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Andere wichtige Objektiveigenschaften sind Farbdarstellungsqualität, Darstellung von Bereichen, die ausserhalb der Fokusebene liegen, Übergangsbereiche zwischen scharfen und unscharfen Bildbereichen, ausgewogene Darstellung von kontrastreichen Motivbereichen, Aberrationsfreiheit bei Offenblende und starken Motivkontrasten, Streulichtverhalten, Eignung bei Gegenlichtaufnahmen, Verzeichnunggsarmut und diverse mechanische Objektiveigenschaften.

Beurteilungen all dieser Parameter setzen jedoch voraus mit seinen Objektiven auch tatsächliche Fotos zu produzieren. Denn nur wenige dieser Eigenschaften lassen sich anhand einfacher, standardisierter Testverfahren in Zahlenwerten ausdrücken bzw. würden erstmal eine aufwändige Definition der Methodik solcher Testverfahren inkl. Interpretation der Ergebnisse erfordern.

 

Auf Deutsch gesagt, vergiß es. Den technikverrückten Gearhead von heute interessiert am besten lediglich ein einziger (wenns hoch kommt sogar aufsummierter) Zahlenwert, welcher ein Produkt zu 100% charakterisiert und eindeutig in eine Hierarchie einordnen lässt. Auf dieser Basis lässt sich wunderbar das allseits beliebte Kameraquartett spielen, nach oben neiden, nach unten treten und 90% der Topics in Internetforen mit der Thematik "Warum meine Kamera/Objektiv besser ist als deine." füllen (In diesem Forum zum Glück nur sehr schwach ausgeprägt).

 

 

Abgesehen davon frag ich mich was an dieser Meldung der hohen optischen Qualität der mFT Optiken so neu sein soll. Die kommt weder durch DxO, noch durch die beiden neuen und sehr willkommenen mZuikos (12/2.0 & 45/1.8) zustande, sondern gabs davor auch bereits in zahlreichen Beispielen. Für die Erkenntnis, dass mFT Objektive optisch locker mit APS-C Optiken mithalten können brauchts kein DxO Meßergebnis mit jahrelanger Verspätung, dafür hätte man sich lediglich mal überwinden müssen verschiedene Kameratypen selbst in die Hand zu nehmen. Die Konkurrenzprodukte beissen nicht - nichtmal die Canons, die schnappen nur...

bearbeitet von flyingrooster
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...Abhängig war das natürlich auch damals schon von Belichtungsdauer und Brennweite bzw. Verwacklungsgefahr. 96 lp waren schon sehr gute Objektivwerte, für die man ein Stativ benötigte...

 

Ganz so einfach ist das aber nicht.

Es kommt nicht auf die Linien pro mm an, sondern auf die Linien pro Sensorlänge bzw. Breite, also auf die Absolutauflösung.

Daneben ist der Einfluß von Brennweite/Belichtungszeit weitaus gravierender als ein paar Linien mehr oder weniger. Hier reden wir schnell von Unterschieden im Bereich mehrerer Dekaden. Ob das Bild mit 1/4 oder 1/40 oder 1/400 oder 1/4000sec und mit 10 oder 100 oder 1000 mm Brennweite aufgenommen wird ist ja nicht ganz unerheblich.

 

...Alle hatten ja mit neuen Systemen die Gelegenheit, Neue Objektive, die auf neue Auflagemasse und moderne Sensoren abgestimmt sind zu entwickeln....

Die Gelegenheit hätten sie sogar schon bei den alten Systemen (DSLR) gehabt.

 

Das neueste System stammt von Nikon, bei dessen Design lagen sowohl die besten Erfahrungswerte als auch die beste Kenntnis über zukünftige Entwicklungen vor.

...

Wenn man sich den Formatslalom anschaut, den Nikon bisher so hingelegt hat, dann kommt man unwillkürlich zur Frage, ob die Überhaupt irgendwelche Erfahrungswerte berücksichtigen. Es sieht eher so aus, als ob die lieber würfeln.

Ein wesentlicher Grund für die Formatwahl beim neuen Nikon System war wohl, daß das µFT-Format schon besetzt war. Und das, weil andere schon vor einem Jahrzehnt über die Zukunft nachgedacht haben.

 

LG Horstl

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Danke.:)

Zeigt das doch, dass wir nicht so falsch liegen.;)

 

Techniker sehen das vielleicht etwas anders als User, deren technisches Verständnis unmittelbar hinter dem Markennamen aufhört. Das ist jetzt NICHT auf irgend jemand persönlich gemünzt.

Ich möchte sehr gerne wissen, wo bei der Verbindung von Optik und Sensor bei Olympus ein Fehler oder auch nur ein Mangel zu finden ist. Sie waren die ersten und bisher auch noch immer die Einzigen, die es von der technischen Seite gesehen auch für die Fotografie konsequent und durchgängig richtig gemacht haben.

Dass sie selbst keine Fabrik haben, in der sie Sensoren bauen könnten, ist ja auch nicht unbedingt schlecht. Es gibt weltweit so um die 35 Chipfabriken, davon sind ca. 25 gut, ca. 5 mittelprächtig und weitere ca. 5 schlecht was die Fertigungsqualität betrifft. Nun darf sich jeder ausrechnen, wie hoch bei den zigtausend verschiedenen Chips und den dazugehörigen Fertigungstechnologien in Zeiten Halbleiterknappheit nach Katastrophen die Chance ist, dass auch in weniger guten Fabriken gerfertigt werden muss, weil in den guten Fabriken das gefertigt wird, was für die gesamte Welt außerhalb der Konsumerfotografie viel wichtiger ist. Bestimmte Mängel bei Sensoren verschiedener Kameramarken in der Vergangenheit lassen da Vermutungen aufkommen. Bei den vielen verschiedenen Arten von Sensoren sind die meisten Auftragsfertigungen nach Entwicklervorgaben. Es kann also durchaus sein, das der "neue" Sensor in der OM-D zunächst nur für die OM-D gebaut wird und NICHT von einem der etablierten Entwickler kommt. Olympus hat auch darin schon seit Jahrzehnten Erfahrung, denn die spezielle Belichtungsmessdiode in den analogen OM-Kameras war eine Auftragsarbeit aus der Entwicklung von Olympus. Das soll aber nur ein kleiner Abstecher am Rande neben die Fotografie gewesen sein.

bearbeitet von wolfgang_r
rsf
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  • 2 weeks later...

Inzwischen hat DxO auch das PanaLeica 1.4/25 getestet und es ist an der GH2 / E-PL2 sogar mit 20 Punkten noch einen Punkt besser als das Olympus 2.0/12 (was angesichts der unterschiedlichen Brennweiten auch kein Wunder ist und für die Qualität des 12mm Olympus spricht).

 

Ich weiss die Test- und Bewertungsmethoden von DxO sind zu recht sehr umstritten.

 

Interessant finde ich etwas anderes, selbst bei diesen konservativen Anhängern schwerer DSLR- Kamerasysteme findet langsam ein Umdenken statt.

 

Selbst die besten APS-C Kameras schaffen bei Weitwinkel oder Standardobjektiven kein besseres Ergebnis als mFT, eher schlechter.

 

Im Prinzip werden APS-C Kameras in Punkto Bildqualität überflüssig, mFT kann es genau so gut, wenn nicht besser.

Es bleiben zwar noch Probleme beim AF-Tracking und bestimmtem professionellen Zubehör, aber so langsam kapiert selbst die extrem konservative DxO Mannschaft, dass mFT ein ernstzunehmender Herausforderer ist :)

 

Meine Intention bei diesem Thread:

Leute es wird Zeit den Verfechtern einer Nikon D7000 oder Canon 7D mit Selbstbewußtsein in die Augen zu schauen und über die schwere Technik von gestern zu lächeln.

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bearbeitet von x_holger
typo
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