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Bildgestaltung: Eine Frage des Formats - Teil II | photoscala

 

Hier hat photoscala einen schönen Artikel pro FF veröffentlicht, der doch einige der hier immer strittig behandelten Themen im Zusammenhang gut erklärt und durch Bildbeispiele belegt.

Etwas schränkt man den bildgestalterischen Spielraum des Fotografen durch kleine Formate schon ein. Mal etwas provokativ: nur damit man eine kleinere Kamera zwischen den Fingerspitzen balancieren darf. :D

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Bildgestaltung: Eine Frage des Formats - Teil II | photoscala

 

Hier hat photoscala einen schönen Artikel pro FF veröffentlicht, der doch einige der hier immer strittig behandelten Themen im Zusammenhang gut erklärt und durch Bildbeispiele belegt.

Etwas schränkt man den bildgestalterischen Spielraum des Fotografen durch kleine Formate schon ein. Mal etwas provokativ: nur damit man eine kleinere Kamera zwischen den Fingerspitzen balancieren darf. :D

 

Der Freistellungs-Wahn ist langsam aber sicher übertrieben.

 

Was machen denn die lieben Kleinbildler, wenn es recht finster im Raum ist, man eine Innenaufnahme (mit ca 35-40mm an Kleinbild) bei Lichtstärke 1.8 benötigt (weils so finster ist)?

 

Da lob ich mir dann das Pancake Panasonic 20/1.7, wo eben nicht alles hauchdünn scharf ist, sondern noch ein gewisser SChärfebereich da ist.

 

Stell dir vor, du benötigst Lichtstärke 1.4 auf Kleinbild (40mm) für ein Gruppenfoto.... wie willst du 2 Reihen von Menschen scharf kriegen?

 

Sonst müsste man ja gleich Grossformat nehmen (nein nicht Vollformat, sondern Grossformat! Der grosse BRuder des Mittelformats).

 

Dann schleppst du vielleicht ein 100mm Objektiv für innenaufnahmen rum (100mm 1.4, viel Spass).

 

Für mich ist MfT der intelligenste Kompromiss um noch angemessen frei stellen und eine hohe QUalität erreichen zu können.

Grösser ist unverhältnissismässig schwer (8-faches Volumen/Gewicht für doppelte UNschärfe)... KLeiner ist schlechtere QUalität...

 

 

Moshe

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Der Freistellungs-Wahn ist langsam aber sicher übertrieben.

 

Was machen denn die lieben Kleinbildler, wenn es recht finster im Raum ist, man eine Innenaufnahme (mit ca 35-40mm an Kleinbild) bei Lichtstärke 1.8 benötigt (weils so finster ist)?

Ich würde mal vermuten, sie nutzen den Rauschvorteil des größeren Sensors, nehmen einfach eine höhere Empfindlichkeit und blenden ab ;)

 

Aber zu deiner Aussage über den Freistellungs-Wahn stimme ich trotzdem herzhaft zu!

 

Gruß, leicanik

 

edit: Habe eben erst den Artikel in Ruhe gelesen. Also aufschlußreich finde ich die Gegenüberstellung schon (und auch ein klein wenig erschreckend, muß ich jetzt doch mal zugeben). Es wird einfach Zeit, daß es mehr lichtstarke Objektive für mFT gibt ...

bearbeitet von leicanik
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Sie nutzen das EF 1.4 24mmL, das EF 1.4/35mmL oder das 1.2/50mmL und stellen die Camera auf ISO 1600. Dann können die oben genannten Objektive auch noch abgeblendet werden. Und speziell das 24 mm Objektiv dürfte dann auch noch genügend Tiefenschärfe mitbringen.

 

Gruß

Thobie

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I

edit: Habe eben erst den Artikel in Ruhe gelesen. Also aufschlußreich finde ich die Gegenüberstellung schon (und auch ein klein wenig erschreckend, muß ich jetzt doch mal zugeben). Es wird einfach Zeit, daß es mehr lichtstarke Objektive für mFT gibt ...

 

Nun, da stimme ich ja mit Dir überein. Aber ob die dann auch genügend Käufer finden?

 

Bis zum Fazit und dem Vergleich mit den Kompakten kann ich dem Autor ja noch in Grenzen zustimmen.

 

Allerdings wird Freistellpotential häufig auch überschätzt. Ich nehme mal das Canon EF 1.2/85 mm. Eine tolle Linse. Nur was nützt es mir, wenn die Nasenspitze zwar noch scharf ist, die Ohren aber nicht mehr.

 

Und wie gesagt, für Portraits leistet mir mein FD 2.8/100 mm gute Dienste. Das ist in der Tat schon offen scharf. Und es bleibt ja auch an mft bei 100 mm Brennweite. Das Abflachen der Gesichter habe ich da noch nicht gemerkt.

 

Gruß

Thobie

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.... dann ist es aber vorbei mit klein und leicht :(

 

Leider spielen bei der Baugröße ja auch der unsägliche Focus-by-Wire, die elektronische Blende und eventuelle Stabilisatoren eine Rolle.

Man betrachte einmal die winzige Linse im 20er Pancake im Vergleich zum kleinbildmäßigen Durchmesser der Fassung.

Warum sind lichtstarke Leica-M-Optiken so zierlich, obwohl sie die vierfache Sensorfläche beleuchten und dafür ein theoretisch achtfaches Konstruktionsvolumen brauchen ?

Es gibt schöne kleine C-Mount-Linsen für 22mm Bildkreis (im Stil der 1,7/35 Toylens), die sind aber eben vollmanuell...

Das MFT-System bzw. die Konstrukteure verschenken hier einen wichtigen Vorteil, m.E.

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Langweilig. Eigentlich nur eine Wiederholung des sattsam Bekannten. Besonders enttäuschend sind die (´tschuldigung) "Pliemchen"-Bildchen als Beleg für zweifelsfrei vorhandene Unterschiede. Welche Bedeutung der Unterschied zwischen µFt und Kleinbild in der "normalen" Anwendung bei größeren Entfernungen hat, lässt sich damit nicht hinreichend darstellen. Da geben die Photographien von Peter Lück mit dem Nokton mehr Aufschluss:

 

Review Voigtländer Nokton 0,95/25 MFT « peterlueck.com

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Hmm, habe mir gerade die Rosenbeispiele angesehen, die mit 1,4/85 gemacht waren .. und mit denen des 45er makros verglichen.

 

Dazu mal ein paar Bilder von mir:

 

 

5829087105_fd14202a88_m.jpg

P1100348_Lightroom_small von the Nightstalker auf Flickr

 

mFT mit 1,2/85

 

 

5610820953_264e920e63_m.jpg

K20B9861_ji_small von the Nightstalker auf Flickr

 

APS mit 2,5/77

 

5934025852_b3173c6c96_m.jpg

K20B1052 von the Nightstalker auf Flickr

 

 

APS mit 6,3/250

 

 

(Fortsetzung im nächsten Beitrag...)

bearbeitet von nightstalker
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4980098728_0a9153b705_m.jpg

P1010769_small von the Nightstalker auf Flickr

 

 

mFT 8/87

 

 

5829086055_be6ef42416_m.jpg

P1100335_Lightroom_small von the Nightstalker auf Flickr

 

 

mFT 1,2/85

 

 

 

 

es kommt nicht darauf an, welches System man benutzt, sondern wie man es benutzt und da man an mFT so ziemlich alles anschliessen kann, ist das Problem nicht so heftig wie man annimmt.

 

 

 

 

Die Vergleiche anhand der Blumen finde ich jetzt nichtmal schlecht :) denn gerade an den Blumen mit ihrer mehrschichtigen Blütenform und dem Hintergrund kann man sehen wie sich Schärfentiefe und Bokeh auswirken .. zB dass das Bokeh beim 50mm Kleinbildbild deutlich schöner ist, als beim F1,4 Bild des gleichen Objektivs (predige ich nicht immer, dass manchmal leichtes Abblenden die hässlichen Kreise reduzieren kann? ;) )

 

Auch dass er zeigt, dass eine XZ-1 mit einem mFT Kit Schärfentiefemässig gleichauf liegt, ist etwas, das im Netz zuwenig Erwähnung findet ... genaugenommen widerlegt er sich damit selbst .. es ist eben nicht das Format, sondern das Objektiv ... und nicht nur die Lichtstärke, sondern auch die Unschärfedarstellung.

 

in diesem Sinne noch ein Bild der XZ-1:

 

5913214161_ac88a47a61.jpg

Der Typ im Saturn von the Nightstalker auf Flickr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ansonsten wird leider dauerhaft ignoriert, dass der Cropfaktor nach der Diagonalen eine total sinnlose Angabe ist, oder gestaltet Ihr Euere Bilder nach der schrägen Eck zu Eck Läge eueres Suchers?

 

Manche Bilder gestaltet man nach der Bildbreite, andere nach der Bildhöhe ... sehr wenige nach der Diagonale. Logischerweise ist der tatsächliche Cropfaktor bei Gestaltung nach Bildbreite (viele Landschaftsbilder, allgemein Querformate) beim Formatunterschied zwischen 3:4 und 2:3 grösser als bei der Gestaltung nach der Bildhöhe (viele Portraits, allgemein Hochformate)

 

 

Für die, die es nicht glauben ein Beispiel aus der "alten Zeit":

 

 

glaubt Ihr wirklich, dass sich die Schärfentiefe verändert, wenn Ihr ein 6x6 Bild auf 6x4,5 zuschneidet?

 

Üblicherweise kann man bei den meisten Mitelformat Fotos diesen Beschnitt machen, ohne dass das Bild Inhalt oder Aussagekraft verliert (meistens gewinnt es dabei noch) ... und vor allem, ohne dass sich das Aussehen des Unschärfebereichs verändert.

bearbeitet von nightstalker
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Also aufschlußreich finde ich die Gegenüberstellung schon (und auch ein klein wenig erschreckend, muß ich jetzt doch mal zugeben). Es wird einfach Zeit, daß es mehr lichtstarke Objektive für mFT gibt ...

Dieser Artikel aus der letzten Woche

Weniger ist mehr: Schärfentiefe auf aktuellen Kameraplattformen | heise Foto

unterstreicht deine Aussage, leicanik. Es kommt aber (nicht überraschend) einmal mehr auch heraus, dass die Unterschiede zwischen APS-C und FT fast zu vernachlässigen sind.

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Nun, da stimme ich ja mit Dir überein. Aber ob die dann auch genügend Käufer finden?...
Naja, vielleicht hast du Recht und meine Wahrnehmung ist zu sehr "Forums-verzerrt". Wenn ich halt so lese, wie viele Nutzer sich (zum Teil durchaus teure) manuelle Objektive an mFT schrauben (und nicht nur bereits vorhandene), dann könnte ich mir schon vorstellen, daß die gerne auch ein bis zwei lichtstarke Festbrennweiten mit AF kaufen würden. Das Nokton findet ja auch Käufer und auf das neue 45er von Olympus warten viele schon sehnsüchtig. Warum also nicht auch z.B. ein 2,0/90mm? Es muß ja keine Riesen-Palette sein.

Jedenfalls bin ich mal gespannt, welche Bewegung in die Sache kommt, wenn Sigma und Tamron einsteigen. Alleine ein 2,8/17-50 für mFT wäre ja schon ein kleiner Fortschritt ...

 

.... dann ist es aber vorbei mit klein und leicht :(
Deswegen denke ich dabei eigentlich eher an Festbrennweiten, das würde die Maße noch in Grenzen halten.

 

Gruß, leicanik

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@leicanik: Viele der Mitglieder hier stellen nicht den Durchschnitt der Nutzer dar. Denn hier sind viele, die Tausende von Euros in die Ausrüstung stecken und jede irgendwie geartete neue Kamera und jedes wie auch immer geartete Objektiv muss her.

 

Dann muss es natürlich Photoshop sein. Und Lightroom noch dazu. Und wenn man Alles zusammenrechnet ist schon ein sehr ansehnlicher Betrag weg.

 

Und natürlich kommt da auch jedes lichtstarkes Objektiv in die Tasche.

 

Das ist aber nicht das Verhalten der Masse der Leute, die den Umsatz bringen.

 

Und keine Bange, ein wenig hat mich der Virus auch schon infiziert. Bei einem 2.8 oder 4.0 90mm Makro mft mit OIS - mmmh, da könnte ich ganz schnell windelweich werden.

 

Gruß

Thobie

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Stell dir vor, du benötigst Lichtstärke 1.4 auf Kleinbild (40mm) für ein Gruppenfoto.... wie willst du 2 Reihen von Menschen scharf kriegen?

 

Moshe

 

Dann drehst Du einfach die ISO hoch oder sorgst für das richtige Licht.

In jedem Fall liegt keine systemische Beschränkung vor.

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Etwas schränkt man den bildgestalterischen Spielraum des Fotografen durch kleine Formate schon ein. Mal etwas provokativ: nur damit man eine kleinere Kamera zwischen den Fingerspitzen balancieren darf. :D

Ich verzichte auf ein wenig Freistellungspotential, weil ich nur so gewährleiste, dass ich die Kamera oft dabei habe ;)

Eine große FF-Kamera mit entsprechenden Objektiven wäre mir in den meisten Situationen, in denen ich früher mit meiner Dimage 7i fotografiert habe und heute mit meiner (ähnlich großen) G1 fotografiere, viel zu groß, so dass sie ungenutzt zu Hause liegen würde und ich überhaupt keine Fotos machen würde.

 

Der verlinkte Artikel liefert auf jeden Fall keine neuen Informationen, sondern wärmt nur das auf, was schon unzählige male in allen Foto-Foren bis zum geht nicht mehr durchgekaut wurde.

 

Wer möglichst viel Freistellungs-Potential will (bzw. wer gerne Portraits hat, bei denen nur genau die Augen und sonst fast nichts im Gesicht scharf ist), kauft eben eine klobige, schwere FF-Kamera und klagt nach einer ausgiebigen Fotosession über Muskelkater in den Armen...

Und wer lieber weniger Ausrüstung schleppen will, weil er Fotografieren nicht als Kraftsport ansieht, kauft mFT und gibt sich mit etwas weniger Freistellungs-Potential zufrieden.

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Ich verzichte auf ein wenig Freistellungspotential, weil ich nur so gewährleiste, dass ich die Kamera oft dabei habe ;)

Eine große FF-Kamera mit entsprechenden Objektiven wäre mir in den meisten Situationen, in denen ich früher mit meiner Dimage 7i fotografiert habe und heute mit meiner (ähnlich großen) G1 fotografiere, viel zu groß, so dass sie ungenutzt zu Hause liegen würde und ich überhaupt keine Fotos machen würde.

 

Der verlinkte Artikel liefert auf jeden Fall keine neuen Informationen, sondern wärmt nur das auf, was schon unzählige male in allen Foto-Foren bis zum geht nicht mehr durchgekaut wurde.

 

Wer möglichst viel Freistellungs-Potential will (bzw. wer gerne Portraits hat, bei denen nur genau die Augen und sonst fast nichts im Gesicht scharf ist), kauft eben eine klobige, schwere FF-Kamera und klagt nach einer ausgiebigen Fotosession über Muskelkater in den Armen...

Und wer lieber weniger Ausrüstung schleppen will, weil er Fotografieren nicht als Kraftsport ansieht, kauft mFT und gibt sich mit etwas weniger Freistellungs-Potential zufrieden.

 

Ich habe den Artikel deshalb verlinkt, weil er strukturiert darstellt, was in den von Dir besagten Fotoforen-Diskussionen von den Liebhabern der einen oder anderen Marke regelmässig chaotisch verzerrt wird, um die eigene Kamerawahl zu rechtfertigen.

 

Ich habe eine NEX mit 16er, für die kleinen leichten Anwendungsfälle dazu gekauft, als alleiniges System fände ich die aber ungeeignet. Dafür nimmt sie mir schon zuviel vom Bedienkomfort einer DSLR. Meine nächste Kamera wird dann aber dennoch ein Vollformat besitzen. Soviel schwerer ist der grössere Sensor nun wieder auch nicht.

 

Ich frage mich schon zuweilen, ob die Leute alle schwächer geworden sind. Vor-digital und vor-mFT hat auch niemand über ein Kilo mehr Gewicht geklagt. Das zu tragen hat aus Fitnessgründen auch noch niemandem geschadet. Das stärkt die Muskulatur und ist gesund.

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Ich frage mich schon zuweilen, ob die Leute alle schwächer geworden sind. Vor-digital und vor-mFT hat auch niemand über ein Kilo mehr Gewicht geklagt. Das zu tragen hat aus Fitnessgründen auch noch niemandem geschadet. Das stärkt die Muskulatur und ist gesund.

 

In der Zeit der Analogfotografie waren die SLRs schlichtweg kleiner und leichter. Ich hatte vor ein paar Tagen eine Canon A1 in der Hand. Die war kleiner als meine G1.

 

Und nein, die Leute sind nicht schwächer geworden. Nur mit zunehmendem Alter wird man bequemer. Mein Favorit wäre eine Leica M9. Nur ist die mir zu teuer.

 

Es ist Jedem selber überlassen, was er tut. Meine Erfahrung ist, das DSLRs aufgrund Größe und Gewicht eher zu Hause bleiben. Und da ist eine Aufnahme mit etwas weniger Dynamik und etwas mehr Rauschen besser, als eine Aufnahme, die gar nicht gemacht wurde.

 

Ich hatte die G1 im letzten Jahr auch zunächst als Immer-dabei mit dem Kit und dem genialen 1.7/20 mm gekauft. Inzwischen ist es so, dass ich meine DSLR vollständig zu Hause lasse. Gerade Makro-Aufnahmen lassen sich mit der G1 deutlich komfortabler machen. Denn auf die Bildschirmsuche mag ich nicht verzichten. Bei der Nex kann ich es nicht beurteilen. Aber die Bedienung der G1 unterscheidet sich nicht wirklich von der einer DSLR.

 

Gruß

Thobie

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Natürlich ist Bildgestaltung auch eine Frage des Formats, vor allem des Formats des Fotografen.;)

In den letzten 3 Wochen war ich in den Bergen ausschließlich mit der PEN und 9-18/4-5,6, 14-42/4-5,6 II, 40-150/4-5,6 und manchmal noch dem 20/1,7 und 3 zusätzlichen Speicherkarten und 2 zusätzlichen Akkus und einer Weißabgleichkarte mit allem in einer Lowepro Rezo 120 unterwegs. Das ist durchgehend KB-äquival. 18-300 mm und wiegt zusammen kaum mehr als ein KB-Body solo ohne Objektive. Da ich ja noch das Überlebenspaket mit Wasser, Futter und Wetterschutz schleppen musste, war diese Knipsausstattung ganz sicher vernünftiger, als KB 18-300 mm mitzuschleppen.

 

Was die Schärfentiefe, bzw. die bessere Freistellungsmöglichkeit eines größeren Formats betrifft, habe ich lieber ein schönes Bokeh als extreme Freistellung. Gestern habe ich Bilder von einen Hochzeitsfotografen gesehen, da waren die Personen schön und nicht übertrieben freigestellt, aber die Kringel mit den hellen Rändern im Bokeh haben die Bilder zum Teil regelrecht versaut.

bearbeitet von wolfgang_r
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Ich frage mich schon zuweilen, ob die Leute alle schwächer geworden sind. Vor-digital und vor-mFT hat auch niemand über ein Kilo mehr Gewicht geklagt. Das zu tragen hat aus Fitnessgründen auch noch niemandem geschadet. Das stärkt die Muskulatur und ist gesund.

 

Vor zwei Jahren war ich mit Fotofreunden ein paar Tage in Prag. Eine Leica MP, das Lack Summilux und ein Leicavit zogen da im Februar mächtig an meiner Schulter. Gefühlt ebenso shwer wie die D3 mit Festbrennweite.

Da hae ich gemerkt, dass der einzige Vorteil im ruhigen Halten der Cam besteht.

Wenn man 6 - 8 Stunden rumlatscht, freut man sich über jedes Gramm das fehlt.....

Seit einem Jahr habe ich für diese Art Knipsen eine E-P2 die noch den Vorteil eines richtig guten Coloroutputs hat.

Das fehlende Gewicht kompensiert der Stabi und ein müdes Fokussierauge kenne ich auch nicht mehr.......

 

Hier mal ein Low-light-Leica-Foto:

 

.. | Flickr - Photo Sharing!

 

oder den Kollegen mit seiner Leica:

 

Leica lover in the dark | Flickr - Photo Sharing!

 

Ein Wort zum größeren Schärfetiefenbereich.

Bei den von mir geliebten kürzeren Aufnahmeabständen bei Portraits (mit dem 20er) habe ich etwas mehr Schärfereserven bei dem Fokussieren auf die Augen. Brauche mich nicht nur für ein Auge zu entscheiden wie bei KB, das gefällt mir sehr.....

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