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wo wohnst Du denn? habt Ihr keine Tankstelle?

Du wirst lachen: Für einen NIcht-Autofahrer ist es in Berlin gar nicht so leicht, eine Tankstelle zu finden. Die halten sich versteckt. Aber dafür ist alles voll gepflastert mit "Spätis" - und da hast Du Recht: An Sonn- und Feiertagen ist Popcorn sicher einer von deren gängigsten Artikeln. Da ich eher auf frisches stehe, habe ich diese Szene aber bestenfalls im Augenwinkel.

 

Trotzdem: Ich werde kirschms Liste an die Spätis im Umfeld weitergeben, damit die im Großhandel entsprechend disponieren können.

 

Ergänzung: "Spätis" sind Kioske oder Buden, die oft bis zum frühen Morgen geöffnet haben. Neuerdings gerne das Ziel von genervten Einzelhändlern, die nachschauen, ob auch anderes als Lebensmittel und Alltagsbedarf zu haben sind - dann rufen sie nach dem Ordnungsamt.

bearbeitet von micharl
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Hallo Bunter,

 

Du solltest bei Deiner Werterhaltrechnung mit einbeziehen, dass man jetzt zur E-M1 den Griff dazubekommt und es auch immer wieder Aktionen zu Objektiven von Olympus gibt.

Glaube aber trotzdem nicht, dass sich die E-M1 schlecht verkauft.

 

Ist ein Vorteil für diejenigen, die nicht bei Neu-Erscheinen des Models kaufen müssen und bei allen Marken relativ normal.

 

Dass die GX7 wie Blei in den Regalen gelegen hätte, ist einzig eine Vermutung von Dir, oder gibt es Belege dazu?

 

Gruß Karlo

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Die Vorteile von DSLM, zumeist kleinere Größe, vor allem aber EVF mit Live View und Live Belichtungskontrolle, sowie die bessere Eignung für den Videoeinsatz sind evident genug. Die wirklich guten EVFs sind mittlerweile so schnell und frei von Artefakten, dass sich gegenüber den OVFs kaum noch Nachteile ergeben.

 

 

EVF's haben viele Vorteile, zugegeben, aber sie zeigen die Realität nur gefiltert. Im Vergleich ist die Wirkung eines optischen Suchers ungleich direkter, unmittelbarer.

 

Ich versuche es mal wieder mit einem Vergleich aus der Welt der Blechkisten: DSLM = automobile Oberklasse mit allem denkbaren Komfort - elektronischem Fahrwerk, Servolenkung, Fensterhebern, sowie einigen Dutzend Assistenten zum Beschleunigen, Bremsen, Einparken und Rückwärtsfahren.

 

Im Vergleich dazu ist eine DSLR wie Roadster Fahren in den 70ern - keine Servolenkung, straffes Fahrwerk, Hintern 10cm über dem Fahrbahnbelag, und statt Windschutzscheibe reicht auch ein kleiner Windabweiser. Fahren pur eben.

 

Da können die DSLRs gerne noch ein paar Jahrzehnte schlafen, wenn mir dieses archaische Spielzeug auf diesem Weg erhalten bleibt ;-)

 

Ich geniesse dieses "Reduktionskonzept" derzeit wie schon lange keine Kamera mehr - hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich ich mich bei Verwendung der DSLR wieder mehr mit dem Motiv beschäftige. Aber nicht nur: Meine Ausschussquote mit DSLR ist extrem niedrig, die Qualität basierend auf einem jahrelang eingeübten Zusammenspiel von Sensor und Objektiven entsprechend hoch. Themen wie ShSh, kurzer Auflagenabstand, Wackel OIS sind mir derzeit fremd (Canon hat zwar auch den optischen Stabi, aber ich habe noch keine Nachteile gesehen, wie sie etwa bei Panasonic in Verbindung mit mechanischen Verschlüssen auftreten).  

 

 

Hans

 

P.S.:

Bin gespannt, wann der erste Hersteller enttarnt wird, dessen Kameras einen Testlauf erkennen und für ein optimiertes Meßergebnis das Sensorverhalten anpassen ;-)

bearbeitet von specialbiker
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Ich versuche es mal wieder mit einem Vergleich aus der Welt der Blechkisten: DSLM = automobile Oberklasse mit allem denkbaren Komfort - elektronischem Fahrwerk, Servolenkung, Fensterhebern, sowie einigen Dutzend Assistenten zum Beschleunigen, Bremsen, Einparken und Rückwärtsfahren.

 

Im Vergleich dazu ist eine DSLR wie Roadster Fahren in den 70ern - keine Servolenkung, straffes Fahrwerk, Hintern 10cm über dem Fahrbahnbelag, und statt Windschutzscheibe reicht auch ein kleiner Windabweiser. Fahren pur eben.

So individuell fallen subjektive Empfindungen aus: DSLMs empfinde ich wie einen Tesla Roadster und DSLRs dagegen wie einen 20 Jahre alten Kleinbus. Letzterer ist auch eindeutig das professionellere Gefährt.

 

Wenn schon Roadster ohne allem Schnickschnack aus den 70ern (und allen damit verbundenen Pros und Contras), dann wär das wohl eher eine analoge SLR, ohne D. Die wiegen/wogen mit allem drum und dran nämlich beide keine 2.5 Tonnen und waren wirklich "manuell" ... ;)

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Wenn schon Roadster ohne allem Schnickschnack aus den 70ern (und allen damit verbundenen Pros und Contras), dann wär das wohl eher eine analoge SLR, ohne D. Die wiegen/wogen mit allem drum und dran nämlich beide keine 2.5 Tonnen und waren wirklich "manuell" ... ;)

 

Soweit wollte ich die Uhr dann doch nicht zurück drehen  ;-)

 

 

Hans 

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Ich versuche es mal wieder mit einem Vergleich aus der Welt der Blechkisten: DSLM = automobile Oberklasse mit allem denkbaren Komfort - elektronischem Fahrwerk, Servolenkung, Fensterhebern, sowie einigen Dutzend Assistenten zum Beschleunigen, Bremsen, Einparken und Rückwärtsfahren.

 

Im Vergleich dazu ist eine DSLR wie Roadster Fahren in den 70ern - keine Servolenkung, straffes Fahrwerk, Hintern 10cm über dem Fahrbahnbelag, und statt Windschutzscheibe reicht auch ein kleiner Windabweiser. Fahren pur eben.

Fahren Pur halt ... Zwischengas und Winker statt Blinker ;)

 

Ein Konzept in dem ich nicht mal den Einfluss meiner Einstellungen auf das finale Bild sehen kann, ist einfach heutzutage indiskutabel.

 

Stell Dir einfach vor, man würde Dir einen Webeditor ohne WYSIWYG anbieten .... oder denk mal an RAW Konverter, die Einstellungen erst nach "aktualisieren" anzeigen.

 

Das ist einfach sowas von veraltet ...

 

 

Wobei ich durchaus sehe, dass inzwischen die Belichtungsmessung recht perfekt ist, aber diese ganzen Techniken aus dem letzten Jahrtausend a la Spotmessung, sind bei einer echten Belichtungsvorschau sowas von überflüssig.

 

Genauso wie die in entsprechenden Foren immer wiederkehrenden Beiträge:

 

"ich habe den ganzen Tag mit Minus 2 eV Korrektur fotografiert ... wie bekomme ich die Bilder mit möglichst wenig Schaden wieder hin"

 

"Falscher Weissabgleich ... habe nur in JPG fotografiert"

 

Meine AF Punkte stimmen nicht mit der Position der LED überein"

 

Das Konzept der Sony A fand ich gut, einfach den Spiegel weglassen (bzw. solange es nicht anders geht für den AF noch einzubauen) aber das Gehäuse und die Objektive beibehalten.

 

Mit der A7RII haben sie es nun geschafft auch DSLR Objektive ohne Spiegelhilfe zu fokussieren ... eigentlich könnte so ein Alpha 77 III oder 99 II

(oder wie die entsprechenden Nachfolger auch immer heissen mögen) System eine wirklich super Sache werden ...

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@ Hans

 

Das ist genau der Punkt der EVFs: die Welt gefiltert sehen, d.h. die Belichtung, die ich beabsichtige oder bei geringem Umgebungslicht den Sucher so weit aufhellen, dass ich das Motiv noch gut beurteilen kann.

 

OVF: das ist eigentlich das "unfotografische" Bild, als Foto-Information erhalte ich nur den Ausschnitt, ansonsten ist es halt im Prinzip wie durch ein rechteckiges Gucklock schauen

EVF: das ist das fotografische Bild, mit foto-spezifischen Informationen und einer Vorschau auf das fertige Bild

 

oder man könnte es auch so auf einen kurzen Nenner bringen

 

OVF: ist der Sucher der Analog-Fotografie

EVF: ist der Sucher der Digitalfotografie

 

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So individuell fallen subjektive Empfindungen aus: DSLMs empfinde ich wie einen Tesla Roadster und DSLRs dagegen wie einen 20 Jahre alten Kleinbus. Letzterer ist auch eindeutig das professionellere Gefährt.

 

Wenn schon Roadster ohne allem Schnickschnack aus den 70ern (und allen damit verbundenen Pros und Contras), dann wär das wohl eher eine analoge SLR, ohne D. Die wiegen/wogen mit allem drum und dran nämlich beide keine 2.5 Tonnen und waren wirklich "manuell" ... ;)

 

...und die Quintessenz aus der Auto-Analogie?

DSLR gehören, von mir aus liebevoll gepflegt und als letzte Gattung von Analog-Derivaten bewundert, ins Museum

...und DSLM als digitale state-of-the-art-Technik in die Garage zum alltäglichen Gebrauch anno 2015

:P

 

bearbeitet von Viewfinder
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Fahren Pur halt ... Zwischengas und Winker statt Blinker ;)

 

Ein Konzept in dem ich nicht mal den Einfluss meiner Einstellungen auf das finale Bild sehen kann, ist einfach heutzutage indiskutabel.

 

 

Gegenthese   ;) :

 

In der Analogära war der große Vorzug des Leica M-Systems der noch hellere, klarere Sucher gegenüber dem "SLR-Tunnel". Die fehlende Kontrollmöglichkeit der Schärfenverteilung im Bild (Messsucher statt "Through The Lense") war damals das Manko des M-Systems.

 

Heute sprechen einige der Argumente, die damals für Leica M sprachen, für DSLR (vs. DSLM), und dieselben ("weniger Kontrolle") dagegen.

 

Es liegt nun im persönlichen Ermessen, wie man diese Vor- und Nachteile gewichtet. Nachdem ich "weiß", wie die Belichtungsmessung meiner Kamera "tickt", und genügend Erfahrung habe, abzuschätzen, wie sich die entsprechende RAW Datei in der Entwicklung verhalten wird, kann ich auf die Kontrollmöglichkeit (die Bildentwicklung betreffend) während der Aufnahme weitgehend verzichten und bevorzuge stattdessen die Vorteile der verzögerungsfreien, "unmittelbaren" Darstellung des Motivs.

 

Bei Nutzung der DSLR habe ich einfach den Eindruck, näher am Motiv zu sein, besser in eine "Szene" eintauchen zu können. Das mag für Dich "indiskutabel" sein, für mich ist es Anspruch.

 

Dazu kommen noch ein paar grundsätzliche  Designmerkmale, die bei DSLR perfekt gelöst sind, und die ich bei Spiegellos bis heute vermisse: Die Reduktion des Benutzerinterface auf ganz wenige Infos: Blende, Zeit, Iso. Immer wieder komme ich bei meiner GX8 versehentlich auf die Tasten, die mir das komplette Feature-Kino inkl. Wasserwaage, Histogramm, Videolaufzeit, Bildzähler, Weißabgleich, Szenemodus, Geburtstag von Tante Emma usw. usw. aufs Display bzw. in den Sucher zaubern. Falls mir jemand verraten kann, wie ich diese Umschaltung blockieren kann, wäre ich sehr dankbar (dazu müsste die Taste "Disp" deaktiviert werden können).

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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In der Analogära war der große Vorzug des Leica M-Systems der noch hellere, klarere Sucher gegenüber dem "SLR-Tunnel". Die fehlende Kontrollmöglichkeit der Schärfenverteilung im Bild (Messsucher statt "Through The Lense") war damals das Manko des M-Systems.

 

Heute sprechen einige der Argumente, die damals für Leica M sprachen, für DSLR (vs. DSLM), und dieselben ("weniger Kontrolle") dagegen.

 

 

also die M Freaks bei uns fanden nicht das (eigentlich gar nicht so beeindruckende) Sucherbild* wichtig, sondern

 

a) die genauere Fokussierung im WW und Standardbereich durch die grosse Messbasis beim Mischbildsucher

 

und

 

b ) den Leuchtrahmen, bei dem man auch aussenrum noch was sehen konnte und so schon vorher wusste, was gleich passieren wird.

 

 

 

a) kann und konnte ich nachvollziehen, meine Fuji 690 II war supersicher zu fokussieren, trotz 65mm WW und F 5,6

 ... ist aber definitiv kein Vorteil bei den heutigen DSLRs und ihren miesen Einstellscheiben (die soviel Klaranteil haben, dass sich auch der Billigzoomer mit dem 5,6er Zoom nicht über Abdunkelungen ärgern muss, die aber im Gegenzug keinerlei Schärfesprung mehr anzeigen)

 

 

b ) das ist bei DSLRs auch kein Vorteil, bei vielen sogar ein Nachteil, weil sie keine vollen 100% darstellen können.

 

andererseits kann man bei heutigen Pixelzahlen auch einfach hergehen und den Rand wegschneiden ... sich sozusagen den Leuchtrahmen selbst reindenken ;) ... so kann man auch schon vorab sehen, was gleich ins Bild kommen wird, wie man das damals bei den Rangefindern konnte.

 

 

 

Dass ein Spiegelsucher nicht wirklich klarer und besser ist, sehe ich jedesmal in schlechtem Licht (was mein Hauptproblem ist, wenn ich Fotos mache) da ist im SLR Sucher schon zappenduster, während meine OMD noch alles incl Schatten darstellt.

 

Natürlich gibt es noch die gegenteilige Situation, wo manche EVFs in der Sonne dunkel aussehen ... bei meiner GX7 dachte ich zuerst da wäre was kaputt, als ich sie im Tierpark, an einem strahlenden Tag, dabei hatte und das Bild nur schlecht erkennbar war ... aber wir reden ja von besseren Suchern, mein VF4 oder auch die OMDs hellen da automatisch auf und ich habe immer einen hellen, angenehmen Eindruck.

 

Auch ist es nicht mehr weit her, mit der Brillianz der DSLR Sucher, wenn man Zoomobjektive verwendet, die nicht gerade 2,8 haben ... die Einstellgläser aktueller Bauart haben zwar eine deutlich erhöhte Helligkeit, aber das geht auf Kosten von Brillianz und Kontrast ... und wie schon erwähnt des sichtbaren Schärfesprungs.

 

 

Ein weiteres Problem der DSLRs ist, dass die Auflösungen immer weiter steigen ... die Genauigkeit der Justage muss immer besser werden.

 

Schon bei vielen Kameras ist die Einstellscheibe nicht mehr genau genug eingebaut, dass man damit tatsächlich sicher 24 MP scharfstellen könnte ... weshalb man immer wieder DSLR Fotografen sieht, die ihre manuellen Superobjektive über den Monitor hinten einstellen.

 

Auch das mit den AF Punkten wird immer schwieriger, wie man bei der Nikon D800 sehen konnte, bei der sie die äusseren AF Punkte einfach nicht in den Griff bekommen haben.

 

Was hilft mir ein Sucher, der mir weder Schärfe, noch Belichtung, noch Farben wirklich zufriedenstellend und verlässlich zeigen kann? Ich kann ja noch nichtmal den äusseren Einstellpunkt vergrössert darstellen, um mich zu überzeugen, dass er wirklich sitzt.

 

Einzig bei AF Verfolgung und Serienbildern ist er noch ein wenig verzögerungsfreier und schneller ..... angeblich soll das ja DAS Kriterium sein.

 

Nun sehe ich aber, was hier im Forum gezeigt wird, was auf flickr gezeigt wird und denke mir, dass das ein Problem von Spezialisten sein muss ... die dann sicher wissen, was sie brauchen :)

 

 

 

 

 

 

 

 

* wenn ich da an meine alte LX zurückdenke, mit einer guten Festbrennweite ... man muss die M ja nicht immer mit billigen oder uralten Tunnelsuchern vergleichen ... oder halt den neuen DSLR Tunnelsuchern :D ... die sind nämlich überwiegend auch eher für die Tonne, als brauchbar.

 

 

 

 

Immer wieder komme ich bei meiner GX8 versehentlich auf die Tasten, die mir das komplette Feature-Kino inkl. Wasserwaage, Histogramm, Videolaufzeit, Bildzähler, Weißabgleich, Szenemodus, Geburtstag von Tante Emma usw. usw. aufs Display bzw. in den Sucher zaubern. Falls mir jemand verraten kann, wie ich diese Umschaltung blockieren kann, wäre ich sehr dankbar (dazu müsste die Taste "Disp" deaktiviert werden können).

 

 

Tja, da ist definitiv die Taste an einer Stelle, die für Dich nicht passt. (kann man die Taste nicht umbelegen?)

 

Grundsätzlich arbeite ich mit leerem Sucher und Werte werden bei mir nur auf halbes Drücken der Auslösetaste angezeigt, im Normalfall habe ich es auch noch nicht geschafft das versehentlich umzustellen ... und wenn doch, dann würde ich halt mein Bild mit Anzeigen machen ;) ..… oder meinen Bildschirm so einstellen, dass die Anzeigen ausserhalb der Bildfläche erscheinen.

 

Wobei ich es eigentlich toll finde, wenn die Anzeige im Bild ist, bei Bedarf. Da muss ich meinen Blick nicht vom Motiv abwenden, wenn ich was wissen will.

 

 

Bei Nutzung der DSLR habe ich einfach den Eindruck, näher am Motiv zu sein, besser in eine "Szene" eintauchen zu können. Das mag für Dich "indiskutabel" sein, für mich ist es Anspruch.

 

das ist natürlich alles andere als indiskutabel ... ich tauche auch in die Szene ein (egal mit welchem Sucher ... aber mit dem VF4 und .. interessanterweise .. dem Sucher der FZ1000, geht es am besten) aber ich frage mich dabei immer, wie wird das Bild dann werden? Suche bei DSLRs nach der Belichtungsanzeige um den Kontrast zu bestimmen und überlege, was der AWB wohl draus macht (wobei man das ja in LR problemlos einstellen kann ... auch schlechte Belichtung kann man da recht problemlos geradeziehen ... aber ich habs halt gerne schon von vorneherein richtig .... alter Diaknipser halt, das kriegt man so leicht nicht raus)

 

Beim EVIL Sucher sehe ich, was rauskommt (genau genug für mich) und brauche nicht nach Anzeigen schielen.

 

ich habe anfangs mal mit meiner damals neuen R1 eine ganze Zeit ausschliesslich manuell und ohne auf Zeit und Blende zu schauen, belichtet .... das war vollkommen problemlos ... und irgendwie schockierend, für jemanden, der vorher mit Highlight Spot Messung auf Lichter versuchte den Kontrastumfang der Bilder auszumessen um ihn dann perfekt aufs Bild zu bannen.

 

 

Die Reduktion des Benutzerinterface auf ganz wenige Infos: Blende, Zeit, Iso.

 

Hmm, kann man doch alles einstellen ... und wenn ich mal mehr wissen will, dann muss ich bei der DSLR aufs Schulterdisplay schauen (falls sie das noch hat) oder hinten drauf ... bei der EVIL kann ich mir das alles nach Wunsch einblenden lassen.

 

 

Ich glaube Dein Problem ist nicht DSLR vs EVIL, sondern CANON (bzw deren Idee eines Interface) vs. WASAUCHIMMERDUALSVERGLEICHHATTEST  :) ..... eine andere Firma würde es wieder anders machen.

 

 

Man kann sagen was man will, aber Canons Userinterface ist durchaus durchdacht und bewährt, das kann man schon als Vorteil sehen .... aber halt nicht für DSLR Technik, sondern für die Firma.

bearbeitet von nightstalker
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Natürlich gibt es noch die gegenteilige Situation, wo manche EVFs in der Sonne dunkel aussehen ... bei meiner GX7 dachte ich zuerst da wäre was kaputt, als ich sie im Tierpark, an einem strahlenden Tag, dabei hatte und das Bild nur schlecht erkennbar war ... aber wir reden ja von besseren Suchern, mein VF4 oder auch die OMDs hellen da automatisch auf und ich habe immer einen hellen, angenehmen Eindruck.

 

Das Problem habe ich auch bei der GX8

 

Ein weiteres Problem der DSLRs ist, dass die Auflösungen immer weiter steigen ... die Genauigkeit der Justage muss immer besser werden.

 

Schon bei vielen Kameras ist die Einstellscheibe nicht mehr genau genug eingebaut, dass man damit tatsächlich sicher 24 MP scharfstellen könnte ... weshalb man immer wieder DSLR Fotografen sieht, die ihre manuellen Superobjektive über den Monitor hinten einstellen.

 

Auch bei Spiegellos unterliegt der AF gewissen Toleranzen: Nämlich dem "Totband", dass die Fokussierung stoppt, wenn der Sensor "ungefähr" scharf erkennt. Ist natürlich nicht mit einem Front-Backfokus-Problem zu vergleichen, aber eine gut justierte DSLR kann zumindest mit einigen Spiegellosen (darunter A6000, die ich diesbzgl. nicht so gut fand) mehr als mithalten.

 

Man kann sagen was man will, aber Canons Userinterface ist durchaus durchdacht und bewährt, das kann man schon als Vorteil sehen .... aber halt nicht für DSLR Technik, sondern für die Firma.

 

 

Doch, es ist ein Thema DSLR vs. DSLM: Um in einen optischen Sucher etwas einzublenden muss erheblicher Aufwand betrieben werden und ist daher die Ausnahme, schon rein aus Kostengründen - bei DSLM ist dieselbe Funktion "kostenlos". Entsprechend hat hier die Überladung mit dargestellten Daten und Details (ich sage bewusst nicht: Informationen) inflationäre Züge angenommen. Zeige mir, wie ich das an der GX8 so ausschalten kann, dass es nicht aus Versehen (durch einen aussenliegenden Knopf, den man mit Sicherheit immer dann trifft, wenn man ihn nicht braucht) wieder aktiviert werden kann. Ist mir bisher nicht gelungen bei Sony, Panasonic, Olympus.

 

An der Stelle lohnt ein Blick in die Luftfahrt: Bei Einführung von Monitoren anstelle von Analoginstrumenten gab es anfangs große Probleme mit fatalen Verwechslungen  von angezeigten Informationen - mittlerweile wird die Instrumentierung (wenn auch elektronisch)  sehr viel "statischer" gehandhabt - dieselbe Information liegt immer am selben Bildschirmplatz, Fenstertechnik mit wechselnden Infos an derselben Position (wie man das von modernen Benutzeroberflächen kennt) ist in einem Cockpit völlig fehl am Platz. So gesehen erwarte ich von einer Kamera ein bisschen was von der "Nutzerfreundlichkeit" eines Cockpits, und hier sollten sich Kameras, Handys und Desktopsysteme in der Programmierung grundsätzlich unterscheiden - leider ist dies auch ein Kostenfaktor, der unter Wettbewerbsbedingungen nicht immer berücksichtigt wird. Also wird speziell in aktuellen DSLMs lieber zuviel angezeigt als zuwenig.

 

Du sprichst noch einige weitere Punkte an, die ich jetzt einfach mal in die Schublade "persönliche Referenzen" lege, und zu denen ich mir halt eine eigene, abweichende Meinung gebildet habe. Und es ist ja auch nicht so, dass ich Spiegellos nun untreu werde, und meine Argumente gelten (auch für mich) nicht für jede fotografische Situation. Aber mein Lieblingssystem derzeit hat wieder einen Spiegel, zugegeben . . .   :)

 

Hans

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Bei einer DSLM kannst du die meisten "Details" ausblenden, wenn sie dich stören bei der Beurteilung des Bildes.

Es bleiben dann unten nur noch die zentralen Daten übrig wie Blende, Verschlusszeit und ISO.

 

Den entsprechenden Umschaltknopf habe ich an meiner GH4 noch nie versehentlich gedrückt ...

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Bei einer DSLM kannst du die meisten "Details" ausblenden, wenn sie dich stören bei der Beurteilung des Bildes.

Es bleiben dann unten nur noch die zentralen Daten übrig wie Blende, Verschlusszeit und ISO.

 

Den entsprechenden Umschaltknopf habe ich an meiner GH4 noch nie versehentlich gedrückt ...

 

Aber ikk aabe ja gar keine GH4     :D

 

 

An meiner GX8 jedenfalls wird der Disp-Knopf (für die Aktivierung des nächsten Display-Modus) oft genug aus Versehen gedrückt, und dann muss ich durch 3-4 Bildschirme durch, bis ich wieder da an der Einstellung bin, von der ich eigentlich gar nicht weg wollte   ;)

 

Ich empfinde das bei nahezu jeder Fototour als großes (und eigentlich leicht vermeidbares) Ärgernis. Hinzu kommt dann das zu dunkle Display, sowie der Umstand, dass ich diese Kamera eigentlich nur wegen des Suchers gekauft hatte (von allen anderen Eigenschaften her wäre ich mit der GX7 gut bedient gewesen).

 

So gesehen ist mir eine DSLR, an der der Hersteller über die Jahre eher weniger, dafür um so besser überlegte Änderungen vornimmt, die aber am Ende des Tages genau das macht, wozu sie gebaut wurde, lieber als die Auseinandersetzung mit einem halbfertig ausentwickelten System. 

 

Es ist ja nicht nur der dunkle Sucher der GX8:  Zumindest am 14-140 (in Verbindung mit mechanischem Verschluss) kann ich von einem massiven ShSh-Problem sprechen, so dass ich gezwungen bin, diese Kamera grundsätzlich mit EV zu betreiben. Nicht immer ist das sinnvoll, die Effekte bei Bewegung im Bild sind ja hinreichend bekannt.

 

Deswegen bleibe ich dennoch bei Panasonic und stehe auch zu diesem System, aber eben mit dem speziellen Schwerpunkt "Kompaktheit". Wenn dagegen Funktionalität und Qualität im Vordergrund stehen, gewinnt die (VF-) DSLR im Vergleich dazu derzeit die Oberhand. So gesehen bin ich mit beiden Systemen perfekt gerüstet, aber würde mich heute jemand vor die Entscheidung stellen, mit nur einem System auskommen zu müssen  . . . .

 

 

Hans    

bearbeitet von specialbiker
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Der Sucher der GX8 ist aber eigentlich nicht generell dunkel. Bei normalem Licht und weniger Licht eher heller als ein DSLR Sucher. Lediglich bei sehr hellem Umgebungslicht könnte er etwas heller sein. Jedenfalls so meine Erfahrung.

bearbeitet von tgutgu
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Ich habe den Sucher der GX8, die ich mal eine Stunde "ausführen" konnte, als einer der besten EVF in Erinnerung, die mir bisher begegnet sind: Gross, hell, klar, scharf, kein Flimmern, Flackern und Schmieren.

 

Aber es stimmt offenbar: In sehr hellem Umgebungslicht scheinen die Panasonic-Sucher zu sehr abzudunkeln; ich habe zwar bei meiner GH4 die Gradationskurve angepasst, um in solchen Situationen mehr Zeichnung in den Schatten sichtbar zu machen, aber viel hat das nicht gebracht.

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Zeige mir, wie ich das an der GX8 so ausschalten kann, dass es nicht aus Versehen (durch einen aussenliegenden Knopf, den man mit Sicherheit immer dann trifft, wenn man ihn nicht braucht) wieder aktiviert werden kann.

 

 

Ist mir bisher nicht gelungen bei Sony, Panasonic, Olympus.

 

 

 

 

 

 

 

An meiner GX8 jedenfalls wird der Disp-Knopf (für die Aktivierung des nächsten Display-Modus) oft genug aus Versehen gedrückt, und dann muss ich durch 3-4 Bildschirme durch, bis ich wieder da an der Einstellung bin, von der ich eigentlich gar nicht weg wollte ;)

 

 

 

ich habe jetzt keine GX8 und die GX7 kann man da auch nicht so gut konfigurieren (wobei ich mit ihr da keine Probleme habe)

 

Bei der Oly schalte ich einfach alle Bildschirme aus, bis auf die, die ich wirklich brauche ... falls sich da doch mal was verstellt, ist es nur ein Klick auf Info und der andere Schirm ist wieder da. (die wechselbaren Anzeigebildschirme kann man im Menue einfach per haken zu oder abschalten ... wenn man keine braucht, dann aktiviert man halt nur den ganz einfachen Bildschirm)

 

 

 

Es ist ja nicht nur der dunkle Sucher der GX8:  Zumindest am 14-140 (in Verbindung mit mechanischem Verschluss) kann ich von einem massiven ShSh-Problem sprechen, so dass ich gezwungen bin, diese Kamera grundsätzlich mit EV zu betreiben. Nicht immer ist das sinnvoll, die Effekte bei Bewegung im Bild sind ja hinreichend bekannt.

 

 

ich halte das 14-140 II für eine Fehlkonstruktion ... zumindest beim aktuellen Stand der Panasonickameras und ihrer Verschlüsse.

 

Ich würde versuchen es loszuwerden und mir ein 14-140 I zulegen, das hervorragende Abbildungseigenschaften hat und (zumindest bei mir) Shuttershockfrei an allen Kameras arbeitet.

 

 

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Die E-M1 hat ab November ohnehin auch einen kompletten EV.

 

... wie ihn die GH4 schon von Anfang an hatte.

 

Den EV möchte ich nicht mehr missen, man kommt in vielen Situationen einfach zu schärferen Bildern, vor allem mit langen Brennweiten und natürlich mit längeren Belichtungszeiten.  

 

Seit ich die GH4 habe gibt es praktisch keinen Ausschuss mehr infolge verwackelter, leicht unscharfer Bilder. Mit den Spiegelreflex zuvor war das noch anders ...

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