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Hallo, ich bin Makro-Fan und verwende derzeit die G1 (vielleicht auch mal die GH2) mit dem Leica-Elmarit. Nun würde ich gerne Aufnahmen mit Abbildungsmaßstab größer 1:1 machen, nach oben keine Grenze. Und das ganze bei guter Bildqualität.

 

Die folgenden Möglichkeiten habe ich bisher recherchiert, weiß aber nicht so genau was sinnvoll ist, vielleicht gibts auch was besseres.

 

1. Das Elmarit mit Zwischenringen. Die gibt's aber offenbar nur ohne elektrische Verbindung, also kein Autofokus. Wie kann man da eigentlich die Blende einstellen? Bis zu welchem Maßstab kommt man mit den Zwischenringen ohne allzu sehr an Bildqualität zu verlieren?

 

2. Die Leica Photare mit Adapter Leica R-mft. Bezüglich Abbildungsmaßstab offenbar kaum Grenzen gesetzt, Blendeneinstellung manuell am Objektiv, Fokus manuell wenn ich das richtig verstanden habe. Geht nur mit Balgen? Ist es realistisch die Photare gebraucht zu ergattern? Zu welchem Preis?

 

3. Das Canon MPE-65. Einen Adapter EF-mft scheint es inzwischen zu geben, gerüchteweise sogar 2, nämlich auch einen (teuren) mit elektrischen Verbindungen. Macht das eigentlich Sinn, das MPE auf eine G1 zu schnallen? Ohne den der Adapter mit den elektrischen Verbindungen (so es ihn je geben sollte) könnte ich nicht mal die Blende einstellen oder? Einen Einstellring für die Blende hat das MPE offenbar nicht?

 

4. Andere Möglichkeiten? Das 45-200 hab ich noch, und ein paar Nahlinsen von Canon und Raynox hätt ich noch rumliegen aber die helfen wohl nicht weiter...

 

Ein paar Tipps wären nett, danke im Voraus :-)

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In #8 des obigen Links sind ja eigentlich die Bandbreite der Möglichkeiten (am Beispiel einer E-420, die aber genau so gut eine G1 sein könnte) verdeutlicht worden.

Eine Möglichkeit ist auch die Verwendung kurzbrennweitiger Optiken aus alten Filmkameras in Retrostellung.

Hier habe ich etwas zu einem solchen Aufbau mit der G1

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Bildbeispiele zu dieser Technik sind hier:

https://www.systemkamera-forum.de/sonstiges/388-vitamin-c-polarisiertem-licht.html

https://www.systemkamera-forum.de/sonstiges/389-vitamin-c-polarisiertem-licht-2-a.html


Schau auch mal hier:

https://www.systemkamera-forum.de/micro-four-thirds-fourthirds-zubehoer/4954-eigenbau-makrostudio-auf-der-tischplatte.html


Gruß Olybold
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Hallo Olybold,

 

Danke für die Infos!

 

Bei dem Thread geht's durchwegs um 1:1, darüber möchte ich aber gerne deutlich hinauskommen. Immerhin, interessant wären die alten Olympus OM-Lupenobjektive, die scheint es aber kaum noch zu geben. Bei den Photaren scheint es ähnlich zu sein. Werd mich noch ein bisschen umsehen. Das mit den alten Filmobjektiven is mir irgendwie zu speziell...

 

Ein 1:1 Objektiv mit manuell verstellbarer Blende zu kaufen um dann per Zwischenring/Balgen noch ein bisschen was rauszuholen kommt mir wenig sinnhaft vor.

 

Vielleicht wäre eine gebrauchte Canon zum MPE-65 eine gute Alternative. Beides verfügbar, und zumindest die gebrauchte Canon wäre wohl günstig zu haben:)

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Nachdem ich damals den Thread losgetreten habe, bin ich nun auch etwas weiter. Größer 1:1 geht wirklich nur mit Lupenobjektiven bzw. Vergrößerungsobjektiven einigermassen schmerzfrei. Ich habe inzwischen eine Zörk Mini-Makroschnecke mit Verlängerungstuben angeschafft und verwende ein Rodenstock 50mm Vergrößerunmgsobjektiv. Ich komme damit locker auf 5:1. Ich bin aber gerade im Aufbau dieses Systems und muss also noch mit bildhaften "Nachweisen" warten.

 

Es sieht aber schon ganz vielversprechend aus! Ich habe früher zu Canon-Zeiten auch mit dem MPE-65 an einer 5D fotografiert: dieses Lupenobjektiv mit Adapter an einer mFT zu verwenden ist eigentlich bestechend (allerdings auch mittlerweile der Preis desselben: kostet mit Adapter doppelt soviel wie eine Zörk Ausrüstung). Klar geht das Ganze auch mit jeglichem Balgen + Lupenobjektiv!

 

Ich habe das Zörksystem auf einem Einstellschlitten von Novoflex montiert und fokussiere natürlich manuell, anders gehts garnicht. Die Lupenfunktion der mFT Kameras ist sehr schön und hilf bei der Vergrößerung ungemein. Allerdings ist die Schärfentiefe bei dem Abbildungsmassstab knapp 1mm und weniger ;).

 

Selbst bei einem Apo-Rodagon-N kommst du schnell in den Bereich der Beugungsunschärfe (wie man das so nennt): Bl 11 ist schon grenzwertig.

 

Was willst Du denn abbilden?

 

So und jetzt ab in die Heia ...

 

Klaus

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Hallo Kbaerwald,

Eine super Lösung, die du da präsentierst, ist mir absolut sympathisch!

 

Ich fotografiere eigentlich alles gerne was klein ist, finde es einfach faszinierend was da sichtbar wird. Beruflich sind auch Beschichtungen ein Thema (Dicken ungefähr im Bereich 0,1-0,5 mm, kann man mit unglaublicher Präzision vermessen wenn man z.b. einen mm-Maßstab mitfotografiert)

 

Hab mich ein bisschen schlau gemacht, das Apo-Rodagon-N 50/2,8 ist erstmal meine Wahl, hat auch sehr gute Kritiken, und ist auch bezahlbar. Und für später gibt's dann auch noch eine Menge anderer Objektive...

 

Die Mini-Makroschnecke dazu ist auch eine super Idee! Braucht man die Verlängerungstuben um das Apo voll zu nutzen? Hab bei Zörk auch noch das Dehner-Set gesehen, experimentierfreudig war ich eh schon immer:-)

 

So, und jetzt ist mir aber noch nicht ganz klar, wie komme ich vom Apo auf die Schnecke und von der Schnecke auf die G1? Könntest du mir da noch behilflich sein?

 

Danke!

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wenn Du nicht unter "Laborbedingungen" fotografieren möchtest - wo man ja größere Installationen aufbauen kann - sondern irgendwo draußen und unterwegs: mit dem Raynox 250 vor dem 45-200 kommt man auf mehr als 1:1..... wie viel genau, weiß ich im Moment auch nicht - aber ich wollte nächstens mal eine Versuchsreihe mit Maßstab:cool: machen.....

ich meine, man bekommt genau 2 cm in der Breite auf den Sensor - bei 4/3 - und, welcher Maßstab wäre das dann????:confused:

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wenn Du nicht unter "Laborbedingungen" fotografieren möchtest - wo man ja größere Installationen aufbauen kann - sondern irgendwo draußen und unterwegs: mit dem Raynox 250 vor dem 45-200 kommt man auf mehr als 1:1..... wie viel genau, weiß ich im Moment auch nicht - aber ich wollte nächstens mal eine Versuchsreihe mit Maßstab:cool: machen.....

ich meine, man bekommt genau 2 cm in der Breite auf den Sensor - bei 4/3 - und, welcher Maßstab wäre das dann????:confused:

 

20mm auf 17,3mm (lange Kante des Sensors) ist nicht ganz 1:1, bei 5:1 wären das 17,3:5 ~ 3,5mm, die du auf die lange kante des Sensors abbilden mußt.

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Hallo Kbaerwald,

Eine super Lösung, die du da präsentierst, ist mir absolut sympathisch!

 

Ich fotografiere eigentlich alles gerne was klein ist, finde es einfach faszinierend was da sichtbar wird. Beruflich sind auch Beschichtungen ein Thema (Dicken ungefähr im Bereich 0,1-0,5 mm, kann man mit unglaublicher Präzision vermessen wenn man z.b. einen mm-Maßstab mitfotografiert)

 

Hab mich ein bisschen schlau gemacht, das Apo-Rodagon-N 50/2,8 ist erstmal meine Wahl, hat auch sehr gute Kritiken, und ist auch bezahlbar. Und für später gibt's dann auch noch eine Menge anderer Objektive...

 

Die Mini-Makroschnecke dazu ist auch eine super Idee! Braucht man die Verlängerungstuben um das Apo voll zu nutzen? Hab bei Zörk auch noch das Dehner-Set gesehen, experimentierfreudig war ich eh schon immer:-)

 

So, und jetzt ist mir aber noch nicht ganz klar, wie komme ich vom Apo auf die Schnecke und von der Schnecke auf die G1? Könntest du mir da noch behilflich sein?

 

Danke!

 

Habe mal auf die Schnelle fotografiert. Du siehst auf dem ersten Foto von links nach rechts:

 

  • Rodagon + M39 Rändelring
  • Zörk Schnecke (hier eingefahren)
  • Tubus 1 + Tubus 2 (mit Stativgondel am Einstellschlitten befestigt) + Tubus 3
  • am Tubus 3 eingedreht ist der mFT Adapter
  • Kamera (hier Olympus PEN PL-1

 

Das zweite Foto ist ein bisschen unscharf (sorry war in Eile) und zeigt die ausgefahrene Schnecke mit dem Rodagon. Was also dem Einen sein Balgen ist dem Anderen seine Schnecke :).

 

Mit Schärfendehnung habe ich noch nichts ausprobiert (geht das sinnvoll überhaupt bei 5:1?), ich mache allerdings erste Gehversuche mit der Helicon Software. Sieht aber noch ziemlich gruselig aus und ich bekomme den gleichbleibenden Vorschub zum Fokussieren bei den Verhältnissen nicht sauber hin (das sind immer so einachtel Umdrehungen der Schlittenrändelschraube). Es gibt Leute, die machen das mit einem Motörchen.

 

Gruß

 

Klaus

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20mm auf 17,3mm (lange Kante des Sensors) ist nicht ganz 1:1, bei 5:1 wären das 17,3:5 ~ 3,5mm, die du auf die lange kante des Sensors abbilden mußt.

stimmt - nur hatte ich es falsch in Erinnerung - es sind ca 12 mm (die gesamte Sensor-Breite) mit dem Raynox 250 (8fache Vergrößerung) und der größtmöglichen Naheinstellung mit dem 45-200! habe es gerade nachgeprüft - habe aber keine Lust, jetzt ein Stativ aufzubauen - und von Hand wird das nix....

wenn man übrigens die 2 Raynoxe - 150 und 250 per Adapterring hintereinander schraubt - und das dann per Adapterring direkt auf das Objektiv

(der Klemmadapter hat zu viel Abstand in diesem Fall) - sieht man auch noch was, wenn man damit fotografiert....:) das geht aber wirklich nur noch mit Stativ.... wäre aber eine billige und einfache Lösung - wenn man die Dinger ohnehin hat...

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Danke, das mit dem M39 Rändelring hab ich inzwischen auch schon rausgefunden, aber den Adapter zur Kamera habe ich bei Zörk nicht gefunden. Wie heisst der? Wo krieg ich den?

 

Zwei Dinge sind Specials, Herr Zörkendörfer hat diese hergestellt:

 

- der mFT Adapterring: steht nicht auf der Standardliste der Firma (da tummeln sich nur die Größen der Analogära), er hat ihn aber für etwa den gleichen Preis hergestellt (oder auf Lager?)

- Die Gondel am mittleren Tubus ist auch ein Spezialversion aber erschwinglich. Wenn du den Tubus anders und beweglich am Schlitten befestigen kannst, um so besser, dann hast du auch u.g. "Problem" nicht. Ich habe leider zehn Daumen und war auf jemanden angewiesen, der sowas machen kann.

 

Der Rest ist Standardware aus dem Katalog: man kann direkt bei Zörk bestellen oder bei Foto Brenner oder Mayr. Ich habe direkt mit Herrn Zörkendörfer telefoniert, er war sehr hilfsbereit (Ende Schleichwerbung!).

 

Nicht verschweigen sollte man:

 

- der mFT "sitzt wie er sitzt", d.h. man dreht ihn in den Tubus rein bis er fest sitzt. Wenn du eine festmontierte Gondel hast (also der Tubus nicht drehbar ist), kann es sein, daß die Kamera nicht in Fluchtlinie mit der Gondel und damit dem Schlitten ist - das muss man durch leichtes Ausdrehen korrigieren.

 

- das Vergrößerungsobjektiv lässt Vergrößererseitig Licht durch einen Plexiglasring und ein rotes Filter auf die Blendenskala fallen (was ja in der DuKa so gewünscht wird). Umgekehrt fällt natürlich auch Streulicht über die Skala in den Tubus, was ich aber durch einen auf den Plexiring aufgeschobenen O-Ring aus Gummi unterbunden habe. Alternativ kannst Du auch den Plexiring im Rodagon drinnen mit schwarzer Farbe abdecken.

 

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen klar ausgedrückt :rolleyes:

 

Ja - und dann kanns losgehen ...

 

Klaus

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stimmt - nur hatte ich es falsch in Erinnerung - es sind ca 12 mm (die gesamte Sensor-Breite) mit dem Raynox 250 (8fache Vergrößerung) und der größtmöglichen Naheinstellung mit dem 45-200! habe es gerade nachgeprüft - habe aber keine Lust, jetzt ein Stativ aufzubauen - und von Hand wird das nix....

wenn man übrigens die 2 Raynoxe - 150 und 250 per Adapterring hintereinander schraubt - und das dann per Adapterring direkt auf das Objektiv

(der Klemmadapter hat zu viel Abstand in diesem Fall) - sieht man auch noch was, wenn man damit fotografiert....:) das geht aber wirklich nur noch mit Stativ.... wäre aber eine billige und einfache Lösung - wenn man die Dinger ohnehin hat...

 

Das ist wahr ... sicher kommst Du aber nicht in den Bereich 5:1. Das ist wirklich sehr speziell. Auf Reisen versuche ich auch möglichst wenig mitzuschleppen: da ist ein guter Achromat sein Gewicht in Gold wert (die sind ja auch nicht gerade preiswert, wenn etwas Gutes sein soll). Ich habe gesehen, daß die Fa. Zörk auch einen Achromaten mit 12 Dioptrien anbietet - kostet auch einiges an Geld, soll aber ordentlich sein. Mit Raynox habe ich keine Erfahrung, ich habe bisher Canon Vorsatzlinsen verwendet.

 

Gruß

 

Klaus

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die Raynox-Dinger sind vom PL-Verhältnis her einsame Spitze - wirst Du im Makroforum bestätigt finden.....

schwierig wird es bei Filterdurchmesser von über 62 o.ä. (vignettierung)

 

für mich ist es auch prima, daß man die mit dem Klemmdingsbums schnell hin und wieder weg bekommt - unterwegs ist das einfach gut...:)

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Nun, den Maßstab habe ich noch nicht nachgemessen. Ich habe mir vor Kurzem ein altes Canon FD Balgengerät gekauft. Das FD 1.4 50mm geht da recht gut dran. Das 28mm ist zu kurz. Bei ausgezogenem Balgen ist der Objektabstand, in dem man scharf fokussieren kann, unter 3 cm von der Frontlinse. Da gibt es dann einfach ein Belichtungsproblem. Wenn ich nachher mal Zeit habe, stelle ich mal eine Aufnahme ein.

 

Das Canon Lupenobjektiv ist an und für sich nicht schlecht. NUR: Es ist an MFT praktisch völlig untauglich. Denn die Blendensteuerung ist vollständig elektrisch. Nichts manuell. Und einen Adapter gibt es dafür m.W. nicht. An der Canon habe ich das Teil auch nicht. Denn es lässt sich nicht auf unendlich fokussieren und kostet - wenn mich nicht alles täuscht - um die 800 Euro. Das ist mir schlicht weg zu teuer. Die Art der Fotografie ist dann sicher schon sehr speziell. Solche Objektive haben dann nur die ganz großen Hersteller im Angebot (und die wohl auch nur, um das Angebot abzurunden). Es sind einfach Nieschenprodukte.

 

Gruß

Thobie

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Nur der Vollständigkeit halber noch ein paar Hinweise:

 

Danijel arbeitet mit Zörk-Produkten: https://www.systemkamera-forum.de/tier-natur/10586-springspinne.html

 

 

Außer den Leitz-Photaren gibt es noch die Zeiss Luminare.

 

 

Hier gibt es verschiedene spezielle Vorsätze für das 45-200er:

Hochauflösende RAYNOX-Konverter/Vorsätze für die digitale Systemkamera Panasonic LUMIX DMC-G1mit Wechselobjektiven

(weiter nach unten scrollen)

Keine Ahnung, wie gut oder schlecht die Abbildungsleistung ist.

 

 

Falls mit dem Leica Elmarit das PanaLeica DG Macro-Elmarit 1:2.8/45 mm gemeint ist, dann kann man es nicht mit einer Auszugverlängrung (Zwischenringe, Schnecke, Balgen) verwenden weil es mit einer Innenfokussierung arbeitet, wohl aber mit Vorsatz-Achromaten.

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Nun, den Maßstab habe ich noch nicht nachgemessen. Ich habe mir vor Kurzem ein altes Canon FD Balgengerät gekauft. Das FD 1.4 50mm geht da recht gut dran. Das 28mm ist zu kurz. Bei ausgezogenem Balgen ist der Objektabstand, in dem man scharf fokussieren kann, unter 3 cm von der Frontlinse. Da gibt es dann einfach ein Belichtungsproblem. Wenn ich nachher mal Zeit habe, stelle ich mal eine Aufnahme ein.

 

Das Canon Lupenobjektiv ist an und für sich nicht schlecht. NUR: Es ist an MFT praktisch völlig untauglich. Denn die Blendensteuerung ist vollständig elektrisch. Nichts manuell. Und einen Adapter gibt es dafür m.W. nicht. An der Canon habe ich das Teil auch nicht. Denn es lässt sich nicht auf unendlich fokussieren und kostet - wenn mich nicht alles täuscht - um die 800 Euro. Das ist mir schlicht weg zu teuer. Die Art der Fotografie ist dann sicher schon sehr speziell. Solche Objektive haben dann nur die ganz großen Hersteller im Angebot (und die wohl auch nur, um das Angebot abzurunden). Es sind einfach Nieschenprodukte.

 

Gruß

Thobie

 

Dann fällt natürlich das MP E-65 als Alternative mit einem Adapter für mFT weg!

 

Ja, bei Aufnahme mit der Makro-Schnecke und dem Rodagon ist der Abstand auch ca. 3-4 cm. Nun ist "Spontanfotografie" in dem Bereich (5:1) praktisch nicht möglich und man muss mit Stativ arbeiten. Ich habe bisher im Haus mit einer Makro-Kaltlichtleuchte (220V) fotografiert, da kann man das Licht gebündelt (Lichtfaser) an das Objekt heranbringen, ich habe auch noch aus alten Tagen ein paar Miniblitze mit einstellbarer Lichtleistung, die ich als Zangenblitze positionieren könnte: das ist alles reine Handarbeit. Das könnte man auch ins Freiland transportieren. Muss ich einmal ausprobieren.

 

Gruß

 

Klaus

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Man sieht halt schon, wie die Beugungsunschärfe "zuschlägt" beim großen Achromaten. Die Ergebnisse bis 1:1 sind ordentlich, finde ich.

 

Klaus

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Nur der Vollständigkeit halber noch ein paar Hinweise:

 

Danijel arbeitet mit Zörk-Produkten: https://www.systemkamera-forum.de/tier-natur/10586-springspinne.html

 

 

Außer den Leitz-Photaren gibt es noch die Zeiss Luminare.

 

 

Hier gibt es verschiedene spezielle Vorsätze für das 45-200er:

Hochauflösende RAYNOX-Konverter/Vorsätze für die digitale Systemkamera Panasonic LUMIX DMC-G1mit Wechselobjektiven

(weiter nach unten scrollen)

Keine Ahnung, wie gut oder schlecht die Abbildungsleistung ist.

 

 

Falls mit dem Leica Elmarit das PanaLeica DG Macro-Elmarit 1:2.8/45 mm gemeint ist, dann kann man es nicht mit einer Auszugverlängrung (Zwischenringe, Schnecke, Balgen) verwenden weil es mit einer Innenfokussierung arbeitet, wohl aber mit Vorsatz-Achromaten.

 

Schöne Fotos - er schreibt leider nicht mit welchem Maßstab, oder habe ich das überlesen?

 

Ja - es gibt viele schöne (und teure) Spezialisten für diese Extremfotografie ;).

 

Klaus

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Ich habe bei Natur mal ein Makro eingestellt(https://www.systemkamera-forum.de/tier-natur/13111-kleines-ding-recht-gross.html). Es wurde mittels Canon FD-Balgengerät und einem Canon FD 1.4 50 mm Objektiv an der G1 erzeugt. Abgebildet ist die Blüte eines Apfels. Die Aufnahme habe ich nur ganz geringfügig beschnitten und dann auf die Höhe von 960 Pixel herunterscaliert.

 

Ein Lupenobjektiv mag sicher mehr können. Aber diese Kombination hier hat keine 130 Euro gekostet und mir reicht das Ergebnis.

 

Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Einsatz in der Natur nicht praktikabel ist. Sonst muss man die Motive schon festkleben. Denn der kleinste Luftzug drückt das Motiv aus der Schärfenebene. Das macht sich sofort bemerkbar. Da ich das 1.4 50mm auch noch als Portraits-Brennweite einsetze war mir das Balgengerät 45 Euro wert. Noch größere Abbildungen sind sicher mit dem FD 2.8 28mm möglich. Nur muss dann das Motiv ca. 3 cm vor dem Objektiv platziert werden und dazu bedarf es besonderer Beleuchtung. Und so Kaltlichtgeräte sind nicht für ganz kleines Geld zu bekommen. Wird es daher zunächst bei mir nicht geben.

 

Gruß

Thobie

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@Thobie: was für eine wunderschöne Aufnahme! Ich finde ja alle Makroaufnahmen haben eine sehr eigene Ästhetik - jenseits der dokumentarischen Absicht des Fotografen.

 

Mit dem Gespann hast Du sicher auch eine gute (und preiswerte) Wahl getroffen. Wie sagt man, das Preis-Leistungsverhältnis ist unübertroffen :rolleyes:.

 

Gruß

 

Klaus

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Danke. Und was das Preis-Leistungsverhältnis angeht: Da hast Du absolut Recht. Auch mein FD 4.0 100mm Makro war mit 85 Euro sehr günstig. Es macht einfach Spass, das Altglas einzusetzen.

 

Man muss sich beim Balgengerät aber darüber im Klaren sein, dass das keine wirklich mobile Lösung ist. Stativ ist absolute Pflicht. Und das Balgengerät ist auch schwer und eher sperrig (jedenfalls im Vergleich zur Kamera).

 

Gruß

Thobie

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