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Interessanter Zugang, und mir ganz neu - auch Peter Zürn, der in 'Erleuchtung ist überall' alle möglichen 'Wege' beschreibt, kennt Fo-to-do ;) nicht... 

Miksang scheint eine eher streng reglementierte Form innerhalb der Shambhala-Tradition zu sein (obwohl es Trungpa Rinpoche sonst nicht so sehr

mit strengen Regeln hatte - mein letzter Zen-Lehrer war ein guter Freund von ihm). Ich versuche auch mal zwei Sachen 'reinzustellen...

 

 

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Hallo qilin

 

wenn Du was weißt über Zen und Fotografie oder kontemplative Fotografie (oder Erfahrung hast damit) dann schreib doch ein bißchen was dazu.

Jede Sichtweise hilft weiter, egal aus welcher Ecke Du kommst.

Hat Deine Beschäftigung mit Zen eine Auswirkung auf die Art gehabt, wie Du Fotos machst?

 

Atur

 

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ich versuch´s mal im kleinen

 

grashalm

 

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Amarylis

 

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Hallo qilin

 

wenn Du was weißt über Zen und Fotografie oder kontemplative Fotografie (oder Erfahrung hast damit) dann schreib doch ein bißchen was dazu.

Jede Sichtweise hilft weiter, egal aus welcher Ecke Du kommst.

Hat Deine Beschäftigung mit Zen eine Auswirkung auf die Art gehabt, wie Du Fotos machst?

 

Das ist leicht möglich - ich mache Zen schon sehr lange - aber die Idee Beides zusammenzubringen war mir eben neu, deswegen weiß ich nicht so recht was sagen dazu...

 

Erst gestern war ich bei einem Vortrag eines Lehrers der Kagyü-Schule (aus der auch Trungpa Rinpoche kommt) - der meinte, Buddhismus ließe sich grundsätzlich nicht verstehen

- so weit möchte ich nicht gehen, aber gerade im Zen gilt doch eher "Wer von Zen was versteht, versteht nix davon, und wer nix davon versteht, ist ebenfalls auf dem Holzweg" -

da ist es schwierig, die 'richtigen' Worte zu finden... :)

 

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Interessanter Zugang, und mir ganz neu - auch Peter Zürn, der in 'Erleuchtung ist überall' alle möglichen 'Wege' beschreibt, kennt Fo-to-do ;) nicht... 

Miksang scheint eine eher streng reglementierte Form innerhalb der Shambhala-Tradition zu sein (obwohl es Trungpa Rinpoche sonst nicht so sehr

mit strengen Regeln hatte - mein letzter Zen-Lehrer war ein guter Freund von ihm). Ich versuche auch mal zwei Sachen 'reinzustellen...

 

Miksang wurde ja auch von einem Amerikaner erfunden, der sich nur von dem Meister inspiriert fühlte :)

 

http://www.miksang.com/michael-wood-html/

 

 

 

weiter vorne habe ich ein Youtube Video verlinkt, in dem er selbst seine Idee erklärt.

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- so weit möchte ich nicht gehen, aber gerade im Zen gilt doch eher "Wer von Zen was versteht, versteht nix davon, und wer nix davon versteht, ist ebenfalls auf dem Holzweg" -

da ist es schwierig, die 'richtigen' Worte zu finden... :)

 

Zeige einfach Bilder, die man nicht in richtige Worte fassen kann...    :)

 

Du hast doch schon zwei gute Bilder von dir gezeigt, bin auf weitere gespannt...   :)

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Du hast doch schon zwei gute Bilder von dir gezeigt, bin auf weitere gespannt...   :)

 

Hm - wie schon gesagt, die Idee ist mir neu; bisher habe ich solche Bilder gar nicht als speziell wahrgenommen, eher als Zufallsprodukte gesehen.

Wenn ich das gezielt mache, ist doch erst wieder Absicht dabei - die dem 'System' ja eigentlich widerspricht. Diese Miksang-Sache scheint mir wie

eine 'Schule' mit mehr oder weniger konkreten Regeln - etwas von dem ich mich eher zu befreien trachte. Ich gehe da mehr nach einer gefühlten

Ähnlichkeit mit Bildern, die mir gefallen - was wieder zu dem Problem führt dass ich Gefühle nur schwer wahrnehme, also hier Probleme habe...

Ich forste also wieder auf gut Glück meine Sammlung durch B)

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Das ist leicht möglich - ich mache Zen schon sehr lange - aber die Idee Beides zusammenzubringen war mir eben neu, deswegen weiß ich nicht so recht was sagen dazu...

 

Erst gestern war ich bei einem Vortrag eines Lehrers der Kagyü-Schule (aus der auch Trungpa Rinpoche kommt) - der meinte, Buddhismus ließe sich grundsätzlich nicht verstehen

- so weit möchte ich nicht gehen, aber gerade im Zen gilt doch eher "Wer von Zen was versteht, versteht nix davon, und wer nix davon versteht, ist ebenfalls auf dem Holzweg" -

da ist es schwierig, die 'richtigen' Worte zu finden... :)

 

 

ja, das Thema hatten wir weiter oben so ähnlich schon mal.

Wer über Zen redet, versteht nix davon, wer was davon versteht, redet nicht.

deswegen habe ich ja nach Deinen Fotos gefragt, nicht nach Deinem Zen-Verständnis.

Aber das, worum es hier geht, ist halt schwer in Worte zu fassen.

 

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Was mir bei einigen dieser Miksangbilder fehlt (nicht nur hier im Thread, sondern auch bei den entsprechenden Gruppen) ist die Harmonie und Ausgewogenheit, die man bei Michael Wood's Fotos sehen kann.

 

Ich habe das Gefühl, dass viele diesen Trend kopieren, aber manche über die Äusserlichkeiten den tieferen Aspekt übersehen.

 

(das soll nicht heissen, dass ich mich als Miksangexperte sehe ... im Gegenteil, aber das ist es halt, was mir auffällt ... vielleicht ist das auch garnicht so wichtig, für echte Miksanger, wie es für mich ist)

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Mit fernöstlichen Philosophien beschäftige ich mich weniger. 

Meine Interpretation für Miksang ist, etwas Banales, alltägliches oder Dinge die man normal übersieht

interessant abzulichten.

Das Denken kann ich dabei auch nicht abschalten, wenn es soweit ist, wäre ich vermutlich im Endstadium

von Demenz.    ;)   

Bei allem was wir tun arbeitet unser Gehirn ob bewusst oder unbewusst. Das lässt sich nicht abschalten.

Eine höhere Bewusstseinsebene werde ich also vermutlich nie erreichen.    ;)     :(

Es ist ein interessantes Thema und macht Spaß.

Das wichtigste, ich sehe viele interessante Bilder abseits der ,, großen Motive " .

 

 

 

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Gruß Roberto

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Was mir bei einigen dieser Miksangbilder fehlt (nicht nur hier im Thread, sondern auch bei den entsprechenden Gruppen) ist die Harmonie und Ausgewogenheit, die man bei Michael Wood's Fotos sehen kann.

 

Ich habe das Gefühl, dass viele diesen Trend kopieren, aber manche über die Äusserlichkeiten den tieferen Aspekt übersehen.

 

bei mir ist es genau ansdersrum:

das neue und interessante an dieser Miksang-Sache (so wie ich sie sehe) ist es gerade, dass Harmonie und Ausgewogenheit keine Kriterien für ein gutes oder gelungenes oder interessantes Bild mehr sind.

Es geht nur um die Frage, "springt" mich da was an, wenn ich hinsehe?

"will" das Teil fotografiert werden?

Habe ich den Implus "das musst Du fotografieren"?

Und wenn man etwas genauer hinsieht und es irgendwie schafft, die übliche Ästhetik mal zu vergessen (das ist für mich der Teil des Nichts-Denkens, ganz banal und unesoterisch), dann stell sich ab und an so ein anderes Empfinden ein, plötztlich sehe ich Fotos (oder besser: Motive), wo vorher keine waren.

 

Das hier zB

25351558905_8a4ce7aad9_k.jpgDSC01349 by

 

war so ein Fall. Ich habe den Wagen im Vorbeifahren gesehen und hatte sofort das Gefühl "das ist ein Foto", einfach nur wegen der gelben Farbe und der symmetrisch angeordneten roten Teile hintendrauf, glaube ich. Als bin ich zurückgefahren und habe ein paar Aufnahmen gemacht.

Das ist ein hässliches Teil, ein ADAC-Abschleppwagen, aber in dem Moment musste es halt sein   :)

Das Bild gefällt außer mir offenbar niemandem, aber das macht nix.

 

Ich finde es sehr ... befreiend, geradezu, auch mal völlig außerhalb der üblichen Kriterien Fotos zu machen. Es ist egal, was ich fotografiere und wie, ob es auch am Rand scharf ist, ob ich das Rauschen ausreichend in den Griff bekommen habe, ob die Farben stimmig sind, ob das Motiv irgendwelchen ästhetischen Anforderungen entspricht usw. Es ist alleine mein Foto, und wenn ich es gerade so fotografieren wollte, dann wird's schon "richtig" sein.

Das heißt nicht, dass es zwingend unscharf oder schludrig gemacht sein muss, ich bemühe mich schon, die Fotos technisch anständig zu machen. Aber das ist nicht so wichtig, wie es ansonsten hier allgemein genommen wird.

 

Das führt wahrscheinlich dazu, dass viele der Fotos für andere langweilig oder einfach schlecht sind.

Aber wenn nur ein paar dabei sind, die gefallen, obwohl sie eigentlich "schlecht" oder ungewohnt sind, ist es doch schon klasse. Ich finde ja auch nicht alle meine Fotos gleich gut.

 

Big Bogos Foto mit dem "abhebenden" Kind finde ich zB immer wieder toll, wenn ich es ansehe.

und es sind viele andere dabei, für die sich der thread für mich wirklich gelohnt hat.

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Hallo Atur,

 

dieser Thread ist ohne jeden Zweifel einer der Interessantesten hier.

Ich hoffe bzw. weiß das er noch lange weiter fortgeführt wird.

Ich bin ein trockener technischer Typ der  seine Sichtweise versucht hat darzustellen .

Bilder müssen technisch nicht perfekt sein ,also weiter so.

Gerade die kontemplative Sicht der Fotografie ist spannend.

 

Herzliche Grüße Roberto

 

bearbeitet von Big Bogo
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bist Du da sicher ?  :)

 

 

Nun ja ich muss beruflich funktionieren.

Beruflich muss ich technisch perfekte Bilder für Veröffentlichungen abliefern.

Das Forum ist mein Ausgleich zum Alltag und der Ort mich auszuprobieren,

und auch mal stärker bearbeitete Bilder zu zeigen.

 

Herzliche Grüße Roberto

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(..) und hatte sofort das Gefühl "das ist ein Foto", einfach nur wegen der gelben Farbe (..)

(..) und es sind viele andere dabei, für die sich der thread für mich wirklich gelohnt hat. (..)

 

Dieses Gefühl war bei mir so ähnlich.

 

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bearbeitet von mftu
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