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Hallo zusammen,

 

im Laufe der Zeit hat sich in meiner Vitrine eine beachtliche Sammlung von 50mm-Objektiven angesammelt. Dies ist meine erklärte Lieblingsbrennweite an MFT. Jetzt kam der Wunsch in mir auf, diese Objektive mal objektiv gegeneinander verlgeichen zu können, um in der richtigen Situation auch das richtige zu nehmen. Angefanen habe ich mit einem simplen Schärfetest über mehrere Blenden hinweg.

 

Hier mein Vorgehen:

Alle Bilder mit der selben Kamera gemacht (Lumix G2)

Bilder wurden gemacht bei Offenblende, maximal geschlossener Blende und nach Möglichkeit bei 1.8, 2.8, 4, 7.1 und 11.

Alle Bilder sind hintereinander Weg mit dem selben Testaufbau, selber Beleuchtung und selber Kamera entstanden.

Es wurde in RAW aufgenommen und mit Lightroom 3 entwickelt.

Es wurden alle Entwicklungseinstellungen zurückgesetzt und der Mittelbereich des Bildes freigestellt.

Hier angezeigt werden 100%-Ansichten.

Es wurde immer die Zeitautomatik der Kamera verwendet.

Bei Objektiven mit Autofokus wurde dieser verwendet.

Manuelle Objekive wurden bei offenblende fukussiert und dann auf Arbeitsblende abgeblendet.

Alle Bilder sind mit Stativ und 10Sekunden Selbstauslöser entstanden.

 

Folgende Objektive wurden verwendet:

Lumix G 14-42mm

Lumix G 45-200mm

Olympus 45mm f/1.8

Canon FD 50mm f/1.4 S.S.C (1976)

Nikon Mikro NIKKOR 55mm f/2.8

Summicron 50mm f/2 (1973)

 

Hier gehts zu den Bildern:

http://knexe.de/50mm-schaerfetest/index.html

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mein Vorgehen und meine Ergebnisse betrachten kommentieren würdet.

 

Alles Gute,

Igor :-)

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Dir ist aber schon klar, dass es vor den Augen anfängt zu flimmern, wenn man länger auf die Kreise schaut?

 

Ich finde den Vergleich interessant. Ich habe von den Objektiven nur das FD 1.4 50 mm als ssc und mit neuem Bajonett. Es zeigt mir, dass mein Eindruck von dem Objektiv richtig ist. Bei 2.8 ganz gut zu gebrauchen. Bei 1.4 oder 1.8 kontrastarm und weich.

 

Gruß

Thobie

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Den schlechten Kontrast der für größere Filmformate gedachten Objektive kann man evtl. verbessern, wenn man eine Art Blende, z.B. aus mattschwarzem Papier, im Adapter einbaut. Wie groß, muss man wohl experimentell feststellen. Das Problem entsteht zumindest teilweise dadurch, dass sich Lichtstrahlen zwischen Sensor und der zu großen Hinterlinse spiegeln.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Den schlechten Kontrast der für größere Filmformate gedachten Objektive kann man evtl. verbessern, wenn man eine Art Blende, z.B. aus mattschwarzem Papier, im Adapter einbaut.

 

Funktioniert nach meiner Erfahrung nicht wirklich. Besser ist es, eine lange, schmale Geli zu verwenden und das überflüssige Licht von vorne herein auszusperren. Eine Geli ist m. E. an Altglas Pflicht.

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Hallo zusammen,

 

danke für eure Rückmeldungen!

Das Augenflimmern habe ich auch schon bemerkt. Kennt jemand ein Mittel dagegen?

 

Ich habe bei diesen Vergleichen etwas gelernt, dass ich so nicht gedacht habe. die meisten Bilder meiner Tochter sind mit dem Canon FD bei f/1.4 entstanden. Also das übelste was mach technisch gesehen machen kann. Aber gerade diese Kontrastarmut und "Weichheit" passt perfekt zu Baby-Bildern. Also wenn es nicht auf absolute Schärfe ankommt, kann man mit technisch schwachen Objektiven vll. genau das erreichen, was man sich für das Bild vorstellt.

 

Was mich auch wundert: Im Bereich f/4 - f/7.1 ist was Schärfe angeht nicht viel unterschied zu sehen. Sind hier alle Objektive wirklich annähernd gleich gut, oder stoße ich da an die Grenzen des Sensors?

 

Noch eine Frage: Hat irgendjemand eine Erklärung für den Blau-Stich beim Nikon bei Offenblende?

 

Und der vollständigkeit halber habe ich nochmal ein unbeschnittenes Bild angehangen. Damit man sich vorstellen kann, wie klein der Ausschnitt ist.

 

Alles Gute,

Igor :-)

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Interessanter Vergleich.

Mein persönliches Fazit ist, dass es sich nicht mehr lohnt, 50mm-Altglas an mFT zu adaptieren, seit es das hervorragende, günstige Olympus 45/1,8 gibt.

 

Wenn ich dann doch mal lieber ein kontrastarmes, unscharfes Bild will, kann ich das auch problemlos in einem Bildbearbeitungsprogramm erzeugen.

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Interessanter Vergleich.

Mein persönliches Fazit ist, dass es sich nicht mehr lohnt, 50mm-Altglas an mFT zu adaptieren, seit es das hervorragende, günstige Olympus 45/1,8 gibt.

 

Wenn ich dann doch mal lieber ein kontrastarmes, unscharfes Bild will, kann ich das auch problemlos in einem Bildbearbeitungsprogramm erzeugen.

 

Zutreffend, wobei Altgläser auch einen gewissen Charm versprühen vorallem was Haptik angeht.

 

Ich konnte jetzt das Oly 45 1.8 testen, was wirklich hervorragend ist, jedoch habe ich mein Minolta MD 50 1.7 sehr lieb gewonnen und es ist knackscharf mit einem tollen Bokeh. Letztendlich ist meine Kombi aus Adapter + MD 50 1.7 deutlich günstiger als das Oly 45 1.8 60 € vs 240 €. Ich finde da lohnt das schon.

bearbeitet von fuSi0n
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Hallo zusammen,

 

Die Testkarte gibt es hier:

Foto Testkarte DIN A3 fr Objektive und Kameras kaufen im Enjoyyourcamera.com Shop

 

Ich finde, die Auswahl an neuen Objektiven für MFT ist sehr eingeschränkt, daher macht Altglas auf jeden Fall Sinn. Wobei man sich die Möglichkeiten durch fehlenden Autofokus/Blendensteuerung schon teuer erkaufen muss. um 50mm Bereich gibt es mit dem Olympus-Objektiv sicher keinen wirklichen Grund mehr für Altglas.

Ich hab aber noch ein 90mm f/2 Summicron im Regal stehen. Die Oly-Alternative dazu (75mm) liegt meines Wissens im fast vierstelligen Bereich.. Und zu dem Summilux 35mm f/1.4 gibt es meines Wissens nach keine Alternative. Da macht Altglas wieder sehr viel Sinn.. immer mit den bekannten Einschränkungen.

 

Ich habe sehr viel Spaß mit den alten Linsen, und ich denke auch, dass der Lern-Faktor größer ist, da man gezwungener Massen mehr Zeit beim fotografieren verbringt. Anfassen tun sie sich auch gut.. aber das stufe ich eher als "liebhaberei" ein. Ich würde auch mit rosa Papp-Linsen fotografieren, wenn es meine Bilder weiterbringen würde.

 

Alles Gute, und danke für das Feedback,

Igor :-)

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Doch, auch dann!

Lichtstarkes Altglas ist billiger, P/L besser und vor allem sind die Brennweiten in "neu" meist gar nicht verfügbar.

Vom MF-Spass mal ganz abgesehen ;)

Ein fehlender AF ist zumindest für mich kein Spaß, sondern eine große Einschränkung, die ich nur dann zähneknirschend in Kauf nehmen würde, wenn es kein bezahlbares mFT-Objektiv mit AF mit der entsprechenden Brennweite und Lichtstärke gibt und ich auf genau diese Brennweite und Lichtstärke angewiesen bin.

 

Da ich nicht nur statische Motive fotografiere, wäre ich mit dem manuellen Fokussieren einfach häufig viel zu langsam und mir würden viele schöne Bilder durch die Lappen gehen.

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Der wirklich einzigste Nachteil am MF sind bewegte Motive, ansonsten ziehe ich mittlerweile zum Bewussten Fotografieren die Manuellen Gläser vor.

 

Wie Igor schon schrieb, der Lernfaktor ist höher und man beschäftigt sich mehr mit dem Foto. Das mit dem AF geht mir da schon fast "zu schnell"!

 

Mit meinem ersten Manuellen Objektiv habe ich auch erst angefangen und gelernt die Blende richtig einzustellen. Seither steht meine Kamera fast durchgehend im A Modus.

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Ich habe das Fotografieren mit manuellen "Altgläsern" über die Nutzung der nativen mFT-Objektive von Nokton für mich entdeckt.

Mir macht die Haptik dieser "Schätzchen" großen Spaß, außerdem fotografiere ich damit auch bewusster / "entschleunigter".

Gerade die alten OM-Zuikos passen ganz gut zu mFT, da sie oftmals noch relativ kompakt gebaut sind.

Mein Zuiko 3,5/135 beschert mir oft tolle Fotos und ich schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe : Zum einen gibt es keine native mFT-Festbrennweite in diesem Bereich, zum anderen ist das PL-Verhältnis wirklich toll.

 

Meine neueste Errungenschaft ist ein Zuiko 2,8/180, das ich aber leider noch nicht testen konnte - hoffentlich lässt sich am WoE die Sonne mal blicken...:rolleyes:

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Also ich habe angefangen mit einem 50mm 1:1.8 FD von meinem Dad. Ich hatte nebenbei auch noch ein SEL18-55, das seit ich den Adapter hatte aber nie mehr auf der Kamera war. Kurzerhand verkauft und seither nur noch alte Objektive.

 

Mittlerweile bekomme ich Bewegung ganz passabel in den Griff, da ist aber der AF wirklich absolut im Vorteil. Ansonsten sehe ichs ähnlich wie meine Vorredner, wenn man auf AF verzichten kann dann sind alte Objektive einfach das beste.

 

Ich wüsste mal gerne woher dieser auffällige Grün- bis Gelbstich beim fd 1:1.4 kommt. Ist ja schließlich keine Thorium Linse verbaut.

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Hallo Igor,

Deine offene Frage wg. Nikon-Objektiv wäre auch meine offene Frage gewesen. Da ich seinerzeit Vergleichsaufnahmen gemacht habe in der freien Natur mit Nikon- und Leica-R-Objektiven überrascht mich die Frage nicht. Die Blaustichigkeit zwischen Leica und Nikon war da und zeugte a.m. Sicht von der fehlenden Infrarotstichbeseitigung der Nikon-Gläser, nicht nur von der Meinung, dass die Asiaten die Farbabstimmung ihrer Gläser in Richtung Blau und die Europäer in Richtung Rot verschieben.

Und daher meine Frage:Hast Du mit Halogen- oder sonstigem Kunstlicht bi den Vergleichsaufnahmen gearbeitet? Kannst du die Aufnahme mit der offenen Blende mal bei Tageslicht wiederholen, um dann beide Aufnahmen in den Vergleich zu ziehen?

Übrigens, danke für Deine Vergleichsaufnahmen!!!

Walter

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  • 2 weeks later...

Mein Zuiko 3,5/135 beschert mir oft tolle Fotos und ich schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe : Zum einen gibt es keine native mFT-Festbrennweite in diesem Bereich, zum anderen ist das PL-Verhältnis wirklich toll.

Wobei es in dem Bereich schon was natives und sehr leistungsfähiges gibt bzw. der Unterschied zwischen Blende 3.5 oder 4.1 jetzt auch nicht sonderlich groß ist.

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Mag sein - nur sprach ich von Festbrennweite, die ich viel lieber nutze als Zooms.

Man kann es auch als Festbrennweite nutzen indem man einfach den Zoom nicht verstellt.

Ich nutze Festbrennweiten weil sie lichtstärker und kompakter sind und bessere Abbildungsleistungen haben.

Im Vergleich des 100-300 mit einem lichtschwachen Altglas trifft das aber nicht zu weshalb ich da das Zoom immer vorziehen würde.

Ich habe auch ein 85/1.4 aus dem sich mit Konverter ein 120/2.0 machen lässt. Das ist zwar auch nicht kompakter hat aber noch einen signifikanten Lichtstärkenvorteil der mich auch über den fehlenden AF hinwegsehen lässt. Dank des stabilisierten Sucherbildes des IBIS geht das bei der Brennweite auch noch millimetergenau nur bewegen darf sich das Motiv nicht all zuschnell.

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