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Ich habe in dem Post ganz klar geschrieben, dass es kein Massenprodukt ist und dass diese Fotokamera/Camcorder-Kombi für Freischaffende in Sachen Medien ein sinnvolles Produkt sein könnte (ich wähle hier bewusst eine andere Formulierung, damit Glanzlichter sich nicht auf seinen Segen .. äh Schlips getreten fühlt) und der Standfotograf nicht die Zielgruppe ist. Und der Anwendungszweck ist vermutlich nicht die Standbild-Extrahierung aus 4K, sondern die Möglichkeit diese Kamera durch den schwenkbaren und mit unterschiedlichen Tastenkombinationen belegten Griff für die Standfotografie sowie für das Filmen möglichst gut zu nutzen. Ob Du es willst oder nicht, im professionellem Umfeld von Medienschaffenden wird das Thema Bewegtbild in Zukunft immer wichtiger werden.

 

Du hälst Du auch Bildvorträge, oder? Ich habe, ehrlich gesagt, so etwas noch nie besucht, aber ich würde wetten, dass in den letzten 5 Jahren die Anteile der Bewegtbild-Aufnahmen bei solchen Vorträgen stark zugenommen haben?

 

Und für mich ist die "Kamera" halt ein Zeichen dafür, dass sich Canon mit Märkten auseinandersetzt und dort agiert, wo sie es für wirtschaftlich sinnvoll halten. Der Spiegellos-Markt ist es nicht. Das ist eben die Strategie von Canon. Ob gut oder schlecht, wird die Zukunft zeigen.

 

Klar, wird das Bewegtbild in einigen Branchen zunehmen und auch der eine oder andere Amateur wird sich dem mal zuwenden und hat dies ja auch schon getan. Video gibt es in DSLRs ja auch schon eine Weile. Letztendlich werden aber gerade letztere erkennen, dass es für qualitativ hochwertiges (und interessantes) Video eines im Vergleich zum Standbild wesentlich höheren Aufwandes bedarf und dass die "Geschichte" (Drehbuch) eine wesentlich höhere Bedeutung hat. Während ein gutes Einzelbild aus sich heraus wirkt, braucht es beim Video ein Konzept, viel mehr Planung und zumeist auch personell und technisch umfangreichere Unterstützung (allein das Gestaltungselement "Ton" ist hier ein immens wichtiger zusätzlicher Aspekt).

 

Ich besuche Fotofestivals im naturfotografischen Kontext. Bei den von mir besuchten Veranstatungen haben die übergeblendeten Standbildvorträge bei weitem die größte Dominanz. Video spielt allenfalls für eine unterstützende Dokumentation der Standbilder eine Rolle. Reine Videovorträge gibt es praktisch gar nicht. Von einer starken Zunahme kann zumindest in diesem Bereich nicht die Rede sein.

 

Ich selbst halte im privaten Bereich auch Bildvorträge und flechte sehr untergeorndet auch mal ein kurzes Video ein. Ich könnte aber auch ohne auskommen.

 

Sicher ist der Hybridmarkt ein weiterer Trend. Aber die neue Kamera von Canon ist viel mehr eine Videokamera als eine Systemkamera und insofern wird sie die breite Masse der heutigen Systemkamera (DSLR + DSLM) Nutzer wohl kaum ansprechen. Sollte dies Canon hoffen, hielte ich dies zumindest mittelfristig für eine strategische Fehleinschätzung (aber auch ich kann mich täuschen). Dass Canon im Spiegellosmarkt sich so wenig engagiert, ist zwar ihr gutes unternehmerisches Recht, ich halte es aber für die andere Seite genau dieser Fehleinschätzung.

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Wenn Canon irgendwann eine Spiegellose auf den Markt wirft bin ich ja gespannt, wieviele Leute mit fliegenden Fahnen umsteigen - weil dann endlich Canon auf den Kameras steht und es vielleicht sogar weiße Objektibve gibt :rolleyes:

 

Wenn sie nicht wesentlich besser ist oder mehr kann als die Angebote der aktuellen DSLM Hersteller werden die Leute garantiert nicht mehr umsteigen nur weil Canon drauf steht. Dafür hat Canon (Zukunft verschlafen) den richtigen, von unternehmerischer Weitsicht geprägten Einstiegspunkt verpasst. Weiße Objektive sind für viele Leute ohnehin eher ein Ausschlusskriterium als ein Vorteil.

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Wenn sie nicht wesentlich besser ist oder mehr kann als die Angebote der aktuellen DSLM Hersteller werden die Leute garantiert nicht mehr umsteigen nur weil Canon drauf steht. Dafür hat Canon (Zukunft verschlafen) den richtigen, von unternehmerischer Weitsicht geprägten Einstiegspunkt verpasst. Weiße Objektive sind für viele Leute ohnehin eher ein Ausschlusskriterium als ein Vorteil.

 

Habe ich hier womöglich vergessen, den Ironie-Modus ein- und auszuschalten  . . .

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Du wirst erstaunt sein, aber man kann tatsächlich auch mit denen Bilder machen ;)

Bevor ich mir die erste SLR kaufte, studierte ich die Werbebroschüren. Canon hatte eine tolle, kein Scherz. Mit Meer und Segelbooten oder Surfern, Hochglanz. Es ging da um fortschrittliche Belichtungsmessung, Farben und Autofokus. Sehr überzeugend. Wäre aufgrunddessen fast bei Canon eingestiegen. Der Händler überzeugte mich aufgrund eines angeblich besseren Preis- Leistungsverhältnisses, eine Minolta zu kaufen.

 

An diese Broschüre dachte ich beim Schreiben des Beitrages weiter oben und dachte mir "hättest Du damals besser mal auf die Broschüre von Canon gehört..." ;-)

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Ich habe in dem Post ganz klar geschrieben, dass es kein Massenprodukt ist und dass diese Fotokamera/Camcorder-Kombi für Freischaffende in Sachen Medien ein sinnvolles Produkt sein könnte (ich wähle hier bewusst eine andere Formulierung, damit Glanzlichter sich nicht auf seinen Segen .. äh Schlips getreten fühlt) ...

 

... sonst gehts dir gut?

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Bevor ich mir die erste SLR kaufte, studierte ich die Werbebroschüren. Canon hatte eine tolle, kein Scherz. Mit Meer und Segelbooten oder Surfern, Hochglanz. Es ging da um fortschrittliche Belichtungsmessung, Farben und Autofokus. Sehr überzeugend. Wäre aufgrunddessen fast bei Canon eingestiegen. Der Händler überzeugte mich aufgrund eines angeblich besseren Preis- Leistungsverhältnisses, eine Minolta zu kaufen.

 

An diese Broschüre dachte ich beim Schreiben des Beitrages weiter oben und dachte mir "hättest Du damals besser mal auf die Broschüre von Canon gehört..." ;-)

 

Jetzt weiß ich, warum die Lebensversicherungen in ihren Broschüren so bunte, heile Welt Fotos a'la Wachturm abdrucken...

Falls bei Canon der Absatz irgendwann stagniert, können sie es immer noch zuerst mit Promoterinnen mit Körbchengröße D probieren... bevor sie sich technisch auf Neuland begeben.

 

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... sonst gehts dir gut?

 

Eigentlich schon. Wenn deine Replik mit dem Segen weiter vorne nicht auf mein Post bezogen war, nehme ich das gerne zurück. Aber ich habe es so wahrgenommen, dass es auf meinen Post bezogen wurde. Meine Fragezeichen hast Du ja auch nicht weiter beantwortet.

 

bearbeitet von cyco
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Jetzt weiß ich, warum die Lebensversicherungen in ihren Broschüren so bunte, heile Welt Fotos a'la Wachturm abdrucken...

Falls bei Canon der Absatz irgendwann stagniert, können sie es immer noch zuerst mit Promoterinnen mit Körbchengröße D probieren... bevor sie sich technisch auf Neuland begeben.

 

Du hast gute verkaufsfördernde Ideen. Könntest glatt im Marketing arbeiten.

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Was mich eher erstaunt ist, dass dieser Thread schon über 1200 Posts hat. Das erinnert mich ein wenig an Saugmotor oder Einspritzer. Klar, letzterer hat sich durchgesetzt. Nur wie relevant ist und war das aufs Fahrgefühl oder generell auf den Kauf von Autos? Ich möchte schlicht Bilder sehen, die durch DSLM möglich und mit DSLR nicht möglich sind. Da wird es nicht viel geben. Klar wird irgendwann der Spiegel generell auf Grund der Fertigungskosten fallen, aber deshalb heute die Ausrüstung austauschen, um danach die gleichen Bilder mit den mehr oder weniger gleich schweren Objektiven zu machen?

Derzeit sind die Angebote, die auf traditioneller Technik basieren, absolut konkurrenzfähig, meist sogar deutlich preiswerter. Wenig Grund, den Untergang der Firmen zu sehen.

Weit interessanter ist die Frage, wenn jemand neu einsteigt und vorhat, engagiert zu Fotografieren. Sonst reicht heute eine Nobelkompakte oder eine Bridge mehr als aus, wenn man keine fotografischen Spezialgebiete angeht. Ich bin von DSLR nahtlos auf Bridge/Kompakt umgestiegen und geniesse die Bequemlichkeit bei durchaus vergleichbarer praxisnotwendiger Bildqualität, also bis A2 oder mit Abstrichen A1.

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Was mich eher erstaunt ist, dass dieser Thread schon über 1200 Posts hat. Das erinnert mich ein wenig an Saugmotor oder Einspritzer. Klar, letzterer hat sich durchgesetzt. Nur wie relevant ist und war das aufs Fahrgefühl oder generell auf den Kauf von Autos? Ich möchte schlicht Bilder sehen, die durch DSLM möglich und mit DSLR nicht möglich sind. Da wird es nicht viel geben. Klar wird irgendwann der Spiegel generell auf Grund der Fertigungskosten fallen, aber deshalb heute die Ausrüstung austauschen, um danach die gleichen Bilder mit den mehr oder weniger gleich schweren Objektiven zu machen?

Derzeit sind die Angebote, die auf traditioneller Technik basieren, absolut konkurrenzfähig, meist sogar deutlich preiswerter. Wenig Grund, den Untergang der Firmen zu sehen.

Weit interessanter ist die Frage, wenn jemand neu einsteigt und vorhat, engagiert zu Fotografieren. Sonst reicht heute eine Nobelkompakte oder eine Bridge mehr als aus, wenn man keine fotografischen Spezialgebiete angeht. Ich bin von DSLR nahtlos auf Bridge/Kompakt umgestiegen und geniesse die Bequemlichkeit bei durchaus vergleichbarer praxisnotwendiger Bildqualität, also bis A2 oder mit Abstrichen A1.

 

Da könnte ich Dir einige hundert zeigen (das führt hier aber zu weit), aber nicht weil diese eine bessere Bildqualität haben, sondern weil ich diese Bilder mit einer DSLR nie gemacht hätte. Seit ich mit kleinen DSLM fotografiere (angefangen Anfang 2009 mit G1, heute mit E-M1 und E-M5II), kann ich auf meinen Reisen einen Brennweitenbereich und in einer Lichtstärke mit nehmen, die ich mir aufgrund der Größe und des Gewichtes bei meiner DSLR Ausrüstung auf Reisen nie zugemutet hätte.

 

Stellvertretend seien genannt alle Bilder, die ich mit den Objektiven P 7-14mm, P 2.8/35-100mm und P 45-175mm fotografiert habe.

 

Mit DSLR wäre das zu einer Qual geworden und letztlich wären wichtige Objektive zu Hause geblieben.

 

Mit DSLM gewinne ich soviel mehr an Freiheit, dass dies in der Tat zu Bildern führt, die ich so mit meiner DSLR Ausrüstung nicht gemacht hätte.

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Anno 2007 ...

Wenn die gewusst hätten, dass dieser Inhaber der weit und breit einzige war, welcher seine Kunden ordentlich nach ihren Ansprüchen beraten hat...

und außerdem in einer Filiale eine Menge Canons stehen hatte!

Ich stand mit meiner E-400 (in der Fototasche) unmittelbar daneben bzw. zwischen den 8 bis 10 Herren.

 

Wer weiß, vielleicht tragen einige dieser "Herren" jetzt auch "nur" 'ne PEN in der Gürteltasche mit sich herum....

Frage, gibt es den Fotohändler nicht mehr?

 

Die Herren werden sich wohl weiterhin an ihren Canon Kameras erfreuen. Was ist denn aus Olympus FT geworden? Wurdest Du richtig beraten?

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Frage, gibt es den Fotohändler nicht mehr?

 

Die Herren werden sich wohl weiterhin an ihren Canon Kameras erfreuen. Was ist denn aus Olympus FT geworden? Wurdest Du richtig beraten?

 

Den Fotohändler gibt es noch und es geht ihm gut und er verkauft mFT.

 

Aus FT ist mFT geworden. So entwickelt man weiter und stagniert nicht.

 

Und ja, ich habe mich entgegen aller anderen Beratung selbst richtig beraten und bin jetzt erst recht froh, genau so gewählt zu haben.

 

Warst Du vielleicht einer der Herren?

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Wenn Canikon die Zukunft verschlafen, weiß ich nicht warum es im spiegellosen Bereich nicht längst was vergleichbares wie das 

 

http://www.traumflieger.de/reports/Objektiv-Tests/Canon-Objektive-am-Vollformat/Canon-11-24mm-4L-USM::862.html

 

gibt?

 

Die Objektivvielfalt die bei den Großen angeboten wird sollten die spiegellosen Hersteller endlich als Anreiz sehen Objektivmäßig nachzuziehen.

 

Wenn da nicht bald was nachgeschoben wird, werden die nie aus der verspielten Amateur-Rentner-Mecker-Ecke kommen. 

 

mfg

e.l.

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Erinnert mich an die Einführung des Mountain Bikes (MTB):

 

Die "MTB-Welle" war in den 80ern von USA (wie so oft) nach Deutschand geschwappt, und einer der ersten Läden mit den neuen, dickbereiften Rädern stand in Heidelberg: Dort wurde das Schaufenster dann regelmäßig von Rennradlern belagert primär zu dem Zweck, sich über die neuen, "plumpen" Konstruktionen auszulassen und sich lustig zu machen.

 

Mittlerweile hat das MTB stückzahlenmäßig das Rennrad nicht nur überholt, nein: Es wurde zum Technologieträger: Schaltung, Bremsen, Schlauchlossysteme: Zuerst wird am MTB erprobt, was Jahre später den Weg zum Rennrad findet.

 

Und einer der großen Verlierer dieser Entwicklung war der italienische Hersteller (von Schaltgruppen / Komponenten), Campagnolo, der ehemaligen Nr. 1 im Geschäft: Vom Chef höchstpersönlich stammt das damalige Zitat: "Diese Mode (MTB) ist in 14 Tagen wieder vorbei". Und entwickelte, obwohl von allen erwartet, keine neuen Komponenten für das MTB - diese Lücke nutzte nun Shimano und setzte eine Innovation nach der anderen um, dabei viele Technologien, die mittlerweile in jedem Stadtrad realisiert sind und damit auch den Massenmarkt erreicht haben (z B. indizierte Schaltungen - mittlerweile ausnahmslos Standard).

 

Heute hat Shimano, der ehemalige Neuankömmling, über 90% Marktanteil, und Campagnolo etwa 5%. Die entsprechende Marktverschiebung hat aber auch Jahrzehnte gedauert, und so gesehen hätten Canikon (in der Rolle von Campagnolo) noch Zeit, sich anzupassen, um diesem Schicksal auszuweichen.

 

Man kann nun über die Sinnhaftigkeit solcher Vergleiche diskutieren - Parallelen und Gemeinsamkeiten gibt es dennoch genügend, um daraus zu lernen (und nebenbei etwas zu schmunzeln).

 

Hans

Als mtbler und erst in zweiter Stelle Rennradler, kann ich mit dir mitfühlen. Es geht ganz einfach um Kundenbedürfnisse.

Nur weiss halt im Moment noch niemand, ob die Fotografen in Zukunft im Gelände fahren wollen. Das wäre nämlich die Wette die man als MTB hersteller eingeht. Wie gesagt, spiegellos ist nicht so viel anders als mit spiegel fotografieren. Die meisten Leute bemerken keinen Unterschied. Wie sollten sie also merken, dass das besser oder anders ist? Ich bin als Anfänger selbst da gestanden. habe mich wegen dieses Forums dann für mFT entschieden wegen kleinerer Abmessungen. Nun habe ich einOly 12-40/2.8. damit hättet man mich zu beginn nicht von DSLR weggekriegt, wenn ich dort schon "ansässig" gewesen wäre. Ich glaube, DSLR vs DSLM ist so etwas wie Shimano vs Sram. Oder 26" vs 29" - alles immer noch MTB. Nicht wirklich anders, und nur für Insider interessant.

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Wenn Canikon die Zukunft verschlafen, weiß ich nicht warum es im spiegellosen Bereich nicht längst was vergleichbares wie das

 

http://www.traumflieger.de/reports/Objektiv-Tests/Canon-Objektive-am-Vollformat/Canon-11-24mm-4L-USM::862.html

 

gibt?

 

Die Objektivvielfalt die bei den Großen angeboten wird sollten die spiegellosen Hersteller endlich als Anreiz sehen Objektivmäßig nachzuziehen.

 

Wenn da nicht bald was nachgeschoben wird, werden die nie aus der verspielten Amateur-Rentner-Mecker-Ecke kommen.

 

mfg

e.l.

Eigentlich hast Du recht. Aber wer benutzt so ein Zoom ab 11mm für den stolzen Preis? Spezialanwender bei ägyptischen Ausgrabungen in engen Gruften vielleicht? Unabhängig von der Fiskussion DSLR vs. DSLM.

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Wenn Canikon die Zukunft verschlafen, weiß ich nicht warum es im spiegellosen Bereich nicht längst was vergleichbares wie das 

 

http://www.traumflieger.de/reports/Objektiv-Tests/Canon-Objektive-am-Vollformat/Canon-11-24mm-4L-USM::862.html

 

gibt?

 

Die Objektivvielfalt die bei den Großen angeboten wird sollten die spiegellosen Hersteller endlich als Anreiz sehen Objektivmäßig nachzuziehen.

 

Wenn da nicht bald was nachgeschoben wird, werden die nie aus der verspielten Amateur-Rentner-Mecker-Ecke kommen. 

 

mfg

e.l.

 

An so einem Objektiv kann man garantiert nicht das festmachen, was Du anzudeuten versuchst. Das Objektivangebot muss sich bei zumindest bei Fuji X und m4/3 nicht hinter den DSLR Systemen verstecken. Für die Exoten, bei denen DSLR noch alternativlos sind, sind die Zielgruppen so klein, dass eine Realiserung im DSLM Bereich keine Priorität haben muss.

 

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Eigentlich hast Du recht. Aber wer benutzt so ein Zoom ab 11mm für den stolzen Preis? Spezialanwender bei ägyptischen Ausgrabungen in engen Gruften vielleicht? Unabhängig von der Fiskussion DSLR vs. DSLM.

 

Nö, hat er nicht. Die DSLR Hersteller haben mehr als 10 Jahre gebraucht, um sich zu entschließen so einen Exoten zu bauen. Da können sich die DSLM Hersteller ruhig noch eine Weile zeit lassen. Das wird den Umsätzen nicht schaden.

 

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Eigentlich hast Du recht. Aber wer benutzt so ein Zoom ab 11mm für den stolzen Preis? Spezialanwender bei ägyptischen Ausgrabungen in engen Gruften vielleicht? Unabhängig von der Fiskussion DSLR vs. DSLM.

Dieses Objektiv sollte auch nur ein Beispiel von dem riesen Angebot sein das Canikon bietet.

Nicht einmal Dritthersteller wollen ernsthaft in den spiegellosen Markt einsteigen. 

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen warum man bei Canikon irgendwas verschläft nur weil dort noch Spiegel eingesetzt werden.

 

mfg

e.l.

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Nö, hat er nicht. Die DSLR Hersteller haben mehr als 10 Jahre gebraucht, um sich zu entschließen so einen Exoten zu bauen. Da können sich die DSLM Hersteller ruhig noch eine Weile zeit lassen. Das wird den Umsätzen nicht schaden.

 

Ich denke, es geht ihm darum festzustellen, dass ausser Canon und in Teilen auch Nikon kein Anbieter ein Komplettsystem anbietet. In ein solches Komplettsystem kann sich auch wirklich jeder Profi einkaufen in der Gewissheit, für alle zukünftigen Anwendungsfälle das equipment zu bekommen, das er evtl. benötigt.

 

Wenn Dslrs mal aussterben muss irgendein Hersteller ein solches Komplettsystem anbieten oder man kann halt nicht mehr alles fotografieren, was heute geht.

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Warst Du vielleicht einer der Herren?

Nein. Ich fotografiere wegen alter Minoltatreue mit Sony A99 und A7 ;)

 

P.S.: Und Dein FT Museumspark? Meine alten analogen Zeiss Schätzchen aus den 80er Jahren blühen nun richtig auf an der A7

bearbeitet von wpau
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Da könnte ich Dir einige hundert zeigen (das führt hier aber zu weit), aber nicht weil diese eine bessere Bildqualität haben, sondern weil ich diese Bilder mit einer DSLR nie gemacht hätte.

...

...

 

Ist auch meine Erfahrung!

 

Andererseits sieht man einem real existierenden Bild tatsächlich nicht an, ob es von einer DSLR oder DSLM stammt.

 

Und wenn Gewicht und Volumen keine (wesentliche) Rolle spielen, gibt es nach wie vor Projekte, für die eine DSLR besser geeignet sein kann.

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Dieses Objektiv sollte auch nur ein Beispiel von dem riesen Angebot sein das Canikon bietet.

Nicht einmal Dritthersteller wollen ernsthaft in den spiegellosen Markt einsteigen. 

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen warum man bei Canikon irgendwas verschläft nur weil dort noch Spiegel eingesetzt werden.

 

mfg

e.l.

 

Nur die wenigsten werden diese Exoten, die es bei DSLM derzeit noch nicht gibt, wirklich benötigen, das wird dann auch die Kerngruppe sein, welche dauerhaft bei DSLR bleibt. Für mich reicht das DSLM Objektivangebot völlig aus. In meinem Fall von 14 - 600mm (@ KB), in einer Größe, die zuvor undenkbar war. Da bieten Canikon derzeit absolut nichts an! Also 100% Fehlanzeige! Wo ist bitte das 70-200mm Objektiv, das die Größe eines 1.8er Normalobjektivs hat. Wo ist ein 90-350mm, das auch in einer Jackentasche platzfindet und beim Fotografieren unauffällig bleibt? Was haben die DSLR Hersteller hier zu beiten? Nichts, nada. Das sind die Anforderungen (und nicht Exoten mit 11mm oder 800mm), die in der Praxis überwiegend und zunehmend gefordert werden und wo Canikon schlicht den Trend verschlafen! Wenn ich Objektive, die einen halben Meter lang sind oder kanpp 2 Kilo wiegen, noch schleppen wollte, könnte ich natürlich bei DSLR Systemen bleiben. Aber immer weniger wollen das.

 

Die Dritthersteller verschlafen den Trend letztlich genauso, werden aber aufwachen, wenn es mit DSLR weiter bergab geht.

 

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Dieses Objektiv sollte auch nur ein Beispiel von dem riesen Angebot sein das Canikon bietet.

Nicht einmal Dritthersteller wollen ernsthaft in den spiegellosen Markt einsteigen.

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen warum man bei Canikon irgendwas verschläft nur weil dort noch Spiegel eingesetzt werden.

 

mfg

e.l.

Die heute verkauften DSLMs wären in Form von DSLRs verkauft worden, wenn es DSLMs nie gegeben hätte. Zu 40% von Canon. Diese 40% hätte Canon auch kriegen können, wenn Sie von Anfang an vehement ins DSLM Geschäft miteingestiegen wären, auch wenn sie im DSLR Geschäft alles so gemacht hötten, wie sie es tatsächlich taten. Es hätte also Umsatz on top geben können für Canon. Das ist der Punkt, an dem viele unterstellen, Canon hätte Geschäftschancen nicht genutzt und sei deshalb weniger innovativ als andere.

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