt mal Butter bei the Fische bzgl #918. Erklär mal!

 

Gemach, gemach, man wird ja wohl mal zuhause ankommen dürfen und etwas zu abend essen.

 

Der Unterschied von meiner Sichtweise und derjenigen, die Canons Strategie für richtig halten ist, ist der, dass mich in dieser Fragestellung die aktuellen Marktzahlen überhaupt nicht interessieren. Ich halte sie im Kontext, ob Canon die Zukunft verschläft für irrelevant. Spiegellos wird nicht verschwinden und man wird mit ihnen auch Geld verdienen. Wahrscheinlich ist das bei vielen einzelnen DSLM Produkten auch schon jetzt der Fall, nur werden solche Zahlen nicht veröffentlicht. Was mich umtreibt ist, weshalb Canon seine Einstellung zu Innovation so geändert hat. Früher haben sie ja mal Trendsetter herausgebracht und sind auch mal neue Wege gegangen. Heute sehe ich das nicht. Und gerade der profitable Marktführer hat hierfür das beste Potential. Er könnte locker mal neue Dinge auf den Markt bringen und da den einen oder anderen Fehlschlag verkraften, wenn nicht offensichtlich Geld verpulvert wird.

 

Panasonic war ja sicherlich nicht dumm, als sie den DSLM Trend 2008 eröffnet haben. Der Bedarf für kleinere Kamerasysteme und neue Ideen wie die Entkopplung von Suchergröße und Sensor / Gehäusegröße und eine optimale Umsetzungsplattform für Video sind sicherlich nicht ohne Marktanalysen erfolgt. Als die G1 erschienen ist, wurde die erste Hybridkamera schon als Prototyp (GH1) gezeigt, ebenso wie ein videotaugliches Objektiv. Bereits nacheinem halben JhJahr war ein Ultraweitwinkelzoom dabei (P 7-14mm). Das war eine sehr zielgerichtete Markteinführung und kein Herumstochern wie bei EOS-M. Panasonic hatte der G1 auch gleich einen guten AF mit spendiert, der schon besser war als der AF der ersten EOS-M. Olympus und Fuji haben die Sehnsucht vieler Kameranutzer nach elegant gestylten Kameras, z.T. mit Retroelementen sicherlich nicht im stillen Kämmerlein ausbaldowert.

 

Ich bin halt der Meinung, dass Canon - wenn sie ihre aktuelle Strategie fortsetzen - viele Chancen vergibt und damit meine ich nicht allein den DSLM Bereich. Wenn man mal Highend Bridge und Edelkompakte auf die Zahlen von DSLM aufaddieren würde, sähe es für DSLR noch mieser aus. MMn. zeichnet sich schon eine Entwicklung weg von DSLR ab. Sie wird selbstverständlich DSLR nicht komplett vom Markt fegen, aber Fotografen suchen sich offensichtlich Alternativen. Fuji hatte ja mit der X100 viel Erfolg (warum kam da nichts von Canon?) und dieser Erfolg hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass Fuji das Konzept der X100 auf ein System mit Wechselobjektiven übertragen hat. Sobald die X100 auf dem Markt kam, wurden Wünsche geäußert, warum so ein Konzept nicht mit Wechselobjektiven gebaut wird. So etwas empfinde ich als eine gelungene Vorgehensweise.

 

Bei Canon fehlt mir das Aufbrechen zu anderen Ufern.

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Gast User57696

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Vielen Dank Thomas für Deine ausführliche Antwort.

 

...

Der Unterschied von meiner Sichtweise und derjenigen, die Canons Strategie für richtig halten ist, ist der, dass mich in dieser Fragestellung die aktuellen Marktzahlen überhaupt nicht interessieren. Ich halte sie im Kontext, ob Canon die Zukunft verschläft für irrelevant.

...

Hier wird jetzt einiges klar. Wer eine Diskusison um strategische Portfolio Planung führen möchte und dabei vorsätzlich wichtige fundamentale Marktdaten und Trends ignoriert, kann natürlich nur noch auf Basis eigener emotionaler Einschätzungen argumentieren.

 

Eine sinnvolle inhaltliche Diskussion ist auf dieser Basis selbstverständlich nicht möglich.

 

Viel Spass noch beim Wollen und nicht recht Können.

 

Komisch ist dann auch nicht mehr, dass Du kein Verständnis für die Entscheidungen und für das Verhalten von Canon hast. Man wird davon ausgehen müssen, dass Canon die verfügbaren Fakten, Zahlen und Trends zum Markt nicht ignorieren wird.

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Vielen Dank Thomas für Deine ausführliche Antwort.

 

 

Hier wird jetzt einiges klar. Wer eine Diskusison um strategische Portfolio Planung führen möchte und dabei vorsätzlich wichtige fundamentale Marktdaten und Trends ignoriert, kann natürlich nur noch auf Basis eigener emotionaler Einschätzungen argumentieren.

 

Eine sinnvolle inhaltliche Diskussion ist auf dieser Basis selbstverständlich nicht möglich.

 

Viel Spass noch beim Wollen und nicht recht Können.

 

Komisch ist dann auch nicht mehr, dass Du kein Verständnis für die Entscheidungen und für das Verhalten von Canon hast. Man wird davon ausgehen müssen, dass Canon die verfügbaren Fakten, Zahlen und Trends zum Markt nicht ignorieren wird.

Wenn Du meinst, dass es bei Trends und der Zukunft nur um aktuelle und vergangene Marktdaten und Verkaufszahlen geht, verstehst Du wohl nicht, was Innovation bedeutet. Wenn alle Hersteller nur zurückschauen und sich auf ihren Erfolgen ausruhten, würden wir viele Produkte, die wir heute schätzen nicht sehen. Es geht in diesem Thread nicht in erster Linie darum, wie erfolgreich Canon jetzt und in der Vergangenheit war, sondern wie sie den neuen Entwicklungen begegnen. Und da scheint es halt, dass sie irgendwie pennen.

 

Selbstverständlich kann man die Auffassung vertreten, dass DSLM nur eine vorübergehende, unbedeutende Episode sind, ein großer Verlustbringer und der DSLR eine große Zukunft bevorsteht. Es spricht aber nicht mehr sehr viel dafür.

bearbeitet von tgutgu
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Gast User57696

Wenn Du meinst, dass es bei Trends und der Zukunft nur um aktuelle und vergangene Marktdaten und Verkaufszahlen geht, verstehst Du wohl nicht, was Innovation bedeutet. Wenn alle Hersteller nur zurückschauen und sich auf ihren Erfolgen ausruhten, würden wir viele Produkte, die wir heute schätzen nicht sehen. Es geht in diesem Thread nicht in erster Linie darum, wie erfolgreich Canon jetzt und in der Vergangenheit war, sondern wie sie den neuen Entwicklungen begegnen. Und da scheint es halt, dass sie irgendwie pennen.

 

Selbstverständlich kann man die Auffassung vertreten, dass DSLM nur eine vorübergehende, unbedeutende Episode sind, ein großer Verlustbringer und der DSLR eine große Zukunft bevorsteht. Es spricht aber nicht mehr sehr viel dafür.

Immer langsam mit den jungen Pferden. Ich spreche nrigends davon, nur Marktdaten zu berücksichtigen. Aber Du erklärst, dass Dich diese Datenquelle nicht interessiert.

 

Du hast eine raffinierte Art, Aussagen umzudeuten.

 

Ich habe auch nie davon gesprochen, DSLM sei nur eine vorrübergehende Erscheinung. Warum kommst Du damit jetzt an?

 

Du kommst mir so vor, wie jemand, der versucht Steve Jobs zu imitieren, wenn er als jemand beschrieben wird, der "bending reality", das zurechtbiegen der Realität betrieben hat.

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Was heißt denn Argumente?

Als die 300D herauskam, habe ich sie zwei Tage lang ausprobiert - war nix.

Die D70 habe ich dann mit dem "besseren" Zoom gekauft - nach einem halben Jahr wieder weg damit und auf die Pentax istDs umgestiegen. Leider hatte ich auch schon das Signa Makro 105 f/2,8 gekauft. Das war gut, aber halt nur für Nikon tauglich.

Das 100er Makro für die Pentax war auch das beste Objektiv, was ich damals hatte. Das 16-45/4 allerdings....

Dann habe ich die E-400 mit dem Kitzoom ausprobiert - und seitdem bin ich ohne Reue bei Olympus. Zum Glück hat mich das ganze Geschwafel um das sterbende System nicht gejuckt.

Zwischendurch habe ich immer wieder mal eine Canon und Nikon und Objektive über Wochenenden ausgeliehen und ausprobiert, 450D, D90, 40D, 5DII ...

Dabei musste ich fesstellen, dass sich zwar die Kameras verbessert hatten, aber immer noch die Objektive sträflich vernachlässigt wurden. Das waren immer noch die alten Krücken.

Beratungsresistent? Ignorant? Wer?

 

 

bearbeitet von wolfgang_r
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Du kommst mir so vor, wie jemand, der versucht Steve Jobs zu imitieren, wenn er als jemand beschrieben wird, der "bending reality", das zurechtbiegen der Realität betrieben hat.

 

 

Ich empfinde es nach dem bisherigen Verlauf des Threads

eher als ignorant und komplett beratungsresistent.

 

 

 

 

Bin ich hier jetzt im Thread für den angehenden Hobbypsychologen?

 

Bleibt einfach beim Sachthema. Wenn jemand aufgrund seiner eigenen Wahrnehmung (z.B. in Fachgeschäften) und seiner subjektiven Einschätzung argumentiert, ist das genauso statthaft wie die Argumentation auf Grundlage von Zahlen und historischen Daten. Hier geht es nicht darum andere zu überzeugen, sondern seine eigene Einschätzung überzeugend darstellen. Und da führen viele Wege nach Rom.

 

Jetzt noch ein Bonmont für specialbiker: Ein guter Manager lässt sich genau von beiden Sachverhalten bei seiner Entscheidung leiten! Die Zahlen als Basis und das Bauchgefühl, welches den letzten Kick für die Entscheidung gibt. ;)

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Bin ich hier jetzt im Thread für den angehenden Hobbypsychologen?

 

Bleibt einfach beim Sachthema. Wenn jemand aufgrund seiner eigenen Wahrnehmung (z.B. in Fachgeschäften) und seiner subjektiven Einschätzung argumentiert, ist das genauso statthaft wie die Argumentation auf Grundlage von Zahlen und historischen Daten. Hier geht es nicht darum andere zu überzeugen, sondern seine eigene Einschätzung überzeugend darstellen. Und da führen viele Wege nach Rom.

 

 

Du hast recht, WENN jemand argumentiert.

Aber wenn jemand NICHT argumentiert, sondern nur seine Überzeugungen als Fakten darstellt, stellt sich irgendwann schon die Frage, warum er das tut. Bei Thomas ist das Versagen von Canon nicht das Ende einer Argunmentation, sondern der unverrückbare Ausgangspunkt.

dann ist eine Diskussion nicht mehr sinnvoll. und das unabhängig davon, ob er nicht im Ergebnis recht hat!

Ich habs schon mal gesagt, das fällt unter Religionsfreiheit.

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Was heißt denn Argumente?

Als die 300D herauskam, habe ich sie zwei Tage lang ausprobiert - war nix.

Die D70 habe ich dann mit dem "besseren" Zoom gekauft - nach einem halben Jahr wieder weg damit und auf die Pentax istDs umgestiegen. Leider hatte ich auch schon das Signa Makro 105 f/2,8 gekauft. Das war gut, aber halt nur für Nikon tauglich.

Das 100er Makro für die Pentax war auch das beste Objektiv, was ich damals hatte. Das 16-45/4 allerdings....

Dann habe ich die E-400 mit dem Kitzoom ausprobiert - und seitdem bin ich ohne Reue bei Olympus. Zum Glück hat mich das ganze Geschwafel um das sterbende System nicht gejuckt.

Zwischendurch habe ich immer wieder mal eine Canon und Nikon und Objektive über Wochenenden ausgeliehen und ausprobiert, 450D, D90, 40D, 5DII ...

Dabei musste ich fesstellen, dass sich zwar die Kameras verbessert hatten, aber immer noch die Objektive sträflich vernachlässigt wurden. Das waren immer noch die alten Krücken.

Beratungsresistent? Ignorant? Wer?

 

 

Du mochtest die Canon EOS 300 nicht.

ich habe mit der EOS 300 eine ganze Weile fotografiert, und mir dann zwei weitere Canons gekauft.

Meine Frau hat sich letztes Jahr ihre dritte Canon gekauft.

Was beweist das jetzt? Gar nix, ausser dass es solche und solche gibt. :)

Ich kann nicht meine eigenen, notwendigerweise begrenzten Erfahrungen für die einzige Realität ansehen.

Der Rest der Welt kann doch ganz anders ticken.

 

Und es geht mir nicht um das Ergebnis, mir ist es wurscht, wenn Canon eingeht, und ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass die gerade wirklich pennen. Aber ich WEISS es nicht, und niemand kann es beweisen, und daher nehme ich es nicht als TATSACHE, sondern als Möglichkeit.

Und die Fähigkeit, das zu trennen, wünsche ich mir von jedem, der hier schreibt. Denn wenn ständig subjektive Erfahrungen und Meinungen mit den Fakten verwechselt werden, macht die Diskussion einfach keinen Spass (und auch keinen Sinn).

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Wir argumentieren hier alle auf Basis von Annahmen und Spekulation. Der eine versucht seine Meinung mit Zahlen zu begründen, der andere begründet sie mit Beobachtungen und subjektiven Wahrnehmungen. Fakten der Unternehmen kennt von uns keiner, die kennen nur Canon und Nikon. Auch die Interpretationen von Wachstum und nicht Wachstum ist eine spekulative Diskussion, wenn ich nicht die Kosten und Gewinne der Produkte genau kenne. Insofern sehe ich das alles als eine Diskussion um einen Sachverhalt, bei dem keiner die Deutungshoheit haben kann. Dann liest es auch gleich viel entspannter. ;)

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Jetzt noch ein Bonmont für specialbiker: Ein guter Manager lässt sich genau von beiden Sachverhalten bei seiner Entscheidung leiten! Die Zahlen als Basis und das Bauchgefühl, welches den letzten Kick für die Entscheidung gibt. ;)

 

Danke. nehme ich gerne entgegen. Auch bitte ich, meine Bewertung zum Thema BWL ganz allgemein zu relativieren - ich habe halt leider zu viele Manager in meinem Leben getroffen, die genau die Qualifikation nicht erfüllt haben, die Du ansprichst - sowas prägt dann. Wenn dann der Status Quo die alleinige Grundlage für Entscheidungen darstellt, und jeder Mut fehlt, sich vorzustellen wie die Zukunft aussehen könnte, dann wird dies gerne unter dem Deckmantel "Zahlen, Daten, Fakten" als besonders vernünftig und berechnend kaschiert, was in Wirklichkeit eher ein (erschreckendes) Zeichen dafür ist, dass man seiner Aufgabe nicht gewachsen ist.

 

Das "reality distortion field", die Verkennung der "Realität", wie sie Steve Jobs nachgesagt wird, ist halt manchmal auch die Grundvoraussetzung dafür, an etwas zu glauben, was es zu einem bestimmten Augenblick noch nicht gibt.

 

Hans

 

 

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...Ich habe Viewfinder also nach seiner Intention befragt und nicht gemeint, dass er keine solchen Threads eröffnen dürfe. Habe jetzt noch mal geschaut, wie ich auf meine obigen Aussagen zu seinen Themen gekommen war:

 

Das sind ähnliche Themen und die Diskussion überschneidet sich zum Teil. Es geht um Themen, wo man m.E. nicht am Ende auf das Ergebnis kommt: DSLR ist besser oder KB ist besser oder CLC sind besser etc.

 

Es bleibt auch nach hunderten oder tausenden Diskussionsbeiträgen bei den jeweiligen persönlichen Überzeugungen, die jeder von uns in diesen Threads in immer neuen Schattierungen preisgibt.

 

Was anderes sind diese Threads, als kamera-religiöse Glaubensdiskussionen?...

 

 

Es tut mir leid, wenn meine Themen nicht jeden Forenten und insbesondere Dich nicht interessieren. Der Diskussionsverlauf um etliche meiner Themen war indessen erfreulicherweise ausgesprochen rege und intensiv (ist ja mit Sinn eines Forums :rolleyes: ). Und ich habe für meinen Teil so manche interessante Information und Meinung von anderen Forenten gelesen.

Dass ich hier in einem religiösen Forum bin, hat sich mir noch nicht erschlossen und da würde ich mich als Agnostiker/Atheist nicht gerne verirren. Übrigens: Wenn jemand sagt "Ich glaube, dass es morgen regnet, dass morgen Canon/Sony/Nikon/Olympus Pleite gehen" hat das zwar viel mit Glauben, aber nichts mit Religion zu tun :lol:

 

bearbeitet von Viewfinder
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Dass ich hier in einem religiösen Forum bin, hat sich mir noch nicht erschlossen und da würde ich mich als Agnostiker/Atheist nicht gerne verirren. Übrigens: Wenn jemand sagt "Ich glaube, dass es morgen regnet, dass morgen Canon/Sony/Nikon/Olympus Pleite gehen" hat das zwar viel mit Glauben, aber nichts mit Religion zu tun :lol:

 

Dass die Aussagen von noreflex nichts mit Religion im engeren Sinne zu tun hatten, dürfte hier keinem Leser entgangen sein, der auch nur halbwegs mit der deutschen Sprache vertraut ist.

 

Ich denke, dass noreflex' Intention durchaus erkennbar war und ist - zumal hier manche Debatten (ich vermeide jetzt bewusst den Begriff "Diskussion") mit den üblichen Verdächtigen nunmal quasi-religiöse Züge aufweisen. Der Gott ist dann eben wahlweise die eigene Kamera, das eigene System oder ein eigener Glaubenssatz, wie z.B. Leica und insbesondere deren Käufer sind doof.

bearbeitet von Foto2013
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Dass die Aussagen von noreflex nichts mit Religion im engeren Sinne zu tun hatten, dürfte hier keinem Leser entgangen sein, der auch nur halbwegs mit der deutschen Sprache vertraut ist.

 

Ich denke, dass noreflex' Intention durchaus erkennbar war und ist - zumal hier manche Debatten (ich vermeide jetzt bewusst den Begriff "Diskussion") mit den üblichen Verdächtigen nunmal quasi-religiöse Züge aufweisen. Der Gott ist dann eben wahlweise die eigene Kamera, das eigene System oder ein eigener Glaubenssatz, wie z.B. Leica und insbesondere deren Käufer sind doof.

 

Ich weiß nicht, wie man aus den hier überwiegend sachlichen, aber kontrovers geführten Diskussionen hier irgendwie etwas Religiöses ablesen kann. Ich glaube nicht an Olympus oder Canon oder irgendein Produkt. Diskussionen müssen nicht immer auf Konsens hinauslaufen. Warum auch? Ich respektiere hier jede Meinung, die ich nicht teile und würde den Canon Verfechtern niemals irgendeinen Eifer unterstellen. Sie haben einen für sich selbst (i.d.R.) logisch begründeten Standpunkt, den ich halt nicht teile. Offenbar halten einige intensiv geführte Diskussionen nicht aus. Anders kann ich es mir nicht erklären.

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Dass die Aussagen von noreflex nichts mit Religion im engeren Sinne zu tun hatten, dürfte hier keinem Leser entgangen sein, der auch nur halbwegs mit der deutschen Sprache vertraut ist.

 

Ich denke, dass noreflex' Intention durchaus erkennbar war und ist - zumal hier manche Debatten (ich vermeide jetzt bewusst den Begriff "Diskussion") mit den üblichen Verdächtigen nunmal quasi-religiöse Züge aufweisen. Der Gott ist dann eben wahlweise die eigene Kamera, das eigene System oder ein eigener Glaubenssatz, wie z.B. Leica und insbesondere deren Käufer sind doof.

 

Womöglich ist man gut beraten, mit ganz bestimmten Wörtern, wie "Religion", mit Bedacht umzugehen. Vor allem, wenn damit Anfeindungen verbunden sind.

Und wenn man halbwegs mit der deutschen Sprache vertraut ist, dann sollte man wissen, dass das "quasi" vor dem "religiös" den Sinngehalt nur unwesentlich schwächt, sondern soviel bedeutet wie "eigentlich schon religiös".

Auch die "üblichen Verdächtigen" ist quasi eher unhöflich und eine quasi unfreundliche Pauschalisierung. Und dass für irgendjemand hier die Kamera zum Gott geworden ist ziemlich daneben und quasi beleidigend.

 

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Leute, cool down. Es ist doch nicht der Sinn des threads, dass wir uns nun die Köppe einkloppen.

 

Ich bleibe bei meiner Meinung, andere bleiben bei ihrer Meinung. So what!

 

Morgen oder übermorgenn oder später kommt eine neue dslr oder CSC auf den Markt und dann treffen wir uns hier wieder und beratschlagen, ob das nun als untrügliches Zeichen für das nahende Ende angesehen werden kann.

 

Bis dahin sollten wir versuchen, aus der Zeitschleife wieder herauszukommen! (Morgens um 6 in punxatawney)

 

Das geht nur, wenn man den anderen aufrichtig lieben lernt! Schwierig, aber machbar! ;-)

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Gott, Religion, was ist den hier geschehen...  dachte ich könnte hier mal wieder entspannt Lesen, nachdem ich gestern meine Mutter zu Grabe getragen habe... :( und jetzt begegnet mir die Religion auch hier...

Ich denke, ich konzentriere mich auf den Plymchenfred...

Irgend jemand hatte mal gesagt, der Kopf ist rund, damit man in alle Richtungen denken kann... ich lass das einfach mal so stehen... :)

bearbeitet von Lichtmann
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Gast
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