Gast Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2376 Geschrieben 2. Oktober 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Im Fall von Sony ist die Akkulaufzeit (A6000) für mich kein Problem. Klar ist diese geringer als bei meiner alten D70S. Aber das ist halt der Konstruktion geschuldet. Wenn ich einen ganzen Tag ohne Akkuwechsel fotografieren kann und das ist meistens der Fall, dann reicht mir das. Ein Reserveakku und ein zweites Gehäuse (5N) ist auch immer dabei. Mir ist es viel wichtiger, dass Sony den Akkutyp jetzt über Jahre nicht geändert hat. Ich finde das sehr löblich und absolut nicht selbstverständlich. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 2. Oktober 2015 Geschrieben 2. Oktober 2015 Hi Gast, Das könnte für dich interessant sein: Wie Canikon die Zukunft verschlafen . Da findet jeder was…
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2377 Geschrieben 2. Oktober 2015 Es geht nicht darum, ob der Wechsel stört oder nicht, sondern dass Wechsel ggf. auch unerwartet und unpassend vorgenommen werden müssen. Das hängt auch mit der Unvorhersehbarkeit der (angezeigten) Restkapazität zusammen und was diese letztlich bedeutet. Es gibt Funktionen in heutigen Kameras (u.a. 4K und Full HD Video, WLAN), die offenbar unglaublich viel am Akku saugen, so dass die Sicherheit, ob der Akku noch hält oder nicht sich eher verringert hat. Zudem ist die Restbetriebszeit bei 1 "Kapazitätsstrich" bzw. rot blinkender Anzeige je nach Kameramodell sehr unterschiedlich. Daher ist die Vorstellung, dass heute die Akkukapazität doch egal ist, man könne ja jederzeit wechseln, mir zu naiv. Außerdem geht es auch darum, den unglücklichen Trend zu stoppen (immer mehr Funktionen und dafür immer weniger Akkulaufzeit) und deswegen die Hersteller mal aufs Korn zu nehmen. Neue Funktionen lassen sich schön vermarkten, dass dies aber massiv auf Kosten der Betriebszeit geht, wird verschwiegen. Auch lohnt es sich mal darauf hinzuweisen, dass diese Entwicklung nicht zwangsläufig ist, wie Produkte wie Panasonic GH4 und Samsung NX1 ja zeigen. Markus B. hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
freaksound Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2378 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) das mit den Akkus ist schon nervig. jedesmal überlege ich, ob ich einen Ersatz mitnehmen muss (ich muss) und ob der zweite Akku denn wirklich voll ist usw. Bei der Canon habe ich mich das so gut wie nie gefragt, solange die Anzeige mind. auf 2/3 war, reichte es immer noch für eine dreistellige Bilderzahl. Bei den Olys ist es dann ziemlich flott vorbei. und der Akku ist immer dann leer, wenn's nicht passt (murphy's law ...). Wenn ich Profi wäre und drauf angewiesen, genau das eine Bild zu einem bestimmten Zeitpunkt zu machen, wäre mir da schon mulmig. 10 Sekunden wechseln heißt 50 Bilder nicht machen zu können. Ja - ich würde mir aus Bequemlichkeitsgründen auch längere Akkulaufzeiten wünschen, aber kriegsentscheidend ist das wirklich nicht für mich. Ich nehme meine Nex nie "nackt" mit raus sondern immer in einer kleinen Tasche. 2 Akkus wiegen knapp über 100g - sind also immer dabei ohne zu stören. Geht ein Akku zur neige wird er im passenden Moment gewechselt. Dazu muß ich ja nicht zwingend warten bis sich in einem unpassenden Moment die Kamera selbst abschaltet. Komme ich nach Hause/ins Hotelzimmer wird der/die Akkus wieder geladen und kommen wieder in die Kameratasche. Mit ein klein bischen Selbstdisziplin und Kontrolle ist das für mich ganz easy. Interessant finde ich auch die Story vom Profi der nicht abschätzen kann, wann der entscheidende Moment kommt und deshalb auf unbestimmte Zeit Dauerfeuer anlegt. Nach obigem Beispiel in 10 Minuten 3000 Bilder. Der hat für mich kein Problem mit dem Akku, sonder damit, den Mist auf seiner Speicherkarte irgendwie noch zu Sortieren................................... Und so Schnickschnack wie 4k-Video oder WiFi dürfte doch an einer DSLR auch nicht weniger Saugen - oder?? bearbeitet 2. Oktober 2015 von freaksound Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Markus B. Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2379 Geschrieben 2. Oktober 2015 In der Tat bin ich mit der Akkulaufzeit meiner GH4 sehr zufrieden - sie schafft locker bis zu 600 Aufnahmen oder noch mehr, d.h. an einem normalen Fototag muss nicht gewechselt werden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 2. Oktober 2015 Autor Share #2380 Geschrieben 2. Oktober 2015 Wie wichtig ist denn in der Praxis die Laufzeit des Akkus? Die Batterien laufen ja nicht unbeobachtet leer, und gelegentlich mal drei Sekunden für einen ggf. auch vorzeitigen Akkuwechsel - ist das ein Ding der Unmöglichkeit? Und dann gibt es ja noch die Akkugriffe und die Möglichkeit, beliebig große Zusatzbatterien bzw. Netzgeräte anzuschließen. Da gebe ich Dir absolut Recht: natürlich ist eine längere Akkulaufzeit wünschenswert. Andererseits ist der Akkutausch eine Sache von Sekunden. Wenn man da an den Filmwechsel alle 36 Aufnahmen (bzw alle 12/24 im Mittelformat) von früher denkt... Ich sehe die Hindernisse für einen massiven Profieinsatz von Sony eher auf anderen Gebieten. Vor allem bei dem durch hohe Investitionen in der Vergangenheit begründeten Beharrungsvermögen vieler Profis. Wer fünfstellige Beträge in sein Equipment gesteckt hat, will natürlich sehr überzeugende Argumente sehen. Die bloße Spiegellosigkeit gehört wahrscheinlich nicht dazu. Profis sind idR nicht verspielte, technikverliebte Fotografen wie die solventen Hobbyfotografen. Ihr Investment muss sich amortisieren, wenn man da allein an den teuren Objektivpark denkt. Insofern sind Profis wahrscheinlich die letzten, die aktuelle technische Entwicklungen mitmachen und die schlechteste Benchmark für technischen Fortschritt ...Draus ergibt sich für mich eine zweite Frage: Wie hoch ist eigentlich die Fehleranfälligkeit des doch recht komplizierten Spiegelmechanismus? Wir hören so viel von der Notwendigkeit eines zweiten Speicherslots. Wie oft bleibt denn ein Spiegel auf seiner Reise stecken?... Na ja, die Kohletender von Lokomotiven waren auch äußerst zuverlässig und langlebig... freaksound und micharl haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2381 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) 4K Video u.ä. saugt an einer DSLR auch nicht weniger, da sie aber für die anderen Funktionen erheblich weniger Strom verbrauchen, bleibt einfach mehr übrig. (Ob die Akkus der DSLRs auch mehr Kapazität haben - größere Gehäuse - kann ich ad-hoc nicht sagen, vermute es aber). Wie gesagt, i.d.R. habe ich auch kein Problem mit dem Akkuwechsel, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er erforderlich ist und das zu unpassenden Momenten, sollte von den Herstellern nicht auch noch erhöht werden. Wo ist denn die Grenze nach unten? Hätte eine A7RIII mit noch mehr Funktionen ggf. nur noch einen CIPA Wert von 250? Oder eine E-M1II von 220? Es sollte mit den Betriebszeiten eher wieder raufgehen, als ständig nach unten! Jedenfalls bei den DSLMs. bearbeitet 2. Oktober 2015 von tgutgu Markus B. hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Atur Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2382 Geschrieben 2. Oktober 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Mit ein klein bischen Selbstdisziplin und Kontrolle ist das für mich ganz easy. Interessant finde ich auch die Story vom Profi der nicht abschätzen kann, wann der entscheidende Moment kommt und deshalb auf unbestimmte Zeit Dauerfeuer anlegt. Nach obigem Beispiel in 10 Minuten 3000 Bilder. Der hat für mich kein Problem mit dem Akku, sonder damit, den Mist auf seiner Speicherkarte irgendwie noch zu Sortieren................................... Das ist eine der klugscheisserischen Antworten die ich so liebe. ja, alles ist machbar, aber ich will meine Selbstdisziplin für andere Dinge einsetzen, nicht um die schwachen Akkus zu überwachen. Aber toll, wie Du das meisterst! "ganz easy". Wirklich Respekt! und die Story vom Profi und den 3000 Bildern hast Du erfunden, nicht ich. Du weisst was gemeint ist, aber Du willst es missverstehen, um dann daran rummeckern zu können. das ist noch nerviger als schwache Akkus. Ich will Dir doch Deine Kamera nicht wegnehmen, mein Gott! ist doch schön, wenn Du damit glücklich bist, aber deswegen muiss ich es doch nicht auch sein. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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pizzastein Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2383 Geschrieben 2. Oktober 2015 Und wieder mal der Akku... Das Problem sehe ich bei mir weniger beim Akku (a6000 und A7). Falls ich wirklich mal zwei Akkus am Tag verbrauche, also ein ganzer Wechsel, ist das Problem nicht der Akkuwechsel, sondern der Kampf durch die vielen vielen Bilder nachher. Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Markus B. Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2384 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) Das ist eine der klugscheisserischen Antworten die ich so liebe. ja, alles ist machbar, aber ich will meine Selbstdisziplin für andere Dinge einsetzen, nicht um die schwachen Akkus zu überwachen. Aber toll, wie Du das meisterst! "ganz easy". Wirklich Respekt! und die Story vom Profi und den 3000 Bildern hast Du erfunden, nicht ich. Du weisst was gemeint ist, aber Du willst es missverstehen, um dann daran rummeckern zu können. das ist noch nerviger als schwache Akkus. Ich will Dir doch Deine Kamera nicht wegnehmen, mein Gott! ist doch schön, wenn Du damit glücklich bist, aber deswegen muiss ich es doch nicht auch sein. In der Sache bin ich ganz bei dir - nicht aber bei der Ausdrucksweise im ersten Satz ... Bei einem Berufsfotografen kann es durchaus vorkommen, bei einigen ist es sogar die Regel, dass sie pro Tag nicht hunderte, sondern tausende Bilder schiessen (müssen), um die paar marktfähigen, dem Kunden genehmen zu erwischen, zum Beispiel im Studio bei Porträt- und Modeaufnahmen, zuweilen auch im Sport. Für diese Leute sind häufige Akkuwechsel ein No Go, denn nach Murphys Gesetz fällt der Wechsel immer im dümmsten bzw. fotografisch gesehen vielversprechendsten Moment an, und man verpasst das eine oder ander tolle Bild, vielleicht auch mal das entscheidende Bild. Diese Profis können auch nicht immer den Akkustand im Sucher kontrollieren - sie müssen sich voll und ganz auf das Shooting konzentrieren. Für technikverliebte Amateure hingegen ist das offenbar kein Kriterium - einige scheinen bei der Wahl der Kamera sogar einen Tunnelblick entwickelt zu haben, der nur dem Sensor gilt ... Sie sind vergleichbar mit einem Autokäufer, der sich nur für den Hubraum und die PS des Motors interessiert. bearbeitet 2. Oktober 2015 von Markus B. tgutgu hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2385 Geschrieben 2. Oktober 2015 Wenn man da an den Filmwechsel alle 36 Aufnahmen (bzw alle 12/24 im Mittelformat) von früher denkt... Na ja, die Kohletender von Lokomotiven waren auch äußerst zuverlässig und langlebig... Jupp - beides kann ich mit nur einem Bild kommentieren: Von wegen häufiger Filmwechsel. Man nimmt einfach17 m Kassette und hat 450 Aufnahmen an einem Stück! Der hier eingesetzte Motor ist übrigens die Version mit Federaufzug. Schaffte neu angeblich 16 Bilder, heute mit Ächzen und Stöhnen noch 8. Es soll auch einen E-Motor gegeben haben - davon gibt es aber wohl nur ein Prospektphoto. Soll heißen: Wir jammern wirklich auf hohem Niveau. Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! pizzastein, Bluescreen222, padiej und 1 weiterer haben darauf reagiert 4 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2386 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) @ pizzastein Es geht überhaupt nicht darum, ob ein Akkuwechsel einfach ist oder nicht oder, ob ich i.d.R. mit einer Ladung bei der üblichen Anzahl der Bilder auskomme. Entscheidend ist, dass mit den immer kürzeren Betriebszeiten sich die Wahrscheinlichkeit, dass ich doch irgendwann mal ohne Saft dastehe, deutlich erhöht. Und warum sollten wir diese Entwicklung einfach so hinnehmen? Es wird Zeit, dass man den Herstellern mal deutlich klar macht, dass unter 300 Bilder (CIPA Standard) bei hochwertigen Systemkameras auch mal das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Sonst geht das munter so weiter. bearbeitet 2. Oktober 2015 von tgutgu Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2387 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) @ Micharl Im Zeitalter der digitalen Fotografie haben sich - zurecht - die Maßstäbe nun mal verschoben. Da sind einfach die langen Betriebszeiten der DSLRs die Messlatte. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass DSLRs und analoge Kameras praktisch nur während der Aufnahme Strom verbrauchen und neue Einsatzbereiche wie Video oder Steuerung über WLAN gab es auch noch nicht. Daher müssen sich die Anforderungen mit den Zeiten anpassen. bearbeitet 2. Oktober 2015 von tgutgu Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
boxer-harry Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2388 Geschrieben 2. Oktober 2015 Die Sache mit den Akkuwechseln im ungünstigen Moment ist nachvollziehbar, nicht neu, eine Spezialdisziplin und meisterbar... Früher war nicht der Akku das Problem, sondern der auf 36 Bilder limitierte Chip. Dafür gabs dann Motorenmagazine. Was es früher auch gab, war der Blitz, der Batterien fraß. Heute dann halt das das Limit über die Akkus. Das Problem mit den 36 Aufnahmen hat sich erledigt. Heute ist es eher ein Problem, dafür drei Sekunden zu benötigen.... Für Akkunotstände gibts Batteriebriffe. Wenn man Dauerfeuert, dann hält meine M5 mit 2 Akkus bis zu 2000 Aufnahmen. Dann gehts aber weiter mit dem Blitzer. Der kann nämlich nur 600. Also böte sich ja an: Ich löte mir was zusammen: einen Akkupack für die Kamera und einen für den Blitz. Ein Kabel in die Ladebuchse des Batteriegriffs und eins an den Blitz. Beide Akkupacks mit Panzerband an die Kamera drangerödelt. Sieht absolut professionell aus und der Strom reicht. Der Vorteil ggü der DSLR ist, dass ich das wieder abmachen kann und nicht als Dauerzusatzgewicht mit mir rumschleppen muss. Diese Bastelei mit Zusatzakkus mit Babyzellen hatte ich kürlich an einer M5 gesehen. Einen ähnlichen Fall hatte ich vor 25 Jahren auf einer Hochzeit. Da lief der Fotograf mit einer analogen Nikon rum. Drauf der Blitz. Und an Winkeln und an der Seite diverse Monozellen angetaped, und die Kabel in die Technik. Sowas wie Blitzladezeiten und Akkuwechsel kannte der die ganze Nacht nicht... Also nicht verzagen, den Heimwerkerkönig fragen.... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2389 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) Das ganze Gezeter um die Akkus von Spiegellosen macht doch keinen Sinn. Profis sind mit C oder N Boliden unterwegs. Mit dem Akku einer 1 Ds Mark III bekommst Du spielend annähernd tausend Aufnahmen hin. Spiegellos ob nun MFT, APSC oder KB spielen doch fast nur auf dem Amateurmarkt eine Rolle. Da wird eine fehlende Aufnahme der Gartenblümchen wegen eines Akkuwechsels sicher keine Rolle spielen. Ja ja, jetzt kommt wieder: Es gibt auch Profis die mit Spiegellos fotografieren. Gibt es sicher auch. bearbeitet 2. Oktober 2015 von Gast Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viewfinder Geschrieben 2. Oktober 2015 Autor Share #2390 Geschrieben 2. Oktober 2015 Mit den grossen, sperrigen Filmkassetten für Meterware (die es ja von verschiedenen Herstellern gab) haben ja kaum "normale" Profis gearbeitet, das war eher für Laborfotografie und technisch-/industrielle Serienbilder im Einsatz. Oder hat schon jemals einer ein Bild von Pressefotografen in der analogen Zeit gesehen, die so ein Monstrum mit sich führten? Eher war es noch ein zweite Kamera. Und wenn man der Kritik von Amateuren folgt, dass man bei kurzen Batteriezyklen (will aber immer noch heissen 200-300 Bilderpro Akkuladung!) immer das absolut entscheidene Bild bei einem Batteriewechsel von 15 Sekunden oder so versäumt, dann war früher eine sinnvolle Fotografie mit Filmwechseln alle 12-24 oder 36 Bilder gar nicht möglich...geschweige denn professionelles Arbeiten micharl hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2391 Geschrieben 2. Oktober 2015 Das ganze Gezeter um die Akkus von Spiegellosen macht doch keinen Sinn. Profis sind mit C oder N Boliden unterwegs. Mit dem Akku einer 1 Ds Mark III bekommst Du spielend annähernd tausend Aufnahmen hin. Spiegellos ob nun MFT, APSC oder KB spielen doch fast nur auf dem Amateurmarkt eine Rolle. Da wird eine fehlende Aufnahme der Gartenblümchen wegen eines Akkuwechsels sicher keine Rolle spielen. Ja ja, jetzt kommt wieder: Es gibt auch Profis die mit Spiegellos fotografieren. Gibt es sicher auch. OK, dann haben die nächsten Systemkameras CIPA Werte von 250 oder gar nur 200. Aber auch damit kommen wir ja zurecht und das Klagen ist selbstverständlich nur Gezeter. Botschaft an die Hersteller: macht einfach weiter so, die Betriebszeiten sind uns Nutzer ohnehin egal. Außerdem können so mehr Akkus verkauft werden, zumal die öfter aufgeladen werden müssen und es irgendwann mit den Ladezyklen auch Schicht ist. Weiterhin gibt es auch das Potential den Kunden noch ein Zweitladegerät zu verkaufen, damit er Abends im Hotel auch zwei Akkus gleichzeitig aufladen kann. Immerhin dauert das Laden ja bis zu drei Stunden und der Kunde möchte zum Akkuwechsel bestimmt nicht seinen Schlaf unterbrechen. Nee, diese Entwicklung möchte ich eigentlich nicht mitmachen. Kater Karlo hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2392 Geschrieben 2. Oktober 2015 Dann würde ich empfehlen eine Spiegelreflex zu kaufen. Viel größer als eine GX 8 ist die auch nicht. Größere Kamera - größere Batterie - mehr Bilder - da könnte ein Zusammenhang bestehen. Trifft vielleicht auch auf die GX 8 zu. Groß genug wäre sie jedenfalls. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2393 Geschrieben 2. Oktober 2015 Und warum sollten wir diese Entwicklung einfach so hinnehmen? Es wird Zeit, dass man den Herstellern mal deutlich klar macht, dass unter 300 Bilder (CIPA Standard) bei hochwertigen Systemkameras auch mal das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Sonst geht das munter so weiter. Wer ist man? Ich nicht, ich komme mit den schmächtigen Akkus in den leichten Kameras gut zurecht. Und dass das munter so weiter geht, ist unbegründetes Schwarzsehen. Die Vergleiche sind schon interessant. Hier wird die Akkulaufzeit von kleinen Kameras verglichen mit der von Boliden, die kein 4k, NFC, Wifi, eingebauten Blitz (CIPA berücksichtigt den anteilmäßig) usw. haben. Ein bisschen sollte man bei seinen Forderungen die Physik beachten. Viewfinder und kirschm haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2394 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) Ich verstehe das Akku-Gezeter ehrlich gesagt nicht: o Kleine Kamera = wenig Platz für 'grosse' Akkus o Die physische Grösse des Akkus bestimmt die Power (bei einer bestimmten Voltzahl - 3.7 oder 7.x - eine bestimmte Kapazität - mAh - zur Verfügung zu stellen, je grösser, desto mehr passt rein... wie bei einem Benzintank) o Der Stromverbrauch wird mehr oder weniger durch das eigene Energiesparmanagement und die Features der Kamera bestimmt, wobei der Sensor der grösste Stromfresser ist... daher ist auch die Anzahl der Aufnahmen Unsinn... ausschlaggebend ist die 'Betriebszeit'... So, und wer jetzt jammert, soll sich grössere Kameras kaufen oder 10 Jahre warten, bis der Wunderakku erfunden worden ist... ich jedenfalls habe kein Problem damit, einfach genügend Akkus dabei zu haben... Die Akkulaufzeit ist für mich so wichtig, wie zu zu wissen, ob in China gerade ein Sack Reis umgefallen ist... bearbeitet 2. Oktober 2015 von kirschm m.c.reloaded, Kleinkram und Viewfinder haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2395 Geschrieben 2. Oktober 2015 Botschaft an die Hersteller: macht einfach weiter so, die Betriebszeiten sind uns Nutzer ohnehin egal. Außerdem können so mehr Akkus verkauft werden, zumal die öfter aufgeladen werden müssen und es irgendwann mit den Ladezyklen auch Schicht ist. Weiterhin gibt es auch das Potential den Kunden noch ein Zweitladegerät zu verkaufen, damit er Abends im Hotel auch zwei Akkus gleichzeitig aufladen kann. Immerhin dauert das Laden ja bis zu drei Stunden und der Kunde möchte zum Akkuwechsel bestimmt nicht seinen Schlaf unterbrechen. Die (Kamer)hersteller profitieren doch wahrscheinlich am wenigsten davon? Ich gehe davon aus, die allermeisten zugekauften Akkus und Ladegeräte kommen von Fremdherstellern, die können sich in der Tat freuen. Die Kamerahersteller ziehen wohl kleine Akkus vor, da sie damit die Gehäuse kleiner machen können und ein paar Cent sparen. Zum Laden von zwei Akkus braucht man nur ein Ladegerät, wenn die Kamera den Akku über USB laden kann (=> wenn kein USB über Laptop verfügbar, gibt es sehr kleine USB-Steckernetzteile). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2396 Geschrieben 2. Oktober 2015 (bearbeitet) Zum Laden von zwei Akkus braucht man nur ein Ladegerät, wenn.... Geheimtipp von mir: man kann sogar mit nur einem Ladegerät 100 Akkus laden... einfach nacheinander... bearbeitet 2. Oktober 2015 von kirschm Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m.c.reloaded Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2397 Geschrieben 2. Oktober 2015 Ich gehöre noch zu den Leuten, die freiwillig die Treppe nehmen, auch wenn ein Aufzug da ist. Da macht es mir nichts aus, einmal am Tag einen Akku von 40 oder 50 g zu wechseln und Ersatzakkus vom unglaublichen Gewicht einer Tafel Schokolade mitzuführen. ;-) Klar, wenn ich Fotoprofi wäre, aber nur als Fußballfotograf oder ähnliches, dann würde ich mir eine Kamera holen, die 90 Minuten durchhält. Das wäre echt blöd, wenn man den Akku wechseln muss, wenn das Tor fällt. Als Hobbyist wärs nervig, wenn ich jede Stunde den Akku wechseln müsste, aber da sind meine Sonys deutlch besser. Sigma hatte wohl mal die dps, bei denen die Akkus ungewöhnlich schnell leergesaugt wurden. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2398 Geschrieben 2. Oktober 2015 Geheimtipp von mir: man kann sogar mit nur einem Ladegerät 100 Akkus laden... einfach nacheinander... Dann klingelt aber alle drei Stunden der tgutgu'sche Wecker im Hotel... Klar, wenn ich Fotoprofi wäre, aber nur als Fußballfotograf oder ähnliches, dann würde ich mir eine Kamera holen, die 90 Minuten durchhält. Das wäre echt blöd, wenn man den Akku wechseln muss, wenn das Tor fällt. Da gibt es doch, neben der Halbzeit, genug Spielunterbrechungen und mit Batteriegriff dürften auch 90 min zu schaffen sein. Viewfinder hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2399 Geschrieben 2. Oktober 2015 Hihi, der Titel schreibt vom Verschlafen der Dicken und wir diskutieren hier, wie gut sie doch sind. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 2. Oktober 2015 Share #2400 Geschrieben 2. Oktober 2015 Wer ist man? Ich nicht, ich komme mit den schmächtigen Akkus in den leichten Kameras gut zurecht. Und dass das munter so weiter geht, ist unbegründetes Schwarzsehen. Die Vergleiche sind schon interessant. Hier wird die Akkulaufzeit von kleinen Kameras verglichen mit der von Boliden, die kein 4k, NFC, Wifi, eingebauten Blitz (CIPA berücksichtigt den anteilmäßig) usw. haben. Ein bisschen sollte man bei seinen Forderungen die Physik beachten. Der aktuelle Trend begründet das Schwarzsehen ziemlich deutlich. Dass es auch anders geht, haben GH4 und NX1 ja schon bewiesen, hat also mit "Physik" nichts zu tun, sondern eher mit geeigneten konstruktiven Maßnahmen. Da der CIPA Standard nur normale Kamerafunktionen berücksichtigt, ist er eine gute Vergleichsbasis. Je geringer der Wert, desto schneller bin ich bei Nutzung der stromfressenderen Funktionen (Video, WLAN) am Ende und habe für die normale Fotografie weniger Raum. Schlechte Zeiten für Leute, die ihre Kamera Hybrid nutzen. Im Übrigen habe ich hier nicht die einfacheren, kleineren Modelle im Blick, sondern die größeren Flaggschiffe der Hersteller. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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