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Mir ist gerade völlig schleierhaft, wie jemand die Weisheit besitzt, das neue 55er Zeiss, dessen optische Leistungen wir noch gar nicht zu beurteilen vermögen, als überteuert zu bezeichnen.

 

https://www.systemkamera-forum.de/sony-nex-objektive/48215-aussergewoehnliche-vollformat-objektive-fuer-ff-nex-und-ilce-kameras-co-4.html#post468824

 

alle mit Otus 55 1.4 und D800E in voller Auflösung ;)

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Photozone und auch andere Test heben immer wieder die überraschend solide Bauweise der Samyangs hervor.

 

Photozone und die anderen Tester unterziehen diese in der Regel keinen Dauer-/Langzeittests und nehmen sie auch nicht auseinander. Insofern beurteilen sie nur die augenscheinliche Bauqualität und vielleicht noch die Haptik. In diversen Tests und Forenbeiträgen wird allerdings auch (insbesondere bei den Weitwinkeln) die z.T. extreme Fehljustierung des Fokusringes bemängelt. Bei meinem 14/2.8 (in 2012 beschafft) war z.B. der "Unendlich"-Fokus etwa bei 0,7m. In Foren fand ich diverse Beiträge, die das z.T. schon diverse Jahre zuvor ebenfalls bemängelten, d.h. Samyang hatte diesbezüglich an der Qualitätskontrolle zwischenzeitlich nichts verbessert. Auch von aktuellen 24/T1.5 Modellen liest man das noch.

 

Ich wäre also mit solchen Testaussagen auch eher vorsichtig. Lensrentals kann da sicherlich auf ganz andere Erfahrungen zurückgreifen.

 

Enttäuschend finde ich bei vielen Samyangs auch die optische Qualität. Das 35/1.4 (bzw. T1.5) mag hier eine rühmliche Ausnahme sein, bei den meisten anderen muss man jedoch i.d.R. 1-2 Blenden abblenden, bevor sie gute Ergebnisse liefern. Davor sind sie i.d.R. recht flau.

 

Zumindest außergewöhnlich ist aber in der Tat deren Preis-/Leistunsverhältnis und das 14/2.8 hat darüber hinaus eine derart kuriose "Moustache"-Verzeichnung, wie ich sie sonst noch bei keinem Objektiv gesehen habe.

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Ich habe mein Samyang 3,5/8mm (Canon) wie gesagt jahrelang. Sehr gute BQ, hervorragende Verarbeitung, weich laufender Fokusring. Das alles zu einem Spottpreis. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich die positiven Tests nur bestätigen. Was ist die Regel, was die Ausnahme? (Und Lensrental hatte ja offenbar juristischen Zoff mit Rokinon, dem Samyang US-Label, da weiß man ja auch nicht so recht, was wirklich hinter den Kulissen abläuft...gerade in den USA). Bleibt die Frage: Was ist die Regel, was die Ausnahme?

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Ich ziehe gerade, sobald die A7R anrollt, zusammen mit einem Bekannten einen Vergleich von außergewöhnlichen vollformatigen Super- bis Ultra-Weitwinkeln in Erwägung.

 

Kandidaten werden u.a. sein:

  • Leica Super Elmar 18mm f/3.8 ASPH
  • Leica Wide Angle Tri Elmar ("WATE") 16-18-21 mm f/4 ASPH
  • Zeiss Hologon T* 16mm f/8
  • Canon Tilt-/Shift 17mm f/4
  • Voigtländer Ultra Wide Heliar 12mm f/5.6 ASPH

 

Weitere interessante Vergleichskandidaten (die wir aber derzeit nicht im Zugriff haben) wären noch das

  • Zeiss Distagon T* 15mm f/2.8 (sowohl die ZM Version für Leica als auch die neue ZE oder ZF.2 Variante)
  • Zeiss Hologon 15mm f8

Wer so eines hat oder da rankommt, ist gerne zum Mitmachen eingeladen. Location wird u.a. die Hafencity und die Speicherstadt sein.

 

Wen es interessiert, hier noch ein paar Hintergrund-Infos zu einigen dieser Extrem-Objektive:

The Top Five Most Extreme Wide-Angle Lenses Ever Built

 

Sicherlich werden wir dann auch die NEX-7 mit dem 10-18 zum Vergleich heranziehen, um zu schauen, ob FF wirklich das zusätzliche Geld und Gewicht rechtfertigt.

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Es geht tendenziell schon eher um die Extrem-Konstruktionen in dem Bereich. Bei Ausweitung auf 20 oder 21mm müsste es dann schon etwas lichtstärkeres sein, es kämen dann z.B. noch das Leica Summilux 21mm f/1.4 und/oder das (deutlich preiswertere) Voigtländer Ultron 21/1.8 ASPH in Frage.

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Zeiss Hologon 15mm f8

 

Das Hologon ist so ziemlich das schlimmste was ich an der Nex bisher gesehen habe. An der Nex-5N kann man nichtmal mehr von Lila Rändern sprechen, sondern eher von einer nicht Lilanen Bildmitte :)

Zudem wird es extrem teuer gehandelt.

 

Ich frage mich im allgemeinen wie sich die "problem" Objektive an der FF Nex verhalten werden. Die Farbverschiebung und smearing kann ja eigentlich nur schlimmer werden bei größerem Sensor!?

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Es geht tendenziell schon eher um die Extrem-Konstruktionen in dem Bereich. Bei Ausweitung auf 20 oder 21mm müsste es dann schon etwas lichtstärkeres sein, es kämen dann z.B. noch das Leica Summilux 21mm f/1.4 und/oder das (deutlich preiswertere) Voigtländer Ultron 21/1.8 ASPH in Frage.

 

Irgendwo fehlt in Deiner Testobjektivserie dann - wenn Du nur Extremobjektive untereinander vergleichst - der normale Bezugspunkt, den die Leser kennen. Zum Beispiel ein 20/2,8 eines der grossen Kamerahersteller. Dann sieht man, welche Exoten besser oder schlechter sind. ;)

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Das Hologon ist so ziemlich das schlimmste was ich an der Nex bisher gesehen habe.

...

Zudem wird es extrem teuer gehandelt.

 

Das Hologon 16/8 ist ja noch vergleichsweise "günstig" (zwischen 1500 und 3000 EUR, je nachdem, ob es mit Anschluss für Contax G kommt oder auf M-Mount umgebaut ist), während das "Ur-Hologon" aus den 60ern tatsächlich abartig teuer ist. Dies aber mehr wegen seiner Geschichte und seines Sammlerwerte, als wegen seiner optischen Leistung.

 

Es soll eher teilnehmen, weil es eine Charakter-Linse mit besonderer Geschichte ist (wie auch in dem oben verlinkten Artikel beschrieben).

 

Irgendwo fehlt in Deiner Testobjektivserie dann - wenn Du nur Extremobjektive untereinander vergleichst - der normale Bezugspunkt, den die Leser kennen. Zum Beispiel ein 20/2,8 eines der grossen Kamerahersteller. Dann sieht man, welche Exoten besser oder schlechter sind. ;)

 

Das mag sein, dass ein bisschen die "Erdung" fehlt. Es soll aber weniger um besser oder schlechter, sondern um besondere Eigenschaften gehen.

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Es geht tendenziell schon eher um die Extrem-Konstruktionen in dem Bereich. Bei Ausweitung auf 20 oder 21mm müsste es dann schon etwas lichtstärkeres sein, es kämen dann z.B. noch das Leica Summilux 21mm f/1.4 und/oder das (deutlich preiswertere) Voigtländer Ultron 21/1.8 ASPH in Frage.

 

Da würde mein Zeiss Distagon ZE 21mm F2.8 dann glatt durchfallen. :rolleyes: Es ist schon bei 2.8 voll nutzbar, neigt aber wie alle Zeiss dieser Baureihe zu CAs. An der NEX-7 (mit Einfach-EOS-Adapter) gefällt es mir aber wunderbar. Natürlich kommt es auch gut an den Canon 1ern (Vollformat eben). Ist ja auch ein Glasklotz und deswegen auf Reisen nicht mehr dabei.

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Das Hologon ist so ziemlich das schlimmste was ich an der Nex bisher gesehen habe. An der Nex-5N kann man nichtmal mehr von Lila Rändern sprechen, sondern eher von einer nicht Lilanen Bildmitte :)

Zudem wird es extrem teuer gehandelt.

 

Ich frage mich im allgemeinen wie sich die "problem" Objektive an der FF Nex verhalten werden. Die Farbverschiebung und smearing kann ja eigentlich nur schlimmer werden bei größerem Sensor!?

Klar, wenn man dann den vollen Bildkreis nutzt, werden auch vollständig (die bisher im Crop-Modus gnädig verborgen gebliebenen) Schwächen der Randbereiche abgebildet

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Moin,

 

an der A7r würden mich vermutlich vor allem diese beiden Optiken im WW und UWW interessieren:

 

1.

Zeiss 21/4.5 ZM Biogon

 

2.

Voigtländer 35/1.2

 

Ich weiß, daß es viele 21er und 24er mit VIEL mehr Lichtstärke gibt, aber das 4.5er hab ich schonmal an einer Leica M8 erlebt und es war einfach dermaßen umwerfend gut, zudem kompakt UND bezahlbar. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich an 36 MP schlagen wird?

 

Und das Voigtländer 35/1.2 erklärt sich an der A7r ja vermutlich von selbst....

 

LG

Thomas

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Ich bin gespannt inwieweit sich Großformatobjektive am Sensor betreiben lassen.

Ich besitze ein kleine Palette von 65mm bis 480mm.

Sollte sich der Sensor wie vermutet gutmütiger gegen Randstrahlen verhalten kann ich mir einen Betrieb der A7r an einer Linhof 4X5 vorstellen, mit großzügigem Verstellbereich.

 

Falls noch nicht erwähnt, bliebe als Spezialist das 17mm Canon Tillt und Shift.

Leider ist dafür dann ein relativ teurer Adapter fällig.

 

Es warten spannende Tage auf uns.

Liebe Grüße

Jürgen

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Ja, etwas anamorphisches wäre "großes Kino". SLR Magic hat da ja auch gerade eine anamorphische Linse in der Mache, allerdings deckt die wohl nur FourThirds oder vielleicht noch APS-C ab.

 

Sollte jedoch die neue A7/A7r bereits auch 4K unterstützen, sehe ich nur noch wenig Bedarf für eine anamorphische Linse. Dann kann ich ja auch ein herkömmliches Objektiv mit dem gewünschen Blickwinkel nehmen und oben und unten etwas mehr abschneiden, oder mache ich da einen Denkfehler?

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Das Hologon ist so ziemlich das schlimmste was ich an der Nex bisher gesehen habe. An der Nex-5N kann man nichtmal mehr von Lila Rändern sprechen, sondern eher von einer nicht Lilanen Bildmitte :)

 

Hier mal ein Bild mit dem Hologon 16/8 (umgebaut auf M-Mount), aufgenommen mit der Leica M Monochrom:

Zeiss Hologon 16mm/f8 on Leica M Monochrom | Flickr - Photo Sharing!

 

Es ist selbst am FF-Sensor nahezu verzeichnungsfrei und bis in die Ecken scharf. Es vignettiert allerdings auch sehr stark, weshalb man es mit dem beiligenden Center-ND Filter nutzen sollte (der nochmals eine Blende kostet). An der Leica M9 produziert es zu den Rändern allerdings auch starke Farbverschiebungen.

 

Es gibt wohl keine WW-Konstruktion, die an der M noch kompakter ist und es sieht daran einfach extrem ungewöhnlich und beeindruckend aus:

Zeiss Hologon 16mm/f8 on Leica M Monochrom | Flickr - Photo Sharing!

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