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Durch folgenden Artikel: 43 Rumors | Blog | DxOmark: "micro 4/3 camera-lens combination is perfectly capable of replacing an APS-C combination"

 

aufmerksam geworden, habe ich mir mal die Camera-Lens-Ratings von DxO angeschaut:

DxOMark - Camera Lens Ratings

 

Jetzt mal super wide-angle und wide-angle unter Type auswählen und APS-C, 4:3 und < 4:3 unter Format.

 

Die Ergebnisse sprechen für sich.

 

An der Spitze der Tabelle stehen die GH2 und die E-PL2 mit dem M.Zuiko 2.0/12 !

 

Kameras mit 24x36 Sensor habe ich aufgrund des Gewichts und der unhandlichen Größe bewusst nicht berücksichtigt, wer Vollformat will, soll es sich auch kaufen und mit sich rumschleppen!

 

Mit dem Bildwinkel von 84 Grad des M.Zuiko sind überhaupt nur wenige der aufgelisteten Objektive an APS-C vergleichbar, im Prinzip nur wesentlich größere und schwerere Kombinationen wie die Nikon D7000 mit dem Samyang 2.8/14 oder dem Tokina 2.8/11-16.

 

Das Pana 7-14 oder das Oly 9-18 wurden offenbar von DxO bisher nicht getestet.

 

Ich finde die Ergebnisse sind ein Grund diesem Hickhack wegen des etwas höheren Rauschens des etwas kleineren mFT/FT-Sensors gegenüber APS-C selbstbewusst entgegen zu treten.

 

Letztlich kommt es auf die optische Gesamtergebnis von Kamera und Objektiv an und da braucht sich mFT nicht verstecken !

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Naja, da wurden noch sehr viele andere nicht getestet bei DXO. Insofern wohl recht relativ...

 

 

Nun ja, welche Objektive mit 84 Grad Bildwinkel gäbe es denn für APS-C (das müssten ja 15-16mm sein)?

 

Mir fallen nur das 2.8/16 für Sony NEX und das 2.4/16 für Samsung NX ein und beide sind optisch deutlich schlechter.

 

Für APS-C DSLR gibt es die üblichen Zooms von 12-24 mm oder 10-24 mm und die waren bis auf das Tokina-Modell an der D7000 alle wesentlich schlechter bei DxO.

Das Nikon 10-24 bekam gerade mal magere 13 Punkte an der D7000.

 

Das Zeiss Distagon 3.5/18 ZE2 kam gerade mal auf 11 Punkte an der Nikon D7000.

 

Mich wundert es, dass hier alle möglichen Leute seit Tagen über den Hersteller des Sensors für die Olympus OM-D E-M5 spekulieren,

aber die konkrete optische Leistung von Kamera plus Objektiv scheint da für viel weniger Aufsehen zu sorgen ... ;)

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Nun ja, welche Objektive mit 84 Grad Bildwinkel gäbe es denn für APS-C (das müssten ja 15-16mm sein)?

 

Mir fallen nur das 2.8/16 für Sony NEX und das 2.4/16 für Samsung NX ein und beide sind optisch deutlich schlechter.

 

Für APS-C DSLR gibt es die üblichen Zooms von 12-24 mm oder 10-24 mm und die waren bis auf das Tokina-Modell an der D7000 alle wesentlich schlechter bei DxO.

Das Nikon 10-24 bekam gerade mal magere 13 Punkte an der D7000.

 

Das Zeiss Distagon 3.5/18 ZE2 kam gerade mal auf 11 Punkte an der Nikon D7000.

 

Mich wundert es, dass hier alle möglichen Leute seit Tagen über den Hersteller des Sensors für die Olympus OM-D E-M5 spekulieren,

aber die konkrete optische Leistung von Kamera plus Objektiv scheint da für viel weniger Aufsehen zu sorgen ... ;)

 

wie wäre es mit dem Pentax 4/15 Limited oder dem 2,8/14 DA?

 

 

die verlinkte Aussage kann man von Wolfgang_r übrigens seit wirklich langer Zeit nachlesen ;) ... allerdings ohne Messzahlenhokuspokus und so.

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Soll ich Leute ernst nehmen, die sich darüber wundern, dass ein kleineres Objektiv besser sein kann als ein großes? Nur, weil die jetzt plötzlich mal was Positives über FT/µFT schreiben?

No way!

 

Mal ganz abgesehen davon, dass denen das schon viel früher hätte auffallen können, wenn sie mal ein paar Pro- oder Top-Pro-Objektive getestet hätten. Auf die Idee sind sie aber merkwürdiger Weise nie gekommen...

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Soll ich Leute ernst nehmen, die sich darüber wundern, dass ein kleineres Objektiv besser sein kann als ein großes? Nur, weil die jetzt plötzlich mal was Positives über FT/µFT schreiben?...

 

 

Da hast du natürlich recht, mir scheint die Gewichtung bei den DxO Tests auch sehr einseitig oder sagen wir mal das Hervorstellen bestimmter Eigenschaften von großen Sensoren ab 24x36 und größer ist auffällig.

 

Für Liebhaber von DIN A0 Postern mag das noch angehen, sonst nicht....

 

Ich hab mir ja nur die Betrachtung von Weitwinkelobjektiven an APS-C und m43 Kameras herausgegriffen und da finde ich die Ergebnisse ausnahmsweise mal interessant.

Da Photozone ja regelmäßig viel an mFT-Objektiven (oder der Systemleistung als Ganzem im Vergleich zu APS-C) auszusetzen hat, finde ich es interessant, dass es eben auch andere Meinungen gibt, selbst bei solchen Testfanatikern wie DxO.

 

Es deckt sich eben einfach mit meinem subjektiven Empfinden, dass das Olympus 2.0/12 an der GH2 keineswegs schlechter als eine aktuelle Nikon APS-C Kamera mit dem besten Objektiv mit 16mm Brennweite(neinstellung) abschneidet.

Ich fotografiere ja mit verschiedenen Kamerasystemen und fand das ziemlich klar, ohne es nun meßtechnisch überprüfen zu können.

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(...)

Mal ganz abgesehen davon, dass denen das schon viel früher hätte auffallen können, wenn sie mal ein paar Pro- oder Top-Pro-Objektive getestet hätten. Auf die Idee sind sie aber merkwürdiger Weise nie gekommen...

Dann hätten sie die meisten anderen nur noch im Suff ertragen...war also reiner Selbstschutz.:rolleyes:

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Da Photozone ja regelmäßig viel an mFT-Objektiven (oder der Systemleistung als Ganzem im Vergleich zu APS-C) auszusetzen hat, finde ich es interessant, dass es eben auch andere Meinungen gibt, selbst bei solchen Testfanatikern wie DxO.

Sei nicht so gestreng mit Photozone. Die messen für das 12/2,0 immerhin 96lp/mm, DxO dagegen nur 49lp/mm. Bei Photozone kriegst du also glatt 100% mehr an Auflösung, und das ohne Aufpreis.

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Sei nicht so gestreng mit Photozone. Die messen für das 12/2,0 immerhin 96lp/mm, DxO dagegen nur 49lp/mm. Bei Photozone kriegst du also glatt 100% mehr an Auflösung, und das ohne Aufpreis.

Interessant. Das würde ja bedeuten, DxO hätte einen 2,11 MP mFT-Sensor verwendet. Wo gibts denn die noch? Oder hat bei denen Nyquist versagt?

Mit 96 lp/mm könnte ich schon eher leben. Tests:o

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Inwiefern das denn?

 

Genauso fern oder nah, wie das bei Olympus oder Panasonic der Fall ist. :)

 

Alle hatten ja mit neuen Systemen die Gelegenheit, Neue Objektive, die auf neue Auflagemasse und moderne Sensoren abgestimmt sind zu entwickeln. Das neueste System stammt von Nikon, bei dessen Design lagen sowohl die besten Erfahrungswerte als auch die beste Kenntnis über zukünftige Entwicklungen vor.

Ausserdem verfügt Nikon über die beste Objektivbaukompetenz.

 

Die sind da schon führend.

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Er meint sicher, weil es am wenigsten an der Fassade von APS und KB kratzt.;)

 

Ich bin schon gespannt, ob die neuen Vollformatkameras von Nikon meine Thesen bez. des Vorteils der 24 mpixler temporär widerlegen können, was ja dann genaugenommen ein Beleg meiner These wäre. Solange, bis APS nachrüstet und den Vorteil von Objektivleistungen in der Bildmitte wieder demonstriert. :)

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(...)

Ausserdem verfügt Nikon über die beste Objektivbaukompetenz.

 

Die sind da schon führend.

Da bin ich anderer Meinung. Ich kenne sowohl Mikroskopobjektive von Nikon und Olympus und Zeiss und Leica-Microsystems als auch Fotoobjektive von Canon, Nikon, Pentax, Olympus, Zeiss und Leica-Camera. Meine Reihenfolge hätte je nach AF oder nicht AF einen anderen ersten Platz.

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Bei Freihandfotografie erreicht niemand 96. Vielleicht die Hälfte.

Das würde ich nicht pauschalieren. Da spielen einige Faktoren mit.

Es gibt ja auch nicht nur Freihandfotografie. Das sollte wohl nicht der Maßstab für die Objektivqualität sein. Wenn wir das wollten, dann würde mir ein Lensbaby ja fast schon genügen.

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Lensbaby, was ist das denn, wächst das noch? :D

 

Die wichtigen Objektiveigenschaften fallen in Foren doch zugunsten von s/w Linienaufnahmen regelmässig unter den Tisch. Dann wird noch regelmässig Panasonics schönrechnerei mit Objektivqualität verwechselt. Mir grauts allzuoft dabei.

90, 50, oder 30 praktisch realisierte lp/mm, davon hängt die Abbildungsqualität nicht wirklich ab, schon gar nicht bei Fotos, die wir uns auf Bildschirmen anschauen.

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Sei nicht so gestreng mit Photozone. Die messen für das 12/2,0 immerhin 96lp/mm, DxO dagegen nur 49lp/mm. Bei Photozone kriegst du also glatt 100% mehr an Auflösung, und das ohne Aufpreis.

Muahahaha - der war gut!

 

Genauso fern oder nah, wie das bei Olympus oder Panasonic der Fall ist. :)

 

Alle hatten ja mit neuen Systemen die Gelegenheit, Neue Objektive, die auf neue Auflagemasse und moderne Sensoren abgestimmt sind zu entwickeln. Das neueste System stammt von Nikon, bei dessen Design lagen sowohl die besten Erfahrungswerte als auch die beste Kenntnis über zukünftige Entwicklungen vor.

Eine interesssante Sicht der Dinge.

Ausserdem verfügt Nikon über die beste Objektivbaukompetenz.

 

Die sind da schon führend.

Hört hört!

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Ich möchte die Freude über die "Zugeständnisse" von einigen Testforen nicht schmälern.

Die gute Kombi von Cam zu Objektiv bei MFT unterschreibe ich gerne.

Für Lowlight (Party ohne Blitz) und Action (Rennsport) kommt meiner Meinung jedoch eine weitere Komponente hinzu. die Leistungsfähigkeit von Sensor und eines perfekten AF-C. Da müssen die Systemkameras noch aufholen.

Da hat z.B. MFT In seiner jungen Geschichte jedoch auch schon richtig gut mit der GH2 und den neuesten PEN's zugelegt.

Jeder muss entsprechend seinen Anforderungen eine passende Kombination finden. Und das ist heute schwerer denn je dank der tollen Entwicklung bei den Systemkameras.

Die Tendenz hin zu den Systemkameras, besonders von DSLR Kunden, denen das Gewicht und die Größe mittlerweile wichtiger sind als Image, ist in diesem und anderen Foren meiner Meinung nach deutlich erkennbar.

DSLR Cams haben ihre Berechtigung teilweise bei Posterdruck, High-Speed und Lowlight-Fotografie. Bei allen anderen Bereichen spielen Systemkameras groß auf.

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Bei Freihandfotografie erreicht niemand 96. Vielleicht die Hälfte.

Dann wird's für die Kompakt- und Bridgedigis allerdings eng. Bei 49LP/mm kommen bei einem Sensor, der halb so groß ist, wie FT/mFT (bzw. ca. 1/4 der Fläche hat - z.B. 6,6x8,8mm) nur noch 647 L/BH an. Bei 12Mpix kommt dann eine aufgelöste Linie auf 4-5 Pixel. Damit könnte das Platzen der Seifenblase selber zur platzenden Seifenblase werden.

Die wichtigen Objektiveigenschaften fallen in Foren doch zugunsten von s/w Linienaufnahmen regelmässig unter den Tisch. Dann wird noch regelmässig Panasonics schönrechnerei mit Objektivqualität verwechselt. Mir grauts allzuoft dabei.

90, 50, oder 30 praktisch realisierte lp/mm, davon hängt die Abbildungsqualität nicht wirklich ab, schon gar nicht bei Fotos, die wir uns auf Bildschirmen anschauen.

Bei 30LP/mm fühlt sich dann nur noch jedes 8. Pixel für eine Linie zuständig (bei FT/mFT jedes 4.). Die Auflösung beträgt dann stolze 528x396 (FT/mFT 1039x780). So schlecht sind heutige Monitore auch nicht mehr. Was wären denn jetzt die anderen wichtigen Objektiveigenschaften?

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Dann wird's für die Kompakt- und Bridgedigis allerdings eng. Bei 49LP/mm kommen bei einem Sensor, der halb so groß ist, wie FT/mFT (bzw. ca. 1/4 der Fläche hat - z.B. 6,6x8,8mm) nur noch 647 L/BH an. Bei 12Mpix kommt dann eine aufgelöste Linie auf 4-5 Pixel. Damit könnte das Platzen der Seifenblase selber zur platzenden Seifenblase werden.

 

Bei 30LP/mm fühlt sich dann nur noch jedes 8. Pixel für eine Linie zuständig (bei FT/mFT jedes 4.). Die Auflösung beträgt dann stolze 528x396 (FT/mFT 1039x780). So schlecht sind heutige Monitore auch nicht mehr. Was wären denn jetzt die anderen wichtigen Objektiveigenschaften?

 

Das ist ein guter Kritikpunkt an meiner Aussage bez. realisierbarer Linienpaare.

 

Ich hatte Richtwerte im Hinterkopf, die noch aus Zeiten der Analogfotografie stammten, nach denen man sich beii Freihandfotografie eher nicht bei 90 LP pro mm bewegt, sondern bei vielleicht der Hälfte.

Abhängig war das natürlich auch damals schon von Belichtungsdauer und Brennweite bzw. Verwacklungsgefahr. 96 lp waren schon sehr gute Objektivwerte, für die man ein Stativ benötigte.

 

Heute hat man in der Regel Stabilisatoren, die die Situation deutlich verbessern, kleine Sensoren verschlechtern sie. Aber dann handelt es sich oft um Schönwetterkameras mit entsprechend kurzen Belichtungszeiten. ;)

 

Andere wichtige Objektiveigenschaften sind Farbdarstellungsqualität, Darstellung von Bereichen, die ausserhalb der Fokusebene liegen, Übergangsbereiche zwischen scharfen und unscharfen Bildbereichen, ausgewogene Darstellung von kontrastreichen Motivbereichen, Aberrationsfreiheit bei Offenblende und starken Motivkontrasten, Streulichtverhalten, Eignung bei Gegenlichtaufnahmen, Verzeichnunggsarmut und diverse mechanische Objektiveigenschaften.

 

All das lässt sich nicht dadurch beurteilen, dass man schwarzweisse Linienpaare im Studie fotografiert, daraus ein Testergebnis formuliert. Sehr oft bilden solche Reduzierten Testergebnisse dann aber eine Kette, die darin mündet, dass man in Foren Das schöne Wort 'besser' Objektiven zuordnet.

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