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(...)

P.S.: Wolfgang, auch mit MFT Kameras kann man Fotos machen. Nur wo sind eigentlich Deine zu finden? :confused:

 

Wie sagt man; wer suchet, der findet.

Die Zeiten, in denen ich 'Bilder' gezeigt habe, sind vorbei. In einem anderen Forum habe ich sie alle gelöscht, bevor seltsamerweise ein Servercrash die Bilder aller anderen User zerstört hat. Das ist sehr schade, denn das würde manches aufklären.

HIER zeige ich nur noch Beispiel-Aufnahmen, welche die Ästhetik von hunderten von Testtafelaufnahmen nicht übertreffen können. Das hat den Vorteil, dass bissige Kommentare dazu eine reale Grundlage haben und man sagen kann, der Kommentator hat Recht. Das sind ohne die verlinkten hier ungefähr drei Mal so viele Aufnahmen wie Du Beiträge auf dem Konto hast. Alle anderen finden sich im Fotoclub, an den Wänden und bei den Brautleuten und anderen Menschen, für die sie bestimmt waren. Die gehen HIER schlichtweg niemand was an.

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Das sind ohne die verlinkten hier ungefähr drei Mal so viele Aufnahmen wie Du Beiträge auf dem Konto hast.

 

Viele sind es dann ja nicht.

 

DonParrot war der Grund für meine Anmeldung hier. Er war oder ist noch immer der größte MFT-Hundefotoliebhaber nach meiner Meinung. ;)

 

Auch wenn es seine OM-D EM-1 anscheinend noch nicht so richtig beherrscht.

 

Schade, das er hier gesperrt wurde. Er schrieb genauso Unterhaltsam wie Du. :D

 

P.S.: Leider habe ich relativ wenig Zeit neben meiner regulärer Arbeit und Fotografieren hier noch endlose Prologe über den Sinn oder Unsinn einer Kamera zu verfassen.

 

Für mich ist die A7 nur ein Sensorträger für meine alten, analogen Carl Zeiss (W.Germany) Rollei SL 35 Objektive. Leider kommt der Adapter noch nicht. Diese Objektivadapter für Rollei QBM Bajonett werden wohl zu selten nachgefragt. :eek:

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Hätte ich meine Planare vor ein paar Jahren nicht für relativ kleines Geld abgegeben, würde ich mir den Kauf einer A7r überlegen. Allein um die Objektive vollständig nutzen zu können. Leider habe ich die Objektive nicht mehr. Und damit würde mich die A7r dann doch zu teuer werden.

 

Als ich von der 1d auf mft umgestiegen bin, musste ich Abstriche bei der Bildqualität machen. Dies fiel mir aber leichter, als ich dachte, da ich schon damals festgestellt habe, dass ich Aufnahmen im Regelfall auf einem HD-Fernseher wiedergebe. Und für die 2 MPIX, die ich dort habe, reicht mft aus. Und Ausdrucke bis A3 kommen hin und wieder vor. Dafür reicht mir persönlich mft. Größere Ausdrucke mache ich eigentlich nicht. Ich habe dafür einfach keinen Platz an den Wänden. Die sind nämlich mit anderen Kunstwerken angezogen. Ich habe halt die Gene eines Sammlers und Jägers.

 

Allerdings verstehe ich auch, dass es Forenten gibt, die mehr Auflösung wollen. Die vielleicht mehr Freistellung wollen. Die vielleicht auch bereit sind, mehr für die Ausrüstung auszugeben. Warum denn nicht.

 

@Wolfgang: Mit einem sehr guten Füllhalter wird die Unterschrift nicht rechtskräftiger; allerdings macht es mir mehr Spass, mit einer guten Feder zu schreiben.

 

Ach ja, und hätte Canon 2010 eine VF-DSLR in der Größe meiner GH3 gebracht - ich wäre vermutlich nicht zu mft gewechselt. Aber im Vergleich zu einer 1d ist meine GH3 eher zierlich.

 

Gruß

Thobie

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Thomas:

"Daher bleibe ich dabei: eine wirkliche Reduzierung der Größe und des Gewichts der Komponenten eines Kamerasystems lässt sich nur mir kleineren Sensoren verwirklichen, daran ändert auch A7 nichts. m4/3 liefert unter diesen Gegenheiten das stimmigste Gesamtpaket. "

 

Grüße, Thomas

 

 

Das für deine Beschreibung vielleicht noch stimmigere Gesamtkonzept:

 

Sony RX10 vorgestellt: Großer Zoom, großer Sensor - COLORFOTO

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Auch die Abbildungsqualität, die ein Zeiss 55/1,8 bietet (Randscharf ohne Bildfeldwölbung) ist mir total egal. Denn ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Gebäude mit einer 55er Brennweite bei F1,8 fotografiert habe. Bei Menschen nutze ich diese BW häufig!

 

Völlig OT: Probier das ruhig mal aus. Ich habe im September bei einem zweiwöchigen New York/Chicago-Urlaub bewusst fast ausschließlich mit einem 50er an der Nex fotografiert (also 75mm KB). Die Ergebnisse waren weit besser als das ganze WW-Gedöns, was ich früher bei Architektur gemacht habe.

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Eigentlich kann bei der Themenstellung und mit der Tatsache, dass noch kein nennenswertes System existiert, die Alpha nur verlieren ...

 

 

tut sie aber nicht, oder doch zumindest nicht für jeden, nicht nach den Eindrücken, die ich vergangene Tage mit der A7 gesammelt habe.

 

 

Ich werde hierzu in den nächsten Tagen Bilder meiner Mallorca Reise ins Forum stellen, um anhand dieser Beispiele zu erläutern, worin ich die Vorzüge der A7 wahrgenommen habe.

 

Soviel vorweg: Ob jemand meine Position teilen wird ist Ansichtssache: Der eine wird die Vorzüge der A7® als unverzichtbar wahrnehmen, egal, welcher "MFT-Konkurrent" ins Feld geschickt wird (zu dieser Gruppe zähle ich mich inzwischen), der andere wird sagen: Fast kein Unterschied zu MFT und wird aus seiner Sicht vielleicht auch recht haben.

 

Warum? Weil der Bildverarbeitungsprozess und das Ausgabemedium eine entscheidende Rolle spielen, um den Qualitätsvorsprung der "großen Sensorfläche" auch wirklich nutzen zu können: Auf einem HD-TN-Panel wird man Unterschiede kaum wahrnehmen, auf einem 4K IPS Panel (99% RGB, 100% sRGB) kann der Unterschied förmlich "ins Auge springen" (ich spreche nicht von Pixelpeeping in 100% Ansichten, sondern von Vollformat-Betrachtung: Wie wirkt das komplette Bild auf den Betrachter). Wer gerne ausdruckt könnte auch ein Problem mit der A7 haben: Ich weiß nicht, ob der Druck den erforderlichen Farbraum überhaupt hergibt.

 

Hauptsächlich sehe ich die persönliche Werteskala als entscheidend für eine Einstufung pro / contra A7:

 

MFT gewinnt bei:

Objektiven

Randschärfe (Wolfgangs Thema lassen wir nicht aussen vor ;-) )

Praxistauglichkeit (Kompaktheit)

Technische Ausstattung (IBIS)

 

A7 gewinnt bei:

der Fähigkeit, Kontraste und Farben in einer für mich (langjähriger MFT Nutzer) neuen Dimension abzubilden. Knapp 2 Blenden zusätzliche Dynamik zu haben oder nicht zu haben spürt man unter Umständen ganz gewaltig - sie können darüber entscheiden, ob ein Bild künstlich und komprimiert oder live und dynamisch wirkt.

 

Dieser letzte Punkt dominiert für mich persönlich alle anderen Themen der Fotografie in einem Maße, dass für mich klar ist, wie ich priorisieren werde (ich habe auch zu Filmzeiten schon zu Mittel- und Großformat tendiert, also kenne ich meine Präferenzen mittlerweile sehr gut).

 

Aber, nachdem ich in den letzten Tagen sehr viel verglichen habe: Auch das MFT Format (GX7) leistet Erstaunliches: Einfach zu erwarten, dass jede A7 Aufnahme besser als ein MFT-Abbild wäre, ist zu simpel. Bestimmte Faktoren (Kontrast, Struktur etc.) müssen auch beim Motiv hinzukommen, um diese unvergleichliche Abbildungsleistung zu ermöglichen, wie ich sie derzeit nur von der A7 kenne. Chancenlos ist die A7 also ganz bestimmt nicht.

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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@scholle: ot?

 

Vielleicht lockert es die festgefahrenen Denkweisen bei uns allen auf?

 

Natürlich kann man mit 50mm KB losziehen. Haben früher ganz viele Menschen gemacht. Hat funktioniert. Warum sollte das heute nicht mehr gehen?

 

Meine erste KB-SLR betrieb ich mit 50/1,8 und 35/2,8. Ich weiss, dass eine FB zu einem anderen Blick zwingt. Mache ich heute auch manchmal noch, um mich zu testen. Aber in einer Moschee (Istanbul, Abu Dhabi) täte es mir doch weh, nur einen Ausschnitt zu fotografieren.

 

Wenn ich Landschaft und Architektur mit viel Vorder- und Hintergrundschärfe machen will, greife ich deutlich häufiger zu WW-Optiken und großen Blendenzahlen. Die 50er ist dann die Ausnahme.

 

Deshalb schrieb ich: viele meiner Aufnahmen mit dem Tele oder einer FB (35, 55, 85 etc.) benötigen vom Bildaufbau her keine Randschärfe. Sie würde natürlich auch keinen Schaden anrichten.;) Aber ich mache keine Porträts, wo es mir auf dieses Feature ankäme.

 

Dem gegenüber wird es auch Anwender geben, die dieses Feature benötigen. Und das akzeptiere ich.

 

Nur mal noch ein anderer Gedanke, weil wir hier über Sinn und Notwendigkeit von einer A7/A7r sprechen und ob diese Geräte irgendetwas an Vorteilen mitbringen: Es gab schon weit vor der A7 solche Diskussionen bei 50/1,2 vs. 50/1,8. 85/1,2 vs. 85/1,8 oder 200/2 vs. 200/2,8. Eine Blende Lichtstärke kann je nach Optik einen Aufpreis von mehreren hundert oder tausend EUR bedeuten. Für alle diese Optiken gibt es Käufer, denen der Mehrpreis kein Hindernis war. Ob sie diese "Blende" tatsächlich für ihre Bilder benötigen oder ob sie nur Spaß an der Technik haben - wer weiß das?;)

 

Ich fotografiere mit meiner Kamera z.B. einen toten Fischkopp am Strand oder wie ich nasse Füsse bekomme - brauche ich dafür eine Nex? Ich meine: Nein!;) Aber es macht auch Spaß, eine Nex zu nutzen!

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Ich fotografiere mit meiner Kamera z.B. [...] wie ich nasse Füsse bekomme - brauche ich dafür eine Nex? Ich meine: Nein!;) Aber es macht auch Spaß, eine Nex zu nutzen!

 

Die Serie ist wirklich klasse! War das Absicht? Ich hoffe, der Heimweg mit nassen, kalten Füßen war nicht zu weit.

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Da hat Jemand aber ganz schön geschummelt.

 

1.) Wenn man Crops vergleicht, gibt man den Vorteil des größeren Formats (KB 4x Fläche vgl. mit mFT) auf und zeigt, welche Kamera die bessere Crop-Kamera ist. Sehr sinvoll ist das nicht. Es sei denn:

 

2.) Jemand bläst die 16Mp der GH3 auf die 36Mp der A7r auf (GH3 upsized) oder rechnet die 36Mp der A7r auf die 16Mp der GH3 herunter (A7r downsized). Dann liegt der Vorteil natürlich in jedem Fall bei der A7r.

 

3.) Zusätzlich kann man das ganze noch verzerren, indem man die GH3 mit dem Nikkor 28mm/1,8 bestückt statt mit einer mFT-Linse:

 

"So I shot the scene below with my A7r fitted with a Nikon 50mm f/1.4G and my GH3 fitted with a Nikon 28mm f/1.8G. Both stellar lenses in my experience. Everything was set so that the two cameras were producing results as close as possible to each other."

SOUNDIMAGEPLUS: A Sony A7r - Panasonic GH3 file comparison - Part 1 - Still Images

 

Es handelt sich also eigentlich um einen Objektivvergleich einer hochlichtstarken KB-WW-Brennweite mit einem KB-Normalobjektiv, was die Bildmitte angeht. Die Abbildungsfehler des 28ers sind bei den Stacheln des Kaktus deutlich zu erkennen. "Both stellar lenses in my experience" = ich habe keine Ahnung von dem, was ich hier tue, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen Unterschied macht.

So weit so gut. Aber sicherheitshalber, damit der Vergleich auch ja nicht schiefgeht, rechnet man dann den ISO6400 Crop der A7r wieder auf die 16Mpix der GH3 herunter. Man weiß ja nie...

 

Man merkt ihm auch an, dass er ganz schön wütend gewesen sein muss, als er den Artikel verfasst hat. Und dabei hat er nicht mal die Ecken verglichen. Eigentlich hat er eher gezeigt, wie gut ein 2x Crop aus KB mit den richtigen Objektiven (und einem entsprechenden Sensor) sein kann. Das war vielleicht nicht ganz seine Absicht, aber nun ist es mal passiert.

 

Ich schlage vor, dass wir den nächsten Vergleich nicht bei 100% vornehmen, sondern so, dass die tatsächlichen Vorteile von KB auch sichtbar werden. Hat irgendjemand was dagegen?

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Ich schlage vor, dass wir den nächsten Vergleich nicht bei 100% vornehmen, sondern so, dass die tatsächlichen Vorteile von KB auch sichtbar werden. Hat irgendjemand was dagegen?

 

gute Idee, mach ruhig ..

 

 

 

Wobei der Autor ja durchaus pro A7r schreibt, siehe High ISO und siehe auch die Vorteile, die er in den gleichen Grössen noch sieht.

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tut sie aber nicht, oder doch zumindest nicht für jeden, nicht nach den Eindrücken, die ich vergangene Tage mit der A7 gesammelt habe.

 

 

Ich werde hierzu in den nächsten Tagen Bilder meiner Mallorca Reise ins Forum stellen, um anhand dieser Beispiele zu erläutern, worin ich die Vorzüge der A7 wahrgenommen habe.

 

Soviel vorweg: Ob jemand meine Position teilen wird ist Ansichtssache: Der eine wird die Vorzüge der A7® als unverzichtbar wahrnehmen, egal, welcher "MFT-Konkurrent" ins Feld geschickt wird (zu dieser Gruppe zähle ich mich inzwischen), der andere wird sagen: Fast kein Unterschied zu MFT und wird aus seiner Sicht vielleicht auch recht haben.

 

Warum? Weil der Bildverarbeitungsprozess und das Ausgabemedium eine entscheidende Rolle spielen, um den Qualitätsvorsprung der "großen Sensorfläche" auch wirklich nutzen zu können: Auf einem HD-TN-Panel wird man Unterschiede kaum wahrnehmen, auf einem 4K IPS Panel (99% RGB, 100% sRGB) kann der Unterschied förmlich "ins Auge springen" (ich spreche nicht von Pixelpeeping in 100% Ansichten, sondern von Vollformat-Betrachtung: Wie wirkt das komplette Bild auf den Betrachter). Wer gerne ausdruckt könnte auch ein Problem mit der A7 haben: Ich weiß nicht, ob der Druck den erforderlichen Farbraum überhaupt hergibt.

 

Hauptsächlich sehe ich die persönliche Werteskala als entscheidend für eine Einstufung pro / contra A7:

 

MFT gewinnt bei:

Objektiven

Randschärfe (Wolfgangs Thema lassen wir nicht aussen vor ;-) )

Praxistauglichkeit (Kompaktheit)

Technische Ausstattung (IBIS)

 

A7 gewinnt bei:

der Fähigkeit, Kontraste und Farben in einer für mich (langjähriger MFT Nutzer) neuen Dimension abzubilden. Knapp 2 Blenden zusätzliche Dynamik zu haben oder nicht zu haben spürt man unter Umständen ganz gewaltig - sie können darüber entscheiden, ob ein Bild künstlich und komprimiert oder live und dynamisch wirkt.

 

Dieser letzte Punkt dominiert für mich persönlich alle anderen Themen der Fotografie in einem Maße, dass für mich klar ist, wie ich priorisieren werde (ich habe auch zu Filmzeiten schon zu Mittel- und Großformat tendiert, also kenne ich meine Präferenzen mittlerweile sehr gut).

 

Aber, nachdem ich in den letzten Tagen sehr viel verglichen habe: Auch das MFT Format (GX7) leistet Erstaunliches: Einfach zu erwarten, dass jede A7 Aufnahme besser als ein MFT-Abbild wäre, ist zu simpel. Bestimmte Faktoren (Kontrast, Struktur etc.) müssen auch beim Motiv hinzukommen, um diese unvergleichliche Abbildungsleistung zu ermöglichen, wie ich sie derzeit nur von der A7 kenne. Chancenlos ist die A7 also ganz bestimmt nicht.

 

Hans

 

Endlich mal ein sachlich fundierter und differenzierter Beitrag - von jemandem, der wirklich schon mit der A7 gearbeitet hat, vielen Dank Hans!

 

Ich hab sie zwar noch nicht in der Hand gehabt, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich zusätzlich zu meiner sehr nützlichen und bewährten GH3-Ausrüstung eine A7R anschaffe - eben für jene Motive, bei denen es besonders auf eine grosse Dynamik, feinste Tonwertabstufungen, hohen Mikrokontrast und natürlich eine hohe Auflösung ankommt. Das wären für mich vor allem Aufnahmen von Wäldern (mein Spezialgebiet), in denen man oft grosse Kontrastumfänge bewältigen muss, und andere Ökosysteme, sowie Landschaften.

 

In der CHIP-Bestenliste schlägt die A7R jedenfalls alle anderen Vollformat-DSLR von Canon und Nikon in der Bildqualität, indem sie erstmals dort 100% erreicht - das sagt nicht alles, gibt uns aber doch einen Hinweis, wo ihre Stärke liegt (sicher nicht in der Handhabung und in der Geschwindigkeit, hier sind die anderen besser).

 

Grüsse, Markus

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Moin.

 

Auch von mir ein Danke an einen praxisgerechten Bericht der A7/R.

So ähnlich war es auch im Grunde genommen zu erwarten. Der Vorteil der A7 gegenüber kleinsensorigen Systemen liegt eben nicht in "DER" Bildqualität, sondern in spezifischen Teilen eben dieser. Ob man diese nutzen kann und möchte, ist eben von Mensch zu Mensch unterschiedlich zu bewerten und letztlich sehr subjektiv. Deshalb sehe ich pauschalisierende Meinungen eher als Kampfansage an, denn als Fakten.

 

Am Ende ist es doch v.a. wichtig, ob man mit seiner Ausrüstung Spaß hat und nicht, ob man in dieser oder jener Kategorie 5% "besser" ist. Wer dies berücksichtigt, kann sich zurücklehnen und einfach mit seiner Ausrüstung Spaß haben.

 

Zum Thema Dynamik- und Farbauflösungsvorteil habe ich aus Ermangelung eigener Ausrüstung allerdings mal DXO Mark (auch nicht der Weisheit letzter Schluss) zu Rate gezogen. klick

 

Vereinfacht gesagt liegt der Dynamik und Farbauflösungsvorteil der A7R (KB) nach DXO Mark also bei ca. 10% gegenüber der E-M1 (mFT) und bei ca. 5% gegenüber der NEX-7 (APS-C).

 

Das sind keine Welten, aber in Einzelfällen dürfte das schon einen sichtbaren Unterschied ergeben. Es ist zwar nur das Ergebnis eines Tests, spiegel aber im Grunde Hans Aussagen relativ genau wieder.

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Vereinfacht gesagt liegt der Dynamik und Farbauflösungsvorteil der A7R (KB) nach DXO Mark also bei ca. 10% gegenüber der E-M1 (mFT) und bei ca. 5% gegenüber der NEX-7 (APS-C).

 

Woher kommen die 10%?

In Dynamik fast doppelt gegen M1 und in Farbauflösung fast 4 mal.

(Wenn ich die beste Dynamik nehme, ist da mehr der Faktor 2)

 

Nimmst du etwa den Unterschied zwischen 12 und 13 EV als 10%?

und 23 und 25 Bit ?? 1EV verdoppelt und ein Bit genauso!

 

Wobei ich eigentlich noch mehr erwartet habe.

bearbeitet von Berlin
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Woher kommen die 10%?

In Dynamik fast doppelt gegen M1 und in Farbauflösung fast 4 mal.

(Wenn ich die beste Dynamik nehme, ist da mehr der Faktor 2)

 

Nimmst du etwa den Unterschied zwischen 12 und 13 EV als 10%?

und 23 und 25 Bit ?? 1EV verdoppelt und ein Bit genauso!

 

Wobei ich eigentlich noch mehr erwartet habe.

 

naja .... das ist halt eine nonlineare Skalierung.

 

das Licht verdoppelt sich zwar, aber der Mensch nimmt es als eine Stufe heller war.

Das ist doch genau der Grund, wieso es immer schwerer wird, wenn man noch mehr herausholen will.

 

 

 

Ich frage mich ja immer noch, was man fotografieren muss, damit man mit über 12 Blendenstufen Dynamik nicht mehr zurechtkommt .... aber irgendwann geht es halt ums Prinzip.

 

 

(für die, die jetzt gerade ansetzen mich die volle Kraft der geschwungenen Feder spüren zu lassen:

 

Sehr Euch einfach mal den DXO Test der als Dynamikwunder gepriesenen Nikon D700 an ... so schnell wird man vom Dynamikgott zum Knipskasten ;D ... für die, die nicht suchen wollen, der Dynamikwert laut DXO der D700 ist 12,2 ... 0,5 Blendenstufen weniger als der der EM1)

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naja .... das ist halt eine nonlineare Skalierung.

das Licht verdoppelt sich zwar, aber der Mensch nimmt es als eine Stufe heller war.

Das ist doch sehr vereinfacht, denn es geht hier doch nicht um die

Helligkeit, sondern um den Rauschabstand von 1:1 bis vollen Wertebereich.

Das kann man nicht so einfach in % schreiben.

Noch weniger geht das bei den Bits der Farbwerte.

Noch weniger geht das bei den Bits der Farbwerte.

Warum wird denn so viel gewese um die 1/8000 s gemacht,

das ist doch nur...:)

bearbeitet von Berlin
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Das ist doch sehr vereinfacht, denn es geht hier doch nicht um die

Helligkeit, sondern um den Rauschabstand von 1:1 bis vollen Wertebereich. Das kann man nicht so einfach in % schreiben.

Noch weniger geht das bei den Bits der Farbwerte.

Warum wird denn so viel gewese um die 1/8000 s gemacht,

das ist doch nur...:)

 

exakt, es ist nur eine lächerliche Stufe ... genau das behaupte ich seit Jahren, aber erst musste es eine 1/4000 sein, nun eine 1/8000 und bald werden sie bemerken, dass auch das im Ernstfall nicht reicht.

 

 

Der Rauschabstand in % ist mir eigentlich egal, wenn ich weis, dass ich eine Blende mehr aus dem Bild holen kann, bei der anderen Kamera.

 

 

Nun ist die Frage, wie oft brauche ich wirklich 14 Blendenstufen ... und komme nicht mit 12,7 aus.

 

(kann ich gut vergleichen, meine K5 hat laut DXO 14.1 und meine EM5 kommt meistens gut mit, aber hin und an ist halt doch ein Punkt erreicht, wo Schluss ist)

 

Wäre es nicht eine gute Idee, diese Fälle einfach per DRI zu bewältigen?

 

:) ich habe ja nichts gegen Kleinbild, gefällt mir selbst ziemlich gut .... aber ich finde es langsam lächerlich, wie diese Unterschiedchen zu schicksalsentscheidenden Abgründen hochgejubelt werden.

 

Es ist doch toll, wenns weniger rauscht, bei ausgearbeiteten Bildern ... reicht das nicht? Muss denn immer noch eine Situation zusammenfantasiert werden, die mFT oder APS NIEEE hätten bewältigen können?

 

 

(P.S. dieser Appell richtet sich an beide Lager ... lasst den anderen doch mal das Schäufelchen ...)

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Nimmst du etwa den Unterschied zwischen 12 und 13 EV als 10%?

und 23 und 25 Bit ??

 

Genau so sehe ich es.

 

13 Blenden sind 1 Blende mehr als 12 Blenden. Alles andere ist Erbsenzählerei für mich und geht wieder Richtung Glaubenskrieg. Da halte ich mich aber grundsätzlich heraus.

 

Außerdem liege ich mit meiner Fuji ziemlich genau in der Mitte. Das ist aber auch nicht verwunderlich, wie ich finde. Für mich ist die Dynamik alleine jedenfalls kein ausreichender Grund für einen Wechsel.

 

Wenn ich zur A7R wechseln sollte, tue ich das primär aus preislichen Gründen. An der A7R würde ich einige schöne und kompakte Messsucher-Schätzchen wie ein Canon LTM 50/1,4 nativ nutzen können und auch ein 35/1,5 gibt es in äußerst kompakt (aber nicht in günstig) aus dieser Serie.

Bei Fuji würde ich dafür tief in die Tasche greifen und hätte auch keinen Größenvorteil. Bei MFT wäre dies nur durch die Voigtländer 0,95 oder die entsprechenden SLR Magic Objektive möglich, die ebenfalls weder kompakt noch günstig sind. D.h. in meinem Fall wäre ich mit einer A7R und den o.g. Objektiven sowohl preislich, als auch in der Größe im Vorteil. In Sachen Bildqualität sehe ich dagegen für mich kein bemerkenswerten Zugewinn. Bei AF und Geschwindigkeit liegt nach wie vor MFT für mich vorne.

 

Horses for courses!

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exakt, es ist nur eine lächerliche Stufe ... genau das behaupte ich seit Jahren, aber erst musste es eine 1/4000 sein, nun eine 1/8000 und bald werden sie bemerken, dass auch das im Ernstfall nicht reicht.

 

 

Der Rauschabstand in % ist mir eigentlich egal, wenn ich weis, dass ich eine Blende mehr aus dem Bild holen kann, bei der anderen Kamera.

 

 

Nun ist die Frage, wie oft brauche ich wirklich 14 Blendenstufen ... und komme nicht mit 12,7 aus.

(...)

 

So schauts aus. Nun werfe ich noch ein Kriterium in die Waagschale, den Lichtabfall von Objektiven. Da gibt es solche Schätzchen, die bis zur Ecke nur läppische 2,5 Blendenstufen verlieren. Wie das dann bei halbem Anstand zum Rand mit der Dynamik aussieht? Natürlich gibts auch Besseres. Das kostet aber und braucht viiieeel Glas (und damit Größe und Gewicht .... und Preis).

Beispiel: In der Mitte brauche ich etwas NICHT ausgefressen, belichte also bis ganz dicht an die Sättigung. Auf halbem Anstand zum Rand ist gleich helles dann plötzlich um den Lichtabfall dunkler. Was passiert denn nun mit meinem schönen Dynamikvorteil, wenn ich den Helligkeitsabfall ausgleiche? Er ist einfach futsch, oder ich muss mit der Vignette leben. Eine Stufe mehr Dynamik ist schneller weg als mancher denkt.

Jetzt vergleichen wir mal wieder: Wie groß ist der Unterschied im Lichtabfall bei den verschiedenen Systemen bei gleichen Bildwinkeln entsprechend KB-Brennweiten unter 50 mm im allgemeinen? Da gibt es abhängig von der Konstruktion große Unterschiede innerhalb der KB-Klasse. Besonders auffällig ist das bei den adaptierten Schätzchen. Verstärkt werden die Unterschiede noch durch die Ansprüche des Sensors im Vergleich zum Film.

Auf dieser Doku kann man sich die Auswirkungen nach der Korrektur schön ansehen: >KLICK<

Mir persönlich wäre dann schon ein natives Objektiv lieber, auch wenn es nach neuer Rechnung größer und schwerer wird als mit zu viel nachträglicher Korrektur.

Nun dürfen die üblichen Verdächtigen wieder auf dem kleinlichen Meckerer herumhacken. Sie werden damit die Objektive aber nicht ändern können.;)

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(...)

Vereinfacht gesagt liegt der Dynamik und Farbauflösungsvorteil der A7R (KB) nach DXO Mark also bei ca. 10% gegenüber der E-M1 (mFT) und bei ca. 5% gegenüber der NEX-7 (APS-C).

 

Das sind keine Welten, aber in Einzelfällen dürfte das schon einen sichtbaren Unterschied ergeben. Es ist zwar nur das Ergebnis eines Tests, spiegel aber im Grunde Hans Aussagen relativ genau wieder.

 

Genau so ist das. Für den Seheindruck ist der Unterschied nicht größer als die paar Prozent, weil das Auge eine logarithmische Charakteristik hat. In der Akustik ist das genauso mit dem Hörempfinden.

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...An der A7R würde ich einige schöne und kompakte Messsucher-Schätzchen wie ein Canon LTM 50/1,4 nativ nutzen können und auch ein 35/1,5 gibt es in äußerst kompakt (aber nicht in günstig) aus dieser Serie…

 

Ich besitze die Canon LTM Objektive 1.8/35 mm, 1.8/50 mm und das 2.0/100 mm.

 

Das 50er und 100er könnte an der A7R einsetzbar sein, wenn es in der Mitte scharf und am Rand etwas "fluffig" sein soll, aber das 35er lieferte offen schon auf Film "nur Bokeh":

 

2837680558_6dac0b3e68_o.jpg

Hauptbahnhof von NupMotionPictures auf Flickr

 

Da möchte ich mir lieber nicht ausmalen, was solche alten 35er auf 36 MP abliefern! :rolleyes:

 

 

Gruß Norbert

bearbeitet von Graf Lumix
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