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Wenn man es richtig macht, dann kauft man sich eine ordentliche Kamera, kauft die passenden Objektive und investiert den Rest in Urlaub. Auf jeden Fall aber wird der Hauptteil des Geldes in Objektive gesteckt und nicht in Gehäuse. Ob nun in dieser Preisklasse ein Gehäuse 20% mehr oder weniger kostet, ist egal, weil das über die Jahre gesehen und relativ zum Anteil an den Kosten der gesamten Ausrüstung nur ein relativ kleiner Teil der Kosten ist. Aufgeblasen wird das lediglich dann, wenn man sinnlos ein Gehäuse nach dem anderen kauft. Zum Glück muss man das nicht tun.

So sehe ich das auch - die Sony A 7 II wird hier in der Schweiz für 2000 Franken zu haben sein, das ist ein guter Preis für diese Kategorie von Kamera mit KB Sensor und ausgeklügelter Stabilisierung. Natürlich sollte man dann nicht nach einem Jahr das Gehäuse wechseln, wenn vielleicht schon wieder ein Nachfolgemodell kommt mit weiteren Funktionen, etwa mit einem vollelektronischen Verschluss und mit einem Touchdisplay.

 

Die Frage lautet also im Januar: Kann ich mir vorstellen mit dem aktuellen Modell ein paar Jahre produktiv und zufrieden zu arbeiten?

 

Wenn die Antwort JA und das Portemonnaie voll ist, gibt es keinen Grund zur Abstinenz. Denn wenn die Kamera jetzt ihren Zweck voll und ganz erfüllt, kann sie das in vier Jahren auch noch. Die Spezifikationen sind alle verheissungsvoll, ich kann mir gut vorstellen, dass die A7 II mein Zweitsystem neben mFT wird, für Wald und Landschaft, wo eine grosse Dynamik, genügend Auflösungsreserven und eine grosse Farbtiefe entscheidend sind.

 

Das Objektivportfolio dazu müsste sein: das FE 16-35mm/f 4.0, das FE 55mm / f 1.8, und noch ein kurzes Tele zwischen 85 und 100mm, vielleicht grad das angekündigte Makro 90mm, wenn es auch auf Unendlicheinstellung gut ist. Damit könnte man sehr viele Situationen draussen meistern, ausser den weiteren Telebereich für Wildlife.

bearbeitet von Markus B.
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Hinzukommt ja noch, dass das teuerste immer noch der Sensor ist und ein viermal großer Sensor kostet eben deutlich mehr. Ich halte die Preisgestaltung bei Sony zumindest bei den Gehäusen für relativ progressiv. Sicher, billig sind sie deshalb immer noch nicht, aber wenn man sich umseht, was Kameras sonst bei der Ankündigung kosten, dann sind die Preise der Gehäuse gar nicht schrecklich.

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So sehe ich das auch - die Sony A 7 II wird hier in der Schweiz für 2000 Franken zu haben sein, das ist ein guter Preis für diese Kategorie von Kamera mit KB Sensor und ausgeklügelter Stabilisierung. Natürlich sollte man dann nicht nach einem Jahr das Gehäuse wechseln, wenn vielleicht schon wieder ein Nachfolgemodell kommt mit weiteren Funktionen, etwa mit einem vollelektronischen Verschluss und mit einem Touchdisplay.

 

Die Frage lautet also im Januar: Kann ich mir vorstellen mit dem aktuellen Modell ein paar Jahre produktiv und zufrieden zu arbeiten?

 

Wenn die Antwort JA und das Portemonnaie voll ist, gibt es keinen Grund zur Abstinenz. Denn wenn die Kamera jetzt ihren Zweck voll und ganz erfüllt, kann sie das in vier Jahren auch noch. Die Spezifikationen sind alle verheissungsvoll, ich kann mir gut vorstellen, dass die A7 II mein Zweitsystem neben mFT wird, für Wald und Landschaft, wo eine grosse Dynamik, genügend Auflösungsreserven und eine grosse Farbtiefe entscheidend sind.

 

Das Objektivportfolio dazu müsste sein: das FE 16-35mm/f 4.0, das FE 55mm / f 1.8, und noch ein kurzes Tele zwischen 85 und 100mm, vielleicht grad das angekündigte Makro 90mm, wenn es auch auf Unendlicheinstellung gut ist. Damit könnte man sehr viele Situationen draussen meistern, ausser den weiteren Telebereich für Wildlife.

 

Die Frage ist aber, ob Du mit lediglich 8 mpx mehr, so viel mehr Auflösungsreserven erhälst (die ja auch bei den Objektiven herauskommen muss), dass sich eine knapp 3.000 € Investition lohnt, im Moment würde mich eigentlich nur das FE 1.8/55mm reizen, ggf. wenn es gut ist, auch das 4/16-35mm. Für mich ist das Bild der neuen Alpha Generation erst komplett, wenn heraus ist, was mit der hoch auflösenden Variante passiert.

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Man kann auch schön erkennen, daß die Kamera durch den Handgriff deutlich klobiger geworden ist.

Auch in kleinen asiatischen Händen ... ;)

 

Hier mal ein Vergleich der Flaggschiffe unter den Spiegellossystemen und einigen Canon DSLRs:

 

http://j.mp/1v4oSr1

 

Zur Fuji X-T1 sind die lichstarken Zooms leider noch nicht auswählbar.

 

Die A7II ist auch deutlich dicker geworden und gleicht nun mehr einer E-M1. Finde ich aber eher positiv.

Auffällig ist auch, dass die NX-1 trotz APS-C Sensor etwas aus dem Rahmen fällt.

bearbeitet von tgutgu
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Die Alpha Reihe (FE) entwickelt sich erfreulich schnell. Die FE Festbrennweiten sind exquisit, dass FE 70 -200-er und das FE 16-35 ebenfalls und das FE 24-70 ist weitaus besser als sein Ruf. Die A7 II mit Bildstabilisator wäre schon eine Versuchung, aber es bleibt die angekündigte A 9 abzuwarten.

 

Vielleicht 40 MPX auf einem neuen KB Sensor - das wäre doch was! Die BQ der A7r ist jetzt schon excellent (im Vgl, zu den anderen Dreien), aber u. U. geht es auch noch besser.

 

 

Gruß aus Berlin

Bunter

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Wenn man es richtig macht, dann kauft man sich eine ordentliche Kamera, kauft die passenden Objektive und investiert den Rest in Urlaub. Auf jeden Fall aber wird der Hauptteil des Geldes in Objektive gesteckt und nicht in Gehäuse. Ob nun in dieser Preisklasse ein Gehäuse 20% mehr oder weniger kostet, ist egal, weil das über die Jahre gesehen und relativ zum Anteil an den Kosten der gesamten Ausrüstung nur ein relativ kleiner Teil der Kosten ist. Aufgeblasen wird das lediglich dann, wenn man sinnlos ein Gehäuse nach dem anderen kauft. Zum Glück muss man das nicht tun.

 

Ich schrieb, dass die Preisklasse der A7 dort anfängt, wo die Preisklasse von MFT aufhört – das heißt aber noch lange nicht, dass die günstigste A7 vergleichbar ausgestattet ist wie die teuersten MFT-Kameras. Das muss die A7 erstmal beweisen. Meine MFT-Kamera hat ebenfalls EVF und IBIS, und das bei einer UVP von 1000€. Auch sind FE-Objektive (wenig überraschend) im Mittel teurer als MFT-Objektive. Die Preisdifferenz bleibt also übers gesamte System bestehen und beträgt mehr als 20%.

 

Ich behaupte nicht, dass die A7 nicht auch mehr Leistung liefern würde. Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Vergleich zu KB-DSLRs sehr überzeugend. Aber ein A7-System kostet nun mal einiges mehr als ein MFT-System; schon deshalb finde ich die Direktvergleiche seltsam. Wer meint, er brauche die zusätzliche Leistung, wird die Mehrkosten sicher gerne investieren. Aber sie sind sicherlich einer der Gründe, warum in der realen Welt weit weniger Konkurrenz zwischen MFT und KB herrscht, als in Foren gerne dargestellt wird.

 

Es gibt eine Dreiecksbeziehung zwischen Bildqualität, Größe und Preis, bei der man sich eben letztlich für eine Ecke entscheiden muss.

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Die Frage ist aber, ob Du mit lediglich 8 mpx mehr, so viel mehr Auflösungsreserven erhälst (die ja auch bei den Objektiven herauskommen muss), dass sich eine knapp 3.000 € Investition lohnt, im Moment würde mich eigentlich nur das FE 1.8/55mm reizen, ggf. wenn es gut ist, auch das 4/16-35mm. Für mich ist das Bild der neuen Alpha Generation erst komplett, wenn heraus ist, was mit der hoch auflösenden Variante passiert.

 

Ein Teil der Investition ist ja für die Objektive bestimmt - erwischt man die richtigen, kann man lange mit ihnen leben ...

 

Es geht mir auch nicht in erster Linie um die Megapixel - da reichen ja meistens schon die 16 MP, die wir mit mFT theroretisch bekommen (je nach Objektiv und Format-Crop sind es wohl auch bedeutend weniger, ich schätze so zwischen 8 und 12 MP ??)

 

Aber die A7 (II) liefert nun mal bei Basis-ISO deutlich mehr Dynamik, so dass man dann häufiger auf HDR verzichten kann; und das bei völlig rauschfreien Schatten, bzw. weniger Rauschen bei höheren ISO's. Und der KB Sensor produziert mehr Farbtiefe, das bedeutet mehr Farbnuancen, und in Kombination mit den 24 Mio Pixeln harmonischere Farbübergänge und feinere Tonwertabstufungen. 

 

Aber ich warte natürliich auch noch ab, was aus der 36MP+-Schublade rauskommt - von einer A9 wird ja schon gemunkelt, sie dürfte Ende Januar an der PMA in Las Vegas angekündig werden - und sicher nicht billiger sein als die A7 II ;)

 

Was die Objektive betrifft sind in meinem Kopf das FE 16-35 und das FE 55mm gesetzt!

Fehlt nur noch ein kleines handliches Tele, bzw. ein Makro im unteren Telebereich.

 

Das FE 16-35mm / f 4.0 ist neulich in den USA von Colby Brown ausgiebig getestet worden.

Fazit: Sehr gut, bei allen Brennweiten schon bei Offenblende randscharf (!), fast auf Augenhöhe mit dem Nikkor 14-24mm/2.8, gleich gut wie das Canon EOS 16-35mm/4.0.

 

 

 

 

 

 

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Aber ein A7-System kostet nun mal einiges mehr als ein MFT-System

Das ist aber doch keine Neuigkeit.

 

Bei einem DSLR System ist der Preisunterschied zwischen APS-C und Vollfermat noch größer. Bessere Bildqualität und weniger Rauschen gibt es nun mal nicht auf dem Wühltisch. ;)

bearbeitet von wpau
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Einiges?

 

E-M1 mit Oly 12-40: 1999 Euro

A7 mit Zeiss 24-70: 2173 Euro

 

Derzeitige Preise bei Amazon.

Sind wir hier nicht im Sony A7 II Thema?

 

Sony A7 II 1799 EUR und Zeiss FE 24-70 1004,90 EUR = 2803,90 EUR und das bezeichne ich als "einiges mehr"

 

P.S.: Mich erstaunt eher dieses: http://www.amazon.de/gp/bestsellers/photo/430662031/ref=pd_zg_hrsr_ph_1_3_last

Schon Platz 7 bei den kompakten Systemkameras, obwohl auf der Sony Seite noch keine Pre-Order möglich ist.

bearbeitet von wpau
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Für mich ist das Bild der neuen Alpha Generation erst komplett, wenn heraus ist, was mit der hoch auflösenden Variante passiert.

 

Die A7 II mit Bildstabilisator wäre schon eine Versuchung, aber es bleibt die angekündigte A 9 abzuwarten.

 

Vielleicht 40 MPX auf einem neuen KB Sensor - das wäre doch was! Die BQ der A7r ist jetzt schon excellent (im Vgl, zu den anderen Dreien), aber u. U. geht es auch noch besser.

 

Das sehe ich genauso. Der gehäuseinterne Bildstabilisator der A7 II wäre mir sehr willkommen, die 24 MP dagegen umso weniger. Zu praktisch ist es momentan aufgrund der 36 MP der A7R bei Wunsch objektivseitig nochmals reduzierter unterwegs sein zu können, da man, hochauflösende Objektive vorausgesetzt, gehörig croppen kann und dennoch hoch aufgelöste Bilder erhält.

So gefällt mir beispielsweise das Duo aus CV 21/1.8 & CV 50/1.5 (oder FE 55/1.8) für so manches Vorhaben (zB Städtereise) an der A7R ausgesprochen gut. UWW durchgehend bis zum leichten Tele bei hoher Lichtstärke mit nur zwei Objektiven und damit unerwartet kleinem Packmaß. Das ist für mich einer der Hauptreize an hochauflösenden Sensoren (zusammen mit hochauflösenden Objektiven) - man schleppt einfach nochmal etwas weniger. ;)

 

Bringt eine 36 MP+ A7R II (oder A9) raus, mit dem neuen Griff, dem Gehäusestabi und optional elektronischem Verschluss und wir können drüber reden die A7R für meine Einsatzbereiche der ILCEs "upzugraden"...

 

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Wir reden hier aber über die A7II und nicht die A7.

 

Das stimmt grundsätzlich, aber bei einem Vergleich sollte man schon in etwa gleich alte Kameras vergleichen oder jeweils die Preise bei der Markteinführung. Und man sollte Kameras vergleichen, die innerhalb des Systems auf derselben Stufe stehen, also Einsteigermodell mit Einsteigermodell, Profimodell mit Profimodell usw.

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Richtige Begeisterung für die Video Fähigkeiten wird man in diesem Test vermissen. Der 5-Achsen Stabilisator kommt bei der Video Funktion nicht an die Qualität der OM-D EM-1 heran. Vielleicht wurde hier doch etwas vorzeitig eine neue Kamera auf dem Markt platziert. Schade, wenn dies so in der Praxis auftritt, wie es in diesem Test beschrieben ist.

 

http://www.eoshd.com/2014/11/sony-a7-ii-review-5-axis-stabilisation-video-mode/
 

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Mich irritiert vor allem, dass Sony in der A7-Linie im 7-Monate-Rhytmus neue Modelle auf den Markt wirft:

 

   - A7 / A7r   November 2013

   - A7s          Juni 2014

   - A7 II         Januar 2015

   - "A9"         Juni 2015??

 

Das ist sehr ungewöhnlich im (semi-) professionellen Bereich, noch dazu im KB-Segment, wenn man das z.B. mit Canon und Nikon sowie den Spitzenmodellen von mFT vergleicht. Dort sind in der Oberklasse Innovationszyklen von 3-4 Jahren die Regel.

 

Die GH4 z.B. kam im Mai 2014 in die Regale - ich glaube nicht, dass wir vor der Photokina im Herbst 2016 eine GH5 bekommen werden, und wohl auch keine Nachfolgerin für die E-M1. Mit gutem Grund: Die Entwicklung von neuer Technik braucht Zeit, ihre Implementierung in ein marktgängiges Produkt ebenfalls. 

 

Offenbar bekommen wir die Innovationen von Sony häppchenweise serviert, jedesmal wenn wieder eine Innovation fertig ist in der Entwicklungsabteilung wird sie gleich in einem neuen Gehäuse vermarktet. Was das für die Werterhaltung der Vorgängermodelle bedeutet kann sich jeder selber ausrechnen.

   

bearbeitet von Markus B.
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Mich irritiert vor allem, dass Sony in der A7-Linie im 7-Monate-Rhytmus neue Modelle auf den Markt wirft:

 

 

Ich sehe die A7 II, wie es ja auch schon die Modellbezeichnung vermittelt, nicht als völlig neues Modell, sondern eher als das, was man ja auch von der Automobilbranche her kennt, als Modellpflege. Etwas irritierendes kann ich dabei nicht feststellen: viele A7/A7r-Besitzer werden wohl nicht umsteigen und eher das völlig neue Modell (A9?) abwarten, während die Zweier-Version der A7 für Neueinsteiger und solche, die bislang noch gezögert haben, zusätzliche Kaufanreize/Features bietet.

Wieder die Parallele zum Automobil: Modellpflege ist eher dafür gedacht, die Verkäufe eines Modells (für Neuensteiger) zu pushen während "Bestandsbesitzer" eher auf die völlig neue Baureihe warten

bearbeitet von Viewfinder
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Das nennt sich Fortschritt.

Vor einem Jahr gab es nur Leica mit einem KB Sensor mit kompaktem Gehäuse. Bei bezahlbaren Kameras kam ein völlig neues Segment dazu.

Ich bin jedenfalls froh dass Sony seine Verbesserungen zeitnah veröffentlicht. Canon hat möglicherweise seit über einem Jahr ein neues verbessertes EOS M Modell in der Hinterhand, aber verkauft immer noch ihre aktuelle Frechheit. 

Sony will Marktanteile gewinnen. Sie haben vor einem Jahr bei Null angefangen. Da wäre es blöd, länger als nötig schlechtere Modelle zu verkaufen, als sie machen könnten.

Ich sehe bei der Aufstellung von Markus B. übrigens wenig Überschneidungen.

 

- A7 / A7r   November 2013  Einstiegmodell

   - A7s          Juni 2014  Filmen und high ISO

   - A7 II         Januar 2015  semi Profi

   - "A9"         Juni 2015??  Profi

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Richtige Begeisterung für die Video Fähigkeiten wird man in diesem Test vermissen. Der 5-Achsen Stabilisator kommt bei der Video Funktion nicht an die Qualität der OM-D EM-1 heran. Vielleicht wurde hier doch etwas vorzeitig eine neue Kamera auf dem Markt platziert. Schade, wenn dies so in der Praxis auftritt, wie es in diesem Test beschrieben ist.

 

http://www.eoshd.com/2014/11/sony-a7-ii-review-5-axis-stabilisation-video-mode/

 

 

Der EOSHD-Bericht enthielt ja schon einige Schwachstellen bei Video und im Einsatz des 5-Achsen-Stabis. Ich will jetzt nicht schon unken, aber gerade die Nutzung von Altglas (wie viele sich das vorstellen) könnte Einschränkungen erfahren. Ein Punkt war ja, wie sich Altglas-Zoom dann in der Praxis auswirken... man müsste bei jeder Änderung der Brennweite die Einstellungen im Kamera-Menü (nach)korrigieren. Mal abwarten auf mehr Erkenntnisse.

 

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Ich empfehle den Herren die filmen wollen ein Stativ. Das braucht auch keinen Stabilisator.

Die allermeisten Altglasnutzer verwenden meiner Meinung nach Festbrennweiten. Vor dreissig Jahren gab es noch nicht wahnsinnig viele gute Zoomobjektive. Es besteht ja die Möglichkeit, dass Minolta-AF Objektive funktionieren.

Wenn man Sony Vorwürfe macht, dass CaNikon Zoom-Objektive an der A7II nicht funktionieren, finde ich das ein bisschen schräg.

Ich bin nach wie vor der Meinung, die Stabilisierung wo auch immer nützt am meisten bei Fotoaufnahmen.

 

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Mich irritiert vor allem, dass Sony in der A7-Linie im 7-Monate-Rhytmus neue Modelle auf den Markt wirft:

 

   - A7 / A7r   November 2013

   - A7s          Juni 2014

   - A7 II         Januar 2015

   - "A9"         Juni 2015??

 

Das ist sehr ungewöhnlich im (semi-) professionellen Bereich, noch dazu im KB-Segment, wenn man das z.B. mit Canon und Nikon sowie den Spitzenmodellen von mFT vergleicht. Dort sind in der Oberklasse Innovationszyklen von 3-4 Jahren die Regel.

 

Die GH4 z.B. kam im Mai 2014 in die Regale - ich glaube nicht, dass wir vor der Photokina im Herbst 2016 eine GH5 bekommen werden, und wohl auch keine Nachfolgerin für die E-M1. Mit gutem Grund: Die Entwicklung von neuer Technik braucht Zeit, ihre Implementierung in ein marktgängiges Produkt ebenfalls. 

 

Offenbar bekommen wir die Innovationen von Sony häppchenweise serviert, jedesmal wenn wieder eine Innovation fertig ist in der Entwicklungsabteilung wird sie gleich in einem neuen Gehäuse vermarktet. Was das für die Werterhaltung der Vorgängermodelle bedeutet kann sich jeder selber ausrechnen.

 

Canon und Nikon glänzen ja in letzter Zeit nicht gerade durch Innovationen und mFT hat, soviel ich weiß, noch kein Modell im KB-Segment. Mir persönlich ist ein Hersteller lieber, der kontinuierlich an seiner Modellpalette arbeitet, als einer, der nur alle paar Jahre etwas Neues bring, von dem man dann auch nicht behaupten kann, das wäre ein Innovationszyklus. Das

System der kleinen Schritte hat doch Canon geradezu perfektioniert.

 

Ob man dann immer auch gleich das aktuellste Modell bei Sony kaufen muß, bleibt dann jedem selbst überlassen. Was mich bei Sony eher stört, ist, dass das Angebot an Objektiven für die A-Linie auch in unterschiedlichem Preissegment gegenwärtig noch nicht Schritt hält. Aber da ist man ja am Arbeiten...

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