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Hi,

 

ich möchte gerne Euren Rat in einer delikaten Angelegenheit einholen.

 

Ich habe aktuelle eine Sony A7R, das Zeiss 55/1,8 und das Zeiss 135/1,8 und ein paar ältere Objektive sowie eine neue Bekannte.

 

Eigentlich fotografiere ich schon viele Jahre, nie professionell sondern nach eigenem Gusto, und zuweilen finde ich die Ergebnisse nicht schlecht. Eine Lücke habe ich in meiner Fotografierhistorie allerdings, ich habe keine Erfahrung mit dem Hinzufügen von künstlichem Licht, wirklich Null! Besitze aktuell keinen Blitz, keine Reflektoren und auch keine Dauerlicht (ok, von der normalen Beleuchtung zuhause abgesehen).

 

Ich möchte nun wirklich schöne Portraits meiner neuen Bekannten machen, gerne draussen - jetzt wo es wärmer wird.

Logo, dass ich sie mit den Fotos beeindrucken möchte!

Und an der Stelle wird es schön und schwierig zugleich, denn sie ist ein wunderhübsches model und weiss was gut ist. 

 

Ich schwanke nun zwischen zwei Vorgehensweisen. 

Einerseits könnte ich in meinem bekannten Metier available light bleiben, dort einigermassen souverain agieren und -raten, ob die Fotos irgendwie mit Blitzanlagen und Reflektorenfotografie konkurrieren können.

 

Alternativ könnte ich mir ein Steuergerät, einen Blitz, ein Stativ dafür und vielleicht einen Lichtformer dafür anschaffen, wie ein Anfänger damit herumhantieren und ein Ergebnis mir heute unbekannter Qualität produzieren.

 

Ich tendiere zur ersten Alternative mit der Absicht, etwas stimmungsvolles zu produzieren, das zwar nicht so schön ausgeleuchtet ist, wie die aufwendig produzierten Profiaufnahmnen, aber dennoch besser ist.

 

Oder könnte Ihr mir ein paar Tips geben, wie ich als Anfänger mit künstlichem Licht und kleinem equipment professionelle Ergebnisse produzieren kann? So ein Tip kann sehr gerne sehr konkret sein.

 

Das wichtigste ist mir dabei, einen ausgewogenen Eindruck von souverainem Fotografenverhalten und konkurrenzfähigen Ergebnissen zu erzielen. :-)

 

Wie sollte ich vorgehen?

 

Besten Dank.

 

Monsieur Charming 

 

 

 

 

 

bearbeitet von monsieur charming
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Aus dem Bauchgefühl heraus würde ich mit available light fotografieren. Dazu gibt es auch genug Video(anleitungen) im Netz, so dass du mit deinen bisherigen Erfahrungen gut arbeiten kannst. Halt immer auf eher diffuses Licht achten (Schatten oder milde Abendsonne, aber auch mit LR lassen sich Kontraste im Nachhinein abmildern), natürlich können auch kontrastvolle Fotos reizvoll sein, Grenzen setzt die Kreativität. Die ersten Tests mit Blitz werden wahrscheinlich sehr experimentell rüberkommen :-)

Ansonsten wird ein Reflektor/Diffusor erst mal einfacher in der Handhabung sein als ein Blitz, da das Ergebnis direkt sichtbar ist, aber da wäre eine weitere Person sehr hilfreich, das macht's wieder aufwändiger...

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Hi pizzastein,

 

ich danke Dir dafür, dass Du mein Bauchgefühl bestätigt hast. Deinen Hinweis mit Ziel, eine gutes Licht zu erhalten - die Fotos in der milden Abendsonne zu machen - diese Idee werde ich weiter ausgestalten. Dabei kann was gutes herauskommen. Ich habe dafür schon die ein oder andere gute location im Sinn.

 

Besten Dank nochmal!

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geh einfach bei bedecktem Himmel raus, die grösse Softbox der Welt hilft Dir ...

 

 

Ohne Erfahrung würde ich jetzt nicht direkt in die Blitztechnologie einsteigen, vor der neuen Bekannten.

 

 

Was bei schönem Wetter hilft, ist ein wie ein Dach gespanntes Betttuch, wie man es früher in den Filmstudios benutzt hat ... einfach in entsprechender Höhe spannen und Du hast wunderbar diffuses Licht.

bearbeitet von nightstalker
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Ich würde mir, wenn es billig sein soll einen Schirm und manuellen Blitz kaufen.

 

Ansonsten eine Softbox die man auch inkl. Blitz in der linken Hand halten kann und nicht unbedingt auf einen Ständer angewiesen ist.

 

Available light ist OK wenn das Licht passt, für die andren 99% der Fälle ist ein Blitz viel wert.

 

Youtube: outdoor porträt

bearbeitet von gericool
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Reflektor + Diffusor. Je größer desto besser. Licht so ca. 2h vor Sonnenuntergang und aus verschiedenen Richtungen probieren (auch Gegenlicht). Softgold-Reflektoren geben bei blasser Haut schönere Hauttöne. Man kann auch dagegen blitzen. Am besten erst mal mit einem anderen Modell "üben"...

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Ich votierte auch für kreativen Minimalismus. Aber mir gefällt Natürlichkeit auch besser, als Hochglanzmagazinplastikpuppen...

Da ich am Mo. selbst nach langer Zeit mal wieder unterwegs war, kann ich folgendes sagen. Die große Softbox Himmel oder tief stehendes Gegenlicht (hier evtl. mit Aufheller/Reflektor) können sehr gute Lichtsituationen sein.

 

Wichtig ist allerdings auch der Ort bzw. Hintergrund und natürlich der Gesichtsausdruck. Will man keine modellähnlichen, abgegriffenen Posen, sind gute Ideen bei der "Regie" angesagt. Echtes Lächeln, schmunzeln oder Ablenkungsmanöver ergeben häufig einzigartige Blicke.

Zuletzt würde ich lieber 1 sehr gutes Objektiv einer Mehrzahl mittelmäßiger Gläser vorziehen.

Ich habe 95% mit meinem Fuji XF56/1,2 offen oder leicht abgeblendet gemacht - ein Träumchen.

 

Als letzten Tip: Vorher mal im web oder in Büchern nach Ideen und "Vorbildern" stöbern und analysieren. Das kann wirklich helfen. Empfehlen kann ich hier z.B. die Seite der Schauspielagentur "Players".

bearbeitet von kavenzmann
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Tue wovon du etwas verstehst und experimentiere nicht in Augenblicken, wo du dich auf dein Motiv konzentrieren sollst.

Es wird die Dame mehr beindrucken, wenn deine ganze Aufmerksamkeit ihr gehört und nicht deiner Technik.

Binde sie in das Shooting aktiv mit ein, beurteilt zwischendrin die Fotos gemeinsam und steuert mit vereinten Kräften auf das gewünschte Ziel zu :)

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Danke Euch auch für die später eingegangen Empfehlungen!

Sogar mit Links auf Amazon, klasse!

Die Players Seite liefert wunderschöne Portraitideen, danke.

Auch Outdoor Portrait auf youtube liefert sehr hilfreiche Lehrvideos.

 

Ich glaube, ich machs besser ganz ohne Zubehör.

Lumix, ich hoffe, sie lässt mich auch ein wenig was sagen und dirigieren. :-) ;-)

bearbeitet von monsieur charming
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Man kann ohne Zweifel auch ohne Blitz, Reflektor ... sehr schöne Fotos machen, das Repertoire ist dann aber eingeschränkt. Da ändert auch "Schlechtreden" a la "auf Plastikhaut kann ich verzichten" wenig, das zeigt nur, dass hier einige Mitforenten wenig Erfahrung mit dem richtigen Umgang mit Blitzen haben.

 

Entweder Du gibst vor der Modelfreundin zu, dass Du Dich mit "künstlichem Licht" noch nicht gut auskennst und fragst sie, ob sie nicht Lust hat, gemeinsam mit Dir zu experimentieren oder Du machst einen Kurs bei einem Blitz-erfahrenen Fotografen oder Du verzichtest und fotografierst weiter wie bisher.

 

Ich als Frau fände es durchaus charmant, wenn mich jemand fragt, ob ich ihm beim ausprobieren und experimentieren helfen will ... das geht aber natürlich nur, wenn man sich zuvor nicht als Blitz-versierter megaerfahrener Modelfotograf dargestellt hat ;)

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Früher gab es die schon. Schaut euch doch mal alte Schwarzweißfotos an, da gibt es eine Menge, die  z:b. nur mit dem durch ein Fenster einfallenden Licht gemacht wurden  (evtl. vielleicht mit einem Aufheller auf der dunklen Seite). Das hat nicht unbedingt was mit "wenig Erfahrung mit dem richtigen Umgang mit Blitzen" zu tun ...

bearbeitet von leicanik
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Zum Thema "Vergiss den Blitz, das überfordert einen nur, konzentriere dich lieber auf das Model usw." kann ich nur sagen, irgendwie muss man doch seine ersten Erfahrungen mit dem Blitz machen. Oder geht hier jemand einen Tag mit einer Schaufensterpuppe durch den Park zum Üben?

 

Nur weil man einen Schirm oder Softbox mitnimmt, heißt das ja nicht, dass man keine Fotos mehr ohne Blitz machen darf. Aber allein zum Ausprobieren für ein paar Fotos würd ich einen Blitz mitnehmen.

Wenn man mit dem Blitz dann doch nicht zurecht kommt lässt man ihn nach 5 Minuten eben weg, was hat man dann schon verloren?

 

Ich würde den Blitz nicht aufgrund der "besonderen Gelegenheit" weglassen, sondern ihn genau deswegen mitnehmen.

 

Ein guter Tipp dazu ist dann noch das Unterbelichten des Hintergrundes, als Richtwert -1 ev.

 

 

bearbeitet von gericool
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  • 2 weeks later...

Es sind ein paar hübsche Fotos rausgekommen. Ohne Blitz&Co.

Musste im wesentlichen nur auf einen vernünftigen Bildausschnitt achten und oft genug den Auslöser betätigen. lol

Posen und die richtigen Orte festlegen hat sie schon automatisch gemacht, zackig, zackig.

 

Hat Spaß gemacht.

 

Danke nochmal für Eure Tipps.

 

Blitzfotografie werde ich jetzt mal in Ruhe angehen...

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