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"Ende des Hypes" ist wohl etwas spitz formuliert. Die deutschen Preise empfinde ich im Rahmen der normalen Preisentwicklung, dass Amazon nicht den UVP verlangt ist ja nichts ungewöhnlich. Warum in Frankreich die Preise so niedrig sind kann ich mir allerdings nicht erklären, dieses Phänomen sieht man allerdings ziemlich oft dort.

 

Aber eigentlich kann man sich nicht beschweren, der Preis der A7 darf gerne noch ein bisschen fallen. Dann habe ich ein besseres Gewissen wenn ich sie mir holen sollte :D.

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Ich denke, da ist was dran. Mehr als bei anderen Kameras wird die A7 mit Erwartungshaltungen an Vollformat "belastet" - bei einigen von denen, die nun erkennen, dass mit der größeren Fläche nicht nur Vorteile verbunden sind, wird sich nach und nach wieder die Tendenz zu kleineren, "pragmatischeren" Formaten durchsetzen.

 

Gleichzeitig erwarte ich eine Stabilisierung von VF, d. h. der "Hype" hat einen robusten Kern. Die nächsten Technologieschübe, die das VF endgültig etablieren werden (und auch notwendig sind): An Altglas angepasstes Sensordesign sowie Gehäusestabi. Diese beiden Positionen verursachen derzeit vermutlich zu 50% Enttäuschungen bei A7® Besitzern.

 

Ich bin auch der Meinung: VF ist das einzige Format, bei dem Adaptieren so richtig Sinn macht, und ich würde diesen Markt nicht unterschätzen, auch dann, wenn der Einsatz "nativer Objektive" zahlenmäßig überwiegt. Eine A7 habe ich mir beispielsweise zu 70-80% wegen Altglas gekauft, und meine Erwartungen sind sogar übertroffen worden. Dennoch werde ich in Zukunft auch mit FE Objektiven fotografieren, je nach Situation. Aber ausschlaggebend für die Anschaffung des Systems (besser: Der Kamera) sind eben alte Gläser.

 

Und bei dieser Diskussion spielt Abbildungsqualität (im Rahmen üblicher Benchmarkmessungen) nur eine sehr untergeordnete Rolle. Mit Altglas zu "arbeiten" bedeutet, die Fotografie von einer Seite kennen zu lernen, die sich dem AF-Stabi-Vollautomat-Fotografen nie erschließen wird, egal welches Format er einsetzt (was nicht heissen soll, dies wäre die "richtige" Seite - es ist auch nur eine Variante von vielen). Wenn ich wieder an meine A7 Erfahrungen anknüpfe: Was Contax G und Canon FD Objektive bei mir emotional losgetreten haben, habe ich seit Ende der Analogära so nicht mehr erlebt. Es ist, als hätte die A7 den Wertverlust dieser Gläser, der nicht nur materiell wahrgenommen wird, auf einen Schlag kompensiert - eine tolle Erfahrung, und so "halbseiden", sprunghaft und provisorisch die Sony Entwicklungen sich darstellen: Ohne den Mut zur Lücke (auch zur Objektivlücke) würde es diese Kamera nicht geben. Bei Panasonic, einem sehr konservativen Hersteller (den ich auch sehr schätze, seitdem sie sich wenigstens bis zur GX7 durchgerungen haben), wäre dieses Konzept nicht ansatzweise in Erwägung gezogen worden. Zu Olympus sag ich nur deswegen nichts, weil die Verbindung zu Sony hier Entwicklungen (in Ri. VF) auslösen könnte, die Olympus für sich betrachtet nie wagen würde.

 

Hans

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Ich denke, da ist was dran. Mehr als bei anderen Kameras wird die A7 mit Erwartungshaltungen an Vollformat "belastet" - bei einigen von denen, die nun erkennen, dass mit der größeren Fläche nicht nur Vorteile verbunden sind, wird sich nach und nach wieder die Tendenz zu kleineren, "pragmatischeren" Formaten durchsetzen...

Die Entwicklung war ja abzusehen und wurde hier ja auch schon in verschiedenen Threads ausführlich und kontrovers diskutiert:

Nachdem man mit immer mehr MP allein inzwischen keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt, kommt jetzt eben der "Vollformat"-Hype als aktuelles "must have" für den ambitionierten Amateur.

Das Problem ist halt nur, dass die Zahl derer, die mit der aktuellen BQ von Kameras bereits im moderaten 500€-Segment nicht zufrieden sind, verschwindend gering ist. Ebenso ist die Zahl derer, die KB-Sensoren und 20+ MP wirklich zum täglichen Ausdrucken von Plakatwänden benötigen, im überschaubaren Bereich. Die euphorischen Heilsversprechungen von Profiformaten relativieren sich gleichzeitig durch durch normative Kraft des faktischen Foto-Alltags.

Für die 1:1 Verwendung von KB-Altglas bringt natürlich das KB-Format naheliegende und nachvollziehbare Vorzüge. Doch auch diese Gruppe der (liebenswerten) Altglas-Enthusiasten ist natürlich sehr begrenzt

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Ich glaube du unterschätzt den Drang zum Besseren.

Aktuelle Kameras haben seit Jahren ausreichende Bildqualität für die allermeisten Anwendungen.

 

Wenn ich mir angucke, wieviel schlechter die technsiche Qualität von mit analogem Kleinbild geschossenen Aufnahmen in diversen meiner Fotobücher ist, als was man heute aus einer beliebigen Einsteiger Systemkamera ziehen kann, dann hat sich da enorm viel getan.

 

Zugleich strebt der Mensch nach Verbesserung, deshalb kann Apple ständig neue Iphones verkaufen und auch deshalb glaube ich dass Sony viele FE-Kameras verkaufen wird.

 

Das die erreichbare Qualität besser is als bei einer Nex, das beobachte ich täglich.

 

So, der DPD Wagen in dem mein 24-70 ist müsste jeden Moment bei mir vor der Haustür stehen :D

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Für die 1:1 Verwendung von KB-Altglas bringt natürlich das KB-Format naheliegende und nachvollziehbare Vorzüge. Doch auch diese Gruppe der (liebenswerten) Altglas-Enthusiasten ist natürlich sehr begrenzt

 

Das ist die Frage, ob dieser Markt wirklich so begrenzt ist.

 

Erstens spielt es eine Rolle, mit wieviel Konkurrenten man sich einen Markt teilen muss: Hier ist erstmal weit und breit kein Konkurrent zu Sony zu sehen (wg. Auflagenmaß können C und N hier nicht mitmischen). Zweitens würde ich nicht ausschließen, dass auch junge Fotografen, die noch nie analog fotografiert haben, dem Reiz dieser Gläser erliegen und anfangen, Ebay zu plündern. Und Drittens: Falls diese Entwicklung eine gewisse Größenordnung erreicht, wird man eben Objektive, die in Haptik und Optik Parallelen zu Altglas aufweisen, erneut produzieren.

 

Aber zum heutigen Zeitpunkt ist der letzte Punkt vor allem reine Spekulation.

 

Hans

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Die Preisanpassungen sind überfällig, Europäer waren in der Vergangenheit häufig im Nachteil. Deswegen bezweifel ich, dass der Preisfall der A7 als Indiz für schlechte Verkaufszahlen gesehen werden kann.

 

Ich würde außerdem weniger von einem Hype sprechen. Im Allgemeinen haben alle "Großen" ihr FF Flaggschiff. Wieso sollte Sony da keins haben? Zumal es auch noch das günstigste und kleinste seiner Art ist. Sony hat finde ich nur die NEX Linie konsequent fortgeführt (vom Namen mal abgesehen ;) ) und damit gezeigt, dass vergleichsweise großer Sensor und kleiner Body durchaus Gegensätze sind die gut vereinbar sind. (Leica lasse ich außen vor)

 

Die bisherigen Objektive sind nach dem was ich sehe auch sehr gut. Ich denke das System wird sich etablieren.

 

Und leider sind die Adaptierer ein eher kleiner Kundenkreis, ich würde mir wirklich eine Kamera, die auf adaptierte Objektive optimiert ist, wünschen. Ist die Frage ob Sony diesen kleinen Kundenkreis in Zukunft bedienen wird.

 

[EDIT] Junge Fotografen werden sicher nicht mehr auf Ebay schauen. Die Preise haben in den letzten Wochen nochmals massiv angezogen. Teils so hoch dass die Vergleichsbrennweiten von Walimex/SLR Magic günstiger sind.

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Wo sollen sie denn sonst ihr Altglas herbekommen? :D

 

Damit waren eher Neueinsteiger gemeint ;) Ich schau mich auch noch bei Ebay um, aber eher weil ich schon einen kleinen FD Objektivpark habe. Würde ich neu damit anfangen müsste ich mir das gut überlegen. Die Objektive die ich habe wären heute erheblich teurer.

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"Besser" ist relativ: Mittelformat? Phase One? 80MP?;)

 

"Besser" ist natürlich auch subjektiv. Ich glaube, die Format- und Pixelschlacht ist im Prinzip geschlagen, auch wenn in absehbarer Zeit die FF 48 MP kommen werden. Vielleicht wird es um andere Dinge gehen: Multiformat per Knopfdruck oder Rändelrad statt Zoom, noch bessere, größere E-Sucher, andere Sensorkonzepte, etc ... Spannend bleibt es allemal.

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Hallo

 

Ein gewisses Ende des hypes glaube ich ist trotzdem erreicht, denn wenn ich mir ansehe was im blauen Forum wöchentlich an A7 / A7R FE35 oder FE55 angeboten wird wundere ich mich schon des öfteren.

So drastisch ist es mir damals bei der NEX7 nicht aufgefallen, da musste ich schon eine Weile warten um eine gebrauchte zu einem Vernünftigen Preis zu ergattern.

 

Ich denke schon das sehr viel nur wegen dem "Haben Wollen Faktor" die angenehme Größe der kleinen NEXen mal in den Hintergrund gestellt haben um dann nach ein paar Wochen zu erkennen warum sie eigentlich in den Systemkamera Sektor eingestiegen sind.

 

Die A7 ist sicherlich sehr klein für eine FF-Kamera mit Wechselobjektiven, aber halt nicht im Sinne von "klein"

 

Aber mir gefällt die Preisentwicklung :D

 

sg Tom

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Alle guten neuen Systemkameras werden erstmal gehypt!

Egal welches Kamerasystem.

Danach kommt die "Konsolidierungsphase" und werden wir weiter sehen.

 

Die Verkäufe der "Early Adopter" beunruhigen mich schon seit Jahren nicht mehr.

Das sind zum einen Kitkäufer, die ein wenig Geld mit getrenntem Verkauf machen wollen und zum anderen Leute, die sich vom Hype haben anstecken lassen und erst dann merken, daß die Kamera nicht wirklich passt.

 

Das ist auch bei anderen Systemen immer wieder zu bewundern :D

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Diesen Verlauf der Preisentwicklung hat bislang wohl so ziemlich jede Kamera genommen - vielleicht mal Leica ausgenommen, bei denen es Philosophie ist, Preise allenfalls nach oben zu verändern, egal wie sich die Verkaufszahlen entwickeln.

 

Jedes Modell hat seinen Zyklus und Hype wird von Realität abgelöst - davon ist auch eine A7/A7R nicht ausgenommen. Dennoch haben sie im Markt inzwischen einiges verändert, was nicht mehr zurückzudrehen ist und vielleicht doch den einen oder anderen Wettbewerber langsam wachgerüttelt.

 

Sony wird natürlich weitere neue Bodies bringen, aber E-Mount mit FF-Sensor wird sicherlich keine Eintagesfliege sein und weiter optimiert werden (Stabi, schnellerer AF, neue noch bessere, vielleicht auch noch etwas "altglaskompatiblere" Sensoren). Wenn etwas eher in Frage steht, dann wohl die Zukunft des A-Mounts. In dem Moment, wo eine E-Mount Kamera mit IBIS und weiter optimiertem Hybrid-AF verfügbar ist und die FE-Palette weiter ausgebaut wird, bleiben nicht mehr viele Argumente für einen A-Mount Body übrig. Die überschaubare Anzahl guter A-Mount-Objektive lässt sich dann auch (zumindest für mich) annehmbar über einen Adapter nutzen.

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Ich persönlich glaube noch nicht an eine große Zukunft des E-Mounts bei Sony.

 

Das Problem (das alle anderen Mitbewerber auch teilen): Der Markt insgesamt schrumpft stetig, nicht nur Absatz, sondern wg. der enormen Konkurrenz auch die Gewinne, sinken weiter. Innovationen und Neuentwicklungen machen sich häufig aufgrund hoher Entwicklungskosten erst über die Zeit bezahlt.

 

Sony ist ein relativ großer Elektronikkonzern, die ihr Geschäft genau im Auge haben. Sollten die Zahlen sich in den nächsten Jahren weiter in die gleiche Richtung entwickeln, wird es für viele Anbieter eng auf dem Markt. Große Konzerne werden sich dann vermutlich "einfacher" von einer Sparte trennen, als die kleinen, die erst bei Insolvenz ihr Geschäft beenden.

 

Da sind Systeme mit langer Bestandsdauer klar im Vorteil - sie haben ihre treuen Anhänger. Das sieht man ja zur Genüge bei CaNikon. Die lassen sich kaum vom Markt verdrängen und behaupten ihre Marktanteile trotz fehlender Innovationen seit Jahren.

 

Die A7R ist auch kein Hype - sie wird dazu gemacht. Und zwar i.d. Regel von Typen, die gerne das Größte und Neuste haben wollen und eine Begründung für diesen Besitz suchen. Daneben ist die A7R eine sehr interessante KB-Kamera, die, wie jede andere Kamera auch, ihre spez. Stärken und Schwächen hat. Der Sensor ist sicher eine Stärke des Systems. Ich persönlich sehe die paar Prozent mehr Dynamik und Auflösung in der Praxis bei mir nicht als entscheidend für die Qualität eines Bildes an. Das kann bei anderen natürlich anders aussehen. Ich bezweifele aber i.d. Regel, dass eine neue Kamera automatisch zu besseren Fotos führt. Es ist möglich, aber das kann es auch mit einer anderen Kamera sein.

 

Hype hin, Hype her. Die A7/R ist eine überaus interessante Kamera.

 

Aber den Markt umkrempeln, wie einige das gerne glauben mögen, wird sie sicher nicht. Innerhalb der kleinen Fraktion der Spiegellosen wird sie sich ihren Anteil sichern - mehr nicht. Wir reden bei den Systemkameras (also CSC + DSLR) von einem Anteil der A7/R bzw. FE-Kameras um die 1%...

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...Hype hin, Hype her. Die A7/R ist eine überaus interessante Kamera...

 

Darauf läuft es dann letzendlich auch nach Ende der "Hypephase" raus.

Sony hat in jedem Fall ein interessantes neues "Zeichen" gesetzt - Dafür ein Danke!

 

Mal schauen, was der Markt und ich dazu so in einem halben Jahr sagen... :D

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Sollten die Zahlen sich in den nächsten Jahren weiter in die gleiche Richtung entwickeln, wird es für viele Anbieter eng auf dem Markt. Große Konzerne werden sich dann vermutlich "einfacher" von einer Sparte trennen, als die kleinen, die erst bei Insolvenz ihr Geschäft beenden.

 

Dann wird allerdings das Kamerageschäft so ziemlich das letzte sein, von dem Sony sich trennen würde. Bei den Sensoren dominieren sie ohnehin mit großem Abstand den Markt (demnächst wohl auch im Mittelformat) und das Kamerageschäft ist derzeit leider eines der wenigen profitablen Segmente des Konzerns.

 

Da sind Systeme mit langer Bestandsdauer klar im Vorteil - sie haben ihre treuen Anhänger. Das sieht man ja zur Genüge bei CaNikon. Die lassen sich kaum vom Markt verdrängen und behaupten ihre Marktanteile trotz fehlender Innovationen seit Jahren.

 

Das dachte man früher bei den deutschen Kamera-Herstellern auch mal, bis sie durch Fehleinschätzung und Missmanagement den Anschluss derart hoffnungslos verloren hatten, dass es für die meisten keine Rettung mehr gab und lediglich Leica dank Investoren-Tropf zumindest noch ein Nischendasein fristet.

 

Die A7R ist auch kein Hype - sie wird dazu gemacht. Und zwar i.d. Regel von Typen, die gerne das Größte und Neuste haben wollen und eine Begründung für diesen Besitz suchen.

 

Die haben anfangs für den Anschub und Hype gesorgt. Mittlerweile spricht sich auch in der breiten Masse herum, was sich da in dem Segment tut und ich höre auch von vielen CaNikoniern, dass sie neugierig in diese Richtung schielen. Die A7/A7R ist zum Glück weniger, als das Größte und mehr als nur das Neueste.

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"Besser" ist natürlich auch subjektiv. Ich glaube, die Format- und Pixelschlacht ist im Prinzip geschlagen, auch wenn in absehbarer Zeit die FF 48 MP kommen werden. Vielleicht wird es um andere Dinge gehen: Multiformat per Knopfdruck oder Rändelrad statt Zoom, noch bessere, größere E-Sucher, andere Sensorkonzepte, etc ... Spannend bleibt es allemal.

Deine Beispiele finde ich ganz gut. M.E. sind immer mehr MP, größere Sensoren ziemlich banale Strategien. Intelligente Verbesserungen sollten doch eher in qualitativer Hinsicht umgesetzt werden, also: bessere Sensoren, vielleicht sogar neue Technologien, die Dynamik und Rauschverhalten nicht nur durch Vergrößern der Sensorfläche verfeinern. Und natürlich qualitativ und ergonomisch verbesserte Gehäuse/Bedienelemente. Außerdem perfektionierte OSS und EVF. Das alles könnte praxisgerechtere Verbesserungen im Fotoalltag erlebbar machen. Große Sensoren (=teureres+größeres Equiment) und immer mehr MP sind wie 500PS, wenn ich zu 95% in der Stadt/Kurzstrecke fahre:rolleyes:

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. . . Große Sensoren (=teureres+größeres Equiment) und immer mehr MP sind wie 500PS, wenn ich zu 95% in der Stadt/Kurzstrecke fahre:rolleyes:

 

Mein "Voting" am Beispiel Vollformat:

 

VF = Größer: Stimme zu.

VF = Teurer: Stimme nicht zu.

 

 

Natürlich hab ich jetzt im Hinterkopf wieder meinen Altglas-Fimmel: Aber die A7 zu kaufen war in meinem Fall auch von der rein rechnerischen Überlegung geprägt, was es mich kosten würde, den Bestand an Festbrennweiten, die an der A7 sehr gut funktionieren (die ich entweder bereits hatte oder die es gebraucht für wenig Geld zu kaufen gibt), in MFT oder APS-C-Ausführung zu kaufen. Von der gesparten Differenz hätte ich mir problemlos eine weitere A7 kaufen können. Habe ich aber nicht ;-)

 

 

Hans

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...

Das dachte man früher bei den deutschen Kamera-Herstellern auch mal, bis sie durch Fehleinschätzung und Missmanagement den Anschluss derart hoffnungslos verloren hatten, dass es für die meisten keine Rettung mehr gab und lediglich Leica dank Investoren-Tropf zumindest noch ein Nischendasein fristet...

Vor allem haben sie die Japaner völlig unterschätzt und geglaubt, die bleiben ewig Plagiatoren von "made in Germany". Dann hat man bahnbrechende Trends aus Japan völlig verpennt wie TTL. Und Schwuppdiwupp sah man die Reporter (Reportage und Sport) statt mit Leica und Rollei plötzlich nur noch in Scharen mit Nikon F:rolleyes:

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Mittlerweile spricht sich auch in der breiten Masse herum, was sich da in dem Segment tut und ich höre auch von vielen CaNikoniern, dass sie neugierig in diese Richtung schielen. Die A7/A7R ist zum Glück weniger, als das Größte und mehr als nur das Neueste.

 

Etwas Realität dazu:

 

Amazon Best Sellers: Best Compact System Cameras

 

Ist zwar nur ein Amazon-Ranking, sagt aber tendenziell auch etwas aus. Nämlich dass die A7/R sich durchaus gut verkauft. So gut wie einige andere Systemkameras auch. Das Erscheinen der A7/R hat auf dem DSLR-Markt noch nicht einmal für ein Zittern gesorgt.

 

Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde die Kamera selbst auch toll. Und ich habe auch keine DSLR - da würde ich lieber die A7R kaufen. Als ernstzunehmendes System taugt aber Sony einfach nicht. Sie bleibt eine Kamera für den ambitionierten Hobbyisten - was sie ja auch gar nicht schmälert. Die Kamera ist doch, was sie ist, ohne dass sie jetzt gleich den Markt durcheinander wirbelt und CaNikon in die Pleite zwingt.

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Die Kamera ist doch, was sie ist, ohne dass sie jetzt gleich den Markt durcheinander wirbelt und CaNikon in die Pleite zwingt.

 

Sie wirbelt den Markt sehr wohl durcheinander. Spiegellose Konzepte sind nun im Vollformat angekommen (wenn man mal von Leica's schon länger praktizierten Nischenansatz absieht). Das in einer Qualität, die einer D800E nicht nachsteht (die diese Stufe auch nur aufgrund des Sony Sensors und zumindest einigen wenigen adäquaten Objektiven erreichte).

 

Die A7 / A7R wird natürlich Canon oder Nikon nicht in die Pleite zwingen. Sie werden aber bei den beiden erzwingen, sich ernsthafter mit stärker digitalisierten, spiegellosen Konzepten auseinanderzusetzen und nicht nur so viertelherzige, vielleicht sogar bewusst enttäuschend designte V1 oder EOS-M Ansätze zu bringen, um ihre Spiegelkästen über die Zeit zu retten, bis sie selbst was ordentliches nachschieben können.

bearbeitet von tpmjg
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