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Wie geht der Vergleich der optischen Qualitäten der beiden Objektive aus?

Bei identisch eingestellten Blenden.

 

Hat da das 35/1,4 tatsächlich die Nase vorne?

 

Zweck der Frage: jemand der einigermassen weiss, dass er die ganz grossen Blenden nicht oder kaum braucht, aber ab 2,8 dennoch sehr gute Qualität benötigt, fragt sich ob der sich die Größe und die Ausgaben antun muß.

 

Die Frage zielt hauptsächlich auf die folgenden Parameter der Bildqualität ab:

 

. Auflösung

. Kontrast bzw. Schärfeeindruck

. Verhalten im Gegenlicht mit Sonne im Bild oder knapp daneben:

. sind Blendenreflexe sichtbar bzw. wie stark

. gibt es Bildschleier, z.b. um die Blendenreflexe herum; hier meine ich Schleier mit reduzierten Kontrasten und veränderten Farben bzw. wie stark sind solche Effekte ausgeprägt

. Verzeichnung mit und ohne automatischer SoftwRekorrektur

. sonstige wichtige Unterschiede ( Naheinatellgrenze oder anderes, was ich in der Aufzählung vergessen habe)

 

Evtl. Philip, der sehr ausgewogene praxisorientierte Tests und Objektivberichte schreibt?

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Wie geht der Vergleich der optischen Qualitäten der beiden Objektive aus?

Bei identisch eingestellten Blenden.

 

Hat da das 35/1,4 tatsächlich die Nase vorne?

 

Zweck der Frage: jemand der einigermassen weiss, dass er die ganz grossen Blenden nicht oder kaum braucht, aber ab 2,8 dennoch sehr gute Qualität benötigt, fragt sich ob der sich die Größe und die Ausgaben antun muß.

 

...

 

 

 

Genau diese Frage stellen sich jene NICHT, die schon zum voraus (angeblich) wissen, dass sie die Offenblende kaum brauchen - denn genau für diese Zielgruppe ist das 1.4/35mm NICHT geschaffen worden!

 

Sondern im Gegenteil für jene, die eben gerade deshalb an dem Luxusglas interessiert sind, weil sie es oft mit f 1.4 einsetzen wollen: Sei es aus Gründen der Bildgestaltung (Isolierung des Hauptmotivs vor verschwommenem Hintergrund, Qualität des Bokehs), oder weil sie bei wenig Licht stimmungsvolle available-light Aufnahmen machen möchten. 

 

Für alle anderen ist das FE 2.8/35mm eine gute Wahl: klein und leicht, sehr gute Bildqualität!

 

Wer einen Kompromiss zwischen diesen beiden Möglichkeiten sucht, ist wahrscheinlich mit dem Zeiss Loxia 2.0/35mm am besten bedient. Und natürlich mit dem Preis/Leistungswunder FE 2.0/28mm, wer einen etwas grösseren Bildwinkel bevorzugt.

 

Und was die Grösse anbelangt: Ja, im Vergleich zum FE 2.8/35er ist das Zeiss Distagon FE 1.4/35mm monströs, aber es liegt ausgezeichnet in der Hand, hat einen sehr breiten Fokussierring, und sogar einen Ring zum manuellen Einstellen der Blenden - wahlweise mit Rastung oder gleitend.

 

Ich ringe noch mit mir, es würde ein grosses Loch in mein Portemonnaie reissen, und ich müsste mich deshalb bei meinem Einstieg ins A7-System zunächst mit drei Objektiven begnügen - dem 55er, diesem lichtriesigen 35er, sowie dem adaptierten Tokina AT-X 90mm/2.5 Macro (was ja kein Nachteil sein muss, oft erreicht man mehr wenn man sich auf wenige Brennweiten beschränkt).  

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Man(n) sollte sich das sehr gut überlegen, ob man sich das FE 1,4/35mm anschaffen sollte. Das FE 2,8/35mm ist optisch auch hervorragend, klein und vergleichsweise preisgünstig.

 

Sicher, ist das FE 1,4/35 ein Klasse für sich, aber wer benötigt es?

 

Die meisten Fotojünger wohl kaum und wer fotografiert schon sehr oft bei offener Blende 1,4, wenn die Blende 5,6 keinerlei Probleme macht!

 

Ich weiß von was ich rede, ich fotografiere seit vielen Jahren mit einem C/Y Zeiss Distagon T* 1,4/35mm MM!

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Bei schlechtem Licht ist eine Blende mit 1.4 sehr praktisch. Bei Blende 1.4 und ISO 1600 müsste man bei Blende 2.8 auf ISO 6400 hinauf.

Ich bezweifle das ein FE 1.4/35mm bei Landschaft und Blende 5.6 dramatisch besser ist, aber bei wenig Licht gibt's zu großen Blenden keine Alternative wenn man hohe Verschlusszeiten braucht.

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Bei schlechtem Licht ist eine Blende mit 1.4 sehr praktisch. Bei Blende 1.4 und ISO 1600 müsste man bei Blende 2.8 auf ISO 6400 hinauf.

Ich bezweifle das ein FE 1.4/35mm bei Landschaft und Blende 5.6 dramatisch besser ist, aber bei wenig Licht gibt's zu großen Blenden keine Alternative wenn man hohe Verschlusszeiten braucht.

 

 

Das ist bei den heutigen hervorragenden Sensorleistungen finde ich, ein Trugschluss. Man kann fast ungestraft die ISO-Leistung nach oben ziehen, ohne das die Aufnahmen dadurch schlecht werden. Sicher, kann man mit einer exzellenten Blende 1,4 des neuen FE 1,4/35mm noch viel mehr veranstalten, aber wie oft kommt das vor? Bei der Blende 5,6 wird man natürlich kaum einen Unterschied feststellen! Aber dafür will man ja das FE 1,4/35mm Objektiv nicht haben!

 

Fest steht, dass neuen Zeiss FE 1,4/35mm ist ein Spitzenobjektiv höchster Güte!

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Bei schlechtem Licht ist eine Blende mit 1.4 sehr praktisch. Bei Blende 1.4 und ISO 1600 müsste man bei Blende 2.8 auf ISO 6400 hinauf.

Ich bezweifle das ein FE 1.4/35mm bei Landschaft und Blende 5.6 dramatisch besser ist, aber bei wenig Licht gibt's zu großen Blenden keine Alternative wenn man hohe Verschlusszeiten braucht.

Wieviel Licht liegt denn zwischen f1,2 und f1,4?

Kriege ich bei f1,2 die doppelte Lichtmenge auf den Sensor wie bei f1,4 oder ist das erst bei f1,0 der Fall?

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Noch einmal: Wer nicht im Sinn hat, sehr oft mit Offenblende 1.4 zu arbeiten, für den ist dieses Objektiv nicht die richtige Wahl!

 

Für mich stünde eindeutig das gestalterische Potenzial im Vordergrund, wobei die Lichtstärke in den Dämmerungsstunden zusätzlich ein grosser Vorteil in der available-light Fotografie wäre.

 

Wie Zickzack richtig bemerkt, muss man sich das vor dem folgenreichen Kauf gründlich überlegen (wie oft gestalte ich Bilder mit Offenblende ??) - weil man ja dann auch ständig mit einem Schwergewicht unterwegs ist ...

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Wieviel Licht liegt denn zwischen f1,2 und f1,4?

Kriege ich bei f1,2 die doppelte Lichtmenge auf den Sensor wie bei f1,4 oder ist das erst bei f1,0 der Fall?

 

Der Faktor für die Blendenreihe beträgt Quadratwurzel aus 2, also rund 1,4. Das Licht verdoppelt sich dann jeweils. Somit erhältst du erst bei 1,0 die doppelte Lichtmenge wie bei 1,4.

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Gast User73706

Wenn man Menschen in vielfacher Hinsicht fotografiert, dann eignet sich das 1.4er in jedem Fall. Ich liebe das 2.8er, jedoch fehlt mir ganz oft die Isolierung und abends etwas mehr Licht. Somit ist das 1.4er für mich hochgradig attraktiv.

 

Würde mein Fokus auf Architektur und Landschaft liegen, wäre ich auch nur mit dem 2.8er happy.

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Bei den EVF's der Mirrorless-Kameras wie bei den SONY A7x etc. sind die Scharfeinstellmöglichkeiten gegenüber den DSRL-Kameras durch ihre direkte LievView-Funktion doch in gewisser Weise im Vorteil. Die heutigen oft festeingebauten Einstellscheiben in den DSRL-Kameras taugen nichts, weil man ja mit der Kamera überwiegend mit dem AF arbeitet und dieser ist oftmals gerade bei voller Blendenöffnung vergleichsweise recht ungenau! Woher kommt das? Weil die meisten Motive dreidimensional sind und der AF auf eine oft unerwünschte Stelle im Bild mit der geringen Schärfentiefe bei 1,4 scharfstellt.

 

Ergo, mit dem neuen Zeiss FE 1,4/35mm an einer Sony A7x, kann man doch vergleichsweise sehr präzise mit der vollen Öffnung 1,4 arbeiten! Nicht umsonst, springt der SteveHuff.com in seinem Testbericht im Sechseck!

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Das ist bei den heutigen hervorragenden Sensorleistungen finde ich, ein Trugschluss. Man kann fast ungestraft die ISO-Leistung nach oben ziehen, ohne das die Aufnahmen dadurch schlecht werden. Sicher, kann man mit einer exzellenten Blende 1,4 des neuen FE 1,4/35mm noch viel mehr veranstalten, aber wie oft kommt das vor?

 

ISO100 oder ISO200 sind gleichwertig. Bei ISO800 sehe ich den Unterschied am Computer. Die Schärfe und Brillianz der Farben ist anders als bei tiefen ISO. Ich rede von der Sony A7ll.

Mit Blende 1.4 und ISO3200 erreiche ich in einer schummrigen Bar knapp akzeptable Resultate. Das ist in etwa meine Nachtsicht.

Es wollen nicht alle Fotografen nur bei Sonnenschein und Stativ fotografieren.

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ISO100 oder ISO200 sind gleichwertig. Bei ISO800 sehe ich den Unterschied am Computer. Die Schärfe und Brillianz der Farben ist anders als bei tiefen ISO. Ich rede von der Sony A7ll.

Mit Blende 1.4 und ISO3200 erreiche ich in einer schummrigen Bar knapp akzeptable Resultate. Das ist in etwa meine Nachtsicht.

Es wollen nicht alle Fotografen nur bei Sonnenschein und Stativ fotografieren.

 

Wenn man den Schornsteinfeger im Kamin ablichten möchte, dafür gibt es ja die hochgelobte Sony A7s!

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