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Welches System (außer Sony)kann man am komfortabelsten und uneingeschränktesten per Adapter an die Nexe adaptieren?

Wenn ich schon ein Fremdsystem adaptieren will, so wäre es nicht so gut wenn ich von einem System nur wenige Objektive wirklich nutzen kann in Bezug auf Kompatibilität.Blendenübertragung bzw Zeitautomatik sollten klappen.

Gibt es da schon Erkenntnisse bzw Tipps?

Habe hier im Forum z.b. gelesen, daß nur wenige Contax(Zeiss) Objektive wirklich gut an die Nex passen.

Ernst-Dieter

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Die Contax ist schon lange eingestellt. Vielleicht kommst Du noch günstig an Altbestände.

Wenn Du Sony fremde digitale Objektive von Canon, Nikon und adere adaptieren willst, brauchst Du eine Blende im Adapter. Sie besitzen keinen Blendenring mehr und das ganze wird ziemlich gross.

Oder Du besorgst dir alte Objektive für analoge Kameras..

Aufgrund des Auflagemass ist das Leica M Bajonett ideal. Es wird nur ein kleiner Adapter benötigt.

Leica M Objektive sind neu von Leica, Zeiss und Voigtländer erhältlich. Daneben sind viele Altlinsen aus dem Ostblock erhältlich.

Dieses Bajonett gibt es seit 1954.

Bei exotischen Anschlüssen werden allerdings die Adapter teurer als die Linsen sein.

 

mfg warmduscher

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Noch etwas, Nur die Sony Adapter für Alpha Objektive übertragen Exif Informationen. Alle anderen Adapter besitzen keine elektrischen Kontakte. Die Brennweite und Blende musst Du dir selber merken.

Bei den neuen Fujitsu x Pro1 ist es möglich die Brennweite manuell einzugeben.

 

mfg Warmduscher

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.

Die Contax ist schon lange eingestellt. Vielleicht kommst Du noch günstig an Altbestände.

Wenn Du Sony fremde digitale Objektive von Canon, Nikon und adere adaptieren willst, brauchst Du eine Blende im Adapter. Sie besitzen keinen Blendenring mehr und das ganze wird ziemlich gross

 

Das ist nur bei Canon so, bei nikon und pentax gibt es Adapter, die die blende bewegen können,auch wenn das objektiv keinen eigenen Ring hat

 

Der beste Tipp ist, sich fuer jedes objektiv einen eigenen Adapter zuzulegen, dann kann man schnell wechseln und objektive von verschiedenen heratellern mischen.

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AF-Linsen egal von welchen Hersteller zu adaptieren macht wenig Sinn.

Der Schneckengang der Fokusverstellung weißt meist eine größere Steigung als MF Linsen auf und daher ist der Weg kürzer.

Dieses ist im AF Betrieb ja gewünscht, macht einem das manuelle Scharfstellen aber schwer. Auch ist die Fokusverstellung sehr leichtgängig und nicht leicht gehemmt wie bei einem MF Objektiv - das erleichtert dem AF-Motor das Leben während er selber dann die Hemmung macht gegen unerwünschtes Verstellen.

 

Ich würde daher zu einem reinen MF-System greifen.

Ob das jetzt von den großen Japanern (Nikon-Canon-Minolta-Olympus-Pentax-Yashica/Contax) ist oder ob du eher Objektive von längst verschwundenen Herstellern, wie z.B die Voigtländer Objektive der Bessamatic - an diesen Adapter passen auch die Objektive der Kodakt Retina - ist nur noch eine reine Geschmacksfrage.

 

Leica ist halt wirklich ein Fall für sich - wer gerne der Propaganda einiger lautstarker Forenschreier glaubt und Preise zahlen will für die man bei anderen Herstellern ganze Ausrüstungen bekommt, der darf gerne für das angebliche Leica-Glühen sein Geld rauswerfen, um dann nachher in den Chor der Jammerer einzustimmen das bestimmte Objektive mit der NEX nun doch nicht harmonieren und das daran ja einzig und allein Sony Schuld sein!

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Danke für die Antworten, ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.

Ich möchte (alte) MF Objektive möglichst kompatibel andocken und mich auf einen Adapter mit einem System begnügen.Dazu wäre es wünschenswert wenn die Blende im Sucher meiner Nex 5 N angezeigt wird, ich benutze eh fast nur Zeitautomatik oder Manuell.Es wäre aber kein KO Kriterium wenn das Anzeigen der Blende nicht klappt.Leica , Zeiss und Voigtländer sind Spitzenklasse aber etwas zu teuer.

Canon bietet wohl die größte Auswahl an gebrauchten MF Objektiven(FD), Nikon wohl eher nicht! Olympus hat zu viele Varianten der MF Zuikos, ob die alle mit einem Adapter passen?Vom Preis her wären noch die Hexanone von Konica interessant, besonders das Pancake 1,8/40mm finde ich attraktiv für den Anfang.Auch Minolta hat Einiges zu bieten.

AF Objektive mit A-Mount kann ich über meinen Adapter Ea1 andocken, klappt prima.

Aber das Flair der alten MF Objektive reizt mich ungemein.

Frohe Ostern Ernst-Dieter

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Meine allererste Wahl, wenn ich heute Altglas zu kaufen hätte, wären die Gläser von Contax Zeiss, natürlich nahezu sämtliche Rokkore und die meisten Zuikos.

Obwohl sich der Markt durch das Aufblühen von adaptionsfähigen Systemkameras im vergangenen Jahr deutlich verteuert hat,

bekommt man viele Objektive immer noch für ein Trinkgeld - genannt werden müssen vor allem die Rokkore 50/1.4 und 1.7 sowie das ausgezeichnete Macro 50/3.5 und das Oly Zuiko 50/1.8.

Leichte Weitwinkelobjektive und leichte Teles sind, wie auf den letzten Börsen beobachtet, immer noch spottbillig.

So war der Adapter für mein Zuiko (25 € im neuwertigen Zustand) deutlich teurer (45 €) als das Objektiv selbst.

 

Deinen Wunsch, Blendendaten eingeben zu können betreffend kann ich nur sagen - mit etwas Erfahrung weißt du nach kürzester Zeit, welche Blende förderlich ist,

und auch nachträglich, welche du benutzt hast.

Ich habe eine Zeit lang ein altes Diktaphon mitgeführt, und habe meine Daten aufgesprochen.

Das nutze ich heute nicht mehr, weil sich eine gewisse Routine eingespielt hat.

Außerdem finde ich persönlich, daß mir die Blendeneingabe am Objektiv lieber ist, als über winzige Tasten oder Rädchen an der Kamera selbst.

Die Belichtungssteuerung überlasse ich vollständig der Automatik, lediglich per Korrektur greife ich vereinzelt ein ...

bearbeitet von donalfredo
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Da du bei allen adaptierten Objektiven grundsätzlich mit Arbeitsblende fotografierst und keinen Kontakt zwischen Kamera und Objektiv besteht, hast du keine Anzeige der Blende in den EXIF-Daten.

Sehr wohl siehst du aber die unterschiedliche Wirkung der eingestellten Blenden im Display / Sucher.

Ob es jetzt bei Canon mehr Objektive als bei Nikon gab oder ob man gerade auf der Suche nach flachen Objektive zu Olympus oder Pentax findet ist dann nur mehr Geschmackssache.

Ich komme von Canon da ich so angefangen habe zu fotografieren und bin bei der NEX nur gelandet weil ich diese Objektive weiter nutzen wollte.

Das inzwischen mein Interesse und meine Sammelleidenschaft bei der Voigtländer Bessamatic / Kodak Retina liegt ist ein anderes Thema.

Schön ist nur das man diese Objektive ebenso wie M42 oder auch Exakta adaptieren kann.

Es gibt eigentlich fast nichts was mit der NEX nicht geht - Einschränkungen kommen nicht vom Auflagemaß wie bei den div. DSLR sondern nur vom Bildkreis der Objektive.

Selbst für ein wesentlich kleiners Format gerechnete Objektive wie z.B. die Pentax 110er bringen Interessante und brauchbare Ergebnisse.

Du hast also ein weites Feld der Spielmöglichkeiten das du nie komplett ausschöpfen kannst ;-)

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Meine allererste Wahl, wenn ich heute Altglas zu kaufen hätte, wären die Gläser von Contax Zeiss, natürlich nahezu sämtliche Rokkore und die meisten Zuikos.

Obwohl sich der Markt durch das Aufblühen von adaptionsfähigen Systemkameras im vergangenen Jahr deutlich verteuert hat,

bekommt man viele Objektive immer noch für ein Trinkgeld - genannt werden müssen vor allem die Rokkore 50/1.4 und 1.7 sowie das ausgezeichnete Macro 50/3.5 und das Oly Zuiko 50/1.8.

Leichte Weitwinkelobjektive und leichte Teles sind, wie auf den letzten Börsen beobachtet, immer noch spottbillig.

So war der Adapter für mein Zuiko (25 € im neuwertigen Zustand) deutlich teurer (45 €) als das Objektiv selbst.

 

Danke Dir und auch LeBleuBeau!

Die Zuikos sind meiner Meinung nach vergleichsweise kleiner als ihre Pendants von Canon, Nikon, Minolta und würden deswegen gut zu den nexen passen.Optisch sind sie bestimmt auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser.

Ernst-Dieter

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hab zwar keine NEX...

 

wenn du noch kein Altglas hast und "alte" Glaeser "neu" kaufen musst, wuerde ich auf ein gaengiges SLR Format zurueckgreifen wobei es da fast egal ist ob Minolta, Konica, Olympus o.a.

 

Du kannst generell sagen, dass es auch heute noch die damaligen Brot&Butter Objektive guenstig gibt und die damals schon teuren, lichtstarken auch heute wieder relativ rar und daher teurer sind.

 

(ev. via ebay nach Belgien, Frankreich und UK schielen, da sind die Preise noch nicht so explodiert, aber da kommen oefter mal hohe Versandkosten dazu...)

 

Ich selber ziehe die alten Zuiko's vor, da sie relativ kompakt sind, fast blind zubedienen sind und entweder alle mit 49mm oder 55mm Filtergewinde ausgestattet sind.

 

Du bekommst speziell bei den nicht so lichtstarken Linsen sehr kompakte Bauformen wie bei dem f1,8/50, dem f3,5/50 Makro, dem f2/85 oder f2,8/100.

 

Andererseits hat das OM MOunt einen laengeren Adapter noetig, als z.B. der Konica.

 

Wirklich attraktiv wird meines Erachtens die NEX dann, wenn es eben um die M39/Rangefinders geht, da hier eben das Gesamtbild Kamera&Objektiv auch kompakt bleibt.

 

Ich fuer mich habe bei dem Samsung System mittlerweile immer seltener adaptierte Linsen dran, die Systemobjektive sind in der Regel besser, kompakter und komfortabler....

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Hallo Ernst-Dieter,

Danke für die Antworten, ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.

Ich möchte (alte) MF Objektive möglichst kompatibel andocken und mich auf einen Adapter mit einem System begnügen.Dazu wäre es wünschenswert wenn die Blende im Sucher meiner Nex 5 N angezeigt wird, ich benutze eh fast nur Zeitautomatik oder Manuell.

 

KEIN früheres manuell zu bedienende Objektiv überträgt irgendetwas an eine moderne Kamera. Genauer gesagt: Viele Objektive haben zwar durchaus eine (mechanische) Übertragung der Blende - nur setzt das kein Adapter in die der NEX entsprechende Elektronik um. Ausnahme wäre Adapter für moderne (elektrische) Canon-Objektive, den Metabones jetzt wohl tatsächlich auf den Markt bringt.

 

Abgesehen davon ist die Angabe der Blende bei einer NEX auch lange nicht so notwendig wie bei den Spiegelreflexkameras von anno dunnemals, denn damals musste man durch den Sucher gucken, während man bei einer NEX wie früher mit einer Lichtschacht-Kamera arbeiten kann und so das Objektiv ja im Blickfeld ist.

 

Habe hier im Forum z.b. gelesen, daß nur wenige Contax(Zeiss) Objektive wirklich gut an die Nex passen.

Keine Ahnung, wie es zu dieser Aussage kommt. Beim Begriff "Contax" wäre ich eh vorsichtig, da unter diesem Markennamen sehr verschiedene Kameras angeboten wurden:

  • Da gab es die Contax-G, eine Meßsucherkamera (ählich der Leica) aber mit AF. Deren Objektive (alle von Zeiss) sind wunderbar kurz, ebenso der Adapter - nur haben die Objektive keinen Fokusring. Den braucht der Adapter, und die Bedienung ist oft etwas fummelig und weil die Übertragung nur über einen winzigen Mitnehmer läuft oft hakelig. Weshalb "Gut zur NEX passen" seine zwei Seiten hat. Einerseits schön kompakt und erstklassige Bildqualität, andererseits die hakelige Bedienung. Zur Contax-G siehe Wikipedia: Contax-G-System
  • Und die Contax-Yashica, welche eine "normale" Spiegelreflexkamera war. Mit der Folge, dass der Adapter recht lang ist, weil er ja den Spiegelkasten ersetzen muss. Dazu finde ich in der Wikipedia nicht viel, daher nur dies: camerapedia: Contax (Yashica/Kyocera)

Also bitte, Leute: Wenn ihr von Contax schreibt, dann schreibt auch dazu, was ihr meint.

 

Bei den alten Objektiven ziehe ich auch Olympus OM vor, vor allem wegen der unvergleichlichen Haptik. Der Blendenring liegt immer vorn, deshalb gibt es kein suchendes Fummeln danach. Man merkt diesen Teilen einfach an, dass sie von einem(!) wirklich guten Designer gemacht waren. Abgesehen davon war ein Entwicklungsziel bei Olympus immer, möglichst klein zu bauen.

 

Noch besser zur NEX passen freilich die Objektive der alten Olympus Pen F, aber die sind kaum zu bekommen. Das war zwar eine Spiegelreflexkamera, aber für Halbformat - was dem heutigen APS-C so halbwegs entspricht. Da der Spiegel dieser Kamera sehr klein ist, haben diese Objektive auch einen sehr kurzen Abstand zur Filmebene - was heut in sehr kurzen Adapter resultiert.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Hallo Ernst-Dieter,

 

 

 

Abgesehen davon ist die Angabe der Blende bei einer NEX auch lange nicht so notwendig wie bei den Spiegelreflexkameras von anno dunnemals, denn damals musste man durch den Sucher gucken, während man bei einer NEX wie früher mit einer Lichtschacht-Kamera arbeiten kann und so das Objektiv ja im Blickfeld ist.

 

 

 

 

Bei den alten Objektiven ziehe ich auch Olympus OM vor, vor allem wegen der unvergleichlichen Haptik. Der Blendenring liegt immer vorn, deshalb gibt es kein suchendes Fummeln danach. Man merkt diesen Teilen einfach an, dass sie von einem(!) wirklich guten Designer gemacht waren. Abgesehen davon war ein Entwicklungsziel bei Olympus immer, möglichst klein zu bauen.

 

 

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

Vielen dank Südlicht. Die Anzeige der Blende ist wohl wirklich nicht nötig, man sieht die Wirkung der eingestellten Blende ja genau auf dem Display oder im Sucher(den ich zu meiner Nex 5 N besitze).

Die Olympus Objektive habe ich genauso in Erinnerung wie Du sie schilderst, mein ehemaliger Biolehrer hatte eine OM 4Titan mit vielen Objektiven.Er liebte Makroaufnahmen.

Ernst-Dieter

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Die Olympus Objektive habe ich genauso in Erinnerung wie Du sie schilderst, mein ehemaliger Biolehrer hatte eine OM 4Titan mit vielen Objektiven.Er liebte Makroaufnahmen.

 

Die Fotosparte ist und war ja auch immer nur ein kleiner Zweig der Firma, die eigentlich optische Medizintechnik produziert. Weshalb Olympus bei allem, was mit Makro zu tun hat, einen sehr guten Ruf hat. Kannst ja mal nach dem 2,0/90 Makro Ausschau halten - aber rechne mit einem vierstelligen Preis!

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Ich würde beim Adpatieren von Altglas auch auf den Preis achten und danach mein System zusammenstellen, falls noch Nichts an Linsen vorhanden ist.

Letztendlich haben die üblichen Verdächtigen alle gute Objektive gebaut.

Die "toten" Bajonette wie Canon FD, Minolta SR (MC/MD) sind oft günstiger zu bekommen als Nikon oder Pentax, die noch heute an digitalen DSLRs nutzbar sind.

Allerdings vermischt sich das ganze in der letzten Zeit, da die Adaptierer und vor allem die Filmer den MF-Markt leerkaufen :(

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