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memento

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  1. Spannend! Ich habe aktuell nur zwei alte 50er, die ich an der Sony verwenden kann – ein OM Zuiko 50/1.8 sowie Zeiss Contarex 50/2 – in beiden Fällen finde ich das Sony 50/1.8 FE gerade bei Offenblende besser besser, vor allem schärfer. Die Schärfe geht bei meinem FE 50 auch offen schon ziemlich weit bis zum Rand durch; es gibt allerdings eine gewisse Bildfeldwölbung. Demgegenüber sind die alten 50er am Rand aber auch ansich schon unschärfer. So bei Blende 4 ist insbesondere das Zeiss Contarex Planar aber einfach schon phänomenal gut. Vor allem bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Sony etwas unsauber zentriert ist (genau wie mein 28/2 und auch beim 35/2.8 bilde ich mir manchmal ein, daß ein Rand etwas schwächer ist als der andere); ich bin aber auch nicht der große Objektivtester. Solche Fragen stellen sich bei einem Zeiss der 60er Jahre natürlich gar nicht erst, die sind schlicht immer perfekt und auf Jahrzehnte dauerhaft zentriert. Dazu der Kontrast der alten Objektive – den etwas schwächeren Kontrast der alten 50er sieht man auch auf Phillips Beispielen oben ja schon ganz gut – das mag an den Vergütungen liegen oder auch am Zusammenspiel mit dem digitalen Sensor, sollte man also vielleicht nicht überbewerten. Dem kann man ja auch relativ leicht im RAW-Konverter abhelfen. Aber ansich ist der Kontrast des FE 50/1.8 den alten 50ern m.E. ebenfalls überlegen. Zwischen meinen drei Festbrennweiten zur Sony (FE 28/2, FE 35/2.8 und FE 50/1.8) würde ich das 50er von der optischen Qualität in der Mitte einsortieren, mit Tendenz eher in Richtung Qualität des 35/2.8. Das FE 28/2 ist als Schnappschußobjektiv zum abends mitnehmen usw. schon echt genial, bringt aber bei Landschaften eher die Leistung eines (guten) Zooms denn was man von einer echten Festbrennweite erwarten würde. Das 50er ist da schon deutlich besser. (Ich nutze aktuell eine A7R.) Vom Zeiss FE 55/1.8 hat mich der Preis, aber auch die Berichte zu AF-Defekten wegen der Verklebung des AF-Magneten im Inneren etwas abgeschreckt. Außerdem nutze ich die 50er Brennweite ansich einfach zu wenig, um dafür so viel Geld auszugeben. Aber das ist sehr individuell. LG Thomas
  2. ... so schnell wie in dem Video hätte ich den AF an der A7R auch gern Was mir aber aufgefallen ist: Die AF Geschwindigkeit ist (an der A7R; wie es bei anderen Bodies ist, weiß ich nicht) sehr von der Größe des AF Feldes abhängig. Das mittelgroße Feld (wie in dem Video) ist auch an der A7R deutlich schneller als wenn man das ganz kleine aktiviert. Weniger verstehe ich, wieso auf einmal beim 50er ab und zu der Kritikpunkt zu lesen ist, daß die Kamera immer bei Arbeitsblende fokussiert. Das tut sie doch bei allen anderen Sony Optiken ganz genauso.
  3. Nö, wenn man schon das 55 hat und es einwandfrei funktioniert, dann wieso verkaufen? Höchstens, um Geld für andere Anschaffungen freizuschaufeln ... Das FE 50 ist aber echt gut. Ich hatte vor vielen Jahren noch Canon EOS 5D2 und 1Ds2 und dazu ein Canon EF 50/1.8, das war meiner Meinung nach vor allem offen doch sichtbar schlechter. Aber auch das Canon war ja dennoch insgesamt ein ordentliches Objektiv. Das Sony liegt von der Optik her m.E. trotzdem klar darüber. Man kann unter gewissen Umständen sogar Landschaften oder Stadtszenen auf große Entfernungen schon mit Offenblende fotografieren, wofür das Canon eher zu schlecht war. Das Canon kostet allerdings kaum über 100 Euro ... Mir fehlt vom AF her der Vergleich zum Zeiss 55/1.8. Und die A7R, die ich habe, ist im AF eh die langsamste aller Sony-Kameras. Heute hatte ich ein kurzes Business-Portrait-Shooting (kann das aus personenrechtlichen Gründen hier nicht zeigen, leider) und da hat der AF bestens funktioniert. Genau und auch kein störendes "Pumpen". Aber gestellte Portraits sind natürlich auch eine Situation, in der für das Scharfstellen genug Zeit vorhanden ist.
  4. Hallo zusammen, ich habe das FE 50/1.8 jetzt auch. Zusätzlich zum FE 28/2 und dem 35/2.8. Meine Kamera ist (bis jetzt) die alte A7R. Von der optischen Leistung her reiht es sich m.E. zwischen den beiden anderen ein, wenn man nur wenig abblendet ist es ganz phantastisch und insgesamt näher am 35/2.8 als am 28/2. Der AF an der A7R ist allerdings nicht empfehlenswert. Der Fokus ist sehr langsam, denn die Kamera pumpt mächtig hin und her. Bei etwas schwierigeren Lichtverhältnissen, auch tagsüber z.B. schon im Schatten oder bei gewissen Gegenlicht-Motiven, die bei den anderen Optiken aber noch nichts ausmachen, findet sie öfter schon gar nichts mehr. Das Geräusch des AF-Motors ist hörbar, aber dennoch leise. Das kann meiner Meinung nach höchstens bei Videoaufnahmen stören. Die Haptik finde ich völlig okay, ob nun am Objektivkörper ein Stück dünnes Blech oder vernünftiges Plastik ist, das interessiert mich allerdings generell weniger. Insgesamt ist es haptisch kaum ein Unterschied zu den beiden anderen o.g. Optiken. Wenn man die Streulichtblende aufsetzt, dann merkt man auch nichts davon, daß der Objektivtubus beim Fokussieren im Ganzen hin- und herfährt. Um die sehr hohe Auflösungsleistung der A7R nutzen zu können, sollte man auch relativ kurz belichten, also länger als 1/250 Sekunde geht, aber dann muß man (ich) die Kamera schon bewußt sehr ruhig halten. Wegen des AF und auch der Sache mit den Belichtungszeiten – die alte A7R hat ja keinen Stabi – überlege ich mittlerweile ernsthaft, doch mal eine A7 II auszuprobieren. Für sehr statische Fotografie ist das Objektiv auch an der A7R meiner Meinung nach top, aber die AF-Leistung dieser Kombination ist einfach nicht mehr das, was man sich heute erwarten würde; und ich bin in der Hinsicht (was die Ansprüche an schnellen AF angeht) schon echt seeeeehr pflegeleicht ... LG Thomas PS. drei Bilder im Anhang: Das Auto mit f/1.8; die Rhein-Landschaft einmal mit f/5.6 und einmal f/2.0
  5. Ach, daß sie kein 4K bringen, finde ich sogar gut. 4K braucht ja so hohe Datenraten, daß das nicht einfach nur ein bißchen Software ist wie die bisherigen Videofunktionen. Sondern dafür muß man auch teurere Hardware einbauen, die wiederum für reine Fotografen (wie mich) wirklich unsinnig ist und nur Geld verbrennt. Und in Punkto AF gibt es doch ganz klar Upgrades, wer sowas benötigt, sollte einfach mal abwarten, wie gut der AF in der Praxis funktioniert. Bisher war es bei den Spiegellosen immer so, daß jede neue Generation hier deutliche Fortschritte gebracht hat, selbst wenn NICHT mit großartigen neuen "Features" geworben wurde. Vielleicht ist das auch bei der A7 so. Ich kann aber zum A7 AF sowieso nix sagen, ich habe ja nur eine A7R
  6. Der Stabi ist für mich ein absolutes Killer-Feature. Seit meinen MFT Tagen vermisse ich den Stabi wirklich sehr. Ich hätte bei meiner letzten Städtereise sooo viele Bilder mit ISO 100...200 aus der Hand machen können anstatt ISO 1600... das macht schon einen deutlichen Unterschied in der Bildqualität. Das Stativ kann man in der Praxis oft, aber eben schlichtweg nicht immer, nutzen. Schade aber, daß sie wohl nur das "kleine" A7 Modell upgraden. Ich hätte natürlich gerne einen Nachfolger der A7R. Hier wird Sony aber anscheinend wohl eher in Richtung A9 gehen, sprich noch mehr Auflösung (brauche ich nicht bzw. bin auch skeptisch, ob das dann noch irgendwelche realen Vorteile bringt...), noch mehr andere Features, die ich ebenfalls alle nicht benötige. Aber gut, man wird sehen. Dieser A7 II Body ist abgesehen von der Auflösung für mich jedenfalls ein absoluter Hammer.
  7. Früher gab's die Regel 1 / Brennweite ... dann kamen die APS-C Kameras, damals mit 6 MP oder so, und man hat schon 1 / 1,5xBrennweite genommen ... eigentlich doch besser 1 / 2xBrennweite ... nuja dann wurde die Auflösung immer höher ... 36 MP ist gegenüber 6-8 MP nochmal quasi ein Cropfaktor 2 obendrauf. Ich selbst nutze 1 / 4xBrennweite an der A7R. Beim 35/2.8 ... mind. 1/160 Sekunde. 1/125 oder langsamer nur in Notfällen und wenn ich mich genau drauf konzentrieren kann, ruhig zu halten. Bei 50 mm gehe ich niemals unter 1/200 Sekunde, außer wieder in den Notfällen. Letztens war ich mit dem manuellen 135er draußen, 1/640 oder 1/800 Sekunde ... es klappt dann wirklich alles gut. Bei meiner vorherigen Olympus E-M5 bin ich mit dem 20/1.7er Objektiv (KB äquivalent zu 35 mm ...) auf 1/8 Sekunde bis 1/10 Sekunde gegangen. 4 Stufen länger ... dank des Body-Stabis. Tja, der hat halt seine echten, handfesten Vorteile. Aber trotzdem bin ich jetzt mit der Sony für meine Fotografie glücklicher. Das muß aber jeder für sich abwägen. So ne 160stel Sekunde bedeutet auch bei Tageslicht, gerade im Winter, daß man öfter auf höhere ISO gehen muß als man vorher denken würde. LG Thomas
  8. Es ist da halt genauso unglaubwürdig. Mir gefallen die gezeigten Bilder aus diesem Blog auch nicht. Die ja wirklich doch ziemlich kleingerechneten Bilder sehen merkwürdig unscharf und matschig aus. Das hat aber wirklich garantiert überhaupt nichts mit dem Objektiv zu tun, sondern einfach nur mit der Art und Weise, wie da die Bilddaten nachbearbeitet und heruntergerechnet worden sind... LG Thomas
  9. Dein Vergleich spiegelt wider, warum ich eine Systemkamera hab und keine DSLR. Aber wenn man bei DSLR bleibt und die A900 gegen zeitgenössische andere KB-DSLR vergleicht, sind die Unterschiede winzig: http://camerasize.com/compare/#197,181
  10. Ja, ich wollte mir damals nach der A700 eine A900 kaufen Naja, konstruktionsbedingt braucht die DSLR vor allem vorne viel Platz. Hinten (zwischen Sensor und Rückwand) ist ja nicht mehr Platz als bei einer Spiegellosen auch. Eher im Gegenteil, damit die Kamera insgesamt nicht zu klobig wird, versucht man sicherlich bei ner DSLR noch mehr, gerade in der Tiefe bei der Konstruktion wirklich so viel Platz zu sparen wie nur machbar ist.
  11. Es stimmt schlicht und einfach nicht, daß ein Body mit KB-Sensorstabi viel größer sein muß als einer ohne. Der Beweis, daß das nicht so ist, dürfte ja bereits seit Jahren allen bekannt sein, denn die A900 und A850 sind nicht erwähnenswert größer als ihre damaligen Konkurrenten. Des weiteren bleibt dem Hersteller ja sogar auch die Wahl, es beispielsweise wie Panasonic zu halten, also Gehäuse mit und ohne Stabi zu produzieren. Angesichts der Tatsache, daß der aktuellste APS-C Body, der gerade präsentiert worden ist (die Samsung NX1) runde 80 Gramm mehr wiegt als jede A7 und auch von den Abmessungen größer ist, glaube ich, daß eh nicht jeder User automatisch so sehr auf kompakteste Abmessungen wert legt.
  12. Strenggenommen hatte Sony (Minolta) das Thema schon lange vor Olympus hervorragend gelöst. Daß Sony das beim E-Mount nicht weitergeführt hat, ist wirklich eine seltene Blödheit. Und Pentax hatte auch schon früh einen Body-Stabi. Natürlich waren die Stabis damals noch nicht so effektiv wie heute, aber das ändert ja nichts daran, daß diese beiden Firmen eigentlich die Nase vorn hatten. Was beispielsweise schon bei der ersten Pentax K10D super war und bei Olympus selbst bei der E-M5 noch nicht funktionierte, war die automatische Erkennung von Mitziehern. Pentax hat auch heute noch ganz klar die Nase vorn, was innovative Anwendungen des Body-Stabis angeht, so wie z.B. Langzeitbelichtung von Sternen über das eingebaute GPS-Modul und Lagesensor der Kamera. LG Thomas
  13. Moin zusammen, 35/2.8 55/1.8 70-200/4 wenn Du ein WW-Fan bist, noch das neue 16-35/4 dazu, sobald es halt lieferbar ist (März 2015 glaub ich) Ich weiß nicht, wie wichtig Dir Tele bis 200 mm ist, alternativ kannst Du ab März 2015 das 90/2.8 Macro kaufen. Das ist nochmals lichtstärker, vermutlich optisch auch nochmals etwas besser (das ist natürlich bisher nur eine Vermutung basierend auf der optischen Qualität solcher Makroobjektive generell) und auch ein bißchen kleiner als das 70-200/4. Aber Du deckst eben dann nur 90 mm ab. Achtung: Das 70-200/4 ist eine sehr gute Linse und bringt an der A7R auch Top Ergebnisse, aber es ist dennoch eine etwas "zickige" Kombination bei längeren Belichtungszeiten aufgrund des nur der A7R eigenen "shutter shocks". Auch vom AF her, speziell in der Geschwindigkeit, ist die A7R nicht z.B. mit der diesbezüglich moderneren z.B. A6000 zu vergleichen. Bei Tele fällt das halt alles am ehesten auf. Sowohl die Verschlußerschütterungen als auch der nicht topmoderne AF. LG Thomas
  14. Danke für den Link. Bis auf das 10-18 UWW-Zoom, was wohl bei manchen Brennweiten ja wirklich *fast* das ganze KB-Feld ausleuchtet, sieht es bei allen anderen ja doch so aus, als würde man nicht viel mehr als APS-C zur Verfügung haben, wenn man die abgeschatteten Ränder komplett abschneidet. Das zweite Problem ist ja auch, wie gut ist die Randabbildung von der Schärfe her wirklich, da wo man über den APS-C Kreis hinausgeht. Also im Einzelfall ist das sicher ein gangbarer Weg, auch wenn jemand z.B. noch einige APS-C Optiken liegen hat, aber jetzt extra für die A7 Serie neue Objektive kaufen mit APS-C, das würde ich nach wie vor niemandem empfehlen wollen ... LG Thomas
  15. Das Zeiss FE 35/2.8 (was Hans ja schon hat) ist doch auch schon winzig und vor allem auch federleicht .... also ob da das Minolta wegen der Größe wirklich Sinn machen würde? Wenn man in dem Bereich gern f/2 hätte und mit manuellem Fokus gut klarkommt, sicher. Aber ansich, wenn einem die A7 mit dem FE 35/2.8 schon zu groß sein sollte, wär es m.E. einfach die falsche Kamera ....
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