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Hallo,

 

Mich interessiert Eure Meinung zu beiden Kameras.

 

Zur Bildqualität der PEN kann man noch keine abschließende Aussage treffen, obwohl sie technisch auf der OM-D basiert. Die der X-E1 ist wohl über jeden Zweifel erhaben.

Das Retrodesign der neuen PEN finde ich klasse. Das, gepaart mit modernen Features wie dem Klappmonitor finde ich toll. Einzig der fehlende integrierte Sucher ist in meinen Augen ein Manko gegenüber der X-E1. Dafür dürfte die E-P5 wiederum mit einem besseren Autofokus punkten.

 

Wie schätzt Ihr die beiden edlen Stücke ein und zu welcher Kamera würdet Ihr momentan tendieren?

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Einzig der fehlende integrierte Sucher ist in meinen Augen ein Manko gegenüber der X-E1.

 

Zwar kenne ich die X-E1 nicht selber, aber als ich das gelesen habe, war mein erster Gedanke auch: Eine P5 mit Sucher gibt's doch, heißt EM-5....;)

 

Ich weiß, dass es noch ein paar Unterschiede mehr gibt zwischen EM-5 und P5, aber ich weiß nicht, welche Rolle die in diesem Fall spielen.

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Zwar kenne ich die X-E1 nicht selber, aber als ich das gelesen habe, war mein erster Gedanke auch: Eine P5 mit Sucher gibt's doch, heißt EM-5....;)

 

...

Naja, was die Bildqualität angeht, magst Du ja Recht haben; ansonsten finde ich, dass das kantige Design der EM-5 absolut häßlich ist. E-P5 und X-E1 hingegen sind richtig chice Teile. Just my two cents. Für mich müssen Design und Technik stimmen.

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... ansonsten finde ich, dass das kantige Design der EM-5 absolut häßlich ist. E-P5 und X-E1 hingegen sind richtig chice Teile. Just my two cents. Für mich müssen Design und Technik stimmen.

 

Nun ja, manch eine® mag ja gerade die EM-5, weil sie so aussieht wie die Olympus SLRs der 80er Jahre.

 

Mir gefällt sie, aber auch die Pens, von denen ich 2 habe.

 

Mit Geschmacksurteilen halte ich mich zurück, sonst könnte ich auch sagen, eine richtige Kamera sieht aus wie die Leica M, alles andere sind nur unterschiedlich krude gescheiterte Versuche,

 

grüßt immodoc!

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dass das kantige Design der EM-5 absolut häßlich ist.

 

So sahen eben SLRs in den Siebziger bis etwa Mitte der Achtzigerjahre aus. Das mögen viele und Olympus reitet bei allen Modellen auf der Retroschiene. Wers mag kauft und wers nicht mag kauft eben Panasonic, Sony oder Samsung. So einfach ist das...

ich habe hier noch eine alte Nikon FA rumstehen. Mit so einer habe ich 1986 angefangen mit dem Fotohobby. Die sah nicht viel anders aus als die OM-D.

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Über Retrodesign kann man natürlich trefflich streiten. In der Kunstgeschichte ist die Rückbesinnung auf historische Stilelemente verankert (z.B. Renaissance, Klassizismus).

Beim kurzlebigen Industriedesign kann man natürlich schon an der Kreativität von Designern zweifeln, wenn sie eine Form, die gerade mal (maximal) ein paar Jahrzehnte als ist, ausgräbt, das Ganze mit ein paar geringfügig veränderten Elementen/Proportionen versieht und dann wieder via Marketing zum Trend und Hype hochstilisiert. Es ist schon ein Unterschied, ob man Stilelemente aufgreift und "neu" interpretiert/kombiniert oder eine komplexe Formgebung kopiert

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Ich hab (hatte) u.a. die X-E1, E-P3 und OM-D in Gebrauch. Unter der Annahme, dass die E-P5 eine etwas erweiterte OM-D im Kleid (+/-) einer E-P3 sein wird, würde ich folgende Empfehlung aussprechen:

 

Sofern du eine auf die grundlegenden Elemente reduzierte Kamera suchst, nimm die X-E1. Blende, Zeit, Bel.-Korr., ISO, Fokussierung - Ende. Sämtliche dieser Bedienelemente sind meiner Meinung nach wunderbar schnell und direkt zu erreichen und zu verstellen. Alles fühlt sich gut und wertig an und sieht auch so aus. Solange man sich innerhalb der Grenzen der X-E1 bewegt, ist sie eine grossartige Kamera, deren etwas reduziertes Konzept sehr viel Spaß bereitet.

 

Wenn du jedoch +/- einen DSLR-Ersatz suchst, dann lass die Fujis bleiben und nimm eher die E-P5. Die Olys sind in jeder Hinsicht merklich schneller (AF, Bildspeicherung, Reaktion nach Aufnahme, etc.) und variabler einsetzbar (Konfigurierbarkeit, IBIS, Unmengen an Funktionen). Die OM-D (die E-P5 kann ich logischerweise nicht beurteilen) würde ich aktuell als die Kamera einschätzen, welche mir bislang (inkl. so mancher DSLR) am wenigsten im Weg steht oder Workarounds erfordert, völlig unabhängig von der Aufnahmesituation.

 

Es gibt so manchen Einsatzbereich für welchen ich die Fuji nicht nehme und stattdessen zur Oly (OM-D) greife, umgekehrt ergibt sich dieser "Zwang" kaum jemals. Die X-E1 nehm ich eher, wenn ich grad Lust drauf hab. Denn Spaß macht sie allemal.

Bildqualitativ sehe ich die Fuji insgesamt ein Stück vorn, vor allem bezüglich High-ISO. Vieles andere (Farben, X-Trans) ist Geschmacksache. Etwas geringeres Rauschen bringt jedoch gar nichts, wenn sich die Kamera für ein bestimmtes Motiv einfach als nicht geeignet erweist und man gegen sie arbeiten muss.

 

Ich würde sagen diese Wahl hängt in erster Linie davon ab was und wie du fotografieren möchtest. Sobald du dir darüber im Klaren bist, sollte die Wahl leichter fallen. ;)

 

Mit Geschmacksurteilen halte ich mich zurück, sonst könnte ich auch sagen, eine richtige Kamera sieht aus wie die Leica M, alles andere sind nur unterschiedlich krude gescheiterte Versuche, [...]

Da sieht man wie verschieden Geschmäcker ausfallen.

So sehr mir die Leica M Objektive bezüglich Design und Haptik gefallen, so sehr empfinde ich die M-Kameras als missglückt. Wirken auf mich nach Ostblock-Chic der ausgehenden 60er Jahre und die M8 lag mir ohne Zusatzgriff wie ein Stück Seife in der Hand. Nicht der geringste griffartige Vorsprung zusammen mit diesen allseits rundgelutschten Kanten - in meinen Augen eine haptisch katastrophale Kombination.

Wobei es so manches DSLR-Monster gibt, welches ein noch hässlicheres Haupt erhebt als diese "rumänischen Flachmänner" - schlechter in der Hand lag mir bislang jedoch noch keine...

 

Aber wie so oft: De gustibus non est disputandum. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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So sahen eben SLRs in den Siebziger bis etwa Mitte der Achtzigerjahre aus. Das mögen viele und Olympus reitet bei allen Modellen auf der Retroschiene. ...

 

"Absolut häßlich" war von mir auch überspitzt. Zur damaligen Zeit gefiel mir auch das Design. Ich habe ja noch eine Minolta X700, die der OM-D sehr ähnlich sieht. Allerdings gefallen mir eine X-Pro1, X-E1 oder die neue PEN E-P5, letztere solange kein Sucher aufgesteckt ist, besser.

 

Z. Zt., obwohl ich mich erst seit kurzem mit dem Thema Systemkamera beschäftige, überlege ich wirklich zweigleisig zu fahren.

Zum einen das X-System von Fuji, welches auch unter höheren ISOs hervorragende Bilder macht, zum anderen ein System, welches für bestimmte Situationen vielleicht doch einen besseren AF bietet.

Die gestern und heute entstandenen Bilder der X-E1 begeistern mich total. Allerdings sind auch ein paar Aufnahmen dabei, da hat der AF versagt; das, obwohl unser Hund nicht besonders flott unterwegs war.

bearbeitet von keb
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"Absolut häßlich" war von mir auch überspitzt. Zur damaligen Zeit gefiel mir auch das Design.

Ich habe ja noch eine Minolta X700, die der OM-D sehr ähnlich sieht. Allerdings gefallen mir eine X-Pro1, X-E1 oder die neue PEN E-P5, letztere solange kein Sucher aufgesteckt ist, besser.

Hi, ich hatte auf Dein Statement mit einer hypothetischen Geschmacksaussage geantwortet, die dann leider wörtlich genommen wurde.

 

Weil ich die Fruchtlosigkeit solcher Debatten kenne (siehe "Mythos Vollformat") schwieg ich.

 

Ich hatte und habe viele Kameras. In allen steckt sehr viel Ingenieurs-Kunst, wie man so sagt.

 

Und wenn man sich für Technik interessiert und daran freuen kann, gibt es sehr viele Kameras, die einem gefallen können.

 

Eine Minolta XD-7 habe ich übrigens auch noch im Schrank, sowie einige manuelle Minolta-Objektive MC und MD, die ich gelegentlich nutze,

 

grüßt immodoc!

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Hi, ich hatte auf Dein Statement mit einer hypothetischen Geschmacksaussage geantwortet, die dann leider wörtlich genommen wurde.

Meine Geschmacksaussage war sogar lediglich rein virtueller Natur, dank des genutzten Mediums.

 

Wenn man konträre Meinungen ähnlicher Vehemenz nicht verträgt, sollte man konsequenterweise auch selbst davon ablassen sich nach Steinchen zu bücken. Nichtmal, wenn man einen Konjunktiv nachwirft, welcher als Generalentschuldigung fungieren sollte. Denn eigentlich hat man doch gar nichts gesagt...

 

 

Ansonsten bin ich jedoch ganz bei dir. Es gibt eine Menge sehr spassiger Spielzeuge im Kamerasegment, welche aus unterschiedlichsten Gründen gefallen könnten - natürlich auch die M Leicas. ;)

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Ich nutze die Sony Nex 5n, und ich bin sehr zufrieden.

 

Aber einen Alleskönner, wie die Eierwollmilchspecksausahnetorte gibt es noch nicht.

 

Dabei ich kann Deine Frage sehr gut verstehen.

 

Ich werfe folgende Fragen in den Raum (die gelten für mich):

 

Werden wir selber zu Testern?

Welche Objektive wollen wir?

Noch wichtiger:

Was fotografieren wir?

 

Sport - Fuji hat langsamen AF

Low Light - Fuji ist sensationell.

 

usw.

 

Eventuell brauchst Du beide Systeme.

 

lg Peter

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Ansonsten bin ich jedoch ganz bei dir. Es gibt eine Menge sehr spassiger Spielzeuge im Kamerasegment, welche aus unterschiedlichsten Gründen gefallen könnten - natürlich auch die M Leicas. ;)

Hi, wenn ich an Kameras denke, die mir viel Freude machten, wie die Rollei 6x6, die Rollei 35 oder die Fuji 645, mit ihrem "Maschinenbauer-Styling", die heute wahrscheinlich als unbedienbar gelten würden, wird deutlich, wie weit und bunt die Kamerawelt war und ist.

 

Da kann auch ich mich über Design nicht streiten,

 

grüßt immodoc!

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