Phillip Reeve Geschrieben 13. März 2016 Share #1 Geschrieben 13. März 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ich bin gerade über dieses Video von Stephan Wiesner gestolpert und finde dass er dort sehr ehrlich und klar darlegt vor welchen Entscheidungen viele Blogger stehen. Ich fänds interessant wie ihr das Thema Sponsoring seht und welchen Einfluss es auf eure Meinungsbildung hat. Spielen Blogger für euch bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle? Und wenn ja, welchen Einfluss hat es wenn sie sich sponsoren lassen? Spielt die Art des Sponsoring eine Rolle (das geht ja vom kostenlosen Ausleihen von Testexemplaren für 3-4 Wochen über die Einladung zu 2-3 tägigen Produktvorstellungen an exklusiven Orten mit bezahlter Anreise bis hin zu direkt bezahlter Werbung.) Welche Rolle spielt es für euch wie transparent die Blogger damit umgehen? Mein Interesse ist natürlich darin begründet, dass ich selbst einen Blog habe und ähnliche Entscheidungen treffen muss. Zum Glück ist das ganze für mich primär Hobby und als Student habe ich keine Verpflichtungen oder einen hohen Lebensstandard der durch den blog unterhalten werden müsste. Ich bin gespannt auf eure Gedanken. Grüße, Phillip wasabi65, SKF Admin, phil-theone und 2 weitere haben darauf reagiert 5 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 13. März 2016 Geschrieben 13. März 2016 Hi Phillip Reeve, Das könnte für dich interessant sein: Blogger und Sponsoring . Da findet jeder was…
m.c.reloaded Geschrieben 13. März 2016 Share #2 Geschrieben 13. März 2016 Ich finde Blogger beschäftigen sich zu sehr mit Details, was aus der intensiven Beschäftigung mit der Materie resultiert, und bewerten diese Detals über, wenn es um das Aussprechen von Kaufempfehlungen geht. Ob offenes oder verstecktes sponsoring ist mir eigentlich egal, denn wenn jemand alles lobt, fällt es ohnehin auf. Aus den genannten Gründen lese ich praktisch keine Fotoblogger mehr (und weil es Zeit kostet), denke aber, dass gilt: ehrlich währt am längsten. Insofern fährst Du am besten, wenn Du sponsoring und artverwandtes deutlich bei jeden Beitrag erwähnst und Details nicht zu Kaufkriterien aufbauschst bzw. nicht die Artikel dominieren lässt. hella und acahaya haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast User57696 Geschrieben 13. März 2016 Share #3 Geschrieben 13. März 2016 Hallo zusammen, vielen Dank an Phillip zunächst für dieses Thema. Finde ich recht interessant. Mich persönlich interessiert die Meinung von Bloggern kaum bis gar nicht bei Investitionsentscheidungen. Da finde ich Foren und die dortigen Diskussionen viel interessanter. Zur eigentlichen Frage: ich halte Transparenz bzgl etwaigem Sponsoring für das Wichtigste. Ich glaube daß Transparenz für Glaubwürdigkeit sorgt und einem Blog Seriosität gibt. Transparenz in Verbindung mit nicht übertriebenem Sponsoring macht einen guten Blog neben fachlicher Kompetenz und einer vernünftigen unterhaltsamen Ausdrucksweise. Bin gespannt, was hierzu ncoh an Beiträgen kommt. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 13. März 2016 Share #4 Geschrieben 13. März 2016 Ob es nun um Foto oder Bratpfannen geht... schaut man sich z.B. Amazon-Rezensionen an, dann sind diese m.E. durch 'Blogger' unangenehm durchsetzt... Beispiel: o 70% positive und 30% negative Rezensionen o unter den 70% positiven sind praktisch alle mit dem Zusatz: "wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt" o unter den 30% negativen findet sich nur manchmal eine solche "wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt" ... diese Statistik macht zumindest mich äusserst stutzig. Mich stören also diese 'Blogger', weil ich zwischen den Zeilen diejenigen ausfiltern muss, die mir 'geblogged' vorkommen. Der Grund, warum 'Blogger' es eher positiv sehen, ist m.E. nachvollziehbar (geht man mal davon aus, dass Geld o.ä. keine Rolle spielt): Wenn ich innerhalb kurzer Zeit (Stunden oder max. 1-2 Tage) etwas teste, dann bin ich auch zuerst positiv überrascht und würde eine positive Rezension schreiben... Die eigentlichen 'Klöpse' eines Produktes fallen erst später auf, wenn man es besser kennt und den 'Klöpsen' auf die Schliche kommt. wolfgang_r hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 13. März 2016 Share #5 Geschrieben 13. März 2016 Bei Blogs und youtube achte ich vor allem darauf, ob eine differenzierte Meinung vertreten wird. Stephan Wiesner ist ein sehr positives Beispiel, er beschreibt genau, was er von seiner Ausrüstung für welche Zwecke erwartet und in wie weit sie das erfüllt oder auch nicht. Negativbeispiel ist für mich Pavel Kaplun mit seinem Video "10 Gründe für die A6000". Ob ein Tester gesponsort ist oder nicht, interessiert mich nicht, solange eine differenzierte Meinung vorhanden ist, die von Nutzern bestätigt wird. wuschler und acahaya haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 13. März 2016 Share #6 Geschrieben 13. März 2016 Ich habe mit Bloggern kein grundsätzliches Problem, der Ton macht oft die Musik. Es gibt Blogger, die so penetrant positiv über jedwedes Produkt schreiben und auf die Unterstützungsmöglichkeiten verweisen, dass ich diese als Quelle nicht ernst nehme. Dann gibt es Blogger, die trotz Sponsoring differenziert über ein Produkt schreiben und auch durch herstellerneutrale Artikel (z.B. zu Fototechnik oder Komposition) sich eine weit geschätzte Kompetenz erarbeitet haben (Michael Reichmann fällt mir dazu ein). Es gibt auch Blogger, die offen ihre Herstellerbindung dokumentieren, aber dennoch lesenswerte Beiträge schreiben, die sich z.B. durch eindrucksvolles Bildmaterial auszeichnen und bei Objektiven dadurch zum Kauf motivieren. Robin Wong von Olympus wäre für mich ein solches Beispiel. Kameras kaufe ich so gut wie nicht auf Basis von Blogartikeln. Objektive schon eher, wenn entsprechendes Bildmaterial gezeigt wird. Meine Entscheidung bei Kameras ist von dem persönlichen Eindruck im Geschäft geprägt, bei Objektiven ist es in der Regel eine Vielzahl von Internetquellen (Foren, Blogs, Tests), die dann in der Summe das Bild über das Produkt geben. Die Links zu Verkaufsplattformen nutze ich nie, da ich wenn möglich den Kauf im Fotofachhandel vorziehe. Sofern ein Blog mir über reine Produktbewertung einen Mehrwert bietet, habe ich auch nichts gegen Sponsoring, irgendwie muss sich die Arbeit am Blog ja auch auszahlen. Dass Produkte i.d.R. nicht verrissen werden, sollte jedem klar sein, über in Blogs unerwähnte Probleme wird dann schnell in Foren berichtet. Aus m4/3 bzw. Olympus/Panasonic Perspektive besuche ich regelmäßig MirrorLessons, Luminous Landscape, Robin Wong, Ming Thein, Kirk Tuck, aber auch 43rumors, da dort über Neuheiten recht früh berichtet wird (wenn auch oft nur gerüchteweise). Unter den Webseiten besuche ich Imaging Resource und dpreview. Steve Huff und Ken Rockwell meide ich. Naturgemäß besuche ich Deinen Blog selten, aber von meinen gelegentlichen Aufenthalten dort, kann ich nur sagen, dass der Blog den Sony Nutzern über die Produktbewertung hinweg, deutliche Mehrwerte bringen dürfte. Insbesondere der Altobjektivbereich hat mit Sony selbst nichts zu tun und die Leistung von Produkten ist immer durch aussagekräftige Bilder belegt. Insofern würde ich mich als Sony Nutzer Deinem Blog trotz gelegentlichem Sponsoring und Links zu Verkaufsplattformen ohne Bedenken anvertrauen. leicanik, acahaya, SKF Admin und 1 weiterer haben darauf reagiert 5 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
m.c.reloaded Geschrieben 13. März 2016 Share #7 Geschrieben 13. März 2016 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Bei Blogs und youtube achte ich vor allem darauf, ob eine differenzierte Meinung vertreten wird. Stephan Wiesner ist ein sehr positives Beispiel, er beschreibt genau, was er von seiner Ausrüstung für welche Zwecke erwartet und in wie weit sie das erfüllt oder auch nicht. Negativbeispiel ist für mich Pavel Kaplun mit seinem Video "10 Gründe für die A6000". Ob ein Tester gesponsort ist oder nicht, interessiert mich nicht, solange eine differenzierte Meinung vorhanden ist, die von Nutzern bestätigt wird. Der Wiesner hat kürzlich die A6000 runtergemacht. Taugt für Sport nichts hat er gesagt (mit dem 70-200f4) lol da war ich sauer. Er wollte sich dann aber doch noch die A6300 mit dem 70-200/2,8 G master anschauen. Ist er eigentlich schon hier im Forum angemeldet? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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Blende 8 Geschrieben 13. März 2016 Share #8 Geschrieben 13. März 2016 Es gibt gute, informative Blogs und es gibt Blogs, die kommen als reine Verkaufsveranstaltung rüber. Es ist für mich unwichtig, ob die Blogger nun ausfühlich darüber berichten woher sie ihr getestetes Equipment beziehen oder darüber keine Auskunft geben. Wenn die Berichte sehr enthusiastisch klingen und sich eher wie ein umformulierter Werbetext lesen kann man sich schon seinen Teil denken auch ohne nähere Hinweise. Kurzfristig kann du so als Blogger finanziell vielleicht mehr erreichen, eine treue Leserschaft und Erfolg mit deinem Blog wirst du langfristig aber nur haben wenn du authentisch bleibst und dein Qualitätslevel möglichst hoch hältst. So einen Blogger unterstütze ich viel lieber durch einen Klick auf den Händlerlink, weil ich auch von seinen Erfahrungen und seiner ehrlichen Einschätzung profitiere, als wenn jemand die Produkte in den Himmel lobt um so die Leute möglichst zu einem Impulskauf (natürlich praktischersweise von seiner Seite aus) zu verleiten. acahaya und tgutgu haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 13. März 2016 Share #9 Geschrieben 13. März 2016 (bearbeitet) Ich lese keine Blogs. Das Problem steht bei mir aber bei fast allen Tests, Rezensionen, reviews, Berichten stets im Hinterkopf. Es gibt für mich kaum objektive Berichte, dafür ist der Mensch nicht geschaffen. Wenn ich aber um die Problematik weiß, versuche, zwischen den Zeilen zu lesen und die negativen Bemerkungen gewichte, halte ich die Meinungen trotzdem für hilfreich. Auch von gesponserten Artikeln Die Meinungen im Forum, tut mir leid, lese ich mit besonderer Skepsis, weil oftmals die Vergleichsmöglichkeit fehlt. bearbeitet 13. März 2016 von Kleinkram Puenktchen hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Phillip Reeve Geschrieben 13. März 2016 Autor Share #10 Geschrieben 13. März 2016 Danke für eure Beiträge bisher Ich halte es für mich aktuell so, dass zum Einen ganz klar zu Beginn eines Posts dokumentiert wird, wenn ich von einem Hersteller etwas ausgeliehen habe. Das passiert nicht so häufig, da mein Schwerpunkt eh bei Altglas liegt, aber für drei Reviews habe ich mir letztes Jahr Objektive bei Herstellern ausgeliehen. Aktuell habe ich ein paar Contax G Objektive + Adapter von einem Leser ausgeliehen das habe ich zwar auch dazu geschrieben beim letzten Review aber da sehe ich eigentlich keinen möglichen Interessenkonflikt. Mir ist auch wohler wenn ich Objektive selbst besitze, weil ich mir dann die nötige Zeit nehmen kann aber auch weil kein Gefühl da ist dem Hersteller etwas schuldig zu sein. Zum anderen verwende ich Affiliate Links und kennzeichne die ganz klar, möglichst mit einem (affiliate link) dahinter oder wenn das die Lesbarkeit deutlich stören würde mit einem * welcher dann noch erläutert wird. Darüber hat sich bei mir noch nie jemand beschwert, ganz im Gegenteil es haben schon Leute angefragt wie sie z.B. aus Großbritannien unterstützen können. Am Anfang war ich mit der Kennzeichnung noch nicht so klar und musste mich erst in die neue Rolle finden. Dadurch, dass ich selber einen blog betreibe ist mir klar geworden welche Bedeutung die Vorserienexemplare von Objektiven haben. Wenn ein Objektiv neu ist generiert es erstmal sehr viel Interesse und es sind entsprechend viele Klicks zu holen die potentiell Affiliate Umsätze generieren. Deshalb ist es für Blogger sehr wertvoll gute Beziehungen zu Herstellern zu haben um mit als erste über eigene Erfahrungen berichten zu können. Leider führt das nach meiner Beobachtung dazu, dass die erste Welle von Berichten über neue Objektive weitgehend substanzlos ist, denn zumindest Sony weiß sehr genau auf wen sie sich verlassen können. Aber auch hier gibt es immer wieder Reviewer die sich positiv hervor tun. Da ist mir dann Transparenz sehr wichtig. Was ich auch sehr deutlich sehe ist, dass man mit kritischen Reviews kein Geld verdient. Wie gesagt für mich ist das ganze primär Hobby weshalb ich auch mal um 10h Arbeitszeit in ein Review investiere von dem ich mir sicher sein kann, dass es genau gar nichts einbringen wird. Müsste ich hungrige Mäuler stopfen wäre das aber keine Option. Insofern hat man als Blogger auf jeden Fall starke Anreize vor allem positiv über Technik zu berichten und das sieht man vielen Berichten leider auch an. Dem Erfolg scheint es in einigen Fällen leider keinen Abbruch zu tun. Ich bin ganz froh mit meinem Altglas sehr unabhängig von Herstellern zu sein. Grüße, Phillip tom313, FXA, acahaya und 6 weitere haben darauf reagiert 9 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Rainer Dynszis Geschrieben 15. April 2016 Share #11 Geschrieben 15. April 2016 Spielen Blogger für euch bei Kaufentscheidungen eine wichtige Rolle? Ich mache das nicht daran fest, wer etwas sagt, sondern was, und wie er es begründet. Objektiv nachvollziehbare Tatsachen interessieren mich immer, subjektive Meinungen interessieren mich eher nicht. Wenn beispielsweise jemand demonstriert, dass bei seinem XY-Objektiv die LW/PH (MTF50) links oben um 30% niedriger liegen als rechts unten, und berichtet, dass der Hersteller das abwimmelt mit dem Hinweis, das liege innerhalb der intern festgesetzten Fertigungstoleranzen, dann ist das in jedem Fall für mich wertvolle Information, und fließt natürlich in die Kaufentscheidung ein. Wenn andererseits jemand nur seine subjektive Meinung kundtut, das XY-Objektiv sei "das beste Portrait-Objektiv der Welt," dann ist das für mich keine wertvolle Information. Und wenn ja, welchen Einfluss hat es wenn sie sich sponsoren lassen? Überhaupt keinen. Wenn nachvollziehbar ist, aufgrund welcher Beobachtungen die Tatsachen behauptet werden, dann ist es doch egal, ob und wie derjenige für die Aufbereitung der Tatsachen entschädigt worden ist. Spielt die Art des Sponsoring eine Rolle Nein. Welche Rolle spielt es für euch wie transparent die Blogger damit umgehen? Transparenz sollte selbstverständlich sein. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 16. April 2016 Share #12 Geschrieben 16. April 2016 Ich lese ganz gerne Blogs ... wobei ich vielleicht auf andere Sachen achte, als andere, mir ist die Qualitätseinstufung relativ egal, da mache ich mir mein eigenes Bild. Für mich sind Handling und Praxis wichtig, da kann man einiges rausziehen, die Bildqualität lasse ich nicht von Bloggern beurteilen, nett, wenn sie was drüber sagen, aber da gibts andere Seiten und wenn es wirklich wichtig für mich ist, gehe ich in einen Laden und sehe mir das Ding selbst an. Für mich ist es wichtig, dass der Blog unterhaltsam ist ... pseudowichtiges Geschwafel über Bildqualität, die eh keiner anhand des geschriebenen nachvollziehen kann, ignoriere ich. Ich finde es toll, wenn der Schreiber zeigt, was er mit der Ausrüstung machen kann ... auch wenn die Bilder naturgemäss eher das Können des SChreibers zeigen, weiss ich doch, dass es möglich wäre, wenn man entsprechend sauber arbeiten würde. Wenn dann noch der eine oder andere Tip oder Trick dabei rüberkommt, ist das das Tüpfelchen auf dem "i" Steve Huff oder Rockwell lese ich eher zur Unterhaltung, wobei man sich relativ schnell daran abliest .. Robin Wong könnte ich stundenlang lesen, er hat eine sympatische und angenehme Art, nicht Oberlehrerhaft, nicht anbiedernd ... bei ihm merkt man einfach, dass er für sein Hobby brennt und das ist es, was auch den Leser inspiriert. Wiesner finde ich inzwischen auch gut ... anfangs fand ich ihn irgendwie komisch Ralfs Fotobude ist auch ein guter Anlauf ... Sponsoring ... naja, dass man eine kostenlose Kamera zum Test bekommt, finde ich OK ... wenn man diese dann behalten darf, geht das schon an die Grenze .... andererseits, hat das der Blogger wohl nicht verlangt, sondern nimmt es halt an ... würde Sony mir eine neue Alpha schenken, würde ich auch nicht Nein sagen. Ich bilde mir ein, übertriebenes Lobgehudel zu erkennen ... ob es wirklich so ist, werde ich wohl nie erfahren acahaya, pizzastein, Basteloz und 1 weiterer haben darauf reagiert 4 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
warmduscher Geschrieben 16. April 2016 Share #13 Geschrieben 16. April 2016 ... würde Sony mir eine neue Alpha schenken, würde ich auch nicht Nein sagen. Das wird aber nie passieren. Die Kamerahersteller verschenken keine Kameras. Das haben sie nicht nötig. Zubehörhersteller verschenken manchmal Ausrüstung. Je unbekannter der Name, umso eher. Wie schon erwähnt, wenn man ein Produkt schlecht aussehen lässt, bekommt man nie wieder was von dem Hersteller zugeschickt. Beispiel Sony FE 1.4/85mm GM: Alle haben vorab über die Bildqualität geschwärmt. Der laute AF wurde erst bei Auslieferung an normale Nutzer bemerkt. Weil die Hersteller nachtragend auf nicht so positive Tests reagieren, muss man entweder den Jubelperser machen oder sich die Ausrüstung selber kaufen oder sich von Freunden ausleihen lassen. Es wäre auch interessant zu erfahren wie viel so ein Fotoblog wirklich abwirft. Wenn man die Arbeitszeit einrechnet, bin ich bei europäischen Bloggern sicher, dass es nicht gerade viel ist. Man ist "nur" in gewissen Kreisen etwas bekannter. Wenn man es mit der Werbung auf der Homepage oder in den Tests übertreibt, wenden sich die Nutzer automatisch ab. Das reguliert sich von selber. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 16. April 2016 Share #14 Geschrieben 16. April 2016 Das wird aber nie passieren. Die Kamerahersteller verschenken keine Kameras. . Ach, ich gebe die Hoffnung nicht auf, wenn die klassische Kamera irgendwann vom Smartphone aufgefressen wurde, werden sie Schlange stehen, um mir als letztem verbliebenen Kameraliebhaber ihre Geräete aufzuzwingen kirschm, hella und acahaya haben darauf reagiert 3 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 16. April 2016 Share #15 Geschrieben 16. April 2016 Nicht vergessen, das Licht aus zu machen, Nightstalker.... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 16. April 2016 Share #16 Geschrieben 16. April 2016 Nicht vergessen, das Licht aus zu machen, Nightstalker.... erst, wenn ich die Kamera habe! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Phillip Reeve Geschrieben 16. April 2016 Autor Share #17 Geschrieben 16. April 2016 Wie schon erwähnt, wenn man ein Produkt schlecht aussehen lässt, bekommt man nie wieder was von dem Hersteller zugeschickt. Beispiel Sony FE 1.4/85mm GM: Alle haben vorab über die Bildqualität geschwärmt. Der laute AF wurde erst bei Auslieferung an normale Nutzer bemerkt. Weil die Hersteller nachtragend auf nicht so positive Tests reagieren, muss man entweder den Jubelperser machen oder sich die Ausrüstung selber kaufen oder sich von Freunden ausleihen lassen. Es wäre auch interessant zu erfahren wie viel so ein Fotoblog wirklich abwirft. Wenn man die Arbeitszeit einrechnet, bin ich bei europäischen Bloggern sicher, dass es nicht gerade viel ist. Man ist "nur" in gewissen Kreisen etwas bekannter. Wenn man es mit der Werbung auf der Homepage oder in den Tests übertreibt, wenden sich die Nutzer automatisch ab. Das reguliert sich von selber. Wir haben bei mir auf dem blog gerade ein ehr kritisches Zeiss Loxia 2/35 Reiew veröffentlicht, mal gucken ob Zeiss uns in Zukunft noch andere Objektive ausleiht. Ein ebenso mächtiger Wirkmechanismus ist auf jeden Fall, dass negative Reviews keine Objektive verkaufen und sich deshalb überhaupt nicht rechnen. Mit der Aufdringlichkeit der Werbung bin ich mir nicht so sicher. Ich denke Ken R. und Steve H. sind Beispiele für sehr erfolgreiche Seiten die sicherlich fünfstellig im Monat verdienen und sehr Aufdringlich arbeiten. Deine Unterscheidung zwischen europäischen und anderen Bloggern versteh ich nicht direkt. Ich kann von hier doch die ganze Welt erreichen. Bei mir kommt der meiste Traffic und Umsatz aus den USA. Ich denke die Seiten die wirklich Geld verdienen und das ganze Professionell machen sind recht überschaubar aber ein paar sehr große verdienen sicherlich sehr gut. Grüße Phillip acahaya hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 16. April 2016 Share #18 Geschrieben 16. April 2016 seit ich http://huffparanormal.com/ kenne, kann ich den Typen nicht mehr ernst nehmen ... hier in kurz als Video: https://www.youtube.com/user/huffparanormal aber man muss anerkennen, dass er es zur Meisterschaft getrieben hat, im Netz Geld zu verdienen. Dan Noland hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 16. April 2016 Share #19 Geschrieben 16. April 2016 Ich denke, das Thema betrifft nicht nur Blogger, sondern alle Medien. Ob Kameras gestellt werden oder Werbung verkauft wird, vollständige Unabhängigkeit wird selten sein. Man bekommt mit der Zeit ein Gefühl für das Zwischen-den-Zeilen-Geschriebene. Für mich sind Berichte gesponserter Profis jedenfalls meist informativer als Berliner Tests von Universalisten, die ihre Kameras und Waschmaschinen kaufen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
user_83132 Geschrieben 16. April 2016 Share #20 Geschrieben 16. April 2016 Ich denke, das Thema betrifft nicht nur Blogger, sondern alle Medien. Bestes Beispiel: Chip. Deren Berichte sind nur nicht als redaktionelle Werbung gekennzeichnet. Was ansich nicht zulässig ist. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
warmduscher Geschrieben 17. April 2016 Share #21 Geschrieben 17. April 2016 Sponsoring ist ja das eine. Das Geld wird aber wie in diesem Forum wohl primär über Inserate oder Affiliate links verdient. Man vermietet Platz auf seiner Homapage einem Werbenetzwerk, dass dafür bezahlt. Diese Ads werden vielfach von externen Adservern ausgeliefert. Einfluss auf den Inhalt der Ads hat man nur bedingt. Schlimmer ist jedoch, wenn die Werbenetzwerke gehackt werden und Trojaner verteilt werden wie letzthin in der Schweiz passiert. http://mediabeobachter.ch/blog/item/trojaner-entwarnung-kam-zu-frueh-werbenetzwerke-sind-nicht-sicher Auch werden manchmal unpassende Inserate ausgeliefert. Natürlich muss im Internet auch Geld verdient werden. Manchmal wird es jedoch auf Kosten der Kunden gemacht, die sich mit Erweiterungen wie NoScript zu helfen wissen. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Dan Noland Geschrieben 21. April 2016 Share #22 Geschrieben 21. April 2016 (bearbeitet) Ich lese recht selten Blogs. Vor allem nicht wenn es um brandneue Artikel geht. Ich ziehe aber natürlich schon die Meinung im Netz Anderer zu Rat wenn ich mir etwas kaufe, hier zu entscheiden ist oft schwer, denn es gibt halt zwei stereotype Bewerter: Der der einen Tag nach Kauf bewertet und alles total super findet und den der einen Tag nach Kauf bewertet und alles total schlecht findet. Die Bewertungen und Meinungen mit bester Substanz sind nach meiner Erfahrung meistens die, die sich Zeit genommen haben und eben nicht möglichst schnell irgendwas schreiben wollen. Das ist für mich einfach nur Clickbaiting. Womit ich hierzu komme und da ein fettes +1 erwidere: Dadurch, dass ich selber einen blog betreibe ist mir klar geworden welche Bedeutung die Vorserienexemplare von Objektiven haben. Wenn ein Objektiv neu ist generiert es erstmal sehr viel Interesse und es sind entsprechend viele Klicks zu holen die potentiell Affiliate Umsätze generieren. Deshalb ist es für Blogger sehr wertvoll gute Beziehungen zu Herstellern zu haben um mit als erste über eigene Erfahrungen berichten zu können. Leider führt das nach meiner Beobachtung dazu, dass die erste Welle von Berichten über neue Objektive weitgehend substanzlos ist, denn zumindest Sony weiß sehr genau auf wen sie sich verlassen können. Aber auch hier gibt es immer wieder Reviewer die sich positiv hervor tun. Da ist mir dann Transparenz sehr wichtig. Ich finde es viel wichtiger, wenn ich einer Meinung auch entnehmen kann wie es dazu kam. Das setzt natürlich voraus, dass man sich auch etwas Zeit gelassen hat. Voreilige Reviews braucht wirklich niemand, also ich auf jedenfall nicht. Rockwell und Huff passen da sehr gut rein. Unfassbar viele vertrauen den beiden bei Neukäufen. Ich finde beide bisweilen ziemlich einseitig. Danke an Nightstalker für den Link Das rückt good ol' Steve in ein lustiges Licht. Lese länger schon mal seine Reviews um mich zu amüsieren, aber das schlägt dem Fass den Boden aus Ganz ehrlich? Was Objektive betrifft mag ich deinen Blog und schaue mir gerne ausgewählte Tests an. Hierbei beziehe ich mich aber fast ausschließlich auf Altglas, was ja auch dein Fachgebiet darstellt. Und so ein Blog ist ein Hobby. Ein Hobby das je nach Aufwand viel Geld und Zeit verschlingen kann. Ich finde es grundsätzlich gut wenn man in seinem Hobby gesponsort wird. Die Gefahr dass man dadurch unglaubwürdig wird besteht aber jederzeit. Ein schmaler Grat finde ich. Kenntlichmachung und Differenzierung finde ich persönlich wichtig Solange alles auf einer ehrlichen Basis bleibt ist für mich alles in Ordnung. bearbeitet 21. April 2016 von Dan Noland acahaya hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast rsh Geschrieben 21. April 2016 Share #23 Geschrieben 21. April 2016 Rockwell und Huff passen da sehr gut rein. Unfassbar viele vertrauen den beiden bei Neukäufen. Ich finde beide bisweilen ziemlich einseitig. Das ist noch höflich ausgedrückt. "Substanzlos" trifft es - zumindest für letzteren - besser. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Puenktchen Geschrieben 11. Mai 2016 Share #24 Geschrieben 11. Mai 2016 Meine 5 cent zum thema. Ich gebe viel auf die meinung in den blogs, den foren und youtube beitraegen. Ebenso auf bewertungen durch kunden bei den haendlern. Das ist die basis meines wissens und meiner kaufentscheidung. Ich wuerde mal sagen 90% bei allem was nicht viel kostet bis 100EUR. Ich klicke gerne den link bei dem das forum, oder der blog verdient. Umso teurer die dinge werden, sagen wir ab 500EUR bis ein paar tausend, werden personen immer wichtiger. Freunde mit denen ich mich treffe, oder stammtische, clubs, jenachdem um was es geht. Das wird dann zu 60/40 fuer den menschlichen kontakt, aber blogs spielen immernoch eine grosse rolle. In der regel decken sich die grundaussagen sowieso. Kaum eine rolle spielen zeitschriften und fachgeschaefte. Ich konsultiere sie erst garnicht. Natuerlich glaube ich nicht alles was ich lese, oft lese ich die schreiberlinge ueber eine lange zeit (jahre) auch zu dingen die ich nicht kaufe. Ich denke man kann, mit der zeit immer besser, einschaetzen wie die personen ticken und wie ihr lob, oder ihre kritik zu bewerten ist. Das ist beim persoenlichem kontakt letztlich das gleiche. Das dilemma der schreiberlinge kann ich sehr gut verstehen. Ihre blogs gewinnen ungeheuer an klicks wenn die firmen ihnen vorabversionen von teurem geraet geben fuer tests/reviews. Ich kann gut verstehen das eine firma sich keine "hatepage" aussucht fuer ihr neuerscheinungen. Das ist voellig verstaendlich, ich mache keinem einen vorwurf, aber es ist logisch und klar, dass der sachverhalt korrumpiert. Schade finde ich wenn es leute zu ehrlich meinen, dann doch zuviel kritisieren bei einer letztlich garnicht so schlechten sache. (nichts ist perfekt) Denn das waeren die besten und ehrlichsten die dann vielleicht kein material mehr von den firmen bekommen wenn sie zu noergelig waren. Ein bischen begeisterung darf schon sein, wenn das produkt wirklich nichts taugt, dann vielleicht garnicht drueber schreiben. Oft ist es schon eine hilfe es richtig einzuordnen und zu beschreiben. Viele kunden sind nicht deswegen ungluecklich weil das produkt schlecht ist, sondern deswegen weil sie was ganz unpassendes gekauft haben. Mir ist es zudem wichtig ob der schreiber umgang mit den dingen hat die er testet. Gehoeren sie zu seinem alltag, ist er vom fach? Das wird man in aller regel nur wissen wenn man den blog schon laenger verfolgt. w Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wolfgang_r Geschrieben 12. Mai 2016 Share #25 Geschrieben 12. Mai 2016 (bearbeitet) (...) Das dilemma der schreiberlinge kann ich sehr gut verstehen. Ihre blogs gewinnen ungeheuer an klicks wenn die firmen ihnen vorabversionen von teurem geraet geben fuer tests/reviews. Ich kann gut verstehen das eine firma sich keine "hatepage" aussucht fuer ihr neuerscheinungen. Das ist voellig verstaendlich, ich mache keinem einen vorwurf, aber es ist logisch und klar, dass der sachverhalt korrumpiert. Schade finde ich wenn es leute zu ehrlich meinen, dann doch zuviel kritisieren bei einer letztlich garnicht so schlechten sache. (nichts ist perfekt) Denn das waeren die besten und ehrlichsten die dann vielleicht kein material mehr von den firmen bekommen wenn sie zu noergelig waren. Ein bischen begeisterung darf schon sein, wenn das produkt wirklich nichts taugt, dann vielleicht garnicht drueber schreiben. Oft ist es schon eine hilfe es richtig einzuordnen und zu beschreiben. Viele kunden sind nicht deswegen ungluecklich weil das produkt schlecht ist, sondern deswegen weil sie was ganz unpassendes gekauft haben. (...) w Ich kann deren Dilemma nicht verstehen. Entweder sie testen und sagen frei was sie denken, oder sie lassen die Finger davon. Die Erwartung der Firmen ist m. E. eine falsche. Ich kenne das aus der optisch-medizinischen Industrie anders. Da bekommen ausgewählte Kunden mit NDA vorab Geräte zum Test und die Ergebnisse werden in den Serienanlauf einfließen lassen. Wenn ich bei den hier gemeinten Blogs von nicht neutralen Bewertungen ausgehen muss, dann sind sie für mich sinnlos, sie bieten nur Gewinn für den Blogger, der nichts anderes ist als das verlängerte Marketinginstrument mit minimalen Kosten für die Hersteller. Zu ehrlich meinen... wie soll ich das verstehen? Gibt es ein bischen schwanger, mittelschwanger, ganz schwanger? Sind "die besten und ehrlichsten die dann vielleicht kein material mehr von den firmen bekommen wenn sie zu noergelig waren" vielleicht auf lange Sicht nicht die Besten für das Unternehmen, weil der Kunde dann der Betatester ist? Kunde merkt sich das lange, siehe Rost bei Fiat, obwohl sich da die Zeiten auch geändert haben. Die einzige Folge bei "nicht so ehrlichen" Bloggern ist die Unglaubwürdigkeit, man nimmt sie nicht mehr für voll. Gar nicht darüber schreiben, wenn das Produkt nichts taugt? Gehts noch! Es gibt Dinge, die für einen Tester vielleicht nicht so wichtig sind, aber halt doch das Bild ein klein wenig trüben. Das kann der Eine tolerieren, weil es für ihn kaum Bedeutung hat, für den Anderen ist es ein no go, weil es für ihn wichtig ist. Es muss "alles auf den Tisch"! Die Entscheidung ob wichtig oder nicht fällt der Kunde! Für mich zum Beispiel ist es sehr wohl ein Kriterium, ob ab und zu mal Unschärfezonen im Bildfeld an verschiedenen Stellen auftauchen (vor allem bei WW zu beobachten), für andere ist es das nicht. Für mich spielt es eine Rolle, wenn die Unschärfe ausgerechnet gerade da außerhalb der Mitte auftaucht, wo ich gestaltungsmäßig meinen Motivschwerpunkt und meinen Fokus hingelegt habe. Deshalb fallen bei mir nach Jahren Erfahrung damit bestimmte Objektive durchs Raster. Ob jemand etwas unpassendes gekauft hat, kann damit zusammen hängen oder auch nicht. Meine nur 2 Cent zum Thema. bearbeitet 12. Mai 2016 von wolfgang_r tgutgu und acahaya haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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